Naturwissenschaften Jobs

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Naturwissenschaftler als IT-Systemingenieur / Third Level Support Energienetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHLüneburg

Du spielst eine zentrale Rolle in der Stabilität unserer IT-Infrastruktur, indem du Server- und Storage-Systeme betreibst und weiterentwickelst. Mit deiner Expertise in Speichernetzwerken und Cluster-Infrastrukturen gewährleistest du einen zuverlässigen und zukunftssicheren Betrieb. Virtualisierung unter VMware optimierst du, um Ressourcen effizient zu nutzen. Du implementierst IT-Sicherheitskonzepte schnell und führst regelmäßige Systemaktualisierungen durch. Dein Beitrag im 2nd- und 3rd-Level-Support ermöglicht es dir, komplexe Störungen zu analysieren und zu beheben. Zudem leitest du Infrastrukturprojekte und bildest deine IT-Kollegen weiter, während du eine MINT-Qualifikation oder eine gleichwertige Ausbildung vorweisen kannst.
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Naturwissenschaftler als IT-Systemingenieur / Third Level Support Energienetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHHamburg

In deiner Rolle trägst du zur Stabilität und Leistungsfähigkeit unserer IT bei, indem du Server- und Storage-Infrastrukturen betreibst und weiterentwickelst. Du konzipierst und administrierst Speichernetzwerke sowie Cluster-Infrastrukturen, um Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit zu gewährleisten. Die Virtualisierung mit VMware optimiert deine Ressourcennutzung, während du neue IT-Sicherheitskonzepte rasch umsetzt. Regelmäßige Systemaktualisierungen sichern den Betrieb und schützen vor Bedrohungen. Im technischen 2nd- und 3rd-Level-Support nutzt du deine Expertise zur Störungsanalyse. Zudem leitest du Infrastrukturprojekte und schaffst Systemdokumentationen sowie Schulungen für Kolleginnen und Kollegen.
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Ausbildung zum Elektroniker (m/w/d) Energie- und Gebäudetechnik

Elektrotechnik Brauer GmbHLimbach-Oberfrohna

Werde Elektroniker (m/w/d) in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik in Limbach-Oberfrohna! Während deiner Vollzeitausbildung tauchst du in ein zukunftssicheres Berufsfeld ein. Du arbeitest eng mit erfahrenen Kollegen und übernimmst Schritt für Schritt Verantwortung. Zu deinen Aufgaben zählen Installation, Wartung und Reparatur elektrischer Anlagen in Gebäuden, wie Beleuchtung und Steckdosen. Zudem lernst du, Messungen und Fehleranalysen durchzuführen sowie Kundenservice vor Ort zu bieten. Starte deine Karriere im elektrisierenden Handwerk und setze Projekte effizient um!
Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler:in als Genehmigungsmanager:in Umwelt – Ökologische Baubegleitung & Umweltplanung (m/w/d)

Bayernwerk Netz GmbHBayreuth

Als Genehmigungsmanager:in Umwelt für die Bayernwerk Netz GmbH trägst du aktiv zur Energiewende bei. Du bist verantwortlich für den Um- und Ausbau der Hochspannungsnetze und gestaltest die Energiezukunft mit. In deiner Rolle sicherst du den Informationsfluss im Projektteam und koordinierst die Partnerfirmen der Umweltplanung. Gemeinsam mit deinem Team entwickelst du rechtssichere und praktikable Lösungen für naturschutz- und umweltrechtliche Herausforderungen. Durch deine strategische Herangehensweise garantierst du die Qualität der Antragsunterlagen und erkennst frühzeitig potenzielle Probleme. Werde Teil eines engagierten Teams und gestalte die Zukunft der Energieversorgung!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik mit mindestens einem der Schwerpunkte Leistungselektronik/Energiespeichersysteme/ Batterietechnik - NEU!

Technische Hochschule LübeckLübeck

Wir suchen eine/n engagierte/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik mit Fokus auf Leistungselektronik, Energiespeichersysteme oder Batterietechnik (Kennziffer 8.395). Die Stelle ist bis zum 31.12.2027 befristet und bietet eine Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 13 gemäß TV-L. Die Arbeitszeit beträgt 100 % einer Vollzeitstelle, aktuell 38,7 Stunden pro Woche. Im Rahmen des Projekts Second Life für Fahrbatterien (2nd2Sea) analysieren wir innovative Anwendungen für elektrische Speicher. Ziel ist es, Batterien effizient für die Landstromversorgung zu nutzen und somit deren Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Elektrotechnik aktiv mit!
Work-Life-Balance Familienfreundlich Kantine Jobticket – ÖPNV Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Master oder Diplom (w/m/d) in Biologie, Natur- bzw. Umweltwissenschaften oder vergleichbar mit Schwerpunkt Naturschutz und/oder Landschaftspflege

Ministerium für Umwelt Klima und Energiewirtschaft Baden WürttembergStuttgart

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sucht eine qualifizierte Fachkraft (Master oder Diplom) in Biologie oder verwandten Naturwissenschaften mit Fokus auf Naturschutz. Die Position im Referat 72 – Arten- und Habitatschutz ist bis zur Besoldungsgruppe A 14 nutzbar. Bei Beschäftigung erfolgt die Vergütung gemäß dem TV-L und berücksichtigt die Entgeltgruppe 13. Interessierte erfahren auf unserer Homepage www.um.baden-wuerttemberg.de mehr über die vielfältigen Themen unseres Ministeriums. Arbeiten Sie an der Schnittstelle von Wissenschaft und praktischen Umweltfragen. Bewerben Sie sich und gestalten Sie aktiv die Zukunft des Naturschutzes mit!
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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in [m/w/d], Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernEichstätt

Das Landratsamt Eichstätt sucht eine/n Naturwissenschaftler/in oder Ingenieur/in für den Bereich Technischer Umweltschutz. Diese Stelle eignet sich ideal für Chemiker/innen und Physiker/innen sowie Ingenieure/innen. Ab dem 01.01.2027 bieten wir eine 15-monatige Ausbildung in Umwelttechnik, Verfahrenstechnik oder physikalischer Technik. Gesucht werden Bewerber/innen mit Kenntnissen in Abfallbeseitigung, allgemeiner Chemie und Anlagensicherheit. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren Traumjob über Step Stone zu finden. Weitere Informationen zu Gehältern und Karrieretipps finden Sie ebenfalls auf Step Stone.de.
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Naturschutzfachkraft (w/m/d) mit einem Master oder Diplom in Biologie, Natur- bzw. Umweltwissenschaften oder vergleichbar mit Schwerpunkt Naturschutz und/oder Landschaftspflege

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WürttembergLörrach

Werden Sie Naturschutzfachkraft (w/m/d) beim Landratsamt Lörrach! Wir suchen einen engagierten Mitarbeiter mit einem Master oder Diplom in Biologie, Naturwissenschaften oder vergleichbaren Studiengängen. Diese Stelle ist bis zum 30.04.2028 befristet und erfolgt nach den Vorgaben des TV-L mit Eingruppierung in Entgeltgruppe 13. Unsere Naturschutzverwaltung setzt sich für den nachhaltigen Schutz und die Pflege der Natur und Landschaft ein. Bei uns gestalten Sie eine lebenswerte Zukunft und tragen zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen bei. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines wichtigen Projekts für kommende Generationen!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Klimaanpassungsmanager (m/w/d) Fachbereich Planung, Bauordnung und Klimaschutz

Landkreis FrieslandJever

Der Landkreis Friesland sucht einen Klimaanpassungsmanager (m/w/d) zur Unterstützung seiner Klimaschutzmaßnahmen. Mit dem neuen Klimaanpassungskonzept werden innovative Strategien zur Bewältigung des Klimawandels umgesetzt. Diese Position wird im Rahmen eines geförderten Projekts vom Bundesministerium für Umwelt unterstützt. Der gesuchte Mitarbeiter wird Teil des Teams im Sachgebiet Planung, Mobilität und Klimaschutz. Die Stelle ist befristet bis 2028 und wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD, was attraktive Bedingungen bietet.
Kinderbetreuung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Senior Spezialist Umweltmanagement

QEMETICA Soda Deutschland GmbH & Co. KGStaßfurt

Im Rahmen des betrieblichen Umweltmanagements unterstützen Fachkräfte die Organisation und Durchführung vielfältiger Aufgaben. Dazu zählen die Ermittlung und Bewertung relevanter Umweltanforderungen sowie die Erstellung von Berichten und Stellungnahmen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Beratung von Führungskräften zur Erfüllung dieser Anforderungen und deren Kontrolle. Umweltbezogene Risiken werden identifiziert, um rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen. Zudem erfolgt die Begleitung von internen und externen Umwelt-Audits, um die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen zu überprüfen. Ideale Kandidaten verfügen über ein abgeschlossenes Studium in Ingenieurwesen oder Naturwissenschaften sowie Kenntnisse im Umweltrecht und ISO-14001.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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