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Ingenieur/-in / Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) für den Einsatz im Arbeitsschutz / Umweltschutz / Verbraucherschutz

Staatliche Gewerbeaufsicht NiedersachsenCelle

Ab dem 01.04.2027 können Sie an den Standorten Celle, Cuxhaven, Oldenburg und Osnabrück als Ingenieur/-in oder Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) im Bereich Arbeitsschutz, Umweltschutz und Verbraucherschutz tätig werden. Diese Position erfordert einen Bachelor of Science, Bachelor of Engineering oder ein Diplom/FH. Ihr wertvoller Einsatz schützt Beschäftigte vor arbeitsbedingten Unfall- und Gesundheitsgefahren. Zudem sorgen Sie dafür, dass Mensch und Umwelt vor schädlichen Einflüssen wie Luftverunreinigungen, Lärm und Gerüchen bewahrt bleiben. Werden Sie Teil eines wichtigen Teams, das einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft hat. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv Zukunftsthemen mit.
Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Work-Life-Balance Familienfreundlich Firmenwagen Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur/-in / Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) für den Einsatz im Arbeitsschutz / Umweltschutz / Verbraucherschutz

Staatliche Gewerbeaufsicht NiedersachsenHannover

Starten Sie Ihre Karriere als Ingenieur/-in oder Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) ab dem 01.04.2027 in Celle, Cuxhaven, Oldenburg oder Osnabrück! Sie setzen sich für Arbeitsschutz, Umweltschutz und Verbraucherschutz ein, wobei Ihr Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering gefragt ist. In dieser verantwortungsvollen Rolle schützen Sie Beschäftigte vor gefährlichen Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Risiken. Zudem tragen Sie aktiv zum Schutz von Mensch und Umwelt bei, indem Sie Luftverunreinigungen, Lärm und schädliche Beeinträchtigungen überwachen. Ihre Expertise ist entscheidend für eine sichere und gesunde Zukunft. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie den Wandel in der Sicherheitsbranche mit!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Work-Life-Balance Familienfreundlich Firmenwagen Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Business Development Manager (w/m/d) Energiewirtschaft

energy & meteo systems GmbHDeutschland

Werde Teil unseres dynamischen Teams in Oldenburg als Business Development Manager:in! In dieser Schlüsselposition bist du verantwortlich für die Erschließung neuer Absatzmärkte und den Aufbau globaler Vertriebspartnerschaften. Du analysierst kontinuierlich Wettbewerbs- und Marktentwicklungen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Während du keine Kaltakquise betreibst, betreust du aktiv Bestandskunden und bearbeitest Anfragen potenzieller Neukunden. Mit deinem technischen Know-how identifizierst du die Bedürfnisse der Kunden und kombinierst sie mit unseren Lösungen. Sei der Motor für unser Wachstum und gestalte die Zukunft des Unternehmens mit!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Elektroniker / Elektronikerin Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

MEFUS & FRISCH Kältetechnik GmbHEnnigerloh

Die Rolle des Elektronikers/der Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik ist heute unerlässlich. Besonders in der Kältetechnik spielt Elektrotechnik eine zentrale Rolle, um hohe Energieeffizienz zu gewährleisten. Jede Kälteanlage benötigt eine elektrische Schaltanlage, die präzise installiert werden muss. Berufliche Chancen ergeben sich in Branchen wie der Lebensmittelindustrie, wo Kälteanlagen regelmäßig gewartet und repariert werden. Elektroniker/innen arbeiten an verschiedenen Einsatzorten, von Werkstätten bis hin zu direkte Einsätzen bei Kunden. Durch ihre Fähigkeiten tragen sie entscheidend zur Effizienz und Sicherheit von Kälte- und Klimaanlagen bei.
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Portfoliomanager Energiebeschaffung (m/w/d)

nvb Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbHNordhorn

Als Portfoliomanager für Energiebeschaffung (m/w/d) in Nordhorn übernimmst du eine zentrale Rolle in der strategischen Energieversorgung. Du analysierst Marktbewegungen und entwickelst effektive Einkaufsstrategien für Strom und Gas. In Kooperation mit Vertrieb, Controlling und externen Partnern steuerst du die Wettbewerbsfähigkeit der nvb. Deine Aufgabe umfasst die operative Bewirtschaftung von Energieportfolios sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Strukturen. Zudem erstellst du präzise Absatz- und Lastprognosen, die für zukünftige Entscheidungen unerlässlich sind. Gestalte die Energieversorgung von morgen und bring dein Fachwissen in einem dynamischen Umfeld ein!
Vollzeit weitere Benefits
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Professur (W2) für das Lehrgebiet "Dezentrale Energietechnik"

Hochschule EsslingenEsslingen, Göppingen

Die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften sucht eine Professur (W2) für das Lehrgebiet Dezentrale Energietechnik (Kennziffer NG-P-2603). Die Rolle umfasst die Lehre in Dezentrale Energietechnik sowie Sektorenkopplung in Vorlesungen und Laborpraktika. Sie werden Bachelor- und Masterstudierende in ihren Projekten betreuen, auch in Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Zudem sind Vorlesungen in verwandten Gebieten wie Thermodynamik möglich. Eigenständige Forschung sowie das Einwerben von Drittmitteln sind ebenfalls erwünscht. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der nachhaltigen Energietechnik aktiv mit!
Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Auszubildende:r Elektroniker:in für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

STAMM GmbHRiesa

Starte deine Karriere mit einer attraktiven Ausbildungsvergütung und Erfolgsprämien! Zudem erwarten dich hervorragende Übernahmechancen in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Wir unterstützen dich beim Führerschein und bieten Zuschüsse für Kita und Fitnessstudio. Deine Aufgaben umfassen die Installation und Modernisierung von Elektroanlagen in gewerblichen Gebäuden. Du wirst Elektroverteiler anschließen, Beleuchtungsanlagen installieren und Schaltschränke bauen. Bewirb dich jetzt und werde Teil unseres Teams – klicke auf "Jetzt Bewerben" in der Anzeige!
Unbefristeter Vertrag Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik - NEU!

Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre NaturwissenschaftenGöttingen

Starte deine Karriere als Anlagenmechaniker in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik! Die Ausbildung beginnt am 01.08.2027 und dauert 3 Jahre. Bewirb dich jetzt per E-Mail an ausschreibung27-26@mpinat.mpg.de. Die Vergütung richtet sich nach dem TVAöD, inklusive attraktiver Sozialleistungen. Wir fördern ein diverses Arbeitsumfeld und freuen uns über Bewerbungen von Menschen jeden Hintergrunds, insbesondere von schwerbehinderten Kandidaten. Reiche deine Unterlagen bis zum 01.11.2026 bevorzugt als PDF an das MAX-PLANCK-INSTITUT, Personalbüro, Am Faßberg 11, 37077 Göttingen ein.
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Auszubildende*r zur*m Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre NaturwissenschaftenGöttingen

Starte deine Karriere als Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit einer praxisorientierten Ausbildung von 3 ½ Jahren. Du erlernst die Instandhaltung und Fertigung von versorgungstechnischen Anlagen sowie die Integration ressourcenschonender Systeme. Teamarbeit und technisches Interesse sind Voraussetzungen, die wir schätzen. Unsere Ausbildung bietet dir spannende Einblicke in die Installation von Wärmeverteilungsanlagen und die Konstruktion von Lüftungsanlagen. Profitier von internen Sprachkursen und gemeinsamen Ausbildungsfahrten. Deine Leistungen werden zudem mit Azubi-Preisen honoriert, während die Vergütung gemäß TVAöD erfolgt.
Gutes Betriebsklima Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent Energiemanagement (m/w/d)

Druck-, Papier- und Verpackungsindustrie KarriereLandau Pfalz

Zur Verstärkung unseres Teams in Landau in der Pfalz suchen wir ab sofort einen Werkstudenten im Energiemanagement (m/w/d). Deine Aufgaben umfassen die Datenanalyse, um wichtige Informationen für operative und strategische Entscheidungen zu liefern. Du wirst eigenständig die Rechnungsprüfung im Energiebereich durchführen und unser Energiemonitoring analysieren. Zudem unterstützt du das Unternehmen im Emissionshandel und dokumentierst relevante Vorgänge. Du arbeitest aktiv an spannenden Projekten im Energiemanagement und identifizierst Optimierungspotenziale. Werde Teil unseres dynamischen Teams und gestalte die Zukunft der Energieeffizienz mit uns!
Werkstudent Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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