Gebäudeenergieberater/in Jobs

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Architekt / Ingenieur (m/w/d) in der Gebäudeenergieberatung

PORTH INGENIEURE - Ingenieurbüro für Energie- und NachhaltigkeitsberatungBuxtehude

Werde Teil unseres dynamischen Teams bei PORTH INGENIEURE! Wir bieten dir die Chance, direkt mit Bauherr:innen, Architekt:innen und Fachplaner:innen zusammenzuarbeiten. Du bringst ein abgeschlossenes Studium in Architektur oder Bauingenieurwesen sowie Interesse an nachhaltigem Bauen mit? Bei uns erwarten dich flache Hierarchien, flexible Arbeitszeiten und spannende Projekte, die einen echten Mehrwert bieten. Als Berufseinsteiger:in bist du herzlich willkommen, und wir fördern deine fachliche sowie persönliche Entwicklung. Profitiere von einem Arbeitsplatz, an dem Teamarbeit großgeschrieben wird und deine Ideen zählen!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Architekt / Ingenieur (m/w/d) in der Gebäudeenergieberatung

PORTH INGENIEURE - Ingenieurbüro für Energie- und NachhaltigkeitsberatungArdestorf

Bei PORTH INGENIEURE erwartet dich ein dynamisches Umfeld, in dem du direkt mit Bauherr:innen, Architekt:innen und Fachplaner:innen zusammenarbeitest. Du wirst in einem jungen, kollegialen Team eingebunden, das flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege bietet. Wir suchen motivierte Berufseinsteiger:innen mit einem Abschluss in Architektur oder Bauingenieurwesen sowie Interesse an nachhaltigem Bauen. Freude an Teamarbeit und eine strukturierte Arbeitsweise sind uns wichtig. Du profitierst von flexiblen Arbeitszeiten, Firmenwagen zur privaten Nutzung und der Möglichkeit zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Werde Teil eines innovativen Unternehmens, in dem deine Ideen geschätzt werden!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik

Krause Elektrik KSF GmbH ElektroanlagenbauGroß Kreutz Havel

Starte deine Ausbildung als Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik in Groß Kreutz! Bei uns erlernst du alles, was du für die Stromversorgung moderner Gebäude brauchst, von Steckdosen bis zu innovativen Smart-Home-Systemen. Du arbeitest an spannenden Projekten, wie der Installation von Photovoltaikanlagen und Netzwerkaufbauten. Neben deinem Schulabschluss bringst du Interesse an Technik und handwerkliches Geschick mit. Im Team wirst du Schritt für Schritt an deine Aufgaben herangeführt und darfst neue Fähigkeiten erlernen. Bewirb dich jetzt und starte deine Karriere in einem zukunftssicheren Berufsfeld voller Möglichkeiten!
Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker (m/w/d) für Energie und Gebäudetechnik

DS Elektrotechnik GmbH & Co. KGPeine

Wir suchen einen engagierten Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik in Peine. Deine Aufgaben umfassen Elektroinstallationen in Neu- und Altbauten, E-Checks sowie die Prüfung ortsveränderlicher Geräte. Du bist für den Kundendienst und die Störungsbehebung zuständig und installierst Tür- und Sprechanlagen. Wir erwarten eine abgeschlossene Berufsausbildung in deinem Bereich, die Führerscheinklasse B sowie Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke. Wir bieten dir eine attraktive Vergütung, einen unbefristeten Arbeitsvertrag und eine betriebliche Altersvorsorge. Werde Teil unseres familiären Arbeitsklimas und profitiere von individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Teilzeit weitere Benefits
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Expert*in Energiemanagement

Deutsche Rentenversicherung BundBerlin Friedrichshain-Kreuzber

Zur Verstärkung unseres Teams in Berlin suchen wir ab sofort einen Expert*in im Energiemanagement (Ausschreibungsnummer: 12-004-2026). Sie werden Teil der Deutschen Rentenversicherung Bund, die innovative Lösungen für unsere 26.000 Mitarbeiter*innen und Versicherten entwickelt. Diese Vollzeitposition (Teilzeit möglich) bietet die Vergütung nach E13 TV EntgO-DRV. Gemeinsam mit 600 Fachleuten gestalten Sie eine umweltfreundliche Energieversorgung. Unser Ziel ist es, die Standorte nachhaltig und CO2-bewusst umzustellen. Bewerben Sie sich bis zum 08.03.2026 und sichern Sie sich Ihren Platz in einem zukunftssicheren Arbeitsumfeld!
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Energiemanager*in (w/m/d)

Universität HeidelbergHeidelberg, Neckar

Die Universitätsverwaltung sucht eine*n engagierte*n Energiemanager*in (w/m/d) zur unbefristeten Vollzeitstelle. Im Dezernat Planung, Bau und Sicherheit unterstützen wir die Universität mit umfassenden Dienstleistungen für Forschung, Lehre und Transfer. Eine zentrale Aufgabe ist der sichere und nachhaltige Betrieb unserer rund 180 Gebäude. Hierbei möchten wir das bestehende Energiemanagement erweitern und digitale Anwendungen integrieren. Ziel ist es, signifikante Beiträge zu Energieeinsparungen und Klimaschutz zu leisten. Zu Ihren Hauptaufgaben gehört das regelmäßige Monitoring und Energiecontrolling der Gebäude, um Effizienz und Nachhaltigkeit zu optimieren.
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Berater im Werkskundendienst-Zentrale - Techniker, Meister (Elektrotechnik, Heizung, Lüftung, Klima) oder erfahrener Anlagenmechaniker, Elektroniker o. ä. (m/w/d)

Ritter Energie GmbH & Co. KGGeislingen

Als Technischer Berater im Werkskundendienst bist du der entscheidende Ansprechpartner für Handwerkspartner, die Anlagefehler beheben müssen. Mit deiner Expertise in Elektrotechnik, Heizung und Klima unterstützt du sie effizient per Telefon und E-Mail. Du beantwortest Reklamationen und Standardanfragen und sorgst so für einen reibungslosen Informationsfluss zwischen Handwerkern und Endkunden. In der Zentrale überwachst du alle internetgebundenen Kundenanlagen und koordinierst Termine mit Kunden. Zudem erstellst du Servicetickets für Störanlagen und unerledigte Vorgänge, was die Transparenz erhöht. Deine zentrale Rolle sichert eine schnelle und effektive Problemlösung im Kundenservice.
Flexible Arbeitszeiten Kantine Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Ritter Energie GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Kevin Prior ElektrotechnikLangenfeld

Sie verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik oder eine vergleichbare technische Qualifikation. Mit Ihrer praktischen Erfahrung in der Installation, Wartung und Reparatur elektrotechnischer Anlagen bringen Sie wertvolles Know-how mit. Besonders vorteilhaft sind Kenntnisse in Smart-Home-Systemen oder Gebäudeautomation. Ihre fundierten Elektrotechnikkenntnisse erstrecken sich idealerweise auch auf Photovoltaikanlagen. Sie sind lösungsorientiert, analysieren technische Probleme effizient und arbeiten gerne im Team. Verantwortung übernehmen und selbstständig Prioritäten setzen, ist für Sie selbstverständlich und zeichnet Sie aus.
Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Anlagenmechaniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KGBuchloe

Werde Teil unseres familiengeführten Traditionsbetriebs als Anlagenmechaniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)! Du übernimmst spannende Aufgaben wie die Installation und Wartung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Zusätzlich bist du für die Fehlersuche und Störungsbeseitigung an Energieanlagen verantwortlich. Genieß 30 Tage Urlaub und profitier von einem attraktiven Wellpass-Angebot für Sport in über 9.000 Einrichtungen. Du erhältst monatlich kostenlose Produktzusammenstellungen sowie zahlreiche Mitarbeiterrabatte und die Möglichkeit eines Job-Bikes. Bewirb dich jetzt und gestalte mit uns die Zukunft der Energie- und Gebäudetechnik!
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Anlagenmechanikerin / Anlagenmechaniker im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (w/m/d)

Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenMünchen

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) sucht Anlagenmechaniker/innen im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (w/m/d). Mit über 7.000 Beschäftigten managen wir ein vielfältiges Immobilienportfolio in ganz Deutschland. Unser Facility Management betreut wichtige Gebäude von Ministerien, Bundesgerichten bis zu Einrichtungen der Bundespolizei. Wir legen großen Wert auf ökologische Nachhaltigkeit und die Pflege von Naturflächen. Für diese verantwortungsvollen Aufgaben suchen wir innovative Köpfe, die kreativ und zukunftsorientiert denken. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns die Immobilienpolitik des Bundes aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Gebäudeenergieberater/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Gebäudeenergieberater/in wissen müssen

Zwischen Altbauflair und Zukunftsvision – warum der Einstieg als Gebäudeenergieberater/in mehr ist als nur ein Job

Manchmal frage ich mich, wer vor fünfzehn Jahren bei einer Dämmaktion am Altbau schon geahnt hätte, was für eine wuchtige Welle da auf uns zurollt. Heute, in einer Welt, die bei jeder Debatte um Energiepreise und Klimaschutz in kollektives Kopfschütteln verfällt, läuft der Berufsbereich Gebäudeenergieberatung auf einmal unter „Zukunftsjob“. Klingt nach Karrierechance? Schon. Aber spätestens nach dem dritten Ortstermin bemerkt man die kehrige Realität – hier wird nicht nur gerechnet, hier wird vermittelt, gestikuliert und, tja, auch mal die Stirn gerunzelt. Wer in diesen Beruf einsteigt, sucht selten Routine.


Was macht eigentlich ein/e Gebäudeenergieberater/in? Ein Alltag mit Ecken und Kanten

Die Gazette der Wohnungsverwaltungen spricht gern von „Schnittstelle zwischen Technik und Mensch“. Klingt hochglanzpoliert. In Wahrheit pendelt der Berufsalltag irgendwo zwischen alten Kellerrohren und neuen Wärmepumpenangeboten. Mal geht’s darum, Fenster auf den neuesten Stand zu bringen – mal darum, wohntypische Streitkultur zu entschärfen („Nein, Frau Schrader, Dämmung macht nicht krank – es sei denn, man ignoriert Schimmel…“). Energieberater/innen prüfen Bestandsgebäude, erstellen Gutachten, beraten Bauherrn, begleiten Sanierungen, rechnen den Heizenergiebedarf durch und jonglieren mit neuen Normen wie andere Leute mit Kaffeetassen.
Was weniger offensichtlich ist: Die Bandbreite ist enorm. Mal sitzt man stundenlang vor Software-Tools, schraubt an Berechnungen. Dann wieder steht man mit dem Maßband vorm schlecht gedämmten Dach – oder erklärt einem Bautrupp zum fünften Mal, warum jetzt überall diese neuen Schaumstoffe verarbeitet werden sollen. Bürojob? Nur zur Hälfte.


Was bringt den Unterschied – und was muss man eigentlich mitbringen?

Die typischen Lebensläufe sind, seien wir ehrlich, selten geradlinig. Viele kommen aus handwerklichen oder technischen Berufen: Elektriker, Heizungsleger, Architektin, manchmal sogar Quereinsteiger mit technischem Faible und ordentlich Kundeninstinkt. Der klassische „Energieberater von der Stange“ existiert kaum.
Klar, eine anständige Weiterbildung ist Grundvoraussetzung, dazu gehören Wissen über Bauphysik, rechtliche Grundlagen, Energieeinsparverordnung, Wärmeschutz, förderfähige Maßnahmen. Je nach Bundesland oder Auftrag kann es ordentlich Theorie regnen. Aber Talent für Kommunikation, Problemlösung und den berühmten „Riecher“ für Ausbaupotenziale – das wiegt mindestens genauso schwer wie jedes Zertifikat.
Was viele unterschätzen: Es ist nicht alles eitel Sonnenschein. Wer lieber stur nach Schema F abarbeitet, findet sich irgendwann zwischen halbherzig sanierten Treppenhäusern wieder – und fragt sich, warum der Bauherr nicht begeistert ist. Persönliche Haltung? Unverzichtbar.


Gehalt – Zahlen, Mythen und der holprige Weg zum ersten großen Auftrag

Nun ja, reden wir Tacheles: Mit einem Startgehalt im fünfstelligen Bereich gibt’s selten einen Grund zum Feiern. Die Einstiegslöhne schwanken stark: In einigen Regionen – Großstädte mit Wohnungsnot, Ballungsräume, Industriezentren – lockt das Geld mehr. Anderswo, etwa im ländlichen Raum, sieht das Bild oft nüchterner aus. Überraschung? Nicht wirklich.
Einsteigerinnen im Angestelltenverhältnis können mit Gehältern ab etwa 38.000 € bis 45.000 € rechnen, je nach Vorerfahrung, Zusatzqualifikation, auch dem Geschick, sich zu verkaufen. Selbstständige? Komplett andere Liga: Zwischen Hungertuch und Goldesel passt da alles ins Raster. Wer sich regional einen Namen macht, Branche und Politik im Blick hat, der kann als Freiberufler ordentlich verdienen – sofern er die Akquise nicht scheut und bereit ist, auch mal nach Feierabend einen Sanierungsfahrplan fertigzustellen. Risikofreudige Quereinsteiger? Ohne Netzwerk bleibt’s oft beim Feilen am Businessplan. Die Mär vom schnellen Höhenflug – sie hält keiner nüchternen Recherche stand.


Karriere – Einbahnstraße oder Flaniermeile?

Hier wird’s interessant: Während noch vor fünf Jahren der Ruf nach Energieberatern als kurzfristiger Trend belächelt wurde („noch so ein grüner Job…“), wächst die Branche mittlerweile schneller als das Gras vorm Passivhaus. Weiterbildung ist Pflicht, klar. Aber die Richtung bleibt offen: Spezialisierungen – etwa in energetischer Fachplanung, Modernisierungsberatung, Fördermittel-Management, die Beratungsaufträge für Wohnungsbaugesellschaften oder auch Projektierung im Gewerbe. Sogar Forschungsinstitute und politische Initiativen klopfen an. Einmal drin im Geschäft, entwickelt sich häufig ein eigener Weg.
Was ich persönlich bemerkenswert finde: Es ist kein Beruf für Einzelgänger. Wer sich ein Netzwerk aufbaut – zu Handwerkern, Architekten, Verwaltungen – kommt schneller voran. Und spätestens auf der dritten Baustelle lernt man, dass ein Anruf beim Fachkollegen manchmal ein halber Gehaltsbonus ist. Weiterbildungswege gibt’s genug, aber es gibt keinen Königsweg – die, die dranbleiben, profitieren am meisten vom stetigen Wandel.


Gesellschaft, Technik, Work-Life: Zwischen Idealen und Aktenordnern

Ein Satz, bei dem ich jedes Mal schmunzeln muss: „Energy matters!“ Das prangt auf Messen, Flyern und ziemlich vielen Visitenkarten. Tatsächlich – der gesellschaftliche Rückenwind ist da. Die zwingende Notwendigkeit, unsere Gebäudelandschaft auf Klimaziel zu trimmen, sorgt für politische Förderschübe und Gesprächsbedarf wie nie.
Was dabei im Alltag gerne untergeht: Tagtägliche Digitalisierung, neue Software, Gesetzesänderungen im Halbjahresrhythmus. Wer gut jonglieren kann – mit Daten, mit Menschen, mit Paragraphen – genießt gewisse Vorteile. Zugegeben, Zeit fürs Privatleben kann da manchmal ins Wanken geraten. Beratungsfristen, Baustellenzeiten, ständige Fortbildung: Ein Spaziergang sieht anders aus. Andererseits: Wer das liebt, wird selten fremdbestimmt, gestaltet aktiv mit.
Sprachlich, kulturell und sozial weht ein frischer Wind: Junge Kolleginnen, internationale Bauherren, neue Denkweisen. Und man lernt, selbst in regnerischen Energieaudit-Wochen den Kaffee zu genießen – im Zweifel auch mal auf der Baustellentreppe.


Fazit? Vielleicht gibt’s keins. Aber einen Appell: Mut zur Lücke und zur Lernkurve!

Es ist kein Berufsfeld, in das man sich schlafwandlerisch verirrt – jedenfalls nicht lange. Energieberatung ist eine eigene Melange aus technischem Ehrgeiz, Beratungsfreude und der Bereitschaft, sich auf permanente Veränderungen einzulassen. Wer nach klaren Karriereleitern und festgetretenen Wegen sucht, ist hier falsch – umgekehrt eröffnet jede Krise, jede neue Regelung, ja sogar jeder frostige Heizmoniteur neue Chancen. Oder, wie ich es nach einigen rauen Baustellenjahren formuliere: Wer sich auf dieses Abenteuer einlässt, wächst an seinen Aufgaben. Manchmal auch über sich hinaus.
Die Frage ist also weniger: „Soll ich wirklich Gebäudeenergieberater/in werden?“ Sondern eher: „Traue ich mir zu, dazuzulernen, immer wieder?“ Die Antwort kann, je nach Tagesform, schwanken. Aber eins bleibt selten ungesagt nach dem ersten Jahr: Es wurde nie langweilig. Und das ist, ehrlich gesagt, ein ziemlich seltenes Gütesiegel auf dem heutigen Arbeitsmarkt.


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