Naturschutz Jobs

68 aktuelle Naturschutz Stellenangebote

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Umweltschutztechnischer- oder Chemisch-technischer Assistent (UTA/CTA) oder anderer geeigneter technisch-naturwissenschaftlicher Berufsabschluss als Probenehmer/ Messtechniker (jeweils m/w/d)

BfUL Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und LandwirtschaftNossen

Die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) sucht zum 1. Januar 2027 einen Messtechniker/Probenehmer (m/w/d) für den Geschäftsbereich „Umweltanalytik und Naturschutzmonitoring“ in Nossen. Bewerber sollten einen umweltschutztechnischen oder chemisch-technischen Beruf abgeschlossen haben und Erfahrungen in der Probenahme aus Oberflächengewässern mitbringen. Die BfUL ist Teil des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) und analysiert Daten über Boden, Wasser, Luft und Umweltradioaktivität. Ziel ist die Überwachung der Gewässerqualität und der Naturschutzökologie. Nutzen Sie die Chance, im Team aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Jetzt bewerben und Teil eines wichtigen Projekts werden!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Jobticket – ÖPNV Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Umweltingenieur*in (w/m/d) in der unteren Naturschutzbehörde (Teilzeit)

Kreis Minden-LübbeckeMinden Westfalen

Werden Sie Umweltingenieur*in in der unteren Naturschutzbehörde (Teilzeit 50%) und tragen Sie aktiv zum Schutz wertvoller Arten bei. Genießen Sie die Vorteile eines krisensicheren Arbeitsplatzes mit langfristiger Jobsicherheit in der Natur- und Umweltsicherung. Unsere geregelten Arbeitszeiten ermöglichen Ihnen eine ausgewogene Work-Life-Balance, während Sie in einem engagierten Team von Experten arbeiten. Freuen Sie sich auf attraktive Vergütung nach EG 12 TVöD oder A 12 LBesG NRW. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die relevanten naturschutzrechtlichen Vorgaben für den Kreis Minden-Lübbecke fachlich zu erarbeiten und umzusetzen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Natur von morgen!
Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Amtsleitung des Amtes für Umweltschutz (m/w/d)

Kreis SteinburgItzehoe

Das Amt für Umweltschutz (m/w/d) sucht eine neue Amtsleitung zur Sicherstellung des Schutzes von Wasser, Boden und Natur. Die Stelle ist teilbar, sodass auch flexible Arbeitsmodelle ab 35 Wochenstunden möglich sind. In dieser verantwortungsvollen Position leiten Sie drei Abteilungen mit kooperativer Führung, um eine effiziente Organisation zu gewährleisten. Ihre Aufgaben beinhalten die Koordination bedeutender umweltrelevanter Angelegenheiten im Kreis Steinburg. Wir bieten ein dynamisches Arbeitsumfeld, das Engagement für die Umwelt schätzt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Umweltschutz in Ihrer Region mit!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Jobrad Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter (m/w/d), Immissionsschutz (Bauingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Umwelttechnik, Verwaltungswissenschaft)

Landkreis StadeStade

Wir suchen einen engagierten Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich Immissionsschutz für das Amt Bauen und Wohnen. Die Stelle ist unbefristet und Teilzeit mit 19,5 Wochenstunden. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung von Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen und Rennstrecken gemäß dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Sie bereiten Scopingtermine vor und legen den Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsprüfung fest. Zudem koordinieren Sie Stellungnahmen und werten UVP-Unterlagen aus. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie nachhaltige Projekte aktiv mit!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Landkreis Stade Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) Fachrichtung Landespflege, Umweltmanagement oder Landschaftsplanung

Hessen Mobil – Straßen- und VerkehrsmanagementSchotten, Gelnhausen

Das Dezernat Planung und Bau Mittelhessen sucht eine/n Ingenieur/in (w/m/d) für die Fachrichtung Landespflege, Umweltmanagement oder Landschaftsplanung. Ihr Einsatzort ist entweder Gelnhausen oder Schotten. Zu Ihren Aufgaben gehört die Erstellung von landschaftspflegerischen Begleitplanungen und FFH-Verträglichkeitsprüfungen. Zudem sind Sie für die Vergabe, Steuerung und ökologische Baubegleitung von Bauvorhaben zuständig. Sie entwickeln Ausführungspläne für Bepflanzung und Biotopgestaltung, und übernehmen Ausschreibungen sowie die Vertragsabwicklung im Naturschutz. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines innovativen Teams zu werden!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement Gesundheitsprogramme Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Amtsleitung des Amtes für Umweltschutz (m/w/d)

Kreis SteinburgItzehoe, Teilweise Remote

Das Amt für Umweltschutz im Kreis Steinburg sucht eine qualifizierte Amtsleitung (EG 14 TVöD-VKA/A 14 SHBesG). Die Anstellung kann Teilzeit erfolgen, wobei mindestens 35 Wochenstunden erforderlich sind. Zu den Hauptaufgaben gehören die Leitung des Amtes, die Koordination von Abteilungen und die Förderung einer effizienten Aufgabenwahrnehmung. Sie vertreten das Amt in politischen und öffentlichen Gremien und setzen neue Leitlinien um. Der Fokus liegt auf dem Schutz natürlicher Ressourcen und der Abfallwirtschaft. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Umweltpolitik Ihrer Region mit!
Homeoffice Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) Fachrichtung Landespflege, Umweltmanagement oder Landschaftsplanung

Hessen Mobil Straßen und VerkehrsmanagementGelnhausen

Das Dezernat Planung und Bau Mittelhessen sucht eine/n Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) im Bereich Landespflege für die Standorte Gelnhausen oder Schotten. Zu den Hauptaufgaben gehören die Erstellung landschaftspflegerischer Begleitplanungen, artenschutzrechtlicher Fachbeiträge sowie FFH-Verträglichkeitsprüfungen. Zudem sind Sie verantwortlich für die ökologische Baubegleitung von Infrastrukturprojekten und die Erstellung von Ausführungsplänen. Ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den genannten Fachrichtungen sowie erste Berufserfahrung sind Voraussetzung. Fundierte Kenntnisse im Naturschutz, Umweltrecht und GIS sind ebenfalls erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie nachhaltige Projekte aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Hessen Mobil Straßen und Verkehrsmanagement Gesundheitsprogramme Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) Fachrichtung Landespflege, Umweltmanagement oder Landschaftsplanung - Schotten, Gelnhausen

Hessen Mobil Straßen und VerkehrsmanagementGelnhausen

Wir suchen eine/n Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) im Bereich Landespflege, Umweltmanagement oder Landschaftsplanung für unseren Standort in Gelnhausen oder Schotten. Zu Ihren Aufgaben gehört die Erstellung von landschaftspflegerischen Begleitplanungen und artenschutzrechtlichen Fachbeiträgen. Zudem steuern Sie FFH-Verträglichkeitsprüfungen und erstellen Ausführungspläne. Sie sind ebenfalls verantwortlich für die ökologische Baubegleitung bei Straßen- und Radbauvorhaben. Ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie fundierte Kenntnisse im Naturschutz sind Voraussetzung. Idealerweise bringen Sie Erfahrungen im Vergabewesen und GIS-Kenntnisse mit, während Kommunikationsfähigkeit und Teamarbeit ebenfalls wichtig sind.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Hessen Mobil Straßen und Verkehrsmanagement Gesundheitsprogramme Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Umweltfachliche:r Bauüberwacher:in - Immissionsschutz

Deutsche Bahn AGFrankfurt Main

Die DB Engineering & Consulting GmbH sucht ab sofort eine*n Umweltfachliche:n Bauüberwacher*in für den Standort Frankfurt am Main. In dieser Position führen Sie eigenständig die umweltfachliche und ökologische Bauüberwachung bei großen Projekten durch. Sie beraten die Projektleitung zu Immissionsschutz, bautechnischen Erschütterungen und Baulärm. Ihre Aufgaben umfassen die Sicherstellung einer wirtschaftlichen, termingerechten und qualitätsgerechten Umsetzung von Eisenbahninfrastrukturmaßnahmen. Zudem überwachen Sie Umweltschutzthemen vor Ort und unterstützen Baufirmen durch Unterweisungen. Sie koordinieren Besprechungen und dokumentieren alle relevanten Aspekte des Projekts sorgfältig.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Projektmanager:in Umweltplanung - NEU!

DB ZeitarbeitHannover

Die DB Infra GO AG sucht einen Projektmanager Umweltplanung (w/m/d) in Hannover. Wir bieten eine attraktive Zeitarbeitsposition mit der DB Zeitarbeit GmbH. In dieser Rolle betreuen und unterstützen Sie Projektleitungen hinsichtlich gesetzlicher Umwelt- und Naturschutzvorgaben. Ihre Schwerpunkte umfassen Umweltverträglichkeitsprüfungen, naturschutzrechtliche Eingriffsregelungen sowie artenschutzrechtliche Prüfungen. Zudem beraten Sie zu Schall- und Erschütterungsschutz sowie zu Denkmal- und Gewässerschutz. Bringen Sie Ihre Expertise ein und helfen Sie, gesetzliche Vorgaben in Niedersachsen und Bremen umzusetzen.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Naturschutz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Mitten im Dickicht: Wie fühlt sich Berufseinstieg im Naturschutz wirklich an?

Manchmal frage ich mich unterwegs im Auwald, ob all jene, die „irgendwas mit Umweltschutz“ machen wollen, auch wissen, worauf sie sich da einlassen. Wer frisch mit dem Studium oder nach dem Wechsel aus einer anderen Branche antritt, kommt geistig vielleicht aus hehren Sphären – und landet inmitten von Gummistiefeln, Flatterbändern und einer, naja, nicht eben glamourösen Gehaltsstruktur. Doch zurück zum Anfang. Was ist Naturschutz eigentlich heute? Und für wen lohnt der Sprung hinein?


Zwischen Artenschutz und Akten: Alltag mit Kröten, Kompromissen und Kalkulationen

Jede*r, der sich auf Jobsuche im Naturschutz begibt, ahnt schnell: Zwischen romantischen Vorstellungen und täglicher Praxis liegen Welten. Kein Tag wie der andere – das stimmt. Einerseits besteht der Alltag aus Gelände-Einsätzen, Kartierungsarbeiten, Monitoring unzähliger Arten. Andererseits landen ambitionierte Einsteiger*innen ziemlich schnell vor Antragsformularen, EU-Förderrichtlinien, politischen Zielkonflikten und – mein heimlicher Favorit – öffentlichkeitswirksamen Auftritten bei Gemeindeversammlungen: Erklären, moderieren, überzeugend bleiben, selbst wenn der halbe Saal den Sinn von Uferschutzmaßnahmen partout nicht einsehen will.


Wer dabei sein Handwerkszeug nur aus Büchern und Seminaren bezieht, wird rasch ernüchtert. Praktische Erfahrung ist hier Gold wert. Ohne feuchten Füßen kann keiner fundiert beurteilen, wie ein Wiedervernässungsprojekt Realität wird. Die Technik mischt sich immer mehr ein: Digitale Kartentools, Drohneneinsätze und Citizen-Science-Anwendungen gehören längst zum Alltag. Mich jedenfalls überrascht es nicht, dass Naturschutz-Fachkräfte in Stellenausschreibungen inzwischen so selbstverständlich IT-Knowhow und „kommunikative Kompetenz“ mitbringen müssen wie Artenkenntnis und Projektmanagement.


Qualifikation? Zwischen Feldbuch und Führerschein

Bleibt die Frage: Was muss man eigentlich können? Naturwissenschaftliches oder ökologisches Studium – klar, fast immer Grundvoraussetzung. Allerdings: Schon ein Jahr Praxiserfahrung im Gelände, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder mehrere Praktika können Türen öffnen, die reines Wissen fest verschlossen hält. Daneben: Führerschein (Bedingung auf dem Land – Überraschung!), Teamfähigkeit, Beharrlichkeit, dickes Fell. Wer den Pragmatismus liebt und den gelegentlichen Frust nicht scheut, ist im Vorteil.


Nicht zu unterschätzen: Der fachliche Quereinstieg. Es gibt sie, wenn auch selten, die Seiteneinsteiger – Techniker, die plötzlich GIS-Analysen durchführen, Verwaltungstalente, die Förderanträge jonglieren. Und, wer genau hinschaut: Fachkräfte mit Wurzeln in Handwerk oder Pflege, denen die Arbeit draußen ebenso zusagt wie die Kommunikation mit Behörden. Doch mal ehrlich: Demotiviert werden viele, wenn die eigene Vita formal nicht nahtlos passt. Dabei fehlen dem Sektor viele helfende Hände und kluge Köpfe, als gäbe es ein Loch im Sieb.


Gehalt – die Krux der Berufung

Tja, das liebe Geld. Selten ein Thema, das euphorisch diskutiert wird. Im Naturschutz, so ehrlich sollte man sein, ist „Berufung“ meist gewichtiger als Cashflow. Klar, der öffentliche Dienst zahlt nach Tarifen – wer bei einer Naturschutzbehörde anfängt, kann grob mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.900 € und 3.500 € brutto rechnen, je nach Qualifikation und Bundesland. Träger und Naturschutzverbände zahlen oft mit weniger traditioneller Bequemlichkeit. Und dann gibt es noch Projektstellen, Aufträge für Freiberufler*innen: Mal Vollzeit, mal halbes Jahr, mal Sackgasse. Das variiert, je nach Region, Projektdichte und Trägertyp. Ich weiß von Leuten, die in Süddeutschland deutlich mehr verdienen als im östlichen Flachland – und von Kolleginnen, die nach Jahren nur mit Zusatzjobs über die Runden kommen. Nüchtern: Einsteiger*innen sollten keine sprudelnden Prämien erwarten. Wachstum geht eher in Richtung Verantwortung – weniger auf dem Konto als in Form von Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsspielraum.


Zwischen Stellenknappheit und Green New Deal: Chancen und Risiken

Man spricht viel von „Fachkräftemangel“ – paradox, denn der Weg in den Naturschutz ist oft mit Bewerbungs-Hindernissen gepflastert. Die Nachfrage hängt stark vom politischen Klima ab, von Fördertöpfen oder EU-Richtlinien. Neue Programme – etwa für Biodiversität, Klimaanpassung oder Renaturierung – bringen zwar frischen Wind, doch auf konkrete Stellen darf man sich nicht zu früh verlassen. Was viele unterschätzen: Die Konkurrenz unter den Berufsanfängern ist saftig. Gute Kontakte, ehrenamtliches Engagement, regionale Vernetzung – schon fast Pflicht, um überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen.


Gesellschaftlich scheint der Bereich attraktiver denn je: Klimawandel, Wasserknappheit, Energiepolitik – politische Initiativen schaffen Aufmerksamkeit. Plötzlich sprechen Bürgermeister über Moorpflege, Unternehmen über Artenschutz, Verwaltungen gründen Biodiversitätsbeiräte. Aber: Zwischen Ankündigung und Berufsperspektive klafft oft eine Lücke. Habe ich mir die Freiheit erlaubt, offen zu sagen, dass Durchhaltevermögen zählt? Manchmal fühlt sich’s an, als würde man gegen Windmühlen anrennen. Doch wo brennt die Not am meisten? Erstaunlicherweise häufig in der Umsetzung – nicht in der Planung. Der Papierstapel ist hoch. Das Artensterben ist schneller.


Privatleben und Sinnsuche: Zwischen Waldrand und Wohnzimmertisch

Kein Geheimnis: Die Arbeitszeiten können flexibel und familienfreundlich sein – oft, aber nicht immer. Projektphasen, Saisonspitzen, spontaner Krötenalarm am Sonntagabend – Freizeiten sind schnell dahin. Dafür gibt’s die anderen Tage, an denen man mal rauskommt, Stille abseits vom digitalen Dauerping genießt und sich daran erinnert, warum der Job, bei aller Mühsal, nicht bloß Arbeit ist. Es ist ein Handeln für etwas, das größer ist als das eigene Ich. Nicht jeder versteht diese Motivation – das ist in Ordnung.


Fazit? Wer sich auf den Berufsweg Naturschutz einlässt, braucht mehr als grüne Ideale und den Traum vom Waldbaden. Es erfordert Neugier, Frusttoleranz, Orientierungssinn (im Gelände wie im politischen Geflecht) – und manchmal auch den Mut, Schrullen zu pflegen, gegen den Strom zu schwimmen und draußen zu stehen, selbst wenn’s kalt und grau wird. Ob das am Ende reicht? Für viele ja. Und für manche vielleicht sogar mehr, als sie je erwartet hätten.


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