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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in / Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernDachau

Suchen Sie eine Karriere im Technischen Umweltschutz? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, als Naturwissenschaftler/in oder Ingenieur/in (m/w/d) in die Beamtenlaufbahn einzutreten. Ab dem 01.01.2027 beginnt Ihr 15-monatiger Vorbereitungsdienst, vorausgesetzt, die tarifliche Vorbeschäftigung erfolgt umgehend. Während dieser Zeit erwerben Sie wertvolle Kenntnisse durch Theorie- und Praxisseminare. Nach erfolgreichem Abschluss der Qualifikationsprüfung besteht die Möglichkeit, in ein unbefristetes Beamtenverhältnis übernommen zu werden. Erfahren Sie mehr zu den Ausbildungsdetails auf regierung.oberbayern.bayern.de.
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in [m/w/d], Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernErding

Sie suchen eine herausfordernde Position im Bereich Technischer Umweltschutz? Wir suchen engagierte Naturwissenschaftler (m/w/d) wie Chemiker, Physiker oder Ingenieure. Ab dem 01.01.2026 steht der 15-monatige Vorbereitungsdienst im Beamtenverhältnis auf Widerruf an. Vorab erfolgt eine Tarifbeschäftigung, um wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln. Während des Vorbereitungsdienstes vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in Theorie und Praxis und werden auf die Qualifikationsprüfung vorbereitet. Nach erfolgreichem Abschluss haben Sie die Möglichkeit, in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übernommen zu werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Elektroniker (m/w/d) Energie- und Gebäudetechnik

Elektrotechnik Brauer GmbHLimbach Oberfrohna

Werde Elektroniker (m/w/d) in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik in Limbach-Oberfrohna! Während deiner Vollzeitausbildung tauchst du in ein zukunftssicheres Berufsfeld ein. Du arbeitest eng mit erfahrenen Kollegen und übernimmst Schritt für Schritt Verantwortung. Zu deinen Aufgaben zählen Installation, Wartung und Reparatur elektrischer Anlagen in Gebäuden, wie Beleuchtung und Steckdosen. Zudem lernst du, Messungen und Fehleranalysen durchzuführen sowie Kundenservice vor Ort zu bieten. Starte deine Karriere im elektrisierenden Handwerk und setze Projekte effizient um!
Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Anlagenmechaniker*in - Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik - (m/w/d)

Universität HildesheimHildesheim

Die Stiftung Universität Hildesheim sucht eine*n Anlagenmechaniker*in (m/w/d) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Die Position ist unbefristet und bietet eine Anstellung nach TV-L E 7. Als Teil des Dezernats für Bau und Gebäudemanagement sind Sie verantwortlich für die technische Betreuung unserer Liegenschaften. Zu Ihren Aufgaben gehören Wartungs-, Reparatur- und Inspektionsarbeiten an HLKS-Anlagen. Zudem installieren Sie Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen und führen technische Kontrollen durch. Werden Sie Teil eines engagierten Teams, das einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung von Forschung und Lehre leistet!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Projektleiter / Berater (gn) Genehmigungsmanagement Energie- und Infrastruktur

envolutions GmbHCologne

Werde Projektleiter / Berater (m/w/d) im Genehmigungsmanagement für Energie- und Infrastrukturprojekte. In dieser verantwortungsvollen Rolle gestaltest du aktiv den Stromnetzausbau und trägst zur CO2-freien Zukunft Deutschlands bei. Du steuerst Genehmigungsverfahren durch alle Projektphasen und arbeitest eng mit Auftraggebern, Behörden und internen Teams zusammen. Deine Aufgaben umfassen die eigenverantwortliche Planung, Koordination und Qualitätssicherung der Projekte. Zudem erstellst und koordinierst du Genehmigungsanträge, während du technische, umweltrelevante und rechtliche Aspekte miteinander synchronisierst. Bewirb dich jetzt für eine vielseitige Festanstellung in Voll- oder Teilzeit!
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Projektleiter / Berater (m/w/d) Genehmigungsmanagement Energie- und Infrastruktur

envolutions GmbHCologne

Als Projektleiter im Genehmigungsmanagement für Energie- und Infrastrukturprojekte (m/w/d) tragen Sie Verantwortung für wegweisende Entwicklungen in Deutschland. Sie gestalten aktiv den Stromnetzausbau und unterstützen die Energiewende, um den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. In dieser Funktion steuern Sie Genehmigungsverfahren und arbeiten eng mit Auftraggebern, Behörden und internen Teams zusammen. Ihre Aufgaben umfassen die eigenverantwortliche Leitung von Projekten, von der Planung über die Koordination bis zur Qualitätssicherung. Zudem sind Sie verantwortlich für die Erstellung und Abstimmung von Genehmigungsanträgen unter Berücksichtigung technischer und rechtlicher Vorgaben. Schließen Sie sich unserem Team an und gestalten Sie die Zukunft nachhaltig!
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Praktikant*in Digitalisierung & Volumensteuerung - Fokus Hybrid- und CO2-Management (Pflicht-Praktikum)

Mercedes-Benz AGStuttgart

Starte deine Karriere mit einem Praktikum im Team Digitalisierung, Hybrid- und CO2-Steuerung bei Mercedes-Benz Cars. Wir steuern die Herausforderungen im Marketing und Sales und bringen unsere Erkenntnisse ins Top-Management. Unsere Verantwortung liegt in der Digitalisierung des Reportings und der Einhaltung globaler CO2-Vorgaben. Das Team unterstützt die CO2-Zielsetzungen für Märkte und optimiert die Produktion von xEV-Fahrzeugen. Monatliche Reports an das Top-Management sind Teil unserer Arbeit zur Umsetzung regulatorischer Anforderungen. Nutze die Chance, wertvolle Erfahrungen in einem innovativen Umfeld zu sammeln und deine Fähigkeiten auszubauen.
Essenszuschuss Mitarbeiterbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Projektingenieur:in Energietechnik (m/w/d)

Uelzena eGUelzen

Werden Sie Teil unseres Teams in der Abteilung für Arbeitssicherheit, Umwelt- und Energiemanagement! Wir suchen einen engagierten Projektingenieur (m/w/d) für Energietechnik in Vollzeit. Ihre Aufgabe umfasst die Projektleitung für Investitionsprojekte, unter Berücksichtigung von Energie- und Umweltmanagement-Anforderungen. Sie koordinieren interne und externe Projektteams sowie die Zusammenarbeit mit Behörden und Dienstleistern. Ihre Expertise fließt in strategisch relevante Projekte zur Energieeffizienz und Umweltoptimierung ein. Gestalten Sie die Zukunft der Energieerzeugung und -versorgung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Flexible Arbeitszeiten Jobrad Corporate Benefit Uelzena eG Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Umweltingenieur (m/w/d)

SGL CarbonBonn

SGL Carbon GmbH ist ein führendes Unternehmen in der Entwicklung von Spezialgraphit und Carbonfasern. Mit über 4.800 Mitarbeitenden an 29 globalen Standorten gestalten wir innovative Lösungen in den Bereichen Mobilität, Energie und Digitalisierung. Unser Ziel ist es, Produkte zu schaffen, die der Gesellschaft nutzen und Umweltauswirkungen minimieren. In Bonn bieten wir eine Vollzeitstelle in einer anderen Service-Funktion an. Zu den Aufgaben gehören die Durchführung immissionsschutzrechtlicher Genehmigungsverfahren und der Aufbau eines zertifizierten Umweltmanagementsystems. Zudem unterstützen wir die Umsetzung neuer Umweltschutzvorgaben wie die Gew AbfV.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Leitung Umweltschutz / Beauftragte*r (m/w/d) Gefahrgut und Abfall

Universität StuttgartStuttgart Vaihingen

Sind Sie auf der Suche nach einer Karriere im Umwelt- und Abfallrecht? Wir suchen Sie mit fundierten Kenntnissen im Abfallrecht, insbesondere zu gefährlichen Abfällen und deren Schnittstellen zum Gefahrstoffrecht. Ein Fachkundenachweis nach TRGS 520 ist wünschenswert. Sie bringen mehrjährige Erfahrung im Umweltmanagement mit und kennen sich mit ISO 14001 oder EMAS aus. Auch Ihre Kommunikations- und Beratungskompetenz sowie Führungserfahrung zeichnen Sie aus. Bewerben Sie sich jetzt und entwickeln Sie Ihre Stärken mit uns weiter, auch wenn Ihr Profil nicht perfekt passt!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Parkplatz Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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