Gebäudeenergieberater/in Jobs

298 aktuelle Gebäudeenergieberater/in Stellenangebote

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Gebäudeenergieberater*in (m/w/d)

Stadtwerke München GmbHMünchen

Als Gebäudeenergieberater*in oder Energieeffizienz-Experte*in (EEE) sind Sie gefordert, Ihre fundierten Kenntnisse über gesetzliche Rahmenbedingungen wie GModG und EEG einzusetzen. Ihre Erfahrung im Bauwesen, gepaart mit technischem Verständnis, erleichtert die Umsetzung von energetischen Sanierungs- und Neubauprojekten. Wichtig sind auch Kenntnisse zu Förderprogrammen wie KfW und BAFA. Sie kommunizieren klar mit Kund*innen und Projektbeteiligten und arbeiten selbstständig sowie strukturiert. In unserem attraktiven, unbefristeten Arbeitsverhältnis bieten wir eine Vergütung nach Tarifvertrag, die von Ihren Erfahrungen und Kenntnissen abhängt. Profitieren Sie von einem sicheren Arbeitsplatz und einer jährlichen Sonderzahlung in den Entgeltgruppen 9-11 TV-V.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Kantine Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Projektgruppenleiter in der Technischen Beratung / Energie & Gebäudeeffizienz, nachhaltige Energieversorgung (m/w/d)

Planungsgruppe M + M AG Ingenieurgesellschaft für GebäudetechnikBöblingen

Als Projektgruppenleiter in der Technischen Beratung für Energie- und Gebäudeeffizienz sowie nachhaltige Energieversorgung (m/w/d) übernehmen Sie die fachliche, organisatorische und wirtschaftliche Verantwortung für Beratungsprojekte. Zu Ihren Aufgaben gehören Projektorganisation, Akquisition, Kundenberatung zu Gebäudeeffizienz und nachhaltiger Energieversorgung sowie die Führung eines Mitarbeiterteams. Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Studium der Versorgungstechnik oder eines vergleichbaren Fachs sowie mehrere Jahre Berufserfahrung in TGA-Planung und Beratung. Erfahrung in der Mitarbeiterführung ist von Vorteil. Kenntnisse in thermischer Gebäude- und Anlagensimulation, einschlägigen Gesetzen und Richtlinien sowie Nachhaltigkeitszertifizierungen wie LEED, DGNB und BNB sind ebenfalls von Vorteil. Erwartet werden analytisches und konzeptionelles Denken sowie eine selbständige und strukturierte Arbeitsweise.
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Kinderbetreuung Jobrad Corporate Benefit Planungsgruppe M + M AG Ingenieurgesellschaft für Gebäudetechnik Teilzeit weitere Benefits
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Berater Gebäudeeffizienz und Energie (m/w/d)

Planungsgruppe M + M AG Ingenieurgesellschaft für GebäudetechnikBöblingen

Zur Verstärkung unseres Teams am Hauptsitz in Böblingen suchen wir einen erfahrenen und kompetenten Berater Gebäudeeffizienz und Energie (m/w/d). Mit ganzheitlich energieeffizienten und innovativen Konzeptionen unterstützen Sie unsere Kunden dabei, die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor bis 2030 gegenüber 1990 um mehr als zwei Drittel zu senken. In unserem jungen, dynamischen Team entwickeln Sie energieeffiziente Versorgungskonzepte für Liegenschaften und Quartiere sowie zukunftsorientierte energetische Masterpläne. Außerdem führen Sie GEG-Nachweise und Energieaudits durch und erstellen thermische Gebäudesimulationen, um zu Behaglichkeit und Energieperformance optimal zu beraten. Voraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Technischen Gebäudeausrüstung, Versorgungstechnik, des Energiemanagements oder eine vergleichbare Qualifikation.
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Kinderbetreuung Jobrad Corporate Benefit Planungsgruppe M + M AG Ingenieurgesellschaft für Gebäudetechnik Teilzeit weitere Benefits
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Experte/in Energiemanagement (m/w/d)

Deutsche Rentenversicherung BundBerlin Charlottenburg-Wilmersd

Gehalt: E13 TV EntgO-DRV (gehobener Dienst). Aufgaben: Im Bereich Umwelt- und Energiemanagement an einer ökologischen und wirtschaftlich tragfähigen Energieversorgung der Standorte mitwirken. Qualifikation: Expert*in Energiemanagement. Bedingungen: Vollzeit, Teilzeit grundsätzlich möglich; Ort: Berlin; Eintritt zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Unternehmen: Deutsche Rentenversicherung Bund; rund 600 Expert*innen betreuen Immobilien über den gesamten Lebenszyklus, für 27.500 Mitarbeiter*innen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Elektroniker Gebäudetechnik - Montage & Demontage / Energiewirtschaft (m/w/d) - NEU!

e.dialog Netz GmbHBrandenburg Havel

Wir suchen eine Elektrofachkraft (m/w/d) mit einer Qualifikation nach DIN VDE 0105 und DGUV Vorschrift 3. Idealerweise hast du eine Ausbildung als Elektrotechniker, Elektroniker oder Elektroinstallateur abgeschlossen und bringst Kenntnisse in der Zählermontage mit. Ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung sind uns ebenfalls wichtig. Zudem solltest du eigenverantwortlich arbeiten können und gesundheitlich geeignet (G25-Untersuchung) sein. Wir bieten eine attraktive, leistungsbezogene Vergütung sowie umfangreiche Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge und 29 Tage Urlaub. Auch der 24. Dezember ist bei uns ein freier Tag!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Homeoffice Einkaufsrabatte Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker Gebäudetechnik - Montage & Demontage / Energiewirtschaft (m/w/d)

e.dialog Netz GmbHBrandenburg

Suchen Sie eine herausfordernde Position als Elektrofachkraft? Qualifizieren Sie sich nach DIN VDE 0105 und DGUV Vorschrift 3 durch eine Ausbildung als Elektrotechniker, Elektroniker oder Elektroinstallateur. Ideale Kandidaten verfügen über Kenntnisse in der Zählermontage und Erfahrung in der Energiewirtschaft. Neben Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung erwarten wir eigenverantwortliches Arbeiten und gute Deutschkenntnisse. Wir offerieren eine attraktive tarifliche Vergütung, umfangreiche Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge sowie 29 Tage Urlaub. Wenn Sie einen Führerschein der Klasse B haben und reisebereit sind, bewerben Sie sich noch heute!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Homeoffice Einkaufsrabatte Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Servicetechniker Elektro (m|w|d) – Elektriker Energie- & Gebäudetechnik im Gesundheitswesen

Sana TGmed GmbHBerlin Pankow

Über 200 technische Fachkräfte gewährleisten den reibungslosen Betrieb in unseren Kliniken. Die Sana TGmed sorgt rund um die Uhr für höchste Betriebssicherheit und optimale Patientenversorgung. Entdecken Sie Ihre Karrierechance!
Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Sana TGmed GmbH Kantine Arbeitskleidung Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Energieberater (m/w/d) für Wohn- und Nichtwohngebäude

Stadtwerke Troisdorf GmbHTroisdorf

Für unsere Abteilung Wärmelösungen & Quartiere suchen wir einen Energieberater (m/w/d) für Wohn- und Nichtwohngebäude. Sie führen Energieberatungen durch, analysieren und bewerten Gebäude sowie Anlagentechnik und entwickeln individuelle Sanierungs-, Modernisierungs- und Energiekonzepte. Außerdem erstellen Sie Energieausweise, Sanierungsfahrpläne und energierelevante Nachweise, beraten Kunden zu Energieeffizienz, Fördermitteln und zukunftsorientierten Energielösungen und betreuen Förder- und Energieprojekte gemeinsam mit Vertrieb und Technik. Voraussetzung sind ein technisches bzw. energiewirtschaftliches Studium oder eine vergleichbare Qualifikation, die Energieberaterqualifikation für Wohn- und Nichtwohngebäude sowie die Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste. Fundierte Fachkenntnisse, kundenorientiertes Auftreten, eine selbstständige und strukturierte Arbeitsweise, Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke runden Ihr Profil ab.
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Energieberater - Gebäudesanierung / Fördermittel (m/w/d)

Die Energie Rebellen c/o STEKA GmbHKarlsruhe

Qualifikation: Zertifizierte:r Energieberater:in, idealerweise mit Zulassung für Förderprogramme (z. B. BAFA); mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in Energieberatung und Planung von Gebäudesanierungen; vertraut mit GEG sowie BAFA- und KfW-Förderprogrammen; Führerschein Klasse B und sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. Aufgaben: Beratung vor Ort und direkter Kontakt mit Kund:innen. Bedingungen: Unbefristeter Arbeitsvertrag. Benefits: Attraktive Vergütung, betriebliche Altersvorsorge und private Zusatzkrankenversicherung.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Energieberater - Sanierung / Gebäudetechnik (m/w/d)

Bauwerkshelden GmbHAmmerbuch

Qualifikation: Energieberater oder handwerkliche Ausbildung, z. B. als Schreiner, Dachdecker oder im Bereich Heizung, mit relevanter Berufserfahrung; Kenntnisse der aktuellen energiepolitischen Rahmenbedingungen, kundenorientierte Arbeitsweise und sichere Kommunikation auf Deutsch (C1-Niveau). Aufgaben: Komplexe technische Sachverhalte für Kund:innen verständlich aufbereiten. Bedingungen: Flexible Arbeitszeitmodelle in Voll- oder Teilzeit. Benefits: Gezielte Weiterbildung zum Energieeffizienz-Experten und fachliche Entwicklung.
Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Gebäudeenergieberater/in wissen müssen

Gebäudeenergieberater/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Gebäudeenergieberater/in wissen müssen

Zwischen Altbauflair und Zukunftsvision – warum der Einstieg als Gebäudeenergieberater/in mehr ist als nur ein Job

Manchmal frage ich mich, wer vor fünfzehn Jahren bei einer Dämmaktion am Altbau schon geahnt hätte, was für eine wuchtige Welle da auf uns zurollt. Heute, in einer Welt, die bei jeder Debatte um Energiepreise und Klimaschutz in kollektives Kopfschütteln verfällt, läuft der Berufsbereich Gebäudeenergieberatung auf einmal unter „Zukunftsjob“. Klingt nach Karrierechance? Schon. Aber spätestens nach dem dritten Ortstermin bemerkt man die kehrige Realität – hier wird nicht nur gerechnet, hier wird vermittelt, gestikuliert und, tja, auch mal die Stirn gerunzelt. Wer in diesen Beruf einsteigt, sucht selten Routine.


Was macht eigentlich ein/e Gebäudeenergieberater/in? Ein Alltag mit Ecken und Kanten

Die Gazette der Wohnungsverwaltungen spricht gern von „Schnittstelle zwischen Technik und Mensch“. Klingt hochglanzpoliert. In Wahrheit pendelt der Berufsalltag irgendwo zwischen alten Kellerrohren und neuen Wärmepumpenangeboten. Mal geht’s darum, Fenster auf den neuesten Stand zu bringen – mal darum, wohntypische Streitkultur zu entschärfen („Nein, Frau Schrader, Dämmung macht nicht krank – es sei denn, man ignoriert Schimmel…“). Energieberater/innen prüfen Bestandsgebäude, erstellen Gutachten, beraten Bauherrn, begleiten Sanierungen, rechnen den Heizenergiebedarf durch und jonglieren mit neuen Normen wie andere Leute mit Kaffeetassen.
Was weniger offensichtlich ist: Die Bandbreite ist enorm. Mal sitzt man stundenlang vor Software-Tools, schraubt an Berechnungen. Dann wieder steht man mit dem Maßband vorm schlecht gedämmten Dach – oder erklärt einem Bautrupp zum fünften Mal, warum jetzt überall diese neuen Schaumstoffe verarbeitet werden sollen. Bürojob? Nur zur Hälfte.


Was bringt den Unterschied – und was muss man eigentlich mitbringen?

Die typischen Lebensläufe sind, seien wir ehrlich, selten geradlinig. Viele kommen aus handwerklichen oder technischen Berufen: Elektriker, Heizungsleger, Architektin, manchmal sogar Quereinsteiger mit technischem Faible und ordentlich Kundeninstinkt. Der klassische „Energieberater von der Stange“ existiert kaum.
Klar, eine anständige Weiterbildung ist Grundvoraussetzung, dazu gehören Wissen über Bauphysik, rechtliche Grundlagen, Energieeinsparverordnung, Wärmeschutz, förderfähige Maßnahmen. Je nach Bundesland oder Auftrag kann es ordentlich Theorie regnen. Aber Talent für Kommunikation, Problemlösung und den berühmten „Riecher“ für Ausbaupotenziale – das wiegt mindestens genauso schwer wie jedes Zertifikat.
Was viele unterschätzen: Es ist nicht alles eitel Sonnenschein. Wer lieber stur nach Schema F abarbeitet, findet sich irgendwann zwischen halbherzig sanierten Treppenhäusern wieder – und fragt sich, warum der Bauherr nicht begeistert ist. Persönliche Haltung? Unverzichtbar.


Gehalt – Zahlen, Mythen und der holprige Weg zum ersten großen Auftrag

Nun ja, reden wir Tacheles: Mit einem Startgehalt im fünfstelligen Bereich gibt’s selten einen Grund zum Feiern. Die Einstiegslöhne schwanken stark: In einigen Regionen – Großstädte mit Wohnungsnot, Ballungsräume, Industriezentren – lockt das Geld mehr. Anderswo, etwa im ländlichen Raum, sieht das Bild oft nüchterner aus. Überraschung? Nicht wirklich.
Einsteigerinnen im Angestelltenverhältnis können mit Gehältern ab etwa 38.000 € bis 45.000 € rechnen, je nach Vorerfahrung, Zusatzqualifikation, auch dem Geschick, sich zu verkaufen. Selbstständige? Komplett andere Liga: Zwischen Hungertuch und Goldesel passt da alles ins Raster. Wer sich regional einen Namen macht, Branche und Politik im Blick hat, der kann als Freiberufler ordentlich verdienen – sofern er die Akquise nicht scheut und bereit ist, auch mal nach Feierabend einen Sanierungsfahrplan fertigzustellen. Risikofreudige Quereinsteiger? Ohne Netzwerk bleibt’s oft beim Feilen am Businessplan. Die Mär vom schnellen Höhenflug – sie hält keiner nüchternen Recherche stand.


Karriere – Einbahnstraße oder Flaniermeile?

Hier wird’s interessant: Während noch vor fünf Jahren der Ruf nach Energieberatern als kurzfristiger Trend belächelt wurde („noch so ein grüner Job…“), wächst die Branche mittlerweile schneller als das Gras vorm Passivhaus. Weiterbildung ist Pflicht, klar. Aber die Richtung bleibt offen: Spezialisierungen – etwa in energetischer Fachplanung, Modernisierungsberatung, Fördermittel-Management, die Beratungsaufträge für Wohnungsbaugesellschaften oder auch Projektierung im Gewerbe. Sogar Forschungsinstitute und politische Initiativen klopfen an. Einmal drin im Geschäft, entwickelt sich häufig ein eigener Weg.
Was ich persönlich bemerkenswert finde: Es ist kein Beruf für Einzelgänger. Wer sich ein Netzwerk aufbaut – zu Handwerkern, Architekten, Verwaltungen – kommt schneller voran. Und spätestens auf der dritten Baustelle lernt man, dass ein Anruf beim Fachkollegen manchmal ein halber Gehaltsbonus ist. Weiterbildungswege gibt’s genug, aber es gibt keinen Königsweg – die, die dranbleiben, profitieren am meisten vom stetigen Wandel.


Gesellschaft, Technik, Work-Life: Zwischen Idealen und Aktenordnern

Ein Satz, bei dem ich jedes Mal schmunzeln muss: „Energy matters!“ Das prangt auf Messen, Flyern und ziemlich vielen Visitenkarten. Tatsächlich – der gesellschaftliche Rückenwind ist da. Die zwingende Notwendigkeit, unsere Gebäudelandschaft auf Klimaziel zu trimmen, sorgt für politische Förderschübe und Gesprächsbedarf wie nie.
Was dabei im Alltag gerne untergeht: Tagtägliche Digitalisierung, neue Software, Gesetzesänderungen im Halbjahresrhythmus. Wer gut jonglieren kann – mit Daten, mit Menschen, mit Paragraphen – genießt gewisse Vorteile. Zugegeben, Zeit fürs Privatleben kann da manchmal ins Wanken geraten. Beratungsfristen, Baustellenzeiten, ständige Fortbildung: Ein Spaziergang sieht anders aus. Andererseits: Wer das liebt, wird selten fremdbestimmt, gestaltet aktiv mit.
Sprachlich, kulturell und sozial weht ein frischer Wind: Junge Kolleginnen, internationale Bauherren, neue Denkweisen. Und man lernt, selbst in regnerischen Energieaudit-Wochen den Kaffee zu genießen – im Zweifel auch mal auf der Baustellentreppe.


Fazit? Vielleicht gibt’s keins. Aber einen Appell: Mut zur Lücke und zur Lernkurve!

Es ist kein Berufsfeld, in das man sich schlafwandlerisch verirrt – jedenfalls nicht lange. Energieberatung ist eine eigene Melange aus technischem Ehrgeiz, Beratungsfreude und der Bereitschaft, sich auf permanente Veränderungen einzulassen. Wer nach klaren Karriereleitern und festgetretenen Wegen sucht, ist hier falsch – umgekehrt eröffnet jede Krise, jede neue Regelung, ja sogar jeder frostige Heizmoniteur neue Chancen. Oder, wie ich es nach einigen rauen Baustellenjahren formuliere: Wer sich auf dieses Abenteuer einlässt, wächst an seinen Aufgaben. Manchmal auch über sich hinaus.
Die Frage ist also weniger: „Soll ich wirklich Gebäudeenergieberater/in werden?“ Sondern eher: „Traue ich mir zu, dazuzulernen, immer wieder?“ Die Antwort kann, je nach Tagesform, schwanken. Aber eins bleibt selten ungesagt nach dem ersten Jahr: Es wurde nie langweilig. Und das ist, ehrlich gesagt, ein ziemlich seltenes Gütesiegel auf dem heutigen Arbeitsmarkt.


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