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Ingenieur/-in / Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) für den Einsatz im Arbeitsschutz / Umweltschutz / Verbraucherschutz

Staatliche Gewerbeaufsicht NiedersachsenCelle, Cuxhaven, Emden, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg

Ab dem 1. Oktober 2026 haben Sie die Chance, Ihre Karriere an den Staatlichen Gewerbeaufsichtsämtern in Braunschweig, Celle, Oldenburg und Osnabrück zu gestalten. Wir suchen Ingenieur*innen und Naturwissenschaftler*innen (m/w/d) im Bereich Arbeitsschutz, Umweltschutz und Verbraucherschutz. Ihr wertvoller Einsatz schützt Beschäftigte vor Arbeitsunfällen und Gesundheitsgefahren. Zudem tragen Sie aktiv zum Schutz von Menschen und Umwelt bei. Zu Ihren Aufgaben gehört die Überwachung von Luftverunreinigungen, Lärm und anderen schädlichen Einflüssen. Nehmen Sie die Herausforderung an und gestalten Sie eine sichere Zukunft!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur/-in / Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) für den Einsatz im Arbeitsschutz / Umweltschutz / Verbraucherschutz

Staatliche Gewerbeaufsicht NiedersachsenBraunschweig

Werden Sie Ingenieur/-in oder Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) in Niedersachsen und tragen Sie aktiv zum Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz bei! Ab dem 01.10.2026 bieten wir Ihnen in Braunschweig, Celle, Oldenburg und Osnabrück spannende Einsatzmöglichkeiten. Die Staatliche Gewerbeaufsicht Niedersachsen sucht engagierte Fachkräfte mit einem Bachelor of Science, Bachelor of Engineering oder Diplom/FH. Ihr wertvoller Beitrag als Aufsichtsperson sichert das Wohl von Beschäftigten und schützt unsere Umwelt. Seien Sie Teil eines verantwortungsvollen und vielfältigen Teams, das sich für die Belange der Gesellschaft einsetzt. Bewerben Sie sich jetzt und starten Sie Ihre Karriere in einem bedeutenden Bereich!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler:in als Genehmigungsmanager:in Umwelt – Ökologische Baubegleitung & Umweltplanung (m/w/d)

Bayernwerk Netz GmbHRegensburg

Werde Genehmigungsmanager:in Umwelt; Planung Leitungsbau (m/w/d) bei Bayernwerk Netz GmbH und gestalte aktiv die Energiewende mit. Du unterstützt den Um- und Ausbau von Hochspannungsnetzen und trägst zur nachhaltigen Energiezukunft bei. Als Expert:in übernimmst du die planerische Verantwortung in einem dynamischen Projektteam und förderst den Informationsfluss. Gemeinsam mit deinem Team entwickelst du rechtssichere Lösungen für umweltrechtliche Herausforderungen. Du stellst die Qualität der Antragsunterlagen sicher, indem du proaktiv Problemstellungen erkennst. Nutze deine Fähigkeiten, um einen positiven Einfluss auf die Umwelt und die Energiebranche auszuüben.
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler als IT-Systemingenieur / Third Level Support Energienetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHSittensen

In deiner Rolle trägst du maßgeblich zur Stabilität unserer IT-Infrastruktur bei. Du konzipierst und administrierst skalierbare Speichernetzwerke sowie Cluster-Infrastrukturen für einen zukunftssicheren Betrieb. Die Virtualisierung unter VMware gehört zu deinem Alltag und optimiert Ressourcen effizient. Du setzt neue IT-Sicherheitskonzepte schnell um und gewährleistest durch regelmäßige Updates einen aktuellen Systembetrieb. Zudem bringst du deine Expertise im 2nd- und 3rd-Level-Support ein und supportest bei komplexen Störungen. Mit einem MINT-Studium oder einer gleichwertigen Qualifikation bist du optimal für die Leitung von Infrastrukturprojekten und Schulungen gerüstet.
Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler:in als Genehmigungsmanager:in Umwelt – Ökologische Baubegleitung & Umweltplanung (m/w/d)

Bayernwerk Netz GmbHBamberg

Als Genehmigungsmanager:in Umwelt und Planung Leitungsbau (m/w/d) bei Bayernwerk Netz GmbH gestaltest du aktiv die Energiewende. Du bist verantwortlich für den Um- und Ausbau unserer Hochspannungsnetze. In deinem Projektteam übernimmst du die planerische Verantwortung für die Umweltplanung und sorgst für effektiven Informationsaustausch. Deine Expertise ermöglicht rechtssichere und praktikable Lösungen in Zusammenarbeit mit Partnerfirmen und Behörden. Zudem sicherst du die Qualität der Antragsunterlagen durch frühzeitige Erkennung von Herausforderungen. Mit klugen Lösungsansätzen trägst du entscheidend zur erfolgreichen Umsetzung von Projekten bei, die die Zukunft der Energieversorgung gestalten.
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Dipl.-Ingenieur:in (FH) / Bachelor Landschafts- und Umweltplanung, Naturschutz, Landschaftsökologie oder Umweltwissenschaften (m/w/d)

Landkreis Nienburg/WeserNienburg Weser

Wir suchen einen engagierten Dipl.-Ingenieur:in (FH) oder Bachelor in Landschafts- und Umweltplanung, Naturschutz, Landschaftsökologie oder Umweltwissenschaften (m/w/d) für unseren Fachdienst Naturschutz. Diese Teilzeitstelle umfasst 19,5 Wochenstunden und bietet spannende Aufgaben. Zu den Hauptaufgaben gehören die Planung und Organisation von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in Natura 2000- und Naturschutzgebieten. Sie sind verantwortlich für die Ausweisung und Betreuung von Schutzgebieten sowie die Erstellung naturschutzfachlicher Stellungnahmen. Zudem unterstützen Sie Kommunen und Projektträger bei Bauleitplanverfahren sowie Umweltverträglichkeitsprüfungen. Bewerben Sie sich und tragen Sie aktiv zum Naturschutz bei!
Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler als IT-Systemingenieur / Third Level Support Energienetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHLüneburg

In deiner Rolle trägst du entscheidend zur Stabilität und Leistungsfähigkeit unserer IT-Landschaft bei. Du konzipierst und administrierst zuverlässige, skalierbare Speichernetzwerke und Cluster-Infrastrukturen. Die Virtualisierung mit VMware ermöglicht dir eine effiziente Ressourcennutzung im Alltag. Durch proaktive Umsetzung neuer IT-Sicherheitskonzepte und regelmäßige Systemaktualisierungen gewährleistest du einen sicheren Betrieb. Im technischen 2nd- und 3rd-Level-Support bringst du deine Expertise ein, um komplexe Störungen zu analysieren und zu beheben. Dein naturwissenschaftliches Studium im MINT-Bereich oder eine gleichwertige Qualifikation bildet die Grundlage für deinen erfolgreichen Beitrag in diesem Umfeld.
Vollzeit weitere Benefits
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Dipl.-Ingenieur:in (FH) / Bachelor Landschafts- und Umweltplanung, Naturschutz, Landschaftsökologie oder Umweltwissenschaften (m/w/d)

Landkreis Nienburg/WeserNienburg

Wir suchen eine:n qualifizierte:n Dipl.-Ingenieur:in (FH) oder Bachelor in Landschafts- und Umweltplanung für unseren Fachdienst Naturschutz. Diese Teilzeitstelle umfasst 19,5 Wochenstunden und bietet spannende Aufgaben in Naturschutzgebieten. Zu Ihren Verantwortlichkeiten gehört die Planung und Organisation von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen sowie die Betreuung von Schutzgebieten. Sie erstellen fachliche Stellungnahmen zu Bauleitplanverfahren und unterstützen Kommunen sowie Projektträger. Zudem sind Sie in Umweltverträglichkeitsprüfungen und Kompensationskontrollen tätig. Verstärken Sie unser Team und tragen Sie aktiv zum Schutz unserer Natur bei!
Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Auszubildende (m/w/d) zum Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung

Stadt BurgdorfBurgdorf

Die Stadt Burgdorf sucht 2026 Auszubildende (m/w/d) zum Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung. Die dreijährige, nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannte Ausbildung startet am 1. August 2026 und ist bis zum 31. Juli 2029 befristet. Ein Realschulabschluss ist Voraussetzung für die Ausbildung. Der Unterricht erfolgt an Berufsschultagen sowie praktisch in der Kläranlage Burgdorf. Zusätzlich werden verschiedene Lehrgänge angeboten, um das Wissen zu vertiefen. Während der Ausbildung erlernen Sie die Überwachung, Steuerung und Optimierung von Abwasserreinigungsanlagen für den effizienten Betrieb der Kläranlage.
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Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (m/w/d)

LVR-Klinikum DüsseldorfDüsseldorf

Werde Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (m/w/d) im LVR-Klinikum Düsseldorf! Du arbeitest in einem renommierten Klinikum der Heinrich-Heine-Universität und trägst zur Gesundheitsversorgung von 530.000 Einwohnern bei. Ab sofort sind Stellen in Voll- oder Teilzeit verfügbar, mit attraktiver Vergütung gemäß E6 TVöD. Diese unbefristete Anstellung bietet dir ein spannendes Arbeitsumfeld in einem Team von 1.600 Fachkräften. Fachwissen in Sanitärtechnik ist entscheidend. Bewirb dich bis zum 09.04.2026 und starte deine Karriere im LVR-Klinikum Düsseldorf!
Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit LVR-Klinikum Düsseldorf Einkaufsrabatte Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kantine Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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