Ingenieur Elektrotechnik Jobs

354 aktuelle Ingenieur Elektrotechnik Stellenangebote

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Techniker / Ingenieur als Projektleiter Elektrotechnik und Energieanlagen im kerntechnischen Bereich (m/w/d)

Oswald Iden Engineering GmbH & Co. KGGreifswald

Oswald Iden Engineering optimiert die Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und Unternehmen in Norddeutschland. Unser Ziel ist es, Potenziale zu erkennen und nachhaltige Karrieren zu fördern. Wir praktizieren Job-Fitting, um sicherzustellen, dass Mensch und Projekt ideal harmonieren. Als Experten begleiten wir Ihre technischen Projekte von der ersten Prüfung bis zur erfolgreichen Umsetzung. Dabei erstellen und bewerten wir Genehmigungsunterlagen sowie Leistungsverzeichnisse, um eine solide Grundlage zu schaffen. Unsere Mitarbeiter prüfen technische Berichte und Schaltpläne, um höchste Ansprüche zu erfüllen und vollständige Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) der Fachrichtung Elektrotechnik / Gebäude- und Energietechnik oder Versorgungstechnik - NEU!

Stadt BochumBochum

Die Stadt Bochum sucht eine engagierte Ingenieurin oder einen Ingenieur (w/m/d) im Bereich Elektrotechnik oder Versorgungstechnik. Die Bewerbungsfrist endet am 10.09.2026, und die Position ist nach EG 11 TVöD bzw. A 11LBesG bewertet. Zu den städtischen Gebäuden zählen bekannte Einrichtungen wie das Schauspielhaus und das Planetarium. In dieser Rolle gestalten Sie das Energiemanagement städtischer Gebäude und arbeiten eng mit den Stadtwerken Bochum zusammen. Ihre Aufgabe umfasst die Planung nachhaltiger Energieversorgung und die Unterstützung innovativer Neubau- und Sanierungsprojekte. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung zu werden!
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Ingenieur Elektrotechnik / Energietechniker (w/m/d) - NEU!

A.S.T. Angewandte System Technik GmbH Energie & UmwelttechnikWolnzach

Zur Verstärkung unseres Teams in Wolnzach suchen wir dringend einen Ingenieur für Elektrotechnik oder Energietechnik (w/m/d). In dieser spannenden Rolle übernehmen Sie das Engineering von Energieversorgungsanlagen für die Bahn im Niederspannungs- und Mittelspannungsbereich. Sie begleiten Projekte von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme und optimieren unsere Lösungen durch innovative Steuerungskomponenten. Fundierte Kenntnisse in Energietechnik, Elektro-CAD und SPS-Komponenten sind erforderlich. Wir bieten eine attraktive Vergütung und ein kollegiales Umfeld in einem dynamischen mittelständischen Unternehmen. Interessiert? Bewerben Sie sich noch heute und gestalten Sie Ihre Zukunft!
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Betriebsingenieur (m/w/d) Elektrotechnik (Schwerpunkt Umweltanlagen)

tesa Werk Hamburg GmbHHamburg

Ein erfolgreiches technisches Hochschulstudium in Bereichen wie Automatisierungstechnik oder Elektrotechnik ist unerlässlich. Berufserfahrung im Umfeld umwelttechnischer Anlagen, vor allem in der Abluftreinigung, wird bevorzugt. Erfahrung in der Projektierung und Effizienzsteigerung von Umweltanlagen ist vorteilhaft. Ein tiefes Verständnis für die Verknüpfungen zwischen Verfahrenstechnik, Automatisierung und IT ist gefordert. Analytische Fähigkeiten sind notwendig, um komplexe Abläufe zu strukturieren und weiterzuentwickeln. Eine selbstständige und lösungsorientierte Arbeitsweise ist ebenfalls von großer Bedeutung, ebenso wie die Fähigkeit, sich schnell in neue technische Prozesse einzuarbeiten.
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System-/Projektingenieur Elektrotechnik für Brennstoffzellen (m/w/d)

TKMS GmbHKiel

In Deiner neuen Rolle übernimmst Du die technische Auslegung und Klärung von Anlagen, einschließlich der Erstellung innovativer Lösungsvorschläge. Du bist verantwortlich für die Dokumentation, wie Prüf- und Schnittstellenspezifikationen. Zudem pflegst Du umfassende Datenbanken für Geräte und Konstruktionen. Qualitätsstandards werden von Dir sichergestellt, um Einheitlichkeit in der Fachgruppe zu wahren. Außerdem planst und koordinierst Du Aufgaben und stimmst diese mit anderen Abteilungen ab. Deine Expertise repräsentiert die Fachabteilung gegenüber Projektbeteiligten und trägt zur interdisziplinären Zusammenarbeit bei, während Du flexibel das Team ergänzt.
Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Elektrotechnik - Entwicklung & Weiterentwicklung / Energielösungen (m/w/d) - NEU!

HAMBURG WASSERHamburg

Du bringst ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik oder vergleichbare Kenntnisse mit. Zudem verfügst du über nachweisliche Erfahrung in der Umsetzung komplexer Infrastrukturprojekte. Dein tiefgehendes Know-how in technischen Regelwerken ist ebenso von Vorteil wie deine Kompetenz in der Steuerung von Projektbeteiligten. Bei uns erwartet dich ein ausgewogenes Arbeitszeitmodell von 38 Stunden pro Woche und 30 Tagen Urlaub jährlich. Flexible Arbeitszeiten und Optionen wie Teilzeit, Jobsharing und Sabbaticals ermöglichen dir, Beruf und Privatleben optimal zu gestalten. Bewirb dich jetzt und werde Teil unseres dynamischen Teams!
Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Wirtschaftsingenieur, Ingenieur (Energiewirtschaft, Elektrotechnik o. ä.) als Spezialist / Referent Metering Strategie und Transformation (m/w/d)

Elektrizitätswerk Mittelbaden AG & Co. KGLahr Schwarzwald

Die Position bietet eine spannende Möglichkeit ohne disziplinarische Führungsverantwortung, mit Perspektive auf Erweiterung in die Führungsebene. Sie analysieren regulatorische und technologische Entwicklungen und entwickeln smarte Rollout-Strategien für die Energiewende. Ihre Aufgaben umfassen die Weiterentwicklung von Prozessen und Systemen sowie die Initiierung von Transformationsprojekten. Ein abgeschlossenes Studium in Wirtschaftsingenieurwesen, Energiewirtschaft oder ähnlichem ist erforderlich. Ideale Kandidaten bringen Erfahrung im Messstellenbetrieb sowie starke analytische und kommunikative Fähigkeiten mit. Profitieren Sie von Vorteilen wie einer "Sport-Flatrate" und einer betrieblichen Altersvorsorge.
Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieurin Elektrotechnik - Anlagenengineerings Schutz- und Leittechnik Energiewirtschaft (a*)

JobspreaderHamburg

In der Position des Anlagenengineers für Schutz- und Leittechnik entwerfen Sie effiziente Lösungen für Hochspannungsanlagen (110 kV, 10 kV, 0,4 kV) mithilfe modernster CAE-Systeme. Sie entwickeln standardisierte Ausführungsentwürfe und arbeiten eng mit internen und externen Partnern gemäß BIM-Standards zusammen. Ihre Verantwortung umfasst das Datenmanagement über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen. Ein abgeschlossenes Studium in Elektrotechnik oder einer vergleichbaren Disziplin sowie Erfahrung mit Hochspannungsanlagen sind von Vorteil. Fundierte Kenntnisse der EPLAN-Plattform sind ebenso gefragt wie Kommunikationsfähigkeit und analytisches Denken. Profitieren Sie von einem sicheren Arbeitsplatz, attraktiven Sonderzahlungen und umfassenden Weiterbildungsmöglichkeiten.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Elektrotechnik - Netzverfügbarkeit Energiewirtschaft (a*)

JobspreaderLüneburg

Du bist eine qualifizierte Fachkraft in der Elektrotechnik, idealerweise Meisterin, Technikerin oder Ingenieurin. Dein umfangreiches Fachwissen befähigt dich, verantwortungsvolle Aufgaben in kritischen Infrastrukturen zu übernehmen. Du gehst lösungsorientiert an komplexe Herausforderungen heran und findest analytisch Lösungen. Hohe Einsatzbereitschaft und Durchsetzungsvermögen prägen deinen Arbeitsstil. Dabei bleibt die Versorgungssicherheit stets dein oberstes Ziel, selbst unter Druck. Mit mentaler Belastbarkeit und einem souveränen Auftreten meisterst du selbst anspruchsvollste Situationen, wodurch du zum Ruhepol im Team wirst.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur (m/w/d) der Fachrichtung Elektrotechnik / Fernmeldetechnik / Informationstechnik / Energie- oder Gebäudetechnologie

Staatliches Bauamt FreisingNeubiberg

Wir suchen einen Ingenieur (m/w/d) in den Bereichen Elektrotechnik, Fernmeldetechnik, Informationstechnik, Energie- oder Gebäudetechnologie für ein neues Forschungs- und Lehrgebäude zum Thema Cybersicherheit. Diese unbefristete Position beinhaltet die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland und die umfassende Betreuung des Neubauprojekts. Ihre Aufgaben umfassen Projektmanagement, die Steuerung externer Planungsbüros sowie die Plausibilitätsprüfung von Planungsleistungen. Zudem sind Sie für die Vergabe und Abwicklung von Bauaufträgen gemäß VOB zuständig. Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kollegen aus Hochbau und Ingenieurbau ist Teil Ihrer täglichen Arbeit. Voraussetzungen sind ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium in einer der genannten Fachrichtungen.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur Elektrotechnik wissen müssen

Ingenieur Elektrotechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur Elektrotechnik wissen müssen

Zwischen Stromkreisen und Lebensläufen: Alltag im Berufsfeld Elektrotechnik

Wer sich heute entscheidet, als Ingenieurin für allgemeine Elektrotechnik einzusteigen, landet in einem Berufsfeld, das so breit und bunt ist wie ein alter Schaltplan mit Bleistift-Notizen am Rand. Das Tagesgeschäft kann, je nach Branche und Arbeitgeber, alles sein – nur selten monoton. Programmieren von Mikrocontrollern? Kann passieren. Gespräche mit Maschinenbauerinnen, die bei der Inbetriebnahme wieder einen Kurzschluss fabriziert haben? Standard. Die große Tafel im Besprechungsraum, auf der Stromlaufpläne mit bunten Filzstiften entstehen? Unterschätzt, aber oft der wahre Ort für Kreativität.

Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt „den“ typischen Berufsalltag gibt. Gerade als Einsteigerin fühlt sich jeder Tag ein wenig wie ein Sprung ins kalte Wasser an. Da steht man morgens vor dem Werkstor oder dem Coworking-Space, einen Kopf voller Theorie – und spätestens am Schaltschrank fängt die eigentliche Welt an: Praxis, Improvisation, die berüchtigte Schnittstelle zwischen Elektronik und menschlichem Irrtum.

Vergessen wir nicht: Elektrotechnik ist nicht nur „Strom + Spannung“. Es geht um Energieversorgung, Automatisierung, digitale Steuerungen, zunehmend auch um nachhaltige Technologien und Vernetzung. Das Aufgabenspektrum reicht vom Entwurf neuer Anlagen bis zu ganz profanen Dingen – wie einer sauberen Dokumentation, die Bestandskollegen länger suchen als ihre Kaffee-Tasse. Macht trotzdem niemand gern, ist aber Gold wert, spätestens beim nächsten Fehlerstrom.

Alleskönner mit Schwerpunkt: Welche Qualifikationen zählen wirklich?

Wer glaubt, gute Noten und der Bachelorabschluss seien die halbe Miete, hat im Bewerbungsprozess noch keinen alten Hasen aus dem HR getroffen. Was viele unterschätzen: Es sind nicht nur die mathematischen oder physikalischen Grundlagen, die zählen. Klar, Differentialgleichungen und Ohmsches Gesetz – muss sitzen. Aber im echten Projektalltag? Da schlägt Teamwork jede Formelsammlung. Wer kommunikationsstark ist, Rückgrat zeigt, den Mut zum Nachfragen (und ja, auch zum Fehler-machen) hat, wird schneller akzeptiert als jede KI-Optimierung.

Empathie, Selbstorganisation, die Fähigkeit, mehrere Projekte gleichzeitig jonglieren zu können ohne vor lauter Zetteln unterzugehen – das bleibt, auch im Zeitalter digitaler Zwillinge, der eigentliche Unterschiedsbeschleuniger. Viele Arbeitgeber wünschen sich inzwischen auch interdisziplinäre Grundkenntnisse: IT-Fähigkeiten, Projektmanagement, ein solides Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge. Die Zeiten, in denen reine Technik genügte, sind vorbei. Ein Sprachdiplom in Englisch kann übrigens Wunder bewirken, wenn plötzlich der Support-Anruf aus Singapur hereinkommt und kein Kollege aus der Nähe ist.

Und oh ja: Eigenmotivation schlägt Dienst nach Vorschrift. Wer bereit ist, sich in unbekannte Themen einzuarbeiten, wird belohnt – nicht unbedingt sofort, aber oft dann, wenn es zählt.

Gehalt – was ist wirklich drin? Ein ehrlicher Blick auf Zahlen, Branchen und Regionen

Jetzt zum Elefanten im Raum: das Gehalt. Will ja niemand drüber reden, wird aber ständig gefragt. Und klar, die Streuung ist gewaltig. Der Klassiker: Einstieg in den öffentlichen Dienst – da wartet eher geregelte Sicherheit mit Tarifvertrag, aber selten der große Wurf auf dem Kontoauszug. Die Industrie? Da geht die Schere weit auseinander, je nachdem, ob man den Weg in Energieversorgung, Automobil, Automatisierung oder doch lieber zum hippen Startup antritt, das jeden Monat einen neuen Tischkicker anschafft (und ab und zu bezahlt… naja, Sie wissen schon).

Regionale Unterschiede? Reichlich. Im Süden Deutschlands winken tendenziell höhere Gehälter, im Osten eher bescheidenere Angebote, oft bei vergleichbarem Anforderungsprofil. Kolleginnen in Ballungszentren stöhnen über Mieten, in strukturschwächeren Gebieten gibt’s manchmal das größere Eigenheim, aber eben nicht immer das modernste Projekt. Und der Gender-Pay-Gap? Existiert. Auch 2024. Zwar langsam schwindend, aber noch zu finden – selbst auf hochdotierten Positionen.

Wichtig zu wissen: Das Anfangsgehalt ist nicht der Endpunkt. Mit wachsender Erfahrung, Projektverantwortung oder späterem Wechsel auf Spezialisten- oder Führungspositionen sind erhebliche Gehaltssprünge möglich. Aber: Keine Branche ist immun gegen Kostendruck. Dranbleiben, sichtbar bleiben, Netzwerke pflegen – das zahlt sich oft erst nach Jahren aus, aber dann ordentlich.

Wie steht’s eigentlich um Karriere und Weiterbildung?

Die Karriereleiter in der Elektrotechnik sieht auf dem Papier oft aus wie ein schön gezeichneter Linearregler: Regelmäßig, kontrollierbar, vorhersehbar. In Wirklichkeit? Eher ein Oszilloskop-Bild nach einem Steckerfehler – schwankend, manchmal mit Aussetzern, gelegentlichen Sprüngen. Man startet meist als Projektingenieurin, später winken Jobs wie Projektleiterin, technische Spezialistin oder (mit Mut und etwas Wahnsinn) der Sprung ins Management.

Weiterbildung ist, und das sage ich nicht nur, weil es so im Personalbogen steht, tatsächlich Pflicht. Neue Technologien, Themen wie Smart Grids, E-Mobility, Industrie 4.0 – ohne permanente Aktualisierung landet man irgendwann im ungelesenen Archiv, direkt neben dem Laserdrucker. Viele Unternehmen bieten interne Programme, aber: Wer selbstständig Kurse auswählt und auf Veranstaltungen, Messen oder digitale Foren geht, fällt positiv auf. Ein kleiner Tipp: Nicht nur technisch denken. Kommunikationsseminare, Agilitätstrainings, vielleicht mal ein Grundlagenkurs im Umweltrecht – das macht den Unterschied zwischen „mitlaufen“ und „mitgestalten“.

Die Sache mit der Vereinbarkeit – Traum oder Trugschluss?

Jetzt aber noch ein paar ehrliche Worte zum Thema „Work-Life-Balance“, die so gerne in Stellenausschreibungen als Sahnehäubchen präsentiert wird. Realität: Es gibt sie, die Betriebe, bei denen Gleitzeit keine Mär ist und Homeoffice zumindest zeitweise klappt – ja, sogar für Ingenieurinnen. Aber hektische Projektphasen, rasante Technologiewechsel und „mal eben“ noch eine Störung am späten Freitagnachmittag, das ist Alltag. Wer ins operative Geschäft einsteigt, sollte mit Schwankungen leben können – stressige Zeiten, aber auch die Tage, an denen alles so flutscht, dass man pünktlich am See ist.

Ich persönlich erlebe in den letzten Jahren eine leichte Verschiebung: Die Generation der Berufseinsteiger fordert mehr Flexibilität. Gut so. Aber nicht überall kommt der Wandel gleich schnell an. In der Industrie dauert Veränderung gern etwas länger. Dafür gibt’s aber anderenorts eine unschlagbare Kollegialität – wo man auch mal zusammen durchzieht und am Ende gemeinsam anstößt. Arbeit und Privatleben? Trennen sich nicht immer scharf, aber gerade deshalb entsteht da oft eine Verbundenheit, die es anderswo selten gibt.

Arbeitsmarkt im Wandel: Wer jetzt einsteigt, schnappt sich Chancen (und Herausforderungen)

Die Nachfrage nach Ingenieurinnen für Elektrotechnik ist dauerhaft hoch, das ist keine Übertreibung. Klimawandel, Energiewende, Digitalisierung, Automatisierung – irgendwo dazwischen ist immer Bedarf für Menschen, die verstehen, wie Spannung und Strom fließen. Gleichzeitig spüre ich in Gesprächen, dass viele Unternehmen zwar suchen, aber an ihren Wunschkandidaten festhalten wie an der ewig blinkenden Kontrollleuchte: Begehrlichkeiten versus Realität. Das öffnet Chancen für Berufseinsteigerinnen, vor allem, wenn sie flexibel, neugierig und nicht zu starr auf die Stellenbeschreibung schielen.

Natürlich: Konkurrenz gibt’s, und gelegentlich fühlt sich der Arbeitsmarkt wie ein unfertiges Schaltnetz an – unübersichtlich, mit vielen Sackgassen. Aber: Wer drangeblieben ist, Initiative zeigt und nicht nur in Fachportalen nach Jobs sucht, sondern Netzwerke, Messen, vielleicht mal den „Vitamin-B“-Weg nutzt, landet oft schneller im Traumjob, als gedacht. Und ja, die großen Herausforderungen bleiben – Digitalisierung, Automatisierungsdruck, Nachhaltigkeit, Gender- und Diversitätsthemen. Wer hier anpackt, bringt nicht nur seine Karriere, sondern vielleicht auch das nächste große Projekt zum Leuchten.

Den perfekten Einstieg gibt es selten. Aber eine Branche, die vielseitig, zukunftsstark und ein klein wenig eigensinnig ist – ziemlich sicher schon. Und manchmal reicht genau das, um morgens mit Strom im Kopf und einem echten Ziel in den Tag zu starten.

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