Gebäudeenergieberater/in Jobs

236 aktuelle Gebäudeenergieberater/in Stellenangebote

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Meister/techniker und Gebäudeenergieberater m/w/d

EVERIA GmbHNeuhütten Der, Nonnweiler, Neuhütten Hunsrück

Sie verfügen über eine qualifizierte technische Ausbildung, beispielsweise als Meister:in oder Techniker:in in Berufen wie Dachdecker oder Anlagen- und Versorgungstechnik. Ihr strukturierter, zuverlässiger und kundenorientierter Arbeitsstil ermöglicht es Ihnen, technische Sachverhalte verständlich zu vermitteln. Sie sind motiviert, aktiv an der Energiewende im Gebäudebestand mitzuwirken und Lösungen in Bereichen wie Energieausweisen und Heizlastberechnungen zu entwickeln. Wir bieten eine attraktive, leistungsgerechte Vergütung samt Prämienmodell und Weihnachtsgeld. Profitieren Sie von einem modernen Arbeitsumfeld in Neuhütten sowie flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice-Optionen. Nutzen Sie Top-Ausstattungen wie iPad, Laptop und iPhone auch privat.
Weihnachtsgeld Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Meister/techniker Und Gebäudeenergieberater M/w/d

EVERIA GmbHNeuhütten Hunsrück

Werde Teil der EVERIA GmbH! Wir sind Experten für Energieberatung und erneuerbare Energien. Unterstütze unsere Kunden dabei, ihre Gebäude nachhaltig zu optimieren und Kosten zu senken. Bewirb dich jetzt für spannende Herausforderungen in einem dynamischen Team!
Vollzeit weitere Benefits
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Berater Gebäudeeffizienz und Energie (m/w/d)

Planungsgruppe M + M AG Ingenieurgesellschaft für GebäudetechnikBöblingen

Werden Sie Teil eines führenden Unternehmens in der Technischen Gebäudeausrüstung! Seit über 50 Jahren gestalten wir innovative Lösungen. Mit ca. 380 Mitarbeitern an 11 Standorten bieten wir vielseitige Aufgaben in einer dynamischen Branche. Bewerben Sie sich jetzt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Kinderbetreuung Jobrad Corporate Benefit Planungsgruppe M + M AG Ingenieurgesellschaft für Gebäudetechnik Teilzeit weitere Benefits
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Energietechnikerin / Projekttechnikerin (m/w/d) Energie- und Gebäudetechnik

Scheidt & Bachmann GmbHMönchengladbach

Werde Teil von Scheidt & Bachmann als Energietechnikerin / Projekttechnikerin (m/w/d) im Bereich Energie- und Gebäudetechnik in Mönchengladbach. Mit einem attraktiven Gehalt zwischen 47.000 EUR und 62.000 EUR bieten wir dir ab sofort eine befristete Anstellung. Unser Familienunternehmen agiert seit über 150 Jahren und entwickelt nachhaltige Mobilitätslösungen, die täglich genutzt werden. Du leistest einen wichtigen Beitrag zur Mobilität von morgen und arbeitest in einem Umfeld, das Vertrauen und Zusammenhalt fördert. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der Infrastruktur mit uns! Gemeinsam erreichen wir innovative Ziele für eine sichere und komfortable Mobilität.
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Kinderbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Energietechnikerin / Projekttechnikerin (m/w/d) Energie- und Gebäudetechnik

Scheidt & Bachmann GmbHDüsseldorf

Werden Sie Teil des innovativen Teams als Energietechnikerin / Projekttechnikerin (m/w/d) im Bereich Energie- und Gebäudetechnik in Mönchengladbach. Bei Scheidt & Bachmann gestalten Sie die Mobilität von morgen in einem respektierten Familienunternehmen. Wir bieten eine befristete Vollzeitstelle mit einem Gehalt zwischen 47.000 und 62.000 EUR. Ihre Aufgabe wird die Unterstützung des Facility Managements vor Ort sein. Profitieren Sie von einem stabilen Arbeitsplatz, der auf Vertrauen und Zusammenhalt basiert. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie aktiv zur nachhaltigen Mobilitätsinfrastruktur bei!
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Kinderbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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lngenieur:in Elektrotechnik - Schwerpunkt elektrische Energietechnik (w/m/d)

Berliner WasserbetriebeBerlin

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Bereich Elektrotechnik? Unser Unternehmen in Berlin sucht ab dem 01.03.2027 eine:n Ingenieur:in Elektrotechnik mit Schwerpunkt elektrische Energietechnik (Job-ID: 4545). Sie übernehmen die eigenverantwortliche Planung und Bauüberwachung komplexer elektrotechnischer Anlagen gemäß HOAI Lph 1-9. Ihr Verantwortungsbereich umfasst Mittelspannungs-, Niederspannungs- und Notstromanlagen, sowie die Qualitätssicherung technischer Dokumentationen. Zudem arbeiten Sie aktiv an Konzepten und steuern externe Ingenieurbüros. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der elektrischen Energietechnik mit uns!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Berliner Wasserbetriebe Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Projektleiter TGA- und Energiemanagement (m/w/d)

Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KGLübbenau, Spreewald

Du bist gefragt, wenn es um die Analyse und Optimierung von TGA- und Energiemanagementsystemen geht. Mit deinem strategischen Denken entwickelst du innovative Konzepte zur nachhaltigen Gestaltung von Gebäuden. Als zentrale Ansprechperson beantwortest du souverän alle fachlichen Fragen zur Haustechnik. Dein Engagement hilft, technische Standards und vertragliche Grundlagen voranzutreiben. In enger Zusammenarbeit mit Partnern steuerst du Projekte erfolgreich und reportest direkt an die Leitung. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium in Energie-/Versorgungstechnik, Umwelttechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen, um optimal einschätzen zu können.
Weiterbildungsmöglichkeiten Firmenwagen Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter (w/m/d) TGA Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik

Drees & Sommer SEHamburg, Kiel

Als Gesamtprojektleiter:in übernimmst du die Fachbauüberwachung für mehrere Baustellen in der LPH 8, insbesondere im Bereich der mechanischen Gewerke der KG400. Du führst das Projektteam fachlich an und bildest Studierende aus. Deine Aufgabe ist es, Bauvorhaben wirtschaftlich abzuwickeln und die Ausführung zu überwachen. Dabei koordinierst du die Schnittstellen zwischen technischen und Hochbaugewerken. Ein abgeschlossenes Studium der Versorgungstechnik oder eine ähnliche Qualifikation sowie Erfahrung in der Bauleitung sind erforderlich. Zudem bist du verantwortlich für das Projektbudget und die Einhaltung von Sicherheitsanforderungen.
Work-Life-Balance Erfolgsbeteiligung Jobrad Firmenwagen Einkaufsrabatte Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Servicetechniker Elektro (m/w/d) – Elektriker Energie- & Gebäudetechnik im Gesundheitswesen

Sana TGmed GmbHSenftenberg

Wir suchen einen Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik zur Wartung, Prüfung und Instandsetzung elektrotechnischer Anlagen. Ihre Aufgaben umfassen die Diagnose und Behebung von Störungen, Reparaturen sowie Installationen. Enge Zusammenarbeit mit dem Haustechnikteam garantiert eine reibungslose Abstimmung im laufenden Betriebsablauf. Eine abgeschlossene Ausbildung und gute Deutschkenntnisse (mind. B2) sind erforderlich, idealerweise bringen Sie Erfahrung im Service mit. Teamfähigkeit, Eigeninitiative sowie eine strukturierte, zuverlässige Arbeitsweise sind von Vorteil. Genießen Sie einen festen Standort ohne Außendienst und familienfreundliche Arbeitszeiten in unserem Unternehmen!
Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Sana TGmed GmbH Kantine Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Anlagenmechanikerin / Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (w/m/d)

Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenHannover

Optimale Wartung und Pflege von Sanitär- und Heizungs­systemen sind entscheidend für einen reibungslosen Betrieb. Unsere Leistungen umfassen Reparaturen, Neuinstallationen sowie Wartung von Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen. Wir prüfen Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten und sichern die Funktionalität Ihrer WC-Anlagen. Zudem beseitigen wir Rohrleitungsverstopfungen und führen Dachklempnerarbeiten durch. Für Hygiene bei Trinkwasser-Installationen stehen wir Ihnen nach VDI-Richtlinie 6023 beratend zur Seite. Vertrauen Sie auf unsere Expertise zur schnellen Lösung von Störungen im Wasser- und Abwasserbereich!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Gebäudeenergieberater/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Gebäudeenergieberater/in wissen müssen

Zwischen Altbauflair und Zukunftsvision – warum der Einstieg als Gebäudeenergieberater/in mehr ist als nur ein Job

Manchmal frage ich mich, wer vor fünfzehn Jahren bei einer Dämmaktion am Altbau schon geahnt hätte, was für eine wuchtige Welle da auf uns zurollt. Heute, in einer Welt, die bei jeder Debatte um Energiepreise und Klimaschutz in kollektives Kopfschütteln verfällt, läuft der Berufsbereich Gebäudeenergieberatung auf einmal unter „Zukunftsjob“. Klingt nach Karrierechance? Schon. Aber spätestens nach dem dritten Ortstermin bemerkt man die kehrige Realität – hier wird nicht nur gerechnet, hier wird vermittelt, gestikuliert und, tja, auch mal die Stirn gerunzelt. Wer in diesen Beruf einsteigt, sucht selten Routine.


Was macht eigentlich ein/e Gebäudeenergieberater/in? Ein Alltag mit Ecken und Kanten

Die Gazette der Wohnungsverwaltungen spricht gern von „Schnittstelle zwischen Technik und Mensch“. Klingt hochglanzpoliert. In Wahrheit pendelt der Berufsalltag irgendwo zwischen alten Kellerrohren und neuen Wärmepumpenangeboten. Mal geht’s darum, Fenster auf den neuesten Stand zu bringen – mal darum, wohntypische Streitkultur zu entschärfen („Nein, Frau Schrader, Dämmung macht nicht krank – es sei denn, man ignoriert Schimmel…“). Energieberater/innen prüfen Bestandsgebäude, erstellen Gutachten, beraten Bauherrn, begleiten Sanierungen, rechnen den Heizenergiebedarf durch und jonglieren mit neuen Normen wie andere Leute mit Kaffeetassen.
Was weniger offensichtlich ist: Die Bandbreite ist enorm. Mal sitzt man stundenlang vor Software-Tools, schraubt an Berechnungen. Dann wieder steht man mit dem Maßband vorm schlecht gedämmten Dach – oder erklärt einem Bautrupp zum fünften Mal, warum jetzt überall diese neuen Schaumstoffe verarbeitet werden sollen. Bürojob? Nur zur Hälfte.


Was bringt den Unterschied – und was muss man eigentlich mitbringen?

Die typischen Lebensläufe sind, seien wir ehrlich, selten geradlinig. Viele kommen aus handwerklichen oder technischen Berufen: Elektriker, Heizungsleger, Architektin, manchmal sogar Quereinsteiger mit technischem Faible und ordentlich Kundeninstinkt. Der klassische „Energieberater von der Stange“ existiert kaum.
Klar, eine anständige Weiterbildung ist Grundvoraussetzung, dazu gehören Wissen über Bauphysik, rechtliche Grundlagen, Energieeinsparverordnung, Wärmeschutz, förderfähige Maßnahmen. Je nach Bundesland oder Auftrag kann es ordentlich Theorie regnen. Aber Talent für Kommunikation, Problemlösung und den berühmten „Riecher“ für Ausbaupotenziale – das wiegt mindestens genauso schwer wie jedes Zertifikat.
Was viele unterschätzen: Es ist nicht alles eitel Sonnenschein. Wer lieber stur nach Schema F abarbeitet, findet sich irgendwann zwischen halbherzig sanierten Treppenhäusern wieder – und fragt sich, warum der Bauherr nicht begeistert ist. Persönliche Haltung? Unverzichtbar.


Gehalt – Zahlen, Mythen und der holprige Weg zum ersten großen Auftrag

Nun ja, reden wir Tacheles: Mit einem Startgehalt im fünfstelligen Bereich gibt’s selten einen Grund zum Feiern. Die Einstiegslöhne schwanken stark: In einigen Regionen – Großstädte mit Wohnungsnot, Ballungsräume, Industriezentren – lockt das Geld mehr. Anderswo, etwa im ländlichen Raum, sieht das Bild oft nüchterner aus. Überraschung? Nicht wirklich.
Einsteigerinnen im Angestelltenverhältnis können mit Gehältern ab etwa 38.000 € bis 45.000 € rechnen, je nach Vorerfahrung, Zusatzqualifikation, auch dem Geschick, sich zu verkaufen. Selbstständige? Komplett andere Liga: Zwischen Hungertuch und Goldesel passt da alles ins Raster. Wer sich regional einen Namen macht, Branche und Politik im Blick hat, der kann als Freiberufler ordentlich verdienen – sofern er die Akquise nicht scheut und bereit ist, auch mal nach Feierabend einen Sanierungsfahrplan fertigzustellen. Risikofreudige Quereinsteiger? Ohne Netzwerk bleibt’s oft beim Feilen am Businessplan. Die Mär vom schnellen Höhenflug – sie hält keiner nüchternen Recherche stand.


Karriere – Einbahnstraße oder Flaniermeile?

Hier wird’s interessant: Während noch vor fünf Jahren der Ruf nach Energieberatern als kurzfristiger Trend belächelt wurde („noch so ein grüner Job…“), wächst die Branche mittlerweile schneller als das Gras vorm Passivhaus. Weiterbildung ist Pflicht, klar. Aber die Richtung bleibt offen: Spezialisierungen – etwa in energetischer Fachplanung, Modernisierungsberatung, Fördermittel-Management, die Beratungsaufträge für Wohnungsbaugesellschaften oder auch Projektierung im Gewerbe. Sogar Forschungsinstitute und politische Initiativen klopfen an. Einmal drin im Geschäft, entwickelt sich häufig ein eigener Weg.
Was ich persönlich bemerkenswert finde: Es ist kein Beruf für Einzelgänger. Wer sich ein Netzwerk aufbaut – zu Handwerkern, Architekten, Verwaltungen – kommt schneller voran. Und spätestens auf der dritten Baustelle lernt man, dass ein Anruf beim Fachkollegen manchmal ein halber Gehaltsbonus ist. Weiterbildungswege gibt’s genug, aber es gibt keinen Königsweg – die, die dranbleiben, profitieren am meisten vom stetigen Wandel.


Gesellschaft, Technik, Work-Life: Zwischen Idealen und Aktenordnern

Ein Satz, bei dem ich jedes Mal schmunzeln muss: „Energy matters!“ Das prangt auf Messen, Flyern und ziemlich vielen Visitenkarten. Tatsächlich – der gesellschaftliche Rückenwind ist da. Die zwingende Notwendigkeit, unsere Gebäudelandschaft auf Klimaziel zu trimmen, sorgt für politische Förderschübe und Gesprächsbedarf wie nie.
Was dabei im Alltag gerne untergeht: Tagtägliche Digitalisierung, neue Software, Gesetzesänderungen im Halbjahresrhythmus. Wer gut jonglieren kann – mit Daten, mit Menschen, mit Paragraphen – genießt gewisse Vorteile. Zugegeben, Zeit fürs Privatleben kann da manchmal ins Wanken geraten. Beratungsfristen, Baustellenzeiten, ständige Fortbildung: Ein Spaziergang sieht anders aus. Andererseits: Wer das liebt, wird selten fremdbestimmt, gestaltet aktiv mit.
Sprachlich, kulturell und sozial weht ein frischer Wind: Junge Kolleginnen, internationale Bauherren, neue Denkweisen. Und man lernt, selbst in regnerischen Energieaudit-Wochen den Kaffee zu genießen – im Zweifel auch mal auf der Baustellentreppe.


Fazit? Vielleicht gibt’s keins. Aber einen Appell: Mut zur Lücke und zur Lernkurve!

Es ist kein Berufsfeld, in das man sich schlafwandlerisch verirrt – jedenfalls nicht lange. Energieberatung ist eine eigene Melange aus technischem Ehrgeiz, Beratungsfreude und der Bereitschaft, sich auf permanente Veränderungen einzulassen. Wer nach klaren Karriereleitern und festgetretenen Wegen sucht, ist hier falsch – umgekehrt eröffnet jede Krise, jede neue Regelung, ja sogar jeder frostige Heizmoniteur neue Chancen. Oder, wie ich es nach einigen rauen Baustellenjahren formuliere: Wer sich auf dieses Abenteuer einlässt, wächst an seinen Aufgaben. Manchmal auch über sich hinaus.
Die Frage ist also weniger: „Soll ich wirklich Gebäudeenergieberater/in werden?“ Sondern eher: „Traue ich mir zu, dazuzulernen, immer wieder?“ Die Antwort kann, je nach Tagesform, schwanken. Aber eins bleibt selten ungesagt nach dem ersten Jahr: Es wurde nie langweilig. Und das ist, ehrlich gesagt, ein ziemlich seltenes Gütesiegel auf dem heutigen Arbeitsmarkt.


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