Regenerative Energie Jobs

40 aktuelle Regenerative Energie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Heizungsbauer (m/w/d) im technischen Innendienst für regenerative Energien

HDG Bavaria GmbHMassing Rottal

Wir suchen einen Heizungsbauer (m/w/d) im technischen Innendienst für regenerative Energien. Zu Ihren Aufgaben gehören die Erstellung hydraulischer Anlagenkonzepte und die technische Angebotsbearbeitung. Sie unterstützen unsere Kunden telefonisch bei technischen Fragen und begleiten die Projektabwicklung. Für diese Position benötigen Sie eine abgeschlossene Ausbildung im Heizungsbau oder als technischer Systemplaner. Gute EDV-Kenntnisse und idealerweise Erfahrung mit Auto CAD sind erforderlich. Wenn Sie kundenorientiert und lösungsorientiert arbeiten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Key Account Manager - Anschluss Regenerative Energien (m/w/d)

E.DIS Netz GmbHFürstenwalde Spree

E.DIS ist einer der führenden Netzbetreiber in Deutschland und gestaltet aktiv die Zukunft der Energieversorgung. Unsere Mission ist es, Menschen und Regionen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zuverlässig mit Energie zu versorgen. Dafür setzen wir auf innovative Lösungen und exzellenten Kundenservice. Unsere Mitarbeiter stehen jederzeit für Fragen und Informationen bereit. Besuchen Sie StepStone.de, um spannende Stellenangebote zu entdecken und Ihren Traumjob im Energiebereich zu finden! Erfahren Sie mehr über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieretipps, um optimal auf Ihre berufliche Zukunft vorbereitet zu sein.
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Heizungsbauer (m/w/d) im technischen Innendienst für regenerative Energien - HDG Bavaria GmbH

HDG Bavaria GmbHBerlin

In Massing suchen wir einen Heizungsbauer (m/w/d) im technischen Innendienst für regenerative Energien. Zu Ihren Aufgaben gehören die Erstellung von hydraulischen und regelungstechnischen Anlagenkonzepten sowie die Angebotsbearbeitung. Darüber hinaus bieten Sie technische Unterstützung und koordinieren Projekte. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung als Heizungsbauer oder eine vergleichbare Qualifikation mit. Gute EDV-Kenntnisse und Kundenkontaktliebe zeichnen Sie aus. Wir bieten Ihnen eine leistungsgerechte Vergütung, flexible Arbeitszeiten und eine strukturierte Einarbeitung. Bewerben Sie sich jetzt für eine Zukunft in einer klimafreundlichen Branche!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Vertriebsmitarbeiter (m/w/d) Elektro, Regenerative Energien / PV

ARENS & STITZ KGPinneberg

Werde Teil unseres engagierten Teams als Vertriebsmitarbeiter (m/w/d) im Innendienst für Elektro, Werkzeuge und Photovoltaik in Pinneberg! Du profitierst von einem umfassenden Onboarding, attraktiver Vergütung und 30 Tagen Urlaub. Freue dich auf E-Bike Leasing, eine kostenlose Ladestation und einen modernen Arbeitsplatz mit höhenverstellbaren Schreibtischen. Wir fördern deine Weiterbildung in unserer eigenen Akademie und bieten weitere Benefits wie die Pluxee Card, Weihnachts- und Urlaubsgeld. Zudem unterstützen wir deine Mobilität mit einem bezuschussten Deutschlandticket und kostenfreien Parkmöglichkeiten. Bewirb dich jetzt und starte deine Karriere in einem zukunftsorientierten Unternehmen!
Betriebliche Altersvorsorge Mitarbeiterbeteiligung Weihnachtsgeld Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Meister Energietechnik als Spezialist Einspeisung - Unterstützung & Abwicklung - Regenerative Energien (m/w/d) - NEU!

E.ON Grid Solutions GmbHHamburg

Du hast eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine Zusatzqualifikation wie Fachwirt oder Meister? Idealerweise bringst du Erfahrung mit SAP-Systemen mit und kennst die Prozesse der Einspeisung erneuerbarer Energien. Kenntnisse im Lieferantenwechsel sind ebenfalls von Vorteil. Wir setzen uns für Inklusion ein und möchten Menschen mit Behinderung ein faires Bewerbungsverfahren bieten. Unsere Schwerbehindertenvertretung wird frühzeitig in den Prozess einbezogen. Bitte informiere uns über das Bewerbungsformular, falls du technische oder organisatorische Anpassungen benötigst, um deine Fähigkeiten optimal zu präsentieren.
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Meister Energietechnik als Spezialist Einspeisung - Unterstützung & Abwicklung - Regenerative Energi

E.ON Grid Solutions GmbHHannover

Sie besitzen eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie eine anerkannte Zusatzqualifikation, wie Fachwirt oder Meister. Idealerweise bringen Sie Erfahrung im Umgang mit SAP-Systemen mit. Zudem verfügen Sie über umfassende Kenntnisse in den Prozessen der Einspeisung erneuerbarer Energien. Erfahrung im Lieferantenwechsel ist von Vorteil und wird geschätzt. Wir legen großen Wert auf ein faires Bewerbungsverfahren für Menschen mit Behinderung. Bitte informieren Sie uns im Bewerbungsformular über mögliche technische oder organisatorische Anpassungen, die Sie benötigen.
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Vertriebsmitarbeiter (m/w/d) Elektro, Regenerative Energien / PV

ARENS STITZ KG

Wir suchen Dich als Vertriebsmitarbeiter (m/w/d) im Innendienst für Elektro, Werkzeuge und regenerative Energien in Pinneberg! Dein Einstieg umfasst ein umfangreiches Onboarding mit E-Learnings und Hospitationen. Profitiere von einer leistungsgerechten Vergütung, 30 Urlaubstagen sowie betrieblicher Altersvorsorge und Mitarbeiterbeteiligungsmodellen. Für Deine Mobilität bieten wir E-Bike Leasing und eine kostenfreie Fahrrad-Ladestation. Genieße einen modernen Arbeitsplatz und nutze unsere erstklassigen Weiterbildungsmöglichkeiten in der firmeneigenen Akademie. Zudem profitierst Du von einer guten ÖPNV-Anbindung und kostenfreien Parkmöglichkeiten. Jetzt bewerben und Teil unseres dynamischen Teams werden!
permanent_employment Betriebliche Altersvorsorge Mitarbeiterbeteiligung Weihnachtsgeld Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Instandhaltungstechniker Regenerative Energien (m/w/d)

Gebrüder PetersIngolstadt

Erwarte professionelle Installations-, Montage- und Reparaturarbeiten an Schwach- und Starkstromanlagen. Unsere Dienstleistungen umfassen die Inbetriebnahme sowie die Funktions- und Sicherheitsprüfung. Wir legen Wert auf eine fachgerechte Ausführung aller Tätigkeiten, inklusive Dokumentation wie Service- und Wartungsprotokollen. Du bringst eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroinstallateur oder Elektroniker mit und hast Erfahrung in erneuerbaren Energien. Deine offene Kommunikation und selbstständige Arbeitsweise unterstützen unser Team. Genieße Vorteile wie Homeoffice, zahlreiche Mitarbeiterevents und attraktive Prämien ab dem ersten Tag.
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Category Manager (m/w/d) Regenerative Energien - NEU!

Mülheimer Handel Haustechnik GmbH & Co. KGAhaus

Die Kurt Pietsch GmbH & Co. KG in Ahaus sucht einen Category Manager (m/w/d) für regenerative Energien im Einkauf. In dieser Schlüsselposition gestalten Sie die Produktpolitik und -vermarktung unseres Portfolios. Zudem tragen Sie aktiv zur Steigerung des Unternehmenserfolgs und der Weiterentwicklung unserer Fördermarken bei. Enge Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement-Team ist essenziell, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Sie unterstützen auch bei der Pflege von Lieferantenpartnerschaften sowie Vertragsverhandlungen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams für nachhaltige Energielösungen!
Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Corporate Benefit Mülheimer Handel Haustechnik GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Regenerative Energie wissen müssen

Regenerative Energie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Regenerative Energie wissen müssen

Regenerative Energie als Berufsfeld: Wankelmut, Wagemut und Warteschleifen

Regenerative Energie – für manche klingt das wie Zukunftsmusik, für andere schon fast wie ein abgenudelter Werbeslogan. Wer heute als Berufseinsteiger oder wechselwilliger Facharbeiter, Techniker, Spezialist, Handwerker (oder was auch immer die HR-Teams gerne suchen) in diese Branche reinrutscht, der hat nicht selten das Gefühl: Da draußen ist ein Meer aus Möglichkeiten und Hindernissen zugleich, technisch, sozial, politisch. Jeden Tag ändert sich irgendwas, während man selbst eigentlich nur wissen will, worauf man sich da wirklich einlässt. Ehrlich gesagt: Ich war selbst überrascht, wie vielschichtig und – ja, stellenweise verwirrend – diese Energie-Welt ist. Doch fangen wir vorne an.


Zwischen Kabelsalat und Klimaschutz: Der Alltag ist alles – nur selten Routine

Wer denkt, Arbeit im Bereich Regenerative Energie sei eine technokratische Einbahnstraße, irrt gewaltig. Die Praxis? Ein bemerkenswerter Mix aus Planung, Improvisation und Krisenmanagement. Am einen Tag diskutiert man mit einer Kommune über Photovoltaik-Flächen auf einem Schulhaus, am nächsten klemmt man auf einer windigen Baustelle mit Handschuhen, Werkzeug und Kaffee in der Hand an einem Windanlagenmodul herum – der Begriff „Bürojob“ bekommt hier einen sehr, sehr elastischen Radius. Oder nehmen wir den Anlagenservice: Die Bandbreite reicht von hochfummeligen Sensorprüfungen an Solarparks bis hin zu Notfalleinsätzen nach dem Donnerwetter über der Nordsee. Jeden Tag morgen alles anders – na ja, fast.


Was wirklich zählt: Fachwissen, Neugier, Frustrationstoleranz (und Kommunikation!)

Wer frisch startet, erlebt schnell, dass es nicht nur auf den Jobtitel ankommt. Papier allein montiert keine Photovoltaikanlage und repariert kein Umspannwerk. Praktische Erfahrung, wissensdurstige Selbstschulung und (Achtung, Buzzword!) Anpassungsfähigkeit sind das halbe Leben. Und weil kaum ein Projekt ohne Kollegin aus dem Nachbargewerk, Batteriespeicher-Spezialisten aus Bayern oder eine extrakomplizierte Netzanbindung zu lösen ist, wird Kommunikation zur eigentlichen Superkraft. Da reicht kein „Ich weiß, wie man’s macht“. Man muss zuhören, Fehler eingestehen, eigene Learning-Schleifen aushalten. Dass „Fehlerkultur“ in Meetings oft wie eine Drohung klingt, während sie draußen tatsächlich Lernen bedeutet – das ist vermutlich keine exklusive Erfahrung.


Gehalt: Zwischen Luftnummern, Lockerungen und lokalem Flickenteppich

Und jetzt das heikle Thema: Lohn und Perspektiven. Es gibt diese Geschichten von exorbitanten Anfangsgehältern – vor allem, wenn Unternehmensberatungen oder Headhunter ihre Finger im Spiel haben. Die Realität sieht meistens nüchterner aus. In strukturschwachen Regionen oder kleinen Stadtwerken wird teilweise auf Mindestlohnniveau gestartet, während in boomenden Großstadtschmelztiegeln oder internationalen Windkraftprojekten der Sprung fünfstellig sein kann – meist nach einigen Jahren Erfahrung. Nicht zu vergessen: Wer auf Montage geht oder Bereitschaft übernimmt, kann Zuschläge abgreifen, die bei anderen Berufen ein Achselzucken hervorrufen würden. Trotzdem: Wenn jemand träumt, schon im ersten Jahr eine fatale Gehaltsrakete zu zünden, sollte lieber nochmal den Tarifvertrag nachlesen (wenn es überhaupt einen gibt). Die Branche wächst zwar, aber das Geld wächst nicht mit jedem Windrad proportional.


Karrierewege, Weiterbildung und der ganz alltägliche Wahnsinn der Qualifikationen

Was viele unterschätzen: Es gibt keinen Königsweg. Manchmal reicht ein guter Berufsabschluss mit handwerklicher Reife und dem Mut, morgens auch mal eine Leitung auszubuddeln; ein andermal entscheidet ein Weiterbildungskurs zu Speichertechnologien darüber, ob man ins nächste Team kommt. Akademische Titel sind sicher hilfreich – keine Frage –, aber manchmal siegen auch Lebenserfahrung und Improvisationstalent. Die rasante Entwicklung in Sachen Sektorenkopplung, Digitalisierung von Netztechnik oder Entwicklung von Wasserstofftechnologien sorgt dafür, dass sich alle Nase lang neue Fortbildungswellen auftun. Und mal ehrlich: Selbst „alte Hasen“ erklären sich auf Branchenmessen gegenseitig, was Power-to-X nun alles bedeuten könnte. Viel wichtiger: Dranbleiben. Lernen. Nicht zu bequem werden. Der Rest ergibt sich.


Arbeitsmarkt, Zukunftssorgen – und wo Menschlichkeit im System bleibt

Wer sich heute fragt, warum die Branche so viele offene Jobs hat, bekommt meist die gleichen Antworten: „Fachkräftemangel!“, „Generation Z kommt nicht aus den Puschen!“ oder – mein persönlicher Favorit – „Keiner will mehr anpacken!“. Stimmt das? Vielleicht ein bisschen. Klar, viele Unternehmen sind etwa im ländlichen Raum verzweifelt auf der Suche nach Verstärkung – gerade auch da, wo Stromtrassen gebaut werden und der nächste Supermarkt so weit entfernt ist wie die nächste Gehaltserhöhung. In städtischen Regionen – rund um Metropolen oder große Hafenstädte – ist die Konkurrenz um die besten Köpfe dagegen härter. Die Zahl der Quereinsteiger:innen wächst dabei ebenso wie das Bedürfnis nach Teilzeit, flexiblen Arbeitsmodellen oder (last, but not least) echten Entwicklungschancen. Wer auf Sinn, Nachhaltigkeit oder Familienfreundlichkeit pocht, findet viele Türen offen. Aber: Die ständige Veränderung – neue Gesetzeslagen, Förderstopps, Anlaufschwierigkeiten bei der Bürokratie – kosten Nerven. Balance? Eher ein täglicher Eiertanz zwischen Ehrgeiz, Jobstress und dem Versuch, gelegentlich die eigene Kaffeemaschine zu reparieren, ohne den Sicherungskasten sprengen zu müssen.


Mein Zwischenfazit: Wer wagt, gewinnt (manchmal), wer bleibt, verändert (immer)

Am Ende ist der Job im Bereich Regenerative Energie wie ein permanenter Sprung ins Unbekannte – mit Werkzeug in der einen und Neugier in der anderen Hand. Die Mischung aus gesellschaftlicher Relevanz, überraschender Teamdynamik und immer neuen Technologien ist Fluch und Segen zugleich. Struktur? Eher ein Flickenteppich als ein Highway. Aber genau das reizt mich – und viele andere. Wer heute in die Branche geht, wird Fehler machen, wird lernen, wird suchen und hoffen – und dabei mehr erleben als mancher in einer ganzen Konzernkarriere. Klar, es gibt Wartezeiten auf Projekte, Frust bei Windstille oder Abende mit zu viel E-Mails und zu wenig Feierabend. Aber: Wer bleibt, hat die Chance, etwas mit aufzubauen, das noch lange bleibt, nachdem das letzte Windrad errichtet wurde.


Kurzbeschreibung Regenerative Energie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Regenerative Energie

Wer denkt, Arbeit im Bereich Regenerative Energie sei eine technokratische Einbahnstraße, irrt gewaltig. Die Praxis? Ein bemerkenswerter Mix aus Planung, Improvisation und Krisenmanagement. Am einen Tag diskutiert man mit einer Kommune über Photovoltaik-Flächen auf einem Schulhaus, am nächsten klemmt man auf einer windigen Baustelle mit Handschuhen, Werkzeug und Kaffee in der Hand an einem Windanlagenmodul herum – der Begriff „Bürojob“ bekommt hier einen sehr, sehr elastischen Radius. Oder nehmen wir den Anlagenservice: Die Bandbreite reicht von hochfummeligen Sensorprüfungen an Solarparks bis hin zu Notfalleinsätzen nach dem Donnerwetter über der Nordsee. Jeden Tag morgen alles anders – na ja, fast.

Wer frisch startet, erlebt schnell, dass es nicht nur auf den Jobtitel ankommt. Papier allein montiert keine Photovoltaikanlage und repariert kein Umspannwerk. Praktische Erfahrung, wissensdurstige Selbstschulung und (Achtung, Buzzword!) Anpassungsfähigkeit sind das halbe Leben. Und weil kaum ein Projekt ohne Kollegin aus dem Nachbargewerk, Batteriespeicher-Spezialisten aus Bayern oder eine extrakomplizierte Netzanbindung zu lösen ist, wird Kommunikation zur eigentlichen Superkraft. Da reicht kein „Ich weiß, wie man’s macht“. Man muss zuhören, Fehler eingestehen, eigene Learning-Schleifen aushalten. Dass „Fehlerkultur“ in Meetings oft wie eine Drohung klingt, während sie draußen tatsächlich Lernen bedeutet – das ist vermutlich keine exklusive Erfahrung.

Und jetzt das heikle Thema: Lohn und Perspektiven. Es gibt diese Geschichten von exorbitanten Anfangsgehältern – vor allem, wenn Unternehmensberatungen oder Headhunter ihre Finger im Spiel haben. Die Realität sieht meistens nüchterner aus. In strukturschwachen Regionen oder kleinen Stadtwerken wird teilweise auf Mindestlohnniveau gestartet, während in boomenden Großstadtschmelztiegeln oder internationalen Windkraftprojekten der Sprung fünfstellig sein kann – meist nach einigen Jahren Erfahrung. Nicht zu vergessen: Wer auf Montage geht oder Bereitschaft übernimmt, kann Zuschläge abgreifen, die bei anderen Berufen ein Achselzucken hervorrufen würden. Trotzdem: Wenn jemand träumt, schon im ersten Jahr eine fatale Gehaltsrakete zu zünden, sollte lieber nochmal den Tarifvertrag nachlesen (wenn es überhaupt einen gibt). Die Branche wächst zwar, aber das Geld wächst nicht mit jedem Windrad proportional.

Was viele unterschätzen: Es gibt keinen Königsweg. Manchmal reicht ein guter Berufsabschluss mit handwerklicher Reife und dem Mut, morgens auch mal eine Leitung auszubuddeln; ein andermal entscheidet ein Weiterbildungskurs zu Speichertechnologien darüber, ob man ins nächste Team kommt. Akademische Titel sind sicher hilfreich – keine Frage –, aber manchmal siegen auch Lebenserfahrung und Improvisationstalent. Die rasante Entwicklung in Sachen Sektorenkopplung, Digitalisierung von Netztechnik oder Entwicklung von Wasserstofftechnologien sorgt dafür, dass sich alle Nase lang neue Fortbildungswellen auftun. Und mal ehrlich: Selbst „alte Hasen“ erklären sich auf Branchenmessen gegenseitig, was Power-to-X nun alles bedeuten könnte. Viel wichtiger: Dranbleiben. Lernen. Nicht zu bequem werden. Der Rest ergibt sich.

Wer sich heute fragt, warum die Branche so viele offene Jobs hat, bekommt meist die gleichen Antworten: „Fachkräftemangel!“, „Generation Z kommt nicht aus den Puschen!“ oder – mein persönlicher Favorit – „Keiner will mehr anpacken!“. Stimmt das? Vielleicht ein bisschen. Klar, viele Unternehmen sind etwa im ländlichen Raum verzweifelt auf der Suche nach Verstärkung – gerade auch da, wo Stromtrassen gebaut werden und der nächste Supermarkt so weit entfernt ist wie die nächste Gehaltserhöhung. In städtischen Regionen – rund um Metropolen oder große Hafenstädte – ist die Konkurrenz um die besten Köpfe dagegen härter. Die Zahl der Quereinsteiger:innen wächst dabei ebenso wie das Bedürfnis nach Teilzeit, flexiblen Arbeitsmodellen oder (last, but not least) echten Entwicklungschancen. Wer auf Sinn, Nachhaltigkeit oder Familienfreundlichkeit pocht, findet viele Türen offen. Aber: Die ständige Veränderung – neue Gesetzeslagen, Förderstopps, Anlaufschwierigkeiten bei der Bürokratie – kosten Nerven. Balance? Eher ein täglicher Eiertanz zwischen Ehrgeiz, Jobstress und dem Versuch, gelegentlich die eigene Kaffeemaschine zu reparieren, ohne den Sicherungskasten sprengen zu müssen.

Am Ende ist der Job im Bereich Regenerative Energie wie ein permanenter Sprung ins Unbekannte – mit Werkzeug in der einen und Neugier in der anderen Hand. Die Mischung aus gesellschaftlicher Relevanz, überraschender Teamdynamik und immer neuen Technologien ist Fluch und Segen zugleich. Struktur? Eher ein Flickenteppich als ein Highway. Aber genau das reizt mich – und viele andere. Wer heute in die Branche geht, wird Fehler machen, wird lernen, wird suchen und hoffen – und dabei mehr erleben als mancher in einer ganzen Konzernkarriere. Klar, es gibt Wartezeiten auf Projekte, Frust bei Windstille oder Abende mit zu viel E-Mails und zu wenig Feierabend. Aber: Wer bleibt, hat die Chance, etwas mit aufzubauen, das noch lange bleibt, nachdem das letzte Windrad errichtet wurde.

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