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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in / Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernEbersberg

Wir suchen eine/n Naturwissenschaftler/in oder Ingenieur/in (m/w/d) im Bereich Technischer Umweltschutz in Teilzeit. Ihre Aufgaben umfassen den integrierten Umweltschutz bei industriellen Anlagen, insbesondere Immissionsschutz. Sie wirken an Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz mit und überwachen die Einhaltung städtischer Vorschriften. Zusätzlich sind Sie für Stellungnahmen zu Lärmschutz, Luftreinhaltung und Anlagensicherheit verantwortlich. Ein Bachelor of Science/Engineering oder Diplom in einem relevanten Studienfeld ist erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt, um aktiv zum Umweltschutz beizutragen und Ihre Expertise einzubringen!
Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Dipl.-Ing. (FH), Naturwissenschaftler (B.Sc., B.Eng.) oder techn. Beamten jeweils (m/w/d) im FB Wasserwirtschaft am LRA Oberallgäu

Regierung von SchwabenSonthofen

Die Regierung von Schwaben sucht engagierte Diplom-Ingenieure (FH), Naturwissenschaftler (B. Sc. B. Eng.) und technische Beamte (m/w/d) im Fachbereich Wasserwirtschaft. Der Einstieg für Ingenieure und Naturwissenschaftler beginnt am 1. Januar 2027, während Beamte ab dem 1. Oktober 2027 direkt eingestellt werden. Am Landratsamt Oberallgäu erwarten Sie spannende Aufgaben mit regionalem Bezug zur Wasserwirtschaft. Dazu zählt der Vollzug von Vorschriften zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Außerdem beraten Sie Unternehmen, die Landwirtschaft und Privathaushalte. Nutzen Sie diese Chance und gestalten Sie aktiv die Wasserwirtschaft in Schwaben!
Teilzeit weitere Benefits
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Dipl.-Ing. (FH), Naturwissenschaftler (B.Sc., B.Eng.) oder techn. Beamten jeweils (m/w/d) im FB Technischer Umweltschutz am LRA Aichach-Friedberg

Regierung von SchwabenDillingen Donau

Die Regierung von Schwaben sucht talentierte Diplom-Ingenieure (FH), Naturwissenschaftler (B. Sc. B. Eng.) und technische Beamte (m/w/d) im Bereich Technischer Umweltschutz. Ab dem 1. Januar 2027 können Ingenieure und Naturwissenschaftler in den Vorbereitungsdienst einsteigen, während die Stellenbesetzung für Beamte ab dem 1. März 2028 erfolgt. Am Landratsamt Aichach-Friedberg erwarten Sie spannende und abwechslungsreiche Aufgaben im technischen Umweltschutz. Zu Ihren Aufgaben zählen die Mitwirkung bei Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz sowie relevanten Abfallgesetzen. Nutzen Sie die Chance, sich für den Umweltschutz in einer staatlichen Behörde einzusetzen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft Ihrer Region!
Teilzeit weitere Benefits
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Naturschutzfachkraft (w/m/d) mit einem Master oder Diplom in Biologie, Natur- bzw. Umweltwissenschaften oder vergleichbar mit Schwerpunkt Naturschutz und/oder Landschaftspflege

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WürttembergUlm

Werde Naturschutzfachkraft (w/m/d) beim Landratsamt Alb-Donau-Kreis! Du benötigst einen Master oder Diplom in Biologie, Natur- oder Umweltwissenschaften mit Schwerpunkt Naturschutz. Die Stelle bietet eine attraktive Eingruppierung und erfordert Fähigkeiten in Kontrollmechanismen, PR und Konzeptentwicklung. Selbstbewusstsein sowie Kenntnisse in Deutsch und IT sind ebenfalls wichtig. Bewerber profitieren von umfassenden Informationen zu Arbeitgebern und Gehaltsdaten. Nutze die Gelegenheit und richte dir jetzt deinen Jobagenten auf StepStone.de ein, um deinen Traumjob zu finden!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Referent (m/w/d) Gasbeschaffenheit und Wasserstoffqualität

DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.Bonn

Der DVGW sucht einen Referenten (m/w/d) für Gasbeschaffenheit und Wasserstoffqualität in Bonn. Diese spannende Position ist auf zwei Jahre in Vollzeit befristet und Teil des Teams für Gastechnologien und Energiesysteme. Der DVGW ist mit über 14.000 Mitgliedern das führende Kompetenznetzwerk im Bereich Gastechnik und Ingenieurwesen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Gastechnologien aktiv mit! Finden Sie den perfekten Job auf StepStone.de, Ihrem Partner für Karrieremöglichkeiten und Gehaltsdaten. Richten Sie Ihre Jobagenten ein und verpassen Sie keine neuen Stellenangebote!
Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildungsplatz zum/zur Umwelttechnologe/in (m/w/d) für Abwasserbewirtschaftung zum 01.09.2025 an.

Abwasserverband RothachWeiler Simmerberg

Wir suchen Verstärkung für unser dynamisches Team und bieten zum 01.09.2026 einen Ausbildungsplatz als Umwelttechnologe/in (m/w/d) für Abwasserbewirtschaftung an. Die vielseitige Ausbildung umfasst praktische Labortätigkeiten sowie Außeneinsätze mit attraktiver Vergütung. Während der Ausbildung vermitteln wir fundierte naturwissenschaftliche, technische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Die Hauptaufgaben beinhalten die Überwachung der Betriebsabläufe in der Kläranlage und Wartungsarbeiten an technischen Einrichtungen. Auch Laboranalysen von Abwässern und Klärschlamm sind Teil Ihrer Tätigkeit. Die praktische Ausbildung erfolgt in der Kläranlage in 88171 Weiler-Bremenried, während der theoretische Unterricht in der Berufsschule Lauingen stattfindet.
Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung zum 1. August 2026 (m/w/d)

Wasserverband NordOeversee

Starte deine Karriere als Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung in Oeversee! Ab dem 1. August 2026 suchen wir engagierte Auszubildende (m/w/d). Nach drei Jahren erfolgreicher dualer Ausbildung wirst du zum Experten für den Schutz von Wasser, einem lebenswichtigen Element. Du trägst aktiv zur Reinigung unseres Abwassers in Kläranlagen bei und schützt somit unsere Gewässer und Grundwasserressourcen. Deine Aufgaben umfassen das Überwachen, Steuern und Dokumentieren der Abläufe in Entwässerungsanlagen sowie die Prüfung der Abwasseraufbereitung. Die Arbeit findet sowohl draußen in den Anlagen als auch im Büro und Labor statt.
Gesundheitsprogramme Weihnachtsgeld Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Business Development Manager (w/m/d) Energiewirtschaft

energy & meteo systems GmbHOldenburg, Voll Remote

Werde Teil unseres Teams als Business Development Manager:in in der Energiewirtschaft und gestalte die Energiewende aktiv mit! Bei energy & meteo systems arbeiten wir eng mit unseren Partnerfirmen emsys VPP und emsys grid services zusammen, um erneuerbare Energien effektiv in Stromnetze zu integrieren. Wir bieten innovative Softwarelösungen und umfassende Dienstleistungen für Stromhändler und Netzbetreiber weltweit an. Dazu zählen Wind- und Solarleistungsprognosen sowie virtuelle Kraftwerke zur effizienten Energienutzung. Unterstütze uns bei der Erschließung neuer Märkte und dem Aufbau internationaler Vertriebspartnerschaften. Bewirb dich jetzt und verstärke unser dynamisches Team in Oldenburg!
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Elektrotechnik – Elektrische Energietechnik (m/w/d) / DH Sachsen 2027

ABB Ausbildungszentrum gGmbHCottbus

Suchst du ein praxisorientiertes Studium, das Teamarbeit fördert? Das duale Studium Elektrotechnik mit der Spezialisierung auf Elektrische Energietechnik bei ABB in Kooperation mit der Dualen Hochschule Sachsen bietet dir genau das. In nur drei Jahren erwirbst du den Bachelor of Engineering, inklusive regelmäßiger Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Deine theoretische Ausbildung findet an der DH Sachsen in Bautzen statt. Bei ABB, speziell in der Niederlassung Cottbus im Geschäftsbereich Prozessautomation, wirst du eingestellt. Starte am 01. August mit einer eintägigen Einführungsveranstaltung, die dir wichtige Basiskompetenzen vermittelt!
Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Elektro- und Informationstechnik – Elektrische Energietechnik (m/w/d) 2027

ABB Ausbildungszentrum gGmbHMannheim

Suchst du ein praxisnahes Studium in einem dynamischen Umfeld? Das duale Studium Elektro- und Informationstechnik mit der Spezialisierung Elektrische Energietechnik bei ABB und der DHBW Mannheim könnte die ideale Wahl für dich sein! In drei Jahren erlernst du im Wechsel von Theorie und Praxis alle wesentlichen Kompetenzen. Starte am 1. August mit einer Einführungsveranstaltung, um dein Netzwerk zu erweitern. Dieses Studium bietet dir eine hervorragende Grundlage für deine Karriere in Fach-, Projekt- oder Führungspositionen. Elektroingenieure finden anschließend vielfältige Perspektiven in Entwicklung, Engineering, Projektabwicklung, Service und technischem Vertrieb.
Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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