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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in / Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernMünchen, Mühldorf Inn, Rosenheim, Starnberg

Wir suchen engagierte Naturwissenschaftler/innen oder Ingenieur/innen für den Technischen Umweltschutz. Entscheiden Sie sich für den Vorbereitungsdienst oder bringen Sie bereits Erfahrung mit. Während des Trainings erwerben Sie entscheidende Kenntnisse, um als Technische/r Oberinspektor/in tätig zu werden. Nach erfolgreichem Abschluss Ihrer Qualifikation können Sie in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übernommen werden. Weitere Informationen zu Ausbildungsinhalten und -ablauf finden Sie auf der offiziellen Webseite der Regierung von Oberbayern. Unterstützen Sie den integrierten Umweltschutz und wirken Sie aktiv bei Genehmigungsverfahren mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Umweltmanager/in (m/w/d) - NEU!

Stadtverwaltung WolfratshausenWolfratshausen

Entdecken Sie Ihre berufliche Zukunft bei der Stadt Wolfratshausen! Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams im Bereich Personal. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv das Leben in unserer Stadt mit.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Leitender CSV-Ingenieur (m/w/d) Computerized Systems Validation für Pharmaindustrie und Biotechnologie

Process [.-ING]Idstein

Als Leitender CSV-Ingenieur sind Sie für die Schnittstelle zwischen Kunde, Qualitätssicherung und Projektmanagement verantwortlich. Ihre Rolle umfasst die Planung und Umsetzung komplexer CSV-Projekte in der Pharmaindustrie. Sie entwickeln risikobasierte Validierungsstrategien für computergestützte Systeme. Dabei sorgen Sie dafür, dass alle Systeme ordnungsgemäß funktionieren und die Datenintegrität gewahrt bleibt. Zu Ihren Aufgaben gehört die Erstellung und Prüfung von entscheidenden CSV-Dokumenten wie Validierungsplänen und Testberichten. Durch Ihre Expertise gewährleisten Sie auditfähige und nachvollziehbare Validierungsentscheidungen, die den höchsten regulatorischen Standards entsprechen.
Vollzeit weitere Benefits
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Umweltmanager/in (m/w/d

Stadt WolfratshausenWolfratshausen

Die Stadt Wolfratshausen sucht dringend einen Umweltmanager (m/w/d) in Vollzeit für das Referat Planen & Umwelt. Ihre Aufgaben umfassen den Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz sowie die Planung und Pflege von Grünanlagen. Zudem wirken Sie aktiv in Projekten zum Schutz und zur Entwicklung der Natur mit. Weitere Bereiche sind der Immissionsschutz, einschließlich der Bearbeitung von Lärm- und Luftreinhalte-Angelegenheiten. Sie betreuen wasserrechtliche Verfahren und unterstützen beim Sturzflutrisikomanagement der Gemeinde. Bewerben Sie sich jetzt auf www.wolfratshausen.de/jobs und gestalten Sie die Umwelt von morgen!
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent (m/w/d) im Bereich Corporate Finance mit Schwerpunkt Wasserwirtschaft in Köln

Becker Büttner Held Rechtsanwälte Steuerberater Unternehmensberater PartGmbBKöln

Verstärke unser Corporate Finance Team als Werkstudent (m/w/d) im Bereich Wasserwirtschaft in Köln! Deine Aufgaben umfassen die Bewertung von Anlagen und Unternehmen, die Durchführung von Entgeltkalkulationen sowie Markt- und Wettbewerbsanalysen. Zudem erstellst du Präsentationen und Fachveröffentlichungen zu wichtigen wirtschaftlichen Fragestellungen. Eine fundierte Ausbildung im Bereich Wirtschaftswissenschaften oder Naturwissenschaften mit Schwerpunkt auf Wasserwirtschaft oder Ver- und Entsorgung ist wünschenswert. Du hast Freude an komplexen Kalkulations- und Bewertungsmodellen in MS-Excel? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung und gemeinsame Erfolge in der Wasserwirtschaft!
Werkstudent Flexible Arbeitszeiten Festanstellung Corporate Benefit Becker Büttner Held Rechtsanwälte Steuerberater Unternehmensberater PartGmbB Vollzeit weitere Benefits
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Business Development Manager (w/m/d) Energiewirtschaft - Oldenburg;Bremen

energy & meteo systems GmbHBremen

Werde Teil unseres Teams in Oldenburg als Business Development Manager:in und forme die Zukunft der Energiebranche! In dieser Schlüsselposition entwickelst du neue Absatzmärkte und baust internationale Vertriebspartnerschaften auf. Durch gezielte Marktanalysen und Wettbewerbsbeobachtungen trägst du aktiv zum Unternehmenserfolg bei. Statt klassischer Kaltakquise betreust du Bestandskunden und reagierst auf Anfragen potenzieller Neukunden. Deine technischen Beratungen helfen, die Anforderungen der Kunden mit unseren Lösungen zu verbinden. Nutze diese Gelegenheit, um den Energiewandel mitzugestalten und deine Karriere voranzutreiben!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Bereichsleitung Klimaschutzprojekte (m/w/d), Vollzeit

atmosfair gGmbHPotsdam

Übernehmen Sie die Bereichsleitung für Klimaschutzprojekte (d/m/w) in Vollzeit und gestalten Sie aktiv unsere nachhaltige Zukunft. Nutzen Sie Ihre Netzwerke, um neue Projekte, Kooperationspartner und Technologielieferanten zu identifizieren und unsere Projektpipeline auszubauen. Gemeinsam mit dem technischen Leiter sind Sie verantwortlich für die Umsetzung unserer CO2-Minderungsziele. Als Teamleiter im Klimaschutzbereich von atmosfair berichten Sie direkt an die Geschäftsführung und steuern Projekte weltweit. Sie planen, überwachen und verhandeln Finanzierung sowie Realisierung selbstständig vor Ort. Durch Ihre Maßnahmen stellen Sie sicher, dass unsere Projekte wirtschaftlich und ökologisch erfolgreich sind.
Unbefristeter Vertrag Einkaufsrabatte Kantine Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Bereichsleitung Klimaschutzprojekte (m/w/d), Vollzeit

atmosfair gGmbHBerlin

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Klimaschutz? Als Bereichsleitung für Klimaschutzprojekte (d/m/w) in Vollzeit können Sie Ihr Netzwerk nutzen, um neue Projekte und Kooperationspartner zu gewinnen. Gemeinsam mit dem technischen Leiter tragen Sie zur Erreichung unserer CO2-Minderungsziele bei. Sie leiten internationale Teams und berichten direkt an die Geschäftsführung. Ihre Aufgaben umfassen die Planung und Überwachung der Projektfinanzierung sowie Verhandlungen mit Partnern vor Ort. Entwickeln und erweitern Sie bestehende Projekte, um nachhaltigen Erfolg im Klimaschutz zu sichern!
Unbefristeter Vertrag Einkaufsrabatte Kantine Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Business Development Manager (w/m/d) Energiewirtschaft

energy & meteo systems GmbHOldenburg, Voll Remote

Werde Teil unseres Teams als Business Development Manager:in in der Energiewirtschaft und gestalte die Energiewende aktiv mit! Bei energy & meteo systems arbeiten wir eng mit unseren Partnerfirmen emsys VPP und emsys grid services zusammen, um erneuerbare Energien effektiv in Stromnetze zu integrieren. Wir bieten innovative Softwarelösungen und umfassende Dienstleistungen für Stromhändler und Netzbetreiber weltweit an. Dazu zählen Wind- und Solarleistungsprognosen sowie virtuelle Kraftwerke zur effizienten Energienutzung. Unterstütze uns bei der Erschließung neuer Märkte und dem Aufbau internationaler Vertriebspartnerschaften. Bewirb dich jetzt und verstärke unser dynamisches Team in Oldenburg!
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Master (m/w/d) oder Diplom-Ingenieurin / Diplom-Ingenieur (TU) mit der Fachrichtung Bauingenieurwesen, Wasserwirtschaft oder Umweltingenieurwesen

Wasserstraßen-Neubauamt HelmstedtHelmstedt

Das Wasserstraßen-Neubauamt Helmstedt sucht dringend Verstärkung! Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird eine Projektleiterin oder ein Projektleiter (m/w/d) für Bauingenieurwesen, Wasserwirtschaft oder Umweltingenieurwesen gesucht. Die Stelle ist bis zum 31.12.2031 befristet und umfasst 39 Stunden pro Woche. Ihr Aufgabengebiet umfasst die Umsetzung ökologischer Durchgängigkeit und Wasserbauprojekte, wie Fischaufstiegsanlagen. Zudem übernehmen Sie die Gesamtkoordination der Planungen und leiten das Projektteam. Der Dienstort ist Helmstedt – stehen Sie vor einer spannenden Herausforderung?
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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