Fachkraft für Wasserwirtschaft Jobs

24 aktuelle Fachkraft für Wasserwirtschaft Stellenangebote

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Fachkraft für Arbeitssicherheit Energie- und Wasserwirtschaft (m/w/d)

Emscher Wassertechnik GmbH Lippe Wassertechnik GmbHEssen

Stellenangebot: Fachkraft für Arbeitssicherheit in der Energie- und Wasserwirtschaft (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Bei uns stehen Arbeitsschutz und Sicherheit an erster Stelle. Sie beraten Kunden im Arbeits- und Brandschutz und führen sicherheitstechnische Begehungen durch. Gesetzliche Prüfungen, wie Lärm- und Temperaturmessungen, sind Teil Ihrer Aufgaben. Zudem erstellen Sie Gefährdungsbeurteilungen und unterstützen Kunden bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen. Eine Qualifikation als Sicherheitsfachkraft, vorzugsweise in der Energie- und Wasserwirtschaft, ist Voraussetzung für diese verantwortungsvolle Position.
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Umwelttechnologe/ Umwelttechnologin für Abwasserbewirtschaftung bzw. Fachkraft für Abwassertechnik (m/w/d)

Entsorgung Bad Pyrmont AöRBad Pyrmont

Die Entsorgung Bad Pyrmont AöR sucht einen Umwelttechnologen oder eine Umwelttechnologin für die Abwasserbewirtschaftung. Die Vollzeitstelle umfasst 39 Stunden pro Woche und erfordert Fachkenntnisse im Bereich Abwassertechnik. Zu den Hauptaufgaben zählen die Überwachung der Abwasserwerte, Laborarbeiten und Kontrollrundgänge. Zudem sind Störungsanalysen sowie Wartungsarbeiten an verschiedenen technischen Anlagen erforderlich. Bewerber sollten eine abgeschlossene Ausbildung in diesem Bereich vorweisen und teamfähig sein. Ein Bereitschaftsdienst ist Teil der Anforderungen, wobei eine verantwortungsbewusste Arbeitsweise unerlässlich ist. Jetzt bewerben und Teil eines wichtigen Umweltschutzprojekts werden!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Umwelttechnologe/ Umwelttechnologin für Abwasserbewirtschaftung bzw. Fachkraft für Abwassertechnik (m/w/d) - Bad Pyrmont

Entsorgung Bad Pyrmont AöRBad Pyrmont

Die Entsorgung Bad Pyrmont AöR sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Umwelttechnologen oder eine Umwelttechnologin für Abwasserbewirtschaftung. Die Position bietet eine unbefristete Anstellung mit einer Wochenarbeitszeit von 39 Stunden. Zu Ihren Aufgaben gehören die Überwachung von Abwasserwerten und die Durchführung von Laboranalysen. Sie sollten eine Ausbildung in der Abwassertechnik abgeschlossen haben und bereit sein, am Bereitschaftsdienst teilzunehmen. Wir bieten eine faire Vergütung nach dem TVöD-VKA, inklusive Altersvorsorge und 30 Tagen Urlaub. Interessierte Bewerber sind willkommen, zur Förderung der Gleichstellung in der Arbeitswelt.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung (m/w/d)

WESTFLEISCHOer Erkenschwick

Wir suchen einen Umwelttechnologen (m/w/d) für Abwasserbewirtschaftung in Erkenschwick. In dieser Position überwachen Sie unsere Abwasserreinigungsanlage und führen Laboranalysen durch. Zudem erstellen Sie Betriebsberichte und pflegen technische Dokumentationen. Sie profitieren von umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, betrieblichen Altersvorsorge und Gesundheitsmanagement. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik, technisches Verständnis und die Bereitschaft zu Schichtarbeit. Klicken Sie auf „Jetzt bewerben“, um Teil unseres engagierten Teams zu werden und Ihre Karriere voranzutreiben!
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Kantine Corporate Benefit WESTFLEISCH Vollzeit weitere Benefits
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Rohrleger (m/w/d) in der Wasserwirtschaft - NEU!

Dahme- Nuthe Wasser-, Abwasserbetriebsgesellschaft mbHBlankenfelde-Mahlow

Werden Sie Rohrleger (m/w/d) in der Wasserwirtschaft in Blankenfelde-Mahlow! Diese unbefristete Stelle erfordert Erfahrung in der Bedienung, Inspektion und Wartung von Wasserleitungen und Anlagen. Zu Ihren Aufgaben gehören die eigenständige Rohrbruchbeseitigung sowie die Kontrolle von Schiebern und Hydranten. Außerdem sind Sie für die Instandsetzung von Armaturen und den Einbau von Wasserzähleranlagen verantwortlich. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Anlagenmechaniker, Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice oder Tief- und Rohrleitungsbauer. Nutzen Sie die Möglichkeit, am Rufbereitschaftsdienst teilzunehmen und Ihre Karriere voranzutreiben!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Rohrleger (m/w/d) in der Wasserwirtschaft

Dahme- Nuthe Wasser-, Abwasserbetriebsgesellschaft mbHBlankenfelde

Wir suchen ab sofort einen Rohrleger (m/w/d) in der Wasserwirtschaft für Blankenfelde-Mahlow. Diese unbefristete Stelle umfasst die Bedienung, Inspektion, Wartung und Instandsetzung von Wasserleitungen. Zu den Aufgaben zählen Rohrbruchbeseitigung, Schieberkontrolle und die Wartung von Sonderbauwerken. Sie bringen eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Ver- und Entsorgungstechnik mit. Erfahrung im Einsatz von Minibaggern zur Erstellung von Baugruben ist von Vorteil. Zudem bieten wir die Möglichkeit zur Teilnahme am zusätzlich entlohnten Rufbereitschaftsdienst. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Teams!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Anlagenmechaniker (m/w/d) Monteur (m/w/d) für Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik

DELTA GruppeSchwaig

Suchen Sie einen erfahrenen Anlagenmechaniker (m/w/d) für die Installation, Wartung und Instandhaltung von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen? Wir bieten abwechslungsreiche Tätigkeiten in industriellen und gewerblichen Bereichen sowie regelmäßige Einsätze bei unseren Stammkunden. Zu Ihren Aufgaben zählt die Montage und Demontage versorgungstechnischer Systeme sowie die Durchführung von Inbetriebnahmen und kleineren Umbaumaßnahmen. Wir schätzen Teamfähigkeit, Flexibilität und Qualitätsbewusstsein. Ein Führerschein für KFZ sowie gute Deutschkenntnisse (mindestens B1) sind erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt und sichern Sie sich einen Arbeitsplatz mit attraktiven Arbeitsbedingungen!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Firmenwagen Erfolgsbeteiligung Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Duales Studium BWL - Energie- und Wassermanagement (B.A.) (m/w/d)

Hochschule Ruhr WestMülheim Ruhr

Das duale Studium BWL im Bereich Energie- und Wassermanagement bietet drei flexible Optionen: ausbildungsintegriert, praxisintegriert und als Blockmodell. Bei der ausbildungsintegrierten Variante erlangen Studierende in nur zwei Jahren einen IHK-Abschluss als Industriekaufmann/-frau. Die praxisintegrierte Option ermöglicht ein Studium mit durchgängiger Praxistätigkeit ohne klassische Ausbildung. Im Blockmodell verbringen Studierende ganze Semester an der Hochschule oder direkt im Unternehmen. Dieses innovative Modell kombiniert akademische Theorie mit praktischer Erfahrung, ideal für Karriereeinsteiger. Wählen Sie die Studienform, die am besten zu Ihren Zielen passt und starten Sie Ihre Karriere im Energiemanagement!
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Anlagenmechaniker (m/w/d) Monteur (m/w/d) für Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik

DELTA GruppeSchwaig Nürnberg

Werde Anlagenmechaniker (m/w/d) am Flughafen München und gestalte die Zukunft der Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Anstellung in Vollzeit oder Teilzeit mit unbefristetem Vertrag. Deine Aufgaben umfassen die Installation, Montage und Wartung versorgungstechnischer Anlagen. Genieße ein angenehmes Arbeitsklima bei einem krisensicheren mittelständischen Unternehmen. Überwiegende Einsätze bei Stammkunden am Flughafen garantieren vielfältige Herausforderungen. Profitiere von pünktlicher Bezahlung, einem modernen Firmenwagen sowie Profiwerkzeug und Mobiltelefon – komm in unser engagiertes Team!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Firmenwagen Erfolgsbeteiligung Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Umwelttechnologe (m/w/d) für Abwasserbewirtschaftung in Vollzeit

Gemeinde Langweid a. LechLangweid Lech

Wir suchen einen engagierten Umwelttechnologen (m/w/d) für die Abwasserbewirtschaftung in Vollzeit. Zu Ihren Aufgaben gehören die Betriebsüberwachung der Kläranlagen sowie die Kontrolle von Pumpstationen und die Analyse von Wasserproben. Sie sorgen für einen effizienten und umweltgerechten Betrieb und beheben Störungen eigenständig. Zudem erfassen und analysieren Sie betriebliche Daten mithilfe moderner EDV-Systeme. Das Anforderungsprofil erfordert ein hohes technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sowie Flexibilität für Nacht- und Rufbereitschaft. Wenn Sie eine verantwortungsvolle Herausforderung suchen, bewerben Sie sich jetzt!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft für Wasserwirtschaft wissen müssen

Fachkraft für Wasserwirtschaft Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkraft für Wasserwirtschaft wissen müssen

Wasserwirtschaft – Beruf am Fluss des Lebens

Was viele Außenstehende erst merken, wenn das eigene Haus nach Starkregen vollläuft oder der Wasserhahn auf ein Mal trocken bleibt: Wasserwirtschaft ist mehr als Kläranlagen-Idylle und Warnwesten-Romantik. Allen Berufsbroschüren und Behördenwebsites zum Trotz bleibt der Berufsalltag der Fachkräfte für Wasserwirtschaft ein wenig unsichtbar. Das ist faszinierend – und manchmal auch frustrierend. Wer in diesen Beruf einsteigt oder die Branche wechseln will, findet eine Arbeit zwischen Bodenhaftung und Zukunftsfragen. Was genau macht diese Tätigkeit heute aus? Ein Versuch, die Sache persönlich aufzufächern.

Zwischen Pegelstab und Datenmonitor: Der Arbeitsalltag im Wandel

Morgens am Flusspegel, nachmittags im Büro: So sieht nicht jeder Tag aus, doch das Wechselspiel von Praxis und Papier, von Technikeinsatz und Routinekontrolle, ist typisch. Wer beruflich Wasser „managt“, bewegt sich irgendwo zwischen Naturbeobachtung und Datenanalyse. Der Klassiker: Gewässerproben nehmen, chemische Analysen einleiten, Messergebnisse protokollieren, aber eben auch mal mit Gummistiefeln durch knietiefen Schlamm waten, wenn eine Messstation Probleme macht. Viele unterschätzen, wie nah man bei Starkregenereignissen plötzlich am Puls der Krisenstäbe ist – oder wie monothematisch ein Tag mit acht Wasserproben und endloser Dokumentation sein kann. Von Idylle keine Spur, wenn die Kläranlage nach Starkregen auf dem Zahnfleisch läuft oder die Sensortechnik zickt. Und doch: Es ist diese wechselnde Mischung aus draußen und drinnen, Hand und Kopf, die viele anzieht.

Was muss man können? Technik-Faible, Eigenverantwortung – und Nerven wie ein Staudamm

Fachkraft für Wasserwirtschaft – das klingt mühelos, nach ein bisschen Messgerät und Umweltschutz. Die Realität ist kantiger. Wer diesen Beruf ergreifen will, braucht ein Verständnis für Technik, sei es Pumpen, Sensoren, Filtrationssysteme oder eine Steuerungssoftware, die gerade zum unpassendsten Zeitpunkt ein Update verlangt. Mein Eindruck: Wer Spaß an griffigen handwerklichen Problemen hat, aber auch vor naturwissenschaftlichen Hintergründen nicht ausreißt, der findet hier sein Feld. Und Eigenverantwortung? Ohne sie wird man schnell zum Dauergast beim Chef. Die meisten Betriebe – ob kommunale Wasserwerke, Ingenieurbüros oder Umweltämter – setzen darauf, dass sich Fachkräfte selbst ihren Arbeitsablauf strukturieren können. Das kommt nicht allen gelegen. Apropos Soft Skills: Kommunikationsfähigkeit ist, bei aller Technikliebe, obligatorisch. Wer nicht erklären kann, wo der Hase im Rohr liegt, oder sich von Anwohnerfragen aus dem Takt bringen lässt, wird zermürbt.

Geldfragen offen auf dem Tisch: Was verdient man in der Wasserwirtschaft?

Kommen wir zu einem Thema, bei dem ich selten euphorische Rückmeldungen höre: Gehalt. Die nackten Zahlen? Sie schwanken. Nicht wenig, muss man sagen. Je nach Bundesland, Arbeitgeberstruktur und Verantwortungsspielraum liegen die Einstiegsgehälter meist irgendwo zwischen 2.400 € und 2.900 € brutto monatlich. Ja, regionale Unterschiede gibt’s, und natürlich zahlen Großstädte oder Spezialbetriebe mehr als ein kleines Wasserwerk auf dem Land. Nach einigen Jahren Erfahrung und eventuellen Zusatzqualifikationen sind Monatsgehälter von 3.000 € bis 3.500 € drin, im öffentlichen Dienst gemäß Tarif und Stufe, privat teils nach Verhandlungsgeschick. Aber: Niemand wird hier reich – der Beruf ist ein klassischer „Sinnjob“. Tröstlich: Die meisten Stellen kommen mit Zuschlägen für Bereitschaft, mit geregelter Altersvorsorge oder Sonderzahlungen. Aber richtig: Die Wasserwirtschaft ist nicht das Eldorado für Lohnträume – dafür aber, das ist kein Geheimnis, deutlich krisensicherer als manches Trendfeld.

Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel und Diversitätsbaustellen

Manchmal frage ich mich, ob der Begriff „Fachkräftemangel“ nicht heimlich unter den Amtsgängen der Wasserwirtschaft erfunden wurde. Klar ist: Der Arbeitsmarkt ist aufnahmebereit. Altersstrukturen – viele ausscheidende Kollegen während der nächsten fünf bis zehn Jahre –, neue Vorschriften zu Abwassermanagement und Digitalisierung, wachsendes Bewusstsein für Umwelt- und Katastrophenschutz – all das schafft Stellen, mehr als mancher denkt. Wer sich jetzt qualifiziert oder wechselt, findet als Berufseinsteiger:in so ziemlich überall einen Platz, vorausgesetzt, die Mobilität stimmt und man ist der Bereitschaftsdienst-Bereitschaft nicht abgeneigt. Was noch fehlt? Mehr Vielfalt. Quereinsteiger:innen, Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund – zu selten sichtbar. Die Branche tut sich schwer, einladendere Bilder zu zeichnen. Ich persönlich glaube, dass frischer Wind Not tut: Wer in der Wasserwirtschaft für Diversität wirbt, handelt nicht nur aus Imagegründen, sondern schlicht, weil die Zukunft der Branche davon abhängt.

Klimawandel, Digitalisierung und die Lehre der kleinen Lösungen

Jetzt werfen wir einen kurzen Blick nach vorne – ein nicht ganz freiwilliges Muss, das seit den letzten fünf Dürrejahren mehr als nur PR ist: Die Herausforderungen wachsen. Klimawandel und Extremwetter drehen am Risiko-Karussell. Wasserknappheit in Regionen, in denen früher nie jemand mit Wassermangel rechnete; stärkere Belastung von Anlagen, höhere Anforderungen an die Überwachung und Steuerung – das ist Alltag. Digitalisierung heißt in der Wasserwirtschaft nicht, dass irgendein Großrechner die Teichprobe nimmt. Aber: Messdaten in Echtzeit auslesen, Anlagensteuerung per Fernzugriff, Sensorik und IT-Schnittstellen, all das stellt Unternehmen wie Personal vor neue Hürden. Die technischen Systeme entwickeln sich weiter, aber die Entscheidungswege (und das Personal) nicht immer im selben Tempo. Wer jetzt lernt, flexibel zu denken, Fehler zu erkennen, nicht nur zu protokollieren, der wird gebraucht. Was mir auffällt: Die überzeugendsten Kolleg:innen sind nicht immer die mit den meisten Zertifikaten, sondern die, die nervenstarke Pragmatik mitbringen. Kleine Lösungen – und die Suche danach, Tag für Tag, Sturm und Bürokratiedenken zum Trotz.

Beruf oder Berufung? Ausstieg, Einstieg, Umstieg – eine kleine Wasserstandsmeldung

So, ist der Job also etwas für Berufseinsteiger:innen? Ich sage: Ja, wenn man Lust auf eine Arbeit hat, die ganz nebenbei deutlich wichtiger ist, als ihr Ruf vermuten lässt. Wer die Weite zwischen Natur und Technik, das Kleinteilige wie das Große nicht scheut – und wer sich von Routine nicht abschrecken lässt, sondern darin sogar das Stille genießt –, der wird in der Wasserwirtschaft seine Nische finden. Der Weg in den Beruf ist klar umgrenzt, oft dual, selten akademisch, aber dafür praxisnah. Quereinsteiger:innen finden mehr Chancen als gedacht, wenn Offenheit für technische und organisatorische Aufgaben vorhanden ist. Aber: Es ist kein einfaches Feld. Klare Strukturen, geregelte Arbeitszeiten, bescheidene, aber solide Bezahlung – das bekommt man. Adrenalin? Eher selten. Aber die Gewissheit, dass das, was man tut, elementar ist – zumindest dann, wenn‘s drauf ankommt. Und das ist, im zweiten Nachdenken, gar nicht so wenig.

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