Technische/r Gutachter/in Jobs

18 aktuelle Technische/r Gutachter/in Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Projektbearbeiter (m/w/d) im Bereich Umwelt- und Energiemanagement

greencert. Umweltgutachter GmbHDettingen Erms

Werde Teil der Energiewende! Die greencert. Umweltgutachter GmbH sucht engagierte Fachkräfte im Bereich Energie aus Biomasse. Wir bieten umfassende Zertifizierungen in Umwelt- und Energietechnik sowie Beratungsleistungen zu Energieeffizienz. Unser Team aus Experten ermöglicht innovatives Arbeiten in einer zukunftsorientierten Branche. Besuche unsere Stellenanzeige auf StepStone.de und sichere dir deinen Traumjob! Für weitere Informationen über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieretipps schau auf StepStone.de vorbei.
Quereinstieg möglich Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Sachverständiger Befahranlagen / Aufzüge Windenergieanlagen (m/w/d)

DEKRA Automobil GmbHNeubrandenburg

Werde Sachverständiger für Befahranlagen und Aufzüge in der Windenergie bei DEKRA in Neubrandenburg. Du prüfst Windenergieanlagen, Wasserstofferzeugungs- und Solar PV-Anlagen. Unsere Abteilung verantwortet die technischen Prüfungen von der Genehmigung bis zur Inbetriebnahme. Außerdem entwickeln wir innovative Prüfmethoden und erstellen umfassende Gutachten. DEKRA engagiert sich weltweit für Sicherheit in allen Bereichen – von der Fahrzeugprüfung bis zur Cybersicherheit. Werde Teil eines dynamischen Teams mit 48.000 Mitarbeitenden und gestalte die Zukunft der erneuerbaren Energien aktiv mit!
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Bauingenieur / Bergbauingenieur/ Umweltingenieur (m/w/d)

Kimm GmbH & Co. KGHessen, Thüringen

Werde Teil unseres erfolgreichen Unternehmens als Bauingenieur, Bergbauingenieur oder Umweltingenieur (m/w/d) in Wabern-Udenborn, Hessen. Wir sind spezialisiert auf nachhaltigen Tagebau von Sand und Kies sowie die Verarbeitung mineralischer Rohstoffe. Unsere modernen Anlagen und effizienten Prozesse garantieren eine umweltbewusste Versorgung der Bauindustrie mit hochwertigen Baustoffen. Du möchtest Verantwortung übernehmen und aktiv zur Rohstoffgewinnung beitragen? Bei uns hast du die Möglichkeit, deine Ideen wirksam umzusetzen und wirklich etwas zu bewegen. Werde Teil unseres Teams und gestalte die Zukunft der Baustoffindustrie mit!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Firmenwagen Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Teamleiter:in Technischer Umweltschutz für Infrastrukturprojekte

Deutsche Bahn AGDresden, Erfurt, Leipzig, Magdeburg

Die DB Infra GO AG sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Teamleiter:in für Technischen Umweltschutz in Leipzig, Dresden, Erfurt oder Magdeburg. In dieser Schlüsselposition verantwortest du die fachliche Unterstützung bei Infrastrukturprojekten, einschließlich Boden-, Gewässer- und Immissionsschutz sowie Abfallmanagement. Du führst ein Team von Projektingenieur:innen und sorgst für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Zudem bist du als Key Account die Ansprechperson für Führungskräfte und Projektleitungen. Deine Expertise ist entscheidend für den nachhaltigen Erfolg unserer Projekte. Bewirb dich jetzt und gestalte aktiv den technischen Umweltschutz!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Projektentwickler (m/w/d) Kooperationen Erneuerbare Energien

UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KGBielefeld, Essen

Die UKA-Gruppe ist einer der führenden Projektentwickler für erneuerbare Energien in Deutschland. Mit einer beeindruckenden Projektpipeline von über 19 Gigawatt zählt sie zu den Vorreitern der Energiewende. Neben der Entwicklung sorgt die Betriebsführungsgesellschaft UKB für die effiziente Betriebsführung von Wind- und Photovoltaikanlagen. Durch umfassendes Konfliktmanagement und die Sicherung von Wegerechten gewährleistet UKA eine erfolgreiche Umsetzung ihrer Projekte. Interessierte können auf StepStone.de mehr über die aktuellen Stellenangebote und Karrieremöglichkeiten erfahren. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Traumjob im Bereich erneuerbare Energien zu finden!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Elektrotechnik & Leittechnik - Energieerzeugungsanlagen (w/m/d)

TÜV SÜDFilderstadt, Mannheim

Innovationen gestalten unser Leben grundlegend und prägen die Zukunft. Die TÜV SÜD Gruppe spielt eine zentrale Rolle in dieser dynamischen Entwicklung. Wir bieten umfassende Dienstleistungen von Beratungen und Bewertungen bis hin zu Analysen in der Energietechnik. Unser Know-how umfasst Themen wie Functional Safety und Blitzschutz. Entdecken Sie zudem auf StepStone.de Ihre Karrieremöglichkeiten und richten Sie einen Jobagenten ein, um Ihren Traumjob zu finden! Informieren Sie sich über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieretipps, um Ihre berufliche Zukunft erfolgreich zu gestalten.
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Sales Manager - Solar & BESS (all genders)

meteocontrol GmbHAugsburg, Berlin

Meteocontrol ist seit 1998 ein führender Entwickler im Bereich erneuerbare Energien und bietet innovative Energiemanagementsysteme. Unsere Lösungen decken den gesamten Lebenszyklus von Energiesystemen ab, von der Planung bis zur Inbetriebnahme. Als Experten für die Energiewende unterstützen wir Kernstakeholder in der Branche. Profitieren Sie von unserem Know-how in der Inspektion und Preisgestaltung. Sichern Sie sich Ihre Karrierechancen, indem Sie unseren Jobagenten auf Step Stone nutzen. Entdecken Sie weitere Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und Karrieretipps auf Step Stone.de.
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur*in als Sachverständige*r Energietechnik im Bereich Druckgeräte und Anlagentechnik (w/m/d)

TÜV Rheinland GroupBerlin Schöneberg

Entdecken Sie spannende Karrieremöglichkeiten bei TÜV Rheinland Industrie Service GmbH unter dem Referenzcode 11750. Unser globales Team von über 27.000 Fachleuten setzt sich für innovative Lösungen in Energietechnik ein. Bei uns haben Sie die Chance, Ihr Wissen eigenverantwortlich zu entwickeln und gleichzeitig Ihre beruflichen Fähigkeiten auszubauen. Wir suchen talentierte Mitarbeiter mit Überzeugungskraft, Flexibilität und Englischkenntnissen. Starten Sie Ihre Karriere noch heute, indem Sie die Original Stellenanzeige auf Step Stone.de aufrufen. Erfahren Sie mehr über Arbeitgeber, Gehaltsdaten und Karrieretipps unter https://bit.ly/2KOag YD.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Bauingenieur / Bergbauingenieur/ Umweltingenieur (m/w/d)

Kimm GmbH & Co. KGWabern Udenborn, Hessen

Die Planung und Steuerung von Projekten im Tagebau erfordert fundierte Kenntnisse im Bergbauingenieurwesen oder Bauingenieurwesen. Eine Optimierung der Gewinnungs- und Aufbereitungsprozesse führt zu effizienteren Abläufen. Technische Unterlagen sowie Gutachten sind entscheidend für die Koordination zwischen Behörden und Partnern. Zudem ist die Mitarbeit bei Genehmigungs- und Umweltverfahren unerlässlich, um Sicherheits- und Umweltstandards zu gewährleisten. Eine strukturierte, eigenständige Arbeitsweise und Teamfähigkeit sind für den Erfolg in dieser Rolle wichtig. Voraussetzung ist ein ausgeprägtes Interesse an Rohstoffen und nachhaltigen Technologien.
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Projektingenieur Verfahrenstechnik Energie / Umwelt (m w d)

Dr. Born - Dr. Ermel GmbHAchim

Bei Born Ermel Ingenieure hast du die Chance, spannende Projekte in der thermischen Verfahrenstechnik eigenverantwortlich zu führen. Du gestaltest aktiv und profitierst von interdisziplinärer Zusammenarbeit und vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten. Durch umfangreiche Weiterbildungen stärkst du deine fachlichen und persönlichen Kompetenzen. Flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Unsere stabile Unternehmensstruktur garantiert dir sowohl interessante Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert als auch Mobilitätsangebote wie Business Bike und Firmenfitness. Werde Teil unseres Teams und leite innovative Projekte wie Müllverbrennung oder Biomasse-Heizkraftwerke!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Technische/r Gutachter/in wissen müssen

Technische/r Gutachter/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Technische/r Gutachter/in wissen müssen

Technische Gutachter: Zwischen Fachverstand, Anspruch und Alltagschaos

Wer behauptet, der Job des Technischen Gutachters sei ein reines Schreibtischvergnügen, der hat vermutlich noch nie eigene Messgeräte geschleppt, auf bröckelndem Putz nach Baumängeln gesucht oder sich durch widersprüchliche Pläne und Vorschriften gekämpft. Ich gebe zu: Es war eine Mischung aus Pflichtbewusstsein und Neugier, die mich ursprünglich in diese Zunft zog. Für neugierige Einsteiger, Aufsteiger oder Umsteiger – so wie ich es mal war – bleibt der Beruf trotzdem ein bemerkenswert vielschichtiges Feld. Die Herausforderungen? Sind spezifisch, nie trivial. Die Belohnungen? Kommen oft unerwartet.


Was macht man da eigentlich den lieben langen Tag?

Technische Gutachter begutachten – klar. Aber der Alltag ist weniger geradlinig, als das Wort vermuten lässt. Mal steht man im knietiefen Wasser eines vollgelaufenen Kellers, mal am Konferenztisch der Versicherung. Neben der klassischen Gutachtenerstellung ist vor allem der Spagat zwischen Technikverständnis und objektiver Bewertung gefragt. Schauen Sie sich den Immobiliensektor an, wo Baumängel und Gewährleistungsfragen fast schon mit jeder zweiten Sanierung einhergehen. Oder denken Sie an die boomende Energietechnik – Photovoltaik-Anlagen, die plötzlich nicht leisten, was sie versprechen. Ein Tag ist nie der andere. Wer Routine sucht, möge sich im Archivwesen umtun.


Eigentlich geht’s um mehr als Technik: Woran es wirklich ankommt

Technische Qualifikation ist natürlich Grundvoraussetzung. Aber: Die besten Baupläne helfen wenig, wenn man nicht unvoreingenommen analysieren, Sachverhalte sauber dokumentieren und mitunter auch unangenehme Wahrheiten in sachlichem Ton transportieren kann. Dialogkompetenz zählt mindestens genauso – manchmal sitzt man als Streitschlichter zwischen Bauherr und Handwerker, manchmal als Lotse für Laien inmitten von Normen und Zahlen. Was viele unterschätzen: Gutachter sind keine Richter, keine Versicherungsvertreter und keine Gutmenschen zugleich. Neutralität ist kein Komfort, sondern tägliche Disziplinarbeit.


Gehalt: Realität zwischen Luftschloss und Bodenhaftung

Jetzt zur Gretchenfrage – verdiene ich als Technischer Gutachter Gold oder eher graue Mäuse? Offen gestanden: Das Spektrum ist weiter als man denkt. Einstiegsgehälter pendeln zwischen überschaubar und – nun ja – ausbaufähig. Wer im Angestelltenverhältnis einsteigt, darf je nach Branche und Region mit 45.000 € bis 60.000 € jährlich rechnen. Großstädte – speziell Süddeutschland oder das Rhein-Main-Gebiet – zahlen spürbar besser als strukturschwache Landstriche irgendwo jenseits des Speckgürtels. Die richtig lukrativen Aufträge winken meist selbstständigen oder öffentlich bestellten Sachverständigen mit Reputation, Zulassung und Nerven wie Drahtseile. Allerdings: Abgerechnet wird hier nach aktenkundiger Leistung und im Zweifel pro Stunde. Durchmarsch auf Glamour-Niveau? Selten. Dafür: solide Entwicklungsmöglichkeiten und eine gewisse Krisensicherheit – wenn man sich regional und thematisch geschickt aufstellt.


Karrierewege: Ein zu verschlungener Pfad?

Ob Bauwesen, Maschinenbau oder Elektrotechnik: Der Berufszugang führt meist über ein technisches Studium, alternativ einen soliden Techniker- oder Meisterabschluss inklusive mehrjähriger Praxis. Manchmal, ganz selten, reicht auch intensive Berufserfahrung mit einschlägigen Zusatzqualifikationen. Doch die eigentliche Karriereleiter verläuft nicht geradlinig. Wer sich regelmäßig fort- und weiterbildet – Stichwort DIN-Normen, digitale Messtechnik, Recht und Gutachtenmethodik –, wird schlichtweg gebraucht. Der Arbeitsmarkt? Im Wandel: Während es früher fast nur Sachverständige „alter Schule“ gab, wächst heute das Feld der spezialisierten Freelancer, die mit moderner Software, 3D-Technik oder Drohnenaufnahmen um Marktanteile kämpfen. Die Kehrseite: Wettbewerb zieht an, Netzwerke werden wichtiger als je zuvor. Ob es überhaupt so etwas wie einen stabilen Karriereplan gibt? Vielleicht – aber er ist selten Wasser auf der Ebene. Eher wie ein Trampelpfad im Nebel: Von Tritt zu Tritt mehr Klarheit.


Ist das was für Workaholics oder Familienmenschen?

Sind wir ehrlich: Ein geregelter Acht-Stunden-Tag ist im Gutachtergeschäft eher Ausnahme als Regel. Dringende Ortstermine, plötzliche Schadensfälle und enge Fristen durch Mandanten oder Gerichte machen die Planung kompliziert. Auf der anderen Seite – zumindest im eigenen Geschäft – wächst die persönliche Freiheit, Arbeitszeiten notfalls selbst zu setzen. Wer Organisation beherrscht und Delegation nicht für eine lästige Krücke hält, wird mit der berühmten Work-Life-Balance halbwegs Freundschaft schließen. Aber: Es gibt Tage, da bleibt der Haustürschlüssel in der Jackentasche, weil der Feierabend wieder nur in der Theorie existiert. Ob das ein Grund zur Klage ist? Kommt auf die Perspektive an. Wer Abwechslung liebt und in Herausforderungen eher die Würze als das Übel sieht, fühlt sich hier erstaunlich wohl.


Wohin mit den Unsicherheiten? Zwischen Veränderung und Verlässlichkeit

Digitalisierung, Klimawandel, neue Bauprodukte – der Aufgabenkanon verschiebt sich rasant. Was früher ausreichte, kann morgen schon zu dünn sein. Trotzdem: Gerade in der Unsicherheit dieser Zeit hat das Gutachterwesen eine fast paradoxe Stabilität entwickelt. Warum? Weil Technik, Material und Mensch am Ende immer wieder aufeinanderprallen – und irgendjemand das mit kühlem Kopf sortieren muss. Mein Rat für den Start? Unverstellte Neugier, eine Prise Geduld und möglichst viele Gespräche mit alten Hasen. Und vor allem: Echte Fehlerkultur. Wer nie danebenliegt, wird nie wirklich gut in dem Job. Klingt sperrig, ist aber so. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang.


Kurzbeschreibung Technische/r Gutachter/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Technische/r Gutachter/in

Technische Gutachter begutachten – klar. Aber der Alltag ist weniger geradlinig, als das Wort vermuten lässt. Mal steht man im knietiefen Wasser eines vollgelaufenen Kellers, mal am Konferenztisch der Versicherung. Neben der klassischen Gutachtenerstellung ist vor allem der Spagat zwischen Technikverständnis und objektiver Bewertung gefragt. Schauen Sie sich den Immobiliensektor an, wo Baumängel und Gewährleistungsfragen fast schon mit jeder zweiten Sanierung einhergehen. Oder denken Sie an die boomende Energietechnik – Photovoltaik-Anlagen, die plötzlich nicht leisten, was sie versprechen. Ein Tag ist nie der andere. Wer Routine sucht, möge sich im Archivwesen umtun.

Technische Qualifikation ist natürlich Grundvoraussetzung. Aber: Die besten Baupläne helfen wenig, wenn man nicht unvoreingenommen analysieren, Sachverhalte sauber dokumentieren und mitunter auch unangenehme Wahrheiten in sachlichem Ton transportieren kann. Dialogkompetenz zählt mindestens genauso – manchmal sitzt man als Streitschlichter zwischen Bauherr und Handwerker, manchmal als Lotse für Laien inmitten von Normen und Zahlen. Was viele unterschätzen: Gutachter sind keine Richter, keine Versicherungsvertreter und keine Gutmenschen zugleich. Neutralität ist kein Komfort, sondern tägliche Disziplinarbeit.

Jetzt zur Gretchenfrage – verdiene ich als Technischer Gutachter Gold oder eher graue Mäuse? Offen gestanden: Das Spektrum ist weiter als man denkt. Einstiegsgehälter pendeln zwischen überschaubar und – nun ja – ausbaufähig. Wer im Angestelltenverhältnis einsteigt, darf je nach Branche und Region mit 45.000 € bis 60.000 € jährlich rechnen. Großstädte – speziell Süddeutschland oder das Rhein-Main-Gebiet – zahlen spürbar besser als strukturschwache Landstriche irgendwo jenseits des Speckgürtels. Die richtig lukrativen Aufträge winken meist selbstständigen oder öffentlich bestellten Sachverständigen mit Reputation, Zulassung und Nerven wie Drahtseile. Allerdings: Abgerechnet wird hier nach aktenkundiger Leistung und im Zweifel pro Stunde. Durchmarsch auf Glamour-Niveau? Selten. Dafür: solide Entwicklungsmöglichkeiten und eine gewisse Krisensicherheit – wenn man sich regional und thematisch geschickt aufstellt.

Ob Bauwesen, Maschinenbau oder Elektrotechnik: Der Berufszugang führt meist über ein technisches Studium, alternativ einen soliden Techniker- oder Meisterabschluss inklusive mehrjähriger Praxis. Manchmal, ganz selten, reicht auch intensive Berufserfahrung mit einschlägigen Zusatzqualifikationen. Doch die eigentliche Karriereleiter verläuft nicht geradlinig. Wer sich regelmäßig fort- und weiterbildet – Stichwort DIN-Normen, digitale Messtechnik, Recht und Gutachtenmethodik –, wird schlichtweg gebraucht. Der Arbeitsmarkt? Im Wandel: Während es früher fast nur Sachverständige „alter Schule“ gab, wächst heute das Feld der spezialisierten Freelancer, die mit moderner Software, 3D-Technik oder Drohnenaufnahmen um Marktanteile kämpfen. Die Kehrseite: Wettbewerb zieht an, Netzwerke werden wichtiger als je zuvor. Ob es überhaupt so etwas wie einen stabilen Karriereplan gibt? Vielleicht – aber er ist selten Wasser auf der Ebene. Eher wie ein Trampelpfad im Nebel: Von Tritt zu Tritt mehr Klarheit.

Sind wir ehrlich: Ein geregelter Acht-Stunden-Tag ist im Gutachtergeschäft eher Ausnahme als Regel. Dringende Ortstermine, plötzliche Schadensfälle und enge Fristen durch Mandanten oder Gerichte machen die Planung kompliziert. Auf der anderen Seite – zumindest im eigenen Geschäft – wächst die persönliche Freiheit, Arbeitszeiten notfalls selbst zu setzen. Wer Organisation beherrscht und Delegation nicht für eine lästige Krücke hält, wird mit der berühmten Work-Life-Balance halbwegs Freundschaft schließen. Aber: Es gibt Tage, da bleibt der Haustürschlüssel in der Jackentasche, weil der Feierabend wieder nur in der Theorie existiert. Ob das ein Grund zur Klage ist? Kommt auf die Perspektive an. Wer Abwechslung liebt und in Herausforderungen eher die Würze als das Übel sieht, fühlt sich hier erstaunlich wohl.

Digitalisierung, Klimawandel, neue Bauprodukte – der Aufgabenkanon verschiebt sich rasant. Was früher ausreichte, kann morgen schon zu dünn sein. Trotzdem: Gerade in der Unsicherheit dieser Zeit hat das Gutachterwesen eine fast paradoxe Stabilität entwickelt. Warum? Weil Technik, Material und Mensch am Ende immer wieder aufeinanderprallen – und irgendjemand das mit kühlem Kopf sortieren muss. Mein Rat für den Start? Unverstellte Neugier, eine Prise Geduld und möglichst viele Gespräche mit alten Hasen. Und vor allem: Echte Fehlerkultur. Wer nie danebenliegt, wird nie wirklich gut in dem Job. Klingt sperrig, ist aber so. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang.

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