Ingenieur/in - Elektrotechnik Jobs

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Duales Studium gewerblich technisch* (Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieur, Energietechnik, etc.)

2G Energy AGHeek

Gestalte mit uns die Energiewende und starte dein duales Studium im gewerblich-technischen Bereich bei 2G! Unser internationales Team mit über 900 Mitarbeitenden bietet dir ein kollegiales und familiäres Arbeitsklima, in dem Vielfalt großgeschrieben wird. Profitiere von 30 Urlaubstagen, Vergünstigungen in Online-Shops und einer Kantine am Hauptsitz in Heek. Außerdem bekommst du die Möglichkeit zu Auslandseinsätzen, nutzt Azubiautos für mehr Mobilität und erfreust dich an Firmenfitness über den EGYM Wellpass. Jährliche große Weihnachtsfeiern sowie regelmäßige Team- und Azubievents stärken den Zusammenhalt. Sei Teil von 2G und bringe deine Begeisterung für Technik ein!
Gutes Betriebsklima Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Elektrotechnik für Netz- & Systemführung / Erneuerbare Energieanlagen (m|w|d)

envia Mitteldeutsche Energie AGTaucha

Du hast ein Ingenieurstudium oder eine vergleichbare Qualifikation abgeschlossen? Ideale Kandidaten bringen Berufserfahrung in der Netzführung oder Energieversorgung mit. Mit Deutschkenntnissen auf C1-Niveau bist du in der Lage, effektiv im Team und mit Kunden zu kommunizieren. Deine Leidenschaft gilt der Arbeit mit komplexen technischen Systemen und der Digitalisierung des Stromnetzes. Du bist bereit, Schichtdienst zu leisten und zeigst dabei hohe Verantwortung. Profitiere von einer 38-Stunden-Woche, die dir mehr Zeit für Familie und Freizeit schenkt und bringe deine Kommunikationsstärke in unser innovatives Team ein!
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Ingenieur Elektrotechnik für Automatisierungs- & Leittechnik Energieversorgung (m|w|d)

envia Mitteldeutsche Energie AGGrimma

Wir suchen einen engagierten Elektrotechniker mit einem abgeschlossenen Studium oder vergleichbarer Qualifikation. Idealerweise bringen Sie Erfahrung mit Technischen Anschlussbedingungen und Schaltungsunterlagen mit, um Projekte effizient zu bearbeiten. Kenntnisse in der Leit- und Fernwirktechnik sowie in der Automatisierungstechnik sind von Vorteil. Strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise steht bei uns an erster Stelle. Sie schätzen die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams und besitzen eine ausgeprägte Kommunikationsstärke. Wir bieten Ihnen eine 38-Stunden-Woche für mehr Zeit mit Familie und Freunden sowie die Möglichkeit, Prozesse kontinuierlich zu verbessern und neue Technologien zu nutzen.
Kantine Jobrad Einkaufsrabatte Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Vertriebs- und Projektingenieur Verfahrenstechnik / Umwelttechnik / Elektrotechnik (m/w/d)

Alltech Dosieranlagen GmbHWeingarten

Wir suchen einen engagierten Vertriebs- und Projektingenieur (m/w/d) mit Schwerpunkt in Verfahrenstechnik, Umwelttechnik oder Elektrotechnik. Ihre Hauptaufgaben umfassen die technische Projektierung komplexer Dosieranlagen sowie das eigenständige Projektmanagement von der Angebotsphase bis zur Abnahme. Sie führen technische und kaufmännische Vertragsverhandlungen und übernehmen ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Ideale Bewerber verfügen über ein abgeschlossenes Studium oder eine vergleichbare Ausbildung sowie fundierte Kenntnisse in den relevanten Fachbereichen. Reisebereitschaft und Berufserfahrung im technischen Vertrieb sind erforderlich. Gute Englisch- und Französischkenntnisse ergänzen Ihr Profil und eröffnen Ihnen vielfältige Möglichkeiten in unserem Unternehmen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Elektrotechnik für Industrie- und Energieversorgungsnetze (m|w|d)

Syna GmbHHofheim

Du hast das gewisse Etwas? Dann bringst Du ein abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Energietechnik mit. Deine fortgeschrittenen Kenntnisse in Fernwirk- und Stationsleittechnik sind unerlässlich. Zudem hast Du Erfahrung in der Inbetriebnahme von Hoch- und Mittelspannungsschaltanlagen und fundierte Expertise in der Prüfung von Schutzsystemen. Du bist kundenorientiert, analytisch und hast Spaß an innovativer digitaler Leittechnik. Mit Reisebereitschaft für Tageseinsätze im Großraum Frankfurt und guten Deutsch- und Englischkenntnissen rundest Du Dein Profil ab. Die Süwag fördert Vielfalt und respektvollen Umgang in einem dynamischen Arbeitsumfeld.
Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Elektrotechnik als Referent Projekt- & Schnittstellenmanagement Energiewirtschaft (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHBerlin

Als Ingenieur Elektrotechnik im Projekt- und Schnittstellenmanagement der Energiewirtschaft (m/w/d) gestalte ich innovative Abrechnungsprozesse für Systemdienstleistungen. Mein Beitrag bei 50Hertz sichert die Stabilität des deutschen Stromnetzes und ist für mich von großer Bedeutung. In meiner Funktion entwickle ich spezifische Abrechnungslogiken und vertrete meinen Bereich in marktgestützten Projekten. Ich sorge für die nahtlose Implementierung der Prozesse im Abrechnungssystem und setze meine Erfahrung in der Projektarbeit effektiv ein. Zusammen mit meinem Team bearbeite ich herausfordernde Projekte im wachsenden Markt der Systemdienstleistungen. So leiste ich einen aktiven Beitrag zur erfolgreichen Energiewende in Deutschland.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur:in Elektrotechnik als Planungsmanager:in Erneuerbare Energien / Stromnetz (m/w/d)

Bayernwerk Netz GmbHEbersberg

Bringen Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie eine Weiterbildung im Bereich Elektrotechnik mit? Bei uns, einem regionalen Arbeitgeber, erwartet Sie eine familiäre Arbeitsatmosphäre und individuelle Einarbeitung durch Ihre Kolleg:innen. Wir fördern Ihre persönliche und fachliche Entwicklung mit vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten. Profitieren Sie von unserem Tarifvertrag, der Ihnen Sicherheit bietet. Ihre attraktive Vergütung wird ergänzt durch zahlreiche Zusatzleistungen, wie Weihnachtsgeld und eine betriebliche Altersversorgung. Zudem unterstützen wir Sie mit Angeboten zur Kinderbetreuung und Beratungsleistungen für die Pflege von Angehörigen – ideal für ein familienfreundliches Arbeitsumfeld!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Kinderbetreuung Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur:in Elektrotechnik als Planungsmanager:in Erneuerbare Energien / Stromnetz (m/w/d)

Bayernwerk Netz GmbHObing

Bayerwerk sucht engagierte Fachkräfte mit einer Berufsausbildung zum Meister oder Techniker Elektrotechnik sowie Bachelor-Absolventen der Elektrotechnik. Unser familiäres Arbeitsumfeld fördert den Zusammenhalt und sorgt dafür, dass du dich schnell wohlfühlst. Wir bieten umfangreiche Einarbeitungsprogramme und unterstützen deine persönliche sowie fachliche Entwicklung durch individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten. Ein sicherer Tarifvertrag sorgt für finanzielle Stabilität, ergänzt durch attraktive Vergütungen und Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld und Zuschüsse zum Krankengeld. Zudem fördern wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit Angeboten zur Kinderbetreuung und Pflegeberatung. Werde Teil der Bayernwerk-Familie und erlebe eine erfüllende Karriere.
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Ingenieur Elektrotechnik / Energietechnik – Entwurf, Bau & Inbetriebsetzung Hochspannungsnetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHLüneburg

Als Experte für Hochspannungskabel analysierst und bewertest du komplexe betriebliche Sachverhalte. Du führst Störungsanalysen durch und erstellst präzise Störungsberichte. Dabei entwickelst du innovative technische Lösungen für 110 kV-Kabel-Systeme. Deine Mitarbeit an Digitalisierungsprojekten und Maßnahmen zur Kabelüberwachung zeigt deine Vielseitigkeit. Ein abgeschlossenes Studium in Elektrotechnik oder Energietechnik sowie praktische Erfahrungen im Kabelbereich zeichnen dich aus. Mit einem Führerschein der Klasse B bist du mobil und überzeugst durch Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Teamarbeit im Umgang mit Auftraggebenden und -nehmenden.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Elektrotechnik wissen müssen

Ingenieur/in - Elektrotechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Elektrotechnik wissen müssen

Wo Strom nicht nur fließt, sondern Leben in Bewegung setzt: Der Berufseinstieg als Ingenieurin oder Ingenieur in der Elektrotechnik

Montagmorgen, halb acht. Die Kaffeemaschine brummt, draußen dämmert der Tag herauf – und irgendwo zwischen Bauplänen, Messdaten und noch rohen Ideen fragt sich eine junge Elektrotechnikingenieurin: Wie bin ich eigentlich hier gelandet? War es die Begeisterung für blinkende LEDs? Das erste zerlegte Radio, heimlich, im Keller der Eltern? Oder schlicht die Aussicht, später mitten im Zukunftspuzzle dabei zu sein, wenn es um Energie, Digitalisierung und industrielle Revolutionen geht? Wer als Berufseinsteigerin oder wechselwillige Fachkraft aufs Spielfeld der Elektrotechnik tritt, trifft jedenfalls auf einen Kosmos, in dem Innovation und Routine, Logik und Bauchgefühl, Teamgeist und Einzelgängertum eigenwillige Allianzen eingehen. Fangen wir von vorne an.


Alltag zwischen Labor, Laptop und Leitung: Typische Aufgaben und verborgene Stolpersteine

Was viele sich leichter vorstellen, als es letztlich ist: Elektrotechnik ist kein Beruf für gleichmäßig tickende Metronome. Klar, da gibt es die festen Größen: Schaltpläne entwerfen, Systeme programmieren, neue Komponenten simulieren – oder auch schlicht mal die Fehler in der SPS finden, weil die Maschine stottert statt tanzt. Die Theorie ist das eine, die umsetzbare Realität, sagen wir, gelegentlich störrisch. Die Realität liebt Details – und oft ist genau das der Unterschied zwischen dem guten und dem sehr guten Ingenieur. Nicht im Lehrbuch: Dass zwischen einer perfekten Simulation und der tatsächlichen Schaltung am Ende dieser eine, schwer zu diagnostizierende Fehler sitzen kann. Wie oft? Öfter, als es Tech-Karriereblogs je zugeben würden.

Je nach Branche – von der Energietechnik über Automatisierung bis hin zu Mikroelektronik oder Mobilitätssystemen – verlagert sich das Aufgabenprofil, mal in Richtung Projektmanagement und Kundenkontakt, mal ins stille Labor oder die große Halle, wo der Schaltschrank größer wirkt als man selbst. Was mich immer wieder wundert: Wie unterschiedlich die Erwartungshaltung ist, je nachdem, ob man bei einem Großkonzern (hierarchisch-zäh) oder einem kleinen Mittelständler (ein bisschen wie Impro-Theater) einsteigt. Wer flexibel bleibt, gewinnt.


Die Sache mit den Voraussetzungen: Fähigkeiten zwischen Rechenschieber und Empathie

Elektrotechniker sind nicht nur Zahlenmenschen. Ja, mathematische Sicherheit – logisch, ohne sie keine Wechselstromberechnung, kein Frequenzumrichter, kein grüner Haken bei der Sicherheitsprüfung. Aber mit Formeln allein überlebt man nicht lange. Was unterschätzt wird: Kommunikation. Wer im Team an einem neuen Sensorsystem arbeitet, muss die Konzepte der Kolleginnen (und, na klar, Kunden!) verstehen, Rückfragen stellen dürfen und – nicht zu unterschätzen: sich in Meetings auch mal durchsetzen können, gerade als frische Stimme im Raum. Und, damit keiner sagen kann, es hätte einen niemand gewarnt: Geduld. Viel Geduld. Dingen beim Scheitern zusehen und daraus neue Schlüsse ziehen – eine Kernkompetenz, die garantiert keine Hochglanz-Broschüre ins Schaufenster stellt.

Wer neu einsteigt, erlebt diese Lernkurve oft als steil, manchmal als zu steil. Also nicht verzweifeln, wenn im ersten Jahr zwischen Theorie (Signaltheorie, anyone?) und Realität (Stecker passt nicht, Leitung zu kurz) erst mal einiges ruckelt. Die berühmte Frustrationstoleranz – ja, sie zahlt sich aus.


Gehalt: Zwischen Hochspannung und Erdung – was ist realistisch?

Nun zum Elefanten im Raum: das liebe Geld. Kaum ein Berufsgespräch in der Elektrotechnik, das nicht spätestens ab dem dritten Kaffee bei den Verdienstmöglichkeiten landet. Und ja, die Bandbreite ist eine Weltreise: Wer im Südwesten Deutschlands im Bereich Automobil oder Chemie anheuert, kann direkt nach dem Studium mit Einstiegsgehältern in den späten Vierzigern landen – manchmal mehr, je nach Abschluss und Betrieb. Im Osten, bei kleineren Unternehmen oder Nischenbranchen, landet man dagegen oft spürbar drunter. „Brutto“ ist ohnehin eine mathematische Fiktion, das merken viele erst im echten Leben. Und wie schnell geht’s mit dem Gehalt rauf? Weniger als die Gehaltsstudien suggerieren, jedenfalls in den ersten zwei, drei Jahren. Aber: Fachkräftemangel wird langsam zum echten Druckmittel, zumindest für die, die technologische Neugier mit Kommunikationsfähigkeit verbinden. Keine Garantie für den Aufstieg, aber auch keine Sackgasse.

Spannend: Je spezialisierter und flexibler man ist (zum Beispiel durch Know-how in Leistungselektronik plus Projektleitung, oder „exotische“ Kenntnisse in Hochvolt oder Embedded Systems), desto schneller öffnet sich die berühmte Gehaltsspirale. Ach, und noch etwas: Tarifbindung ist das heimliche Zauberwort. Wer in den Bereichen Energieversorgung, Bahn, größere Industrie geht, findet häufiger attraktive Tarifmodelle – in vielen Mittelstandsunternehmen sieht’s oft etwas luftiger aus.


Karrierewege und Weiterbildung: Hauptsache Richtung Vielfalt

Der Mythos vom linearen Karrierepfad hält sich, zumindest in Ratgebern. In Wahrheit gleicht der Berufsweg im Bereich Elektrotechnik eher einem U-Bahn-Plan als einem schnurgeraden Gleis. Klar, Master oder Promotion öffnen Türen – aber auch Quereinsteiger, Werkstudenten, Techniker mit Berufserfahrung und Weiterbildungszertifikaten (Stichworte Automatisierung, IoT, Sicherheitsnormen) finden im Alltag überraschend große Schnittmengen mit den Universitätsabsolventen. Viele Firmen sind anpassungsfähiger, als man glaubt – Diversität im Lebenslauf ist eher Pluspunkt als Warnsignal, solange die Kompetenzen stimmen.

Auffällig: Weiterbildung ist in der Elektrotechnik oft keine freiwillige Schönwetter-Beschäftigung, sondern Überlebensstrategie. Die Geschwindigkeit, mit der digitale Tools, Künstliche Intelligenz und Automatisierung die klassische Ingenieurtätigkeit durchdringen, ist – freundlich gesagt – sportlich. Wer am Ball bleibt (ja, das kann Zeit und Nerven kosten), bleibt auch für die attraktivsten Arbeitgeber interessant. Wer meint, nach der Hochschule wäre alles Gepäck für den Rest der Laufbahn dabei, wird böse überrascht. Ich habe erlebt, wie aus Projektleitern mit jahrzehntelanger Erfahrung plötzlich gefragte Fachexperten für Digitalisierung wurden – aus purem Eigenantrieb.


Arbeitsmarkt: Wandel, Fachkräftemangel – und die unausgesprochene Sehnsucht nach Sinn

Der Arbeitsmarkt? Angespannt, aber voller Chancen für Schlaue, Mutige, Querdenker. Was vielen nicht klar ist: Der berühmte „Fachkräftemangel“ ist keine homogene Suppe – Ingenieure werden gesucht, ja, aber eben dort, wo neue Energiegewinnung, Mobilitätskonzepte, Produktionsautomatisierung oder Digitalisierung brennen. In der reinen Unterhaltungselektronik, zum Beispiel, sieht es weniger sonnig aus. Standorte zählen also. Süddeutschland, Nordrhein-Westfalen und die urbanen Zentren im Norden versprechen größere Auswahl und bessere Bedingungen – auch, weil dort die Investitionen in Energiewende und Industrie 4.0 besonders sprudeln. Ländliche Regionen, kleinere Betriebe? Es gibt sie – aber dort ist oft mehr Improvisation und Allround-Talent gefragt. Auch spannend, aber: Man muss es mögen.

Ganz aktuell spüre ich, dass sich Themen wie Nachhaltigkeit und Work-Life-Balance zunehmend in Bewerbungsgesprächen, aber auch im Arbeitsalltag spiegeln. Es gibt sie noch, die „alten“ Hierarchien und Überstunden-Orgien – aber immer mehr Vorgaben zu Homeoffice, flexiblen Arbeitszeiten und Diversität sickern in die Unternehmen hinein. Wer den Wunsch hat, Beruf und Privatleben auszubalancieren, findet heute eher offene Ohren als noch vor fünf Jahren. Aber selbstverständlich gibt es Unterschiede. Manchmal frage ich mich, ob wir als Berufsgruppe nicht stillschweigend dabei sind, nicht nur Strom, sondern auch Arbeitskultur umzupolen. Schön wär's.


Zwischen Selbstzweifel und Abenteuerlust: Eine Branche in Bewegung, aber ohne Patentrezepte

Abschließend – Quatsch, diesen Schluss spare ich mir. Bleibt die Erkenntnis: Berufseinsteiger und Umsteiger finden als Ingenieurinnen und Ingenieure in der Elektrotechnik einen Arbeitsmarkt voller Chancen, aber auch mit Hürden, die nicht auf den ersten Blick zu sehen sind. Wer mit Realitätssinn, Freude am Knobeln und etwas Durchhaltevermögen sich ins Gewusel stürzt, wird belohnt: mit Abwechslung, Gehalt mit Entwicklungsperspektive und der Möglichkeit, an Dingen zu bauen, die wirklich zählen. Na ja, meistens jedenfalls. Wer einfach nur Routine will, wird enttäuscht sein. Wer aber Lust auf nicht ganz planbare Abenteuer mit Schaltplan, Software und Menschen hat – willkommen im Team.


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