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61 aktuelle Naturschutz Stellenangebote

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Senior Projektleiter Umweltplanung - Infrastruktur / Naturschutz (m/w/d)

INROS LACKNER SEStuttgart

In einem dynamischen 13-köpfigen Team arbeiten Sie an herausfordernden Projekten in der Straßen- und Schieneninfrastruktur sowie im Wasserbau. Ihre Aufgaben umfassen die interne und externe Koordinierung aller Projektbeteiligten und die kompetente Beratung unserer Auftraggeber:innen in Umwelt- und Naturschutzfragen. Im Rahmen von Planfeststellungsverfahren erstellen Sie wichtige Unterlagen wie Umweltverträglichkeitsprüfungen und Fachbeiträge zum Artenschutz. Zudem führen Sie Datenerhebungen im Gelände durch, um fundierte Planungen sicherzustellen. Während der Bauausführung überwachen Sie die Einhaltung naturschutzrechtlicher Auflagen. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Studium in Umweltplanung, Biologie oder Geografie sowie Fachwissen im Umweltrecht.
Work-Life-Balance Familienfreundlich Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Projektmitarbeiter Naturschutz, Landschafts- und Umweltplanung (m/w/d)

BEST Ingénieurs ConseilsNiederanven

Zur Verstärkung unserer Abteilung Umwelt suchen wir einen Projektmitarbeiter (m/w/d) für Naturschutz, Landschafts- und Umweltplanung. In einem motivierten Team übernehmen Sie wichtige Aufgaben wie Geländebegehungen und Biotopkartierungen. Zudem begleiten Sie ökologische Projekte und erstellen Impaktstudien sowie Artenschutzprüfungen. Ihre Expertise umfasst die Planung von Ausgleichsmaßnahmen und Pflegekonzepten. Ein erfolgreich abgeschlossenes Masterstudium in Umweltplanung, Ökologie oder Botanik ist Voraussetzung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Naturschutz mit!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Umweltfachlicher Bauüberwacher - Naturschutz / Immissionsschutz (m/w/d)

EDB Eisenbahndienstleistungen und Bahntechnik GmbHHamburg, Bremen, Glinde, Hannover, Lüneburg, Neumünster, Rostock

Wir suchen eine/n zertifizierte/n Umweltfachliche/n Bauüberwacher/in mit Erfahrung im Abfallmanagement und Kenntnissen des EBA-Umweltleitfadens. Der Besitz eines Führerscheins der Klasse B ist Voraussetzung, ebenso verhandlungssichere Deutschkenntnisse. Als Teil unseres Teams erhältst du einen Firmenwagen, den du auch privat nutzen darfst. Wir bieten ein attraktives Gehaltspaket inklusive Kita-Zuschuss, E-Bike-Leasing und betrieblicher Altersvorsorge. Deine persönliche und fachliche Weiterentwicklung unterstützen wir mit passenden Fortbildungen. Zudem statten wir dich mit modernster Ausstattung für Büro und Baustelle aus, um deine Arbeit zu erleichtern.
Firmenwagen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Umweltfachlicher Bauüberwacher - Naturschutz / Immissionsschutz (m/w/d)

EDB Eisenbahndienstleistungen und Bahntechnik GmbHBremen

Leidenschaft trifft auf Expertise in der Zukunft der Mobilität. Als Teil unseres Teams gestalten Sie die Schieneninfrastruktur Norddeutschlands aktiv mit. Ihre Schlüsselrolle sichert die Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs und erhöht die Sicherheit für alle Passagiere. Durch enge Zusammenarbeit mit Bauunternehmen stellen Sie sicher, dass Technik und Umgebung höchsten Standards genügen. Erleben Sie die Erfüllung, einen wesentlichen Beitrag zur modernen Verkehrsinfrastruktur zu leisten. Bei uns gestalten Sie nicht nur die Mobilität von morgen, sondern fördern auch die Entwicklung der gesamten Region.
Vollzeit weitere Benefits
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Senior Projektleiter Umweltplanung - Infrastruktur / Naturschutz (m/w/d)

INROS LACKNER SELudwigsburg

In unserem dynamischen 13-köpfigen Team arbeiten wir an spannenden Projekten in der Straßen- und Schieneninfrastruktur sowie im Wasserbau. Wir sind Experten in der Umweltplanung und koordinieren die umfassende Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Unsere Kernaufgaben umfassen die Beratung unserer Auftraggeber:innen in naturschutzrechtlichen Belangen und die Erstellung wichtiger Planungsunterlagen. Dazu gehören Landschaftspflegerische Begleitpläne, Umweltverträglichkeitsprüfungen und FFH-Verträglichkeitsprüfungen. Im Gelände führen wir präzise Datenerhebungen durch und begleiten die Bautätigkeiten ökologisch. Bewerber:innen sollten ein Studium in Umwelt- und Landschaftsplanung oder verwandten Fachbereichen sowie Kenntnisse im Umwelt- und Naturschutzrecht mitbringen.
Work-Life-Balance Familienfreundlich Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Dezernentin / Dezernent (w/m/d) Naturschutz und Landschaftspflege - NEU!

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-WestfalenRecklinghausen

Die Naturschutzabteilung 2 in Westfalen sucht unbefristet eine Dezernentin oder einen Dezernenten (w/m/d) für die zentrale Rolle im Artenschutz. Der Dienstort ist Recklinghausen, wo im Fachbereich 24 umfassende Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt in NRW umgesetzt werden. In dieser Position koordinieren Sie die Beobachtung und Dokumentation von gefährdeten Arten in zentralen Datenbanken. Zusätzlich entwickeln und begleiten Sie gezielte Artenschutzprogramme, wie beispielsweise für den Feldhamster. Ihre Expertise trägt dazu bei, die biologische Vielfalt nachhaltig zu sichern und zu fördern. Bewerbungen für diese anspruchsvolle Position sind herzlich willkommen und werden gerne geprüft.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Assistent/-in Abteilung Umweltberatung und Naturschutz (m/w/d) - NEU!

Landeshauptstadt StuttgartStuttgart

Wir suchen eine/n engagierte/n Assistent/-in für die Abteilung Umweltberatung und Naturschutz (m/w/d) in Stuttgart. Diese unbefristete Teilzeitstelle (80%) bietet spannende Herausforderungen im Umweltschutz. Das Amt für Umweltschutz zählt 235 Mitarbeitende und erfüllt wichtige kommunale sowie staatliche Umweltaufgaben. Ihre Rolle umfasst die Büroorganisation, einschließlich E-Mail-Korrespondenz, Terminplanung und Besprechungskoordination. Zudem unterstützen Sie die Überwachung von Landschaftsschutzgebieten und Artenschutzvorschriften. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Naturschutz in Stuttgart mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Einkaufsrabatte Corporate Benefit Landeshauptstadt Stuttgart Teilzeit weitere Benefits
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Projektmitarbeiter/in (m/w/d) im Klimaschutzprogramm Bayern 2050 – Moorrenaturierung

Regierung von OberbayernEbersberg, München

Wir suchen eine/n engagierte/n Projektmitarbeiter/in (m/w/d) für das Klimaschutzprogramm Bayern 2050, speziell zur Moorrenaturierung. In dieser Teilzeitstelle (50%) sind Sie befristet bis Ende 2028 tätig und verantworten das Großprojekt „Ebersberger Inngletscher Moore“. Ihre Aufgaben umfassen die fachliche Koordinierung von Moorrenaturierungs- und Naturschutzmaßnahmen im Landkreis Ebersberg. Zudem unterstützen Sie die Abwicklung von Projekten und die Betreuung von Trägern wie Kommunen und Verbänden. Die Erstellung von Leistungsbildern sowie die Öffentlichkeitsarbeit sind ebenfalls Teil Ihrer vielseitigen Tätigkeiten. Werden Sie Teil eines zukunftsorientierten Projektes für unseren Klimaschutz!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in Umwelt-/Verfahrenstechnik (m/w/d)

Landkreis RavensburgRavensburg Württemberg

Wir suchen eine/n Ingenieur/in für Umwelt-/Verfahrenstechnik (m/w/d) am Standort Ravensburg in Teilzeit (60-80%). Im Bau- und Umweltamt arbeiten Sie an zentralen Themen wie Umweltschutz, Naturschutz und erneuerbaren Energien. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Beratung von Gemeinden zur kommunalen Abwasserbehandlung und die fachtechnische Prüfung von Bauleitplanverfahren. Zudem sind Sie verantwortlich für die Überwachung von Kläranlagen und die Datenpflege im Fachmodul. Die Position erfordert fundierte Kenntnisse im Wasserrecht und in der Prüfung von Gutachten. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie den Klimaschutz aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Diplom-Ingenieur/-in (FH) oder Bachelor of Engineering (m/w/d) Abwasser und Wasserwirtschaft

Regierungspräsidium TübingenTübingen

Wir suchen einen engagierten Ingenieur (m/w/d) mit einem abgeschlossenen Studium in Bau-, Chemie-, Maschinenbau-, Umweltingenieurwesen oder verwandten Bereichen. Fundierte Kenntnisse in Abwasserreinigung und Wasserreinhaltung sind von Vorteil. Hohe Eigeninitiative sowie ein flexibler Arbeitsstil sind essenziell. Sie sollten über hervorragende Argumentationsfähigkeit und Überzeugungskraft verfügen, um in Verhandlungen erfolgreich zu sein. Verhandlungssichere Deutschkenntnisse (mindestens C1) und gute EDV-Kenntnisse, insbesondere in Office-Anwendungen, sind erforderlich. Wir bieten eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem dynamischen Team.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Naturschutz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Naturschutz wissen müssen

Mitten im Dickicht: Wie fühlt sich Berufseinstieg im Naturschutz wirklich an?

Manchmal frage ich mich unterwegs im Auwald, ob all jene, die „irgendwas mit Umweltschutz“ machen wollen, auch wissen, worauf sie sich da einlassen. Wer frisch mit dem Studium oder nach dem Wechsel aus einer anderen Branche antritt, kommt geistig vielleicht aus hehren Sphären – und landet inmitten von Gummistiefeln, Flatterbändern und einer, naja, nicht eben glamourösen Gehaltsstruktur. Doch zurück zum Anfang. Was ist Naturschutz eigentlich heute? Und für wen lohnt der Sprung hinein?


Zwischen Artenschutz und Akten: Alltag mit Kröten, Kompromissen und Kalkulationen

Jede*r, der sich auf Jobsuche im Naturschutz begibt, ahnt schnell: Zwischen romantischen Vorstellungen und täglicher Praxis liegen Welten. Kein Tag wie der andere – das stimmt. Einerseits besteht der Alltag aus Gelände-Einsätzen, Kartierungsarbeiten, Monitoring unzähliger Arten. Andererseits landen ambitionierte Einsteiger*innen ziemlich schnell vor Antragsformularen, EU-Förderrichtlinien, politischen Zielkonflikten und – mein heimlicher Favorit – öffentlichkeitswirksamen Auftritten bei Gemeindeversammlungen: Erklären, moderieren, überzeugend bleiben, selbst wenn der halbe Saal den Sinn von Uferschutzmaßnahmen partout nicht einsehen will.


Wer dabei sein Handwerkszeug nur aus Büchern und Seminaren bezieht, wird rasch ernüchtert. Praktische Erfahrung ist hier Gold wert. Ohne feuchten Füßen kann keiner fundiert beurteilen, wie ein Wiedervernässungsprojekt Realität wird. Die Technik mischt sich immer mehr ein: Digitale Kartentools, Drohneneinsätze und Citizen-Science-Anwendungen gehören längst zum Alltag. Mich jedenfalls überrascht es nicht, dass Naturschutz-Fachkräfte in Stellenausschreibungen inzwischen so selbstverständlich IT-Knowhow und „kommunikative Kompetenz“ mitbringen müssen wie Artenkenntnis und Projektmanagement.


Qualifikation? Zwischen Feldbuch und Führerschein

Bleibt die Frage: Was muss man eigentlich können? Naturwissenschaftliches oder ökologisches Studium – klar, fast immer Grundvoraussetzung. Allerdings: Schon ein Jahr Praxiserfahrung im Gelände, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder mehrere Praktika können Türen öffnen, die reines Wissen fest verschlossen hält. Daneben: Führerschein (Bedingung auf dem Land – Überraschung!), Teamfähigkeit, Beharrlichkeit, dickes Fell. Wer den Pragmatismus liebt und den gelegentlichen Frust nicht scheut, ist im Vorteil.


Nicht zu unterschätzen: Der fachliche Quereinstieg. Es gibt sie, wenn auch selten, die Seiteneinsteiger – Techniker, die plötzlich GIS-Analysen durchführen, Verwaltungstalente, die Förderanträge jonglieren. Und, wer genau hinschaut: Fachkräfte mit Wurzeln in Handwerk oder Pflege, denen die Arbeit draußen ebenso zusagt wie die Kommunikation mit Behörden. Doch mal ehrlich: Demotiviert werden viele, wenn die eigene Vita formal nicht nahtlos passt. Dabei fehlen dem Sektor viele helfende Hände und kluge Köpfe, als gäbe es ein Loch im Sieb.


Gehalt – die Krux der Berufung

Tja, das liebe Geld. Selten ein Thema, das euphorisch diskutiert wird. Im Naturschutz, so ehrlich sollte man sein, ist „Berufung“ meist gewichtiger als Cashflow. Klar, der öffentliche Dienst zahlt nach Tarifen – wer bei einer Naturschutzbehörde anfängt, kann grob mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.900 € und 3.500 € brutto rechnen, je nach Qualifikation und Bundesland. Träger und Naturschutzverbände zahlen oft mit weniger traditioneller Bequemlichkeit. Und dann gibt es noch Projektstellen, Aufträge für Freiberufler*innen: Mal Vollzeit, mal halbes Jahr, mal Sackgasse. Das variiert, je nach Region, Projektdichte und Trägertyp. Ich weiß von Leuten, die in Süddeutschland deutlich mehr verdienen als im östlichen Flachland – und von Kolleginnen, die nach Jahren nur mit Zusatzjobs über die Runden kommen. Nüchtern: Einsteiger*innen sollten keine sprudelnden Prämien erwarten. Wachstum geht eher in Richtung Verantwortung – weniger auf dem Konto als in Form von Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsspielraum.


Zwischen Stellenknappheit und Green New Deal: Chancen und Risiken

Man spricht viel von „Fachkräftemangel“ – paradox, denn der Weg in den Naturschutz ist oft mit Bewerbungs-Hindernissen gepflastert. Die Nachfrage hängt stark vom politischen Klima ab, von Fördertöpfen oder EU-Richtlinien. Neue Programme – etwa für Biodiversität, Klimaanpassung oder Renaturierung – bringen zwar frischen Wind, doch auf konkrete Stellen darf man sich nicht zu früh verlassen. Was viele unterschätzen: Die Konkurrenz unter den Berufsanfängern ist saftig. Gute Kontakte, ehrenamtliches Engagement, regionale Vernetzung – schon fast Pflicht, um überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen.


Gesellschaftlich scheint der Bereich attraktiver denn je: Klimawandel, Wasserknappheit, Energiepolitik – politische Initiativen schaffen Aufmerksamkeit. Plötzlich sprechen Bürgermeister über Moorpflege, Unternehmen über Artenschutz, Verwaltungen gründen Biodiversitätsbeiräte. Aber: Zwischen Ankündigung und Berufsperspektive klafft oft eine Lücke. Habe ich mir die Freiheit erlaubt, offen zu sagen, dass Durchhaltevermögen zählt? Manchmal fühlt sich’s an, als würde man gegen Windmühlen anrennen. Doch wo brennt die Not am meisten? Erstaunlicherweise häufig in der Umsetzung – nicht in der Planung. Der Papierstapel ist hoch. Das Artensterben ist schneller.


Privatleben und Sinnsuche: Zwischen Waldrand und Wohnzimmertisch

Kein Geheimnis: Die Arbeitszeiten können flexibel und familienfreundlich sein – oft, aber nicht immer. Projektphasen, Saisonspitzen, spontaner Krötenalarm am Sonntagabend – Freizeiten sind schnell dahin. Dafür gibt’s die anderen Tage, an denen man mal rauskommt, Stille abseits vom digitalen Dauerping genießt und sich daran erinnert, warum der Job, bei aller Mühsal, nicht bloß Arbeit ist. Es ist ein Handeln für etwas, das größer ist als das eigene Ich. Nicht jeder versteht diese Motivation – das ist in Ordnung.


Fazit? Wer sich auf den Berufsweg Naturschutz einlässt, braucht mehr als grüne Ideale und den Traum vom Waldbaden. Es erfordert Neugier, Frusttoleranz, Orientierungssinn (im Gelände wie im politischen Geflecht) – und manchmal auch den Mut, Schrullen zu pflegen, gegen den Strom zu schwimmen und draußen zu stehen, selbst wenn’s kalt und grau wird. Ob das am Ende reicht? Für viele ja. Und für manche vielleicht sogar mehr, als sie je erwartet hätten.


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