Ingenieur/in - Elektrotechnik Jobs

569 aktuelle Ingenieur/in - Elektrotechnik Stellenangebote

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Duales Studium gewerblich technisch* (Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieur, Energietechnik, etc.)

2G Energy AGHeek

Gestalte mit uns die Energiewende und starte dein duales Studium im gewerblich-technischen Bereich bei 2G! Unser internationales Team mit über 900 Mitarbeitenden bietet dir ein kollegiales und familiäres Arbeitsklima, in dem Vielfalt großgeschrieben wird. Profitiere von 30 Urlaubstagen, Vergünstigungen in Online-Shops und einer Kantine am Hauptsitz in Heek. Außerdem bekommst du die Möglichkeit zu Auslandseinsätzen, nutzt Azubiautos für mehr Mobilität und erfreust dich an Firmenfitness über den EGYM Wellpass. Jährliche große Weihnachtsfeiern sowie regelmäßige Team- und Azubievents stärken den Zusammenhalt. Sei Teil von 2G und bringe deine Begeisterung für Technik ein!
Gutes Betriebsklima Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur:in Elektrotechnik - Planung Stromnetz (m/w/d)

Bayernwerk Netz GmbHAltdorf

Die Bayernwerk Netz GmbH sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Ingenieur:in Elektrotechnik für die Planung im Stromnetz (m/w/d). Werde Teil eines innovativen Teams, das die Energiezukunft aktiv gestaltet! Deine Aufgaben umfassen die Entwicklung technischer Konzepte für das Nieder- und Mittelspannungsnetz, um eine zuverlässige Energieversorgung sicherzustellen. Zudem kümmerst du dich um die Anbindung von Anlagen für erneuerbare Energien und neue Verbraucher. Du leitest spannende Energieprojekte, darunter die Erschließung von Baugebieten und die Erweiterung des Verteilnetzes. Bewirb dich bis zum 08.01.2026 und trage zur Energiewende bei!
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Kinderbetreuung Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur (w/m/d) TGA Elektrotechnik / HLSK - technisch-wirtschaftliche Bauberatung

Drees & Sommer SEBerlin

Entdecken Sie spannende Karrierechancen im Bereich Smart Building und BIM bei Drees & Sommer. Wir suchen talentierte Ingenieure mit einem abgeschlossenen Studium der Technischen Gebäudeausrüstung, Versorgungstechnik oder Elektrotechnik. Ideale Kandidaten bringen relevante Berufserfahrung in Planung, Beratung oder Bau mit. Bei uns stehen Digitalisierung, Qualitätssicherung und Ökologie im Mittelpunkt Ihrer Projekte. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitsmodellen und individueller Weiterbildung, um Ihre Karriere voranzutreiben. Gestalten Sie mit uns innovative Lösungen und fördern Sie Ihre berufliche Entwicklung in einem dynamischen Umfeld.
Work-Life-Balance Erfolgsbeteiligung Jobrad Firmenwagen Einkaufsrabatte Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur:in Elektrotechnik / Wirtschaftsingenieur:in - Produktmanager:in Hochspannung (m/w/d)

Bayernwerk Netz GmbHRegensburg

Die Bayernwerk Netz GmbH sucht ab sofort eine/n Ingenieur:in Elektrotechnik oder Wirtschaftsingenieur:in als Produktmanager:in Hochspannung (m/w/d) in befristeter Anstellung. Bewerbungen sind bis zum 25.01.2026 möglich. Als regionaler Versorgungsnetzbetreiber setzen wir auf innovative Energienetze und kundenorientierte Lösungen. Unterstütze uns im Produktmanagement, indem du Technik, Vertrieb und Beschaffung vernetzt. Deine Aufgaben umfassen die termingerechte Lieferung von Projekten wie Umspannwerken und Schaltfeldern. Gestalte die Zukunft der Energieversorgung mit uns und treibe Innovationen innerhalb der E.ON-Gruppe voran!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur / Techniker (w/m/d) Elektrotechnik - Infrastruktur Abwasserreinigung

Drees & Sommer SEStuttgart, München, Frankfurt Main, Berlin, Köln, Hamburg

Sie besitzen ein abgeschlossenes Studium in Elektrotechnik oder eine vergleichbare Ausbildung? Unser Unternehmen sucht erfahrene Ingenieure (w/m/d) für die Planung und Umsetzung elektrotechnischer Infrastrukturprojekte im Industrie- und Anlagenbau. Fundierte Kenntnisse in Normen sowie gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind essenziell. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, um Ihre Work-Life-Balance zu unterstützen. Zur persönlichen Entwicklung fördern wir individuelle Aus- und Weiterbildungen und bieten Gesundheitsboni für sportlich Aktive. Zusätzlich profitieren Sie von Jobrad-Leasing, ÖPNV-Zuschüssen oder einem Firmenwagen, abhängig von der Position.
Work-Life-Balance Erfolgsbeteiligung Jobrad Firmenwagen Einkaufsrabatte Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur (m/w/d) Elektrotechnik / Maschinenbau als Gruppenleiter Energiemanagement

RITTAL GmbH & Co. KGHerborn Hessen

Die strategische Weiterentwicklung des Fachbereichs ist entscheidend für den Unternehmenserfolg. Dazu gehören die Implementierung zukunftsorientierter Maßnahmen und Veränderungsprozesse. Die Sicherung der Energiemanagementstandards gemäß DIN 50001 unterstützt eine nachhaltige Unternehmensstrategie. Eine klare Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern sorgt für Transparenz und Vertrauen. Die aktive Schnittstellenkoordination und Optimierung relevanter Kennzahlen fördern Effizienz und Innovation. Zudem umfasst die Verantwortung die Betreuung von Energieerzeugungsanlagen sowie die Umsetzung von Energieeffizienzprojekten und Sanierungen.
Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur*in (m/w/d) im Projektmanagement Bereich Energietechnik / Elektrotechnik

THOST Projektmanagement GmbHHamburg, Voll Remote

Wir suchen eine*n Ingenieur*in (m/w/d) im Projektmanagement für die Bereiche Energietechnik und Elektrotechnik in Bremen oder Hamburg. Ihr Aufgabenbereich umfasst die Projektsteuerung und Koordination komplexer Großprojekte der Energiewende mit einem Volumen von über 100 Mio. €. Zu Ihren Verantwortungen zählen die Überwachung von Kosten, die Erstellung von Projektplänen sowie die Durchführung von Fortschrittsermittlungen und Projektstatusanalysen. Sie bringen ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Ingenieurwissenschaften mit und haben idealerweise erste Berufserfahrungen im Energiebereich. Ein ausgeprägtes kaufmännisches Verständnis ist ebenfalls erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil einer nachhaltigen Zukunft zu werden!
Homeoffice Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur Elektrotechnik - Forschung & Entwicklung Energieversorgung (m|w|d)

envia Mitteldeutsche Energie AGTaucha

Wir suchen einen engagierten Elektrotechniker (m/w/d) mit einem abgeschlossenem Studium in Elektrotechnik oder einem ähnlichen Feld. Idealerweise bringen Sie Erfahrung in der Netzführung oder im Betrieb von Energieversorgungsnetzen mit. Ein solides technisches Verständnis für Energieversorgung und regulatorische Rahmenbedingungen ist unerlässlich. Ihre IT-Affinität und selbstständige Arbeitsweise sind von großer Bedeutung. Deutschkenntnisse auf C1-Niveau ermöglichen eine reibungslose Kommunikation im Team und mit Kunden. Profitieren Sie von einer 38-Stunden-Woche, die Ihnen mehr Zeit für Familie und persönliche Interessen schenkt.
Jobrad Einkaufsrabatte Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur:in Elektrotechnik für Energieerzeugungsanlagen & Prozessleittechnik (m|w|d)

K+S KGNeuhof, Fulda

Als Elektroingenieur:in bei KS Minerals and Agriculture in Neuhof erwarten Sie spannende Herausforderungen in der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Zum 01.02.2026 entwickeln und realisieren Sie innovative Automatisierungslösungen für Produktions- und Energieanlagen. Ihr Know-how in Programmierungstools wie SIEMENS PCS7 sowie der Prozessinstrumentierung sind gefragt. Zudem führen Sie ein engagiertes Team und arbeiten eng mit verschiedenen Fachbereichen zusammen. Wir bieten Ihnen attraktive Leistungen, darunter Bike-Leasing, 30 Tage Urlaub und umfangreiche Weiterbildungsangebote. Werden Sie Teil eines dynamischen Unternehmens, das Vielfalt und Inklusion schätzt!
Corporate Benefit K+S KG Arbeitskleidung Aufstiegsmöglichkeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Elektrotechnik wissen müssen

Ingenieur/in - Elektrotechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Elektrotechnik wissen müssen

Wo Strom nicht nur fließt, sondern Leben in Bewegung setzt: Der Berufseinstieg als Ingenieurin oder Ingenieur in der Elektrotechnik

Montagmorgen, halb acht. Die Kaffeemaschine brummt, draußen dämmert der Tag herauf – und irgendwo zwischen Bauplänen, Messdaten und noch rohen Ideen fragt sich eine junge Elektrotechnikingenieurin: Wie bin ich eigentlich hier gelandet? War es die Begeisterung für blinkende LEDs? Das erste zerlegte Radio, heimlich, im Keller der Eltern? Oder schlicht die Aussicht, später mitten im Zukunftspuzzle dabei zu sein, wenn es um Energie, Digitalisierung und industrielle Revolutionen geht? Wer als Berufseinsteigerin oder wechselwillige Fachkraft aufs Spielfeld der Elektrotechnik tritt, trifft jedenfalls auf einen Kosmos, in dem Innovation und Routine, Logik und Bauchgefühl, Teamgeist und Einzelgängertum eigenwillige Allianzen eingehen. Fangen wir von vorne an.


Alltag zwischen Labor, Laptop und Leitung: Typische Aufgaben und verborgene Stolpersteine

Was viele sich leichter vorstellen, als es letztlich ist: Elektrotechnik ist kein Beruf für gleichmäßig tickende Metronome. Klar, da gibt es die festen Größen: Schaltpläne entwerfen, Systeme programmieren, neue Komponenten simulieren – oder auch schlicht mal die Fehler in der SPS finden, weil die Maschine stottert statt tanzt. Die Theorie ist das eine, die umsetzbare Realität, sagen wir, gelegentlich störrisch. Die Realität liebt Details – und oft ist genau das der Unterschied zwischen dem guten und dem sehr guten Ingenieur. Nicht im Lehrbuch: Dass zwischen einer perfekten Simulation und der tatsächlichen Schaltung am Ende dieser eine, schwer zu diagnostizierende Fehler sitzen kann. Wie oft? Öfter, als es Tech-Karriereblogs je zugeben würden.

Je nach Branche – von der Energietechnik über Automatisierung bis hin zu Mikroelektronik oder Mobilitätssystemen – verlagert sich das Aufgabenprofil, mal in Richtung Projektmanagement und Kundenkontakt, mal ins stille Labor oder die große Halle, wo der Schaltschrank größer wirkt als man selbst. Was mich immer wieder wundert: Wie unterschiedlich die Erwartungshaltung ist, je nachdem, ob man bei einem Großkonzern (hierarchisch-zäh) oder einem kleinen Mittelständler (ein bisschen wie Impro-Theater) einsteigt. Wer flexibel bleibt, gewinnt.


Die Sache mit den Voraussetzungen: Fähigkeiten zwischen Rechenschieber und Empathie

Elektrotechniker sind nicht nur Zahlenmenschen. Ja, mathematische Sicherheit – logisch, ohne sie keine Wechselstromberechnung, kein Frequenzumrichter, kein grüner Haken bei der Sicherheitsprüfung. Aber mit Formeln allein überlebt man nicht lange. Was unterschätzt wird: Kommunikation. Wer im Team an einem neuen Sensorsystem arbeitet, muss die Konzepte der Kolleginnen (und, na klar, Kunden!) verstehen, Rückfragen stellen dürfen und – nicht zu unterschätzen: sich in Meetings auch mal durchsetzen können, gerade als frische Stimme im Raum. Und, damit keiner sagen kann, es hätte einen niemand gewarnt: Geduld. Viel Geduld. Dingen beim Scheitern zusehen und daraus neue Schlüsse ziehen – eine Kernkompetenz, die garantiert keine Hochglanz-Broschüre ins Schaufenster stellt.

Wer neu einsteigt, erlebt diese Lernkurve oft als steil, manchmal als zu steil. Also nicht verzweifeln, wenn im ersten Jahr zwischen Theorie (Signaltheorie, anyone?) und Realität (Stecker passt nicht, Leitung zu kurz) erst mal einiges ruckelt. Die berühmte Frustrationstoleranz – ja, sie zahlt sich aus.


Gehalt: Zwischen Hochspannung und Erdung – was ist realistisch?

Nun zum Elefanten im Raum: das liebe Geld. Kaum ein Berufsgespräch in der Elektrotechnik, das nicht spätestens ab dem dritten Kaffee bei den Verdienstmöglichkeiten landet. Und ja, die Bandbreite ist eine Weltreise: Wer im Südwesten Deutschlands im Bereich Automobil oder Chemie anheuert, kann direkt nach dem Studium mit Einstiegsgehältern in den späten Vierzigern landen – manchmal mehr, je nach Abschluss und Betrieb. Im Osten, bei kleineren Unternehmen oder Nischenbranchen, landet man dagegen oft spürbar drunter. „Brutto“ ist ohnehin eine mathematische Fiktion, das merken viele erst im echten Leben. Und wie schnell geht’s mit dem Gehalt rauf? Weniger als die Gehaltsstudien suggerieren, jedenfalls in den ersten zwei, drei Jahren. Aber: Fachkräftemangel wird langsam zum echten Druckmittel, zumindest für die, die technologische Neugier mit Kommunikationsfähigkeit verbinden. Keine Garantie für den Aufstieg, aber auch keine Sackgasse.

Spannend: Je spezialisierter und flexibler man ist (zum Beispiel durch Know-how in Leistungselektronik plus Projektleitung, oder „exotische“ Kenntnisse in Hochvolt oder Embedded Systems), desto schneller öffnet sich die berühmte Gehaltsspirale. Ach, und noch etwas: Tarifbindung ist das heimliche Zauberwort. Wer in den Bereichen Energieversorgung, Bahn, größere Industrie geht, findet häufiger attraktive Tarifmodelle – in vielen Mittelstandsunternehmen sieht’s oft etwas luftiger aus.


Karrierewege und Weiterbildung: Hauptsache Richtung Vielfalt

Der Mythos vom linearen Karrierepfad hält sich, zumindest in Ratgebern. In Wahrheit gleicht der Berufsweg im Bereich Elektrotechnik eher einem U-Bahn-Plan als einem schnurgeraden Gleis. Klar, Master oder Promotion öffnen Türen – aber auch Quereinsteiger, Werkstudenten, Techniker mit Berufserfahrung und Weiterbildungszertifikaten (Stichworte Automatisierung, IoT, Sicherheitsnormen) finden im Alltag überraschend große Schnittmengen mit den Universitätsabsolventen. Viele Firmen sind anpassungsfähiger, als man glaubt – Diversität im Lebenslauf ist eher Pluspunkt als Warnsignal, solange die Kompetenzen stimmen.

Auffällig: Weiterbildung ist in der Elektrotechnik oft keine freiwillige Schönwetter-Beschäftigung, sondern Überlebensstrategie. Die Geschwindigkeit, mit der digitale Tools, Künstliche Intelligenz und Automatisierung die klassische Ingenieurtätigkeit durchdringen, ist – freundlich gesagt – sportlich. Wer am Ball bleibt (ja, das kann Zeit und Nerven kosten), bleibt auch für die attraktivsten Arbeitgeber interessant. Wer meint, nach der Hochschule wäre alles Gepäck für den Rest der Laufbahn dabei, wird böse überrascht. Ich habe erlebt, wie aus Projektleitern mit jahrzehntelanger Erfahrung plötzlich gefragte Fachexperten für Digitalisierung wurden – aus purem Eigenantrieb.


Arbeitsmarkt: Wandel, Fachkräftemangel – und die unausgesprochene Sehnsucht nach Sinn

Der Arbeitsmarkt? Angespannt, aber voller Chancen für Schlaue, Mutige, Querdenker. Was vielen nicht klar ist: Der berühmte „Fachkräftemangel“ ist keine homogene Suppe – Ingenieure werden gesucht, ja, aber eben dort, wo neue Energiegewinnung, Mobilitätskonzepte, Produktionsautomatisierung oder Digitalisierung brennen. In der reinen Unterhaltungselektronik, zum Beispiel, sieht es weniger sonnig aus. Standorte zählen also. Süddeutschland, Nordrhein-Westfalen und die urbanen Zentren im Norden versprechen größere Auswahl und bessere Bedingungen – auch, weil dort die Investitionen in Energiewende und Industrie 4.0 besonders sprudeln. Ländliche Regionen, kleinere Betriebe? Es gibt sie – aber dort ist oft mehr Improvisation und Allround-Talent gefragt. Auch spannend, aber: Man muss es mögen.

Ganz aktuell spüre ich, dass sich Themen wie Nachhaltigkeit und Work-Life-Balance zunehmend in Bewerbungsgesprächen, aber auch im Arbeitsalltag spiegeln. Es gibt sie noch, die „alten“ Hierarchien und Überstunden-Orgien – aber immer mehr Vorgaben zu Homeoffice, flexiblen Arbeitszeiten und Diversität sickern in die Unternehmen hinein. Wer den Wunsch hat, Beruf und Privatleben auszubalancieren, findet heute eher offene Ohren als noch vor fünf Jahren. Aber selbstverständlich gibt es Unterschiede. Manchmal frage ich mich, ob wir als Berufsgruppe nicht stillschweigend dabei sind, nicht nur Strom, sondern auch Arbeitskultur umzupolen. Schön wär's.


Zwischen Selbstzweifel und Abenteuerlust: Eine Branche in Bewegung, aber ohne Patentrezepte

Abschließend – Quatsch, diesen Schluss spare ich mir. Bleibt die Erkenntnis: Berufseinsteiger und Umsteiger finden als Ingenieurinnen und Ingenieure in der Elektrotechnik einen Arbeitsmarkt voller Chancen, aber auch mit Hürden, die nicht auf den ersten Blick zu sehen sind. Wer mit Realitätssinn, Freude am Knobeln und etwas Durchhaltevermögen sich ins Gewusel stürzt, wird belohnt: mit Abwechslung, Gehalt mit Entwicklungsperspektive und der Möglichkeit, an Dingen zu bauen, die wirklich zählen. Na ja, meistens jedenfalls. Wer einfach nur Routine will, wird enttäuscht sein. Wer aber Lust auf nicht ganz planbare Abenteuer mit Schaltplan, Software und Menschen hat – willkommen im Team.


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