Fachkraft für Wasserwirtschaft Jobs

29 aktuelle Fachkraft für Wasserwirtschaft Stellenangebote

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Ausbildung als Fachkraft für Wasserwirtschaft (w/m/d)

NIERSVERBANDViersen

Starte deine Karriere beim Niersverband als Auszubildende/r zur Fachkraft für Wasserwirtschaft (m/w/d) am 01.09.2027 in Viersen. Wir bieten zwei Ausbildungsplätze über drei Jahre an, die dir umfassende Kenntnisse in technisches Zeichnen, Wasseranlagenplanung und Geländevermessung vermitteln. Du erlernst, Baustoffe und Böden zu bewerten sowie Wasserdaten zu erfassen und auszuwerten. Zudem unterstützt du bei Genehmigungen, Umweltvorschriften sowie bei Renaturierungs- und Hochwasserschutzprojekten. Voraussetzung sind die Fachoberschulreife und Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern wie Physik und Chemie. Profitiere von einem überdurchschnittlichen Ausbildungsgehalt von 1.368,26€ im ersten Jahr!
Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Umwelttechnologen - Abwasserbewirtschaftung / Fachkraft - Abwassertechnik (m/w/d) - Vollzeit

Samtgemeinde SögelSögel

Die Samtgemeinde Sögel sucht eine*n Umwelttechnologe*in für die Abwasserbewirtschaftung (m/w/d) in Vollzeit. Als moderner, familienfreundlicher Arbeitgeber bieten wir Ihnen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Zu Ihren Aufgaben gehört die Mitarbeit in den Kläranlagen Sögel und Berßen. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik sowie EDV-Kenntnisse mit. Ein Führerschein der Klasse B und selbständiges, verantwortungsbewusstes Handeln sind ebenfalls erforderlich. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre, die Familie und Beruf harmonisch vereint.
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Fachkraft Abwassertechnik / Umwelttechnologe Abwasserbewirtschaftung / Ver- und Entsorger - Abwasser (m/w/d)

Stadt RegensburgRegensburg

Das Tiefbauamt der Stadt Regensburg sucht eine Fachkraft für Abwassertechnik (m/w/d) zur Verstärkung des Klärwerkslabors. In unserem zertifizierten Labor führen wir Proben zur Eigen- und Indirekteinleiterüberwachung durch. Diese Analysen sind entscheidend zur Sicherstellung der Einhaltung von Grenzwerten und zur Ermittlung wichtiger Kennzahlen für den Klärwerksbetrieb. Die ausgeschriebene Stelle ist im Tarifbereich EG 5 TVöD und befristet bis zum 30.11.2027. Die Arbeitszeit beträgt Vollzeit und umfasst die Durchführung von Probenahmen und analytischen Methoden. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Teams für umwelttechnische Lösungen!
Festanstellung Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Jobticket – ÖPNV Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur*in Wasserwirtschaft oder Wasserbau der FR Bauingenieurwesen / Umweltingenieurwesen (Wasserbau, Wasserwirtschaft, Tiefbau, Umwelttechnik) - NEU!

Kreis DithmarschenHeide, Holstein

Der Kreis Dithmarschen sucht eine/n Ingenieur/in (m/w/d) für Wasserwirtschaft oder Wasserbau im Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwesen. Die Region Heide erlebt durch Klimawende, Energiewende und Strukturwandel immense Veränderungen. Diese dynamischen Entwicklungen bieten einzigartige Chancen im Bereich erneuerbarer Energien, stellen jedoch auch bedeutende Herausforderungen dar. Sie haben die Möglichkeit, aktiv im Fachdienst Wasser, Boden und Abfall mitzuwirken. Unterstützen Sie die untere Wasserbehörde bei der Bewältigung dieser verantwortungsvollen Aufgaben. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Wasserwirtschaft mit!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Jobrad Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter/in im Bereich Immissions- und Arbeitsschutz (Schwerpunkt Windkraft)

Landkreis WaldshutWaldshut Tiengen

Das Landratsamt Waldshut sucht ab sofort eine/n Sachbearbeiter/in im Bereich Immissionsschutz- und Abfallrecht zur Verstärkung seines engagierten Teams. Die Position ist vollzeit und teilweise im Homeoffice möglich, mit einer Bewerbungsfrist bis zum 28.06.2026. In der Außenstelle Tiengen kümmern sich 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Themen wie Abfallrecht, Altlasten und Wasserwirtschaft. Klimaschutz ist ebenfalls ein zentrales Anliegen unseres Umweltamtes. Zu Ihren Aufgaben gehören Genehmigungsverfahren sowie die Erstellung von Anordnungen und Bescheiden gemäß relevanten Gesetzen. Nutzen Sie diese Chance, Teil unseres interdisziplinären Teams zu werden!
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Gutes Betriebsklima Kantine Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium BWL - Energie- und Wassermanagement (B.A.) (m/w/d)

Hochschule Ruhr WestMülheim Ruhr

Das duale Studium BWL – Energie- und Wassermanagement (B.A.) verbindet betriebswirtschaftliches Wissen mit den aktuellen Herausforderungen der Klimawende. In einem modernen Campus und kleinen Gruppen von maximal 50 Studierenden profitierst du von einer persönlichen und praxisnahen Ausbildung. Du beschäftigst dich intensiv mit Themen der Energie- und Wasserwirtschaft und lernst, dein Wissen direkt anzuwenden. Die praxisorientierten Vorlesungen bieten Einblicke in vielseitige Berufsbilder der Umweltwirtschaft. So wirst du zur gefragten Fachkraft, die ökologisch und ökonomisch denkt. Starte deine Karriere jetzt und gestalte die Zukunft von Energie und Wasser aktiv mit!
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(Abwasser-)Ingenieur/in (m/w/d) Bauingenieurwesen / Umweltingenieurwesen (Abwassertechnik, Wasserbau, Tiefbau, Wasserwirtschaft, Umwelttechnik)

Kreis DithmarschenHeide

Als Abwasser-Ingenieur/in (m/w/d) im Bereich Bau- und Umweltingenieurwesen bieten Sie Ihre Expertise in einer dynamischen Region, die von der Klimawende und Energiewende geprägt ist. Der Strukturwandel in Heide bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen in der Abwassertechnik und im Wasserbau mit sich. Ihre Arbeit im Fachdienst Wasser, Boden und Abfall ist entscheidend, um innovative Lösungen zu entwickeln. Begleiten Sie spannende industrielle Großvorhaben im Bereich erneuerbare Energien. Werden Sie Teil des Teams der unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde im Kreis Dithmarschen. Ihre Expertise ist gefragt, um nachhaltige Entwicklungen nachhaltig zu gestalten.
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Jobrad Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Schweißfachkraft Fernwärme (m/w/d)

Stadtwerke Karlsruhe GmbHKarlsruhe, Baden

Die Schweißfachkraft Fernwärme (m/w/d) der Stadtwerke Karlsruhe sorgt für eine zuverlässige und umweltfreundliche Energieversorgung. Unsere Dienstleistungen bieten Ihnen jederzeit Zugang zu Licht, Wärme und Wasser – alles bequem per Knopfdruck. Mit über 1.300 engagierten Mitarbeitern garantieren wir ununterbrochenen Service für unsere Kunden in Karlsruhe und Umgebung. Durch unsere jährlichen Investitionen von rund 50 Millionen Euro stärken wir nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern setzen auch auf nachhaltige Lösungen. Unsere Verpflichtung zur Versorgungssicherheit und zum Umweltschutz ist unverzichtbar. Vertrauen Sie den Stadtwerken Karlsruhe für eine lebenswerte Zukunft!
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Bauingenieurwesen - Siedlungswasserwirtschaft dual (B.Eng.) (m/w/d)

Fachhochschule PotsdamPotsdam

Das Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Siedlungswasserwirtschaft (B. Eng.) spielt eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität in Siedlungen. Es sorgt für die hygienische Versorgung mit Trinkwasser und eine umweltgerechte Abwasserentsorgung. Im dualen Studium wechseln Theorie und Praxis, um optimale Lernergebnisse zu gewährleisten. Die Studierenden arbeiten eng mit Praxispartnern zusammen, was den Bezug zur realen Arbeitswelt stärkt. Dabei entwickeln sie Fähigkeiten in der Planung und dem Betrieb von Versorgungs- und Kläranlagen. Das Studium fördert somit nicht nur das technische Wissen, sondern auch das Bewusstsein für ökologische Herausforderungen.
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Ingenieur*in Wasserwirtschaft oder Wasserbau der FR Bauingenieurwesen / Umweltingenieurwesen (Wasserbau, Wasserwirtschaft, Tiefbau, Umwelttechnik)

MojobHeide

Im Kreis Dithmarschen wird eine unbefristete Stelle als Ingenieur/in (m/w/d) für Wasserwirtschaft oder Wasserbau angeboten. Die Bewerbung kann bis zum 27.09.2026 eingereicht werden. Gesucht werden Fachkräfte aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Umweltingenieurwesen, Wasserbau und Umwelttechnik. Die Region Heide steht derzeit vor wichtigen Herausforderungen im Rahmen der Klimawende und Energiewende. Ihre Expertise ist gefragt, um die dynamischen Entwicklungen und Projekte im Bereich erneuerbare Energien zu unterstützen. Nutzen Sie diese Chance und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Wasserwirtschaft in Dithmarschen mit!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Jobrad Kantine Corporate Benefit Mojob Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft für Wasserwirtschaft wissen müssen

Fachkraft für Wasserwirtschaft Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft für Wasserwirtschaft wissen müssen

Wasserwirtschaft – Beruf am Fluss des Lebens

Was viele Außenstehende erst merken, wenn das eigene Haus nach Starkregen vollläuft oder der Wasserhahn auf ein Mal trocken bleibt: Wasserwirtschaft ist mehr als Kläranlagen-Idylle und Warnwesten-Romantik. Allen Berufsbroschüren und Behördenwebsites zum Trotz bleibt der Berufsalltag der Fachkräfte für Wasserwirtschaft ein wenig unsichtbar. Das ist faszinierend – und manchmal auch frustrierend. Wer in diesen Beruf einsteigt oder die Branche wechseln will, findet eine Arbeit zwischen Bodenhaftung und Zukunftsfragen. Was genau macht diese Tätigkeit heute aus? Ein Versuch, die Sache persönlich aufzufächern.

Zwischen Pegelstab und Datenmonitor: Der Arbeitsalltag im Wandel

Morgens am Flusspegel, nachmittags im Büro: So sieht nicht jeder Tag aus, doch das Wechselspiel von Praxis und Papier, von Technikeinsatz und Routinekontrolle, ist typisch. Wer beruflich Wasser „managt“, bewegt sich irgendwo zwischen Naturbeobachtung und Datenanalyse. Der Klassiker: Gewässerproben nehmen, chemische Analysen einleiten, Messergebnisse protokollieren, aber eben auch mal mit Gummistiefeln durch knietiefen Schlamm waten, wenn eine Messstation Probleme macht. Viele unterschätzen, wie nah man bei Starkregenereignissen plötzlich am Puls der Krisenstäbe ist – oder wie monothematisch ein Tag mit acht Wasserproben und endloser Dokumentation sein kann. Von Idylle keine Spur, wenn die Kläranlage nach Starkregen auf dem Zahnfleisch läuft oder die Sensortechnik zickt. Und doch: Es ist diese wechselnde Mischung aus draußen und drinnen, Hand und Kopf, die viele anzieht.

Was muss man können? Technik-Faible, Eigenverantwortung – und Nerven wie ein Staudamm

Fachkraft für Wasserwirtschaft – das klingt mühelos, nach ein bisschen Messgerät und Umweltschutz. Die Realität ist kantiger. Wer diesen Beruf ergreifen will, braucht ein Verständnis für Technik, sei es Pumpen, Sensoren, Filtrationssysteme oder eine Steuerungssoftware, die gerade zum unpassendsten Zeitpunkt ein Update verlangt. Mein Eindruck: Wer Spaß an griffigen handwerklichen Problemen hat, aber auch vor naturwissenschaftlichen Hintergründen nicht ausreißt, der findet hier sein Feld. Und Eigenverantwortung? Ohne sie wird man schnell zum Dauergast beim Chef. Die meisten Betriebe – ob kommunale Wasserwerke, Ingenieurbüros oder Umweltämter – setzen darauf, dass sich Fachkräfte selbst ihren Arbeitsablauf strukturieren können. Das kommt nicht allen gelegen. Apropos Soft Skills: Kommunikationsfähigkeit ist, bei aller Technikliebe, obligatorisch. Wer nicht erklären kann, wo der Hase im Rohr liegt, oder sich von Anwohnerfragen aus dem Takt bringen lässt, wird zermürbt.

Geldfragen offen auf dem Tisch: Was verdient man in der Wasserwirtschaft?

Kommen wir zu einem Thema, bei dem ich selten euphorische Rückmeldungen höre: Gehalt. Die nackten Zahlen? Sie schwanken. Nicht wenig, muss man sagen. Je nach Bundesland, Arbeitgeberstruktur und Verantwortungsspielraum liegen die Einstiegsgehälter meist irgendwo zwischen 2.400 € und 2.900 € brutto monatlich. Ja, regionale Unterschiede gibt’s, und natürlich zahlen Großstädte oder Spezialbetriebe mehr als ein kleines Wasserwerk auf dem Land. Nach einigen Jahren Erfahrung und eventuellen Zusatzqualifikationen sind Monatsgehälter von 3.000 € bis 3.500 € drin, im öffentlichen Dienst gemäß Tarif und Stufe, privat teils nach Verhandlungsgeschick. Aber: Niemand wird hier reich – der Beruf ist ein klassischer „Sinnjob“. Tröstlich: Die meisten Stellen kommen mit Zuschlägen für Bereitschaft, mit geregelter Altersvorsorge oder Sonderzahlungen. Aber richtig: Die Wasserwirtschaft ist nicht das Eldorado für Lohnträume – dafür aber, das ist kein Geheimnis, deutlich krisensicherer als manches Trendfeld.

Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel und Diversitätsbaustellen

Manchmal frage ich mich, ob der Begriff „Fachkräftemangel“ nicht heimlich unter den Amtsgängen der Wasserwirtschaft erfunden wurde. Klar ist: Der Arbeitsmarkt ist aufnahmebereit. Altersstrukturen – viele ausscheidende Kollegen während der nächsten fünf bis zehn Jahre –, neue Vorschriften zu Abwassermanagement und Digitalisierung, wachsendes Bewusstsein für Umwelt- und Katastrophenschutz – all das schafft Stellen, mehr als mancher denkt. Wer sich jetzt qualifiziert oder wechselt, findet als Berufseinsteiger:in so ziemlich überall einen Platz, vorausgesetzt, die Mobilität stimmt und man ist der Bereitschaftsdienst-Bereitschaft nicht abgeneigt. Was noch fehlt? Mehr Vielfalt. Quereinsteiger:innen, Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund – zu selten sichtbar. Die Branche tut sich schwer, einladendere Bilder zu zeichnen. Ich persönlich glaube, dass frischer Wind Not tut: Wer in der Wasserwirtschaft für Diversität wirbt, handelt nicht nur aus Imagegründen, sondern schlicht, weil die Zukunft der Branche davon abhängt.

Klimawandel, Digitalisierung und die Lehre der kleinen Lösungen

Jetzt werfen wir einen kurzen Blick nach vorne – ein nicht ganz freiwilliges Muss, das seit den letzten fünf Dürrejahren mehr als nur PR ist: Die Herausforderungen wachsen. Klimawandel und Extremwetter drehen am Risiko-Karussell. Wasserknappheit in Regionen, in denen früher nie jemand mit Wassermangel rechnete; stärkere Belastung von Anlagen, höhere Anforderungen an die Überwachung und Steuerung – das ist Alltag. Digitalisierung heißt in der Wasserwirtschaft nicht, dass irgendein Großrechner die Teichprobe nimmt. Aber: Messdaten in Echtzeit auslesen, Anlagensteuerung per Fernzugriff, Sensorik und IT-Schnittstellen, all das stellt Unternehmen wie Personal vor neue Hürden. Die technischen Systeme entwickeln sich weiter, aber die Entscheidungswege (und das Personal) nicht immer im selben Tempo. Wer jetzt lernt, flexibel zu denken, Fehler zu erkennen, nicht nur zu protokollieren, der wird gebraucht. Was mir auffällt: Die überzeugendsten Kolleg:innen sind nicht immer die mit den meisten Zertifikaten, sondern die, die nervenstarke Pragmatik mitbringen. Kleine Lösungen – und die Suche danach, Tag für Tag, Sturm und Bürokratiedenken zum Trotz.

Beruf oder Berufung? Ausstieg, Einstieg, Umstieg – eine kleine Wasserstandsmeldung

So, ist der Job also etwas für Berufseinsteiger:innen? Ich sage: Ja, wenn man Lust auf eine Arbeit hat, die ganz nebenbei deutlich wichtiger ist, als ihr Ruf vermuten lässt. Wer die Weite zwischen Natur und Technik, das Kleinteilige wie das Große nicht scheut – und wer sich von Routine nicht abschrecken lässt, sondern darin sogar das Stille genießt –, der wird in der Wasserwirtschaft seine Nische finden. Der Weg in den Beruf ist klar umgrenzt, oft dual, selten akademisch, aber dafür praxisnah. Quereinsteiger:innen finden mehr Chancen als gedacht, wenn Offenheit für technische und organisatorische Aufgaben vorhanden ist. Aber: Es ist kein einfaches Feld. Klare Strukturen, geregelte Arbeitszeiten, bescheidene, aber solide Bezahlung – das bekommt man. Adrenalin? Eher selten. Aber die Gewissheit, dass das, was man tut, elementar ist – zumindest dann, wenn‘s drauf ankommt. Und das ist, im zweiten Nachdenken, gar nicht so wenig.

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