Steuertechnik, Regelungstechnik Jobs

559 aktuelle Steuertechnik, Regelungstechnik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Elektroniker (m/w/d) Energie- und Gebäudetechnik – Fokus SHK & Steuerungstechnik - NEU!

Workwise GmbHHamburg

Du hast eine Ausbildung im elektrotechnischen Bereich, idealerweise als Elektroniker:in oder Elektroinstallateur:in, und bringst Erfahrung in der Gebäudetechnik mit. Deine zuverlässige und eigenständige Arbeitsweise sowie gewerkübergreifende Kenntnisse sind willkommen, aber kein Muss. Ein Führerschein der Klasse B und sichere Deutschkenntnisse (mindestens C1-Niveau) zur Kommunikation im Team und mit Kunden sind erforderlich. Wir bieten Dir eine attraktive, pünktliche Vergütung, inklusive Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Freue Dich auf einen unbefristeten Arbeitsplatz mit abwechslungsreichen Aufgaben in der Badsanierung. Deine Ausstattung umfasst ein Firmenfahrzeug, hochwertiges Werkzeug und ein Firmenhandy.
Weihnachtsgeld Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Elektriker - Regelungstechnik / Wärmepumpen / Heizung / Lüftung / Klima (m/w/d) - NEU!

Workwise GmbHHamburg

Du bist Elektriker:in mit mindestens einem Jahr Erfahrung in der Regelungstechnik? Dann suchen wir genau dich! Du setzt technische Zeichnungen um, führst Anschlussarbeiten an elektrischen Komponenten durch und bist kundenorientiert. Wir bieten dir einen unbefristeten Arbeitsvertrag, flexible Arbeitszeiten und abwechslungsreiche Tätigkeiten. Du erhältst Schulungen zur Weiterentwicklung deiner Fähigkeiten und bekommst ein Firmenfahrzeug mit umfassender Ausstattung. Zudem sorgen wir für deine angemessene Arbeitskleidung – bewirb dich jetzt und starte deine Karriere bei uns!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Projektmanager *in im Bereich Bau & Energie

Johannesstift Diakonie Services GmbHBerlin Spandau

Entdecken Sie Ihre neue Wirkungsstätte mit unbefristetem Arbeitsvertrag, flexibler Gleitzeitregelung und der Möglichkeit, mobil zu arbeiten. Profitieren Sie von einer attraktiven außertariflichen Vergütung, die auf Ihrer Erfahrung basiert. Unser familienfreundliches Eltern-Kind-Büro unterstützt Sie in Betreuungsnotfällen. Nutzen Sie umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie exklusive Rabatte über unser Benefit-Programm. Ihr Profil umfasst ein Studium in Architektur oder Bauingenieurwesen sowie relevante Berufserfahrung, idealerweise im Gesundheitswesen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, unabhängig von Herkunft, sexueller Identität, Religion, Alter oder Behinderung, wenn Sie unsere diakonischen Werte teilen.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Projektbearbeiter Planung und Realisierung - Fernwärme (m/w/d)

Netzgesellschaft Potsdam GmbHPotsdam

Wir suchen einen engagierten Projektbearbeiter (m/w/d) für die Planung und Realisierung im Bereich Fernwärme (Stellen-ID 2114917). In dieser Position sind Sie verantwortlich für die wirtschaftliche und termingerechte Durchführung von Netzinvestitions- und Umverlegungsprojekten. Sie fungieren als Bindeglied zwischen unseren Kunden, internen Fachbereichen und externen Dienstleistern. Ihre Aufgaben umfassen die Beratung und Projektvorbereitung sowie die Begleitung von Genehmigungsverfahren. Zudem erstellen Sie Planungen gemäß den Leistungsphasen 1 bis 5 der HOAI und koordinieren eng mit allen Projektbeteiligten. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Fernwärme mit uns aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Work-Life-Balance Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Meister im Bereich Strom- und Wärme-Erzeugungsanlagen / Fernwärmetechnik (m/w/d)

Stadtwerke Tübingen GmbHTübingen

Wir suchen einen Meister (m/w/d) für Strom- und Wärme-Erzeugungsanlagen sowie Fernwärmetechnik. Sie koordinieren den Betrieb und die Instandhaltung unserer Anlagen und betreuen den Neubau von Fernwärmeübergabestationen. Zudem sind Sie die fachliche Ansprechperson für unsere Monteure und unterstützen sie in ihrer täglichen Arbeit. Ihre technische Beratung richtet sich sowohl an Fernwärmekunden als auch an Handwerksbetriebe. Eine abgeschlossene Meisterausbildung in Heizungsbau, Klimatechnik oder verwandten Bereichen ist Voraussetzung. Sie bringen Erfahrung in Wartung und Instandhaltung mit und gestalten aktiv den Strukturwandel der Wärmeversorgung.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Fachgruppenleiter / Fachgruppenleiterin (w/m/d) Klimatechnik im Gebäudemanagement Baden-Baden

SWR Südwestrundfunk Anstalt des öffentlichen RechtsBaden-Baden

Werden Sie Fachgruppenleiter/Fachgruppenleiterin (w⁠/⁠m⁠/⁠d) Klimatechnik im Gebäudemanagement in Baden-Baden. Verantworten Sie die fachliche Leitung und Steuerung des Klimatechnik-Teams sowie die Koordination komplexer Projekte. Entwickeln Sie nachhaltige und energieeffiziente Modernisierungsmaßnahmen in der technischen Gebäudeausrüstung. Optimieren Sie Instandhaltungskonzepte mit Fokus auf Betreiberverantwortung. Planen und setzen Sie anspruchsvolle Bau- und Technikmaßnahmen in Zusammenarbeit mit internen und externen Stakeholdern um. Gewährleisten Sie die Einhaltung relevanter technischer Regelwerke sowie gesetzlicher Vorgaben, um den Erfolg Ihrer Projekte sicherzustellen.
Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Heizungsbauer (m/w/d) im technischen Innendienst für regenerative Energien

HDG Bavaria GmbHMassing Rottal

Wir suchen einen Heizungsbauer (m/w/d) im technischen Innendienst für regenerative Energien. Zu Ihren Aufgaben gehören die Erstellung hydraulischer Anlagenkonzepte und die technische Angebotsbearbeitung. Sie unterstützen unsere Kunden telefonisch bei technischen Fragen und begleiten die Projektabwicklung. Für diese Position benötigen Sie eine abgeschlossene Ausbildung im Heizungsbau oder als technischer Systemplaner. Gute EDV-Kenntnisse und idealerweise Erfahrung mit Auto CAD sind erforderlich. Wenn Sie kundenorientiert und lösungsorientiert arbeiten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Fachkraft für Automatisierungstechnik – Umwelt- und Abwassertechnik (m/w/d)

Aviko Deutschland GmbHRain

Als qualifizierter Automatisierungstechniker, Elektroniker, Abwassertechniker oder Abwassermeister (m/w/d) bringen Sie umfangreiche Kenntnisse in der Steuerung von Großanlagen mit. Ihre Berufserfahrung in der Abwasserbehandlung oder die Bereitschaft zur schnellen Einarbeitung in diesem Bereich sind von Vorteil. Vertrautheit mit anaeroben Abwassersystemen und kommunalen Abwasserrichtlinien zählt ebenfalls zu Ihren Stärken. In der Kommunikation überzeugen Sie durch Ihre Schnittstellenkompetenz und die Fähigkeit, AufgabenPrioritäten im Team zu setzen. Ihre Expertise im Arbeitsschutz und die tägliche Anwendung relevanter Vorschriften unterstreichen Ihre Professionalität. Werden Sie Teil eines innovativen Teams, das Nachhaltigkeit und Effizienz im Fokus hat!
Weiterbildungsmöglichkeiten Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Projektmanager (m/w/d) Digitales Energiemanagement

TechMinds GmbHJenbach

Werden Sie Teil unseres Teams! Bringen Sie Ihre umfassende Erfahrung als technischer Projektmanager ein, leiten Sie Kundenworkshops und entwickeln Sie innovative Lösungen für anspruchsvolle Großprojekte im Bereich technischer Energieanlagen. Ihre Expertise zählt!
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Kantine Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Anlagenmechaniker (all genders) für Klimatechnik

Stadtreinigung HamburgHamburg

Wir suchen einen engagierten Anlagenmechaniker (m/w/d) für Klimatechnik in Voll- oder Teilzeit! Wenn Sie sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit begeistern, ist dies die perfekte Herausforderung für Sie. In unserem erfolgreichen Team in Hamburg betreuen Sie effizient Klima- und Lüftungsanlagen. Ihre Aufgaben umfassen die Wartung, Regelung und Instandsetzung von RLT-Anlagen sowie die Neumontage kleiner und mittlerer Projekte. Außerdem sind Fehlersuche und Dokumentation Ihrer Arbeiten Teil Ihrer Tätigkeit. Bewerben Sie sich noch heute und werden Sie Teil von Hamburgs beliebtestem Unternehmen!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Steuertechnik, Regelungstechnik wissen müssen

Steuertechnik, Regelungstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Steuertechnik, Regelungstechnik wissen müssen

Steuer- und Regelungstechnik: Zwischen Präzision und Unwägbarkeiten

Manchmal fragt man sich ja: Wer lenkt eigentlich unsere durchoptimierte Welt? Wer sorgt dafür, dass Heizung, Industrieanlage, E-Auto oder Windrad nicht einfach machen, was sie wollen – sondern exakt das tun, wofür man sie gebaut hat? Die Antwort liegt selten auf der Hand, taucht aber spätestens dann auf, wenn das Chaos ausbleibt. Willkommen im seltsam unterschätzten Universum der Steuer- und Regelungstechnik – einem Berufsfeld, das zwischen ganz handfestem Alltag und hochabstraktem Denken oszilliert. Und ehrlich gesagt: Die wenigsten Berufseinsteiger ahnen wirklich, worauf sie sich da einlassen. Erst recht nicht, wenn sie auf den heißen Stühlen im Schaltraum oder vor blinkenden Prozessbildern sitzen. Oder, sagen wir’s so: In vier Wochen sieht die Welt ganz anders aus als noch am ersten Tag.


Das Hirn hinter der Maschine – was tut man hier eigentlich?

Wer sich für Steuerungs- und Regelungstechnik entscheidet, landet selten an nur einem Ort. Mal ist es die Werkbank und der Lötkolben, mal das viel zu kalte Büro mit CAD-Arbeitsplatz, mal eine Werkshalle, in der es laut, staubig und alles andere als digital zugeht. Und am Ende dann doch wieder: alles im Computer. Aber worum geht’s? Kern der Sache: Prozesse beeinflussen, Abläufe sicher steuern, Maschinen „lernen lassen“, wie sie etwas am besten (und fehlerfrei) tun. In der Praxis heißt das: Sensoren verbasteln, Schaltschränke verdrahten (Stromschlag nein danke), Zeichnungen lesen und Programmcode anpassen – das klingt bodenständig, kann aber auf einmal ziemlich abheben, wenn man dann mit Echtzeitdaten jongliert oder eine Anlage „regelfest“ fährt, ohne dass es irgendwo brennt. Klingt wild? Ist aber Alltag. Das Schöne: Wer gern tüftelt, Fehler sucht, Systeme versteht, ist hier goldrichtig. Manchmal aber auch: Wer’s gern simpel hätte, sollte lieber weitersuchen.


Braucht man dafür einen Hochschulabschluss? Die Wahrheit ist differenzierter

Landläufig hält sich der Eindruck, Steuer- und Regelungstechnik wäre ein typischer Akademiker-Job: promovierte Mathe-Genies, die neuronale Netze für die Großindustrie schreiben. Blödsinn. Klar, solche Leute gibt’s, aber das Rückgrat der Branche bilden Techniker, Meister, Spezialisten mit Berufsausbildung – also Menschen, die mehr mit Kabelbindern als mit Whiteboards hantieren. Oft landet man über einen Schlenker in den Beruf: Elektrotechnik, Mechatronik, Automatisierung, vielleicht noch Verfahrenstechnik. Die Formalqualifikation? Kann spannend sein, ist aber längst nicht alles. Im Bewerbungsgespräch zählen Fingerspitzengefühl, systematisches Denken, die berühmte Fehlertoleranz („Wenn die CPU mal wieder bockt ...“). Und, was viele unterschätzen: Soft Skills. Kommunikation ist plötzlich kein Luxus, sondern überlebenswichtig, wenn das halbe Werk vor dem Laptop steht und fragt, warum die Produktion steht.


Gehalt: Es könnte schlimmer sein – oder besser, je nachdem

Reden wir doch mal Tacheles: Wer mit Zahlen rechnet, will wissen, was hinten rauskommt. Anfangsgehalt im Berufsfeld? Hängt ziemlich davon ab, in welchem Teil der Republik man startet und ob ein stumpfes Serienprojekt oder ein Highend-Großauftrag auf dem Tisch liegt. Einsteiger mit Technikerausbildung oder Industriemeister starten, sagen wir, irgendwo zwischen 2.800 € und 3.500 € brutto monatlich. Klingt solide, aber Luft nach oben gibt’s allemal. Wer bereit ist, sich regelmäßig weiterzubilden, Schichtarbeit nicht scheut und größere Verantwortung übernimmt, hebt da durchaus in Richtung 4.500 € und mehr ab – mit regionalen Schwankungen und Branchen-Extras (Chemie, Automotive oder der Anlagenbau zahlen meist großzügiger als die kleine Schlosserei nebenan). Und – das sei ehrlich gesagt: Im Osten noch immer andere Regeln als im Süden oder Westen. Frustpotential? Nicht ausgeschlossen, aber wer beweglich bleibt und Projektwechsel nicht scheut, findet meistens seinen (finanziellen) Platz.


Der Flaschenhals Fachkräftemangel – Segen oder Fluch?

Es ist das Paradox der Branche: Überall wird geheult, der Nachwuchs fehle, aber von Türen, die sich von selbst öffnen, kann keine Rede sein. Headhunter melden sich – klar. Aber oft sind die gesuchten Profile so speziell, dass Berufseinsteiger ratlos vor Unikats-Stellenanzeigen stehen. Wer aber Erfahrung mitbringt, flexibel denkt und keine Berührungsängste vor neuen Technologien hat (Stichwort: Digitalisierung der Industrie, das berüchtigte „Industrie 4.0“), findet aktuell ziemlich spannende Lücken. Manche Nachfragespitzen sind allerdings regional: Im süddeutschen „Technik-Gürtel“ oder in NRW reißt man sich um junge Leute, während man anderswo noch Broschüren druckt. Heißt: Ortsflexibilität erhöht die Chancen, aber jeder muss entscheiden, wie weit er dafür gehen kann oder will. Was bleibt? Der Fachkräftemangel zwingt Betriebe zur Offenheit – das kann aber zu wilder Personalpolitik führen: zugewanderte Kollegen, Quereinsteiger, Ja-Sager in Schichtarbeit. Es bleibt Bewegung.


Büro, Werkhalle, Homeoffice – und irgendwo dazwischen

Nun, die große Frage zum Schluss: Wie sieht’s mit dem Leben aus, außerhalb der Anlage, der Werkhalle, dem Rechner? Die Vereinbarkeit von Job und Privatleben war lange kein Thema. Heute schon. Nicht wenige (mich eingeschlossen) erleben, wie man plötzlich in Bereitschaftslisten verschwindet, wenn eine Steuerung rumspinnt. Homeoffice? In der Theorie besser als in der Realität, weil viele Probleme schlicht „in echt“ gelöst werden müssen – Hardware lässt sich nun mal schlecht über Google Meet austauschen. Trotzdem gibt’s immer mehr Mischformen: Früh zum Kunden, Mittags Videokonferenz, Abends eine Runde SPS-Programmierung vom Küchentisch. Klingt modern, ist aber nicht immer Entspannung pur. Familienfreundlichkeit? Kommt sehr auf die Firma, den Bereich und die Größe der Projekte an. Flexibilität bleibt Trumpf, aber mit Illusionen kommt man nicht weit – der Alltag in Steuer- und Regelungstechnik ist selten frei von Überraschungen. Im Guten wie im Schlechten.


Kurzbeschreibung Steuertechnik, Regelungstechnik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Steuertechnik, Regelungstechnik

Wer sich für Steuerungs- und Regelungstechnik entscheidet, landet selten an nur einem Ort. Mal ist es die Werkbank und der Lötkolben, mal das viel zu kalte Büro mit CAD-Arbeitsplatz, mal eine Werkshalle, in der es laut, staubig und alles andere als digital zugeht. Und am Ende dann doch wieder: alles im Computer. Aber worum geht’s? Kern der Sache: Prozesse beeinflussen, Abläufe sicher steuern, Maschinen „lernen lassen“, wie sie etwas am besten (und fehlerfrei) tun. In der Praxis heißt das: Sensoren verbasteln, Schaltschränke verdrahten (Stromschlag nein danke), Zeichnungen lesen und Programmcode anpassen – das klingt bodenständig, kann aber auf einmal ziemlich abheben, wenn man dann mit Echtzeitdaten jongliert oder eine Anlage „regelfest“ fährt, ohne dass es irgendwo brennt. Klingt wild? Ist aber Alltag. Das Schöne: Wer gern tüftelt, Fehler sucht, Systeme versteht, ist hier goldrichtig. Manchmal aber auch: Wer’s gern simpel hätte, sollte lieber weitersuchen.

Landläufig hält sich der Eindruck, Steuer- und Regelungstechnik wäre ein typischer Akademiker-Job: promovierte Mathe-Genies, die neuronale Netze für die Großindustrie schreiben. Blödsinn. Klar, solche Leute gibt’s, aber das Rückgrat der Branche bilden Techniker, Meister, Spezialisten mit Berufsausbildung – also Menschen, die mehr mit Kabelbindern als mit Whiteboards hantieren. Oft landet man über einen Schlenker in den Beruf: Elektrotechnik, Mechatronik, Automatisierung, vielleicht noch Verfahrenstechnik. Die Formalqualifikation? Kann spannend sein, ist aber längst nicht alles. Im Bewerbungsgespräch zählen Fingerspitzengefühl, systematisches Denken, die berühmte Fehlertoleranz („Wenn die CPU mal wieder bockt ...“). Und, was viele unterschätzen: Soft Skills. Kommunikation ist plötzlich kein Luxus, sondern überlebenswichtig, wenn das halbe Werk vor dem Laptop steht und fragt, warum die Produktion steht.

Reden wir doch mal Tacheles: Wer mit Zahlen rechnet, will wissen, was hinten rauskommt. Anfangsgehalt im Berufsfeld? Hängt ziemlich davon ab, in welchem Teil der Republik man startet und ob ein stumpfes Serienprojekt oder ein Highend-Großauftrag auf dem Tisch liegt. Einsteiger mit Technikerausbildung oder Industriemeister starten, sagen wir, irgendwo zwischen 2.800 € und 3.500 € brutto monatlich. Klingt solide, aber Luft nach oben gibt’s allemal. Wer bereit ist, sich regelmäßig weiterzubilden, Schichtarbeit nicht scheut und größere Verantwortung übernimmt, hebt da durchaus in Richtung 4.500 € und mehr ab – mit regionalen Schwankungen und Branchen-Extras (Chemie, Automotive oder der Anlagenbau zahlen meist großzügiger als die kleine Schlosserei nebenan). Und – das sei ehrlich gesagt: Im Osten noch immer andere Regeln als im Süden oder Westen. Frustpotential? Nicht ausgeschlossen, aber wer beweglich bleibt und Projektwechsel nicht scheut, findet meistens seinen (finanziellen) Platz.

Es ist das Paradox der Branche: Überall wird geheult, der Nachwuchs fehle, aber von Türen, die sich von selbst öffnen, kann keine Rede sein. Headhunter melden sich – klar. Aber oft sind die gesuchten Profile so speziell, dass Berufseinsteiger ratlos vor Unikats-Stellenanzeigen stehen. Wer aber Erfahrung mitbringt, flexibel denkt und keine Berührungsängste vor neuen Technologien hat (Stichwort: Digitalisierung der Industrie, das berüchtigte „Industrie 4.0“), findet aktuell ziemlich spannende Lücken. Manche Nachfragespitzen sind allerdings regional: Im süddeutschen „Technik-Gürtel“ oder in NRW reißt man sich um junge Leute, während man anderswo noch Broschüren druckt. Heißt: Ortsflexibilität erhöht die Chancen, aber jeder muss entscheiden, wie weit er dafür gehen kann oder will. Was bleibt? Der Fachkräftemangel zwingt Betriebe zur Offenheit – das kann aber zu wilder Personalpolitik führen: zugewanderte Kollegen, Quereinsteiger, Ja-Sager in Schichtarbeit. Es bleibt Bewegung.

Nun, die große Frage zum Schluss: Wie sieht’s mit dem Leben aus, außerhalb der Anlage, der Werkhalle, dem Rechner? Die Vereinbarkeit von Job und Privatleben war lange kein Thema. Heute schon. Nicht wenige (mich eingeschlossen) erleben, wie man plötzlich in Bereitschaftslisten verschwindet, wenn eine Steuerung rumspinnt. Homeoffice? In der Theorie besser als in der Realität, weil viele Probleme schlicht „in echt“ gelöst werden müssen – Hardware lässt sich nun mal schlecht über Google Meet austauschen. Trotzdem gibt’s immer mehr Mischformen: Früh zum Kunden, Mittags Videokonferenz, Abends eine Runde SPS-Programmierung vom Küchentisch. Klingt modern, ist aber nicht immer Entspannung pur. Familienfreundlichkeit? Kommt sehr auf die Firma, den Bereich und die Größe der Projekte an. Flexibilität bleibt Trumpf, aber mit Illusionen kommt man nicht weit – der Alltag in Steuer- und Regelungstechnik ist selten frei von Überraschungen. Im Guten wie im Schlechten.

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