Fachkraft für Wasserwirtschaft Jobs

12 aktuelle Fachkraft für Wasserwirtschaft Stellenangebote

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Umwelttechnologen - Abwasserbewirtschaftung / Fachkraft - Abwassertechnik (m/w/d) - Vollzeit

Samtgemeinde SögelSögel

Die Samtgemeinde Sögel sucht eine*n Umwelttechnologen für die Abwasserbewirtschaftung (m/w/d) in unbefristeter Vollzeitposition. Umgeben von reizvollen Landschaften bieten wir Ihnen einen familienfreundlichen Arbeitsplatz. Ihre Aufgaben umfassen die Mitarbeit an unseren Kläranlagen in Sögel und Berßen. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik oder eine gleichwertige Qualifikation. Wir bieten Ihnen flexible Arbeitszeiten und eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und profitieren Sie von einer wertschätzenden Arbeitsatmosphäre, die Ihr Wachstum fördert.
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Umwelttechnologin /Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung (ehemals Fachkraft für Abwassertechnik/Ver - und Entsorger der Fachrichtung Abwasser) (w/m/d) - NEU!

Stadt DetmoldDetmold

Umwelttechnolog:innen für Abwasserbewirtschaftung in Detmold sind entscheidend für den Umweltschutz. In der zentral gelegenen Kläranlage werden täglich 135.000 Einwohnerwerte effizient gereinigt. Ein engagiertes Team von 12 Fachkräften sorgt für Qualitätskontrolle sowie technische Wartung. Gleichzeitig kümmern sich 19 Mitarbeitende um die Betriebsbereitschaft der Entwässerungssysteme. Zu den Hauptaufgaben gehören die Entnahme von Abwasser- und Schlammproben sowie die Durchführung von Laboranalysen. Suchen Sie einen spannenden Beruf in der Umwelttechnik? Bewerben Sie sich jetzt!
Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Umwelttechnologin /Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung (ehemals Fachkraft für Abwassertechn - NEU!

Stadt DetmoldDetmold

Die Stadt Detmold sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Umwelttechnologin/Umwelttechnologen für die Zentralkläranlage. Als Fachkraft für Abwasserbewirtschaftung unterstützen Sie ein engagiertes Team von 12 Mitarbeitenden. Ihre Aufgaben beinhalten die Qualitätskontrolle, Verfahrenstechnik sowie die Maschinen- und Elektrotechnik. Mit einer Reinigungsleistung von 135.000 Einwohnerwerten garantiert die Kläranlage effiziente Abwasserbehandlung. Zudem sorgen 19 Fachkräfte im "Betrieb Kanal" für die Betriebsbereitschaft der Entwässerungssysteme. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie aktiv zum umweltfreundlichen Betrieb bei!
Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in der Fachrichtung Bauingenieurwesen/ Umweltingenieurwesen (Abwassertechnik, Wasserbau, T

Kreis DithmarschenHeide, Holstein

Wir suchen eine*n Ingenieur*in im Bauingenieurwesen oder Umweltingenieurwesen mit einem Fokus auf Abwassertechnik. Die unbefristete Vollzeitstelle (39 Stunden/Woche) ist in der Entgeltgruppe 11 des TVöD eingestuft. Zu den Hauptaufgaben gehören die technische Bearbeitung von Abwasserbehandlungsanlagen sowie die Beratung von Gemeinden und Planungsbüros. Zudem umfasst die Position die Prüfung von Abwasserbeseitigungskonzepten und die Kontrolle der Betriebsabläufe in den Anlagen. Auch die Koordination der Beprobungen durch externe Labore sowie die Auswertung der Analysen gehören zu Ihrem Verantwortungsbereich. Wenn Sie Interesse an dieser herausfordernden Aufgabe haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in der Fachrichtung Bauingenieurwesen/ Umweltingenieurwesen (Abwassertechnik, Wasserbau, Tiefbau, Wasserwirtschaft, Umwelttechnik)

Kreis DithmarschenHeide, Holstein

Werden Sie Ingenieur*in im Bereich Bau- und Umweltingenieurwesen und gestalten Sie die Klimawende aktiv mit! In der Region Heide sind Abwassertechnik, Wasserbau und Umwelttechnik zentral für den Fortschritt. Die aktuellen industriellen Projekte zu erneuerbaren Energien bieten einmalige Chancen und zugleich große Herausforderungen. Unterstützen Sie den Fachdienst Wasser, Boden und Abfall dabei, diesen dynamischen Wandel erfolgreich zu begleiten. Der Kreis Dithmarschen sucht engagierte Fachkräfte in der unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um einen nachhaltigen Beitrag für die Umwelt zu leisten!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium BWL - Energie- und Wassermanagement (B.A.) (m/w/d)

Hochschule Ruhr WestMülheim Ruhr

Das duale Studium BWL im Bereich Energie- und Wassermanagement bietet drei flexible Optionen: ausbildungsintegriert, praxisintegriert und als Blockmodell. Bei der ausbildungsintegrierten Variante erlangen Studierende in nur zwei Jahren einen IHK-Abschluss als Industriekaufmann/-frau. Die praxisintegrierte Option ermöglicht ein Studium mit durchgängiger Praxistätigkeit ohne klassische Ausbildung. Im Blockmodell verbringen Studierende ganze Semester an der Hochschule oder direkt im Unternehmen. Dieses innovative Modell kombiniert akademische Theorie mit praktischer Erfahrung, ideal für Karriereeinsteiger. Wählen Sie die Studienform, die am besten zu Ihren Zielen passt und starten Sie Ihre Karriere im Energiemanagement!
Vollzeit weitere Benefits
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Meister oder Anlagenmechaniker (m/w/d) Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Stadt Bad WimpfenBad Wimpfen

Als Meister oder Anlagenmechaniker (m/w/d) in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind Sie verantwortlich für Montage- und Verlegarbeiten im Bereich der Wasserversorgung. Ihre Aufgaben umfassen die Unterstützung bei Investitionsmaßnahmen und die Wartung von Wasserversorgungsanlagen. Zudem arbeiten Sie aktiv an der Überwachung der Trinkwasserqualität und nehmen an Bereitschaftsdiensten teil. Sie bringen bereits Erfahrung aus verwandten Berufen mit, wie z.B. als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik oder Mechatroniker. Ihre Karrierechancen sind vielversprechend, da Sie perspektivisch als Wassermeister mehr Verantwortung übernehmen können. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Wasserversorgung aktiv mit!
Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Prozessmanager*in Energieabrechnung (m/w/d)

Energieservice Westfalen Weser GmbHKirchlengern, Paderborn

In der heutigen Energiebranche ist die fachliche Steuerung externer Abrechnungsdienstleister entscheidend für effiziente Energieabrechnungen. Dazu gehören auch Sperrungen, Inkasso und Mahnwesen. Die Optimierung der Prozesse für An- und Ummeldungen von Strom, Gas, Wasser und Wärmehausanschlüssen stellt sicher, dass Kunden stets gut informiert sind. Zudem ist das Kundenportal inkl. Self-Service-Bestellstrecken von hoher Bedeutung für einen positiven Kundenauftritt. Fachliche Verantwortung in Digitalisierungsthemen im Vertrieb, insbesondere in der Kundenkommunikation, ist essentiell. Ein abgeschlossenes Studium in den Bereichen Erneuerbare Energien oder Wirtschaftsingenieurwesen ist oft eine Voraussetzung.
Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Aufstiegsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Bauingenieurwesen - Siedlungswasserwirtschaft dual (B.Eng.) (m/w/d)

Fachhochschule PotsdamPotsdam

Das Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Siedlungswasserwirtschaft (B. Eng.) beschäftigt sich mit der effizienten Verwaltung von Trinkwasser, Brauchwasser und Abwasser. Diese Disziplin garantiert eine hygienische Versorgung und umweltgerechte Abwasserentsorgung in Siedlungen, Städten und Metropolen. Während des Studiums wechseln Theorie und Praxis in abgestimmten Phasen, um ein tiefes Verständnis zu fördern. Die Studierenden absolvieren Praxissemester bei ausbildenden Partnern, um praktische Erfahrungen zu gewinnen. Zentrale Aufgaben sind die Planung, der Bau und der Betrieb von Siedlungswasserwirtschaftsanlagen wie Wasserwerken und Kläranlagen. So tragen Bauingenieure aktiv zur nachhaltigen Entwicklung unserer Infrastruktur bei.
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Umweltingenieurwesen (Bachelor of Engineering) (m/w/d) - dual

Hochschule DarmstadtDarmstadt

Der Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen (B. Eng.) bietet umfassende Kenntnisse zur effizienten, umweltfreundlichen Ressourcennutzung. Studierende lernen, wie Abfälle in den Wertstoff-Kreislauf zurückgeführt und die Trinkwasserversorgung sichergestellt werden. Zudem wird die Sanierung von innerstädtischen Brachflächen behandelt, um diese wieder nutzbar zu machen. Die Ausbildung im Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwesen fördert interdisziplinäre Ansätze, die auf komplexe Industrien und Umweltprobleme eingehen. Der Studiengang, der seit Wintersemester 2013/2014 angeboten wird, bildet die Grundlage für den weiterführenden Masterstudiengang Umweltingenieurwesen (M. Eng.). Entwickle deine Karriere in einem wachsenden Berufsfeld und leiste einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft für Wasserwirtschaft wissen müssen

Fachkraft für Wasserwirtschaft Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft für Wasserwirtschaft wissen müssen

Wasserwirtschaft – Beruf am Fluss des Lebens

Was viele Außenstehende erst merken, wenn das eigene Haus nach Starkregen vollläuft oder der Wasserhahn auf ein Mal trocken bleibt: Wasserwirtschaft ist mehr als Kläranlagen-Idylle und Warnwesten-Romantik. Allen Berufsbroschüren und Behördenwebsites zum Trotz bleibt der Berufsalltag der Fachkräfte für Wasserwirtschaft ein wenig unsichtbar. Das ist faszinierend – und manchmal auch frustrierend. Wer in diesen Beruf einsteigt oder die Branche wechseln will, findet eine Arbeit zwischen Bodenhaftung und Zukunftsfragen. Was genau macht diese Tätigkeit heute aus? Ein Versuch, die Sache persönlich aufzufächern.

Zwischen Pegelstab und Datenmonitor: Der Arbeitsalltag im Wandel

Morgens am Flusspegel, nachmittags im Büro: So sieht nicht jeder Tag aus, doch das Wechselspiel von Praxis und Papier, von Technikeinsatz und Routinekontrolle, ist typisch. Wer beruflich Wasser „managt“, bewegt sich irgendwo zwischen Naturbeobachtung und Datenanalyse. Der Klassiker: Gewässerproben nehmen, chemische Analysen einleiten, Messergebnisse protokollieren, aber eben auch mal mit Gummistiefeln durch knietiefen Schlamm waten, wenn eine Messstation Probleme macht. Viele unterschätzen, wie nah man bei Starkregenereignissen plötzlich am Puls der Krisenstäbe ist – oder wie monothematisch ein Tag mit acht Wasserproben und endloser Dokumentation sein kann. Von Idylle keine Spur, wenn die Kläranlage nach Starkregen auf dem Zahnfleisch läuft oder die Sensortechnik zickt. Und doch: Es ist diese wechselnde Mischung aus draußen und drinnen, Hand und Kopf, die viele anzieht.

Was muss man können? Technik-Faible, Eigenverantwortung – und Nerven wie ein Staudamm

Fachkraft für Wasserwirtschaft – das klingt mühelos, nach ein bisschen Messgerät und Umweltschutz. Die Realität ist kantiger. Wer diesen Beruf ergreifen will, braucht ein Verständnis für Technik, sei es Pumpen, Sensoren, Filtrationssysteme oder eine Steuerungssoftware, die gerade zum unpassendsten Zeitpunkt ein Update verlangt. Mein Eindruck: Wer Spaß an griffigen handwerklichen Problemen hat, aber auch vor naturwissenschaftlichen Hintergründen nicht ausreißt, der findet hier sein Feld. Und Eigenverantwortung? Ohne sie wird man schnell zum Dauergast beim Chef. Die meisten Betriebe – ob kommunale Wasserwerke, Ingenieurbüros oder Umweltämter – setzen darauf, dass sich Fachkräfte selbst ihren Arbeitsablauf strukturieren können. Das kommt nicht allen gelegen. Apropos Soft Skills: Kommunikationsfähigkeit ist, bei aller Technikliebe, obligatorisch. Wer nicht erklären kann, wo der Hase im Rohr liegt, oder sich von Anwohnerfragen aus dem Takt bringen lässt, wird zermürbt.

Geldfragen offen auf dem Tisch: Was verdient man in der Wasserwirtschaft?

Kommen wir zu einem Thema, bei dem ich selten euphorische Rückmeldungen höre: Gehalt. Die nackten Zahlen? Sie schwanken. Nicht wenig, muss man sagen. Je nach Bundesland, Arbeitgeberstruktur und Verantwortungsspielraum liegen die Einstiegsgehälter meist irgendwo zwischen 2.400 € und 2.900 € brutto monatlich. Ja, regionale Unterschiede gibt’s, und natürlich zahlen Großstädte oder Spezialbetriebe mehr als ein kleines Wasserwerk auf dem Land. Nach einigen Jahren Erfahrung und eventuellen Zusatzqualifikationen sind Monatsgehälter von 3.000 € bis 3.500 € drin, im öffentlichen Dienst gemäß Tarif und Stufe, privat teils nach Verhandlungsgeschick. Aber: Niemand wird hier reich – der Beruf ist ein klassischer „Sinnjob“. Tröstlich: Die meisten Stellen kommen mit Zuschlägen für Bereitschaft, mit geregelter Altersvorsorge oder Sonderzahlungen. Aber richtig: Die Wasserwirtschaft ist nicht das Eldorado für Lohnträume – dafür aber, das ist kein Geheimnis, deutlich krisensicherer als manches Trendfeld.

Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel und Diversitätsbaustellen

Manchmal frage ich mich, ob der Begriff „Fachkräftemangel“ nicht heimlich unter den Amtsgängen der Wasserwirtschaft erfunden wurde. Klar ist: Der Arbeitsmarkt ist aufnahmebereit. Altersstrukturen – viele ausscheidende Kollegen während der nächsten fünf bis zehn Jahre –, neue Vorschriften zu Abwassermanagement und Digitalisierung, wachsendes Bewusstsein für Umwelt- und Katastrophenschutz – all das schafft Stellen, mehr als mancher denkt. Wer sich jetzt qualifiziert oder wechselt, findet als Berufseinsteiger:in so ziemlich überall einen Platz, vorausgesetzt, die Mobilität stimmt und man ist der Bereitschaftsdienst-Bereitschaft nicht abgeneigt. Was noch fehlt? Mehr Vielfalt. Quereinsteiger:innen, Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund – zu selten sichtbar. Die Branche tut sich schwer, einladendere Bilder zu zeichnen. Ich persönlich glaube, dass frischer Wind Not tut: Wer in der Wasserwirtschaft für Diversität wirbt, handelt nicht nur aus Imagegründen, sondern schlicht, weil die Zukunft der Branche davon abhängt.

Klimawandel, Digitalisierung und die Lehre der kleinen Lösungen

Jetzt werfen wir einen kurzen Blick nach vorne – ein nicht ganz freiwilliges Muss, das seit den letzten fünf Dürrejahren mehr als nur PR ist: Die Herausforderungen wachsen. Klimawandel und Extremwetter drehen am Risiko-Karussell. Wasserknappheit in Regionen, in denen früher nie jemand mit Wassermangel rechnete; stärkere Belastung von Anlagen, höhere Anforderungen an die Überwachung und Steuerung – das ist Alltag. Digitalisierung heißt in der Wasserwirtschaft nicht, dass irgendein Großrechner die Teichprobe nimmt. Aber: Messdaten in Echtzeit auslesen, Anlagensteuerung per Fernzugriff, Sensorik und IT-Schnittstellen, all das stellt Unternehmen wie Personal vor neue Hürden. Die technischen Systeme entwickeln sich weiter, aber die Entscheidungswege (und das Personal) nicht immer im selben Tempo. Wer jetzt lernt, flexibel zu denken, Fehler zu erkennen, nicht nur zu protokollieren, der wird gebraucht. Was mir auffällt: Die überzeugendsten Kolleg:innen sind nicht immer die mit den meisten Zertifikaten, sondern die, die nervenstarke Pragmatik mitbringen. Kleine Lösungen – und die Suche danach, Tag für Tag, Sturm und Bürokratiedenken zum Trotz.

Beruf oder Berufung? Ausstieg, Einstieg, Umstieg – eine kleine Wasserstandsmeldung

So, ist der Job also etwas für Berufseinsteiger:innen? Ich sage: Ja, wenn man Lust auf eine Arbeit hat, die ganz nebenbei deutlich wichtiger ist, als ihr Ruf vermuten lässt. Wer die Weite zwischen Natur und Technik, das Kleinteilige wie das Große nicht scheut – und wer sich von Routine nicht abschrecken lässt, sondern darin sogar das Stille genießt –, der wird in der Wasserwirtschaft seine Nische finden. Der Weg in den Beruf ist klar umgrenzt, oft dual, selten akademisch, aber dafür praxisnah. Quereinsteiger:innen finden mehr Chancen als gedacht, wenn Offenheit für technische und organisatorische Aufgaben vorhanden ist. Aber: Es ist kein einfaches Feld. Klare Strukturen, geregelte Arbeitszeiten, bescheidene, aber solide Bezahlung – das bekommt man. Adrenalin? Eher selten. Aber die Gewissheit, dass das, was man tut, elementar ist – zumindest dann, wenn‘s drauf ankommt. Und das ist, im zweiten Nachdenken, gar nicht so wenig.

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