Fachkraft regenerative Energietechnik Jobs

9 aktuelle Fachkraft regenerative Energietechnik Stellenangebote

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Kundendienstmonteur Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (m/w/d)

Wärme & Sanitär Systeme Flöha GmbHFlöha

Unser erfahrenes Team bietet umfassende Lösungen in Heizung, Lüftung, Bad & Sanitär, Gebäudeautomation, Smart Home und regenerativen Energien. Wir bedienen sowohl Privat- als auch Geschäftskunden mit maßgeschneidertem Service. Bei W&S legen wir großen Wert auf eine detaillierte Beratung, um Ihre spezifischen Bedürfnisse zu verstehen. In der Planungsphase entwickeln unsere Experten individuelle Lösungen, die perfekt auf Ihre Gegebenheiten abgestimmt sind. Vertrauen Sie auf unser Fachwissen und unsere Zuverlässigkeit für Ihr Projekt. Bewerben Sie sich bei uns, wenn Sie eine qualifizierte Ausbildung in Installations-, Gas- oder Sanitärtechnik haben oder Mechatroniker:in mit HLS-Kenntnissen sind.
Gehalt 3100€ - 3500€ per month Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Versorgungstechniker /Fernwärmetechniker (m/w/d)

Fernwärme Marktoberdorf GmbHMarktoberdorf

Als Versorgungstechniker (m/w/d) sind Sie verantwortlich für die Errichtung und Wartung von Wärmeerzeugungsanlagen und Verteilnetzen. Zu Ihren Aufgaben zählt die Bedienung und Steuerung von Anlagen zur effizienten Fernwärmeerzeugung und -verteilung. Im Störungsmanagement sind Sie gefordert, Störungen zu erkennen und schnellstmöglich zu beheben. Zudem programmieren und prüfen Sie Mess-, Steuerungs- und Regeleinrichtungen, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Die Wartung und der Service von Übergabestationen in Kundenanlagen runden Ihr Tätigkeitsfeld ab. Voraussetzung ist eine körperliche und psychische Eignung für Arbeiten im Außenbereich, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Elektrotechniker für erneuerbare Energiesysteme (m/w/d) (Sofort einstellen)

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW)Stuttgart

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Stuttgart sucht derzeit einen Techniker/Meister Elektrotechnik (m/w/d). Als führendes Institut in der angewandten Forschung für erneuerbare Energien gestaltet das ZSW die Energiewende aktiv mit. Unsere Schwerpunkte sind Photovoltaik, Windenergie und Circular Economy, sowie KI-gestützte Prozessoptimierung. Über 300 Fachkräfte und rund 100 Studierende arbeiten an innovativen Technologien, die den Weg in den Markt ebnen. Zudem betreibt das ZSW Testfelder für Wind- und PV-Anlagen. Werden Sie Teil eines zukunftsorientierten Teams und gestalten Sie mit uns die Energie von morgen!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Fachkraft für Elektrotechnik und Energiewende (m/w/d) (Sofort einstellen)

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW)Stuttgart

Wir suchen eine engagierte Fachkraft für Elektrotechnik, die unser interdisziplinäres Team bereichert. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Planung und Auslegung von Elektro- und Automatisierungstechnik für Teststände. Zu Ihren Tätigkeiten gehören die Erstellung von Stromlaufplänen und die praktische Umsetzung von Schaltschränken. Sie wählen passende elektrische Betriebsmittel aus und starten die Inbetriebnahme von Steuerungen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Techniker oder Meister in Elektrotechnik oder Mechatronik ist erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Elektrotechnik mit!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Techniker/Meister Elektrotechnik (m/w/d) - Arbeiten an der Spitze der Energieforschung und Innovation (Sofort einstellen)

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW)Stuttgart

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Stuttgart sucht einen Techniker/Meister Elektrotechnik (m/w/d). Als führendes Institut für Energiewende-Forschung setzen wir auf innovative Technologien in Photovoltaik, Windenergie und Circular Economy. Unser Team von über 300 Mitarbeitenden und 100 Hilfskräften arbeitet an zukunftsweisenden Projekten. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, an der Schnittstelle von Wissenschaft und Industrie aktiv zu gestalten. Profitieren Sie von einem dynamischen Umfeld mit Zugang zu modernsten Testfeldern für Windenergie und PV-Anlagen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Energiezukunft mit uns!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Elektrotechniker für erneuerbare Energiesysteme (m/w/d) (Sofort einstellen) - NEU!

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW)Niederdorla

Das ZSW in Stuttgart und Ulm ist Vorreiter in der Entwicklung innovativer Technologien für den Energiemarkt. Mit über 300 Mitarbeitern, unterstützt von 100 wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräften, setzen wir auf regenerative Energieträger wie Wasserstoff und strombasierten Kraftstoffen. Unser umfangreiches Testfeld für Wind- und PV-Anlagen ermöglicht praxisnahe Entwicklungen. Als Teil der Innovationsallianz Baden-Württemberg (inn BW) fördern wir interdisziplinäre Projekte. Aktuell suchen wir einen Techniker/Meister Elektrotechnik (m/w/d) für unser Fachgebiet Regenerative Energieträger und Verfahren. Verstärke unser Team, plane und setze elektrotechnische Systeme praktisch um und bring uns in die Zukunft der Energiegewinnung.
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Techniker/Meister Elektrotechnik (m/w/d) - Arbeiten an der Spitze der Energieforschung und Innovation (Sofort einstellen) - NEU!

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW)Niederdorla

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sucht einen Techniker oder Meister Elektrotechnik (m/w/d) in Stuttgart. Als führendes Institut der angewandten Forschung spielen wir eine Schlüsselrolle in der Energiewende. Unser Fokus liegt auf Photovoltaik, Windenergie, Circular Economy und der Anwendung von KI zur Systemoptimierung. Gemeinsam mit der Industrie bringen wir innovative Technologien erfolgreich in den Markt. Mit über 300 Mitarbeitenden und 100 Hilfskräften an den Standorten Stuttgart und Ulm fördern wir den Fortschritt in der Energiebranche. Besuchen Sie uns und gestalten Sie die Zukunft der Energie aktiv mit!
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Fachkraft für Elektrotechnik und Energiewende (m/w/d) (Sofort einstellen) - NEU!

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW)Niederdorla

Wir suchen eine engagierte Fachkraft zur Verstärkung unseres interdisziplinären Teams. Du bist für die Planung und Umsetzung elektrotechnischer Systeme verantwortlich. Zu deinen Aufgaben gehören die Erstellung von Stromlaufplänen und der Aufbau von Schaltschränken. Außerdem führst du Inbetriebnahmen von Steuerungen und elektrischen Prüfungen durch. Idealerweise hast du eine abgeschlossene Ausbildung als Techniker oder Meister in Elektrotechnik oder Mechatronik. Wenn du Lust auf technische Herausforderungen hast, freuen wir uns auf deine Bewerbung!
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Dozent / Meister Sanitär-Heizung-Klimatechnik oder Kälteanlagenbauer (m/w/d) - NEU!

Bildungs- und Technologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V.Lauterbach Hessen

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Dozent / Meister für Sanitär-Heizung-Klimatechnik oder als Kälteanlagenbauer (m/w/d). Wir suchen eine motivierte Persönlichkeit in Voll- oder Teilzeit, sowohl in Dauerbeschäftigung als auch auf Honorarbasis. Ihr Fachgebiet umfasst Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen sowie Lüftungsanlagen und regenerative Energietechniken. Sie inspirieren unsere Teilnehmer durch praxisnahe Schulungen und betreuen sowohl Präsenzveranstaltungen als auch Online-Kurse. Zudem verantworten Sie die kontinuierliche Aktualisierung der Schulungsunterlagen und Konzepte. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Technik mit uns!
Kantine Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft regenerative Energietechnik wissen müssen

Fachkraft regenerative Energietechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft regenerative Energietechnik wissen müssen

Zwischen Solarmodulen und Windrädern: Der Alltag einer Fachkraft in der regenerativen Energietechnik

Wenn mich jemand fragt, was ich eigentlich mache – als Fachkraft für regenerative Energietechnik –, dann muss ich meistens ein bisschen ausholen. „Irgendwas mit umweltfreundlicher Energie“ reicht auf dem Familientreffen eben nicht. Es ist mehr: Ich bin irgendwo zwischen Technik, Handwerk, Ingenieurspielplatz und Zukunftstüftlerei unterwegs. Mein Arbeitsplatz? Mal das Dach, mal die Trafostation, dann wieder im Projektbüro sitzen. Je nach Tag sehe ich den Sonnenaufgang von einer Photovoltaikanlage oder messe Windgeschwindigkeiten mitten auf dem Acker. Routinen gibt’s, aber Stillstand ist die absolute Ausnahme.
Klingt abwechslungsreich? Ist es auch – aber natürlich hat der Alltag seine Kratzer. Typischerweise kümmern wir uns um Planung, Installation und Wartung von Anlagen, die Strom und Wärme aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse oder Geothermie gewinnen. Je nach Betrieb reicht das von Kleinprojekten beim Privatkunden (Hände schmutzig inklusive) bis zu Großanlagen und digitalen Leitsystemen. In Wahrheit – und das ist eine der großen Überraschungen für viele Branchenwechsler:innen – sind es oft die kleinen, unscheinbaren Aufgaben, die den Tag so richtig fordern: Kabelwege suchen, Parameter im Wechselrichter einstellen, Fehlerdiagnosen, wenn eine Turbine plötzlich schweigt. Klingt nach Bastelbude? Nein, das ist die neue Arbeitsrealität.


Welche Qualifikationen zählen – und wo lernt man das?

Kommen wir zur nächsten Gretchenfrage: Was muss man eigentlich mitbringen, wenn man hier anpacken will? Ein klassischer Weg führt über handwerkliche oder technische Ausbildungen – etwa Elektroniker oder Mechatroniker. Viele steigen aber auch über Umschulungen oder gezielte Weiterbildungen ein. Was dabei oft unterschätzt wird: Neben technischem Verstand braucht es Ausdauer, Stressresistenz (Stichwort: Engpässe beim Material oder „wilde“ Baustellen) und eine ordentliche Portion Eigeninitiative. Klar, ohne das nötige Rüstzeug an Sicherheitskenntnissen geht es nicht – egal, ob auf dem Dach oder an der Windkraftsteuerung.
Was mich immer wieder ärgert: Die Branche gibt sich manchmal wie ein elitärer Club der „Öko-Pioniere“, dabei sind Quereinsteiger:innen ausdrücklich gefragt. Wer räumliche Vorstellungskraft, technisches Fingerspitzengefühl und keine Angst vor Höhen oder Wetterlaunen mitbringt, hat realistische Chancen. Heißt aber auch: Wer denkt, ein bisschen Photovoltaik-Baukasten im Studium reicht – irrt. Die besten Kolleg:innen sind oft die, die sich auch nach Feierabend fragen: „Wie könnte ich das noch schlauer lösen?“ – und dann mit Youtube-Bastelvideos oder den alten Hasen in der Werkstatt diskutieren.


Verdienst: Zwischen Idealismus und Rechenblatt

„Grüne Branche, gutes Geld?“ – eine Frage, die immer wieder kommt. Ehrliche Antwort: Es schwankt und hängt von Faktoren ab, die man nicht direkt in der Berufsschule lernt. Einstiegsgehälter nach der Ausbildung liegen meist im mittleren Bereich – regional extrem unterschiedlich. Im urbanen Süden, speziell Baden-Württemberg oder Bayern, locken größere Solarfirmen mit besseren Tarifen und Zuschlägen. Im Osten, in ländlichen Regionen oder bei kleineren Anlagenbauern, geht’s oft eine Gehaltsstufe tiefer los. Unterschied zur klassischen Elektroinstallation? Meist etwas besser – aber hier müssen Anfahrtspauschalen, Bereitschaftsdienste und Überstunden „mitgedacht“ werden. Nicht alles landet am Ende auf dem Lohnzettel.
Und die großen Versprechungen vom „Fachkräftemangel“ als Lohn-Booster? Dem muss man skeptisch begegnen. Wer sich spezialisiert, Verantwortung übernimmt – zum Beispiel als Projektleiter oder in der Wartung von Großanlagen –, kann ordentlich draufpacken. Zusatzqualifikationen, etwa für Systemintegration oder Energiemanagement, machen wirklich was aus. Aber: Nachhaltige Gehaltssteigerungen kommen selten über Nacht, sondern wachsen mit Erfahrung, Zusatzausbildungen und oft auch mit einer Portion Standortglück.
Wer also mit einer Idealismus-Brille in die Branche kommt, merkt schnell: Anerkennung gibt’s, aber fürs große Einkommen braucht es einen langen Atem – und einen ausgeprägten Sinn für Tücken im Tarifdschungel.


Karrierechancen, Weiterbildung und: Wie weiter nach dem Einstieg?

Es gibt diese typische „Zwei-Jahres-Frage“: Und dann? Bin ich nach der Ausbildung oder dem Quereinstieg tatsächlich festgenagelt zwischen Dach, Kabelsalat und Routereinrichtung? Hier breche ich gern eine Lanze für den – leider noch zu selten beworbenen – Karriereweg in der Erneuerbaren-Branche. Weiterbildung ist ein Schlüsselwort. Mittlerweile bieten viele Arbeitgeber interne Schulungen und Zertifikatslehrgänge an – sei es für Speichertechnik, Digitalisierung oder für Soft Skills (ja, das gibt’s auch bei uns!). Wer offen für Neues bleibt, kann schnell in Projektkoordination, Baustellenleitung oder sogar in Richtung Vertrieb und Beratung wechseln.
Persönlich ist mir wichtig: Die Wende zu grüner Energiepolitik ist kein Sprint. Neue Technologien, schwankende politische Rahmenbedingungen, Digitalisierungsdruck – vieles verändert sich im Vierteljahrestakt. Wer stehen bleibt, verliert. Manchmal frage ich mich, ob wir irgendwann vor lauter Fortbildungen vergessen, was eigentlich unsere Kernaufgabe ist (Strom machen, zuverlässig!). Aber das Gefühl, an einer echten Zeitenwende mitzuwirken, zieht viele durch anstrengende Wintertage – und sorgt dafür, dass kaum jemand nach zwei Jahren aus purer Langeweile das Handtuch wirft.


Arbeitsmarkt, regionale Unterschiede und kleine Hürden im Alltag

„Fachkräftemangel“ klingt nach sicherem Job bis zur Rente. Doch so eindeutig ist es nicht. Der Markt ist boomend, ja – allerdings auch stückweit überhitzt. Mittelständler suchen händeringend, aber gelegentliche Klagen über umständliche Bewerbungshürden und fehlende Transparenz der Anforderungen sind nicht unberechtigt. Bewerbungsprozesse laufen häufig rasant – heute beworben, nächste Woche auf dem Dach. Wer wechselt, sollte trotzdem sein Auge schulen: Welche Qualifikation wird überhaupt wirklich gesucht? Bringt der neue Arbeitgeber solide Strukturen mit (und bezahlt er die Fahrtzeit ehrlich)? Es gibt durchaus schwarze Schafe, die „grün“ nur als Marketinghülle verwenden.
Regionale Unterschiede spüren vor allem Berufsanfänger:innen. In Norddeutschland dominieren Windkraft und Offshore-Service – meist Teamarbeit mit Menschen, die auch mal tagelang bei Sturm auf die See hinaus müssen. Im Süden: Photovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung, manchmal noch Biogas. Die Arbeitsrhythmen, Gehälter, ja sogar die Mittagspausen-Rituale unterscheiden sich spürbar (Kantine mit Leberkäse vs. gesunder Brotdose – ja, das gibt’s noch!). Und was leicht untergeht: In städtischen Gebieten wird Planung und IT immer bedeutsamer – der klassische Werkzeugkoffer bekommt Konkurrenz durch Tablets und Datenbrillen.


Work-Life-Balance in der regenerativen Energietechnik? Kommt drauf an!

Jetzt noch ein Punkt, der aus meiner Sicht zu oft im Werbeprospekt verstaubt: die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Klingt nach Generationsfrage, aber eigentlich ist das kein Modewort. Frühschicht beginnt manchmal, wenn andere noch die letzte Netflix-Folge schauen. Gleitzeit, Home-Office? Im echten Anlagenbetrieb die Ausnahme, wobei Vertriebs- und Bürojobs langsam nachziehen. Wer Familie hat, sollte bei Vertragsverhandlungen ruhig fragen, wie mit Wochenenden, Bereitschaft und Ausgleichstagen umgegangen wird. „Green Energy“ bedeutet eben nicht „9-to-5-Kuscheljob“.
Was ich allerdings schätze: Die Kollegialität ist oft besser als der Branchendurchschnitt – zusammen Dachlatten wuchten, das schweißt zusammen. Trotzdem, es bleibt dabei: Nicht jede:r mag schwere Akkupacks am Freitagnachmittag tragen oder auf Lieferteile warten, während zuhause schon der Grill angeheizt wird.


Zwischen Aufbruch und Alltag – persönliche Note am Rande

Manchmal erwische ich mich dabei, abends auf das letzte Sonnenpanel des Tages zu blicken und zu denken: Irgendwas mache ich hier richtig. Nicht immer ist alles sauber, geordnet, planbar. Aber die Branche lebt – und das Bedürfnis, Teil davon zu sein, bleibt. Wer den Mix aus Technik, Praxiserfahrung, Wetterprognose und Sinn sucht – der findet hier mehr als nur einen Job. Vielleicht kein Spaziergang, aber sicher auch keine Raketenwissenschaft. Bleibt nur noch die Frage, ob die Energiewende irgendwann so normal ist, dass niemand mehr darüber schreibt. Ich hoffe nicht.


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