Industriemeister/in (Elektrotechnik) Jobs

61 aktuelle Industriemeister/in (Elektrotechnik) Stellenangebote

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Elektroniker (m/w/d) Energie- und Gebäudetechnik

Etec Elektrotechnische Anlagen GmbHVelbert

Unser mittelständisches Elektrounternehmen, seit 1979 am Markt, zählt rund 80 engagierte Mitarbeitende. Wir sind spezialisiert auf Energie- und Gebäudetechnik und bedienen sowohl Industrie- als auch Gewerbekunden sowie öffentliche Auftraggeber. Unser Leistungsspektrum umfasst hochwertige Elektroinstallationen in Büro- und Verwaltungsgebäuden. Dank unserer Expertise garantieren wir effiziente und zuverlässige Lösungen im Elektrotechnikbereich. Informieren Sie sich jetzt über aktuelle Stellenangebote auf Step Stone und starten Sie Ihre Karriere bei uns! Für weitere Informationen zu Gehältern und Arbeitgeberbewertungen besuchen Sie Step Stone.de und finden Sie Ihren Traumjob.
Weiterbildungsmöglichkeiten Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Elektrotechniker - EMSR / Netztechnik - Energieversorgung & Instandhaltung (w/m/d)

Maxauer Papierfabrik GmbHKarlsruhe

Wir suchen einen Elektrotechniker (w/m/d) in Karlsruhe für die Netztechnik und Energieversorgung. Ihre Hauptaufgabe ist die Sicherstellung der technischen Verfügbarkeit von Leitungen und Schaltanlagen. Sie gewährleisten einen sicheren Betrieb unter Einhaltung aller Vorschriften sowie Gesetze und führen regelmäßige Prüfungen durch. Zudem planen und optimieren Sie Instandhaltungsarbeiten und arbeiten an der Störungsbeseitigung. Eine erfolgreich abgeschlossene elektrotechnische Ausbildung und Erfahrung im Umgang mit Spannungen bis 110kV sind Voraussetzung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams in der Papierproduktion!
Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Caverion Deutschland GmbHDeggendorf

Sie träumen von einer Karriere in einem der größten Infrastrukturprojekte Europas? Arbeiten Sie an der Gebäudetechnik des Frankfurter Flughafens oder gestalten Sie das Auswärtige Amt in Berlin energieeffizienter. Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten in der Automatisierungstechnik, um die Chirurgie an Universitäten zu revolutionieren! Die neuesten Stellenangebote finden Sie auf Step Stone.de, wo Traumjobs auf Sie warten. Erstellen Sie noch heute Ihren Jobagenten und verpassen Sie keine Gelegenheit mehr. Besuchen Sie https://bit.ly/2KOag YD für Informationen zu Arbeitgebern, Gehaltsdaten und wertvolle Karrieretipps auf Step Stone.de!
Weihnachtsgeld Fahrtkosten-Zuschuss Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Caverion Deutschland GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Elektriker / Elektroinstallateur (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik in Vollzeit

Elektrotechnik Dederding MeisterbetriebErkrath

Wir suchen einen Elektriker / Elektroinstallateur (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik in Vollzeit in Erkrath. Deine Aufgaben umfassen Elektroinstallationen in Neu- und Altbauten, moderne Licht- und Beleuchtungssysteme sowie die Installation von Daten- und Netzwerktechnik. Du bringst eine abgeschlossene Berufsausbildung in diesem Bereich mit, arbeitest selbstständig und zuverlässig im Team. Zusätzlich hast du einen Führerschein der Klasse B. Freue dich auf 30 Tage Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie betriebliche Altersvorsorge. Bewirb dich jetzt und starte deine Karriere in einem dynamischen Umfeld!
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik

Elektro Wittner GmbHErlangen

Als zertifizierter Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik in Vollzeit erwarten dich zahlreiche Vorteile. Genieße 30 Tage Urlaub, eine attraktive Entlohnung sowie Weihnachtsgeld und profitiere von einer betrieblichen Altersvorsorge. Du arbeitest in einem familiären Betrieb mit flachen Hierarchien und einem unbefristeten Arbeitsvertrag. Zu deinen Aufgaben gehören die eigenständige Ausführung von Elektrotechnikprojekten, Beratung von Kunden und Installation elektrotechnischer Anlagen. Zudem setzt du neue Projekte im Bereich E-Mobilität um und übernimmst die Inbetriebnahme. Werde Teil unseres engagierten Teams und shape die Zukunft der Energieversorgung!
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Festanstellung Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik

Elektro Wittner GmbHBamberg

Starte deine Karriere als Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik in Vollzeit. In dieser Position übernimmst du anspruchsvolle Aufgaben in der Elektrotechnik und koordinierst Baustellen eigenverantwortlich. Du arbeitest an spannenden Projekten, einschließlich E-Mobilität, und übernimmst die Kundenberatung, Auslegung sowie Montage. Zudem installierst und wartest du elektrotechnische Anlagen in Wohn- und Gewerbegebäuden. Du bringst eine abgeschlossene Ausbildung im Elektrohandwerk mit und hast eine Leidenschaft für neue Technologien. Wenn du eine strukturierte Arbeitsweise und Eigenverantwortung schätzt, bewirb dich jetzt für diese attraktive Stelle!
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Festanstellung Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Elektriker / Elektroinstallateur (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik in Teilzeit

Elektrotechnik Dederding MeisterbetriebErkrath

Wir suchen einen Elektriker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik in Teilzeit in Erkrath. Ihre Aufgaben umfassen Elektroinstallationen in Neu- und Altbauten sowie die Planung moderner Lichtsysteme. Außerdem sind Sie verantwortlich für die Installation und Wartung von Daten- und Netzwerktechnik sowie Kommunikationsanlagen. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroniker und eine zuverlässige, strukturierte Arbeitsweise. Wir bieten 30 Tage Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie betriebliche Altersvorsorge. Profitieren Sie von einem wertschätzenden Betriebsklima und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten in unserem Team!
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung zur Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Robert Seedig ElektroanlagenGrevenbroich

Starte deine Karriere als Auszubildender zur Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik in Grevenbroich! In dieser spannenden Ausbildung erhältst du umfassende Einblicke in die Elektrotechnik und arbeitest eng mit erfahrenen Fachleuten zusammen. Zu deinen Aufgaben gehören Installation und Wartung elektrischer Anlagen sowie das Anschließen und Prüfen von Komponenten. Du wirst aktiv an der Planung und Umsetzung von Projekten mitwirken und lernst wichtige Sicherheitsvorschriften kennen. Wir suchen motivierte Bewerber mit handwerklichem Geschick, die Freude an abwechslungsreichen Aufgaben haben. Bewirb dich jetzt und forme gemeinsam mit uns die Zukunft der Elektrotechnik!
Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik (m/w/d)

Relais Elektrohandwerk GmbHKamenz

Wir suchen engagierte Elektroniker und Techniker (m/w/d) in Kamenz, die die Zukunft der Elektroinstallation mitgestalten möchten. Hast du eine Leidenschaft für Technik und Innovation? Dein Aufgabenbereich umfasst die Installation elektrischer Anlagen in Industrie und Privatbereich sowie die Errichtung von Schalt- und Sicherungsverteilern. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroinstallateur oder Elektroniker und ein freundliches Auftreten gegenüber Kunden. Zusätzlich wirst du für die Inbetriebnahme von Elektroanlagen und die Überprüfung nach DIN VDE verantwortlich sein. Ein Führerschein der Klasse B ist erforderlich.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Arbeitskleidung Weihnachtsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik (m/w/d)

Relais Elektrohandwerk GmbHBautzen

Wir suchen leidenschaftliche Elektroniker und Techniker (m/w/d) in Bautzen, die mit uns die Zukunft der Elektroinstallation gestalten möchten. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Installation elektrischer Anlagen in Industrie und Privatbereich, einschließlich Wohnungsinstallationen und Straßenbeleuchtung. Sie tragen Verantwortung für das Errichten von Schalt- und Sicherungsverteilern sowie die Inbetriebnahme von Elektroanlagen. Erfahrungen in der Installation von PV-Anlagen und der Überprüfung ortsveränderlicher und ortsfester Anlagen nach DIN VDE sind erforderlich. Ein freundlicher Umgang mit Kunden ist uns wichtig. Bewerben Sie sich jetzt, wenn Sie eine abgeschlossene Ausbildung zum Elektroinstallateur oder Elektroniker (m/w/d) haben und Führerschein Klasse B besitzen!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Arbeitskleidung Weihnachtsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Industriemeister/in (Elektrotechnik) wissen müssen

Industriemeister/in (Elektrotechnik) Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Industriemeister/in (Elektrotechnik) wissen müssen

Zwischen Werkbank und Chefzimmer: Wie sich der Berufsalltag als Industriemeister Elektrotechnik wirklich anfühlt

Wer morgens mit Kaffeebecher und Sicherheitsstiefeln zwischen Wartungsplänen, Lärmkulisse und Kollegen durchs Werk schlendert, kann erahnen: Der Beruf des Industriemeisters Elektrotechnik balanciert irgendwo zwischen Technik, Personalführung und spontaner Feuerwehr. Mal um halb sieben vor einer rauchenden Steuerung stehend, mal um elf in der zweiten Besprechung zum Thema „Innovationsstrategie“. Routinetage? Selten. Eher ein Dauerlauf voller kleiner Sprünge.
Natürlich klingt die Stellenbeschreibung in vielen Anzeigen erstmal wie die Quadratur des Kreises. Verantwortlich für eine ganze Mannschaft elektrischer Anlagen, Ansprechpartner für Geschäftsführung und Instandhaltung, dazu noch Sicherheitsbeauftragter, Ausbilder und Schlichter bei Konflikten um Urlaubstage. Manchmal, wenn nach einem langen Tag der Blick auf die To-do-Liste fällt, fragt man sich schon, wie das alles nebeneinander passen soll – oder ob der Tag einfach zwei Stunden mehr bräuchte.


Was muss man mitbringen? Technikverstand – und Nerven wie Drahtseile

Die eigentliche Hürde liegt nicht in der Theorie: Prüfungen werfen viele durch, ja, aber echte Reife zeigt sich am Montagmorgen, wenn drei Schichtleiter anrufen, weil irgendwo der Wurm drinsteckt. Schaltpläne lesen und normative Vorgaben kennen – gewiss. Aber sich durchwursteln, Verantwortung übernehmen und im Zweifel ein Team zusammenhalten, das hat nichts mit DIN-A4-Blättern zu tun.
Ich habe erlebt, wie gestandene Kollegen an der Kommunikation mit unterschiedlich motivierten Azubis beinahe verzweifeln. Das ist kein Witz: Technikspezialisten mit Hang zur Detailverliebtheit geraten beim Thema Menschenführung schnell ins Schleudern. Wer nur nach Schema arbeitet, ist auf verlorenem Posten – Flexibilität ist das Tagesgeschäft. Und, was viele unterschätzen: Wer gerne improvisiert und im Trubel den Überblick behält, wird hier selten arbeitslos.


Geld spricht – aber nicht überall gleich laut: Über das Gehalt der Industriemeister Elektrotechnik

Kommen wir zum heiklen Thema, das niemand so richtig anspricht, das aber letztlich doch alle betrifft: das Gehalt. An der Oberfläche klingt das ganz ordentlich. Einstiegsgehälter landen je nach Betrieb, Bundesland und Branche meistens irgendwo zwischen 3.400 € und 4.300 € brutto im Monat – mit Luft nach oben, wenn man Erfahrungen sammelt, Verantwortung übernimmt oder in tarifgebundene Industriebetriebe wechselt.
Allerdings klaffen die Vorstellungen manchmal auseinander. Im Süden, wo die Automobilindustrie noch trommelt, mag die Sonne heller scheinen – was sich auf dem Lohnstreifen abzulesen ist. In strukturschwächeren Regionen kann dasselbe Aufgabenspektrum schnell weniger einbringen. Bitter? Jein. Man kann’s beeinflussen: Qualifikationen nachlegen, Fachthemen besetzen, Mobilität zeigen. Und Hand aufs Herz: Wer nicht zu faul ist, auch mal Schicht oder Bereitschaft zu schieben, der kann sich Zusatzprämien sichern, die das Konto auffüllen. Nur: Geschenkt wird selten etwas.


Arbeiten, wo der Strom pulsiert: Chancen und Risiken für Einsteiger und Wechselwillige

Der Arbeitsmarkt – eine Wundertüte. Manchmal leer, manchmal prall gefüllt. Eines ist aber geradezu spürbar: Elektronische Kompetenzen erleben einen Nachfrageboom, quer durch alle Industriezweige. Digitalisierung, Automatisierung, selbst die gute alte Energiewende: Ohne Leute, die nicht nur die Technik verstehen, sondern auch eine Mannschaft auf Kurs halten können, steht so mancher Betrieb da wie ein Rechner ohne Strom.
Das eröffnet Chancen – auch für Fachkräfte, die bislang im reinen Handwerk oder als Techniker gearbeitet haben und jetzt einen Schritt raufwollen. Problematisch ist höchstens der Anspruch, bei allem den „perfekten Lebenslauf“ vorlegen zu müssen. Viele Arbeitgeber nehmen lieber jemanden mit Ecken und Kanten, der authentisch führt, als einen glattgeleckten Karrieristen mit PowerPoint-Lächeln.


Work-Life-Balance – und was davon übrig bleibt

Meine ehrliche Meinung dazu? Wer in der Produktion mit Personalverantwortung arbeitet, erlebt selten eine starre 9-zu-5-Welt. Verschobene Einsätze, Anrufe am Wochenende, Schichtgetümmel, dazwischen ein spontanes Krisenmeeting. Gewisse Dinge zieht man einfach an, wenn man das Meisterabzeichen am Revers trägt. Familie, Hobbys, mal Zeit für sich – nicht unmöglich, aber man arbeitet daran. Ich kenne Kollegen, die sich mit der Familie auf „Woche/Woche“-Modelle eingependelt haben, andere schwören auf kompakte Arbeitsblöcke und verlängerte Freizeitphasen. Für den Alltag gilt: Wer rechtzeitig abschalten kann und für sich Grenzen zieht, hält länger durch. Sonst frisst sich der Elektronenschwarm schnell ins Privatleben.


Lust auf Zukunft: Warum sich das „Meistern“ trotzdem lohnt

Wer einmal die Luft im Meisterbüro geschnuppert hat – zwischen riechender Technik, sachlichen Gesprächen und dem unnachahmlichen Humor der Werkshallen – fragt sich irgendwann, warum sich eigentlich so wenige aus dem technischen Bereich dorthin wagen. Ja, der Schritt ist groß. Anspruchsvoll. Nicht jeder Tag macht glücklich, und nicht jeder Konflikt bringt den Puls runter. Aber die Mischung aus technischer Finesse, Führung und echtem Gestaltungsspielraum hat Seltenheitswert.
Gerade Einsteiger und solche mit dem Wunsch nach Veränderung sollten den Sprung wagen, wenn sie neugierig auf Menschen sind, gerne Verantwortung schultern – und sich nicht vor gelegentlichem Zähneknirschen scheuen. Und eins steht fest: Kaum ein Bereich bietet derzeit mehr Aussicht auf Entwicklung, Teamgeist und Perspektiven zwischen Tagesgeschäft und Innovation.
Ich persönlich? Manchmal fluche ich, dann schmunzle ich. Was bleibt: Der Strom fließt weiter, solange jemand Lust hat, ihn zu steuern.


Kurzbeschreibung Industriemeister/in (Elektrotechnik)

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Industriemeister/in (Elektrotechnik)

Die eigentliche Hürde liegt nicht in der Theorie: Prüfungen werfen viele durch, ja, aber echte Reife zeigt sich am Montagmorgen, wenn drei Schichtleiter anrufen, weil irgendwo der Wurm drinsteckt. Schaltpläne lesen und normative Vorgaben kennen – gewiss. Aber sich durchwursteln, Verantwortung übernehmen und im Zweifel ein Team zusammenhalten, das hat nichts mit DIN-A4-Blättern zu tun.
Ich habe erlebt, wie gestandene Kollegen an der Kommunikation mit unterschiedlich motivierten Azubis beinahe verzweifeln. Das ist kein Witz: Technikspezialisten mit Hang zur Detailverliebtheit geraten beim Thema Menschenführung schnell ins Schleudern. Wer nur nach Schema arbeitet, ist auf verlorenem Posten – Flexibilität ist das Tagesgeschäft. Und, was viele unterschätzen: Wer gerne improvisiert und im Trubel den Überblick behält, wird hier selten arbeitslos.

Kommen wir zum heiklen Thema, das niemand so richtig anspricht, das aber letztlich doch alle betrifft: das Gehalt. An der Oberfläche klingt das ganz ordentlich. Einstiegsgehälter landen je nach Betrieb, Bundesland und Branche meistens irgendwo zwischen 3.400 € und 4.300 € brutto im Monat – mit Luft nach oben, wenn man Erfahrungen sammelt, Verantwortung übernimmt oder in tarifgebundene Industriebetriebe wechselt.
Allerdings klaffen die Vorstellungen manchmal auseinander. Im Süden, wo die Automobilindustrie noch trommelt, mag die Sonne heller scheinen – was sich auf dem Lohnstreifen abzulesen ist. In strukturschwächeren Regionen kann dasselbe Aufgabenspektrum schnell weniger einbringen. Bitter? Jein. Man kann’s beeinflussen: Qualifikationen nachlegen, Fachthemen besetzen, Mobilität zeigen. Und Hand aufs Herz: Wer nicht zu faul ist, auch mal Schicht oder Bereitschaft zu schieben, der kann sich Zusatzprämien sichern, die das Konto auffüllen. Nur: Geschenkt wird selten etwas.

Der Arbeitsmarkt – eine Wundertüte. Manchmal leer, manchmal prall gefüllt. Eines ist aber geradezu spürbar: Elektronische Kompetenzen erleben einen Nachfrageboom, quer durch alle Industriezweige. Digitalisierung, Automatisierung, selbst die gute alte Energiewende: Ohne Leute, die nicht nur die Technik verstehen, sondern auch eine Mannschaft auf Kurs halten können, steht so mancher Betrieb da wie ein Rechner ohne Strom.
Das eröffnet Chancen – auch für Fachkräfte, die bislang im reinen Handwerk oder als Techniker gearbeitet haben und jetzt einen Schritt raufwollen. Problematisch ist höchstens der Anspruch, bei allem den „perfekten Lebenslauf“ vorlegen zu müssen. Viele Arbeitgeber nehmen lieber jemanden mit Ecken und Kanten, der authentisch führt, als einen glattgeleckten Karrieristen mit PowerPoint-Lächeln.

Meine ehrliche Meinung dazu? Wer in der Produktion mit Personalverantwortung arbeitet, erlebt selten eine starre 9-zu-5-Welt. Verschobene Einsätze, Anrufe am Wochenende, Schichtgetümmel, dazwischen ein spontanes Krisenmeeting. Gewisse Dinge zieht man einfach an, wenn man das Meisterabzeichen am Revers trägt. Familie, Hobbys, mal Zeit für sich – nicht unmöglich, aber man arbeitet daran. Ich kenne Kollegen, die sich mit der Familie auf „Woche/Woche“-Modelle eingependelt haben, andere schwören auf kompakte Arbeitsblöcke und verlängerte Freizeitphasen. Für den Alltag gilt: Wer rechtzeitig abschalten kann und für sich Grenzen zieht, hält länger durch. Sonst frisst sich der Elektronenschwarm schnell ins Privatleben.

Wer einmal die Luft im Meisterbüro geschnuppert hat – zwischen riechender Technik, sachlichen Gesprächen und dem unnachahmlichen Humor der Werkshallen – fragt sich irgendwann, warum sich eigentlich so wenige aus dem technischen Bereich dorthin wagen. Ja, der Schritt ist groß. Anspruchsvoll. Nicht jeder Tag macht glücklich, und nicht jeder Konflikt bringt den Puls runter. Aber die Mischung aus technischer Finesse, Führung und echtem Gestaltungsspielraum hat Seltenheitswert.
Gerade Einsteiger und solche mit dem Wunsch nach Veränderung sollten den Sprung wagen, wenn sie neugierig auf Menschen sind, gerne Verantwortung schultern – und sich nicht vor gelegentlichem Zähneknirschen scheuen. Und eins steht fest: Kaum ein Bereich bietet derzeit mehr Aussicht auf Entwicklung, Teamgeist und Perspektiven zwischen Tagesgeschäft und Innovation.
Ich persönlich? Manchmal fluche ich, dann schmunzle ich. Was bleibt: Der Strom fließt weiter, solange jemand Lust hat, ihn zu steuern.

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