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Naturwissenschaftler (m/w/d) (z. B. Chemiker / Physiker [m/w/d]) oder Ingenieur (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz am LRA Altötting

Regierung von OberbayernAltötting

Wir suchen eine/n Naturwissenschaftler/in oder Ingenieur/in im Bereich Technischer Umweltschutz. Diese Vollzeitstelle bietet die Möglichkeit zur Verbeamtung und konzentriert sich auf integrierten Umweltschutz, insbesondere Immissionsschutz. Zu den Aufgaben gehören die Mitwirkung bei Genehmigungsverfahren für industrielle Anlagen und die Überwachung dieser Anlagen. Zudem sind Sie verantwortlich für Lärmmessungen und Fachgutachten zu Lärmschutz, Luftreinhaltung und Abfallwirtschaft. Auch die Bearbeitung von Anfragen und Beschwerden der Bürger zu Luftverunreinigungen und Lärm gehört zu Ihrem Tätigkeitsbereich. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder ingenieurwissenschaftliches Hochschulstudium.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Heute veröffentlicht

Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in / Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernDachau

Suchen Sie eine Karriere im Technischen Umweltschutz? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, als Naturwissenschaftler/in oder Ingenieur/in (m/w/d) in die Beamtenlaufbahn einzutreten. Ab dem 01.01.2027 beginnt Ihr 15-monatiger Vorbereitungsdienst, vorausgesetzt, die tarifliche Vorbeschäftigung erfolgt umgehend. Während dieser Zeit erwerben Sie wertvolle Kenntnisse durch Theorie- und Praxisseminare. Nach erfolgreichem Abschluss der Qualifikationsprüfung besteht die Möglichkeit, in ein unbefristetes Beamtenverhältnis übernommen zu werden. Erfahren Sie mehr zu den Ausbildungsdetails auf regierung.oberbayern.bayern.de.
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Elektroniker (m/w/d) Energie- und Gebäudetechnik

Elektrotechnik Brauer GmbHLimbach Oberfrohna

Werde Elektroniker (m/w/d) in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik in Limbach-Oberfrohna! Während deiner Vollzeitausbildung tauchst du in ein zukunftssicheres Berufsfeld ein. Du arbeitest eng mit erfahrenen Kollegen und übernimmst Schritt für Schritt Verantwortung. Zu deinen Aufgaben zählen Installation, Wartung und Reparatur elektrischer Anlagen in Gebäuden, wie Beleuchtung und Steckdosen. Zudem lernst du, Messungen und Fehleranalysen durchzuführen sowie Kundenservice vor Ort zu bieten. Starte deine Karriere im elektrisierenden Handwerk und setze Projekte effizient um!
Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler als IT-Systemingenieur / Third Level Support Energienetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHItzehoe

In deiner Rolle optimierst du unsere Server- und Storage-Infrastruktur, um die Stabilität und Leistungsfähigkeit der IT-Landschaft sicherzustellen. Du administrierst und konzipierst Speichernetzwerke sowie Cluster-Infrastrukturen, die zuverlässig und zukunftssicher sind. Die Virtualisierung mit VMware ist Teil deines Alltags und sorgt für effizienten Ressourceneinsatz. Zudem setzt du schnelle IT-Sicherheitskonzepte um und garantierst durch regelmäßige Systemupdates einen sicheren Betrieb. Deine Expertise fließt in den 2nd- und 3rd-Level-Support ein, wo du komplexe Störungen analysierst und behebst. Du leitest Infrastrukturprojekte, erstellst Dokumentationen und schulst Kolleginnen und Kollegen in den betreuten Systemen.
Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler als IT-Systemingenieur / Third Level Support Energienetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHHamburg

In deiner Rolle trägst du zur Stabilität und Leistungsfähigkeit unserer IT bei, indem du Server- und Storage-Infrastrukturen betreibst und weiterentwickelst. Du konzipierst und administrierst Speichernetzwerke sowie Cluster-Infrastrukturen, um Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit zu gewährleisten. Die Virtualisierung mit VMware optimiert deine Ressourcennutzung, während du neue IT-Sicherheitskonzepte rasch umsetzt. Regelmäßige Systemaktualisierungen sichern den Betrieb und schützen vor Bedrohungen. Im technischen 2nd- und 3rd-Level-Support nutzt du deine Expertise zur Störungsanalyse. Zudem leitest du Infrastrukturprojekte und schaffst Systemdokumentationen sowie Schulungen für Kolleginnen und Kollegen.
Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter / Berater (gn) Genehmigungsmanagement Energie- und Infrastruktur

envolutions GmbHCologne

Werde Projektleiter / Berater (m/w/d) im Genehmigungsmanagement für Energie- und Infrastrukturprojekte. In dieser verantwortungsvollen Rolle gestaltest du aktiv den Stromnetzausbau und trägst zur CO2-freien Zukunft Deutschlands bei. Du steuerst Genehmigungsverfahren durch alle Projektphasen und arbeitest eng mit Auftraggebern, Behörden und internen Teams zusammen. Deine Aufgaben umfassen die eigenverantwortliche Planung, Koordination und Qualitätssicherung der Projekte. Zudem erstellst und koordinierst du Genehmigungsanträge, während du technische, umweltrelevante und rechtliche Aspekte miteinander synchronisierst. Bewirb dich jetzt für eine vielseitige Festanstellung in Voll- oder Teilzeit!
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Projektleiter / Berater (m/w/x) Genehmigungsmanagement Energie- und Infrastruktur

envolutions GmbHCologne

Als Projektleiter im Genehmigungsmanagement für Energie- und Infrastrukturprojekte (m/w/d) tragen Sie Verantwortung für wegweisende Entwicklungen in Deutschland. Sie gestalten aktiv den Stromnetzausbau und unterstützen die Energiewende, um den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. In dieser Funktion steuern Sie Genehmigungsverfahren und arbeiten eng mit Auftraggebern, Behörden und internen Teams zusammen. Ihre Aufgaben umfassen die eigenverantwortliche Leitung von Projekten, von der Planung über die Koordination bis zur Qualitätssicherung. Zudem sind Sie verantwortlich für die Erstellung und Abstimmung von Genehmigungsanträgen unter Berücksichtigung technischer und rechtlicher Vorgaben. Schließen Sie sich unserem Team an und gestalten Sie die Zukunft nachhaltig!
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum/zur Umwelttechnologen / Umwelttechnologin (m/w/d) für Abwasserbewirtschaftung

Stadtwerke LöhneLöhne

Starte deine Karriere als Umwelttechnologe/-technologin (m/w/d) für Abwasserbewirtschaftung mit einer 3-jährigen Ausbildung ab dem 01. August 2026. In unserer modernen Kläranlage erlernst du die wichtigen Prozesse im Bereich Entwässerungsnetz und Abwasserbehandlung. Während deiner Ausbildung überwachst du Prozessabläufe, führst Qualitätskontrollen durch und dokumentierst deine Ergebnisse. Zudem wirst du praktische Erfahrungen durch Installations- und Reparaturarbeiten an elektronischen Anlagen sammeln. Die theoretische Ausbildung findet am Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen statt und umfasst Fachwissen in Abwasser- und Umwelttechnik. Werde Teil eines zukunftsorientierten Berufsfeldes und gestalte aktiv den Umweltschutz mit!
Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur/ Naturwissenschaftler (m/w/d) im Kraftwerksbereich

CheMin GmbHAugsburg

Bei unserem Vor-Ort-Einsatz in Kraftwerken und Industrieanlagen messen wir präzise Daten und erheben umfassende Informationen. Unsere Experten bereiten diese Daten auf und erstellen detaillierte Protokolle. Zusätzlich kümmern wir uns um die Fotodokumentation und professionelle Bildbearbeitung. Die Analyse von Proben erfolgt sowohl im Labor als auch im Technikum. Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einer technischen Ausbildung oder einem Studium in Naturwissenschaften, die sich für Großkraftwerkstechnik und komplexe thermische Prozesse interessieren. Hohe Reisebereitschaft in Deutschland und Europa sowie die Motivation, neue Arbeitsbereiche zu erkunden, sind für uns entscheidend.
Vollzeit weitere Benefits
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Student (m/w/d) duales Studium Schwerpunkt Kälte- und Klimatechnik (B. Eng.)

Christof Fischer GmbHKernen Remstal

Ab dem 01.09.2026 suchen wir einen motivierten Studenten (m/w/d) für ein duales Studium im Ingenieurwesen und Maschinenbau, spezialisiert auf Kälte- und Klimatechnik (B. Eng.) in Kernen im Remstal. Werde Teil des innovativen [CF] Systems Teams und bearbeite praxisnahe Projekte, die nachhaltige Lösungen im Bereich Kälte- und Klimatechnologien bieten. Deine theoretische Ausbildung erfolgt in Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) am Campus Bad Vilbel. Du durchläufst praxisorientiert verschiedene Abteilungen wie Projektierung, Konstruktion und Entwicklung. Optimiere deine Fähigkeiten und erweitere dein Wissen in unserem erfahrenen Umfeld. Starte deine Karriere bei [CF] Systems!
Unbefristeter Vertrag Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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