Naturschutz Jobs

123 aktuelle Naturschutz Stellenangebote

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Fachkraft für Naturschutz (w/m/d) im Bau- und Umweltamt

Landkreis RavensburgRavensburg

Wir suchen eine Fachkraft für Naturschutz (w/m/d) für das Bau- und Umweltamt in Ravensburg, Vollzeit und zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Diese Position umfasst die Bearbeitung technischer und naturwissenschaftlicher Themen des Umweltschutzes, einschließlich Naturschutz und Klimaschutz. Zu den Hauptaufgaben gehören die naturschutzfachliche Beurteilung von Vorhaben sowie die Beratung zu Arten- und Biotopschutz. Zudem wird die Bewertung von Ökokontomaßnahmen und die Mitwirkung an der Entwicklung eigener Maßnahmen erwartet. Ein abgeschlossenes Studium in Biologie, Landschaftsplanung oder Geoökologie ist Voraussetzung. Bewerben Sie sich jetzt und setzen Sie sich für eine nachhaltige Zukunft ein!
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Landschaftsplanung und Naturschutz m/w/d - NEU!

SPIE Germany Switzerland Austria GmbHHockenheim

Die SPIE SAG GmbH sucht ab sofort einen Ingenieur für Landschaftsplanung und Naturschutz (m/w/d). Der Arbeitsplatz befindet sich in Bad Kreuznach, Hockenheim, Saffig bei Koblenz oder Schwieberdingen. In dieser unbefristeten Vollzeitstelle sind Sie verantwortlich für die Erstellung naturschutzrechtlicher Genehmigungen. Außerdem erstellen Sie Fachbeiträge für Naturschutz und Landschaftspflegerische Begleitpläne. Ihr Wissen über den Artenschutz ermöglicht es Ihnen, wichtige Beiträge zur Biodiversität zu liefern. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Umweltschutz mit SPIE SAG.
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Krankengeld Gutes Betriebsklima Corporate Benefit SPIE Germany Switzerland Austria GmbH Einkaufsrabatte Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Landschaftsplanung und Naturschutz m/w/d - NEU!

SPIE Germany Switzerland Austria GmbHSaffig

Die SPIE SAG GmbH sucht ab sofort einen Ingenieur für Landschaftsplanung und Naturschutz (m/w/d) an mehreren Standorten wie Bad Kreuznach und Hockenheim. In dieser unbefristeten Vollzeitstelle sind Sie verantwortlich für die Erstellung naturschutzrechtlicher Genehmigungen. Sie verfassen präzise Anträge und stellen sicher, dass Projekte alle umweltrechtlichen Anforderungen erfüllen. Zudem erstellen Sie Fachbeiträge für Naturschutz und landschaftspflegerische Begleitpläne (LBPs). Ihr Fokus liegt auch auf dem Artenschutz, um die Biodiversität nachhaltig zu schützen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft unserer Umwelt mit!
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Krankengeld Gutes Betriebsklima Corporate Benefit SPIE Germany Switzerland Austria GmbH Einkaufsrabatte Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Naturschutzfachlicher Projektleiter (m/w/d) für Windenergieprojekte (Sofort einstellen)

wpd onshore GmbH & Co. KGMünster

Als Landschaftsplaner/in für Onshore-Windenergieprojekte übernimmst du die naturschutzfachliche Projektleitung in der Entwicklung von Windparks. Zu deinen zentralen Aufgaben gehören die Erstellung von Landschaftspflege- und Gründungsplänen sowie Artenschutzprüfungen. Du führst FFH-Verträglichkeitsprüfungen und Umweltberichterstattung für Genehmigungsverfahren durch. Außerdem stimmst du faunistische Untersuchungsumfänge mit Naturschutzbehörden ab und kartierst Biotoptypen zur Bewertung zukünftiger Projektgebiete. Idealerweise verfügst du über mehrjährige Berufserfahrung, Absolvent:innen sind jedoch willkommen. Ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Landschaftsplanung oder vergleichbaren Fachrichtungen ist erforderlich.
Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Klimaschutzmanager (m/w/d) im Sachgebiet Umwelt-, Natur- und Klimaschutz - NEU!

Gemeinde NeubibergNeubiberg

Die Gemeinde Neubiberg sucht ab sofort einen Klimaschutzmanager (m/w/d) in Vollzeit, zunächst befristet auf drei Jahre. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Identifizierung von Potenzialen und die Steuerung von Klimaschutzmaßnahmen, um die Klimaneutralität der Verwaltung bis 2030 und der Gemeinde bis 2040 zu erreichen. Sie vertreten die Gemeinde in verschiedenen Netzwerken, darunter die ARGE Geothermie und das Kommunale Klimaschutznetzwerk. Zudem sind Sie zuständig für die kommunale Wärmeplanung und Energieeffizienzprojekte. Ihr Beitrag ist entscheidend für den Treibhausgas-Bericht des Landkreises München. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Klimaschutz in Neubiberg!
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Fahrtkosten-Zuschuss Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in / Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernDachau

Suchen Sie eine Karriere im Technischen Umweltschutz? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, als Naturwissenschaftler/in oder Ingenieur/in (m/w/d) in die Beamtenlaufbahn einzutreten. Ab dem 01.01.2027 beginnt Ihr 15-monatiger Vorbereitungsdienst, vorausgesetzt, die tarifliche Vorbeschäftigung erfolgt umgehend. Während dieser Zeit erwerben Sie wertvolle Kenntnisse durch Theorie- und Praxisseminare. Nach erfolgreichem Abschluss der Qualifikationsprüfung besteht die Möglichkeit, in ein unbefristetes Beamtenverhältnis übernommen zu werden. Erfahren Sie mehr zu den Ausbildungsdetails auf regierung.oberbayern.bayern.de.
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler/in (m/w/d) (z. B. Chemiker/in / Physiker/in [m/w/d]) oder Ingenieur/in (m/w/d) für den Aufgabenbereich Technischer Umweltschutz

Regierung von OberbayernMiesbach

Wir suchen eine/n engagierte/n Naturwissenschaftler/in oder Ingenieur/in im Bereich Technischer Umweltschutz. Diese befristete Vollzeitstelle ist bis zum 31.03.2027 zu besetzen. Ihre Aufgaben umfassen den Immissionsschutz und die Mitwirkung bei Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Zudem überwachen Sie Anlagen und erstellen Stellungnahmen zu Themen wie Lärmschutz und Luftreinhaltung. Ein Bachelor oder Diplom im Bereich Umwelttechnik oder vergleichbaren Studienrichtungen ist erforderlich. Diese vielseitige Position bietet Ihnen die Möglichkeit, aktiv zum Umweltschutz und zur Sicherheit der Öffentlichkeit beizutragen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter/in Altlasten- und Bodenschutzrecht (w/m/d) im Bau- und Umweltamt

Landkreis RavensburgRavensburg

Die Stadt Ravensburg sucht einen Sachbearbeiter/in für Altlasten- und Bodenschutzrecht (w/m/d) im Bau- und Umweltamt. Diese Teilzeitstelle (mindestens 75%) ist ab sofort verfügbar. Zu den Aufgaben gehören Genehmigungsverfahren im Bereich Bau- und Naturschutzrecht sowie die rechtliche Bewertung von Vorhaben. Außerdem verfolgen Sie unerlaubte Bodenauffüllungen und -abgrabungen im Außenbereich. Zu den weiteren Aufgaben zählen die Beratung von Bürger/innen und die Erlass von Anhörungen zur Sanierung von Altlasten. Für diese Position benötigen Sie ein abgeschlossenes Hochschulstudium als Diplom-Verwaltungswirt/in oder Bachelor of Arts.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur Energietechnik als Projektleiter Neu- & Umbau Umspannwerke (w/m/d)

50Hertz Transmission GmbHBerlin

Ich verfüge über umfassende Kompetenzen in Elektrotechnik, Energietechnik und Projektmanagement. Mit einem Studium und praktischer Erfahrung in Architektur und Bauingenieurswesen bin ich bestens gerüstet. Ich beherrsche MS-Office und spreche verhandlungssicheres Deutsch sowie fließend Englisch. Zudem bringe ich Kenntnisse in Baurecht und Umwelt- sowie Naturschutz mit. In meiner Rolle übernehme ich Verantwortung für GIS-Technik und Kompensationsanlagen im Hochspannungsbereich. Die Stelle bietet flexible Arbeitszeiten, unbegrenzte Gleittage und die Möglichkeit, mobil zu arbeiten, was Ihre Work-Life-Balance unterstützt.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Naturschutzexperte in Onshore-Windparkentwicklung (m/w/d) (Sofort einstellen)

wpd onshore GmbH & Co. KGOsnabrück

Wpd ist seit fast 30 Jahren ein führendes Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien, das Onshore-Wind- und Solarparks entwickelt und betreibt. Wir legen großen Wert auf Umweltbewusstsein und die wertvolle Arbeit unserer Mitarbeitenden. Verstärken Sie unser Team am Standort Osnabrück als erfahrener Landschaftsplaner (m/w/d) für Windenergieprojekte. Ihre Hauptaufgabe wird die naturschutzfachliche Projektleitung neuer Windparks sein. Dazu gehören das Erstellen von Landschaftspflegerischen Begleitplänen, Artenschutzprüfungen und Umweltverträglichkeitsstudien. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Energiewende aktiv mit!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Naturschutz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Mitten im Dickicht: Wie fühlt sich Berufseinstieg im Naturschutz wirklich an?

Manchmal frage ich mich unterwegs im Auwald, ob all jene, die „irgendwas mit Umweltschutz“ machen wollen, auch wissen, worauf sie sich da einlassen. Wer frisch mit dem Studium oder nach dem Wechsel aus einer anderen Branche antritt, kommt geistig vielleicht aus hehren Sphären – und landet inmitten von Gummistiefeln, Flatterbändern und einer, naja, nicht eben glamourösen Gehaltsstruktur. Doch zurück zum Anfang. Was ist Naturschutz eigentlich heute? Und für wen lohnt der Sprung hinein?


Zwischen Artenschutz und Akten: Alltag mit Kröten, Kompromissen und Kalkulationen

Jede*r, der sich auf Jobsuche im Naturschutz begibt, ahnt schnell: Zwischen romantischen Vorstellungen und täglicher Praxis liegen Welten. Kein Tag wie der andere – das stimmt. Einerseits besteht der Alltag aus Gelände-Einsätzen, Kartierungsarbeiten, Monitoring unzähliger Arten. Andererseits landen ambitionierte Einsteiger*innen ziemlich schnell vor Antragsformularen, EU-Förderrichtlinien, politischen Zielkonflikten und – mein heimlicher Favorit – öffentlichkeitswirksamen Auftritten bei Gemeindeversammlungen: Erklären, moderieren, überzeugend bleiben, selbst wenn der halbe Saal den Sinn von Uferschutzmaßnahmen partout nicht einsehen will.


Wer dabei sein Handwerkszeug nur aus Büchern und Seminaren bezieht, wird rasch ernüchtert. Praktische Erfahrung ist hier Gold wert. Ohne feuchten Füßen kann keiner fundiert beurteilen, wie ein Wiedervernässungsprojekt Realität wird. Die Technik mischt sich immer mehr ein: Digitale Kartentools, Drohneneinsätze und Citizen-Science-Anwendungen gehören längst zum Alltag. Mich jedenfalls überrascht es nicht, dass Naturschutz-Fachkräfte in Stellenausschreibungen inzwischen so selbstverständlich IT-Knowhow und „kommunikative Kompetenz“ mitbringen müssen wie Artenkenntnis und Projektmanagement.


Qualifikation? Zwischen Feldbuch und Führerschein

Bleibt die Frage: Was muss man eigentlich können? Naturwissenschaftliches oder ökologisches Studium – klar, fast immer Grundvoraussetzung. Allerdings: Schon ein Jahr Praxiserfahrung im Gelände, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder mehrere Praktika können Türen öffnen, die reines Wissen fest verschlossen hält. Daneben: Führerschein (Bedingung auf dem Land – Überraschung!), Teamfähigkeit, Beharrlichkeit, dickes Fell. Wer den Pragmatismus liebt und den gelegentlichen Frust nicht scheut, ist im Vorteil.


Nicht zu unterschätzen: Der fachliche Quereinstieg. Es gibt sie, wenn auch selten, die Seiteneinsteiger – Techniker, die plötzlich GIS-Analysen durchführen, Verwaltungstalente, die Förderanträge jonglieren. Und, wer genau hinschaut: Fachkräfte mit Wurzeln in Handwerk oder Pflege, denen die Arbeit draußen ebenso zusagt wie die Kommunikation mit Behörden. Doch mal ehrlich: Demotiviert werden viele, wenn die eigene Vita formal nicht nahtlos passt. Dabei fehlen dem Sektor viele helfende Hände und kluge Köpfe, als gäbe es ein Loch im Sieb.


Gehalt – die Krux der Berufung

Tja, das liebe Geld. Selten ein Thema, das euphorisch diskutiert wird. Im Naturschutz, so ehrlich sollte man sein, ist „Berufung“ meist gewichtiger als Cashflow. Klar, der öffentliche Dienst zahlt nach Tarifen – wer bei einer Naturschutzbehörde anfängt, kann grob mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.900 € und 3.500 € brutto rechnen, je nach Qualifikation und Bundesland. Träger und Naturschutzverbände zahlen oft mit weniger traditioneller Bequemlichkeit. Und dann gibt es noch Projektstellen, Aufträge für Freiberufler*innen: Mal Vollzeit, mal halbes Jahr, mal Sackgasse. Das variiert, je nach Region, Projektdichte und Trägertyp. Ich weiß von Leuten, die in Süddeutschland deutlich mehr verdienen als im östlichen Flachland – und von Kolleginnen, die nach Jahren nur mit Zusatzjobs über die Runden kommen. Nüchtern: Einsteiger*innen sollten keine sprudelnden Prämien erwarten. Wachstum geht eher in Richtung Verantwortung – weniger auf dem Konto als in Form von Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsspielraum.


Zwischen Stellenknappheit und Green New Deal: Chancen und Risiken

Man spricht viel von „Fachkräftemangel“ – paradox, denn der Weg in den Naturschutz ist oft mit Bewerbungs-Hindernissen gepflastert. Die Nachfrage hängt stark vom politischen Klima ab, von Fördertöpfen oder EU-Richtlinien. Neue Programme – etwa für Biodiversität, Klimaanpassung oder Renaturierung – bringen zwar frischen Wind, doch auf konkrete Stellen darf man sich nicht zu früh verlassen. Was viele unterschätzen: Die Konkurrenz unter den Berufsanfängern ist saftig. Gute Kontakte, ehrenamtliches Engagement, regionale Vernetzung – schon fast Pflicht, um überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen.


Gesellschaftlich scheint der Bereich attraktiver denn je: Klimawandel, Wasserknappheit, Energiepolitik – politische Initiativen schaffen Aufmerksamkeit. Plötzlich sprechen Bürgermeister über Moorpflege, Unternehmen über Artenschutz, Verwaltungen gründen Biodiversitätsbeiräte. Aber: Zwischen Ankündigung und Berufsperspektive klafft oft eine Lücke. Habe ich mir die Freiheit erlaubt, offen zu sagen, dass Durchhaltevermögen zählt? Manchmal fühlt sich’s an, als würde man gegen Windmühlen anrennen. Doch wo brennt die Not am meisten? Erstaunlicherweise häufig in der Umsetzung – nicht in der Planung. Der Papierstapel ist hoch. Das Artensterben ist schneller.


Privatleben und Sinnsuche: Zwischen Waldrand und Wohnzimmertisch

Kein Geheimnis: Die Arbeitszeiten können flexibel und familienfreundlich sein – oft, aber nicht immer. Projektphasen, Saisonspitzen, spontaner Krötenalarm am Sonntagabend – Freizeiten sind schnell dahin. Dafür gibt’s die anderen Tage, an denen man mal rauskommt, Stille abseits vom digitalen Dauerping genießt und sich daran erinnert, warum der Job, bei aller Mühsal, nicht bloß Arbeit ist. Es ist ein Handeln für etwas, das größer ist als das eigene Ich. Nicht jeder versteht diese Motivation – das ist in Ordnung.


Fazit? Wer sich auf den Berufsweg Naturschutz einlässt, braucht mehr als grüne Ideale und den Traum vom Waldbaden. Es erfordert Neugier, Frusttoleranz, Orientierungssinn (im Gelände wie im politischen Geflecht) – und manchmal auch den Mut, Schrullen zu pflegen, gegen den Strom zu schwimmen und draußen zu stehen, selbst wenn’s kalt und grau wird. Ob das am Ende reicht? Für viele ja. Und für manche vielleicht sogar mehr, als sie je erwartet hätten.


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