Energiesysteme Jobs

955 aktuelle Energiesysteme Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

Projektassistenz / Projektkoordination Photovoltaik & Energiesysteme (m/w/d)

Trane RoggenkampPlanegg

Die Trane GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK), spezialisiert auf energieeffiziente Systemlösungen. Mit modernsten Klima- und Temperaturlösungen bedient Trane gewerbliche und industrielle Anwendungen sowie öffentliche Einrichtungen. Unser Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken und die Umwelt zu schonen. Wir bieten umfassenden Service und technische Expertise, um optimale Betriebsbedingungen zu gewährleisten. Wenn du eine Ausbildung als Elektriker in der Energie- und Gebäudetechnik abgeschlossen hast und reisebereit bist, freuen wir uns auf deine Bewerbung. Zuverlässigkeit, Flexibilität und gute Deutschkenntnisse sind für uns essentiell.
Weihnachtsgeld Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Projektmanager (m/w(d) Energiesysteme

Hanneken Haustechnik GmbH & Co. KGLindern Oldenburg

Die Hanneken-Gruppe aus Wachtum, Niedersachsen, bietet seit 1975 ganzheitliche Energielösungen an. Wir entwickeln nachhaltige Wärme- und Energiekonzepte für Industrien, Gewerbe, Kommunen und private Kunden. Unser Leistungsspektrum umfasst innovative Fernwärmelösungen, Contracting-Modelle und Systeme mit erneuerbaren Energien, wie Wärmepumpen. Wir suchen engagierte Talente mit einem Studium oder einer technischen Ausbildung im Bereich Energietechnik oder SHK. Wenn du Erfahrung im Projektmanagement sowie Kenntnisse in energietechnischen Anlagen mitbringst, bist du bei uns genau richtig. Wir bieten 30 Tage Urlaub, attraktive Vergütung und einen zukunftssicheren Arbeitsplatz.
Gehalt 3500€ - 5000€ per month Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Elektromeister / Elektroinstallateurmeister (m/w/d) - Photovoltaik, Wärmepumpen & Energiesysteme

1KOMMA5° GmbHNeukirchen-Vluyn

Wir bieten integrierte Energielösungen für dein Zuhause – von Photovoltaik über Stromspeicher bis zu Wärmepumpen und Wallboxen. Unsere innovative Technologieplattform Heartbeat AI optimiert deinen Energieverbrauch in Echtzeit und verknüpft dein Zuhause intelligent mit dem Strommarkt. Mit über 100.000 versorgten Haushalten und mehr als 2 Millionen eingesparten Tonnen CO₂ setzen wir uns für die Energiewende ein. Bis 2030 planen wir, über eine Million Gebäude auf nachhaltige Energien umzustellen. Wir suchen talentierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Meisterprüfung im elektrotechnischen Bereich. Erfahrung in Photovoltaikanlagen und Installationsprozessen sind von Vorteil.
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Sales Manager (m/w/d) für intelligente Energiesysteme - 1KOMMA5° Kaiserslautern

1komma5° GmbHKaiserslautern

Die 1KOMMA5° Gruppe ist ein führendes Clean Tech Unicorn, das sich der Elektrifizierung des Alltags verschrieben hat. Mit unserer innovativen Softwareplattform Heartbeat AI ermöglichen wir den Zugang zum Strommarkt der Zukunft. Wir sind spezialisiert auf die Installation von CO2-neutralen Energiesystemen, einschließlich effizienter Wärmepumpen und komplexer Planungskonzepte. Unser engagiertes Team bietet umfassende Beratung und exzellenten Kundenservice. Entdecken Sie spannende Karrieremöglichkeiten und finden Sie Ihren Traumjob bei StepStone. Besuchen Sie jetzt unsere Seite für aktuelle Jobangebote und wertvolle Karrieretipps: https://bit.ly/2KOagYD.
Homeoffice Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Einkaufsrabatte Corporate Benefit 1komma5° GmbH Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Technischer Außendienst (m/w/d) für Photovoltaik & Energiesysteme - 1KOMMA5° Neumarkt in der Oberpfalz

1komma5° GmbHNeumarkt Oberpfalz, Nürnberg

Die 1KOMMA5° Gruppe revolutioniert die Energiewende als führendes Clean Tech Unicorn. Mit unserer innovativen Softwareplattform Heartbeat AI ermöglichen wir jedem den Zugang zum zukünftigen Strommarkt. Als Experten für die Installation CO2-neutraler Energiesysteme setzen wir auf Sicherheit und Kundenzufriedenheit. Unsere umfassende Projektkompetenz und Erfahrung im Außendienst garantieren hochwertige Lösungen wie Wärmepumpen und E-Mobility. Entdecken Sie Ihre Karrierechancen bei uns und finden Sie Ihren Traumjob: Jobagent bei Step Stone einrichten! Besuchen Sie Step Stone.de für aktuelle Gehaltsdaten, Arbeitgeberinformationen und wertvolle Karrieretipps.
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Elektriker (m/w/d) – Photovoltaik & Energiesysteme

Frechen

Wir suchen einen Elektriker (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams im Bereich Photovoltaik. Deine Hauptaufgaben umfassen die Elektroinstallation, den Anschluss von Wechselrichtern und die Inbetriebnahme von PV-Systemen. Du prüfst und dokumentierst die Anlagen gemäß VDE-Richtlinien und arbeitest eng mit Montageteams zusammen. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung als Elektriker oder Elektroniker sowie idealerweise Erfahrung in der Photovoltaik. Du profitierst von einer unbefristeten Festanstellung mit übertariflicher Vergütung und Weiterbildungsmöglichkeiten. Werde Teil eines wachsenden Unternehmens und gestalte die Energiezukunft mit uns!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Elektriker (m/w/d) – Photovoltaik & Energiesysteme

Elektrotechnik, Feinmechanik & Optik KarriereFrechen

Schließen Sie sich der JT Solarbau GmbH an – einem aufstrebenden Unternehmen in der Photovoltaik-Branche! Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, hochwertige PV-Anlagen für Privat- und Gewerbekunden zu planen und umzusetzen. Gemeinsam gestalten wir die Energiewende!
Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Duales Studium Elektrotechnik - Nachhaltige Energiesysteme (m/w/d)

ENERCON GmbHAurich

Studium und Ausbildung vereint: Erlebe ein duales Studium in Elektrotechnik an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Gleichzeitig absolvierst Du eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Mit Zugang zu unserer modernen Ausbildungswerkstatt erlernst Du praktische Fähigkeiten und theoretisches Wissen. Die Praxisphase beginnt im August 2026 und bereitet Dich optimal auf Deine Karriere vor. Zu den spannenden Themen gehören Grundschaltungen, Elektrische Maschinen und die Programmierung von Automatisierungsgeräten. Im sechsten Semester wählst Du einen Spezialisierungsbereich – unser Fokus liegt auf „Nachhaltige Energiesysteme“.
Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Regenerative Energiesysteme kooperativ (B.Sc.) (m/w/d)

Hochschule Bochum ZentralcampusBochum

Studieninteressierte, die sich für Klimaschutz engagieren, sollten den neuen Bachelor-Studiengang „Regenerative Energiesysteme“ in Betracht ziehen. Dieses innovative Ingenieur-Studium vermittelt umfassendes Wissen über Solar-, Wind- und Wasserkraft sowie Erdwärme und Bioenergien. Zudem werden wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt, um die Energiewende aktiv mitzugestalten. Studierende lernen, wie erneuerbare Energien nachhaltig zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden können. Sie entwickeln effiziente Konzepte für Gebäudeenergie und Mobilität und beschäftigen sich mit intelligenten Energienetzen und -speichern. Damit tragen sie unmittelbar zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei und gestalten eine nachhaltige Zukunft.
Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
1 2 3 4 5
Alles was Sie über den Berufsbereich Energiesysteme wissen müssen

Energiesysteme Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Energiesysteme wissen müssen

Von Null auf Energiesystem: Berufswelten im Wandel – ein Einstieg mit Fragezeichen

Morgens um sieben auf dem Gelände der Stadtwerke. Die Sonne steht noch tief, und der Digitalanzeiger am Werkstor behauptet, es seien schon 14 Grad – aber gefühlt ist alles noch eher träge. Wenn ich Kollegen treffe, die schon ewig im Geschäft sind, kommt oft der gleiche Spruch: „Früher war das alles einfacher.“ Stimmt vielleicht. Oder vielleicht auch nicht – je nachdem, wie man auf diese Welt von Energiesystemen blickt. Wer heute hier startet, hat ein ordentliches Stück Neuland vor sich. Viel Technik, große Verantwortung, halbklare Zukunft. Aber ist der Einstieg in die Branche nun Königsweg zur krisensicheren Karriere – oder bloß ein riskanter Seitensprung? Ich versuche, das Bild etwas differenzierter zu zeichnen. Nicht alles, was sich Klimagewinn nennt, ist ein Selbstläufer. Und ganz ehrlich: Ich habe selten so viel Unsicherheit, aber auch so viel Neugier gesehen wie derzeit unter Berufseinsteigern oder wechselbereiten Fachkräften.


Alltag im Energiesysteme-Beruf: Zwischen Schaltschrank und Systemdenken

Wer an Energiesysteme denkt, bleibt oft beim Offensichtlichen hängen: Strom, Gas, vielleicht noch ein paar Solarpanels auf dem Dach. In Wirklichkeit reicht die Palette von der energetischen Sanierung alter Schulhäuser bis zur Planung vernetzter Speicheranlagen, von smarten Messsystemen im Keller bis zur Störungsbeseitigung an der Windkraftanlage. Mal steht man mit Sicherheitsschuhen zwischen brummenden Leitungen, mal sitzt man mit Stirnrunzeln vor einem Netzwerkprotokoll. Es gibt Tage, da ist man quasi der Hausarzt der Energieversorgung – und an anderen eher Feuerwehr. Aber was viele unterschätzen: Die echten Herausforderungen spielen sich oft hinter den Kulissen ab. Wie soll Energie lokal und intelligent verteilt werden, wenn das Netz an seine Grenzen kommt? Wer hält den Überblick, wenn auf einmal alles digital, automatisiert, vernetzt wird? Es sind diese hybriden Arbeitsfelder, die den Reiz ausmachen – aber eben auch eine gewisse Unplanbarkeit mit sich bringen. Manche können davon ein Lied singen.


Qualifikationen und persönliche Stärken: Warum Technik-Verstand allein nicht reicht

Die Zeiten, in denen ein solides Elektrikerwissen reichte, sind (leider? zum Glück?) vorbei. Heute zählt ein Misch-Masch aus technischem Wissen, Prozessverständnis und – ja, das klingt abgedroschen – soft skills. Wer im Team schraubt, muss oft genauso gut erklären wie löten können. Da gibt es die guten alten Routinen: messen, schalten, prüfen. Aber eben auch diesen stetig wachsenden Digitalteil, neue Normen, ein Nebeneinander aus Alt und Neu. Mir ist aufgefallen: Die spannendsten Leute hier sind selten die, die jede DIN im Kopf haben – sondern eher jene, die Fragen stellen, Dinge hinterfragen, lernoffen und improvisationsfähig bleiben. Wortkarg im Kundengespräch? Schwierig. Beratungsresistent bei der Fehlersuche? Noch schwieriger. Es geht darum, Theorie und Praxis zu verkuppeln, mal alte Lösungen zu biegen, ohne sie zu zerbrechen. Und, ganz ehrlich, manchmal auch darum, Nerven zu behalten, wenn’s plötzlich hektisch wird. Wer das kann, kommt hier besser durch als mancher Technik-Papst.


Gehaltsrealität: Zwischen Erwartungen, Regionen und der Preisfrage

Jetzt zum Tabuthema: das Gehalt. Kaum einer spricht offen darüber – dabei ist es der Elefant im Raum, gerade für Einsteiger und Wechselwillige. Die Bandbreite ist groß. Wer in großen Versorgerunternehmen oder bei spezialisierten Dienstleistern anheuert, kann deutlich besser verdienen als bei kleinen, kommunalen Betrieben – sofern man die entsprechenden Qualifikationen mitbringt. Regionen spielen eine Rolle: Der Süden zahlt oft besser (kein Wunder bei der Dichte an Industriekunden); im Osten kann’s dagegen sparsamer zugehen, aber auch die Lebenshaltungskosten lassen sich kaum wegdiskutieren. Einsteiger steigen meist zwischen 3.000 € und 3.700 € brutto ein (ja, es gibt Ausreißer nach oben, aber die sind selten erreichbar ohne Zusatzverantwortung oder Spezialkenntnisse). Mit Erfahrung, Zusatzqualifikation oder Meistertitel lässt sich ordentlich aufstocken; ein Sprung auf 4.500 € oder sogar 5.000 € ist im technischen Außendienst oder in der Projektleitung durchaus machbar. Aber: Die Spreizung ist enorm, und die Tariflandschaft zerfasert zunehmend, seitdem Projekte diverser und Verträge individueller werden. Was viele unterschätzen: Es gibt durchaus attraktive Zuschläge für Schichtarbeit, Bereitschaftsdienste oder technische Sonderaufgaben. Nur redet halt kaum jemand darüber – das bleibt meist Flurfunk.


Karrierepfade, Weiterbildung – und das dicke Brett Digitalisierung

Früher reichte ein Lehrabschluss, vielleicht noch ein Meister oder ein Fachwirt – und dann flutschte die Karriere, zumindest im eigenen Betrieb. Heute weht ein anderer Wind: Wer weiterkommen will, muss nicht nur regelmäßig updaten, sondern oft auch fachlich umsatteln. Weiterbildungen in Automatisierung, Gebäudetechnik, Energiemanagement, Digitalisierung oder Projektsteuerung sind gefragter denn je. Manchmal kommt es mir so vor, als werde alle zwei Jahre ein neues Schlagwort durchs Haus getrieben – „sektorübergreifende Integration“, „smarte Quartiersversorgung“, „Künstliche Intelligenz im Netzbetrieb“ – schöne Versprechen, aber nicht immer gepaart mit echten Entwicklungschancen. Aber: Wer dranbleibt, Zusatzqualifikationen sammelt und vielleicht den Sprung ins Management wagt (Stichwort: Energie- oder Umweltmanager), kann sich sowohl praktisch als auch finanziell ganz anders aufstellen. Es gibt Nischen – etwa als Sachverständiger für Energiemanagementsysteme oder Spezialist für regenerative Speicher – die längst nicht besetzt sind. Kurioserweise scheuen viele noch das „Papierkramrisiko“. Dabei bringt Systemverständnis und Dokumentation im Ernstfall oft mehr als jedes Schraubenziehergeschick.


Arbeitsmarkt, Work-Life-Balance & die Sache mit dem gesellschaftlichen Druck

Sobald es um Fachkräfte geht, hört man überall das gleiche Jammern: Mangel, Lücken, goldene Zeiten für Bewerber. Ist das wirklich so? Tja, der Bedarf ist enorm gestiegen – Klimaziele, Energiewende, Neubauoffensive. Aber: Wo viel Nachfrage, da auch viel Erwartungsdruck. Unternehmen locken mit angeblicher Flexibilität, aber der Alltag bleibt nicht selten ein Balanceakt. Rufbereitschaft, Projektspitzen, technische Notfälle – das Arbeitsleben im Energiesystem ist kein Ponyhof. Und dann der gesellschaftliche Wandel: Was gestern ein Innovationsbonus war, ist heute Mindestmaß. Nachhaltigkeit, Diversität, digitale Souveränität – alles muss irgendwie „mitgedacht“ werden. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Debatten um Solardachpflicht und Wärmepumpenpflicht mehr Druck erzeugen als echte Lösungen. Aber gut, so ist eben der Zeitgeist. Wer Lust auf Weiterentwicklung hat und nicht nur Dienst nach Vorschrift will, kann hier – bei aller Komplexität – etwas bewegen. Mit klarem Kopf, ironischer Distanz zu den Modethemen und einer Prise Demut. Denn eins bleibt sicher: Energiesysteme sind Knochenarbeit mit Zukunft. Nur eben keine, bei der man sich zurücklehnen sollte.


Kurzbeschreibung Energiesysteme

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Energiesysteme

Wer an Energiesysteme denkt, bleibt oft beim Offensichtlichen hängen: Strom, Gas, vielleicht noch ein paar Solarpanels auf dem Dach. In Wirklichkeit reicht die Palette von der energetischen Sanierung alter Schulhäuser bis zur Planung vernetzter Speicheranlagen, von smarten Messsystemen im Keller bis zur Störungsbeseitigung an der Windkraftanlage. Mal steht man mit Sicherheitsschuhen zwischen brummenden Leitungen, mal sitzt man mit Stirnrunzeln vor einem Netzwerkprotokoll. Es gibt Tage, da ist man quasi der Hausarzt der Energieversorgung – und an anderen eher Feuerwehr. Aber was viele unterschätzen: Die echten Herausforderungen spielen sich oft hinter den Kulissen ab. Wie soll Energie lokal und intelligent verteilt werden, wenn das Netz an seine Grenzen kommt? Wer hält den Überblick, wenn auf einmal alles digital, automatisiert, vernetzt wird? Es sind diese hybriden Arbeitsfelder, die den Reiz ausmachen – aber eben auch eine gewisse Unplanbarkeit mit sich bringen. Manche können davon ein Lied singen.

Die Zeiten, in denen ein solides Elektrikerwissen reichte, sind (leider? zum Glück?) vorbei. Heute zählt ein Misch-Masch aus technischem Wissen, Prozessverständnis und – ja, das klingt abgedroschen – soft skills. Wer im Team schraubt, muss oft genauso gut erklären wie löten können. Da gibt es die guten alten Routinen: messen, schalten, prüfen. Aber eben auch diesen stetig wachsenden Digitalteil, neue Normen, ein Nebeneinander aus Alt und Neu. Mir ist aufgefallen: Die spannendsten Leute hier sind selten die, die jede DIN im Kopf haben – sondern eher jene, die Fragen stellen, Dinge hinterfragen, lernoffen und improvisationsfähig bleiben. Wortkarg im Kundengespräch? Schwierig. Beratungsresistent bei der Fehlersuche? Noch schwieriger. Es geht darum, Theorie und Praxis zu verkuppeln, mal alte Lösungen zu biegen, ohne sie zu zerbrechen. Und, ganz ehrlich, manchmal auch darum, Nerven zu behalten, wenn’s plötzlich hektisch wird. Wer das kann, kommt hier besser durch als mancher Technik-Papst.

Jetzt zum Tabuthema: das Gehalt. Kaum einer spricht offen darüber – dabei ist es der Elefant im Raum, gerade für Einsteiger und Wechselwillige. Die Bandbreite ist groß. Wer in großen Versorgerunternehmen oder bei spezialisierten Dienstleistern anheuert, kann deutlich besser verdienen als bei kleinen, kommunalen Betrieben – sofern man die entsprechenden Qualifikationen mitbringt. Regionen spielen eine Rolle: Der Süden zahlt oft besser (kein Wunder bei der Dichte an Industriekunden); im Osten kann’s dagegen sparsamer zugehen, aber auch die Lebenshaltungskosten lassen sich kaum wegdiskutieren. Einsteiger steigen meist zwischen 3.000 € und 3.700 € brutto ein (ja, es gibt Ausreißer nach oben, aber die sind selten erreichbar ohne Zusatzverantwortung oder Spezialkenntnisse). Mit Erfahrung, Zusatzqualifikation oder Meistertitel lässt sich ordentlich aufstocken; ein Sprung auf 4.500 € oder sogar 5.000 € ist im technischen Außendienst oder in der Projektleitung durchaus machbar. Aber: Die Spreizung ist enorm, und die Tariflandschaft zerfasert zunehmend, seitdem Projekte diverser und Verträge individueller werden. Was viele unterschätzen: Es gibt durchaus attraktive Zuschläge für Schichtarbeit, Bereitschaftsdienste oder technische Sonderaufgaben. Nur redet halt kaum jemand darüber – das bleibt meist Flurfunk.

Früher reichte ein Lehrabschluss, vielleicht noch ein Meister oder ein Fachwirt – und dann flutschte die Karriere, zumindest im eigenen Betrieb. Heute weht ein anderer Wind: Wer weiterkommen will, muss nicht nur regelmäßig updaten, sondern oft auch fachlich umsatteln. Weiterbildungen in Automatisierung, Gebäudetechnik, Energiemanagement, Digitalisierung oder Projektsteuerung sind gefragter denn je. Manchmal kommt es mir so vor, als werde alle zwei Jahre ein neues Schlagwort durchs Haus getrieben – „sektorübergreifende Integration“, „smarte Quartiersversorgung“, „Künstliche Intelligenz im Netzbetrieb“ – schöne Versprechen, aber nicht immer gepaart mit echten Entwicklungschancen. Aber: Wer dranbleibt, Zusatzqualifikationen sammelt und vielleicht den Sprung ins Management wagt (Stichwort: Energie- oder Umweltmanager), kann sich sowohl praktisch als auch finanziell ganz anders aufstellen. Es gibt Nischen – etwa als Sachverständiger für Energiemanagementsysteme oder Spezialist für regenerative Speicher – die längst nicht besetzt sind. Kurioserweise scheuen viele noch das „Papierkramrisiko“. Dabei bringt Systemverständnis und Dokumentation im Ernstfall oft mehr als jedes Schraubenziehergeschick.

Sobald es um Fachkräfte geht, hört man überall das gleiche Jammern: Mangel, Lücken, goldene Zeiten für Bewerber. Ist das wirklich so? Tja, der Bedarf ist enorm gestiegen – Klimaziele, Energiewende, Neubauoffensive. Aber: Wo viel Nachfrage, da auch viel Erwartungsdruck. Unternehmen locken mit angeblicher Flexibilität, aber der Alltag bleibt nicht selten ein Balanceakt. Rufbereitschaft, Projektspitzen, technische Notfälle – das Arbeitsleben im Energiesystem ist kein Ponyhof. Und dann der gesellschaftliche Wandel: Was gestern ein Innovationsbonus war, ist heute Mindestmaß. Nachhaltigkeit, Diversität, digitale Souveränität – alles muss irgendwie „mitgedacht“ werden. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Debatten um Solardachpflicht und Wärmepumpenpflicht mehr Druck erzeugen als echte Lösungen. Aber gut, so ist eben der Zeitgeist. Wer Lust auf Weiterentwicklung hat und nicht nur Dienst nach Vorschrift will, kann hier – bei aller Komplexität – etwas bewegen. Mit klarem Kopf, ironischer Distanz zu den Modethemen und einer Prise Demut. Denn eins bleibt sicher: Energiesysteme sind Knochenarbeit mit Zukunft. Nur eben keine, bei der man sich zurücklehnen sollte.

Energiesysteme Jobs in weiteren Städten

Das könnte Sie auch interessieren

Energiesysteme Jobs in weiteren Städten

  • Berlin
  • Hamburg
  • Dresden
  • Oberdorla
  • Dippoldiswalde
  • Freital
  • Bremen
  • Oldenburg
  • Stuttgart
  • Köln
  • München
  • Frankfurt
  • Karlsruhe
  • Aachen
  • Halle Saale
  • Wiesbaden
  • Leipzig
  • Lübeck
  • Nürnberg
  • Regensburg
  • Essen
  • Schkopau
  • Augsburg
  • Bochum
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus