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Projektmitarbeiter Naturschutz, Landschafts- und Umweltplanung (m/w/d)

BEST Ingénieurs ConseilsNiederanven

Zur Verstärkung unserer Abteilung Umwelt suchen wir einen Projektmitarbeiter (m/w/d) für Naturschutz, Landschafts- und Umweltplanung. In einem motivierten Team übernehmen Sie wichtige Aufgaben wie Geländebegehungen und Biotopkartierungen. Zudem begleiten Sie ökologische Projekte und erstellen Impaktstudien sowie Artenschutzprüfungen. Ihre Expertise umfasst die Planung von Ausgleichsmaßnahmen und Pflegekonzepten. Ein erfolgreich abgeschlossenes Masterstudium in Umweltplanung, Ökologie oder Botanik ist Voraussetzung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Naturschutz mit!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Professur (gn) Naturschutz und Biodiversität - NEU!

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)Eberswalde

Die Universität sucht eine W2-Professur für Naturschutz und Biodiversität. Bewerber sollten ausgewiesene wissenschaftliche Expertise mitbringen und das Fachgebiet in Lehre und Forschung vertreten. Besondere Anforderungen sind Kenntnisse in der Biodiversität, Artenkenntnis und ökosystemarer Expertise. Aktuelle Themen wie Biodiversitätsmonitoring auf Art- und Strukturebene stehen im Fokus. Erfahrungen in der Planung naturschutzfachlicher Projekte sowie Kenntnisse des Naturschutzrechts auf EU-, Bundes- und Landesebene sind ebenfalls erforderlich. Interessierte sind eingeladen, ihre Expertise in einem interdisziplinären Umfeld einzubringen und aktiv zur Biodiversitätsforschung beizutragen.
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Umweltfachlicher Bauüberwacher - Naturschutz / Immissionsschutz (m/w/d)

EDB Eisenbahndienstleistungen und Bahntechnik GmbHHamburg, Bremen, Glinde, Hannover, Lüneburg, Neumünster, Rostock

Wir suchen eine/n zertifizierte/n Umweltfachliche/n Bauüberwacher/in mit Erfahrung im Abfallmanagement und Kenntnissen des EBA-Umweltleitfadens. Der Besitz eines Führerscheins der Klasse B ist Voraussetzung, ebenso verhandlungssichere Deutschkenntnisse. Als Teil unseres Teams erhältst du einen Firmenwagen, den du auch privat nutzen darfst. Wir bieten ein attraktives Gehaltspaket inklusive Kita-Zuschuss, E-Bike-Leasing und betrieblicher Altersvorsorge. Deine persönliche und fachliche Weiterentwicklung unterstützen wir mit passenden Fortbildungen. Zudem statten wir dich mit modernster Ausstattung für Büro und Baustelle aus, um deine Arbeit zu erleichtern.
Firmenwagen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Umweltschutztechnischer- oder Chemisch-technischer Assistent (UTA/CTA) oder anderer geeigneter technisch-naturwissenschaftlicher Berufsabschluss als Probenehmer/ Messtechniker (jeweils m/w/d)

BfUL Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und LandwirtschaftNossen

Die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) sucht zum 1. Januar 2027 einen Messtechniker/Probenehmer (m/w/d) für den Geschäftsbereich „Umweltanalytik und Naturschutzmonitoring“ in Nossen. Bewerber sollten einen umweltschutztechnischen oder chemisch-technischen Beruf abgeschlossen haben und Erfahrungen in der Probenahme aus Oberflächengewässern mitbringen. Die BfUL ist Teil des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) und analysiert Daten über Boden, Wasser, Luft und Umweltradioaktivität. Ziel ist die Überwachung der Gewässerqualität und der Naturschutzökologie. Nutzen Sie die Chance, im Team aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Jetzt bewerben und Teil eines wichtigen Projekts werden!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Jobticket – ÖPNV Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Umweltingenieur*in (w/m/d) in der unteren Naturschutzbehörde (Teilzeit)

Kreis Minden-LübbeckeMinden Westfalen

Werden Sie Umweltingenieur*in in der unteren Naturschutzbehörde (Teilzeit 50%) und tragen Sie aktiv zum Schutz wertvoller Arten bei. Genießen Sie die Vorteile eines krisensicheren Arbeitsplatzes mit langfristiger Jobsicherheit in der Natur- und Umweltsicherung. Unsere geregelten Arbeitszeiten ermöglichen Ihnen eine ausgewogene Work-Life-Balance, während Sie in einem engagierten Team von Experten arbeiten. Freuen Sie sich auf attraktive Vergütung nach EG 12 TVöD oder A 12 LBesG NRW. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die relevanten naturschutzrechtlichen Vorgaben für den Kreis Minden-Lübbecke fachlich zu erarbeiten und umzusetzen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Natur von morgen!
Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Trainee (w/m/d) für den Kommunalen Umweltschutz (Schwerpunkt: Stadtnatur und grüne Schulhöfe)

Deutsche Umwelthilfe e.V.Radolfzell Bodensee

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) sucht ab dem 01.12.2026 einen Trainee (w/m/d) im Bereich Kommunaler Umweltschutz mit dem Schwerpunkt Stadtnatur und grüne Schulhöfe. Diese Vollzeitstelle ist hybrid und auf ein Jahr befristet, mit einem wöchentlichen Arbeitsumfang von 40 Stunden. Der Dienstort kann flexibel in Berlin oder Radolfzell am Bodensee gewählt werden. Wir fördern grundsätzlich eine Übernahme unserer Trainees in reguläre Arbeitsverhältnisse. Als einer der führenden Umweltverbände in Deutschland setzen wir uns für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung ein. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft von Mensch und Natur!
Fahrtkosten-Zuschuss Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) Fachrichtung Landespflege, Umweltmanagement oder Landschaftsplanung

Hessen Mobil – Straßen- und VerkehrsmanagementSchotten, Gelnhausen

Das Dezernat Planung und Bau Mittelhessen sucht eine/n Ingenieur/in (w/m/d) für die Fachrichtung Landespflege, Umweltmanagement oder Landschaftsplanung. Ihr Einsatzort ist entweder Gelnhausen oder Schotten. Zu Ihren Aufgaben gehört die Erstellung von landschaftspflegerischen Begleitplanungen und FFH-Verträglichkeitsprüfungen. Zudem sind Sie für die Vergabe, Steuerung und ökologische Baubegleitung von Bauvorhaben zuständig. Sie entwickeln Ausführungspläne für Bepflanzung und Biotopgestaltung, und übernehmen Ausschreibungen sowie die Vertragsabwicklung im Naturschutz. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines innovativen Teams zu werden!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement Gesundheitsprogramme Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter/in im Bereich Immissions- und Arbeitsschutz (Schwerpunkt Windkraft)

Landkreis WaldshutWaldshut Tiengen

Das Landratsamt Waldshut sucht ab sofort eine/n Sachbearbeiter/in im Bereich Immissionsschutz- und Abfallrecht zur Verstärkung seines engagierten Teams. Die Position ist vollzeit und teilweise im Homeoffice möglich, mit einer Bewerbungsfrist bis zum 28.06.2026. In der Außenstelle Tiengen kümmern sich 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Themen wie Abfallrecht, Altlasten und Wasserwirtschaft. Klimaschutz ist ebenfalls ein zentrales Anliegen unseres Umweltamtes. Zu Ihren Aufgaben gehören Genehmigungsverfahren sowie die Erstellung von Anordnungen und Bescheiden gemäß relevanten Gesetzen. Nutzen Sie diese Chance, Teil unseres interdisziplinären Teams zu werden!
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Gutes Betriebsklima Kantine Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Trainee (gn) im Bereich Newsroom mit dem Schwerpunkt UmweltMedienpreis - NEU!

Deutsche Umwelthilfe e.V.Berlin

Werde Trainee (d/w/m) im Bereich Newsroom mit dem Fokus auf Umwelt! Diese 40-Stunden-Woche ist auf ein Jahr befristet, mit der Aussicht auf Übernahme. Der Dienstort ist im Herzen von Berlin, wo wir ein führender Umwelt- und Verbraucherschutzverband sind. Bei uns förderst du Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz aktiv. Im Newsroom-Team gestaltest du die mediale Kommunikation unserer politischen Arbeit. Unterstütze uns bei der Pressearbeit, digitalen Medien und spannenden Kampagnen zur positiven Veränderung für Umwelt und Gesellschaft!
Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) Fachrichtung Landespflege, Umweltmanagement oder Landschaftsplanung

Hessen Mobil Straßen- und VerkehrsmanagementMain Kinzig Kreis

Wir suchen eine/n Ingenieur/in (w/m/d) im Fachbereich Landespflege, Umweltmanagement oder Landschaftsplanung für unseren Standort in Gelnhausen oder Schotten. In dieser Schlüsselrolle erstellen Sie präzise landschaftspflegerische Begleitplanungen sowie artenschutzrechtliche Fachbeiträge und führen FFH-Verträglichkeitsprüfungen durch. Zu Ihren Aufgaben gehört auch die Vergabe und Steuerung dieser Planungen, einschließlich Ausführungsplänen. Zudem übernehmen Sie die ökologische Baubegleitung bei Straßen- und Radwegprojekten. Ihre Expertise fließt in die Erstellung von Bepflanzungs- und Biotopgestaltungsplänen ein. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Naturschutz und Landschaftsbau mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Gesundheitsprogramme Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Naturschutz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Mitten im Dickicht: Wie fühlt sich Berufseinstieg im Naturschutz wirklich an?

Manchmal frage ich mich unterwegs im Auwald, ob all jene, die „irgendwas mit Umweltschutz“ machen wollen, auch wissen, worauf sie sich da einlassen. Wer frisch mit dem Studium oder nach dem Wechsel aus einer anderen Branche antritt, kommt geistig vielleicht aus hehren Sphären – und landet inmitten von Gummistiefeln, Flatterbändern und einer, naja, nicht eben glamourösen Gehaltsstruktur. Doch zurück zum Anfang. Was ist Naturschutz eigentlich heute? Und für wen lohnt der Sprung hinein?


Zwischen Artenschutz und Akten: Alltag mit Kröten, Kompromissen und Kalkulationen

Jede*r, der sich auf Jobsuche im Naturschutz begibt, ahnt schnell: Zwischen romantischen Vorstellungen und täglicher Praxis liegen Welten. Kein Tag wie der andere – das stimmt. Einerseits besteht der Alltag aus Gelände-Einsätzen, Kartierungsarbeiten, Monitoring unzähliger Arten. Andererseits landen ambitionierte Einsteiger*innen ziemlich schnell vor Antragsformularen, EU-Förderrichtlinien, politischen Zielkonflikten und – mein heimlicher Favorit – öffentlichkeitswirksamen Auftritten bei Gemeindeversammlungen: Erklären, moderieren, überzeugend bleiben, selbst wenn der halbe Saal den Sinn von Uferschutzmaßnahmen partout nicht einsehen will.


Wer dabei sein Handwerkszeug nur aus Büchern und Seminaren bezieht, wird rasch ernüchtert. Praktische Erfahrung ist hier Gold wert. Ohne feuchten Füßen kann keiner fundiert beurteilen, wie ein Wiedervernässungsprojekt Realität wird. Die Technik mischt sich immer mehr ein: Digitale Kartentools, Drohneneinsätze und Citizen-Science-Anwendungen gehören längst zum Alltag. Mich jedenfalls überrascht es nicht, dass Naturschutz-Fachkräfte in Stellenausschreibungen inzwischen so selbstverständlich IT-Knowhow und „kommunikative Kompetenz“ mitbringen müssen wie Artenkenntnis und Projektmanagement.


Qualifikation? Zwischen Feldbuch und Führerschein

Bleibt die Frage: Was muss man eigentlich können? Naturwissenschaftliches oder ökologisches Studium – klar, fast immer Grundvoraussetzung. Allerdings: Schon ein Jahr Praxiserfahrung im Gelände, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder mehrere Praktika können Türen öffnen, die reines Wissen fest verschlossen hält. Daneben: Führerschein (Bedingung auf dem Land – Überraschung!), Teamfähigkeit, Beharrlichkeit, dickes Fell. Wer den Pragmatismus liebt und den gelegentlichen Frust nicht scheut, ist im Vorteil.


Nicht zu unterschätzen: Der fachliche Quereinstieg. Es gibt sie, wenn auch selten, die Seiteneinsteiger – Techniker, die plötzlich GIS-Analysen durchführen, Verwaltungstalente, die Förderanträge jonglieren. Und, wer genau hinschaut: Fachkräfte mit Wurzeln in Handwerk oder Pflege, denen die Arbeit draußen ebenso zusagt wie die Kommunikation mit Behörden. Doch mal ehrlich: Demotiviert werden viele, wenn die eigene Vita formal nicht nahtlos passt. Dabei fehlen dem Sektor viele helfende Hände und kluge Köpfe, als gäbe es ein Loch im Sieb.


Gehalt – die Krux der Berufung

Tja, das liebe Geld. Selten ein Thema, das euphorisch diskutiert wird. Im Naturschutz, so ehrlich sollte man sein, ist „Berufung“ meist gewichtiger als Cashflow. Klar, der öffentliche Dienst zahlt nach Tarifen – wer bei einer Naturschutzbehörde anfängt, kann grob mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.900 € und 3.500 € brutto rechnen, je nach Qualifikation und Bundesland. Träger und Naturschutzverbände zahlen oft mit weniger traditioneller Bequemlichkeit. Und dann gibt es noch Projektstellen, Aufträge für Freiberufler*innen: Mal Vollzeit, mal halbes Jahr, mal Sackgasse. Das variiert, je nach Region, Projektdichte und Trägertyp. Ich weiß von Leuten, die in Süddeutschland deutlich mehr verdienen als im östlichen Flachland – und von Kolleginnen, die nach Jahren nur mit Zusatzjobs über die Runden kommen. Nüchtern: Einsteiger*innen sollten keine sprudelnden Prämien erwarten. Wachstum geht eher in Richtung Verantwortung – weniger auf dem Konto als in Form von Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsspielraum.


Zwischen Stellenknappheit und Green New Deal: Chancen und Risiken

Man spricht viel von „Fachkräftemangel“ – paradox, denn der Weg in den Naturschutz ist oft mit Bewerbungs-Hindernissen gepflastert. Die Nachfrage hängt stark vom politischen Klima ab, von Fördertöpfen oder EU-Richtlinien. Neue Programme – etwa für Biodiversität, Klimaanpassung oder Renaturierung – bringen zwar frischen Wind, doch auf konkrete Stellen darf man sich nicht zu früh verlassen. Was viele unterschätzen: Die Konkurrenz unter den Berufsanfängern ist saftig. Gute Kontakte, ehrenamtliches Engagement, regionale Vernetzung – schon fast Pflicht, um überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen.


Gesellschaftlich scheint der Bereich attraktiver denn je: Klimawandel, Wasserknappheit, Energiepolitik – politische Initiativen schaffen Aufmerksamkeit. Plötzlich sprechen Bürgermeister über Moorpflege, Unternehmen über Artenschutz, Verwaltungen gründen Biodiversitätsbeiräte. Aber: Zwischen Ankündigung und Berufsperspektive klafft oft eine Lücke. Habe ich mir die Freiheit erlaubt, offen zu sagen, dass Durchhaltevermögen zählt? Manchmal fühlt sich’s an, als würde man gegen Windmühlen anrennen. Doch wo brennt die Not am meisten? Erstaunlicherweise häufig in der Umsetzung – nicht in der Planung. Der Papierstapel ist hoch. Das Artensterben ist schneller.


Privatleben und Sinnsuche: Zwischen Waldrand und Wohnzimmertisch

Kein Geheimnis: Die Arbeitszeiten können flexibel und familienfreundlich sein – oft, aber nicht immer. Projektphasen, Saisonspitzen, spontaner Krötenalarm am Sonntagabend – Freizeiten sind schnell dahin. Dafür gibt’s die anderen Tage, an denen man mal rauskommt, Stille abseits vom digitalen Dauerping genießt und sich daran erinnert, warum der Job, bei aller Mühsal, nicht bloß Arbeit ist. Es ist ein Handeln für etwas, das größer ist als das eigene Ich. Nicht jeder versteht diese Motivation – das ist in Ordnung.


Fazit? Wer sich auf den Berufsweg Naturschutz einlässt, braucht mehr als grüne Ideale und den Traum vom Waldbaden. Es erfordert Neugier, Frusttoleranz, Orientierungssinn (im Gelände wie im politischen Geflecht) – und manchmal auch den Mut, Schrullen zu pflegen, gegen den Strom zu schwimmen und draußen zu stehen, selbst wenn’s kalt und grau wird. Ob das am Ende reicht? Für viele ja. Und für manche vielleicht sogar mehr, als sie je erwartet hätten.


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