Siedlungswasserwirtschaft Jobs

29 aktuelle Siedlungswasserwirtschaft Stellenangebote

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Ingenieur als Niederlassungsleitung (m/w/d) Siedlungswasserwirtschaft

Weber-Ingenieure GmbHHeilbronn

Planen Sie Ihre berufliche und persönliche Zukunft? WEBER-Ingenieure unterstützt Sie mit maßgeschneiderten Entwicklungsmöglichkeiten. Als eines der größten Ingenieurunternehmen in Deutschland bieten wir über 400 Mitarbeitenden an 19 Standorten zahlreiche Karrierechancen. Unsere Fachbereiche umfassen Bauingenieurwesen, Umweltingenieurwesen und Ingenieurwissenschaften. Starten Sie Ihre Karriere bei uns und leiten Sie Projekte in Kläranlagen oder im Team. Besuchen Sie StepStone.de für Ihre Traumjob-Suche und weitere Informationen zu Arbeitgebern und Karrieretipps!
Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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W2-Professur für Wasserbau und/oder Siedlungswasserwirtschaft (w/m/d)

Technische Hochschule Würzburg-SchweinfurtWürzburg

Die W2-Professur für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft (w/m/d) in Würzburg sucht ab Wintersemester 2026/2027 Verstärkung. Nachhaltigkeit und interdisziplinäre Konzepte sind zentrale Themen der Fakultät, entscheidend für Klimaschutz und Anpassung. Die künftige Professur wird das Lehrgebiet Wasserbau im Fachbereich Bauingenieurwesen stärken und innovative, digitale Methoden integrieren. Forschungsvorhaben profitieren von erstklassigen Bedingungen an der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen. Studierende und Industriepartner schätzen diese Ausrichtung auf aktuelle Herausforderungen. Bewerben Sie sich unter der Kennziffer 01.1.722 und gestalten Sie die Zukunft der Wasserwirtschaft aktiv mit!
Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Bauingenieur Fachrichtung Tiefbau Straßenbau und Verkehrswesen, Siedlungswasserwirtschaft (m/w/d)

Planungsbüro Schumacher GmbHArnstadt

Wir suchen einen engagierten Bauingenieur (m/w/d) für unsere Niederlassung in Arnstadt, Thüringen, mit Schwerpunkt Tiefbau, Straßenbau und Siedlungswasserwirtschaft. Ihre Aufgaben umfassen die selbstständige Bearbeitung und Planung von Infrastrukturprojekten sowie die Bauüberwachung. Ideale Kandidaten besitzen ein Abschluss im Bauingenieurwesen und Kenntnisse in Software wie VESTRA Infravision, ACAD/Brics CAD und REHM. Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit und Einsatzfreude sind uns ebenso wichtig wie Ihre technische Expertise. Wir bieten eine unbefristete Anstellung, ein modernes Arbeitsumfeld und umfangreiche berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Bewerben Sie sich jetzt per E-Mail an bewerbung@pbs-schumacher.de und werden Sie Teil unseres tollen Teams!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Bauingenieur_in (m/w/d) der Vertiefungsrichtungen Tiefbau, Straßenbau, konstruktiver Ingenieurbau, Verkehrswesen oder Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau

Kreis Mettmann - Der LandratMettmann

Die Kommunalverwaltung des Kreises Mettmann ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen mit rund 1.700 Mitarbeitenden. Mit mehr als 485.000 Einwohnern zählt der Kreis zu den bevölkerungsreichsten Regionen Deutschlands. Unser Ziel ist es, eine effiziente und bürgernahe Verwaltung zu gewährleisten. Dabei legen wir großen Wert auf digitale Kompetenz in Bereichen wie Bauplanung und Projektmanagement. Entdecken Sie auf StepStone vielfältige Karrieremöglichkeiten und aktuelle Stellenangebote in der Gemeindeverwaltung. Nutzen Sie unseren Jobagenten, um den perfekten Job für Ihre Karriere zu finden und Ihre beruflichen Träume zu verwirklichen!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Work-Life-Balance Corporate Benefit Kreis Mettmann - Der Landrat Vollzeit weitere Benefits
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Bauingenieur Siedlungswasserwirtschaft / Versorgungstechnik / Verfahrenstechnik (m/w/d)

Wasserversorgungsverband Tecklenburger LandIbbenbüren

Ein abgeschlossenes Studium in Siedlungswasserwirtschaft oder verwandten Bereichen ist Voraussetzung für diese Position. Mehrjährige Erfahrung in Fachfirmen oder Ingenieurbüros ist unerlässlich, idealerweise auch in der Wasserversorgung. Fundierte Kenntnisse im Vertrags- und Vergaberecht, einschließlich VOB und BGB, sind erforderlich. Sehr gute IT-Kenntnisse in Ausschreibung und Angebotsauswertung sowie Erfahrung mit GIS sind wünschenswert. Sie profitieren von einem angenehmen Arbeitsklima mit flexiblen Arbeitszeiten und einem modernen Arbeitsplatz. Zusätzlich gibt es 30 Tage Urlaub, eine arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente und Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung für Ihr berufliches Wachstum.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Bauüberwacher Infrastruktur / Siedlungswasserwirtschaft (m/w/d)

Hays – Working for your tomorrowAachen, Erkrath, Gelsenkirchen

Suchen Sie eine herausfordernde Position in der Bauüberwachung oder Bauleitung im Tiefbau? Wir bieten Ihnen spannende Projekte und einen modernen Arbeitsplatz mit flexiblen Arbeitszeitmodellen sowie der Möglichkeit, mobil zu arbeiten. In unserem kollegialen Team profitieren Sie von fachlicher Unterstützung und einer mentorengestützten, projektorientierten Einarbeitung. Ihre Fähigkeiten im Umgang mit EDV-Tools und Ihre Kommunikationsstärke werden geschätzt. Darüber hinaus erwarten Sie leistungsorientierte Vergütung und umfassende betriebliche Gesundheitsangebote. Nutzen Sie diese Chance zur Weiterentwicklung in einem zukunftsorientierten Unternehmen!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Siedlungswasserwirtschaft (m/w/d)

Dahme-Nuthe Wasser, Abwasserbetriebsgesellschaft mbHKönigs Wusterhausen

Ein Studium im Bauingenieurwesen bietet eine breite Ausbildung mit Schwerpunkten wie Statik, Baukonstruktion und Wasserwirtschaft. Die Hochschule Potsdam, gelegen in der Kiepenheuerallee, ist der perfekte Ort für angehende Ingenieure. Voraussetzungen sind die allgemeine Hochschulreife oder eine gleichwertige Qualifikation sowie gute Kenntnisse in Mathematik und Physik. Das Studium dauert regulär acht Semester und schließt mit einer Bachelorarbeit ab. Start des Studiengangs ist der 01.09.2025, und alle Studierenden durchlaufen praxisorientierte Phasen in verschiedenen Abteilungen der DNWAB. Teamfähigkeit sowie Eigeninitiative sind essentielle Eigenschaften für Ihren Erfolg in diesem vielseitigen Studienfeld.
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Bauüberwachung Bauleitung Ingenieurbau Siedlungswasserwirtschaft (w|m|d) - NEU!

Dr. Born - Dr. Ermel GmbHKiel

Die Bauoberleitung und Bauüberwachung sind essenziell für den Erfolg von Bauprojekten und orientieren sich an der HOAI. Wir übernehmen Informations- und Dokumentationspflichten sowie die Abrechnung und Abnahme von Bauleistungen. Unser Team aus erfahrenen Bauingenieuren und Technikern arbeitet eng mit Firmen, Handwerkern und Bauherren zusammen. Wir suchen Fachkräfte, die selbstständig und verantwortungsbewusst handeln und über umfassende Kenntnisse in der Umsetzung von Bauverträgen verfügen. Kommunikationsstärke und souveräner Umgang mit Projektbeteiligten sind unerlässlich. Sehr gute Deutschkenntnisse (C1, C2) sind für die erfolgreiche Zusammenarbeit Voraussetzung.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter / Ingenieure (w/m/d) Planung - Siedlungswasserwirtschaft oder Verkehrsinfrastruktur

InterSearch Personalberatung GmbH & Co. KGHamburg

Verstärken Sie unser Team als Projektleiter oder Ingenieur (w/m/d) in der Planung von Siedlungswasserwirtschaft oder Verkehrsinfrastruktur! Unsere renommierte Ingenieurgesellschaft bietet Ihnen hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten und ist deutschlandweit aktiv. Mit rund 200 Mitarbeitenden realisieren wir städtebauliche Großprojekte, die vom ÖPNV bis zur Umweltplanung reichen. Sind Sie auf der Suche nach einem dynamischen Arbeitsumfeld in Norddeutschland? Dann bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Infrastruktur mit uns! Ihr neuer Arbeitsplatz erwartet Sie in Bremen, Hamburg oder Hannover – starten Sie noch heute durch!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Siedlungswasserwirtschaft wissen müssen

Siedlungswasserwirtschaft Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Siedlungswasserwirtschaft wissen müssen

Beruf Siedlungswasserwirtschaft: Zwischen Wasserkreislauf und Berufsalltag – (M)ein ehrliches Bild

Wasser. Klingt erst mal harmlos, oder? Trotzdem: Kaum ein anderer Beruf verschafft so viel Verantwortung direkt unter unseren Füßen wie die Siedlungswasserwirtschaft. Wer heute einsteigt, betritt ein Feld, das irgendwo zwischen Technik, Umweltschutz und Gesellschaftsbaustelle taumelt – mit vielen festen Regeln, aber noch mehr Überraschungen im (Arbeits-)Alltag. Was erwartet einen? Viel Technik, ein bisschen Idealismus, und, seien wir ehrlich, auch die ein oder andere Tretmine im Behörden-Dschungel. Aber von vorn.


Ein Arbeitstag zwischen Pumpenschacht und Schreibtisch – kein Betrieb nach Schema F

Wer von acht bis fünf seine Ruhe haben will, der wird in diesem Metier verhungern. Die Siedlungswasserwirtschaft – sei es auf dem Bau, in der Planung, im Labor oder im Anlagenbetrieb – lebt von der Mischung. Am einen Tag sitzt du noch am Rechner, beißt dir die Zähne an Rechenmodellen aus, Leitungsnetze optimieren, Regenrückhaltebecken dimensionieren. Am nächsten Tag stehst du am Klärwerk, siehst ein Schulpraktikum exakt das Gegenteil von „sauberem“ Wasser erleben und diskutierst mit Ingenieur:innen darüber, warum schon wieder ein Einlauf verstopft ist. Okay, manchmal riecht es halt auch. Aber das ist eben kein Spaziergang an der Promenade – so ehrlich muss man sein.


Gesucht: Technikverstand, Kommunikationstalent und Frustrationstoleranz

Wen sucht dieser Arbeitsbereich also? Leute mit technischem Verstand, aber auch einer ordentlichen Portion Pragmatismus. Klar, Mathe, Hydraulik, Baustoffe – das muss sitzen. Aber was (fast) wichtiger ist: kommunikative Stärke und der Wille, Kompromisse zu ertragen. Denn hier redet man nicht nur mit klugen Köpfen. Sondern auch mit Behörden, Nachbarn, Kollegen aus dem Tiefbau, manchmal mit Landwirten, die verständlicherweise wenig Lust haben, wenn eine Trasse ihren Acker quert. Glaubt mir: Die schlechteste Leitung ist oft die zwischen den Beteiligten. Wer nur in Formeln denkt, scheitert an der Realität. Und an den Papieren, die dann monatelang im Genehmigungsprozess liegen bleiben. Was viele unterschätzen: Viel Arbeit besteht aus Vermittlung – zwischen Ansprüchen, verschiedenen Sprachen (ja, auch fachlich und menschlich) und den Grenzen des Machbaren.


Geld und Karriere: Zwischen Realitätssinn, regionalen Springfluten und versandeten Träumen

Seien wir ehrlich – und das ist jetzt kein Branchen-Geheimnis: In der Siedlungswasserwirtschaft wird man selten Millionär. Einstiegsgehälter schwanken gewaltig, je nachdem, wo man arbeitet: kommunaler Betrieb, privates Ingenieurbüro, Großstadt, ländlicher Raum? Die Spreizung ist enorm. In einer westdeutschen Metropole oder im Umfeld eines großen Versorgers kann der Start mit Mitte 40.000 € brutto pro Jahr beginnen – mit Master in der Tasche gern auch drüber. Auf dem Land? Da kann’s leicht 20 Prozent weniger sein. Wer dazu Bereitschaft zeigt, Verantwortung zu übernehmen, wächst ins Projektmanagement rein, kann mittelfristig in den mittleren fünfstelligen Bereich wachsen – und, mit Glück und Durchhaltevermögen, an die 60.000 €-€-Marke klopfen. Aber, und das ist mein Eindruck nach einigen Jahren: Wichtig ist nicht nur, was auf dem Lohnzettel steht. Viele bleiben hier, weil man weiß, wofür man arbeitet. Dafür gibt’s kein Preisschild – und auf dem Dorf kann der Bürgermeister Entscheider sein, beim Stadtwerk die neue Kläranlagentechnik.


Trends und Baustellen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die unersättliche Nachfrage nach Fachkräften

Die Siedlungswasserwirtschaft steht, kaum überraschend, mitten im Sturm. Digitalisierung? Ja, sie kommt – aber deutlich langsamer als auf den Konferenzen gerne behauptet wird. Noch immer findet man Akten im Regal und Excel-Tabellen aus der Zeit, als die Mauer stand. Heißt das, hier hat die Jugend keine Chance? Quatsch! Wer Programmcode nicht scheut, Daten nicht furchtbar findet und vielleicht schon mal Begriffe wie „SCADA“, „Fernüberwachung“ oder „predictive maintenance“ gehört hat, ist eine gesuchte Spezies. Fachkräftemangel – das Unwort der vergangenen Jahre – trifft diese Branche fast noch stärker als andere. Wer Qualifikation, einen Schuss Eigeninitiative und Teamgeist mitbringt, wird selten arbeitslos. Was ich an den Schreibtischen meines Netzwerks so sehe: Quereinsteiger, die mit neuen Sichtweisen inspirieren, haben jede Chance – manchmal ist das Fachwissen sogar weniger entscheidend als gesunder Menschenverstand und Verantwortungsbewusstsein.


Beruf und Privat: Wer hier nicht loslassen kann, steht sich schnell selbst im Weg

Bleibt noch das Leben neben der Arbeit. Ob Siedlungswasserwirtschaft klassisch familienfreundlich ist? Hängt wieder mal stark vom Arbeitgeber ab. Die Anlagen laufen rund um die Uhr – Rufbereitschaft, gelegentliche Notdienste oder Wochenend-Prüfungen sind keine Seltenheit. Aber: Es gibt zunehmend Modelle, die mehr Flexibilität bieten. Homeoffice für Planungsaufgaben, Teilzeitregelungen bei großen Trägern – das ist heute längst keine Utopie mehr. Wichtig ist, eigene Grenzen früh zu erkennen und zu setzen. Wer glaubt, immer alles alleine schultern zu müssen, rennt Gefahr, irgendwann auszubrennen. Das klingt nach Floskel, ist aber bittere Erfahrung so mancher Kolleginnen und Kollegen. Offenheit im Team, ein wacher Blick auf die eigene Balance – das zählt. Und manchmal hilft auch einfach: Abends mal abschalten. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.


Fazit? Es bleibt ambivalent – mit klarem Mehrwert

Die Siedlungswasserwirtschaft ist kein Beruf für die große Bühne, aber einer mit Substanz. Wer bereit ist, Technik, Mensch und Umwelt zusammenzudenken – und gelegentlich im Regen zu stehen, auch im übertragenden Sinn – findet hier einen von wenigen Berufszweigen, die unmittelbar gesellschaftliche Relevanz besitzen. Der Einstieg kann schwer sein, Frustration inklusive. Aber für mich persönlich war die Entscheidung richtig: Der Reiz liegt im täglichen Ringen mit Herausforderungen, die wirklich zählen. Wasser läuft eben nicht von allein. Und schon gar nicht sauber.


Kurzbeschreibung Siedlungswasserwirtschaft

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Siedlungswasserwirtschaft

Wer von acht bis fünf seine Ruhe haben will, der wird in diesem Metier verhungern. Die Siedlungswasserwirtschaft – sei es auf dem Bau, in der Planung, im Labor oder im Anlagenbetrieb – lebt von der Mischung. Am einen Tag sitzt du noch am Rechner, beißt dir die Zähne an Rechenmodellen aus, Leitungsnetze optimieren, Regenrückhaltebecken dimensionieren. Am nächsten Tag stehst du am Klärwerk, siehst ein Schulpraktikum exakt das Gegenteil von „sauberem“ Wasser erleben und diskutierst mit Ingenieur:innen darüber, warum schon wieder ein Einlauf verstopft ist. Okay, manchmal riecht es halt auch. Aber das ist eben kein Spaziergang an der Promenade – so ehrlich muss man sein.

Wen sucht dieser Arbeitsbereich also? Leute mit technischem Verstand, aber auch einer ordentlichen Portion Pragmatismus. Klar, Mathe, Hydraulik, Baustoffe – das muss sitzen. Aber was (fast) wichtiger ist: kommunikative Stärke und der Wille, Kompromisse zu ertragen. Denn hier redet man nicht nur mit klugen Köpfen. Sondern auch mit Behörden, Nachbarn, Kollegen aus dem Tiefbau, manchmal mit Landwirten, die verständlicherweise wenig Lust haben, wenn eine Trasse ihren Acker quert. Glaubt mir: Die schlechteste Leitung ist oft die zwischen den Beteiligten. Wer nur in Formeln denkt, scheitert an der Realität. Und an den Papieren, die dann monatelang im Genehmigungsprozess liegen bleiben. Was viele unterschätzen: Viel Arbeit besteht aus Vermittlung – zwischen Ansprüchen, verschiedenen Sprachen (ja, auch fachlich und menschlich) und den Grenzen des Machbaren.

Seien wir ehrlich – und das ist jetzt kein Branchen-Geheimnis: In der Siedlungswasserwirtschaft wird man selten Millionär. Einstiegsgehälter schwanken gewaltig, je nachdem, wo man arbeitet: kommunaler Betrieb, privates Ingenieurbüro, Großstadt, ländlicher Raum? Die Spreizung ist enorm. In einer westdeutschen Metropole oder im Umfeld eines großen Versorgers kann der Start mit Mitte 40.000 € brutto pro Jahr beginnen – mit Master in der Tasche gern auch drüber. Auf dem Land? Da kann’s leicht 20 Prozent weniger sein. Wer dazu Bereitschaft zeigt, Verantwortung zu übernehmen, wächst ins Projektmanagement rein, kann mittelfristig in den mittleren fünfstelligen Bereich wachsen – und, mit Glück und Durchhaltevermögen, an die 60.000 €-€-Marke klopfen. Aber, und das ist mein Eindruck nach einigen Jahren: Wichtig ist nicht nur, was auf dem Lohnzettel steht. Viele bleiben hier, weil man weiß, wofür man arbeitet. Dafür gibt’s kein Preisschild – und auf dem Dorf kann der Bürgermeister Entscheider sein, beim Stadtwerk die neue Kläranlagentechnik.

Die Siedlungswasserwirtschaft steht, kaum überraschend, mitten im Sturm. Digitalisierung? Ja, sie kommt – aber deutlich langsamer als auf den Konferenzen gerne behauptet wird. Noch immer findet man Akten im Regal und Excel-Tabellen aus der Zeit, als die Mauer stand. Heißt das, hier hat die Jugend keine Chance? Quatsch! Wer Programmcode nicht scheut, Daten nicht furchtbar findet und vielleicht schon mal Begriffe wie „SCADA“, „Fernüberwachung“ oder „predictive maintenance“ gehört hat, ist eine gesuchte Spezies. Fachkräftemangel – das Unwort der vergangenen Jahre – trifft diese Branche fast noch stärker als andere. Wer Qualifikation, einen Schuss Eigeninitiative und Teamgeist mitbringt, wird selten arbeitslos. Was ich an den Schreibtischen meines Netzwerks so sehe: Quereinsteiger, die mit neuen Sichtweisen inspirieren, haben jede Chance – manchmal ist das Fachwissen sogar weniger entscheidend als gesunder Menschenverstand und Verantwortungsbewusstsein.

Bleibt noch das Leben neben der Arbeit. Ob Siedlungswasserwirtschaft klassisch familienfreundlich ist? Hängt wieder mal stark vom Arbeitgeber ab. Die Anlagen laufen rund um die Uhr – Rufbereitschaft, gelegentliche Notdienste oder Wochenend-Prüfungen sind keine Seltenheit. Aber: Es gibt zunehmend Modelle, die mehr Flexibilität bieten. Homeoffice für Planungsaufgaben, Teilzeitregelungen bei großen Trägern – das ist heute längst keine Utopie mehr. Wichtig ist, eigene Grenzen früh zu erkennen und zu setzen. Wer glaubt, immer alles alleine schultern zu müssen, rennt Gefahr, irgendwann auszubrennen. Das klingt nach Floskel, ist aber bittere Erfahrung so mancher Kolleginnen und Kollegen. Offenheit im Team, ein wacher Blick auf die eigene Balance – das zählt. Und manchmal hilft auch einfach: Abends mal abschalten. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Die Siedlungswasserwirtschaft ist kein Beruf für die große Bühne, aber einer mit Substanz. Wer bereit ist, Technik, Mensch und Umwelt zusammenzudenken – und gelegentlich im Regen zu stehen, auch im übertragenden Sinn – findet hier einen von wenigen Berufszweigen, die unmittelbar gesellschaftliche Relevanz besitzen. Der Einstieg kann schwer sein, Frustration inklusive. Aber für mich persönlich war die Entscheidung richtig: Der Reiz liegt im täglichen Ringen mit Herausforderungen, die wirklich zählen. Wasser läuft eben nicht von allein. Und schon gar nicht sauber.

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