Naturwissenschaften Jobs

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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in / Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernMünchen, Mühldorf Inn, Rosenheim, Starnberg

Wir suchen engagierte Naturwissenschaftler/innen oder Ingenieur/innen für den Technischen Umweltschutz. Entscheiden Sie sich für den Vorbereitungsdienst oder bringen Sie bereits Erfahrung mit. Während des Trainings erwerben Sie entscheidende Kenntnisse, um als Technische/r Oberinspektor/in tätig zu werden. Nach erfolgreichem Abschluss Ihrer Qualifikation können Sie in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übernommen werden. Weitere Informationen zu Ausbildungsinhalten und -ablauf finden Sie auf der offiziellen Webseite der Regierung von Oberbayern. Unterstützen Sie den integrierten Umweltschutz und wirken Sie aktiv bei Genehmigungsverfahren mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Bereichsleitung Klimaschutzprojekte (m/w/d), Vollzeit

atmosfair gGmbHBerlin

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Klimaschutz? Als Bereichsleitung für Klimaschutzprojekte (d/m/w) in Vollzeit können Sie Ihr Netzwerk nutzen, um neue Projekte und Kooperationspartner zu gewinnen. Gemeinsam mit dem technischen Leiter tragen Sie zur Erreichung unserer CO2-Minderungsziele bei. Sie leiten internationale Teams und berichten direkt an die Geschäftsführung. Ihre Aufgaben umfassen die Planung und Überwachung der Projektfinanzierung sowie Verhandlungen mit Partnern vor Ort. Entwickeln und erweitern Sie bestehende Projekte, um nachhaltigen Erfolg im Klimaschutz zu sichern!
Unbefristeter Vertrag Einkaufsrabatte Kantine Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZSögel

Starte deine Karriere als Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) und trage zur nachhaltigen Energieversorgung bei! Mit deinem Engagement versorgst du die Menschen zuverlässig mit grünem Strom aus Windkraft und Photovoltaik. Genieße ein attraktives Einstiegsgehalt von 1.325 € sowie 30 Tage Urlaub, inklusive Heiligabend und Silvester frei. Profitiere von einer Übernahmemöglichkeit für mindestens 2 Jahre und erhalte dein eigenes Notebook sowie eine hochwertige Werkzeugausstattung. Erlebe zudem spannende Kennenlerntage, individuelles Mentoring und ein umfassendes Seminarprogramm. Lebe, wohne und lerne auf unserem Energie Campus und entdecke vielfältige Sport- und Freizeitangebote!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZ GmbHLohne Oldenburg

Werde Industrieelektriker (w/d/m) für Betriebstechnik in der Energiewirtschaft! Setze auf nachhaltige Energiequellen und unterstütze den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik. Genieße ein attraktives Einstiegsgehalt von 1.325 € plus Weihnachts- und Urlaubsgeld, sowie 30 Urlaubstage. Profitiere von einer Übernahmemöglichkeit für mindestens zwei Jahre und erhalte ein eigenes Notebook samt hochwertiger Werkzeugausstattung. Nutze spannende Kennenlerntage, Mentoring und ein starkes Seminarprogramm, um deine Karriere voranzutreiben. Lebe und arbeite auf unserem Energie-Campus mit vielfältigen Freizeit- und Sportangeboten!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Elektroniker / Elektronikerin Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

MEFUS & FRISCH Kältetechnik GmbHEnnigerloh

Als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik spielen Sie eine entscheidende Rolle in der Kältetechnik, die für moderne Unternehmen unverzichtbar geworden ist. Ihre Aufgaben umfassen die Installation und Wartung elektrischer Schaltanlagen für Kälteanlagen. Diese Anlagen sind essentiell in der produzierenden Industrie, insbesondere in Betrieben wie Lebensmittelmärkten und Gemüseerzeugern. Die Verantwortung reicht von der Reparatur bis zur Instandhaltung dieser Systeme. Oft sind Sie an verschiedenen Einsatzorten tätig, was Vielfalt und Abwechslung bietet. Präzise Vormontagen in Werkstätten garantieren einen reibungslosen Einbau beim Kunden.
Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Versorgungs- und Umwelttechnik (m/w/d)

GOLDBECK Ost GmbHTreuen Vogtland

Das duale Studium in Versorgungs- und Umwelttechnik (m/w/d) startet im Oktober 2027 und dauert drei Jahre. Studierende wechseln vierteljährlich zwischen Theorie- und Praxisphasen. Die Theorie umfasst Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien. In der Praxis unterstützen Studierende die Systementwicklung bei GOLDBECK in Treuen. Hierbei wird mit modernsten CAD-Systemen wie AutoCAD und Revit gearbeitet. Nach dem erfolgreichen Abschluss an der Dualen Hochschule Sachsen in Glauchau erhalten Absolventen den Titel Dipl.-Ing. und eröffnen sich vielfältige Karrierechancen in der Gebäudetechnik.
Arbeitskleidung Fahrtkosten-Zuschuss Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung (m/w/d)

Stadtentwässerung Dresden GmbHDresden

Starte deine Karriere als Umwelttechnologe in der Abwasserbewirtschaftung (m/w/d) und trage aktiv zur Lebensqualität in Dresden bei. Wenn du bald die Schule abschließt und nach einer sinnvollen Ausbildung suchst, bist du hier genau richtig! In der Stadtentwässerung Dresden lernst du, das umfangreiche Kanalnetz und die Kläranlage zu betreuen. Während der Ausbildung warten spannende Aufgaben auf dich, wie die Instandhaltung von Maschinen und die Durchführung von Messungen zur Qualitätssicherung. Du wirst zudem elektrotechnische Herausforderungen meistern und innovative Lösungen entwickeln. Entdecke die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien aus Abwasser und Klärschlamm!
Arbeitskleidung Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZ GmbHSottrum Rotenburg De

Werde Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze und gestalte die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung. Deine Aufgaben umfassen den reibungslosen Betrieb von Windkraft, Photovoltaik und weiteren erneuerbaren Energiequellen. Mit einem attraktiven Einstiegsgehalt von 1.325 € plus Weihnachts- und Urlaubsgeld startest du in eine vielversprechende Karriere. Genieße 30 Tage Urlaub sowie zusätzliche freie Tage an Heiligabend und Silvester. Unser Energie Campus bietet dir hochwertige Ausbildung, Mentoring und spannende Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Nutze die Chance, Teil eines zukunftsorientierten Teams zu werden und lerne, während du arbeitest!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZHarsefeld

Werde Industrieelektriker (w/d/m) mit Fachrichtung Betriebstechnik für die nachhaltige Energieversorgung! Du spielst eine zentrale Rolle beim Umbau zu erneuerbaren Energien wie Windkraft und Photovoltaik. Profitiere von einem Einstiegsgehalt von 1.325 € plus Weihnachts- und Urlaubsgeld. Genieße 30 Tage Urlaub und zusätzliche freie Tage an Heiligabend und Silvester. Freue dich auf eine langfristige Perspektive mit intensiver Betreuung, hochwertigem Equipment und einem tollen Seminarprogramm. Lerne in einem innovativen Umfeld auf unserem Energie Campus – deine Chance auf eine grüne Zukunft wartet!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Elektro- und Informationstechnik – Elektrische Energietechnik (m/w/d) 2027

ABB Ausbildungszentrum gGmbHMannheim

Suchst du ein praxisnahes Studium in einem dynamischen Umfeld? Das duale Studium Elektro- und Informationstechnik mit der Spezialisierung Elektrische Energietechnik bei ABB und der DHBW Mannheim könnte die ideale Wahl für dich sein! In drei Jahren erlernst du im Wechsel von Theorie und Praxis alle wesentlichen Kompetenzen. Starte am 1. August mit einer Einführungsveranstaltung, um dein Netzwerk zu erweitern. Dieses Studium bietet dir eine hervorragende Grundlage für deine Karriere in Fach-, Projekt- oder Führungspositionen. Elektroingenieure finden anschließend vielfältige Perspektiven in Entwicklung, Engineering, Projektabwicklung, Service und technischem Vertrieb.
Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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