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Duales Studium Versorgungs- und Umwelttechnik (w/m/d)

Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KGChemnitz

Starte dein Duales Studium am 1. Oktober 2026 in Chemnitz und Glauchau! In Kooperation mit der dualen Hochschule Sachsen bieten wir dir eine praxisnahe Ausbildung. Du durchläufst spannende Theorie- und Praxisphasen in den Bereichen Infrastruktur, Technische Gebäudeausrüstung und Umwelttechnik. Schwimme in den Themen Heizung, Lüftung und erneuerbare Energien. Bereite dich darauf vor, Ingenieurwissenschaften und BWL zu vereinen und praxisnahe Projekte erfolgreich zu realisieren. Beginne deine Karriere in einem innovativen Umfeld und lege den Grundstein für deine Zukunft im Ingenieurwesen!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Unternehmensberater:in / Senior Consultant Energiewirtschaft (m/w/d)

RITTERWALD Unternehmensberatung GmbHBerlin

Werde (Senior) Consultant im Bereich Energiewirtschaft bei RITTERWALD in Berlin und arbeite an der Schnittstelle von Immobilien und Energie. Gemeinsam mit einem Expertenteam gestaltest du die Zukunft der Immobilienwirtschaft und unterstützt die Energiewende. Der Gebäudesektor trägt erheblich zu CO2-Emissionen bei, und wir entwickeln Strategien zur Dekarbonisierung. Als agile Boutiqueberatung mit Standorten in Berlin, Frankfurt, Amsterdam und London sind wir führend in der Immobilienwirtschaft. Unsere Lösungen zeigen die ESG-Performance und fördern nachhaltiges Wachstum. Setze jetzt den ersten Schritt in eine innovative Karriere bei uns!
Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent Energie- und Umweltmanagement (m/w/d)

Amprion GmbHDortmund

Im Rahmen Ihrer Karriere im Umwelt- und Energiemanagement erwarten Sie spannende Herausforderungen. Sie wirken aktiv an der Weiterentwicklung zertifizierter Managementsysteme nach ISO 14001 und ISO 50001 mit. Zu Ihren Aufgaben gehören die Pflege und Analyse von Energie- und Umweltdaten sowie die Erstellung innovativer Lerninhalte. Des Weiteren unterstützen Sie die Optimierung digitaler Anwendungen mit Power Apps und gestalten den Intranetauftritt mit. Ihre Kenntnisse aus einem laufenden Hochschulstudium der Ingenieur- oder Naturwissenschaften, insbesondere in Umweltmanagement, sind von Vorteil. Gestalten Sie die Zukunft nachhaltig und bewerben Sie sich noch heute für diese interessante Position!
Werkstudent Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent Dokumentenmanagement im Grundlagenbereich Schaltanlagen (m/w/d)

Amprion GmbHDortmund

Wir gestalten die Zukunft der Energieversorgung durch den Ausbau eines klimafreundlichen, sicheren und effizienten Energiesystems. Unser Team im Bereich Grundlagen Anlagentechnik sucht engagierte Unterstützung bei der Verwaltung und Überarbeitung von Richtlinien für den Hoch- und Höchstspannungs-Schaltanlagenbau. Ideale Kandidaten sind Studenten der Ingenieur- oder Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Elektrotechnik. Eine selbstständige Arbeitsweise und Eigeninitiative sind unerlässlich. Wir erwarten sehr gute Deutschkenntnisse sowie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit. Flexible Arbeitszeiten von 10 bis 20 Stunden pro Woche ermöglichen Ihnen, Ihr Studium optimal zu kombinieren und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Werkstudent Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Versorgungs- und Umwelttechnik (m/w/d)

GOLDBECK Ost GmbHTreuen Vogtland

Starte dein Duales Studium in Versorgungs- und Umwelttechnik (m/w/d) im Oktober 2027 und erwerbe innerhalb von drei Jahren wertvolle Fähigkeiten. Das innovative Studium kombiniert Theorie und Praxis: Jedes Quartal wechseln sich spannende Theoriephasen, fokussiert auf Heizungs-, Lüftungs- und Kältetechnik, sowie praxisnahe Anwendungen ab. Du spezialisierst dich auf technische Gebäudesysteme oder thermische Energietechnik. In den Praxisphasen arbeitest du aktiv bei GOLDBECK in Treuen und nutzt modernste Software wie AutoCAD und Revit. Zudem studierst du an der Dualen Hochschule Sachsen in Glauchau. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du den Titel Dipl.-Ing., der dir hervorragende Karrierechancen eröffnet.
Arbeitskleidung Fahrtkosten-Zuschuss Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung (m/w/d)

Stadtentwässerung Dresden GmbHDresden

Starte Deine Karriere als Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung (m/w/d) bei der Stadtentwässerung Dresden! Schließe Deine Schulzeit ab und contribuiere aktiv zur Erhaltung der Lebensqualität in unserer Stadt. Während Deiner Ausbildung wirst Du das über 1.850 km lange Kanalnetz und die Kläranlage betreuen. Du lernst, Maschinen instand zu halten, Messungen für die Qualitätssicherung durchzuführen und elektrotechnische Probleme zu lösen. Zudem erforschst Du innovative Technologien zur erneuerbaren Energiegewinnung aus Abwasser. Werde Teil eines sinnstiftenden Berufsfeldes und sichere Dir eine zukunftsorientierte Perspektive!
Arbeitskleidung Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung (w/d/m) - 2027

EWE NETZFredenbeck

Werde Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung (w/d/m) und gestalte eine saubere Zukunft mit Spitzentechnologie. Du erlernst die Steuerung und Wartung technischer Anlagen, ohne dich zwischen Chemie und Handwerk entscheiden zu müssen. Als Teil unseres Teams erhältst du ein Einstiegsgehalt von 1.325 € sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Genieße 30 Tage Urlaub und weitere freie Tage an Heiligabend und Silvester. Profitiere von einer Übernahmemöglichkeit und einem umfassenden Seminarprogramm. Deine Aufgabe wird es sein, den Abwasserkreislauf zu betreiben und somit aktiv zum Umweltschutz beizutragen.
Urlaubsgeld Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZBad Bederkesa

Werde Industrieelektriker (w/d/m) für Betriebstechnik und gestalte die Energiezukunft! Setze auf erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik, um fossile Brennstoffe hinter dir zu lassen. Mit einem Einstiegsgehalt von 1.325 € und 30 Tagen Urlaub plus zusätzlichen freien Tagen an Heiligabend und Silvester erwartet dich eine attraktive Perspektive. Profitiere von einer hochwertigen Werkzeugausstattung und einem eigenen Notebook sowie einem umfassenden Seminarprogramm und Mentoring. Genieße das Leben auf unserem modernen Energie Campus mit vielfältigen Freizeitangeboten. Verpasse nicht diese Chance für einen stabilen Karriereweg in der Energiebranche!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZ GmbHSottrum Rotenburg De

Werde Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) und gestalte die Energiezukunft! Mit deinem Know-how sorgst du für eine stabile und nachhaltige Energieversorgung durch erneuerbare Quellen wie Windkraft und Photovoltaik. Dein Einstiegsgehalt liegt bei 1.325 € plus Weihnachts- und Urlaubsgeld. Genieße 30 Tage Urlaub, einschließlich freien Tagen an Heiligabend und Silvester. Profitiere von umfangreicher Ausstattung, Mentoring und einem erstklassigen Seminarprogramm auf unserem Energie Campus. Hier erwarten dich spannende Sport- und Freizeitangebote, die Arbeit und Vergnügen perfekt verbinden!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZ GmbHTostedt

Werde Industrieelektriker (w/d/m) mit Fachrichtung Betriebstechnik für Energienetze! Du spielst eine Schlüsselrolle in der Energiewende und sorgst für eine stabile, erneuerbare Stromversorgung. Mit einem Startgehalt von 1.325 € und 30 Tagen Urlaub, plus freien Tagen an Heiligabend und Silvester, erwartet dich ein attraktives Angebot. Du profitierst von einer Übernahmemöglichkeit für mindestens 2 Jahre sowie einem eigenen Notebook und hochwertiger Werkzeugausstattung. Erlebe spannende Kennenlerntage, Mentoring und ein starkes Seminarprogramm. Besuche unseren Energie Campus und genieße vielfältige Freizeitmöglichkeiten, während du die Zukunft der Energie mitgestaltest!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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