Naturschutz Jobs

68 aktuelle Naturschutz Stellenangebote

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Projektmitarbeiter Naturschutz, Landschafts- und Umweltplanung (m/w/d)

BEST Ingénieurs ConseilsNiederanven

Zur Verstärkung unserer Abteilung Umwelt suchen wir einen Projektmitarbeiter (m/w/d) für Naturschutz, Landschafts- und Umweltplanung. In einem motivierten Team übernehmen Sie wichtige Aufgaben wie Geländebegehungen und Biotopkartierungen. Zudem begleiten Sie ökologische Projekte und erstellen Impaktstudien sowie Artenschutzprüfungen. Ihre Expertise umfasst die Planung von Ausgleichsmaßnahmen und Pflegekonzepten. Ein erfolgreich abgeschlossenes Masterstudium in Umweltplanung, Ökologie oder Botanik ist Voraussetzung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Naturschutz mit!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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IT Operations Specialist (gn) im internationalen Naturschutz - NEU!

Zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V.Frankfurt

Die ZGF ist eine gemeinnützige Naturschutzorganisation mit Sitz in Frankfurt am Main. Unser Ziel ist der weltweite Schutz von Wildnisgebieten und der biologischen Vielfalt. Wir arbeiten in biodiversitätsreichen Regionen in Europa, Afrika, Südamerika und Südostasien. Suchen Sie eine neue Herausforderung in der IT? Als IT Operations Specialist (gn) unterstützen Sie unser motiviertes Team und tragen aktiv zum Umweltschutz bei. Sie administrieren unsere Microsoft-365-Umgebung und helfen Kolleginnen und Kollegen vor Ort sowie international mit IT-Fragen. Verbinden Sie Ihre IT-Kompetenz mit Ihrer Leidenschaft für die Natur!
Homeoffice Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Referent*in für den Bereich Naturschutz und Biologische Vielfalt (Themenschwerpunkt Ernährungspolitik - NEU!

Deutsche Umwelthilfe e.V.Berlin

Wir suchen einen Referenten (w/m/d) für Naturschutz und biologische Vielfalt mit dem Schwerpunkt Ernährungspolitik. Die Teilzeitstelle (mindestens 20 Stunden pro Woche) ist zunächst auf zwei Jahre befristet, mit der Möglichkeit auf Verlängerung. Unser Standort ist die Bundesgeschäftsstelle im Herzen Berlins. Als einer der führenden Umwelt- und Verbraucherschutzverbände Deutschlands setzen wir uns für positive Veränderungen ein. Unser interdisziplinäres Team besteht aus motivierten Fachleuten, die zusammen für Mensch und Natur kämpfen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil einer wichtigen Mission für den Umweltschutz!
Gutes Betriebsklima Fahrtkosten-Zuschuss Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Professur (gn) Naturschutz und Biodiversität - NEU!

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)Eberswalde

Die W2 Professur für Naturschutz und Biodiversität bietet eine unbefristete Anstellung für eine wissenschaftliche Persönlichkeit mit tiefgehender Expertise. Gesucht wird jemand, der nicht nur die Lehre und Forschung in diesem Fachgebiet, sondern auch den Wissenstransfer vorantreibt. Bewerber sollten über vertiefte Kenntnisse zur Biodiversität, Artenkenntnis und ökosystemaren Zusammenhängen verfügen. Ein Fokus liegt auf aktuellen Themen wie dem Biodiversitätsmonitoring. Zudem sind Kenntnisse im Naturschutz und in interdisziplinärer Biodiversitätsforschung erforderlich. Praktische Erfahrung in der Planung und Umsetzung naturschutzfachlicher Projekte sowie im Naturschutzrecht ist ebenfalls Voraussetzung für diese Professur.
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Umweltfachlicher Bauüberwacher - Naturschutz / Immissionsschutz (m/w/d)

EDB Eisenbahndienstleistungen und Bahntechnik GmbHHamburg, Bremen, Glinde, Hannover, Lüneburg, Neumünster, Rostock

Wir suchen eine/n zertifizierte/n Umweltfachliche/n Bauüberwacher/in mit Erfahrung im Abfallmanagement und Kenntnissen des EBA-Umweltleitfadens. Der Besitz eines Führerscheins der Klasse B ist Voraussetzung, ebenso verhandlungssichere Deutschkenntnisse. Als Teil unseres Teams erhältst du einen Firmenwagen, den du auch privat nutzen darfst. Wir bieten ein attraktives Gehaltspaket inklusive Kita-Zuschuss, E-Bike-Leasing und betrieblicher Altersvorsorge. Deine persönliche und fachliche Weiterentwicklung unterstützen wir mit passenden Fortbildungen. Zudem statten wir dich mit modernster Ausstattung für Büro und Baustelle aus, um deine Arbeit zu erleichtern.
Firmenwagen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur/-in / Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) für den Einsatz im Arbeitsschutz / Umweltschutz / Verbraucherschutz

Staatliche Gewerbeaufsicht NiedersachsenCelle

Ab dem 01.04.2027 können Sie an den Standorten Celle, Cuxhaven, Oldenburg und Osnabrück als Ingenieur/-in oder Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) im Bereich Arbeitsschutz, Umweltschutz und Verbraucherschutz tätig werden. Diese Position erfordert einen Bachelor of Science, Bachelor of Engineering oder ein Diplom/FH. Ihr wertvoller Einsatz schützt Beschäftigte vor arbeitsbedingten Unfall- und Gesundheitsgefahren. Zudem sorgen Sie dafür, dass Mensch und Umwelt vor schädlichen Einflüssen wie Luftverunreinigungen, Lärm und Gerüchen bewahrt bleiben. Werden Sie Teil eines wichtigen Teams, das einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft hat. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv Zukunftsthemen mit.
Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Work-Life-Balance Familienfreundlich Firmenwagen Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur/-in / Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) für den Einsatz im Arbeitsschutz / Umweltschutz / Verbraucherschutz

Staatliche Gewerbeaufsicht NiedersachsenHannover

Starten Sie Ihre Karriere als Ingenieur/-in oder Naturwissenschaftler/-in (m/w/d) ab dem 01.04.2027 in Celle, Cuxhaven, Oldenburg oder Osnabrück! Sie setzen sich für Arbeitsschutz, Umweltschutz und Verbraucherschutz ein, wobei Ihr Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering gefragt ist. In dieser verantwortungsvollen Rolle schützen Sie Beschäftigte vor gefährlichen Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Risiken. Zudem tragen Sie aktiv zum Schutz von Mensch und Umwelt bei, indem Sie Luftverunreinigungen, Lärm und schädliche Beeinträchtigungen überwachen. Ihre Expertise ist entscheidend für eine sichere und gesunde Zukunft. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie den Wandel in der Sicherheitsbranche mit!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Work-Life-Balance Familienfreundlich Firmenwagen Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter (m/w/d), Immissionsschutz (Bauingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Umwelttechnik, Verwaltu

Landkreis StadeStade

Das Amt Bauen und Wohnen sucht einen Mitarbeiter (m/w/d) für den Bereich Immissionsschutz in Teilzeit (19,5 Stunden/Woche). Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchführung von Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen und Rennstrecken gemäß dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Zu den Tätigkeiten gehören die Vorbereitung von Scopingterminen, die Festlegung von Untersuchungsrahmen und die Koordination von Stellungnahmen. Sie verantworten zudem die Planung und Auswertung von UVP-Unterlagen und -Vorforschungen. Die Bearbeitung von Widersprüchen und die Mitwirkung bei Klageverfahren fallen ebenfalls in Ihren Aufgabenbereich. Bewerben Sie sich jetzt für eine unbefristete Stelle im öffentlichen Dienst!
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Landkreis Stade Teilzeit weitere Benefits
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Amtsleitung des Amtes für Umweltschutz (m/w/d)

Kreis SteinburgItzehoe

Das Amt für Umweltschutz (m/w/d) sucht eine neue Amtsleitung zur Sicherstellung des Schutzes von Wasser, Boden und Natur. Die Stelle ist teilbar, sodass auch flexible Arbeitsmodelle ab 35 Wochenstunden möglich sind. In dieser verantwortungsvollen Position leiten Sie drei Abteilungen mit kooperativer Führung, um eine effiziente Organisation zu gewährleisten. Ihre Aufgaben beinhalten die Koordination bedeutender umweltrelevanter Angelegenheiten im Kreis Steinburg. Wir bieten ein dynamisches Arbeitsumfeld, das Engagement für die Umwelt schätzt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Umweltschutz in Ihrer Region mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter (m/w/d), Immissionsschutz (Bauingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Umwelttechnik, Verwaltungswissenschaft)

Landkreis StadeStade

Wir suchen einen engagierten Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich Immissionsschutz für das Amt Bauen und Wohnen. Die Stelle ist unbefristet und Teilzeit mit 19,5 Wochenstunden. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung von Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen und Rennstrecken gemäß dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Sie bereiten Scopingtermine vor und legen den Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsprüfung fest. Zudem koordinieren Sie Stellungnahmen und werten UVP-Unterlagen aus. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie nachhaltige Projekte aktiv mit!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Landkreis Stade Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Naturschutz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Mitten im Dickicht: Wie fühlt sich Berufseinstieg im Naturschutz wirklich an?

Manchmal frage ich mich unterwegs im Auwald, ob all jene, die „irgendwas mit Umweltschutz“ machen wollen, auch wissen, worauf sie sich da einlassen. Wer frisch mit dem Studium oder nach dem Wechsel aus einer anderen Branche antritt, kommt geistig vielleicht aus hehren Sphären – und landet inmitten von Gummistiefeln, Flatterbändern und einer, naja, nicht eben glamourösen Gehaltsstruktur. Doch zurück zum Anfang. Was ist Naturschutz eigentlich heute? Und für wen lohnt der Sprung hinein?


Zwischen Artenschutz und Akten: Alltag mit Kröten, Kompromissen und Kalkulationen

Jede*r, der sich auf Jobsuche im Naturschutz begibt, ahnt schnell: Zwischen romantischen Vorstellungen und täglicher Praxis liegen Welten. Kein Tag wie der andere – das stimmt. Einerseits besteht der Alltag aus Gelände-Einsätzen, Kartierungsarbeiten, Monitoring unzähliger Arten. Andererseits landen ambitionierte Einsteiger*innen ziemlich schnell vor Antragsformularen, EU-Förderrichtlinien, politischen Zielkonflikten und – mein heimlicher Favorit – öffentlichkeitswirksamen Auftritten bei Gemeindeversammlungen: Erklären, moderieren, überzeugend bleiben, selbst wenn der halbe Saal den Sinn von Uferschutzmaßnahmen partout nicht einsehen will.


Wer dabei sein Handwerkszeug nur aus Büchern und Seminaren bezieht, wird rasch ernüchtert. Praktische Erfahrung ist hier Gold wert. Ohne feuchten Füßen kann keiner fundiert beurteilen, wie ein Wiedervernässungsprojekt Realität wird. Die Technik mischt sich immer mehr ein: Digitale Kartentools, Drohneneinsätze und Citizen-Science-Anwendungen gehören längst zum Alltag. Mich jedenfalls überrascht es nicht, dass Naturschutz-Fachkräfte in Stellenausschreibungen inzwischen so selbstverständlich IT-Knowhow und „kommunikative Kompetenz“ mitbringen müssen wie Artenkenntnis und Projektmanagement.


Qualifikation? Zwischen Feldbuch und Führerschein

Bleibt die Frage: Was muss man eigentlich können? Naturwissenschaftliches oder ökologisches Studium – klar, fast immer Grundvoraussetzung. Allerdings: Schon ein Jahr Praxiserfahrung im Gelände, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder mehrere Praktika können Türen öffnen, die reines Wissen fest verschlossen hält. Daneben: Führerschein (Bedingung auf dem Land – Überraschung!), Teamfähigkeit, Beharrlichkeit, dickes Fell. Wer den Pragmatismus liebt und den gelegentlichen Frust nicht scheut, ist im Vorteil.


Nicht zu unterschätzen: Der fachliche Quereinstieg. Es gibt sie, wenn auch selten, die Seiteneinsteiger – Techniker, die plötzlich GIS-Analysen durchführen, Verwaltungstalente, die Förderanträge jonglieren. Und, wer genau hinschaut: Fachkräfte mit Wurzeln in Handwerk oder Pflege, denen die Arbeit draußen ebenso zusagt wie die Kommunikation mit Behörden. Doch mal ehrlich: Demotiviert werden viele, wenn die eigene Vita formal nicht nahtlos passt. Dabei fehlen dem Sektor viele helfende Hände und kluge Köpfe, als gäbe es ein Loch im Sieb.


Gehalt – die Krux der Berufung

Tja, das liebe Geld. Selten ein Thema, das euphorisch diskutiert wird. Im Naturschutz, so ehrlich sollte man sein, ist „Berufung“ meist gewichtiger als Cashflow. Klar, der öffentliche Dienst zahlt nach Tarifen – wer bei einer Naturschutzbehörde anfängt, kann grob mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.900 € und 3.500 € brutto rechnen, je nach Qualifikation und Bundesland. Träger und Naturschutzverbände zahlen oft mit weniger traditioneller Bequemlichkeit. Und dann gibt es noch Projektstellen, Aufträge für Freiberufler*innen: Mal Vollzeit, mal halbes Jahr, mal Sackgasse. Das variiert, je nach Region, Projektdichte und Trägertyp. Ich weiß von Leuten, die in Süddeutschland deutlich mehr verdienen als im östlichen Flachland – und von Kolleginnen, die nach Jahren nur mit Zusatzjobs über die Runden kommen. Nüchtern: Einsteiger*innen sollten keine sprudelnden Prämien erwarten. Wachstum geht eher in Richtung Verantwortung – weniger auf dem Konto als in Form von Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsspielraum.


Zwischen Stellenknappheit und Green New Deal: Chancen und Risiken

Man spricht viel von „Fachkräftemangel“ – paradox, denn der Weg in den Naturschutz ist oft mit Bewerbungs-Hindernissen gepflastert. Die Nachfrage hängt stark vom politischen Klima ab, von Fördertöpfen oder EU-Richtlinien. Neue Programme – etwa für Biodiversität, Klimaanpassung oder Renaturierung – bringen zwar frischen Wind, doch auf konkrete Stellen darf man sich nicht zu früh verlassen. Was viele unterschätzen: Die Konkurrenz unter den Berufsanfängern ist saftig. Gute Kontakte, ehrenamtliches Engagement, regionale Vernetzung – schon fast Pflicht, um überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen.


Gesellschaftlich scheint der Bereich attraktiver denn je: Klimawandel, Wasserknappheit, Energiepolitik – politische Initiativen schaffen Aufmerksamkeit. Plötzlich sprechen Bürgermeister über Moorpflege, Unternehmen über Artenschutz, Verwaltungen gründen Biodiversitätsbeiräte. Aber: Zwischen Ankündigung und Berufsperspektive klafft oft eine Lücke. Habe ich mir die Freiheit erlaubt, offen zu sagen, dass Durchhaltevermögen zählt? Manchmal fühlt sich’s an, als würde man gegen Windmühlen anrennen. Doch wo brennt die Not am meisten? Erstaunlicherweise häufig in der Umsetzung – nicht in der Planung. Der Papierstapel ist hoch. Das Artensterben ist schneller.


Privatleben und Sinnsuche: Zwischen Waldrand und Wohnzimmertisch

Kein Geheimnis: Die Arbeitszeiten können flexibel und familienfreundlich sein – oft, aber nicht immer. Projektphasen, Saisonspitzen, spontaner Krötenalarm am Sonntagabend – Freizeiten sind schnell dahin. Dafür gibt’s die anderen Tage, an denen man mal rauskommt, Stille abseits vom digitalen Dauerping genießt und sich daran erinnert, warum der Job, bei aller Mühsal, nicht bloß Arbeit ist. Es ist ein Handeln für etwas, das größer ist als das eigene Ich. Nicht jeder versteht diese Motivation – das ist in Ordnung.


Fazit? Wer sich auf den Berufsweg Naturschutz einlässt, braucht mehr als grüne Ideale und den Traum vom Waldbaden. Es erfordert Neugier, Frusttoleranz, Orientierungssinn (im Gelände wie im politischen Geflecht) – und manchmal auch den Mut, Schrullen zu pflegen, gegen den Strom zu schwimmen und draußen zu stehen, selbst wenn’s kalt und grau wird. Ob das am Ende reicht? Für viele ja. Und für manche vielleicht sogar mehr, als sie je erwartet hätten.


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