Ingenieur/in Baumanagement Jobs

18 aktuelle Ingenieur/in Baumanagement Stellenangebote

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Ingenieur Bautechnik - Instandhaltung & Investition Energiewirtschaft (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHHamburg

Sind Sie bereit, Ihre bautechnischen Fähigkeiten in einer spannenden Position einzubringen? Wir suchen einen engagierten Fachmann mit einem abgeschlossenen Studium in Bauingenieurwesen, Baumanagement oder einem verwandten Bereich. Erfahrungswerte in der technischen Projektabwicklung, idealerweise in der Energiebranche, sind wünschenswert. Vertrautheit mit bautechnischen Normen und Rechtsvorschriften ist ein Muss, ebenso wie ein Führerschein der Klasse B und sehr gute Deutschkenntnisse. Bonus: Kenntnisse im Bereich kaufmännische Abläufe sowie sicherer Umgang mit SAP und MS Office. Profitieren Sie von flexibler Arbeitszeitgestaltung und der Möglichkeit, mobil zu arbeiten.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Projektingenieur Bau Energietechnik (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHHamburg

Im Fachteam Betriebsführung & Projektkoordination entwickle ich innovative technische Lösungen für das Höchstspannungsnetz. Mein Fokus liegt auf der Planung und Umsetzung von Bauprojekten und Instandsetzungsmaßnahmen, basierend auf umfassenden Analysen und Gutachten. Ich koordiniere abteilungsübergreifend mit verschiedenen Fachabteilungen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Zudem kümmere ich mich um Genehmigungen, Vergabeprozesse und das Nachtragsmanagement. Die Überwachung von Finanzmitteln und die Einhaltung von Budgets und Terminen gehören zu meinen Kernaufgaben. Mit meiner Expertise stelle ich eine effiziente und erfolgreiche Projektabwicklung sicher.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Techniker ? Hochbau/Heizung-Sanitär-Klima (m/w/d)

Helmi Göttler GmbHNürnberg

Sie bringen eine abgeschlossene Weiterbildung im Bauingenieurwesen oder Facility Management mit und haben mehrjährige Erfahrung im technischen Gebäudemanagement? Fundierte Kenntnisse im Bauwesen, Instandhaltung sowie eine gute Kalkulation sind für Sie selbstverständlich? Sie zeichnen sich durch analytisches Denken und hohe Organisationskompetenz aus? Ein Führerschein der Klasse B rundet Ihr Profil ab. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte fügen Sie unsere Kennziffer, Ihren Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und Ihre Gehaltsvorstellung bei.
Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter (w/m/d) TGA Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik

Drees & Sommer SEHamburg, Kiel

Als Gesamtprojektleiter:in übernimmst du die Fachbauüberwachung für mehrere Baustellen in der LPH 8, insbesondere im Bereich der mechanischen Gewerke der KG400. Du führst das Projektteam fachlich an und bildest Studierende aus. Deine Aufgabe ist es, Bauvorhaben wirtschaftlich abzuwickeln und die Ausführung zu überwachen. Dabei koordinierst du die Schnittstellen zwischen technischen und Hochbaugewerken. Ein abgeschlossenes Studium der Versorgungstechnik oder eine ähnliche Qualifikation sowie Erfahrung in der Bauleitung sind erforderlich. Zudem bist du verantwortlich für das Projektbudget und die Einhaltung von Sicherheitsanforderungen.
Work-Life-Balance Erfolgsbeteiligung Jobrad Firmenwagen Einkaufsrabatte Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Techniker - Hochbau/Heizung-Sanitär-Klima (m/w/d) - NEU!

mamgo | Talente ? JobsNürnberg

Suchen Sie einen Experten für technisches Gebäudemanagement? Wir suchen einen qualifizierten Fachmann mit einer abgeschlossenen Weiterbildung oder Studium im Bauingenieurwesen oder Facility Management. Mehrjährige Berufserfahrung und fundierte Kenntnisse im Bauwesen sind erforderlich. Zu Ihren Aufgaben gehören die Planung, Vergabe und Kontrolle von Bauinvestitionen sowie die Instandhaltung und Modernisierung von Bestandswohnungen. Sie koordinieren alle Arbeiten im Bestandsmanagement und analysieren Wohnungs- und Versicherungsschäden. Ein Führerschein der Klasse B und gute EDV-Kenntnisse runden Ihr Profil ab, um nachhaltige Lösungen für unsere Projekte zu bieten.
Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Bauingenieur Netzausbau Energiewende (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHHamburg

Sie haben ein abgeschlossenes Studium in der Bautechnik, beispielsweise Bauingenieurwesen oder Baumanagement, und bringen einschlägige Berufserfahrung in der technischen Projektabwicklung mit, idealerweise in der Energiebranche? Fundierte Kenntnisse bautechnischer Normen und Rechtsvorschriften sowie sehr gute Deutschkenntnisse (C1) zeichnen Sie aus. Ein Führerschein der Klasse B ist erforderlich. Zusätzliche Kenntnisse in kaufmännischen Prozessen, SAP und MS Office sind von Vorteil. Erleben Sie flexible Arbeitszeiten mit einem 37-Stunden-Vollzeitmodell und unbegrenzten Gleittagen. Mobiles Arbeiten unterstützt Ihre Work-Life-Balance optimal.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Siedlungswasserwirtschaft (m/w/d)

Dahme-Nuthe Wasser, Abwasserbetriebsgesellschaft mbHKönigs Wusterhausen

Ein Studium im Bauingenieurwesen bietet eine breite Ausbildung mit Schwerpunkten wie Statik, Baukonstruktion und Wasserwirtschaft. Die Hochschule Potsdam, gelegen in der Kiepenheuerallee, ist der perfekte Ort für angehende Ingenieure. Voraussetzungen sind die allgemeine Hochschulreife oder eine gleichwertige Qualifikation sowie gute Kenntnisse in Mathematik und Physik. Das Studium dauert regulär acht Semester und schließt mit einer Bachelorarbeit ab. Start des Studiengangs ist der 01.09.2025, und alle Studierenden durchlaufen praxisorientierte Phasen in verschiedenen Abteilungen der DNWAB. Teamfähigkeit sowie Eigeninitiative sind essentielle Eigenschaften für Ihren Erfolg in diesem vielseitigen Studienfeld.
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Ingenieur Bautechnik Energietechnik (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHHamburg

Sie haben ein abgeschlossenes Studium in einem bautechnischen Bereich, wie Bauingenieurwesen oder Baumanagement? Mit einschlägiger Berufserfahrung in der technischen Projektabwicklung, idealerweise in der Energiebranche, sind Sie bei uns genau richtig! Fundierte Kenntnisse der bautechnischen Normen und ein Führerschein der Klasse B runden Ihr Profil ab. Wir bieten Ihnen flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit für mobiles Arbeiten, um Ihre Work-Life-Balance zu fördern. Zusatzkenntnisse, wie im Umgang mit SAP und MS Office, sind von Vorteil, jedoch nicht zwingend erforderlich. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams, das Innovation und Effizienz in den Vordergrund stellt!
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Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) im Bereich Rechenzentrumsinfrastruktur und Umweltmanagement

Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH GöttingenGöttingen

Die GWDG sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) im Bereich Rechenzentrumsinfrastruktur und Umweltmanagement. Diese Position in der Arbeitsgruppe „IT-Infrastruktur“ bietet eine wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), bis zur Entgeltgruppe E 13. Die Stelle ist teilzeitgeeignet und zunächst auf zwei Jahre befristet. Eine langfristige Zusammenarbeit wird angestrebt. Die GWDG ist eine Kooperation der Georg-August-Universität Göttingen und der Max-Planck-Gesellschaft, die wissenschaftliche Datenverarbeitung fördert.
Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Wirtschaftsingenieurin Projektmanagement Bau / Energiewende (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHWolmirstedt

Als Wirtschaftsingenieurin im Projektmanagement Baubereich übernehme ich die Verantwortung für den Neubau einer Höchstspannungsstromtrasse von Nord nach Süd. Bei 50Hertz leite ich innovative Leitungsprojekte zur Verstärkung des Übertragungsnetzes. In meiner Rolle als Teilprojektleiterin kümmere ich mich um die effiziente Umsetzung eines Bauabschnitts zwischen Schwerin und Magdeburg. Zu meinen Aufgaben zählen die operative Steuerung der Baustelle, die Entwicklung von Montagekonzepten sowie die Sicherstellung von HSE- und Qualitätsvorgaben. Zudem führe ich ein fachliches Team und steuere Beschaffungs- und Vergabeverfahren. Durch kontinuierliche Budgetkontrollen und präzises Reporting garantiere ich den Projekterfolg.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in Baumanagement wissen müssen

Ingenieur/in Baumanagement Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in Baumanagement wissen müssen

Zwischen Baugerüst und Terminplan: Der selten geradlinige Weg ins Baumanagement

Wer zum ersten Mal in den Berufsbereich Baumanagement eintaucht, merkt recht schnell: Das ist nicht einfach „Bau, nur mit Anzug“ – sondern ein überraschend vielschichtiger Mix aus Ingenieurwissen, Menschenkenntnis, Zahlenjonglage und der Fähigkeit, aus Chaos irgendwie ein Bauwerk zu formen. Kaum jemand landet planlos hier. Trotzdem: Gern streicht die Branche ihre Rationalität hervor. In Wahrheit aber sind Bauchgefühl, Geduld und ein etwas verschmitzter Pragmatismus häufig die Rettungsleine im Alltag. „Sieht auf dem Papier immer klar aus“, murmelte mir ein erfahrener Bauleiter einmal zu, „aber irgendwie läuft doch jedes Projekt anders.“ Recht hatte er. Und das bringt uns zur Frage: Was macht diesen Beruf heute eigentlich aus?


Baumanager – Techniker, Mediator, Troubleshooter – oder alles zusammen?

Machen wir es konkret. Die Aufgaben im Baumanagement sind selten fest umrissen: Mal sitzen Sie morgens am Computer, feilen an einer Kostenberechnung, telefonieren anschließend mit einem Statiker – und stehen mittags plötzlich zwischen Baggern am Rohbau, weil irgendetwas mit dem Fundament nicht stimmt (Spoiler: Irgendetwas stimmt immer nicht). Am Nachmittag dann wieder Abstimmung mit Behörden, nächste Woche Baustellenmeeting inklusive Wetterprognose, übernächste Woche eine Nachkalkulation, weil der Preis für Armierungsstahl explodiert ist. Klingt wild? Ist es auch. Vor allem, wenn man frisch dabei ist und sich fragt: Wie behält man da den Überblick, ohne dass der Kopf raucht?

Im Kern geht es im Baumanagement darum, Planung, Ausführung und Kontrolle zusammenzudenken. Projekte – also Gebäude, Brücken, Straßen, manchmal auch Utopien – stemmen sich nun mal nicht von allein gegen Planungsfehler, Lieferengpässe, Budgetkürzungen oder, sagen wir, Novemberregen mit Orkanböen. Hier wird Koordination zum täglichen Brot, und ja, das verlangt ein Händchen für Kommunikation. Die besten Baumanager, die ich kennengelernt habe, konnten jeden Handwerker „abholen“ – und den Investor im gleichen Atemzug beruhigen. Eine Soft Skill, die selten im Lehrplan steht. Wer gerne vermittelt, statt nur anzuweisen, ist definitiv im Vorteil.


Qualifikationen – Papier zählt, Persönlichkeit regiert

Ganz klassisch beginnt der Weg ins Baumanagement oft mit einem Studium im Bauingenieurwesen, ergänzt (idealerweise) um Erfahrungen auf der Baustelle. Mehr als in vielen anderen Berufen gilt: Theoretisches Wissen kommt ohne Praxis nicht weit. Kein Wunder, dass Arbeitsproben oft mehr sagen als jede Zeugnisnote. Und ja, sogar Quereinsteiger aus Architektur, Technik oder Projektsteuerung schaffen es mit der richtigen Portion Ehrgeiz hinein – vorausgesetzt, sie können Organisation und strukturierte Arbeitsweise vorweisen. Klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist aber gar nicht so einfach: Mit Menschen umgehen, Konflikte moderieren, den Überblick behalten, und nebenbei mit Vorschriften, Digitalisierung und Nachhaltigkeitsforderungen jonglieren – das will gelernt sein. Und irgendwie bleibt der Eindruck, es gibt jedes Jahr zwei neue Regularien, die alles umwerfen, was man letzte Woche noch „gelernt“ hatte.

Wichtiger als jede Einzelnote: Belastbarkeit und Flexibilität. Manchmal auch, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen – und zwischendurch einen trockenen Spruch über Bauzeitüberschreitungen zu reißen. Wer sich bei Projektstress schnell aus dem Gleichgewicht bringen lässt, ringt im Baumanagement häufig mit dem Alltag. Und doch, in stressigen Phasen zeigen sich die Qualitäten, die später tatsächlich den Unterschied machen: Fingerspitzengefühl, Improvisationstalent, Durchsetzungsvermögen – und die Bereitschaft, auch mal abends ans Handy zu gehen, weil der Zeitplan es verlangt. Nicht unbedingt romantisch, aber, ehrlich, auch kein Hexenwerk.


Gehalt und Karriere: Viel Luft nach oben – mit regionalen Berührungspunkten

Wer nach dem Geld fragt, findet im Baumanagement durchaus reizvolle Perspektiven. Einstiegslöhne schwanken, je nachdem, in welcher Region und Branche man anheuert – zwischen soliden 45.000 € bis 55.000 € brutto jährlich sind für Anfänger keine Utopie, bei großen Bauunternehmen oder in Ballungszentren gern auch mehr. Wen wundert’s, wenn in Süddeutschland oder im Großraum Frankfurt die Projekte immer spektakulärer – und die Preisschilder dran auch entsprechend hoch sind. Im öffentlichen Dienst bleibt es oft moderater, dafür locken hier geregelte Arbeitszeiten und eine relativ robuste Jobsicherheit.

Langfristig wird’s wirklich spannend: Wer sich weiterbildet (z. B. durch Zusatzqualifikationen in Projektsteuerung oder Nachhaltigkeitszertifikate), kann fachliche Führungspositionen ansteuern – und das Einkommen auf 70.000 € oder mehr hieven. Doch auch hier ist das Spiel facettenreich. Manche bleiben jahrelang beim selben Arbeitgeber, andere wechseln regelmäßig – oft alle zwei bis drei Jahre – zum nächsten größeren Projekt, teils ins Ausland, weil internationale Erfahrung auch im Baumanagement als Karriere-Turbo gilt. Heißt übersetzt: Wer sich einen Namen macht, kann viel erreichen. Aber: Niemand bekommt das alles auf dem Silbertablett serviert – auch nicht im Jahr 2024.


Arbeitsmarkt: Zwischen Fachkräftemangel, Digitalisierung und wetterfesten Nerven

Der Markt für Baumanager ist ein bisschen wie ein Rohbau nach dem Winter: mal robust, mal voller Löcher, oft überraschend. Dass immer noch zu wenige Nachwuchskräfte nachkommen – das ist kein Geheimnis. Viele Abiturient:innen schielen auf IT oder BWL, während im Baumanagement die Personaler nach frischen Gesichtern suchen. Für den Einstieg ist das gar nicht schlecht: Wer grundlegende Qualifikationen mitbringt, bekommt vielerorts sofort intensive Einblicke, Verantwortung – und ja, manchmal Aufgaben, für die man sich eigentlich „noch nicht bereit“ fühlt. Springen hilft, sage ich immer. Und bauen kann man ständig etwas. Die Nachfrage schwankt regional: In boomenden Städten fehlen Planer und Manager besonders, in ländlichen Räumen kann die Luft etwas dünner werden – aber auch hier entstehen spannende Nischen, etwa bei der Sanierung ländlicher Infrastruktur.

Was sich allerdings rapide wandelt: die Bedeutung digitaler Tools, BIM-Modelle, Nachhaltigkeit, agile Methoden – vor fünf Jahren ein Fremdwort, heute in jedem Projekt präsent wie die Baupläne selbst. Viele Berufseinsteiger:innen gehen damit souveräner um als ihre älteren Kolleg:innen. Vorteil: Wer fit ist, übernimmt rasch Verantwortung für digitale Projektsteuerung oder koordiniert Teams über Standorte hinweg. Etwas, das im „klassischen Bau“ noch als Revolution gilt, aber irgendwann Alltag sein wird. Oder schon ist? Manchmal verschwimmt die Grenze.


Work-Life-Balance und Realitätsschock: Zwischen Ideal und harter Baustellenchemie

„Morgens halb acht auf der Baustelle, abends noch E-Mails abarbeiten“ – der Spruch ist abgedroschen, trifft aber die Arbeitsplatz-Welt vieler Baumanager:innen erstaunlich genau. Die Balance aus Beruf und Privatleben ist ambitioniert, keine Frage. Es gibt Wochen mit langen Tagen, spontanen Krisentreffen und knappen Deadlines – aber auch Projekte, in denen Homeoffice, flexible Arbeitsmodelle und Teamarbeit inzwischen selbstverständlicher werden. Mal Hand aufs Herz: Wer heute auf perfekte Planbarkeit hofft, sitzt im falschen Film. Was nicht heißt, dass sich nicht vieles bewegt. Vor allem große Unternehmen steuern gegen: Gesundheitsprogramme, betriebliches Coaching, Fortbildungen zur Resilienz – das hätte noch vor wenigen Jahren kaum jemand für nötig gehalten.

Was viele unterschätzen: Im Baumanagement kann sich aus Hektik echte Erfüllung kristallisieren. Projekte sehen und erleben, wie aus Entwürfen Realität erwächst, bleibt ein besonderer Reiz. Wer bereit ist, Umwege, Stress und das eine oder andere unvorhersehbare Problem als Teil des Berufs zu akzeptieren, wird belohnt – nicht nur mit Gehalt, sondern auch mit Geschichten, die in keiner Stellenanzeige stehen. Für mich ist das die eigentliche Schnittmenge zwischen Beruf und Berufung: Manchmal ein Spagat, noch öfter ein Sprung ins Unbekannte. Aber selten langweilig.


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