Diplom-Ingenieur Elektrotechnik Jobs

38 aktuelle Diplom-Ingenieur Elektrotechnik Stellenangebote

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Ingenieur (m/w/d) der Fachrichtung Elektrotechnik / Fernmeldetechnik / Informationstechnik / Energie- oder Gebäudetechnologie

Staatliches Bauamt FreisingNeubiberg

Aufgaben: Betreuung von Planung und Ausführung eines Neubaus für ein Forschungs- und Lehrgebäude mit Schwerpunkt „Cybersicherheit“, Projektmanagement, Steuerung externer Planungsbüros, Prüfung von Planungsleistungen, Mitwirkung bei Vergabe und Abwicklung von Bauaufträgen gemäß VOB, Abnahme und Abrechnung sowie Verhandlungen mit Nutzern und Baufirmen. Qualifikation: Hochschulabschluss in Elektrotechnik, Fernmeldetechnik, Informationstechnik, Mechatronik, Energie- oder Gebäudetechnologie (Diplom-Ingenieur [m/w/d] [FH] / Bachelor). Bedingungen: Unbefristete Stelle.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur Elektrotechnik als Projektleiter - Montage & Reparatur / Energiewende (m/w/d) - NEU!

50Hertz Transmission GmbHBerlin

Sind Sie bereit, die Energiewende aktiv mitzugestalten? Wir suchen einen Projektleiter oder eine Projektleiterin mit einem abgeschlossenen Studium der Elektrotechnik oder einer vergleichbaren Qualifikation. Mehrjährige Erfahrung im Projekt- und Instandhaltungsmanagement sind von Vorteil. Sie bringen eine strukturierte, analytische Arbeitsweise mit und besitzen gute Kenntnisse in Deutsch und Englisch? Ein Führerschein der Klasse B sowie der sichere Umgang mit MS Office runden Ihr Profil ab. Freuen Sie sich auf flexible Arbeitszeiten, unbegrenzte Gleittage und die Möglichkeit, teilweise mobil zu arbeiten!
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Elektrotechnik erneuerbare Energien (m/w/d)

HAMBURG WASSERHamburg

In der Elektrotechnik koordinierst du externe Fachplaner und gestaltest fachübergreifende Gremienarbeit mit. Du hast ein Studium der Elektrotechnik (Diplom/Master) erfolgreich abgeschlossen oder vergleichbare Kenntnisse und Fähigkeiten. Zudem bringst du nachweisliche Erfahrung in der Umsetzung anspruchsvoller Infrastruktur-, Industrie- oder Anlagenbauprojekte, tiefgehendes Know-how in technischen Regelwerken und vertraglichen Rahmenbedingungen sowie Kompetenz in der Steuerung von Planungspartnern, Bauunternehmen und weiteren Projektbeteiligten mit. Eigeninitiative, Organisationsgeschick, lösungsorientierte Entscheidungsstärke und ein sicherer Umgang mit modernen Planungs- und Projektmanagementtools werden vorausgesetzt; BIM-Erfahrung ist wünschenswert. Bei 38 Wochenstunden und 30 Urlaubstagen in Vollzeit gibt es variable Arbeitszeiten, Überstundenausgleich, Teilzeit-, Jobsharing- und Sabbatical-Optionen sowie die Möglichkeit, je nach Aufgabe mobil zu arbeiten.
Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Elektrotechnik Ingenieur BESS Windenergie Betrieb (m/w/d)

HAMBURG WASSERHamburg

Unser sechsköpfiges Team im Bereich Elektrotechnik ist die zentrale Schnittstelle zwischen operativen Werkstätten, Anlagenbetreibern und unserem Ingenieurbüro. Mittelfristig planen wir den Aufbau eines neuen Teams zur Energieerzeugung, das sich um Betrieb und Instandhaltung der Energieerzeugungsanlagen von HAMBURG WASSER kümmert. Ziel ist eine zuverlässige Energieversorgung unserer Kernprozesse. Als interner Dienstleister leisten wir einen entscheidenden Beitrag zu einem sicheren und effizienten Anlagenbetrieb. Zudem fördern wir die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Energiekonzepte. Ihre Aufgabe umfasst die Betriebsverantwortung für die Erzeugungsanlagen sowie die Rolle als Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK).
Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Wir suchen: Elektroingenieurin elektrische Energietechnik und Infrastruktur als Projektleiterin (m/w/d)

Hamburg WasserHamburg

Mit über 2.400 Mitarbeitenden und zahlreichen Standorten sorgt die Hamburger Wasserwerke GmbH täglich für eine nachhaltige Wasser- und Umweltversorgung. Wir setzen uns aktiv für ressourcenschonende Lösungen ein, um die Lebensqualität in Hamburg für zukünftige Generationen zu sichern. Unsere Tochterunternehmen fördern innovative Projekte im Wasser- und Umweltschutz. Wir leben Offenheit, Wertschätzung und ein respektvolles Miteinander in einer vielfältigen Gemeinschaft. Aktuell suchen wir eine Elektroingenieurin für die Gruppe EMSR-Technik Wasserwerke, die als Projektleiterin (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit bei uns tätig werden möchte. Bewerben Sie sich jetzt mit der Kennziffer 2026-272 und gestalten Sie Hamburgs Zukunft mit!
Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Elektroniker:in (m/w/d) für Photovoltaik und Wärmepumpen - NEU!

Solarwerk-Wuppertal.de e.K.Oberdorla

Aufgaben: Installation und Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen, Erneuerung von Zählerplätzen, aktives Einbringen des technischen Know-hows und der praktischen Erfahrungen. Qualifikation: Abschluss als Elektrotechnikermeister:in oder Geselle mit mehr als 5 Jahren Erfahrung; fundierte Kenntnisse in der Installation von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen sowie in der Erneuerung von Zählerplätzen sind idealerweise vorhanden. Bedingungen: 4-Tage-Woche möglich. Benefits: 24 bis 30 Tage Urlaub, Dienstwagen für geschäftliche Fahrten. Unternehmen: Solarwerk begleitet Kunden mit langjähriger Branchenerfahrung und eigenem Montageteam bei der Umsetzung passender Energielösungen.
Vollzeit weitere Benefits
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Elektroingenieur Energietechnik (w/m/d) - Modellierung und Berechnung von Stromnetzen

emsys grid services GmbHOldenburg

Gestalte die Energiewende mit uns als Elektroingenieur:in im Bereich Energietechnik! Bei energy & meteo systems entwickeln wir innovative Softwarelösungen für die effiziente Integration erneuerbarer Energien in Stromnetze. Unsere Projekte umfassen Wind- und Solarleistungsprognosen sowie virtuelle Kraftwerke, die dezentrale Energieanlagen steuern. Als Teil unseres Teams in Oldenburg hinterlässt du einen grünen Fußabdruck und trägst aktiv zur nachhaltigen Energiezukunft bei. Wir suchen einen motivierten Elektroingenieur:in für die Modellierung und Berechnung von Stromnetzen. Bewirb dich jetzt und unterstütze uns, die Energiewende voranzubringen!
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Kantine Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Elektroingenieur Energietechnik (w/m/d) - Modellierung und Berechnung von Stromnetzen

emsys grid services GmbHOldenburg, Voll Remote

Als Elektroingenieur Energietechnik (w/m/d) bei emsys grid services GmbH in Oldenburg bei Bremen arbeitest du in Vollzeit mit Home-Office und flexibler Arbeitszeit an der Modellierung und Berechnung von Stromnetzen. Gestalte mit uns die Energiewende! Gemeinsam mit unseren Partnerfirmen emsys VPP und emsys grid services integrieren wir erneuerbare Energien effizient in Stromnetze und -märkte. Für Stromhändler und Netzbetreiber weltweit bieten wir zukunftsweisende Softwareprodukte und Full-Service-Dienstleistungen – darunter Wind- und Solarleistungsprognosen, virtuelle Kraftwerke zur Steuerung dezentraler Energieanlagen sowie ein Plattformkonzept zur vorausschauenden Netzplanung. Werde Teil unseres einzigartigen Teams und leiste deinen Beitrag zur Energiewende!
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Kantine Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Energietechnik - Projekt- & Instandhaltungsmanagement / Höchstspannungsgeräte (m/w/d) - NEU!

50Hertz Transmission GmbHBerlin

Suchen Sie eine herausfordernde Karriere im Projekt- oder Instandhaltungsmanagement der Elektrotechnik? Wir bieten Ihnen eine attraktive Vollzeitstelle mit flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit von mobilem Arbeiten. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik oder eine vergleichbare Qualifikation. Ideale Kandidaten haben mehrjährige Erfahrung, gute MS Office-Kenntnisse und einen Führerschein Klasse B. Von Vorteil sind auch Kenntnisse in SAP PM und Erfahrungen im Instandhaltungsmanagement von Energieanlagen. Nutzen Sie die Chance, die Energiewende aktiv mitzugestalten und profitieren Sie von unlimitierten Gleittagen sowie einem langen Arbeitszeitkonto!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Elektrotechnik wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Elektrotechnik wissen müssen

Verdrahtete Wirklichkeit: Zwischen Theorie und transformierter Praxis

Wie fühlt es sich an, wenn man am ersten Arbeitstag als Diplom-Ingenieurin oder Diplom-Ingenieur (FH) – Elektrotechnik durch die Glastür des neuen Arbeitgebers schreitet? Wenn auf dem Namensschild noch die Spuren der eigenen Unsicherheit kleben, die Tasche aber vollgepackt mit komplexesten Schaltplänen, Normen und – im besten Fall – Neugier? Ich behaupte: Es ist eine seltsam elektrifizierte Mischung aus Stolz, diffusem Unbehagen und einer Prise Abenteuerlust. Der Alltag in diesem Berufsfeld hat wenig gemein mit den technischen Idealvorstellungen, die viele jenseits der Hochschule hegen. Nein, es geht nicht nur um Kabel und Kurven – vielmehr um das Austarieren zwischen Hightech, Erwartungsmanagement und, Achtung, ganz banalen Teamritualen am Kopierer.
Branchenübergreifend beschäftigt man sich in Elektrotechnik heute mit allem, was irgendwie Strom in Bewegung setzt: Automatisierung, Sensorik, erneuerbare Energien, E-Mobilität, Industrie 4.0 … Wer glaubt, hier herrsche berufliche Monotonie, täuscht sich gewaltig. Die klassische Tätigkeit? Gibt’s kaum noch. In der einen Woche begleitet man vielleicht die Einführung eines neuen Automatisierungsstandards im Maschinenbau, in der nächsten tüftelt man am Energiemanagement einer Photovoltaik-Großanlage. Und am dritten Tag sitzt man im Online-Meeting, während ein Kollege mit dem Spruch glänzt: „Das läuft alles über Bus-Systeme. Easy.“ Könnte man denken.


Was zählt wirklich? Qualifikationen, Soft Skills – und ein gesunder Realismus

Die Ausbildung ist fundiert, keine Frage – mindestens sechs bis sieben Semester Theorie, Praxissemester, Abschlussarbeit, und schon hat man den Titel in der Tasche. Doch wenn ich eines in Gesprächen mit Einsteiger:innen und erfahrenen Fachkräften gelernt habe: Technische Brillanz allein reicht selten. Gefragt sind heute Profile, die überschneidende Felder abdecken. Einige Beispiele? Kommunikationsgeschick (ja, auch für die „nerdigen“ Ader), Innovationsgeist, Analysefähigkeit. Und die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden – denn die Halbwertszeit technischem Wissens sinkt rapide. Wer dazu neigt, sich am Modellrechner zu vergraben und alles außer Messtechnik für Störgeräusche hält, wird außerhalb von sehr speziellen Nischen schnell ausgebremst.
Persönlich erwische ich mich manchmal bei der Frage: Was bringt mir der schönste Softwareskill, wenn der Anlagenleiter technisch brilliert, aber nach außen hin kommuniziert wie ein abgerissener Stecker? Nein, unterschätzt werden die „Soften“ selten, aber im Alltag sind sie wohl das Leitungswasser der modernen Arbeitswelt: Unsichtbar, aber unverzichtbar.


Gehalt: Wunsch, Wirklichkeit und der große Unterschied zwischen Nord und Süd

Jetzt zum Elefanten im Raum – „Was verdient man da eigentlich?“ Die Antwort schwankt, solange man keine Region nennt. Einsteiger:innen im Maschinen- oder Anlagenbau dürfen in Süddeutschland oft mit soliden 48.000 € bis 56.000 € Jahresbrutto rechnen. In Nordostdeutschland sieht die Lage manchmal zurückhaltender aus. Branchen wie Halbleiterfertigung kitzeln die Zahlen gern noch etwas nach oben. Hinzu kommt der leidige Faktor „Tarifbindung“: Während im traditionellen Industriebetrieb das Gehaltsband zwischen Traumberuf und Realitätscheck schwankt, diktiert der Mittelstand manchmal härtere Bandbreiten. Ich kenne Fälle, in denen Kolleginnen mit denselben Abschlüssen und Erfahrungen 25 Prozent geringere Gehälter erhielten – einfach, weil sie östlich der Elbe arbeiteten oder der Chef ein wenig zu ergebnisorientiert argumentierte.
Das Gehalt ist eine Karte, mit der sich nicht alles gewinnen lässt – es werden Zusatzleistungen, Fortbildungen und Work-Life-Balance immer wichtiger. Und dennoch: Für viele bleibt es das nervöse Flackern im Hintergrund. Vielleicht bin ich da zu altmodisch, aber wer die Wahl hat, sollte seinen Wert niemals unter herabgesetzte Leitungsfähigkeit verkaufen.


Arbeitsmarkt, Umbrüche und das berühmt-berüchtigte Fachkräfteparadox

Was ist mit dem „Fachkräftemangel in der Technik“, von dem so oft die Rede ist? Nun, ganz so simpel ist es nicht. Die Nachfrage nach Elektrotechnik-Ingenieur:innen ist grundsätzlich hoch – besonders in Ballungszentren, im Automotive-Cluster oder rund um die Energiebranche. Aber: Es gibt knallharte Unterschiede nach Fachrichtung, technischer Tiefe und, ja, auch nach Auftreten. Wer sich etwa im Bereich Gebäudetechnik oder Energiewirtschaft fit macht, dürfte in absehbarer Zeit kaum arbeitslos werden. Die Digitalisierung, der Druck zur grünen Transformation und die Energiewende beschleunigen das noch.
Doch: Manche spezialisieren sich in so kleine Nischen, dass sie bei wirtschaftlichen Schlenkern katastrophal verwundbar werden. Wer querdenkt und Fachbereiche geschickt verknüpft, ist klar im Vorteil. Ich sage: Ein bisschen Mut zur Lücke und vor allem Kommunikation über den Tellerrand hinaus helfen oft mehr als der 27. Kurs zum Thema „Leistungselektronik im Milliwattbereich“. Ironisch, dass in einer Branche, die als innovationsgetrieben gilt, viele mit Wechselbereitschaft und Kreativität immer noch zurückhaltend umgehen. Vielleicht zu Unrecht.


Karriere, Weiterbildung – und der Balanceakt zwischen Burnout und Beförderung

Langfristig wird kaum jemand allein aus der technischen Expertise heraus Führungskraft – oder gar Innovator. Weiterbildungsangebote gibt es zuhauf: Zusatzqualifikationen in Automatisierungstechnik, Projektmanagement, Digitalisierung oder im Bereich Nachhaltigkeit stehen hoch im Kurs. Wer den Mut hat, sich mit IT-Trends wie KI-Anwendungen, Cybersecurity oder Smart Grids zu beschäftigen, erarbeitet sich Reserven, die sehr gefragt sind.
Ob man sich zur Führungskraft, zum Fachspezialisten oder – mein persönlicher Favorit – zum „Generalisten mit Tiefgang“ entwickelt, hängt am Ende auch von der eigenen Leidenschaft ab. Was ich in der Praxis immer wieder sehe: Menschen, die zu lange in restriktiven Strukturen verharren, riskieren schleichende Frustration. Während andere, die rechtzeitig Netzwerke knüpfen, interne Wechsel anstoßen oder sich freiberuflich aufstellen, oft mehr Gestaltungsfreiheit und auch ein besseres Gehalt erzielen. Natürlich, das ist kein Patentrezept. Aber eine Warnung wert: Wer Entwicklung als lästige Pflicht statt als Chance begreift, bleibt irgendwann stehen – oder läuft Gefahr, zu werden wie die verstaubten Relais im Archiv, die niemand mehr findet.


Der große Spagat: Leben, Arbeit – und die kleinen Tücken der Vereinbarkeit

Jetzt, Hand aufs Herz: Elektrotechnik ist kein Bürojob mit geregeltem 9-to-5. Rufbereitschaften, Projektspitzen, Dienstreisen, ständiges Fortbildungs-Klein-Klein – das alles kann schlauchen. Viele Arbeitgeber entdecken zwar Familienfreundlichkeit und Remote-Optionen (endlich!), aber die Spannung zwischen Projekt-Deadlines und Privatleben bleibt. Wer dauerhaft auf der Hochspannungslinie läuft, spürt irgendwann die Isolation – insbesondere, wenn das soziale Auffangnetz (Stichwort Kollegialität) dünn gesät ist.
Ich persönlich finde den Spagat immer noch herausfordernd. Aber es gibt Lichtblicke: Betriebe, die Jobsharing anbieten, echte Lernzeiten statt After-Work-Selbstschulung und – selten, aber wahr – Chefs, die verstehen, dass langfristige Gesundheit auch ökonomisch sinnvoll ist. Vielleicht gibt es in der deutschen Ingenieurkultur noch Luft nach oben. Ein unerreichbarer Idealzustand? Ich hoffe eher, dass das Berufsbild in den nächsten Jahren weiter an Flexibilität und Echtheit gewinnt.
Fazit? Keines, jedenfalls kein glattes: Wer im Berufsbereich Diplom-Ingenieur/in (FH) – Elektrotechnik ankommt – oder mit Wechselgelüsten spielt – entdeckt eine Branche voller Chancen, Herausforderungen und Widersprüche. Mit Technikbegeisterung allein ist es dabei längst nicht getan.


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