Naturwissenschaften Jobs

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Umweltschutztechnischer- oder Chemisch-technischer Assistent (UTA/CTA) oder anderer geeigneter technisch-naturwissenschaftlicher Berufsabschluss als Probenehmer/ Messtechniker (jeweils m/w/d)

BfUL Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und LandwirtschaftNossen

Die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) sucht zum 1. Januar 2027 einen Messtechniker/Probenehmer (m/w/d) für den Geschäftsbereich „Umweltanalytik und Naturschutzmonitoring“ in Nossen. Bewerber sollten einen umweltschutztechnischen oder chemisch-technischen Beruf abgeschlossen haben und Erfahrungen in der Probenahme aus Oberflächengewässern mitbringen. Die BfUL ist Teil des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) und analysiert Daten über Boden, Wasser, Luft und Umweltradioaktivität. Ziel ist die Überwachung der Gewässerqualität und der Naturschutzökologie. Nutzen Sie die Chance, im Team aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Jetzt bewerben und Teil eines wichtigen Projekts werden!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Jobticket – ÖPNV Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Laborant, CTA, BTA, Umwelttechniker oder Naturwissenschaftler (w/m/d) für unser Schadstoffprüflabor in Hamburg

Nußbeck Consulting GmbHHamburg

Die Nußbeck Laborgesellschaft mbH sucht engagierte Laboranten, CTAs, Umwelttechniker und Naturwissenschaftler (w/m/d) zur Verstärkung unseres Schadstoffprüflabors in Hamburg. Unser akkreditiertes Labor, spezialisiert auf Faser- und Asbestanalytik, bietet Ihnen einen Vollzeitjob in einem dynamischen Umfeld. Mit unserem Standort in Hamburg Altona und einem weiteren in Berlin Marienfelde gewährleisten wir höchste Sorgfalt und Schnelligkeit. Im Verbund mit Nußbeck Consulting GmbH unterstützen wir Kunden beim Abbruch, Rückbauplanung und Sanierung mit qualifizierten Analysen. Werden Sie Teil unseres kontinuierlich wachsenden Teams. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft bei uns!
Festanstellung Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum*zur Umwelttechnolog*in (d/m/w) für Abwasserbewirtschaftung

AZV SüdholsteinHetlingen

Starte Deine Karriere als Umwelttechnolog*in (d/m/w) für Abwasserbewirtschaftung ab dem 1. August 2027. Die dreijährige Ausbildung findet in Hetlingen und weiteren Standorten im Verbandsgebiet statt. Während des Blockunterrichts in der Berufsschule Neumünster und praxisnahen Lehrgängen in der Wirtschaftsakademie Elmshorn erlernst Du die Reinigung von Abwasser. Du überwachst die Anlagen und schützt aktiv unsere Umwelt und Gewässer. Deine Aufgaben umfassen die Bedienung von Anlagenteilen sowie die Überwachung der mechanischen und biologischen Abwasserreinigung. Werde Teil eines wichtigen Umweltschutzprojekts und gestalte die Zukunft mit!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Professur (W2) für das Lehrgebiet "Dezentrale Energietechnik"

Hochschule EsslingenEsslingen, Göppingen

Die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften sucht eine Professur (W2) für das Lehrgebiet Dezentrale Energietechnik (Kennziffer NG-P-2603). Die Rolle umfasst die Lehre in Dezentrale Energietechnik sowie Sektorenkopplung in Vorlesungen und Laborpraktika. Sie werden Bachelor- und Masterstudierende in ihren Projekten betreuen, auch in Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Zudem sind Vorlesungen in verwandten Gebieten wie Thermodynamik möglich. Eigenständige Forschung sowie das Einwerben von Drittmitteln sind ebenfalls erwünscht. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der nachhaltigen Energietechnik aktiv mit!
Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Portfoliomanager Energiebeschaffung (m/w/d)

nvb Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbHNordhorn

Als Portfoliomanager für Energiebeschaffung (m/w/d) in Nordhorn übernimmst du eine zentrale Rolle in der strategischen Energieversorgung. Du analysierst Marktbewegungen und entwickelst effektive Einkaufsstrategien für Strom und Gas. In Kooperation mit Vertrieb, Controlling und externen Partnern steuerst du die Wettbewerbsfähigkeit der nvb. Deine Aufgabe umfasst die operative Bewirtschaftung von Energieportfolios sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Strukturen. Zudem erstellst du präzise Absatz- und Lastprognosen, die für zukünftige Entscheidungen unerlässlich sind. Gestalte die Energieversorgung von morgen und bring dein Fachwissen in einem dynamischen Umfeld ein!
Vollzeit weitere Benefits
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Business Development Manager (w/m/d) Energiewirtschaft

energy & meteo systems GmbHOldenburg

Werde Business Development Manager:in bei energy & meteo systems und gestalte aktiv die Energiewende mit! Gemeinsam mit unseren Partnerfirmen im Bereich der Energiewirtschaft integrieren wir erneuerbare Energien effizient in Stromnetze und -märkte. Als Teil unseres Teams in Oldenburg entwickelst du innovative Softwareprodukte und Full-Service-Dienstleistungen für Stromhändler und Netzbetreiber weltweit. Unsere Angebote umfassen präzise Wind- und Solarleistungsprognosen sowie virtuelle Kraftwerke zur optimalen Steuerung dezentraler Energieanlagen. Unterstütze uns dabei, die Unternehmensentwicklung in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung voranzutreiben. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der Energie mit!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Portfoliomanager Energiebeschaffung (m/w/d) - Nordhorn

nvb Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbHNordhorn

Werde Portfoliomanager Energiebeschaffung (m/w/d) in Nordhorn und gestalte die Energiezukunft aktiv mit. In dieser Vollzeit-Position übernimmst du die Verantwortung für die strategische Beschaffung von Strom und Gas. Durch die Analyse von Marktbewegungen entwickelst du maßgeschneiderte Einkaufsstrategien. Dabei arbeitest du eng mit Vertrieb, Controlling und externen Partnern zusammen. Du optimierst unsere Strom- und Gasportfolios und sorgst für eine effektive Umsetzung der Beschaffungsstrategien. Setze dein Know-how im Energiemarkt gezielt ein und sichere die Wettbewerbsfähigkeit der nvb!
Vollzeit weitere Benefits
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Business Development Manager Klimaschutz (d/m/w)

atmosfair gGmbHBerlin

Als Business Development Manager für Klimaschutz (d/m/w) gestalten Sie aktiv zukunftsweisende Klimaschutzkonzepte für große Unternehmenskunden in Deutschland und Europa. Ihr Fokus liegt auf der Strategie „Vermeiden vor Reduzieren vor Kompensieren“, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Sie beraten Kunden, erstellen maßgeschneiderte Angebote und unterstützen die Umsetzung ihrer Klimastrategien als Account Manager. Zudem betreuen Sie die atmosfair Produkte im Bereich Geschäftsreise und CO₂-Kompensation und passen diese an die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden an. Darüber hinaus erweitern Sie bestehende Kooperationen mit nationalen und internationalen Unternehmen. Ihr Networking erstreckt sich über Umwelt-NGOs, das BMUV und weitere Partner, um maximale Wirkung zu erzielen.
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Einkaufsrabatte Kantine Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Business Development Manager (w/m/d) Energiewirtschaft

energy & meteo systems GmbHOldenburg, Voll Remote

Werde Teil unseres Teams als Business Development Manager:in in der Energiewirtschaft und gestalte die Energiewende aktiv mit! Bei energy & meteo systems arbeiten wir eng mit unseren Partnerfirmen emsys VPP und emsys grid services zusammen, um erneuerbare Energien effektiv in Stromnetze zu integrieren. Wir bieten innovative Softwarelösungen und umfassende Dienstleistungen für Stromhändler und Netzbetreiber weltweit an. Dazu zählen Wind- und Solarleistungsprognosen sowie virtuelle Kraftwerke zur effizienten Energienutzung. Unterstütze uns bei der Erschließung neuer Märkte und dem Aufbau internationaler Vertriebspartnerschaften. Bewirb dich jetzt und verstärke unser dynamisches Team in Oldenburg!
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Sales Manager (m/w/d) für kommunale Wasser- und Umweltanalytik im Vertriebsinnendienst

AGROLAB GmbHFrankfurt Main, Kassel

Wir suchen einen Sales Manager (m/w/d) für kommunale Wasser- und Umweltanalytik im Vertriebsinnendienst, mit Arbeitsort in Frankfurt am Main oder remote in Kassel. Die AGROLAB GROUP gilt als führendes Unternehmen in Laboranalytik und bietet präzise Lösungen in der Umwelt- und Wasseranalytik. Diese Vollzeitstelle umfasst herausfordernde Aufgaben in einem dynamischen Vertriebsteam. Wenn Sie ambitioniert sind und eine Karriere im Vertrieb anstreben, sind Sie bei uns genau richtig. Profitieren Sie von den Vorteilen des Homeoffice und gestalten Sie Ihre Arbeitszeit flexibel. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil der AGROLAB-Erfolgsgeschichte!
Homeoffice Festanstellung Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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