Fachkraft für Wasserwirtschaft Jobs

11 aktuelle Fachkraft für Wasserwirtschaft Stellenangebote

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Ingenieur/in der Fachrichtung Bauingenieurwesen/ Umweltingenieurwesen (Abwassertechnik, Wasserbau, T

Kreis DithmarschenHeide, Holstein

Gesucht wird eine*n Ingenieur*in im Bereich Bau- und Umweltingenieurwesen, spezialisiert auf Abwassertechnik und Wasserbau. Diese unbefristete Vollzeitstelle bietet eine attraktive Vergütung gemäß Entgeltgruppe 11 des TVöD. Zu den Hauptaufgaben zählt die technische Bearbeitung von Abwasserbehandlungsanlagen sowie die Beratung von Kommunen und Planungsbüros. Weitere Schwerpunkte liegen in der Prüfung von Abwasserbeseitigungskonzepten und der Kontrolle von Betriebsabläufen. Zudem werden die Koordination und Auswertung von Beprobungen durch externe Labore erwartet. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Abwassertechnik aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in der Fachrichtung Bauingenieurwesen/ Umweltingenieurwesen (Abwassertechnik, Wasserbau, Tiefbau, Wasserwirtschaft, Umwelttechnik)

Kreis DithmarschenHeide, Holstein

Werden Sie Ingenieur*in im Bereich Bau- und Umweltingenieurwesen und gestalten Sie die Klimawende aktiv mit! In der Region Heide sind Abwassertechnik, Wasserbau und Umwelttechnik zentral für den Fortschritt. Die aktuellen industriellen Projekte zu erneuerbaren Energien bieten einmalige Chancen und zugleich große Herausforderungen. Unterstützen Sie den Fachdienst Wasser, Boden und Abfall dabei, diesen dynamischen Wandel erfolgreich zu begleiten. Der Kreis Dithmarschen sucht engagierte Fachkräfte in der unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um einen nachhaltigen Beitrag für die Umwelt zu leisten!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium BWL - Energie- und Wassermanagement (B.A.) (m/w/d)

Hochschule Ruhr WestMülheim Ruhr

Ein duales Studium in BWL mit dem Schwerpunkt Energie- und Wassermanagement (B.A.) bereitet dich optimal auf aktuelle Herausforderungen des Klimawandels vor. Du erwirbst umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse in einem modernen Campusumfeld. In kleinen Gruppen von maximal 50 Studierenden profitierst du von intensiven Praxisangeboten und spannenden, aktuellen Themen. Das Studium behandelt wichtige Aspekte der Energie- und Wasserwirtschaft und deren Anwendung in der Realität. Durch unsere Ringvorlesung erlangst du wertvolle Einblicke in verschiedene Berufsfelder der Branche. Werde Teil einer nachhaltigen Zukunft und gestalte aktiv die Umweltwirtschaft mit!
Vollzeit weitere Benefits
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Umwelttechnologin / Umwelttechnologe – Abwasserbewirtschaftung (w/m/d)

Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenOerbke

Die Direktion Dortmund sucht ab dem 1. Oktober 2026 eine/n Umwelttechnologin/en für Abwasserbewirtschaftung (w/m/d). Diese unbefristete Stelle ist in der Entgeltgruppe 6 TVöD Bund/Besoldungsgruppe A 6 BBesG und hat die Kennung DOVA320102. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) unterstützt die immobilienpolitischen Ziele der Bundesregierung und bietet flächendeckend Immobilienlösungen für Bundesbehörden. Mit über 7.000 Mitarbeitenden sind wir für ein vielfältiges Immobilienportfolio sowie die ökologische Pflege von Naturflächen verantwortlich. Wir suchen innovative Köpfe, die nachhaltig denken und handeln. Bewerben Sie sich jetzt für eine Schlüsselposition in der Umwelttechnik!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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(Abwasser-)Ingenieur/in (m/w/d) Bauingenieurwesen / Umweltingenieurwesen (Abwassertechnik, Wasserbau, Tiefbau, Wasserwirtschaft, Umwelttechnik)

Kreis DithmarschenHeide, Teilweise Remote

Werden Sie Abwasser-Ingenieur/in (m/w/d) im Bau- und Umweltingenieurwesen und gestalten Sie die Zukunft der Region Heide aktiv mit. Klimawende, Energiewende und Strukturwandel prägen die Entwicklung und schaffen spannende Chancen für innovative Industrien im Bereich erneuerbare Energien. Als Teil des Fachdienstes Wasser, Boden und Abfall bei der unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde im Kreis Dithmarschen übernehmen Sie Verantwortung in diesem dynamischen Prozess. Ihre Expertise in Abwassertechnik und Wasserbau ist gefragt, um die Herausforderungen effektiv zu meistern. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um einen entscheidenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Region nachhaltig!
Homeoffice Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Jobrad Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in der Fachrichtung Bauingenieurwesen/ Umweltingenieurwesen (Abwassertechnik, Wasserbau, T

Kreis DithmarschenNorderwöhrden

Der Kreis Dithmarschen sucht eine*n Ingenieur*in im Bau- oder Umweltwesen für die untere Wasser- und Bodenschutzbehörde. Diese unbefristete Vollzeitstelle (39 Stunden pro Woche) ist mit Entgeltgruppe 11 des TVöD dotiert. Zu den Hauptaufgaben gehören die technische Bearbeitung von Abwasserbehandlungsanlagen und die Beratung von Gemeinden hinsichtlich abwassertechnischer Fragen. Wir suchen eine engagierte, teamfähige Person mit abgeschlossenem Studium, idealerweise in Bauingenieurwesen oder Umweltingenieurwesen. Flexible Arbeitszeiten, betriebliche Altersvorsorge und Weiterbildungsmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Wasserschutz in unserer Region!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung (m/w/d)

WESTFLEISCH SCE mbHOer-Erkenschwick

Westfleisch gehört zu den führenden Fleischvermarktern in Deutschland und Europa, mit Standorten in Nordwestdeutschland. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Schlachtung, Zerlegung und die Verarbeitung von Fleisch, wobei 40 Prozent der Produkte ins Ausland exportiert werden. Mit rund 5.000 Mitarbeitern am Hauptsitz in Münster setzt Westfleisch auf Qualität und hochgradige Lebensmittelstandards. Zur Verstärkung des Teams am Standort Erkenschwick suchen wir einen Umwelttechnologen für die Abwasserbewirtschaftung (m/w/d). Diese Position bietet die Möglichkeit, einen Beitrag zu unserem nachhaltigen Wachstum zu leisten. Interessierte Bewerber finden die Original-Stellenanzeige auf StepStone.de unter bit.ly/4w2X7RCQTJB1_DE.
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Kantine Corporate Benefit WESTFLEISCH SCE mbH Vollzeit weitere Benefits
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Fachkraft für Abwassertechnik / Umwelttechnologe

Stadt RegensburgRegensburg

Das Tiefbauamt sucht eine Fachkraft für Abwassertechnik (m/w/d) im Klärwerk Regensburg, befristet bis 28.09.2028. Sie arbeiten in Vollzeit im Wechselschichtdienst (EG 9a TVöD). Ihre Hauptaufgaben umfassen die eigenverantwortliche Betriebssteuerung der Abwasser- und Schlammbehandlungsanlage. Sie kontrollieren Prozessabläufe, beheben Störungen und bedienen technische Anlagen. Zudem erfassen und werten Sie Prozessdaten aus und sorgen für eine effiziente Stromversorgung. Bewerben Sie sich, um Teil eines wichtigen Umweltprojekts zu werden und Ihr Fachwissen in der Abwasserbewirtschaftung einzubringen!
Festanstellung Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Jobticket – ÖPNV Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Bauingenieurwesen - Siedlungswasserwirtschaft dual (B.Eng.) (m/w/d)

Fachhochschule PotsdamPotsdam

Das Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Siedlungswasserwirtschaft (B. Eng.) ist entscheidend für die nachhaltige Bewirtschaftung von Wasserressourcen. Es umfasst die Organisation und Versorgung mit Trink-, Brauch-, Schmutz- und Niederschlagswasser in verschiedenen Siedlungen. Ein hygienisch einwandfreies Trinkwasserversorgungssystem und eine umweltgerechte Abwasserentsorgung sind unerlässlich für die öffentliche Daseinsvorsorge. Im dualen Studium wechseln Theorie und Praxis, um fundierte Fähigkeiten zu erwerben. Die Ausbildung ist auf die Planung, den Bau und die Wartung von Wasser- und Abwasseranlagen fokussiert. Werde Teil einer wichtigen Branche, die für unsere Umwelt und Gesundheit zentrale Aufgaben übernimmt.
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Umweltingenieurwesen (Bachelor of Engineering) (m/w/d) - dual

Hochschule DarmstadtDarmstadt

Der Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen (B. Eng.) bietet eine praxisnahe Ausbildung in einem wachsenden und wichtigen Berufsfeld. Studierende lernen, wie Abfälle sinnvoll recycelt und Wasserressourcen nachhaltig gesichert werden. Die interdisziplinäre Ausbildung bereitet auf komplexe Herausforderungen in Industrie und Umwelt vor. Besonderes Augenmerk liegt auf der Sanierung von Brachflächen, um diese für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Der Masterstudiengang Umweltingenieurwesen (M. Eng.) rundet die Ausbildung ab und erweitert das Fachwissen. Starte deine Karriere in einer zukunftsorientierten Branche, die von der Notwendigkeit umweltfreundlicher Lösungen geprägt ist!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft für Wasserwirtschaft wissen müssen

Fachkraft für Wasserwirtschaft Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft für Wasserwirtschaft wissen müssen

Wasserwirtschaft – Beruf am Fluss des Lebens

Was viele Außenstehende erst merken, wenn das eigene Haus nach Starkregen vollläuft oder der Wasserhahn auf ein Mal trocken bleibt: Wasserwirtschaft ist mehr als Kläranlagen-Idylle und Warnwesten-Romantik. Allen Berufsbroschüren und Behördenwebsites zum Trotz bleibt der Berufsalltag der Fachkräfte für Wasserwirtschaft ein wenig unsichtbar. Das ist faszinierend – und manchmal auch frustrierend. Wer in diesen Beruf einsteigt oder die Branche wechseln will, findet eine Arbeit zwischen Bodenhaftung und Zukunftsfragen. Was genau macht diese Tätigkeit heute aus? Ein Versuch, die Sache persönlich aufzufächern.

Zwischen Pegelstab und Datenmonitor: Der Arbeitsalltag im Wandel

Morgens am Flusspegel, nachmittags im Büro: So sieht nicht jeder Tag aus, doch das Wechselspiel von Praxis und Papier, von Technikeinsatz und Routinekontrolle, ist typisch. Wer beruflich Wasser „managt“, bewegt sich irgendwo zwischen Naturbeobachtung und Datenanalyse. Der Klassiker: Gewässerproben nehmen, chemische Analysen einleiten, Messergebnisse protokollieren, aber eben auch mal mit Gummistiefeln durch knietiefen Schlamm waten, wenn eine Messstation Probleme macht. Viele unterschätzen, wie nah man bei Starkregenereignissen plötzlich am Puls der Krisenstäbe ist – oder wie monothematisch ein Tag mit acht Wasserproben und endloser Dokumentation sein kann. Von Idylle keine Spur, wenn die Kläranlage nach Starkregen auf dem Zahnfleisch läuft oder die Sensortechnik zickt. Und doch: Es ist diese wechselnde Mischung aus draußen und drinnen, Hand und Kopf, die viele anzieht.

Was muss man können? Technik-Faible, Eigenverantwortung – und Nerven wie ein Staudamm

Fachkraft für Wasserwirtschaft – das klingt mühelos, nach ein bisschen Messgerät und Umweltschutz. Die Realität ist kantiger. Wer diesen Beruf ergreifen will, braucht ein Verständnis für Technik, sei es Pumpen, Sensoren, Filtrationssysteme oder eine Steuerungssoftware, die gerade zum unpassendsten Zeitpunkt ein Update verlangt. Mein Eindruck: Wer Spaß an griffigen handwerklichen Problemen hat, aber auch vor naturwissenschaftlichen Hintergründen nicht ausreißt, der findet hier sein Feld. Und Eigenverantwortung? Ohne sie wird man schnell zum Dauergast beim Chef. Die meisten Betriebe – ob kommunale Wasserwerke, Ingenieurbüros oder Umweltämter – setzen darauf, dass sich Fachkräfte selbst ihren Arbeitsablauf strukturieren können. Das kommt nicht allen gelegen. Apropos Soft Skills: Kommunikationsfähigkeit ist, bei aller Technikliebe, obligatorisch. Wer nicht erklären kann, wo der Hase im Rohr liegt, oder sich von Anwohnerfragen aus dem Takt bringen lässt, wird zermürbt.

Geldfragen offen auf dem Tisch: Was verdient man in der Wasserwirtschaft?

Kommen wir zu einem Thema, bei dem ich selten euphorische Rückmeldungen höre: Gehalt. Die nackten Zahlen? Sie schwanken. Nicht wenig, muss man sagen. Je nach Bundesland, Arbeitgeberstruktur und Verantwortungsspielraum liegen die Einstiegsgehälter meist irgendwo zwischen 2.400 € und 2.900 € brutto monatlich. Ja, regionale Unterschiede gibt’s, und natürlich zahlen Großstädte oder Spezialbetriebe mehr als ein kleines Wasserwerk auf dem Land. Nach einigen Jahren Erfahrung und eventuellen Zusatzqualifikationen sind Monatsgehälter von 3.000 € bis 3.500 € drin, im öffentlichen Dienst gemäß Tarif und Stufe, privat teils nach Verhandlungsgeschick. Aber: Niemand wird hier reich – der Beruf ist ein klassischer „Sinnjob“. Tröstlich: Die meisten Stellen kommen mit Zuschlägen für Bereitschaft, mit geregelter Altersvorsorge oder Sonderzahlungen. Aber richtig: Die Wasserwirtschaft ist nicht das Eldorado für Lohnträume – dafür aber, das ist kein Geheimnis, deutlich krisensicherer als manches Trendfeld.

Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel und Diversitätsbaustellen

Manchmal frage ich mich, ob der Begriff „Fachkräftemangel“ nicht heimlich unter den Amtsgängen der Wasserwirtschaft erfunden wurde. Klar ist: Der Arbeitsmarkt ist aufnahmebereit. Altersstrukturen – viele ausscheidende Kollegen während der nächsten fünf bis zehn Jahre –, neue Vorschriften zu Abwassermanagement und Digitalisierung, wachsendes Bewusstsein für Umwelt- und Katastrophenschutz – all das schafft Stellen, mehr als mancher denkt. Wer sich jetzt qualifiziert oder wechselt, findet als Berufseinsteiger:in so ziemlich überall einen Platz, vorausgesetzt, die Mobilität stimmt und man ist der Bereitschaftsdienst-Bereitschaft nicht abgeneigt. Was noch fehlt? Mehr Vielfalt. Quereinsteiger:innen, Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund – zu selten sichtbar. Die Branche tut sich schwer, einladendere Bilder zu zeichnen. Ich persönlich glaube, dass frischer Wind Not tut: Wer in der Wasserwirtschaft für Diversität wirbt, handelt nicht nur aus Imagegründen, sondern schlicht, weil die Zukunft der Branche davon abhängt.

Klimawandel, Digitalisierung und die Lehre der kleinen Lösungen

Jetzt werfen wir einen kurzen Blick nach vorne – ein nicht ganz freiwilliges Muss, das seit den letzten fünf Dürrejahren mehr als nur PR ist: Die Herausforderungen wachsen. Klimawandel und Extremwetter drehen am Risiko-Karussell. Wasserknappheit in Regionen, in denen früher nie jemand mit Wassermangel rechnete; stärkere Belastung von Anlagen, höhere Anforderungen an die Überwachung und Steuerung – das ist Alltag. Digitalisierung heißt in der Wasserwirtschaft nicht, dass irgendein Großrechner die Teichprobe nimmt. Aber: Messdaten in Echtzeit auslesen, Anlagensteuerung per Fernzugriff, Sensorik und IT-Schnittstellen, all das stellt Unternehmen wie Personal vor neue Hürden. Die technischen Systeme entwickeln sich weiter, aber die Entscheidungswege (und das Personal) nicht immer im selben Tempo. Wer jetzt lernt, flexibel zu denken, Fehler zu erkennen, nicht nur zu protokollieren, der wird gebraucht. Was mir auffällt: Die überzeugendsten Kolleg:innen sind nicht immer die mit den meisten Zertifikaten, sondern die, die nervenstarke Pragmatik mitbringen. Kleine Lösungen – und die Suche danach, Tag für Tag, Sturm und Bürokratiedenken zum Trotz.

Beruf oder Berufung? Ausstieg, Einstieg, Umstieg – eine kleine Wasserstandsmeldung

So, ist der Job also etwas für Berufseinsteiger:innen? Ich sage: Ja, wenn man Lust auf eine Arbeit hat, die ganz nebenbei deutlich wichtiger ist, als ihr Ruf vermuten lässt. Wer die Weite zwischen Natur und Technik, das Kleinteilige wie das Große nicht scheut – und wer sich von Routine nicht abschrecken lässt, sondern darin sogar das Stille genießt –, der wird in der Wasserwirtschaft seine Nische finden. Der Weg in den Beruf ist klar umgrenzt, oft dual, selten akademisch, aber dafür praxisnah. Quereinsteiger:innen finden mehr Chancen als gedacht, wenn Offenheit für technische und organisatorische Aufgaben vorhanden ist. Aber: Es ist kein einfaches Feld. Klare Strukturen, geregelte Arbeitszeiten, bescheidene, aber solide Bezahlung – das bekommt man. Adrenalin? Eher selten. Aber die Gewissheit, dass das, was man tut, elementar ist – zumindest dann, wenn‘s drauf ankommt. Und das ist, im zweiten Nachdenken, gar nicht so wenig.

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