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Fachgruppenkoordinator*in (m/w/d) in der Unteren Naturschutzbehörde im Bereich Umwelt- und Naturschutz«

Landkreis HolzmindenHolzminden

Die Untere Naturschutzbehörde sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Fachgruppenkoordinator*in (m/w/d) für den Standort 37603 Holzminden. Diese Vollzeitstelle ist unbefristet und verläuft nach Entgeltgruppe 12 TVöD-VKA. Sie haben Freude an Teamarbeit und übernehmen gerne verantwortungsvolle Aufgaben? In dieser Position leiten Sie ein engagiertes Team von neun Mitarbeitenden und beraten sie in Fachfragen. Zudem steuern Sie die Arbeitsabläufe effektiv und unterstützen die Fachgruppe bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Aufgaben. Bewerben Sie sich bis zum 08.02.2026, um Teil unseres Umwelt- und Naturschutzteams zu werden!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Fachgruppenkoordinator*in (m/w/d) in der Unteren Naturschutzbehörde im Bereich Umwelt- und Naturschutz«

Landkreis HolzmindenPorta Westfalica

Die Untere Naturschutzbehörde in Holzminden sucht eine engagierte Fachgruppenkoordinator*in (m/w/d) in Vollzeit. Diese unbefristete Stelle bietet eine attraktive Vergütung nach Entgeltgruppe 12 TVöD-VKA. Zu Ihren Aufgaben gehört die Koordination und Unterstützung eines dreiköpfigen Fachteams in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz. Sie bringen ein relevantes Studium sowie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung mit und besitzen Fachwissen in Biotopschutz und Waldbau. Flexible Arbeitszeiten, Fortbildungsmöglichkeiten und zusätzliche Altersvorsorge runden das Angebot ab. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Naturschutz im schönen Weserbergland!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Projektleitung Liegenschaften Naturschutz (w/m/d) - NEU!

Hanseatische Naturentwicklung GmbHBremen

Wir suchen eine engagierte Projektleitung (w/m/d) für das Liegenschaften-Management im Naturschutz in Bremen-Überseestadt. In dieser unbefristeten Position leiten Sie das Management von rund 3.000 ha Grün- und Ackerflächen und steuern organisatorisch sowie finanziell die Verwaltung. Zu Ihren Aufgaben zählen Abstimmungen mit Landwirtschaftsbetrieben, Behörden und der Öffentlichkeit sowie die Pflege von Stammdaten und Abwicklung von Pachtzahlungen. Sie erstellen Pachtverträge gemäß naturschutzfachlicher Vorgaben und unterstützen landwirtschaftliche Betriebe bei Förderanträgen. Des Weiteren begleiten Sie Vertragsverhandlungen zum Flächenankauf und steuern Genehmigungen und Verkehrssicherungsmaßnahmen. Starten Sie Ihre Karriere bei uns und gestalten Sie aktiv den Naturschutz mit!
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Leiter Umweltschutz / Umweltbaubegleitung (m/w/d) Infrastrukturbau - Naturschutz & Landschaftsp[...] - NEU!

Kin Fertility Pty LtdFrankfurt Main

Sind Sie erfahren im Management von Stakeholdern, einschließlich Behörden und Partnerunternehmen? Möchten Sie aktiv an einem der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Region mitwirken? Unser Mandant sucht eine dynamische Führungskraft im Bereich Umwelt-, Naturschutz und Landschaftspflege. Als führendes Unternehmen im Bereich Schieneninfrastruktur setzen wir auf anspruchsvolle Dienstleistungen und nachhaltige Mobilität im Rhein-Main-Gebiet. Nutzen Sie Ihre Expertise, um innovative Konzepte in die Praxis umzusetzen! Bewerben Sie sich jetzt für eine Schlüsselrolle in einem zukunftsorientierten Team und gestalten Sie die Verkehrswende aktiv mit.
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in / Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernDachau

Suchen Sie eine Karriere im Technischen Umweltschutz? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, als Naturwissenschaftler/in oder Ingenieur/in (m/w/d) in die Beamtenlaufbahn einzutreten. Ab dem 01.01.2027 beginnt Ihr 15-monatiger Vorbereitungsdienst, vorausgesetzt, die tarifliche Vorbeschäftigung erfolgt umgehend. Während dieser Zeit erwerben Sie wertvolle Kenntnisse durch Theorie- und Praxisseminare. Nach erfolgreichem Abschluss der Qualifikationsprüfung besteht die Möglichkeit, in ein unbefristetes Beamtenverhältnis übernommen zu werden. Erfahren Sie mehr zu den Ausbildungsdetails auf regierung.oberbayern.bayern.de.
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in / Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernMiesbach

Wir suchen eine/n engagierte/n Naturwissenschaftler/in oder Ingenieur/in im Bereich Technischer Umweltschutz. Diese befristete Vollzeitstelle ist bis zum 31.03.2027 zu besetzen. Ihre Aufgaben umfassen den Immissionsschutz und die Mitwirkung bei Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Zudem überwachen Sie Anlagen und erstellen Stellungnahmen zu Themen wie Lärmschutz und Luftreinhaltung. Ein Bachelor oder Diplom im Bereich Umwelttechnik oder vergleichbaren Studienrichtungen ist erforderlich. Diese vielseitige Position bietet Ihnen die Möglichkeit, aktiv zum Umweltschutz und zur Sicherheit der Öffentlichkeit beizutragen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur Landschaftsplanung und Naturschutz m/w/d - NEU!

SPIE Germany Switzerland Austria GmbHHockenheim

Die SPIE SAG GmbH sucht ab sofort einen Ingenieur für Landschaftsplanung und Naturschutz (m/w/d). Der Arbeitsplatz befindet sich in Bad Kreuznach, Hockenheim, Saffig bei Koblenz oder Schwieberdingen. In dieser unbefristeten Vollzeitstelle sind Sie verantwortlich für die Erstellung naturschutzrechtlicher Genehmigungen. Außerdem erstellen Sie Fachbeiträge für Naturschutz und Landschaftspflegerische Begleitpläne. Ihr Wissen über den Artenschutz ermöglicht es Ihnen, wichtige Beiträge zur Biodiversität zu liefern. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Umweltschutz mit SPIE SAG.
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Krankengeld Gutes Betriebsklima Corporate Benefit SPIE Germany Switzerland Austria GmbH Einkaufsrabatte Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Landschaftsplanung und Naturschutz m/w/d - NEU!

SPIE Germany Switzerland Austria GmbHSaffig

Die SPIE SAG GmbH sucht ab sofort einen Ingenieur für Landschaftsplanung und Naturschutz (m/w/d) an mehreren Standorten wie Bad Kreuznach und Hockenheim. In dieser unbefristeten Vollzeitstelle sind Sie verantwortlich für die Erstellung naturschutzrechtlicher Genehmigungen. Sie verfassen präzise Anträge und stellen sicher, dass Projekte alle umweltrechtlichen Anforderungen erfüllen. Zudem erstellen Sie Fachbeiträge für Naturschutz und landschaftspflegerische Begleitpläne (LBPs). Ihr Fokus liegt auch auf dem Artenschutz, um die Biodiversität nachhaltig zu schützen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft unserer Umwelt mit!
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Krankengeld Gutes Betriebsklima Corporate Benefit SPIE Germany Switzerland Austria GmbH Einkaufsrabatte Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Senior Projektmanager:in Umwelt im Natur- und Artenschutz - NEU!

TieTalentFrankfurt Main

Entdecken Sie Ihre Chance als Senior Projektmanager:in Umwelt im Natur- und Artenschutz bei Tie. Bewerben Sie sich jetzt und gehören Sie zu den ersten 25 Kandidaten! Die DB Infra GO AG mit über 53.000 Mitarbeitenden gestaltet die Schieneninfrastruktur der Deutschen Bahn. Unser Ziel ist die Modernisierung des 33.000 Kilometer langen Schienennetzes, um nachhaltige Mobilität zu fördern. Durch diese Initiative schaffen wir ein Hochleistungsnetz für den Transport von Personen und Gütern. Werden Sie Teil eines innovativen Unternehmens und tragen Sie aktiv zum Umwelt- und Artenschutz bei.
Vollzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter Naturschutzfachliche Großprojekte (m/w/d) - NEU!

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-SenftenbergForst Lausitz

Die Vollzeitstelle als Sachbearbeiter für naturschutzfachliche Großprojekte (m/w/d) bietet Ihnen die Möglichkeit, ab sofort in einem motivierten Team zu arbeiten. Ihre Aufgaben umfassen die Beratung und Begleitung von Vorhabenträgern und Gemeinden in naturschutzrechtlichen Belangen, insbesondere bei Bauleitplanverfahren. Sie werden eigenständig naturschutzrechtliche Zulassungsverfahren bearbeiten und die Einhaltung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sicherstellen. Zudem kontrollieren Sie die Umsetzung von Naturschutzgesetzen als Sonderordnungsbehörde. Diese Position bietet attraktive Benefits, darunter eine faire Vergütung nach TVöD, betriebliche Altersvorsorge und Weiterbildungsangebote. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie den Naturschutz aktiv mit!
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Naturschutz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Mitten im Dickicht: Wie fühlt sich Berufseinstieg im Naturschutz wirklich an?

Manchmal frage ich mich unterwegs im Auwald, ob all jene, die „irgendwas mit Umweltschutz“ machen wollen, auch wissen, worauf sie sich da einlassen. Wer frisch mit dem Studium oder nach dem Wechsel aus einer anderen Branche antritt, kommt geistig vielleicht aus hehren Sphären – und landet inmitten von Gummistiefeln, Flatterbändern und einer, naja, nicht eben glamourösen Gehaltsstruktur. Doch zurück zum Anfang. Was ist Naturschutz eigentlich heute? Und für wen lohnt der Sprung hinein?


Zwischen Artenschutz und Akten: Alltag mit Kröten, Kompromissen und Kalkulationen

Jede*r, der sich auf Jobsuche im Naturschutz begibt, ahnt schnell: Zwischen romantischen Vorstellungen und täglicher Praxis liegen Welten. Kein Tag wie der andere – das stimmt. Einerseits besteht der Alltag aus Gelände-Einsätzen, Kartierungsarbeiten, Monitoring unzähliger Arten. Andererseits landen ambitionierte Einsteiger*innen ziemlich schnell vor Antragsformularen, EU-Förderrichtlinien, politischen Zielkonflikten und – mein heimlicher Favorit – öffentlichkeitswirksamen Auftritten bei Gemeindeversammlungen: Erklären, moderieren, überzeugend bleiben, selbst wenn der halbe Saal den Sinn von Uferschutzmaßnahmen partout nicht einsehen will.


Wer dabei sein Handwerkszeug nur aus Büchern und Seminaren bezieht, wird rasch ernüchtert. Praktische Erfahrung ist hier Gold wert. Ohne feuchten Füßen kann keiner fundiert beurteilen, wie ein Wiedervernässungsprojekt Realität wird. Die Technik mischt sich immer mehr ein: Digitale Kartentools, Drohneneinsätze und Citizen-Science-Anwendungen gehören längst zum Alltag. Mich jedenfalls überrascht es nicht, dass Naturschutz-Fachkräfte in Stellenausschreibungen inzwischen so selbstverständlich IT-Knowhow und „kommunikative Kompetenz“ mitbringen müssen wie Artenkenntnis und Projektmanagement.


Qualifikation? Zwischen Feldbuch und Führerschein

Bleibt die Frage: Was muss man eigentlich können? Naturwissenschaftliches oder ökologisches Studium – klar, fast immer Grundvoraussetzung. Allerdings: Schon ein Jahr Praxiserfahrung im Gelände, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder mehrere Praktika können Türen öffnen, die reines Wissen fest verschlossen hält. Daneben: Führerschein (Bedingung auf dem Land – Überraschung!), Teamfähigkeit, Beharrlichkeit, dickes Fell. Wer den Pragmatismus liebt und den gelegentlichen Frust nicht scheut, ist im Vorteil.


Nicht zu unterschätzen: Der fachliche Quereinstieg. Es gibt sie, wenn auch selten, die Seiteneinsteiger – Techniker, die plötzlich GIS-Analysen durchführen, Verwaltungstalente, die Förderanträge jonglieren. Und, wer genau hinschaut: Fachkräfte mit Wurzeln in Handwerk oder Pflege, denen die Arbeit draußen ebenso zusagt wie die Kommunikation mit Behörden. Doch mal ehrlich: Demotiviert werden viele, wenn die eigene Vita formal nicht nahtlos passt. Dabei fehlen dem Sektor viele helfende Hände und kluge Köpfe, als gäbe es ein Loch im Sieb.


Gehalt – die Krux der Berufung

Tja, das liebe Geld. Selten ein Thema, das euphorisch diskutiert wird. Im Naturschutz, so ehrlich sollte man sein, ist „Berufung“ meist gewichtiger als Cashflow. Klar, der öffentliche Dienst zahlt nach Tarifen – wer bei einer Naturschutzbehörde anfängt, kann grob mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.900 € und 3.500 € brutto rechnen, je nach Qualifikation und Bundesland. Träger und Naturschutzverbände zahlen oft mit weniger traditioneller Bequemlichkeit. Und dann gibt es noch Projektstellen, Aufträge für Freiberufler*innen: Mal Vollzeit, mal halbes Jahr, mal Sackgasse. Das variiert, je nach Region, Projektdichte und Trägertyp. Ich weiß von Leuten, die in Süddeutschland deutlich mehr verdienen als im östlichen Flachland – und von Kolleginnen, die nach Jahren nur mit Zusatzjobs über die Runden kommen. Nüchtern: Einsteiger*innen sollten keine sprudelnden Prämien erwarten. Wachstum geht eher in Richtung Verantwortung – weniger auf dem Konto als in Form von Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsspielraum.


Zwischen Stellenknappheit und Green New Deal: Chancen und Risiken

Man spricht viel von „Fachkräftemangel“ – paradox, denn der Weg in den Naturschutz ist oft mit Bewerbungs-Hindernissen gepflastert. Die Nachfrage hängt stark vom politischen Klima ab, von Fördertöpfen oder EU-Richtlinien. Neue Programme – etwa für Biodiversität, Klimaanpassung oder Renaturierung – bringen zwar frischen Wind, doch auf konkrete Stellen darf man sich nicht zu früh verlassen. Was viele unterschätzen: Die Konkurrenz unter den Berufsanfängern ist saftig. Gute Kontakte, ehrenamtliches Engagement, regionale Vernetzung – schon fast Pflicht, um überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen.


Gesellschaftlich scheint der Bereich attraktiver denn je: Klimawandel, Wasserknappheit, Energiepolitik – politische Initiativen schaffen Aufmerksamkeit. Plötzlich sprechen Bürgermeister über Moorpflege, Unternehmen über Artenschutz, Verwaltungen gründen Biodiversitätsbeiräte. Aber: Zwischen Ankündigung und Berufsperspektive klafft oft eine Lücke. Habe ich mir die Freiheit erlaubt, offen zu sagen, dass Durchhaltevermögen zählt? Manchmal fühlt sich’s an, als würde man gegen Windmühlen anrennen. Doch wo brennt die Not am meisten? Erstaunlicherweise häufig in der Umsetzung – nicht in der Planung. Der Papierstapel ist hoch. Das Artensterben ist schneller.


Privatleben und Sinnsuche: Zwischen Waldrand und Wohnzimmertisch

Kein Geheimnis: Die Arbeitszeiten können flexibel und familienfreundlich sein – oft, aber nicht immer. Projektphasen, Saisonspitzen, spontaner Krötenalarm am Sonntagabend – Freizeiten sind schnell dahin. Dafür gibt’s die anderen Tage, an denen man mal rauskommt, Stille abseits vom digitalen Dauerping genießt und sich daran erinnert, warum der Job, bei aller Mühsal, nicht bloß Arbeit ist. Es ist ein Handeln für etwas, das größer ist als das eigene Ich. Nicht jeder versteht diese Motivation – das ist in Ordnung.


Fazit? Wer sich auf den Berufsweg Naturschutz einlässt, braucht mehr als grüne Ideale und den Traum vom Waldbaden. Es erfordert Neugier, Frusttoleranz, Orientierungssinn (im Gelände wie im politischen Geflecht) – und manchmal auch den Mut, Schrullen zu pflegen, gegen den Strom zu schwimmen und draußen zu stehen, selbst wenn’s kalt und grau wird. Ob das am Ende reicht? Für viele ja. Und für manche vielleicht sogar mehr, als sie je erwartet hätten.


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