Diplom-Ingenieur Elektrotechnik Jobs

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Ingenieur Elektrotechnik - Entwicklung & Modellierung Europäisches Energiesystem (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHBerlin

Sie suchen eine spannende Karriere in der Energiewirtschaft? Wir bieten eine Position für Hochschulabsolventen in Elektrotechnik, Energietechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen. Voraussetzungen sind tiefgehende energiewirtschaftliche Kenntnisse, Programmierkenntnisse in Python und fließende Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch (mindestens C1). Idealerweise haben Sie Erfahrung in der Marktmodellierung und im Umgang mit großen Datenmengen. Unsere Stelle ermöglicht flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten, um Ihre Work-Life-Balance zu fördern. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Energiebranche mit uns!
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur*in Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d) - NEU!

Stadt GüterslohGütersloh

Die Stadt Gütersloh sucht eine*n Ingenieur*in Elektrotechnik (m/w/d) mit Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik im Fachbereich Technisches Gebäudemanagement. Die Position bietet eine unbefristete Anstellung mit 39,0 Wochenstunden und einer Vergütung nach TVöD EG 11. Bewerbungen sind bis zum 08.02.2026 möglich. In dieser Rolle arbeiten Sie an rund 280 öffentlichen Gebäuden, darunter Schulen und Kindertagesstätten. Nutzen Sie vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und sichern Sie sich einen zukunftssicheren Job. Bewerben Sie sich jetzt für eine spannende Karriere in Gütersloh!
Familienfreundlich Work-Life-Balance Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur*in Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Stadt GüterslohMarienfeld

Die Stadt Gütersloh sucht eine*n Ingenieur*in Elektrotechnik mit Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d) in unbefristeter Anstellung. Diese spannende Position umfasst 39 Wochenstunden und bietet eine Vergütung nach TVöD-VKA E 11, einschließlich möglicher Zulagen. Ihr Arbeitsplatz befindet sich in der Kaiserstraße 5, 33330 Gütersloh. Sie sind verantwortlich für die Optimierung und Weiterentwicklung elektrotechnischer Anlagen mehr als 280 öffentlicher Gebäude. Zudem betreuen Sie Instandsetzungsmaßnahmen und Neubauprojekte, mit Mitwirkung an allen HOAI-Leistungsphasen. Bewerbungen sind bis zum 08.02.2026 möglich – starten Sie Ihre Karriere im Technischen Gebäudemanagement!
Familienfreundlich Work-Life-Balance Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur:in Energietechnik für netznahe Dienstleistungen

enercity Netz GmbHHannover

Werde Ingenieur:in Energietechnik und unterstütze netznahe Dienstleistungen! In dieser Schlüsselposition übernimmst du eigenverantwortlich die Akquise und Entwicklung von Dienstleistungsprojekten. Dabei analysierst du die spezifischen Bedürfnisse unserer Kund:innen und optimierst bestehende Angebote. Verantwortlich für alle Leistungsphasen nach HOAI, sorgst du für ein effektives Projekt- und Produktcontrolling. Gleichzeitig erstellst du Kalkulationen und Angebote und nimmst aktiv an Ausschreibungen teil. In einem dynamischen Team bieten wir dir die Möglichkeit, dich weiterzuentwickeln – unabhängig von Geschlecht oder Herkunft, wichtig ist deine Passion und kulturelle Passung.
Festanstellung Work-Life-Balance Parkplatz Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanager (w/m/d)

Gemeinde OberkrämerMarwitz

Die Gemeinde Oberkrämer sucht einen Energiemanager (w/m/d). Im malerischen Südwesten Oberhavels kombiniert die Gemeinde Wohnung, Gewerbe und Natur. Ihre Hauptaufgaben umfassen die energetische Bewertung kommunaler Liegenschaften und die Optimierung der Straßenbeleuchtung. Zudem sind Sie verantwortlich für die Implementierung eines effektiven Energiemanagementsystems. Dazu gehört auch die Entwicklung von Maßnahmen zur Energieoptimierung sowie die Dokumentation von Energiedaten. Werden Sie Teil eines engagierten Teams und tragen Sie aktiv zur nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde bei!
Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in Elektrotechnik, Maschinenbau, Energietechnik, Regelungstechnik o. ä. (w/m/d) - NEU!

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)Stuttgart

Als Projektleiter spezifizierst du Anforderungen im Team und realisierst automatisierte Prüfläufe. Du entwickelst Sicherheitskonzepte in enger Zusammenarbeit mit dem DLR und den Sicherheitsbeauftragten. Zudem koordinierst du die Anbindung an die Infrastruktur des Standorts und setzt diese Konzepte in einem Austausch mit dem DLR Objektmanagement um. Die Beschaffungsprozesse von Komponenten leitest du eng mit dem DLR Einkauf und nimmst die Teststände nach dem Aufbau in Betrieb. Auch für einen reibungslosen Anlagenbetrieb sowie die Erstellung der Anlagendokumentation bist du zuständig. Du organisierst Wartungsarbeiten und berätst wissenschaftliche Mitarbeiter zu neuen Forschungsprojekten.
Vollzeit weitere Benefits
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Elektroingenieur*in im Dezernat für Gebäude-, Sicherheits- und Umweltmanagement

Bergische Universität WuppertalWuppertal

Das Dezernat für Gebäude-, Sicherheits- und Umweltmanagement sucht eine*n Elektroingenieur*in. Bewerber*innen sollten ein abgeschlossenes Studium im Bereich Elektrotechnik oder einen vergleichbaren Abschluss vorweisen. Zusätzlich sind mindestens drei Jahre Berufserfahrung erforderlich, um in die EG 13 TV-L eingestuft zu werden. Andernfalls erfolgt die Eingruppierung in die EG 12 TV-L ohne die erforderliche Berufserfahrung. Kenntnisse im Vertragswesen sowie Erfahrung mit VOB und HOAI sind von Vorteil. Zu den Aufgaben gehören die Mitwirkung bei der Einführung eines Energiemanagementsystems und die Planung elektrotechnischer Anlagen.
Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur Energietechnik als Referent für operative Systemführung / Energiesysteme (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHNeuenhagen

Sie bringen einen Master oder Diplom in Elektrotechnik, Energietechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt mit? Sie verfügen über ein fundiertes Systemverständnis für elektrische Energiesysteme und Kenntnisse in der Netzberechnung sowie -simulation? Ihre starken Kommunikationsfähigkeiten und der ausgeprägte Teamgeist prädestiniert Sie für diese Position. Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse (C1) sind erforderlich, während zusätzliche Kenntnisse über den Strombinnenmarkt und Programmierfähigkeiten von Vorteil sind. In dieser flexiblen Vollzeitstelle mit 37 Wochenstunden profitieren Sie von unlimitierten Gleittagen und der Möglichkeit, mobil zu arbeiten. Bringen Sie Ihre Ideen und Ihre Leidenschaft in unser Team ein!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Senior-Projektingenieur Photovoltaik (m/w/d)

Fichtner GmbH & Co. KGFrankfurt

In der Position als Berater im Bereich Photovoltaik übernehmen Sie die professionelle Betreuung unserer Kunden durch alle Projektphasen. Ihre Aufgaben umfassen Machbarkeitsstudien, Ausschreibungen sowie die Abnahme und den Betrieb von Projekten. Sie arbeiten interdisziplinär, insbesondere mit der Windenergie- und Wasserstoffabteilung. Mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung bringen Sie umfangreiche Kenntnisse in der technischen Beratung und Projektleitung mit. Ihr akademischer Hintergrund im Maschinenbau oder Bauingenieurwesen ist ebenso wichtig wie Ihre Erfahrung in der Entwicklung von PV-Projekten. Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Bewerbung, um gemeinsam nachhaltige Energielösungen zu entwickeln.
Kantine Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Nachhaltigkeitsmanagerin / Nachhaltigkeitsmanager (w/m/d) (Entgeltgruppe 12 TV EntgO-DRV)

Deutsche Rentenversicherung HessenKönigstein Taunus

Die Deutsche Rentenversicherung Hessen sucht eine engagierte Nachhaltigkeitsmanagerin oder einen Nachhaltigkeitsmanager (w/m/d) für Königstein. Diese Position in der Entgeltgruppe 12 TV EntgO-DRV bietet eine spannende Herausforderung im Bereich Betriebs- und Umwelttechnik. Die Aufgabe umfasst die Planung und Koordination von Maßnahmen zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen in verschiedenen Dienstgebäuden und Rehabilitationskliniken. Bewerber können sich bis zum 03.03.2026 bewerben, Arbeitsbeginn ist sofort möglich. Die Anstellung kann in Vollzeit oder Teilzeit erfolgen. Der Arbeitsort befindet sich in der Altenhainer Straße 1, 61462 Königstein.
Festanstellung Barrierefreiheit Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Gesundheitsprogramme Einkaufsrabatte Corporate Benefit Deutsche Rentenversicherung Hessen Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Homeoffice Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Elektrotechnik wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Elektrotechnik wissen müssen

Verdrahtete Wirklichkeit: Zwischen Theorie und transformierter Praxis

Wie fühlt es sich an, wenn man am ersten Arbeitstag als Diplom-Ingenieurin oder Diplom-Ingenieur (FH) – Elektrotechnik durch die Glastür des neuen Arbeitgebers schreitet? Wenn auf dem Namensschild noch die Spuren der eigenen Unsicherheit kleben, die Tasche aber vollgepackt mit komplexesten Schaltplänen, Normen und – im besten Fall – Neugier? Ich behaupte: Es ist eine seltsam elektrifizierte Mischung aus Stolz, diffusem Unbehagen und einer Prise Abenteuerlust. Der Alltag in diesem Berufsfeld hat wenig gemein mit den technischen Idealvorstellungen, die viele jenseits der Hochschule hegen. Nein, es geht nicht nur um Kabel und Kurven – vielmehr um das Austarieren zwischen Hightech, Erwartungsmanagement und, Achtung, ganz banalen Teamritualen am Kopierer.
Branchenübergreifend beschäftigt man sich in Elektrotechnik heute mit allem, was irgendwie Strom in Bewegung setzt: Automatisierung, Sensorik, erneuerbare Energien, E-Mobilität, Industrie 4.0 … Wer glaubt, hier herrsche berufliche Monotonie, täuscht sich gewaltig. Die klassische Tätigkeit? Gibt’s kaum noch. In der einen Woche begleitet man vielleicht die Einführung eines neuen Automatisierungsstandards im Maschinenbau, in der nächsten tüftelt man am Energiemanagement einer Photovoltaik-Großanlage. Und am dritten Tag sitzt man im Online-Meeting, während ein Kollege mit dem Spruch glänzt: „Das läuft alles über Bus-Systeme. Easy.“ Könnte man denken.


Was zählt wirklich? Qualifikationen, Soft Skills – und ein gesunder Realismus

Die Ausbildung ist fundiert, keine Frage – mindestens sechs bis sieben Semester Theorie, Praxissemester, Abschlussarbeit, und schon hat man den Titel in der Tasche. Doch wenn ich eines in Gesprächen mit Einsteiger:innen und erfahrenen Fachkräften gelernt habe: Technische Brillanz allein reicht selten. Gefragt sind heute Profile, die überschneidende Felder abdecken. Einige Beispiele? Kommunikationsgeschick (ja, auch für die „nerdigen“ Ader), Innovationsgeist, Analysefähigkeit. Und die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden – denn die Halbwertszeit technischem Wissens sinkt rapide. Wer dazu neigt, sich am Modellrechner zu vergraben und alles außer Messtechnik für Störgeräusche hält, wird außerhalb von sehr speziellen Nischen schnell ausgebremst.
Persönlich erwische ich mich manchmal bei der Frage: Was bringt mir der schönste Softwareskill, wenn der Anlagenleiter technisch brilliert, aber nach außen hin kommuniziert wie ein abgerissener Stecker? Nein, unterschätzt werden die „Soften“ selten, aber im Alltag sind sie wohl das Leitungswasser der modernen Arbeitswelt: Unsichtbar, aber unverzichtbar.


Gehalt: Wunsch, Wirklichkeit und der große Unterschied zwischen Nord und Süd

Jetzt zum Elefanten im Raum – „Was verdient man da eigentlich?“ Die Antwort schwankt, solange man keine Region nennt. Einsteiger:innen im Maschinen- oder Anlagenbau dürfen in Süddeutschland oft mit soliden 48.000 € bis 56.000 € Jahresbrutto rechnen. In Nordostdeutschland sieht die Lage manchmal zurückhaltender aus. Branchen wie Halbleiterfertigung kitzeln die Zahlen gern noch etwas nach oben. Hinzu kommt der leidige Faktor „Tarifbindung“: Während im traditionellen Industriebetrieb das Gehaltsband zwischen Traumberuf und Realitätscheck schwankt, diktiert der Mittelstand manchmal härtere Bandbreiten. Ich kenne Fälle, in denen Kolleginnen mit denselben Abschlüssen und Erfahrungen 25 Prozent geringere Gehälter erhielten – einfach, weil sie östlich der Elbe arbeiteten oder der Chef ein wenig zu ergebnisorientiert argumentierte.
Das Gehalt ist eine Karte, mit der sich nicht alles gewinnen lässt – es werden Zusatzleistungen, Fortbildungen und Work-Life-Balance immer wichtiger. Und dennoch: Für viele bleibt es das nervöse Flackern im Hintergrund. Vielleicht bin ich da zu altmodisch, aber wer die Wahl hat, sollte seinen Wert niemals unter herabgesetzte Leitungsfähigkeit verkaufen.


Arbeitsmarkt, Umbrüche und das berühmt-berüchtigte Fachkräfteparadox

Was ist mit dem „Fachkräftemangel in der Technik“, von dem so oft die Rede ist? Nun, ganz so simpel ist es nicht. Die Nachfrage nach Elektrotechnik-Ingenieur:innen ist grundsätzlich hoch – besonders in Ballungszentren, im Automotive-Cluster oder rund um die Energiebranche. Aber: Es gibt knallharte Unterschiede nach Fachrichtung, technischer Tiefe und, ja, auch nach Auftreten. Wer sich etwa im Bereich Gebäudetechnik oder Energiewirtschaft fit macht, dürfte in absehbarer Zeit kaum arbeitslos werden. Die Digitalisierung, der Druck zur grünen Transformation und die Energiewende beschleunigen das noch.
Doch: Manche spezialisieren sich in so kleine Nischen, dass sie bei wirtschaftlichen Schlenkern katastrophal verwundbar werden. Wer querdenkt und Fachbereiche geschickt verknüpft, ist klar im Vorteil. Ich sage: Ein bisschen Mut zur Lücke und vor allem Kommunikation über den Tellerrand hinaus helfen oft mehr als der 27. Kurs zum Thema „Leistungselektronik im Milliwattbereich“. Ironisch, dass in einer Branche, die als innovationsgetrieben gilt, viele mit Wechselbereitschaft und Kreativität immer noch zurückhaltend umgehen. Vielleicht zu Unrecht.


Karriere, Weiterbildung – und der Balanceakt zwischen Burnout und Beförderung

Langfristig wird kaum jemand allein aus der technischen Expertise heraus Führungskraft – oder gar Innovator. Weiterbildungsangebote gibt es zuhauf: Zusatzqualifikationen in Automatisierungstechnik, Projektmanagement, Digitalisierung oder im Bereich Nachhaltigkeit stehen hoch im Kurs. Wer den Mut hat, sich mit IT-Trends wie KI-Anwendungen, Cybersecurity oder Smart Grids zu beschäftigen, erarbeitet sich Reserven, die sehr gefragt sind.
Ob man sich zur Führungskraft, zum Fachspezialisten oder – mein persönlicher Favorit – zum „Generalisten mit Tiefgang“ entwickelt, hängt am Ende auch von der eigenen Leidenschaft ab. Was ich in der Praxis immer wieder sehe: Menschen, die zu lange in restriktiven Strukturen verharren, riskieren schleichende Frustration. Während andere, die rechtzeitig Netzwerke knüpfen, interne Wechsel anstoßen oder sich freiberuflich aufstellen, oft mehr Gestaltungsfreiheit und auch ein besseres Gehalt erzielen. Natürlich, das ist kein Patentrezept. Aber eine Warnung wert: Wer Entwicklung als lästige Pflicht statt als Chance begreift, bleibt irgendwann stehen – oder läuft Gefahr, zu werden wie die verstaubten Relais im Archiv, die niemand mehr findet.


Der große Spagat: Leben, Arbeit – und die kleinen Tücken der Vereinbarkeit

Jetzt, Hand aufs Herz: Elektrotechnik ist kein Bürojob mit geregeltem 9-to-5. Rufbereitschaften, Projektspitzen, Dienstreisen, ständiges Fortbildungs-Klein-Klein – das alles kann schlauchen. Viele Arbeitgeber entdecken zwar Familienfreundlichkeit und Remote-Optionen (endlich!), aber die Spannung zwischen Projekt-Deadlines und Privatleben bleibt. Wer dauerhaft auf der Hochspannungslinie läuft, spürt irgendwann die Isolation – insbesondere, wenn das soziale Auffangnetz (Stichwort Kollegialität) dünn gesät ist.
Ich persönlich finde den Spagat immer noch herausfordernd. Aber es gibt Lichtblicke: Betriebe, die Jobsharing anbieten, echte Lernzeiten statt After-Work-Selbstschulung und – selten, aber wahr – Chefs, die verstehen, dass langfristige Gesundheit auch ökonomisch sinnvoll ist. Vielleicht gibt es in der deutschen Ingenieurkultur noch Luft nach oben. Ein unerreichbarer Idealzustand? Ich hoffe eher, dass das Berufsbild in den nächsten Jahren weiter an Flexibilität und Echtheit gewinnt.
Fazit? Keines, jedenfalls kein glattes: Wer im Berufsbereich Diplom-Ingenieur/in (FH) – Elektrotechnik ankommt – oder mit Wechselgelüsten spielt – entdeckt eine Branche voller Chancen, Herausforderungen und Widersprüche. Mit Technikbegeisterung allein ist es dabei längst nicht getan.


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