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Naturwissenschaftler als IT-Systemingenieur / Third Level Support Energienetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHItzehoe

Du spielst eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung unserer Server- und Storage-Infrastruktur und sorgst für eine stabile IT-Landschaft. Dabei konzipierst du skalierbare und zuverlässige Speichernetzwerke und Cluster-Infrastrukturen. Deine Expertise in der Virtualisierung mit VMware ermöglicht eine effiziente Ressourcennutzung. Du implementierst zeitnah IT-Sicherheitskonzepte und führst regelmäßige Systemaktualisierungen durch. Zudem bringst du deine Erfahrung im 2nd- und 3rd-Level-Support ein, um komplexe Störungen zu beheben. Mit einem MINT-Studium oder gleichwertiger Qualifikation bist du bestens für die Leitung von Infrastrukturprojekten gerüstet.
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Naturwissenschaftler als IT-Systemingenieur / Third Level Support Energienetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHSittensen

In deiner Rolle trägst du maßgeblich zur Stabilität unserer IT-Infrastruktur bei. Du konzipierst und administrierst skalierbare Speichernetzwerke sowie Cluster-Infrastrukturen für einen zukunftssicheren Betrieb. Die Virtualisierung unter VMware gehört zu deinem Alltag und optimiert Ressourcen effizient. Du setzt neue IT-Sicherheitskonzepte schnell um und gewährleistest durch regelmäßige Updates einen aktuellen Systembetrieb. Zudem bringst du deine Expertise im 2nd- und 3rd-Level-Support ein und supportest bei komplexen Störungen. Mit einem MINT-Studium oder einer gleichwertigen Qualifikation bist du optimal für die Leitung von Infrastrukturprojekten und Schulungen gerüstet.
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Auszubildende (m/w/d) zum Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung

Stadt BurgdorfBurgdorf

Die Stadt Burgdorf sucht 2026 Auszubildende (m/w/d) zum Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung. Die dreijährige, nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannte Ausbildung startet am 1. August 2026 und ist bis zum 31. Juli 2029 befristet. Ein Realschulabschluss ist Voraussetzung für die Ausbildung. Der Unterricht erfolgt an Berufsschultagen sowie praktisch in der Kläranlage Burgdorf. Zusätzlich werden verschiedene Lehrgänge angeboten, um das Wissen zu vertiefen. Während der Ausbildung erlernen Sie die Überwachung, Steuerung und Optimierung von Abwasserreinigungsanlagen für den effizienten Betrieb der Kläranlage.
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Ingenieur Energietechnik als Business Analystin - Prozesse & IT‑Systeme (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHBerlin

Als Business Analystin im Bereich Ingenieur Energietechnik gestalte ich aktiv große Infrastrukturprojekte und leiste einen direkten Beitrag zur Energiewende. Meine Hauptaufgabe besteht darin, Geschäfts- und Projektprozesse zu analysieren, Optimierungspotenziale zu identifizieren und effektive Lösungen zu entwickeln. Ich moderiere die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen, Anwenderinnen und IT-Partnern, um Bedürfnisse in strukturierte Anforderungen zu übersetzen. Zudem begleite ich Projekte von der Idee über Ausschreibung bis zur Einführung neuer Lösungen. Dabei sorge ich für die nachhaltige Implementierung von Prozessen und IT-Systemen. Mein Ziel ist die Gestaltung einer modernen, digital unterstützten Prozesslandschaft der Elia-Gruppe.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur/-in / Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) für den Einsatz im Arbeitsschutz / Umweltschutz / Verbraucherschutz

Staatliche Gewerbeaufsicht NiedersachsenBraunschweig, Lüneburg

Entdecken Sie spannende Karrierechancen bei den Behörden in Niedersachsen! Wir suchen engagierte Mitarbeiter, die sich für Umweltschutz und Verbraucherschutz einsetzen. Ab dem 01.10.2026 können Sie Teil unseres Teams werden und Ihre Kompetenzen in Bereichen wie Umwelttechnik, Biochemie und Verfahrenstechnik einbringen. Als Mitarbeiter tragen Sie Verantwortung und leisten wertvolle Beiträge zu einer nachhaltigen Zukunft. Nutzen Sie unsere Plattform Step Stone.de für weitere Informationen, Gehaltsdaten und Karrieretipps. Melden Sie sich noch heute an und finden Sie Ihren Traumjob bei uns – Ihre Zukunft wartet!
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Ingenieur/-in / Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) für den Einsatz im Arbeitsschutz / Umweltschutz / Verbraucherschutz

Staatliche Gewerbeaufsicht NiedersachsenBraunschweig, Celle, Cuxhaven, Emden, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück

Entdecken Sie Ihre Karrierechancen im niedersächsischen Behördenwesen! Ab dem 01.10.2026 suchen wir motivierte Beschäftigte, die sich für Umweltschutz und Verbraucherrechte einsetzen. In diesem vielfältigen Job übernehmen Sie wichtige Aufgaben in Bereichen wie Biochemie, Verfahrenstechnik und Entsorgungstechnik. Ihre Kontrollfähigkeiten sind gefragt, um wertvolle Beiträge für die Umwelt zu leisten. Besuchen Sie Step Stone.de, um weitere Informationen über Arbeitgeber, Gehaltsdaten und Karrieretipps zu erhalten. Melden Sie sich mit einem Jobagent an und finden Sie Ihren Traumjob!
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Leitung des Sachgebietes "Natura 2000/GR" - Fachkraft (m/w/d) aus dem Bereich Landespflege, Landschaftsentwicklung, Landschaftsökologie, Umweltwissenschaften, Biologie, Agrarwirtschaft - NEU!

Landkreis OsterholzOberdorla

Nutzen Sie Ihre Chance, die Leitung des Sachgebietes "Natura 2000/GR" im Landkreis Osterholz zu übernehmen! Gesucht wird eine erfahrene Fachkraft (m/w/d) aus den Bereichen Landespflege, Landschaftsentwicklung oder Agrarwirtschaft. Die Stelle ist in Vollzeit und unbefristet, mit einer Eingruppierung in Entgeltgruppe 11 TVöD. Bewerben Sie sich bis zum 26.04.2026 auf Landkreis-osterholz.de/bewerbung. Direkt vor Bremen gelegen, verbindet der Landkreis Tradition mit zukunftsorientierten Wirtschaftsbereichen und bietet eine ausgezeichnete Infrastruktur. Werden Sie Teil eines engagierten Teams von über 600 Mitarbeitenden und gestalten Sie die naturschutzfachlichen Herausforderungen aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium – Umweltschutztechnik (m/w/d) 2026

Fresenius Kabi Deutschland GmbHBad Homburg

Starte deine Karriere mit einem dualen Studium, das Theorie und Praxis vereint. Erlebe spannende Praxisphasen in Fachabteilungen und Projekten, die dir ein praktisches Hands-on-Erlebnis bieten. Deine Leidenschaft für Naturwissenschaften und Technik wird durch den Fokus auf Nachhaltigkeit gestärkt. Integriere Digitalisierung in die Nachhaltigkeitsentscheidungen der Industrie. Du wirst in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft geschult und arbeitest an internationalen Umweltschutzprojekten. Mit deiner Fachhochschulreife bist du bestens für das duale Studium gerüstet, um erfolgreich Umweltmanagementsysteme umzusetzen.
Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Referent (m/w/d) Gasbeschaffenheit und Wasserstoffqualität

DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.Bonn

Sind Sie auf der Suche nach einer spannenden Karriere im Bereich Gasbeschaffenheit und Wasserstoffqualität? Der DVGW in Bonn sucht einen Referenten (m/w/d), der das Team Ordnungsrahmen Gastechnologien und Energiesysteme verstärkt. Diese Vollzeitstelle ist auf zwei Jahre befristet und bietet eine hervorragende Möglichkeit, in einem renommierten Netzwerk zu arbeiten. Mit über 14.000 Mitgliedern ist der DVGW ein wichtiger Akteur in der Gastechnik. Besuchen Sie Step Stone.de für mehr Informationen und richten Sie Ihren Jobagenten ein, um Ihren Traumjob zu finden! Verpassen Sie nicht, Ihre Karriere auf das nächste Level zu heben!
Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum/zur Umwelttechnologen / Umwelttechnologin (m/w/d) für Abwasserbewirtschaftung

Stadtwerke LöhneLöhne

Beginne deine Karriere als Umwelttechnologe oder -technologin (m/w/d) in der Abwasserbewirtschaftung mit einer 3-jährigen Ausbildung ab dem 01. August 2026. In unserer kommunalen Kläranlage erhältst du praktische Erfahrungen in der Abwasser- und Klärschlammbehandlung sowie im Entwässerungsnetz. Du überwachst und dokumentierst Prozessabläufe und führst wichtige Messungen zur Qualitätskontrolle durch. Installations- und Reparaturarbeiten an elektronischen Anlagen gehören ebenfalls zu deinen Aufgaben. Die theoretische Ausbildung erfolgt am Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen, wo du umfassende Kenntnisse in Umwelttechnik und Betriebswirtschaft erwirbst. Werde Teil unseres Teams und gestalte die Zukunft der Umwelttechnik aktiv mit!
Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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