Energy manager Jobs

612 aktuelle Energy manager Stellenangebote

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Business Development Manager (w/m/d) Energiewirtschaft - energy & meteo systems GmbH

energy & meteo systems GmbHBremen

Werde Teil unseres dynamischen Teams als Business Development Manager:in in Oldenburg! In dieser Schlüsselposition treibst du die Akquise neuer Absatzmärkte voran und baust strategische Vertriebspartnerschaften weltweit auf. Du analysierst kontinuierlich den Wettbewerb und Markttrends, um innovative Lösungen zu entwickeln. Statt klassischer Kaltakquise betreust du Bestandskunden und bearbeitest Anfragen potenzieller Neukunden. Im Austausch mit Kunden identifizierst du deren Bedürfnisse und kombinierst sie mit unseren maßgeschneiderten Angeboten. Mit deiner Expertise in Bereichen wie Power Trading und Scheduling bist du ein unverzichtbarer Partner.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Project Manager (m/f/d) for Thermal Energy & Hydrogen

Lahmeyer International GmbHBad Vilbel, Weltweit

Die Dornier Group steht für Innovation und Exzellenz in komplexen Consultingprojekten und Engineering-Dienstleistungen sowohl national als auch international. Unsere vier Geschäftsbereiche bündeln umfassende Expertise in den Bereichen Energie und Wärme sowie Projektmanagement. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen von der Risikobewertung bis zur Vertragserstellung, um Ihre Projektziele zu erreichen. Unsere Fachkenntnisse erstrecken sich über die Technik bis zur Kundenbetreuung, um höchste Standards und Effizienz zu gewährleisten. Zudem legen wir großen Wert auf die Motivation unserer Mitarbeiter und deren Entwicklung im Projektleben. Vertrauen Sie der Dornier Group als starkem Partner für Ihre anspruchsvollen Projekte!
Vollzeit weitere Benefits
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(Senior) Manager (all genders) Energy

Porsche Consulting GmbHStuttgart, München, Hamburg, Berlin, Frankfurt Main

Sie bringen mehrjährige Erfahrung in der Strategie- oder Managementberatung mit Schwerpunkt Energie mit oder haben in einer internen Strategieabteilung eines Energieversorgers oder innovativen Mittelständlers gearbeitet. Sie verfügen über fundierte Kenntnisse in der Planung und Umsetzung von Transformationsprojekten in den Bereichen Strategie, Effizienz und Industrialisierung. Inspirierende Führungsqualitäten und Kommunikationsstärke zeichnen Sie aus, gepaart mit einer starken Klientenorientierung und unternehmerischem Denken. Zudem haben Sie praktische Erfahrung im Projektmanagement und begleiten Projekte vom Start bis zum erfolgreichen Abschluss. Ihr großes Interesse an Trends und Technologien in der Energiewirtschaft treibt Sie an. Sie denken analytisch und konzeptionell.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanager (m/w/d)

Zimmermann-Graeff & Müller GmbHZell Mosel

Entwickeln Sie Ihre Karriere als Energiemanager (m/w/d) in 56856 Zell (Mosel) bei Les Grands Chais de France, einem führenden Unternehmen der Wein- und Sektbranche. In dieser unbefristeten Position sind Sie entscheidend für unsere Energieeffizienz und Ressourcenoptimierung. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Identifizierung von Einsparpotenzialen und die Steuerung technischer Projekte. In einem dynamischen Umfeld zwischen Weinbergen und modernster Abfüllung tragen Sie aktiv zu unseren Klimazielen bei. Werden Sie Teil eines starken Teams von 4.000 Mitarbeitenden, das in 177 Ländern Genuss verbreitet. Gestalten Sie mit uns die Zukunft der Weinindustrie global und nachhaltig!
Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Energieberaterin / Energieberater (m/w/d)

Stadtwerke Schwabach GmbHSchwabach

Die Stadtwerke Schwabach GmbH sucht engagierte Energieberaterinnen und Energieberater (m/w/d). Unser modernes Unternehmen versorgt über 40.000 Einwohner mit Strom, Wasser, Erdgas und Fernwärme. Zu Ihren Aufgaben gehören die Beratung von Kunden zu Energieoptimierung und Sanierungsfahrplänen. Zudem analysieren Sie Fördermöglichkeiten und planen Projekte in E-Mobilität und Photovoltaik. Voraussetzungen sind eine Ausbildung als Handwerks- oder Industriemeister mit Zusatzqualifikation zum Energieberater oder die Bereitschaft, diese zu erwerben. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie aktiv die Energiezukunft in Schwabach!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter/in Energiewirtschaft - Abrechnung und Forderungsmanagement in Vollzeit (m/w/d)

Stadtwerke Munster-Bispingen GmbHMunster Örtze

Die Stadtwerke Munster-Bispingen GmbH sucht ab sofort einen Sachbearbeiter (m/w/d) für die Energiewirtschaft, insbesondere Abrechnung und Forderungsmanagement, in Vollzeit. Ideale Bewerber verfügen über eine kaufmännische Ausbildung oder Erfahrung in der Rechts- und Steuerfachwelt. Zu Ihren Aufgaben gehören die Durchführung der Energieabrechnung und das Management von Reklamationen. Des Weiteren pflegen Sie Kundenstammdaten und bearbeiten alle abrechnungsrelevanten Anfragen. Sie verantworten auch Mahnläufe und Inkassovorgänge. Wenn Sie teamorientiert und engagiert sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Quereinstieg möglich Unbefristeter Vertrag Festanstellung Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Stadtwerke Munster-Bispingen GmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Berater (m|w|d) Marktkommunikation Energiewirtschaft

Hucon AGMünster

Unser ERP-Team entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für komplexe Marktkommunikationsanforderungen. Wir setzen gesetzliche Änderungen zeitgerecht um und beraten in allen marktkommunikativen Themen. Zudem führen wir fachspezifische Workshops und Schulungen für Kundenanwender durch. Bei der Einführung neuer Prozesse und technischer Systeme sind wir eng eingebunden und bieten technische sowie fachliche Beratung für die Software nts.suite. Unsere Erfahrung in energiewirtschaftlichen Zusammenhängen, kombiniert mit ausgeprägtem Kommunikationsgeschick, sorgt für eine optimale Kundeninteraktion. Wir suchen flexible Teammitglieder mit Verhandlungssicherheit in Deutsch, die bereit sind, einmal im Monat zu reisen und an Weiterbildungsprogrammen teilzunehmen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Berater / Consultant Energiewirtschaft, Finanzbuchhaltung, Fachbereich Vertriebsprozesse (m/w/d) (Finanzbuchhalter/in)

Robotron Datenbank-Software GmbHLeipzig

Als Berater bist du der entscheidende Link zwischen unserer Produktentwicklung und dem Markt. Deine enge Kundenbindung ermöglicht es dir, neue Anforderungen frühzeitig zu erkennen. Durch regelmäßige Gespräche trägst du dazu bei, dass unsere Produkte optimal weiterentwickelt werden. Wenn du ein Talent für die Lösung komplexer Probleme in Technik und Mensch hast, freuen wir uns auf deine Bewerbung. Dein Fokus liegt auf der konzeptionellen Arbeit, der Projektbegleitung sowie der Einführung der Robotron-Energiemarkt-Plattform. Dabei bearbeitest du insbesondere die Abrechnung und Rechnungseingangsprüfung innerhalb unserer Softwarelösung.
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Senior Berater (m/w/d) Energieversorger und Netzbetreiber

LBD-Beratungsgesellschaft mbHBerlin

Wir suchen dich als Senior Berater für Energieversorger und Netzbetreiber in Berlin. Gestalte mit LBD die Zukunft der Energie- und Wärmewende! Mit über 35 Jahren Erfahrung bieten wir nachhaltige Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Unsere Kernkompetenzen liegen in Analyse, Strategie und Konzeptentwicklung, die den Wandel vorantreiben. Wir begleiten unsere Kunden partnerschaftlich von der Strategie bis zur operativen Umsetzung. Mit unserer innovativen Software INFRA unterstützen wir die effiziente und datenbasierte Umsetzung von Projekten, von der kommunalen Wärmeplanung bis zum Ausbau von Wärmenetzen.
Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Sachbearbeiter (m/w/d) im Energiemanagement (Elektrotechnik, Versorgungstechnik, Energiewirtschaft)

Hansestadt BuxtehudeBuxtehude

Wir suchen ab sofort einen Sachbearbeiter (m/w/d) im Energiemanagement in Vollzeit bis zum 31.03.2029. Optimalerweise können Sie auch in Teilzeit arbeiten. Profitieren Sie von einer vertrauensvollen Arbeitskultur, die Respekt und Toleranz fördert. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, Ihre Potenziale voll auszuschöpfen und aktiv mitzugestalten. Flexible Arbeitszeitmodelle und mobiles Arbeiten werden individuell an Ihre Lebensphase angepasst, damit Sie Ihren Ausgleich finden. Zudem unterstützen wir Ihre Gesundheit durch vielfältige Aktionen für einen gesunden Lebensstil. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns!
Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Energy manager wissen müssen

Energy manager Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Energy manager wissen müssen

Energy Manager: Zwischen Idealismus, Ingenieurkunst und der Kälte nackter Zahlen

Wieder eine Teams-Nachricht: „Energiebericht dringend für Vorstand!“. Muss man sich daran alles gewöhnen, wenn man frisch als Energy Manager einsteigt? Offen gesagt – ja. Und an so manches mehr. Wer die Vorstellung hegt, als umweltbewusster Zahlenkünstler vor allem Wärmepumpen und Solarzellen nach Dienstplan zu sortieren, wird rasch merken: Der Alltag hat mehr Ecken als das Organigramm der eigenen Firma. Ich spreche hier aus – nennen wir es mal – mittelfristiger Vertrautheit mit der Materie. Ob man dabei ganz absichtlich landet, als bewusste Quereinsteigerin vom Maschinenbau oder doch irgendwie „hineingerutscht“ ist, spielt am Ende kaum eine Rolle. Es geht um viel. Um Zahlen, um Technik, aber auch, und das darf man nie unterschätzen: um Haltung.


Viel mehr als nur Knöpfchendrücken: Was einen Energy Manager eigentlich beschäftigt

„Energieeffizienz steigern“ klingt nach Slogans in PowerPoint-Präsentationen, aber was bedeutet das konkret? Da ist zuallererst die Bestandsaufnahme: Okay, wo frisst unser Betrieb seine Kilowattstunden – und warum wie viel? Ein bedeutender Teil des Jobs besteht darin, große Mengen von Verbrauchsdaten zu sichten, auszuwerten und daraus halbwegs greifbare Schlüsse zu ziehen. Dabei sind technische Details ebenso gefragt wie kommunikative Finesse. Denn jeder, der schon mal eine Geschäftsleitung überzeugt hat, 60.000 € in LED-Lichttechnik zu investieren statt dem gewohnten „Wir machen weiter wie immer“, weiß: Zahlen allein schaffen es selten. Du musst argumentieren – klar, verständlich, manchmal mit Schachzügen aus der Psychologie: Wer hat am meisten Angst vor Veränderung, wo stößt man auf Bremser, wo öffnen sich Türen?


Qualifikationen: Zwischen Standard und Soft Skills

Natürlich kann hier niemand leugnen, dass ein anständiges Grundgerüst an Technikkenntnis unverzichtbar ist. Wer noch nie einen Netzmonitor aufgemacht hat, sollte vielleicht eher ins Facility Management schnuppern. Und ja, Zertifikate machen Eindruck, aber es bleibt dabei: Praktische Erfahrung – im besten Fall in branchenverwandten Feldern wie Gebäudetechnik, Versorgungswirtschaft oder Produktion – lässt sich kaum ersetzen. Dennoch, was viele unterschätzen: Selbstanalyse, Beharrlichkeit und ein gewisser Hang zu subtiler Diplomatie sind oft die heimlichen „Game Changer“. Viele Projekte scheitern nicht an technischen Details, sondern an fehlender Überzeugungsarbeit oder daran, dass man niemanden wirklich mitgenommen hat. Wer mit alten Autoritäten im Betrieb zu tun hat, braucht einen langen Atem und manchmal auch eine Prise Humor.


Gehalt: Sieht nach Goldtopf aus – ist aber manchmal nur Messing

Klar, irgendwann fragt man sich: Rechnet sich dieser Berufsweg – ökonomisch gesehen? Die Faustregel: Große Industrieunternehmen und Konzerne zahlen besser als mittelständische Maschinenbauer. In Ballungszentren sind die Gehälter saftiger, Provinz kann aber im Gegenzug mit Lebensqualität und weniger Stress punkten. Einstiegsgehälter – so mein Eindruck und das, was der Buschfunk im Kollegenkreis flüstert – bewegen sich meistens irgendwo zwischen „Das reicht für das Leasingauto“ und „Davon kann ich mir die Wärmepumpe daheim noch nicht leisten“. Steigt man auf oder wechselt in eine Nischenbranche (zum Beispiel Pharma oder Automotive), kann es schnell nach oben gehen. Was viele unterschätzen: Manche Firmen locken mit Benefits statt mehr Grundgehalt – Homeoffice, Weiterbildung, vielleicht ein halbherziger Fitnesszuschuss. Wirklich reich wird hier kaum jemand direkt, aber dazu sind viele ja auch gar nicht angetreten. Nun ja, das ist jedenfalls mein subjektiver Eindruck – je nach Standort und Marktsituation schwanken die Konditionen enorm.


Karrierewege und die kleinen Stolpersteine auf dem Energieteppich

Bleibt die ewige Frage: Wie entwickelt man sich eigentlich weiter? Frisch ins Berufsleben gestartete Absolventen sitzen anfangs oft mit viel Elan vor den Monitoren und machen sich über Zertifizierungen Gedanken – ob zum „zertifizierten Energiemanager“, Auditor für Energiemanagementsysteme oder, wenn man es richtig wissen will, zum Effizienzberater nach neuesten ISO-Normen. Doch pure Weiterbildung garantiert noch keine Karriere. Viel entscheidender: Netzwerken – intern wie extern. Wer Kontakte pflegt und im operativen Geschäft sichtbar bleibt, wird schnell als „Energie-Champion" wahrgenommen. Die größten Hürden? Manchmal schlicht die Bürokratie. Endlose Excel-Listen und Antragsformulare, gepaart mit deutschen Förderdschungel-Regeln, führen dazu, dass mancher gute Ansatz im Schreibtisch verschwindet.


Realitätsschock: Arbeitsmarkt, Work-Life-Balance und die berühmten Nachhaltigkeitsträume

Der Arbeitsmarkt, das muss man so sagen, ist durchwachsen. Einerseits rollt die nächste Energiesparwelle durch Unternehmen und Kommunen, andererseits schreien aktuell tausende Stellen danach, besetzt zu werden – allerdings nicht immer da, wo es wirklich spannend oder lukrativ ist. Wer flexibel ist und kein Problem mit Umzug oder Pendeln hat, steigert seine Chancen erheblich. Aber machen wir uns nichts vor: Der Job schluckt Zeit. Energieoptimierung ist kein Nine-to-five-Job, zumindest nicht überall. Wer in Projektphasen steckt oder im Rahmen der Energiewende neue Prozesse ausrollt, merkt schnell, dass auch mal Wochenenden oder Abendstunden für Abstimmungen draufgehen. Work-Life-Balance? Eher ein Spagat mit wechselndem Adrenalinpegel – gerade für Einsteiger, die alles richtig machen wollen.


Fazit? Gibt’s nicht. Oder: Warum dieser Beruf trotz allem Sinn stiftet

Vielleicht erwartet man am Ende so etwas wie den goldenen Karriere-Rat – gibt es nicht. Zu vielfältig sind die Wege, zu speziell sind die Vorlieben. Was aber bleibt: Man wird gebraucht. Nicht als Nummer auf einer Liste, sondern als Mensch mit Ideen, Konfliktfähigkeit und dem Vermögen, das große Ganze zu sehen. Wer Nachhaltigkeit nicht nur predigt, sondern konkret anpackt, trifft als Energy Manager auf ein Berufsfeld, das selten langweilig, oft herausfordernd, manchmal anstrengend, aber immer sinnhaft ist. Und seien wir ehrlich: Mehr kann ein moderner Job eigentlich gar nicht bieten.


Kurzbeschreibung Energy manager

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Energy manager

„Energieeffizienz steigern“ klingt nach Slogans in PowerPoint-Präsentationen, aber was bedeutet das konkret? Da ist zuallererst die Bestandsaufnahme: Okay, wo frisst unser Betrieb seine Kilowattstunden – und warum wie viel? Ein bedeutender Teil des Jobs besteht darin, große Mengen von Verbrauchsdaten zu sichten, auszuwerten und daraus halbwegs greifbare Schlüsse zu ziehen. Dabei sind technische Details ebenso gefragt wie kommunikative Finesse. Denn jeder, der schon mal eine Geschäftsleitung überzeugt hat, 60.000 € in LED-Lichttechnik zu investieren statt dem gewohnten „Wir machen weiter wie immer“, weiß: Zahlen allein schaffen es selten. Du musst argumentieren – klar, verständlich, manchmal mit Schachzügen aus der Psychologie: Wer hat am meisten Angst vor Veränderung, wo stößt man auf Bremser, wo öffnen sich Türen?

Natürlich kann hier niemand leugnen, dass ein anständiges Grundgerüst an Technikkenntnis unverzichtbar ist. Wer noch nie einen Netzmonitor aufgemacht hat, sollte vielleicht eher ins Facility Management schnuppern. Und ja, Zertifikate machen Eindruck, aber es bleibt dabei: Praktische Erfahrung – im besten Fall in branchenverwandten Feldern wie Gebäudetechnik, Versorgungswirtschaft oder Produktion – lässt sich kaum ersetzen. Dennoch, was viele unterschätzen: Selbstanalyse, Beharrlichkeit und ein gewisser Hang zu subtiler Diplomatie sind oft die heimlichen „Game Changer“. Viele Projekte scheitern nicht an technischen Details, sondern an fehlender Überzeugungsarbeit oder daran, dass man niemanden wirklich mitgenommen hat. Wer mit alten Autoritäten im Betrieb zu tun hat, braucht einen langen Atem und manchmal auch eine Prise Humor.

Klar, irgendwann fragt man sich: Rechnet sich dieser Berufsweg – ökonomisch gesehen? Die Faustregel: Große Industrieunternehmen und Konzerne zahlen besser als mittelständische Maschinenbauer. In Ballungszentren sind die Gehälter saftiger, Provinz kann aber im Gegenzug mit Lebensqualität und weniger Stress punkten. Einstiegsgehälter – so mein Eindruck und das, was der Buschfunk im Kollegenkreis flüstert – bewegen sich meistens irgendwo zwischen „Das reicht für das Leasingauto“ und „Davon kann ich mir die Wärmepumpe daheim noch nicht leisten“. Steigt man auf oder wechselt in eine Nischenbranche (zum Beispiel Pharma oder Automotive), kann es schnell nach oben gehen. Was viele unterschätzen: Manche Firmen locken mit Benefits statt mehr Grundgehalt – Homeoffice, Weiterbildung, vielleicht ein halbherziger Fitnesszuschuss. Wirklich reich wird hier kaum jemand direkt, aber dazu sind viele ja auch gar nicht angetreten. Nun ja, das ist jedenfalls mein subjektiver Eindruck – je nach Standort und Marktsituation schwanken die Konditionen enorm.

Bleibt die ewige Frage: Wie entwickelt man sich eigentlich weiter? Frisch ins Berufsleben gestartete Absolventen sitzen anfangs oft mit viel Elan vor den Monitoren und machen sich über Zertifizierungen Gedanken – ob zum „zertifizierten Energiemanager“, Auditor für Energiemanagementsysteme oder, wenn man es richtig wissen will, zum Effizienzberater nach neuesten ISO-Normen. Doch pure Weiterbildung garantiert noch keine Karriere. Viel entscheidender: Netzwerken – intern wie extern. Wer Kontakte pflegt und im operativen Geschäft sichtbar bleibt, wird schnell als „Energie-Champion" wahrgenommen. Die größten Hürden? Manchmal schlicht die Bürokratie. Endlose Excel-Listen und Antragsformulare, gepaart mit deutschen Förderdschungel-Regeln, führen dazu, dass mancher gute Ansatz im Schreibtisch verschwindet.

Der Arbeitsmarkt, das muss man so sagen, ist durchwachsen. Einerseits rollt die nächste Energiesparwelle durch Unternehmen und Kommunen, andererseits schreien aktuell tausende Stellen danach, besetzt zu werden – allerdings nicht immer da, wo es wirklich spannend oder lukrativ ist. Wer flexibel ist und kein Problem mit Umzug oder Pendeln hat, steigert seine Chancen erheblich. Aber machen wir uns nichts vor: Der Job schluckt Zeit. Energieoptimierung ist kein Nine-to-five-Job, zumindest nicht überall. Wer in Projektphasen steckt oder im Rahmen der Energiewende neue Prozesse ausrollt, merkt schnell, dass auch mal Wochenenden oder Abendstunden für Abstimmungen draufgehen. Work-Life-Balance? Eher ein Spagat mit wechselndem Adrenalinpegel – gerade für Einsteiger, die alles richtig machen wollen.

Vielleicht erwartet man am Ende so etwas wie den goldenen Karriere-Rat – gibt es nicht. Zu vielfältig sind die Wege, zu speziell sind die Vorlieben. Was aber bleibt: Man wird gebraucht. Nicht als Nummer auf einer Liste, sondern als Mensch mit Ideen, Konfliktfähigkeit und dem Vermögen, das große Ganze zu sehen. Wer Nachhaltigkeit nicht nur predigt, sondern konkret anpackt, trifft als Energy Manager auf ein Berufsfeld, das selten langweilig, oft herausfordernd, manchmal anstrengend, aber immer sinnhaft ist. Und seien wir ehrlich: Mehr kann ein moderner Job eigentlich gar nicht bieten.

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