Naturwissenschaften Jobs

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Geowissenschaftler / Umweltingenieur / Naturwissenschaftler als Projektleiter im Tätigkeitsfeld Flächenrecycling / Altlasten (m/w/d)

HPC AGNürnberg

Zur Verstärkung unseres Teams in Nürnberg suchen wir einen engagierten Geowissenschaftler, Umweltingenieur oder Naturwissenschaftler als Projektleiter im Flächenrecycling und Altlastenmanagement. In dieser Position führen Sie fachkundige Untersuchungen, Gefährdungsabschätzungen und Planungen durch. Zudem sind Sie verantwortlich für Feldversuche und Grundwasseruntersuchungen. Ihre Aufgaben inkludieren die Planung, Überwachung und das Monitoring von Sanierungsmaßnahmen sowie die fachgutachterliche Überwachung von Erdbauprojekten. Nach einer umfassenden Einarbeitung übernehmen Sie alle Leistungsphasen von der Kalkulation bis zur Bauausführung. Ein abgeschlossenes Studium in Geowissenschaften oder einem verwandten Fach ist Voraussetzung.
Festanstellung Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Jobrad Gutes Betriebsklima Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Naturschutzfachkraft (w/m/d) mit einem Master oder Diplom in Biologie, Natur- bzw. Umweltwissenschaften oder vergleichbar mit Schwerpunkt Naturschutz und/oder Landschaftspflege

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WürttembergUlm

Werde Naturschutzfachkraft (w/m/d) beim Landratsamt Alb-Donau-Kreis! Du benötigst einen Master oder Diplom in Biologie, Natur- oder Umweltwissenschaften mit Schwerpunkt Naturschutz. Die Stelle bietet eine attraktive Eingruppierung und erfordert Fähigkeiten in Kontrollmechanismen, PR und Konzeptentwicklung. Selbstbewusstsein sowie Kenntnisse in Deutsch und IT sind ebenfalls wichtig. Bewerber profitieren von umfassenden Informationen zu Arbeitgebern und Gehaltsdaten. Nutze die Gelegenheit und richte dir jetzt deinen Jobagenten auf StepStone.de ein, um deinen Traumjob zu finden!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Referent (m/w/d) Gasbeschaffenheit und Wasserstoffqualität

DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.Bonn

Der DVGW sucht einen Referenten (m/w/d) für Gasbeschaffenheit und Wasserstoffqualität in Bonn. Diese spannende Position ist auf zwei Jahre in Vollzeit befristet und Teil des Teams für Gastechnologien und Energiesysteme. Der DVGW ist mit über 14.000 Mitgliedern das führende Kompetenznetzwerk im Bereich Gastechnik und Ingenieurwesen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Gastechnologien aktiv mit! Finden Sie den perfekten Job auf StepStone.de, Ihrem Partner für Karrieremöglichkeiten und Gehaltsdaten. Richten Sie Ihre Jobagenten ein und verpassen Sie keine neuen Stellenangebote!
Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZSögel

Werde Industrieelektriker (w/d/m) mit Fachrichtung Betriebstechnik in der zukunftsorientierten Energienetzbranche. Setze auf nachhaltige Energieversorgung und unterstütze den Ausbau von grüner Energie durch Windkraft und Photovoltaik. Profitiere von einem attraktiven Einstiegsgehalt von 1.325 € und zusätzlichen finanziellen Vorteilen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Genieße 30 Tage Urlaub und freie Tage an Heiligabend und Silvester. Erlebe eine fundierte Einarbeitung durch Mentoring, hochwertige Werkzeuge und ein modernes Arbeitsumfeld. Lerne und lebe auf unserem Energie Campus, der zahlreiche Freizeitangebote bietet – starte jetzt deine Karriere!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZ GmbHTostedt

Werde Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) und gestalte die Zukunft der Energieversorgung! Mit deiner Unterstützung setzen wir auf nachhaltige Energiequellen wie Windkraft und Photovoltaik. Dein Einstiegsgehalt beträgt 1.325 € plus zusätzliche Leistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Genieße 30 Tage Urlaub, sowie Heiligabend und Silvester frei! Profitiere von einer Übernahmemöglichkeit für mindestens zwei Jahre, einer hochwertigen Werkzeugausstattung und einem eigenen Notebook. Tritt ein in unsere Gemeinschaft auf dem Energie Campus, wo aufregende Freizeitangebote und ein starkes Seminarprogramm auf dich warten!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZ GmbHMunster Örtze

Starte deine Karriere als Industrieelektriker (w/d/m) mit Fachrichtung Betriebstechnik im Bereich Energienetze! Du spielst eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen Energieversorgung, indem du fossile Energieträger hinter dir lässt. Mit einem attraktiven Einstiegsgehalt von 1.325 € und zusätzlichen Boni wie Weihnachts- und Urlaubsgeld bist du bestens abgesichert. Genieße 30 Urlaubstage plus freie Tage an Heiligabend und Silvester. Darüber hinaus profitierst du von einem eigenen Notebook, hochwertiger Werkzeugausstattung und spannenden Mentoring-Programmen. Werde Teil unseres Energie Campus mit vielfältigen Freizeitangeboten und einem starken Schulungsangebot für deine berufliche Entwicklung!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Versorgungs- und Umwelttechnik (m/w/d)

GOLDBECK Ost GmbHTreuen Vogtland

Das duale Studium in Versorgungs- und Umwelttechnik (m/w/d) startet im Oktober 2027 und dauert drei Jahre. Studierende wechseln vierteljährlich zwischen Theorie- und Praxisphasen. Die Theorie umfasst Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien. In der Praxis unterstützen Studierende die Systementwicklung bei GOLDBECK in Treuen. Hierbei wird mit modernsten CAD-Systemen wie AutoCAD und Revit gearbeitet. Nach dem erfolgreichen Abschluss an der Dualen Hochschule Sachsen in Glauchau erhalten Absolventen den Titel Dipl.-Ing. und eröffnen sich vielfältige Karrierechancen in der Gebäudetechnik.
Arbeitskleidung Fahrtkosten-Zuschuss Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Elektro- und Informationstechnik – Elektrische Energietechnik (m/w/d) 2027

ABB Ausbildungszentrum gGmbHFrankfurt

Suchst du ein praxisorientiertes Studium, das Teamarbeit fördert? Das duale Studium Elektro- und Informationstechnik mit der Spezialisierung auf Elektrische Energietechnik bei ABB und der DHBW Mannheim ist ideal für dich. Es dauert drei Jahre und zeichnet sich durch den regelmäßigen Wechsel zwischen Theorie und Praxis aus. Der Studienstart ist am 1. August, inklusive einer zweimonatigen Einführungsveranstaltung. Hier erhältst du die nötigen Basiskompetenzen für eine erfolgreiche Laufbahn. Elektroingenieure finden später attraktive Einsatzmöglichkeiten in Entwicklung, Engineering, Projektabwicklung, Service oder technischem Vertrieb.
Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Elektrotechnik – Elektrische Energietechnik (m/w/d) / DH Sachsen 2027

ABB Ausbildungszentrum gGmbHCottbus

Suchst du ein praxisorientiertes Studium, das Teamarbeit fördert? Das duale Studium Elektrotechnik mit der Spezialisierung auf Elektrische Energietechnik bei ABB in Kooperation mit der Dualen Hochschule Sachsen bietet dir genau das. In nur drei Jahren erwirbst du den Bachelor of Engineering, inklusive regelmäßiger Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Deine theoretische Ausbildung findet an der DH Sachsen in Bautzen statt. Bei ABB, speziell in der Niederlassung Cottbus im Geschäftsbereich Prozessautomation, wirst du eingestellt. Starte am 01. August mit einer eintägigen Einführungsveranstaltung, die dir wichtige Basiskompetenzen vermittelt!
Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZHarsefeld

Werde Industrieelektriker (w/d/m) mit Fachrichtung Betriebstechnik für die nachhaltige Energieversorgung! Du spielst eine zentrale Rolle beim Umbau zu erneuerbaren Energien wie Windkraft und Photovoltaik. Profitiere von einem Einstiegsgehalt von 1.325 € plus Weihnachts- und Urlaubsgeld. Genieße 30 Tage Urlaub und zusätzliche freie Tage an Heiligabend und Silvester. Freue dich auf eine langfristige Perspektive mit intensiver Betreuung, hochwertigem Equipment und einem tollen Seminarprogramm. Lerne in einem innovativen Umfeld auf unserem Energie Campus – deine Chance auf eine grüne Zukunft wartet!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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