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Werkstudent (m/w/d) im Bereich Corporate Finance mit Schwerpunkt Wasserwirtschaft in Köln

Becker Büttner Held Rechtsanwälte Steuerberater Unternehmensberater PartGmbBKöln

Verstärke unser Corporate Finance Team als Werkstudent (m/w/d) im Bereich Wasserwirtschaft in Köln! Deine Aufgaben umfassen die Bewertung von Anlagen und Unternehmen, die Durchführung von Entgeltkalkulationen sowie Markt- und Wettbewerbsanalysen. Zudem erstellst du Präsentationen und Fachveröffentlichungen zu wichtigen wirtschaftlichen Fragestellungen. Eine fundierte Ausbildung im Bereich Wirtschaftswissenschaften oder Naturwissenschaften mit Schwerpunkt auf Wasserwirtschaft oder Ver- und Entsorgung ist wünschenswert. Du hast Freude an komplexen Kalkulations- und Bewertungsmodellen in MS-Excel? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung und gemeinsame Erfolge in der Wasserwirtschaft!
Werkstudent Flexible Arbeitszeiten Festanstellung Corporate Benefit Becker Büttner Held Rechtsanwälte Steuerberater Unternehmensberater PartGmbB Homeoffice Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur*in (m/w/d) im Sachgebiet Handel, Handwerk, Abwassersysteme und Umweltalarm

Stadt KölnKöln

Suchen Sie eine spannende Karriere als Ingenieur (m/w/d) im Bereich Handel, Handwerk und Umwelttechnik? Unsere Abteilung in Köln sucht engagierte Fachkräfte zur Betreuung von Gewerbe- und Industriebetrieben. Hier arbeiten über 60 Mitarbeitende daran, den Immissionsschutz sowie die Wasser- und Abfallwirtschaft zu gewährleisten. Sie beraten und überwachen rund 20.000 Betriebe und sorgen für die Umsetzung neuer Umweltregeln. In dieser verantwortungsvollen Rolle erteilen Sie Genehmigungen und bearbeiten komplexe Verfahren. Gestalten Sie aktiv den Umweltschutz in einer dynamischen Großstadt – bewerben Sie sich jetzt!
Festanstellung Kantine Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur (m/w/d) Heizung, Lüftung, Klimatechnik (HLK)

Evonik Industries AGRheinfelden Baden

Werden Sie Ingenieur (m/w/d) für Heizung, Lüftung und Klimatechnik (HLK) bei Evonik in Rheinfelden, Deutschland. Unser weltweit tätiges Chemieunternehmen bietet Ihnen die Möglichkeit, an zukunftsweisenden Technologien und Industrien mitzuarbeiten. Gestalten Sie mit uns die Themen gesunde Ernährung, klimaschonende Mobilität und grüne Energie. Wir glauben fest an Teamarbeit und Ideenvielfalt, um innovative Lösungen zu entwickeln. Egal, ob Sie Berufsanfänger oder erfahren sind – gemeinsam überwinden wir jede Herausforderung. Schließen Sie sich uns an und werden Sie Teil von etwas Einzigartigem bei Evonik!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Homeoffice Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent (m/w/d) EHS / Umweltmanagement

ProMinent GmbHHeidelberg

Die Pro Minent GmbH sucht einen engagierten Werkstudenten (m/w/d) im Bereich EHS / Umweltmanagement. Du kannst flexibel bis zu 20 Stunden pro Woche während des Semesters und 40 Stunden in der vorlesungsfreien Zeit arbeiten. Deine Arbeitszeiten liegen zwischen 7 Uhr und 18 Uhr, nach Absprache. In diesem global agierenden Familienunternehmen bieten wir spannende Aufgaben sowie eine Vergütung von 18,49 EUR pro Stunde. Zu Deinen Aufgaben gehört das Gefahrstoffmanagement, inklusive Dokumentation und Pflege der Unterlagen. Zudem unterstützt Du die Erstellung und Auswertung von Jahresstatistiken in den Bereichen Abfall, Gewässer und Gefahrstoffe.
Werkstudent Flexible Arbeitszeiten Einkaufsrabatte Corporate Benefit ProMinent GmbH Kantine Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildungsplatz zum/zur Umwelttechnologe/in (m/w/d) für Abwasserbewirtschaftung zum 01.09.2025 an.

Abwasserverband RothachWeiler Simmerberg

Für 2026 und 2027 bieten wir Ausbildungsplätze zum/zur Umwelttechnologe/in (m/w/d) in der Abwasserbewirtschaftung an. Unser engagiertes Team sucht motivierte Verstärkung und bietet eine umfassende Ausbildung. Die Ausbildung umfasst sowohl praktische Labortätigkeiten als auch technische Einsätze im Freien. Sie lernen, Betriebsabläufe in Kläranlagen zu steuern und zu überwachen. Zudem führen Sie Prüfungen von Abwasserproben durch und warten technische Einrichtungen. Der Unterricht erfolgt in Blockform an der Staatlichen Berufsschule in Lauingen, während die praktische Ausbildung in der Kläranlage in Weiler-Bremenried stattfindet. Bewerben Sie sich jetzt!
Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Elektroniker / Elektronikerin Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

MEFUS & FRISCH Kältetechnik GmbHEnnigerloh

Als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik spielen Sie eine entscheidende Rolle in der Kältetechnik, die für moderne Unternehmen unverzichtbar geworden ist. Ihre Aufgaben umfassen die Installation und Wartung elektrischer Schaltanlagen für Kälteanlagen. Diese Anlagen sind essentiell in der produzierenden Industrie, insbesondere in Betrieben wie Lebensmittelmärkten und Gemüseerzeugern. Die Verantwortung reicht von der Reparatur bis zur Instandhaltung dieser Systeme. Oft sind Sie an verschiedenen Einsatzorten tätig, was Vielfalt und Abwechslung bietet. Präzise Vormontagen in Werkstätten garantieren einen reibungslosen Einbau beim Kunden.
Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Versorgungs- und Umwelttechnik (m/w/d)

GOLDBECK Ost GmbHTreuen Vogtland

Das duale Studium in Versorgungs- und Umwelttechnik (m/w/d) startet im Oktober 2027 und dauert drei Jahre. Studierende wechseln vierteljährlich zwischen Theorie- und Praxisphasen. Die Theorie umfasst Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien. In der Praxis unterstützen Studierende die Systementwicklung bei GOLDBECK in Treuen. Hierbei wird mit modernsten CAD-Systemen wie AutoCAD und Revit gearbeitet. Nach dem erfolgreichen Abschluss an der Dualen Hochschule Sachsen in Glauchau erhalten Absolventen den Titel Dipl.-Ing. und eröffnen sich vielfältige Karrierechancen in der Gebäudetechnik.
Arbeitskleidung Fahrtkosten-Zuschuss Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung (m/w/d)

Stadtentwässerung Dresden GmbHDresden

Starte deine Karriere als Umwelttechnologe in der Abwasserbewirtschaftung (m/w/d) und trage aktiv zur Lebensqualität in Dresden bei. Wenn du bald die Schule abschließt und nach einer sinnvollen Ausbildung suchst, bist du hier genau richtig! In der Stadtentwässerung Dresden lernst du, das umfangreiche Kanalnetz und die Kläranlage zu betreuen. Während der Ausbildung warten spannende Aufgaben auf dich, wie die Instandhaltung von Maschinen und die Durchführung von Messungen zur Qualitätssicherung. Du wirst zudem elektrotechnische Herausforderungen meistern und innovative Lösungen entwickeln. Entdecke die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien aus Abwasser und Klärschlamm!
Arbeitskleidung Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Wärmepumpen und Photovoltaik - 2026

EWE SERVICEPARTNEROldenburg

Starte deine Karriere als Industrieelektriker (w/d/m) mit Fachrichtung Betriebstechnik, spezialisiert auf Wärmepumpen und Photovoltaik. Du leistest einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energiezukunft und sorgst für eine stabile, grüne Stromversorgung. Mit einem attraktiven Einstiegsgehalt von 1.100 € und 30 Urlaubstagen, dazu Heiligabend und Silvester frei, erwartet dich ein hervorragendes Paket. Du erhältst ein eigenes Notebook, eine erstklassige Werkzeugausstattung und profitierst von einem umfassenden Onboarding sowie Teamevents. Deine Aufgaben umfassen die Montage mechanischer Komponenten und die Installation elektrischer Betriebsmittel. Werde Teil unseres Teams und gestalte die Energiewende aktiv mit!
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Ausbildung zum Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze - 2027

EWE NETZ GmbHSottrum Rotenburg De

Werde Industrieelektriker mit Fachrichtung Betriebstechnik (w/d/m) für Energienetze und gestalte die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung. Deine Aufgaben umfassen den reibungslosen Betrieb von Windkraft, Photovoltaik und weiteren erneuerbaren Energiequellen. Mit einem attraktiven Einstiegsgehalt von 1.325 € plus Weihnachts- und Urlaubsgeld startest du in eine vielversprechende Karriere. Genieße 30 Tage Urlaub sowie zusätzliche freie Tage an Heiligabend und Silvester. Unser Energie Campus bietet dir hochwertige Ausbildung, Mentoring und spannende Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Nutze die Chance, Teil eines zukunftsorientierten Teams zu werden und lerne, während du arbeitest!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Naturwissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturwissenschaften wissen müssen

Zwischen Laborbank und Lebenswirklichkeit – ein Blick auf das Abenteuer Berufseinstieg in den Naturwissenschaften

Wer sich nach Studium, Ausbildung oder wechselbedürftigem Berufsalltag in den Naturwissenschaften auf den Arbeitsmarkt schiebt, vermisst nur selten Gleichförmigkeit. Es ist ein Feld voller Versprechen – und noch mehr Widersprüche. In so manchem Laborflur erzählt man sich Geschichten von großen Entdeckungen und winzigen Budgets, von Teamgeist und Konkurrenzdruck, von noblen Zielen gespickt mit nervtötender Bürokratie. Ist das übertrieben? Vielleicht. Aber das Beste – und Schrägste – an den Naturwissenschaften ist gerade die Mischung. Zwischen Schreibtisch, Versuchsanlage, digitaler Simulation und manchmal end-nerdigen Fachdiskussionen: die Vielfalt macht’s (und das Chaos … ein bisschen auch).


Der Alltag – weniger Reagenzglas, mehr Team-Chat

Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst Kolleg:innen, die schon ein paar Jahre dabei sind, noch mit einem leichten Schmunzeln auf ihr erstes Jahr im Beruf zurückblicken. Wo im Studium oft noch die theoretische Tiefe und der Sound akademisch klingender Formeln das Sagen hatten, wird „draußen“ vieles pragmatischer. Im Alltag von Labor, Werkstatt oder Forschungsabteilung dreht sich erstaunlich viel um Zusammenarbeit. Wer ein Bild von herumeiernden Einzelgängern im weißem Kittel vor Augen hat, darf gleich umdenken – Kommunikation ist keine Nebensache, sondern überlebenswichtig. Forschungsprojekte laufen selten als Einzelshows ab. Kurz: Ohne Team-Chat und Projektplan kommt hier niemand voran, schon gar nicht in Zeiten verteilter Standorte und hybrider Modelle.
Es sind nicht die spektakulären Nobelpreis-Experimente, an denen die meisten von uns arbeiten, sondern das stete Bohren dicker Bretter. Entwickeln, Testen, Warten, Korrigieren, nochmal von vorne. Und dann als Sahnehäubchen die Doku, die niemand liebt, aber jede:r braucht. Klingt nach Alltagstrott? Vielleicht, aber auch nach leisen Erfolgsmomenten – wenn das Experiment tatsächlich mal tut, was es soll.


Welche Qualifikationen zählen – und warum „soft“ plötzlich ganz schön „hart“ sein kann

Wer glaubt, der Berufseinstieg in die Naturwissenschaften hinge einzig am Zeugnisdurchschnitt oder Spezialwissen im Datenblatt, irrt gelegentlich gewaltig. Klar, fachliche Tiefe bleibt das Grundgerüst: Ohne ein solides naturwissenschaftliches Fundament – Egal ob Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Materialwissenschaften oder Informatik – wird’s nicht gehen. Aber was viele unterschätzen: Die eigentlichen Stolpersteine (oder Karrierebeschleuniger?) haben meist mit „Soft Skills“ zu tun.
Da wären zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative – beides Begriffe, bei denen ich früher laut die Augen verdreht hätte. Im Alltag sind sie das Zünglein an der Waage: Wer Ergebnisse nicht erklären, Konflikte nicht lösen oder sich in wechselnder Teamkonstellation zurechtfinden kann, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Fachwissen ist Pflicht, der Rest entscheidet über den Kür-Sieg. Natürlich: Englisch – irgendwann unvermeidlich –, der sichere Umgang mit digitalen Tools und ein Grundverständnis für rechtliche oder ethische Standards gehören ohnehin dazu.
Manchmal habe ich das Gefühl, Bewerbungen werden nach den Zeilenzwischenräumen sortiert – weniger, was exakt da steht, sondern was mitschwingt. Authentizität? Hilft. Und Humor. Gegen Selbstzweifel sowieso.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Realität – was ist eigentlich drin?

Jetzt mal ehrlich. Kaum ein Thema ist so beständig zwischen Euphorie und Ernüchterung gependelt wie die Frage nach Gehalt und Entwicklungschancen in den Naturwissenschaften. Die Bandbreite reicht von „Top-Gehältern im Pharmabereich“ bis hin zu diplomatisch formulierten Hinweisen, man solle die „Leidenschaft für Forschung“ nie ausschließlich am Monatsende ausrechnen. Was steckt dahinter?
Schaut man nüchtern auf die Zahlen, zeigt sich ein erstaunlich bunter Flickenteppich: In klassischen Industriebranchen – Chemie, Pharma, Medizintechnik, teils auch Life Sciences – liegen Einstiegsgehälter oft komfortabel, gerne mal im mittleren bis gehobenen fünfstelligen Bereich pro Jahr, zumindest in den Ballungszentren West- und Süddeutschlands. Wer dagegen in der akademischen Forschung bleibt oder in kleine Biotech- oder Umweltunternehmen geht, erlebt teils ein anderes Lohngefüge: Hier zählt Idealismus, am Monatsende schwingt manchmal Frust mit. Doch (Wendepunkt) – Entwicklungsmöglichkeiten gibt's, zumindest theoretisch – gerade wenn Bereitschaft zur Weiterbildung, Team- und projektübergreifendem Arbeiten besteht.
Nicht zu unterschätzen: Regionale Unterschiede. In München, Basel oder Hamburg wird anders gezahlt als in einer ostdeutschen Kleinstadt. Und nochmal anders in der Schweiz (aber da reden wir dann über ganz eigene Spielregeln). Funktion und Spezialisierung entscheiden entscheidend mit: Bioinformatiker:innen, Patentspezialist:innen oder Prozessmanager:innen haben andere Tarife als klassische „Labormäuse“. Ehrlich gesagt würde ich hier jedem Berufseinsteiger raten: Nachfragen. Nachhaken. Nicht gleich beim ersten Gehaltsangebot rückwärts vom Hocker fallen – in der Regel ist da Luft nach oben.


Perspektiven und Umwege: Karriereleiter? Eher Kletterpark.

Ein Karrieresprung praktisch im ersten Job? Selten. Doch die Wege sind selten so linear wie in manch anderem Berufsfeld. Wer einen festen Plan verfolgt, landet manchmal – kleine Ironie am Rande – gerade deswegen auf Umwegen bei seiner Wunschposition. Weiterbildung ist hier, tatsächlich, nicht bloße Kür: Egal ob branchenspezifische Zusatzqualifikationen, Zertifikate oder Projektmanagement-Kurse – alles, was das eigene Profil von „Einer von vielen“ zu „Unverzichtbar für genau dieses Projekt“ aufpeppt, zahlt sich irgendwann aus.
Auffällig: Neue Berufsfelder entstehen am laufenden Band, oft an Schnittstellen – Biotechnologie, Data Science, Umweltanalytik, Medizintechnik. Wer dort flexibel ist und Lernbereitschaft signalisiert, dem gehören die (Karriere-)Wiesen, könnte man fast sagen. Aber (kleiner Realitätscheck): Noch immer bestimmen Netzwerke, Zufall und glücklicher Zeitpunkt vieles. Das kann nerven, macht den Berufseinstieg aber auch spannender, als jede Karrierebroschüre glauben lässt.


Work-Life-Balance, Arbeitsmarkt und Überlebensstrategien

Die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben kann in manchen Forschungsabteilungen ein Lächeln auslösen – im besten Fall. Laborschichten bis in die Abendstunden? Projektdruck nach Drittmittel-Kürzungen? Kommt vor, mehr als einem lieb ist. Andererseits existieren mittlerweile – trotz dem Hauch von Wissenschaftsromantik – auch im MINT-Bereich immer mehr Modelle für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitoptionen. „Work-Life-Innovation“, so nennen das manche Unternehmen. Ob das dann wirklich so innovativ ist, lasse ich mal offen.
Der Arbeitsmarkt bleibt, trotz Fachkräftemangel-Geraune, ebenfalls ein Mischwesen: Einige Nischen sind umkämpft, andere brüllen nach Talenten. Wer offen bleibt für Branchenwechsel oder den Sprung ins Ausland (und ja, Sprachkenntnisse und Anpassungsfähigkeit sind hier echtes Kapital), erhöht die Chancen enorm. Diversität gewinnt an Gewicht, nachhaltige Technologien geben Takt und Themen vor – die alten Grabenkämpfe zwischen „reiner“ Wissenschaft und Technik werden zusehends von interdisziplinären Teams abgelöst.
Mein Rat? Locker bleiben bei der Suche. Irrwege, kurze Umwege, überraschende Chancen – all das gehört zum Berufsbild mindestens so sehr wie das Periodensystem. Manchmal denkt man: Geht’s noch unübersichtlicher? Und trotzdem entsteht daraus etwas Eigenes – ein beruflicher Kosmos voller Möglichkeiten, Stolpersteine inklusive. Und ab und an, ganz plötzlich, auch Glücksmomente, die sich mit keinem Gehalt der Welt aufwiegen lassen.


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