Naturwissenschaften Jobs

97 aktuelle Naturwissenschaften Stellenangebote

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Duales Studium Versorgungs- und Umwelttechnik (w/m/d)

Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KGChemnitz

Starte dein Duales Studium am 1. Oktober 2026 in Chemnitz und Glauchau! In Kooperation mit der dualen Hochschule Sachsen bieten wir dir eine praxisnahe Ausbildung. Du durchläufst spannende Theorie- und Praxisphasen in den Bereichen Infrastruktur, Technische Gebäudeausrüstung und Umwelttechnik. Schwimme in den Themen Heizung, Lüftung und erneuerbare Energien. Bereite dich darauf vor, Ingenieurwissenschaften und BWL zu vereinen und praxisnahe Projekte erfolgreich zu realisieren. Beginne deine Karriere in einem innovativen Umfeld und lege den Grundstein für deine Zukunft im Ingenieurwesen!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Unternehmensberater:in / Senior Consultant Energiewirtschaft (m/w/d)

RITTERWALD Unternehmensberatung GmbHBerlin

Werde (Senior) Consultant im Bereich Energiewirtschaft bei RITTERWALD in Berlin und arbeite an der Schnittstelle von Immobilien und Energie. Gemeinsam mit einem Expertenteam gestaltest du die Zukunft der Immobilienwirtschaft und unterstützt die Energiewende. Der Gebäudesektor trägt erheblich zu CO2-Emissionen bei, und wir entwickeln Strategien zur Dekarbonisierung. Als agile Boutiqueberatung mit Standorten in Berlin, Frankfurt, Amsterdam und London sind wir führend in der Immobilienwirtschaft. Unsere Lösungen zeigen die ESG-Performance und fördern nachhaltiges Wachstum. Setze jetzt den ersten Schritt in eine innovative Karriere bei uns!
Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Sachbearbeiter (d/m/w) im Bereich Immissionsschutz für den Fachdienst Umweltschutz

Stadt CelleCelle

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Bereich Immissionsschutz? Wir suchen einen technischen Sachbearbeiter (d/m/w) für unseren Fachdienst Umweltschutz. Ihr Engagement ist gefragt, um die Entwicklung und Umsetzung von Projekten zu leiten. Sie arbeiten interdisziplinär mit Verwaltungen, Landwirtschaft und Grundeigentümern. Zu Ihren Aufgaben gehören die Überwachung von Anlagen, Genehmigungen für Großprojekte und das Management von Beschwerden. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Immissionsschutz mit uns!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Gesundheitsprogramme Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Spezialist (w/m/d) EPCM Industry ‒ Genehmigungsmanagement mit Schwerpunkt Umweltrecht

Drees & Sommer SEDresden, Leipzig

Gestalten Sie die Zukunft der Bauindustrie als Spezialist:in für Genehmigungsmanagement! Bei Drees & Sommer realisieren wir innovative EPCM-Projekte in Bereichen wie Halbleiter, Automotive und Chemie. Ihre Expertise ist gefragt, um komplexe Genehmigungsverfahren im Immissionsschutz und Umweltbereich zu leiten und begleiten. Sie entscheiden, ob Sie in Dresden oder Leipzig arbeiten möchten. Werden Sie zentrale:r Ansprechpartner:in für Antragskonferenzen und Arbeitsgespräche. Bringen Sie Ihre Fähigkeiten ein und starten Sie jetzt Ihre Karriere mit uns in einer zukunftsorientierten Branche!
Work-Life-Balance Erfolgsbeteiligung Jobrad Firmenwagen Einkaufsrabatte Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent Dokumentenmanagement im Grundlagenbereich Schaltanlagen (m/w/d)

Amprion GmbHDortmund

Wir gestalten die Zukunft der Energieversorgung durch den Ausbau eines klimafreundlichen, sicheren und effizienten Energiesystems. Unser Team im Bereich Grundlagen Anlagentechnik sucht engagierte Unterstützung bei der Verwaltung und Überarbeitung von Richtlinien für den Hoch- und Höchstspannungs-Schaltanlagenbau. Ideale Kandidaten sind Studenten der Ingenieur- oder Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Elektrotechnik. Eine selbstständige Arbeitsweise und Eigeninitiative sind unerlässlich. Wir erwarten sehr gute Deutschkenntnisse sowie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit. Flexible Arbeitszeiten von 10 bis 20 Stunden pro Woche ermöglichen Ihnen, Ihr Studium optimal zu kombinieren und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Werkstudent Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent Offshore Windpark Schnittstelle (m/w/d)

Amprion GmbHDortmund

Die Energiewende erfordert innovative Ansätze, und wir sind aktiv am Ausbau unserer Infrastruktur beteiligt. Unser Fokus liegt auf der Unterstützung von Offshore-Windprojekten und der effizienten Schnittstellenkoordination. Wir suchen motivierte Studierende der Ingenieur- oder Naturwissenschaften, die Interesse an Windenergie haben. Eine selbstständige Arbeitsweise und analytisches Denken sind dabei unerlässlich. Zudem bieten wir flexible Arbeitszeiten von bis zu 20 Stunden pro Woche. Profitieren Sie von Entwicklungsmöglichkeiten und einem Bindungsprogramm, das Familie und Beruf optimal vereint.
Werkstudent Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent Business Analytics & Vertriebssteuerung (m/w/d)

Mainova AGFrankfurt Main

Entdecken Sie die spannende Position als Werkstudent Business Analytics & Vertriebssteuerung (m/w/d) in Frankfurt am Main! Unterstützen Sie uns bei der Entwicklung und Qualitätssicherung von Management-Dashboards und Reports. Ihre analytischen Fähigkeiten sind gefragt, denn Sie bereiten Daten auf und erstellen aussagekräftige Visualisierungen. Zudem erstellen Sie professionelle Präsentationen und Entscheidungsunterlagen, die komplexe Inhalte verständlich aufbereiten. Sie arbeiten an vertriebsnahen Projekten mit und tragen zur Bearbeitung innovativer Themen in der Energiewirtschaft bei. Werden Sie Teil unseres Teams und entwickeln Sie Standardprozesse zur Verbesserung der Dokumentation und Wissensverteilung!
Werkstudent Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Lehrkraft (m/w/d) Umwelttechnik / Chemie für die Fächer Probenahmestrategien und Luftreinhaltung - NEU!

Bernd-Blindow-Schulen GmbHBückeburg

Die Fachschule Umweltschutztechnik in Bückeburg sucht eine Lehrkraft (m/w/d) für Umwelttechnik/Chemie ab dem 01.09.2026 oder später. Gesucht werden engagierte Personen mit einem abgeschlossenen Studium in Umwelttechnik, Chemie oder Verfahrenstechnik. Praktische Erfahrungen in Probenahme, Umweltanalytik oder Immissionsschutz sind Voraussetzung. Die Stelle umfasst 2 Unterrichtsstunden pro Woche, wahlweise als Minijob oder auf Honorarbasis. Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an Frau Katrin Piatka. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.blindow.de oder telefonisch unter 05722 28920.
Gutes Betriebsklima Vollzeit Minijob weitere Benefits
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Business Development Manager (w/m/d) Energiewirtschaft

energy & meteo systems GmbHOldenburg

Werde Business Development Manager:in bei energy & meteo systems und gestalte aktiv die Energiewende mit! Gemeinsam mit unseren Partnerfirmen im Bereich der Energiewirtschaft integrieren wir erneuerbare Energien effizient in Stromnetze und -märkte. Als Teil unseres Teams in Oldenburg entwickelst du innovative Softwareprodukte und Full-Service-Dienstleistungen für Stromhändler und Netzbetreiber weltweit. Unsere Angebote umfassen präzise Wind- und Solarleistungsprognosen sowie virtuelle Kraftwerke zur optimalen Steuerung dezentraler Energieanlagen. Unterstütze uns dabei, die Unternehmensentwicklung in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung voranzutreiben. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der Energie mit!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Bereichsleitung Klimaschutzprojekte (m/w/d), Vollzeit

atmosfair gGmbHBerlin

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Klimaschutz? Als Bereichsleitung für Klimaschutzprojekte (d/m/w) in Vollzeit können Sie Ihr Netzwerk nutzen, um neue Projekte und Kooperationspartner zu gewinnen. Gemeinsam mit dem technischen Leiter tragen Sie zur Erreichung unserer CO2-Minderungsziele bei. Sie leiten internationale Teams und berichten direkt an die Geschäftsführung. Ihre Aufgaben umfassen die Planung und Überwachung der Projektfinanzierung sowie Verhandlungen mit Partnern vor Ort. Entwickeln und erweitern Sie bestehende Projekte, um nachhaltigen Erfolg im Klimaschutz zu sichern!
Unbefristeter Vertrag Einkaufsrabatte Kantine Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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