Gebäudeenergieberater/in Jobs

178 aktuelle Gebäudeenergieberater/in Stellenangebote

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Meister/techniker und Gebäudeenergieberater m/w/d

EVERIA GmbHNeuhütten Der, Nonnweiler, Neuhütten Hunsrück

Sie verfügen über eine qualifizierte technische Ausbildung, beispielsweise als Meister:in oder Techniker:in in Berufen wie Dachdecker oder Anlagen- und Versorgungstechnik. Ihr strukturierter, zuverlässiger und kundenorientierter Arbeitsstil ermöglicht es Ihnen, technische Sachverhalte verständlich zu vermitteln. Sie sind motiviert, aktiv an der Energiewende im Gebäudebestand mitzuwirken und Lösungen in Bereichen wie Energieausweisen und Heizlastberechnungen zu entwickeln. Wir bieten eine attraktive, leistungsgerechte Vergütung samt Prämienmodell und Weihnachtsgeld. Profitieren Sie von einem modernen Arbeitsumfeld in Neuhütten sowie flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice-Optionen. Nutzen Sie Top-Ausstattungen wie iPad, Laptop und iPhone auch privat.
Weihnachtsgeld Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Meister/techniker Und Gebäudeenergieberater M/w/d

EVERIA GmbHNeuhütten Hunsrück

Werde Teil der EVERIA GmbH! Wir sind Experten für Energieberatung und erneuerbare Energien. Unterstütze unsere Kunden dabei, ihre Gebäude nachhaltig zu optimieren und Kosten zu senken. Bewirb dich jetzt für spannende Herausforderungen in einem dynamischen Team!
Vollzeit weitere Benefits
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Berater Gebäudeeffizienz und Energie (m/w/d)

Planungsgruppe M + M AG Ingenieurgesellschaft für GebäudetechnikBöblingen

Werden Sie Teil eines führenden Unternehmens in der Technischen Gebäudeausrüstung! Seit über 50 Jahren gestalten wir innovative Lösungen. Mit ca. 380 Mitarbeitern an 11 Standorten bieten wir vielseitige Aufgaben in einer dynamischen Branche. Bewerben Sie sich jetzt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Kinderbetreuung Jobrad Corporate Benefit Planungsgruppe M + M AG Ingenieurgesellschaft für Gebäudetechnik Teilzeit weitere Benefits
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Elektroniker Gebäudetechnik - Montage & Demontage / Energiewirtschaft (m/w/d) - NEU!

e.dialog Netz GmbHBrandenburg Havel

Wir suchen einen engagierten Servicetechniker / Elektroniker (m/w/d) für Zählermontagen im Regionalbereich Beeskow. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Montage, Demontage und Entstörung von Stromzählern sowie das Sperren und Entsperren von Anlagen. Dabei sind kleinere Lagertätigkeiten wie Warenannahmen und -ausgaben ebenfalls Teil der Stelle. Idealerweise bringen Sie eine fachliche Qualifikation als Elektrofachkraft nach DIN VDE 0105 mit. Kenntnisse in der Zählermontage und Erfahrung in der Energiewirtschaft sind wünschenswert. Zudem sollten Sie über Kommunikationsfähigkeit und eine hohe Kundenorientierung verfügen sowie eigenverantwortlich arbeiten können.
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Homeoffice Einkaufsrabatte Kantine Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker Gebäudetechnik - Montage & Demontage / Energiewirtschaft (m/w/d)

JobScannerBrandenburg

Wir suchen engagierte Servicetechniker / Elektroniker (m/w/d) für Zählermontagen in der Region Bad Belzig, Brandenburg. Die Aufgaben umfassen Montage, Demontage, Entstörung sowie den Wechsel von Stromzählern. Voraussetzungen sind eine Qualifikation als Elektrofachkraft nach DIN VDE 0105, idealerweise mit Erfahrung in der Zählermontage und Energiewirtschaft. Zudem sollten Sie grundlegende PC-Kenntnisse, Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung mitbringen. Wir bieten eine attraktive Vergütung, umfangreiche Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge und 29 Tage Urlaub. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unseres dynamischen Teams zu werden!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Homeoffice Einkaufsrabatte Kantine Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker Gebäudetechnik - Montage & Demontage / Energiewirtschaft (m/w/d)

JobspreaderBrandenburg

Zur Verstärkung unseres Teams in Beeskow suchen wir einen Servicetechniker / Elektroniker (m/w/d) für Zählermontagen. Ihre Aufgaben umfassen die Montage, Demontage und Entstörung von Stromzählern. Sie sollten eine Fachqualifikation als Elektrofachkraft nach DIN VDE 0105 besitzen, beispielsweise als Elektrotechniker oder Elektroniker. Erfahrungen in der Zählermontage sowie gute Deutschkenntnisse sind von Vorteil. Wir bieten eine attraktive tarifliche Vergütung, betriebliche Altersvorsorge und 29 Tage Urlaub. Wenn Sie kundenorientiert und reisebereit sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Einkaufsrabatte Kantine Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker Gebäudetechnik - Montage & Demontage / Energiewirtschaft (m/w/d)

e.dialog Netz GmbHBrandenburg

Wir suchen einen Servicetechniker / Elektroniker (m/w/d) für Zählermontagen im Regionalbereich Beeskow. Deine Aufgaben umfassen Montage, Demontage, Entstörung und den Austausch von Stromzählern sowie das Sperren und Entsperren von Anlagen. Du hast eine Ausbildung als Elektrotechniker oder Elektroniker (Energie- und Gebäudetechnik) abgeschlossen und bringst Fachkenntnisse gemäß DIN VDE 0105 mit. Erfahrung in der Zählermontage und der Energiewirtschaft ist von Vorteil. Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung sind für diesen Job unerlässlich. Wenn du eigenverantwortlich arbeiten kannst und die gesundheitliche Eignung (G25-Untersuchung) erfüllst, freuen wir uns auf deine Bewerbung!
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#PFF2601 | Consultant (m/w/d) Energieberatung & Technische Gebäudeanalyse - NEU!

THOST Projektmanagement GmbHKarlsruhe

Wir suchen einen Consultant (m/w/d) für Energieberatung und technische Gebäudeanalyse in Karlsruhe, sowohl in Teilzeit als auch Vollzeit. Ihre Aufgaben umfassen die energetische Bilanzierung, einschließlich der Erstellung von Energiekonzepten nach DIN V 18599. Zudem führen Sie technische Bestandsbewertungen durch, um Instandhaltungs- und Investitionskosten zu ermitteln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Dekarbonisierungsstrategien zur Erreichung von Net-Zero-Zielen. Sie begleiten unsere Kunden bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten und identifizieren Energieeinsparpotenziale. Ihre Ergebnisse präsentieren Sie in entscheidungsorientierten Unterlagen für das Asset Management.
Gutes Betriebsklima Homeoffice Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Experte (w/m/d) Energietechnik für Hoch- und Höchstspannungsnetze

Drees & Sommer SEStuttgart, Frankfurt Main

Sind Sie ein Elektrotechnik-Experte, der seine Karriere vorantreiben möchte? In unserem interdisziplinären Team der technisch-wirtschaftlichen Bauberatung haben Sie die Möglichkeit, innovative Konzepte für Neubauten und Sanierungen zu entwickeln. Arbeiten Sie eng mit Bauherrn, Projektmanagement und Planungsteams zusammen, um nachhaltige Lösungen zu schaffen. Bei uns analysieren Sie Elektrotechnik in allen HOAI-Phasen und identifizieren Optimierungspotenziale. Sie werden aktiv am Aufbau eines neuen Expertenteams im Bereich Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetze beteiligt. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie die Zukunft der Bauberatung mit!
Work-Life-Balance Erfolgsbeteiligung Jobrad Firmenwagen Einkaufsrabatte Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik/ Elektroinstallateur (m/w/d)

Peter Greven GmbH & Co. KGBad Münstereifel

Sichern Sie sich eine Zukunft in einem erfolgreichen Unternehmen, das innovative Arbeitsplätze bietet! Bei uns erwarten Sie eine individuelle Einarbeitung, ein engagiertes Team und eine leistungsgerechte Vergütung. Zu Ihren Aufgaben zählen die Installation und Wartung elektrischer Anlagen sowie das Beheben von Störungen. Wir suchen Elektroinstallateure oder Elektroniker mit Berufserfahrung und Teamfähigkeit. Profitieren Sie von bis zu 35 Urlaubstagen und attraktiven Mitarbeitervorteilen. Werden Sie Teil unseres motivierten Teams und gestalten Sie Ihre Karriere in der Energie- und Gebäudetechnik!
Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Gebäudeenergieberater/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Gebäudeenergieberater/in wissen müssen

Zwischen Altbauflair und Zukunftsvision – warum der Einstieg als Gebäudeenergieberater/in mehr ist als nur ein Job

Manchmal frage ich mich, wer vor fünfzehn Jahren bei einer Dämmaktion am Altbau schon geahnt hätte, was für eine wuchtige Welle da auf uns zurollt. Heute, in einer Welt, die bei jeder Debatte um Energiepreise und Klimaschutz in kollektives Kopfschütteln verfällt, läuft der Berufsbereich Gebäudeenergieberatung auf einmal unter „Zukunftsjob“. Klingt nach Karrierechance? Schon. Aber spätestens nach dem dritten Ortstermin bemerkt man die kehrige Realität – hier wird nicht nur gerechnet, hier wird vermittelt, gestikuliert und, tja, auch mal die Stirn gerunzelt. Wer in diesen Beruf einsteigt, sucht selten Routine.


Was macht eigentlich ein/e Gebäudeenergieberater/in? Ein Alltag mit Ecken und Kanten

Die Gazette der Wohnungsverwaltungen spricht gern von „Schnittstelle zwischen Technik und Mensch“. Klingt hochglanzpoliert. In Wahrheit pendelt der Berufsalltag irgendwo zwischen alten Kellerrohren und neuen Wärmepumpenangeboten. Mal geht’s darum, Fenster auf den neuesten Stand zu bringen – mal darum, wohntypische Streitkultur zu entschärfen („Nein, Frau Schrader, Dämmung macht nicht krank – es sei denn, man ignoriert Schimmel…“). Energieberater/innen prüfen Bestandsgebäude, erstellen Gutachten, beraten Bauherrn, begleiten Sanierungen, rechnen den Heizenergiebedarf durch und jonglieren mit neuen Normen wie andere Leute mit Kaffeetassen.
Was weniger offensichtlich ist: Die Bandbreite ist enorm. Mal sitzt man stundenlang vor Software-Tools, schraubt an Berechnungen. Dann wieder steht man mit dem Maßband vorm schlecht gedämmten Dach – oder erklärt einem Bautrupp zum fünften Mal, warum jetzt überall diese neuen Schaumstoffe verarbeitet werden sollen. Bürojob? Nur zur Hälfte.


Was bringt den Unterschied – und was muss man eigentlich mitbringen?

Die typischen Lebensläufe sind, seien wir ehrlich, selten geradlinig. Viele kommen aus handwerklichen oder technischen Berufen: Elektriker, Heizungsleger, Architektin, manchmal sogar Quereinsteiger mit technischem Faible und ordentlich Kundeninstinkt. Der klassische „Energieberater von der Stange“ existiert kaum.
Klar, eine anständige Weiterbildung ist Grundvoraussetzung, dazu gehören Wissen über Bauphysik, rechtliche Grundlagen, Energieeinsparverordnung, Wärmeschutz, förderfähige Maßnahmen. Je nach Bundesland oder Auftrag kann es ordentlich Theorie regnen. Aber Talent für Kommunikation, Problemlösung und den berühmten „Riecher“ für Ausbaupotenziale – das wiegt mindestens genauso schwer wie jedes Zertifikat.
Was viele unterschätzen: Es ist nicht alles eitel Sonnenschein. Wer lieber stur nach Schema F abarbeitet, findet sich irgendwann zwischen halbherzig sanierten Treppenhäusern wieder – und fragt sich, warum der Bauherr nicht begeistert ist. Persönliche Haltung? Unverzichtbar.


Gehalt – Zahlen, Mythen und der holprige Weg zum ersten großen Auftrag

Nun ja, reden wir Tacheles: Mit einem Startgehalt im fünfstelligen Bereich gibt’s selten einen Grund zum Feiern. Die Einstiegslöhne schwanken stark: In einigen Regionen – Großstädte mit Wohnungsnot, Ballungsräume, Industriezentren – lockt das Geld mehr. Anderswo, etwa im ländlichen Raum, sieht das Bild oft nüchterner aus. Überraschung? Nicht wirklich.
Einsteigerinnen im Angestelltenverhältnis können mit Gehältern ab etwa 38.000 € bis 45.000 € rechnen, je nach Vorerfahrung, Zusatzqualifikation, auch dem Geschick, sich zu verkaufen. Selbstständige? Komplett andere Liga: Zwischen Hungertuch und Goldesel passt da alles ins Raster. Wer sich regional einen Namen macht, Branche und Politik im Blick hat, der kann als Freiberufler ordentlich verdienen – sofern er die Akquise nicht scheut und bereit ist, auch mal nach Feierabend einen Sanierungsfahrplan fertigzustellen. Risikofreudige Quereinsteiger? Ohne Netzwerk bleibt’s oft beim Feilen am Businessplan. Die Mär vom schnellen Höhenflug – sie hält keiner nüchternen Recherche stand.


Karriere – Einbahnstraße oder Flaniermeile?

Hier wird’s interessant: Während noch vor fünf Jahren der Ruf nach Energieberatern als kurzfristiger Trend belächelt wurde („noch so ein grüner Job…“), wächst die Branche mittlerweile schneller als das Gras vorm Passivhaus. Weiterbildung ist Pflicht, klar. Aber die Richtung bleibt offen: Spezialisierungen – etwa in energetischer Fachplanung, Modernisierungsberatung, Fördermittel-Management, die Beratungsaufträge für Wohnungsbaugesellschaften oder auch Projektierung im Gewerbe. Sogar Forschungsinstitute und politische Initiativen klopfen an. Einmal drin im Geschäft, entwickelt sich häufig ein eigener Weg.
Was ich persönlich bemerkenswert finde: Es ist kein Beruf für Einzelgänger. Wer sich ein Netzwerk aufbaut – zu Handwerkern, Architekten, Verwaltungen – kommt schneller voran. Und spätestens auf der dritten Baustelle lernt man, dass ein Anruf beim Fachkollegen manchmal ein halber Gehaltsbonus ist. Weiterbildungswege gibt’s genug, aber es gibt keinen Königsweg – die, die dranbleiben, profitieren am meisten vom stetigen Wandel.


Gesellschaft, Technik, Work-Life: Zwischen Idealen und Aktenordnern

Ein Satz, bei dem ich jedes Mal schmunzeln muss: „Energy matters!“ Das prangt auf Messen, Flyern und ziemlich vielen Visitenkarten. Tatsächlich – der gesellschaftliche Rückenwind ist da. Die zwingende Notwendigkeit, unsere Gebäudelandschaft auf Klimaziel zu trimmen, sorgt für politische Förderschübe und Gesprächsbedarf wie nie.
Was dabei im Alltag gerne untergeht: Tagtägliche Digitalisierung, neue Software, Gesetzesänderungen im Halbjahresrhythmus. Wer gut jonglieren kann – mit Daten, mit Menschen, mit Paragraphen – genießt gewisse Vorteile. Zugegeben, Zeit fürs Privatleben kann da manchmal ins Wanken geraten. Beratungsfristen, Baustellenzeiten, ständige Fortbildung: Ein Spaziergang sieht anders aus. Andererseits: Wer das liebt, wird selten fremdbestimmt, gestaltet aktiv mit.
Sprachlich, kulturell und sozial weht ein frischer Wind: Junge Kolleginnen, internationale Bauherren, neue Denkweisen. Und man lernt, selbst in regnerischen Energieaudit-Wochen den Kaffee zu genießen – im Zweifel auch mal auf der Baustellentreppe.


Fazit? Vielleicht gibt’s keins. Aber einen Appell: Mut zur Lücke und zur Lernkurve!

Es ist kein Berufsfeld, in das man sich schlafwandlerisch verirrt – jedenfalls nicht lange. Energieberatung ist eine eigene Melange aus technischem Ehrgeiz, Beratungsfreude und der Bereitschaft, sich auf permanente Veränderungen einzulassen. Wer nach klaren Karriereleitern und festgetretenen Wegen sucht, ist hier falsch – umgekehrt eröffnet jede Krise, jede neue Regelung, ja sogar jeder frostige Heizmoniteur neue Chancen. Oder, wie ich es nach einigen rauen Baustellenjahren formuliere: Wer sich auf dieses Abenteuer einlässt, wächst an seinen Aufgaben. Manchmal auch über sich hinaus.
Die Frage ist also weniger: „Soll ich wirklich Gebäudeenergieberater/in werden?“ Sondern eher: „Traue ich mir zu, dazuzulernen, immer wieder?“ Die Antwort kann, je nach Tagesform, schwanken. Aber eins bleibt selten ungesagt nach dem ersten Jahr: Es wurde nie langweilig. Und das ist, ehrlich gesagt, ein ziemlich seltenes Gütesiegel auf dem heutigen Arbeitsmarkt.


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