Diplom-Ingenieur Elektrotechnik Jobs

13 aktuelle Diplom-Ingenieur Elektrotechnik Stellenangebote

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Ingenieur/in Elektrotechnik, Maschinenbau, Energietechnik, Regelungstechnik o. ä. (w/m/d) - NEU!

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)Stuttgart

In der Rolle als Technischer Koordinator spezifizieren Sie die Aufgaben im Team und setzen automatisierte Prüfläufe um. Sie entwickeln Sicherheitskonzepte in Zusammenarbeit mit der DLR Sicherheit und den Sicherheitsbeauftragten. Der Austausch mit dem Standortbetreiber ermöglicht eine optimale Anbindung an die Infrastruktur. Zudem koordinieren Sie Beschaffungsprozesse gemeinsam mit dem DLR Einkauf. Nach dem Aufbau nehmen Sie die Teststände in Betrieb und gewährleisten einen reibungslosen Anlagenbetrieb. Wartungsarbeiten und Sicherheitsprüfungen werden organisiert, während Sie wissenschaftliche Mitarbeiter bei der technischen Umsetzbarkeit neuer Forschungsprojekte beraten.
Vollzeit weitere Benefits
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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik mit mindestens einem der Schwerpunkte Leistungselektronik/Energiespeichersysteme/ Batterietechnik - NEU!

Technische Hochschule LübeckLübeck

Wir suchen eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik mit Schwerpunkten in Leistungselektronik, Energietechnologie oder Batterietechnik. Diese Position mit der Kennziffer 8.395 ist befristet bis zum 31.12.2027. Bei entsprechender Qualifikation erfolgt die Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 13 des TV-L. Die Arbeitszeit beträgt 100 % einer Vollzeitstelle (38,7 Stunden/Woche). Im Projekt „Second Life für Fahrbatterien“ werden elektrische Speicher nicht nur für ihren Primäreinsatz, sondern auch für nachhaltige Anwendungen optimiert. Dies erhöht die Wirtschaftlichkeit und fördert die umweltfreundliche Nutzung von Batterien im maritimen Sektor.
Work-Life-Balance Familienfreundlich Kantine Jobticket – ÖPNV Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik mit mindestens einem der Schwerpunkte Leistungselektronik/Energiespeichersysteme/ Batterietechnik

Technische Hochschule Lübeck

Die Technische Hochschule Lübeck sucht eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik. Die Stelle ist speziell im Bereich Elektrotechnik mit Schwerpunkten wie Leistungselektronik und Batterietechnik ausgeschrieben. Der Vertrag ist bis zum 31.12.2027 befristet, mit der Möglichkeit zur Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Arbeitszeit beträgt 100% einer Vollzeitstelle, also 38,7 Stunden pro Woche. Das Projekt "Second Life für Fahrbatterien" zielt darauf ab, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Batterien im maritimen Einsatz zu verbessern. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Energie im maritimen Bereich aktiv mit!
OTHER Work-Life-Balance Familienfreundlich Kantine Jobticket – ÖPNV Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Projektbegleitung für die Etablierung eines Energiemanagementsystems (m/w/d), Stabsstelle Klimaschutz

Stadt WeingartenWeingarten

Unsere Projektbegleitung für die Etablierung eines Energiemanagementsystems (m/w/d) fokussiert sich auf die effiziente Umsetzung organisatorischer Strukturen. Wir koordinieren und leiten Sanierungs- sowie Neubauprojekte in der Versorgungs- und Elektrotechnik. Dabei führen wir umfassende Gebäudebegehungen durch und optimieren die Zählerstruktur sowie die Anlagentechnik. Unsere Experten kümmern sich um Rechnungscontrolling und beschaffen Energie effizient. Zudem erstellen wir Maßnahmenkataloge zur energetischen Optimierung und integrieren das Energiemanagement in alle relevanten Modernisierungsprozesse. Ideale Bewerber haben ein ingenieurwissenschaftliches Hochschulstudium in Elektrotechnik oder eine gleichwertige Qualifikation.
Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Niederlassungsleiter Energiewirtschaft/ Elektrotechnik m/w/d

SPIE SAG GmbH GB City Networks & GridsCalau, Cottbus, Dresden

Als Niederlassungsleiter im Bereich Energiewirtschaft/Elektrotechnik (m/w/d) in Calau bei Cottbus oder Dresden gestalten Sie die wirtschaftliche Entwicklung aktiv mit. Sie führen ein motiviertes interdisziplinäres Team und fördern dessen fachliche sowie persönliche Weiterentwicklung. Langfristige Kundenbeziehungen sind Ihnen ebenso wichtig wie die Identifikation von Marktpotenzialen und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder. Nutzen Sie die Digitalisierung, um Prozesse zu optimieren und die Effizienz sowie Qualität zu steigern. Mit strategischer Weitsicht positionieren Sie die Niederlassung als innovativen Partner in der Branche. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Studium oder eine entsprechende technische Ausbildung mit Weiterbildung zum Fachwirt.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit SPIE SAG GmbH GB City Networks & Grids Einkaufsrabatte Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanager*in (m/w/d)

Stadtverwaltung KaiserslauternKaiserslautern

Die Stadtverwaltung Kaiserslautern sucht einen Energiemanager (m/w/d) in Vollzeit zur Unterstützung des Referats Gebäudewirtschaft. Diese befristete Stelle steht im Rahmen der Fördermaßnahme „Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld“ und endet spätestens am 30.09.2029. Die Bezahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD. Der Energiemanager wird ein softwaregestütztes Energiemanagementsystem entwickeln und implementieren, während bestehende Energie- und Verbrauchsdaten digitalisiert werden. Zu den Aufgaben gehören die Analyse von Verbrauchsdaten und die Unterstützung beim Aufbau eines effektiven Energiecontrollings. Arbeiten Sie eng mit Fachabteilungen zusammen und gestalten Sie aktiv den Klimaschutz in Kaiserslautern!
Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Corporate Benefit Stadtverwaltung Kaiserslautern Teilzeit weitere Benefits
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Betriebswirt Energiewirtschaft als Technischer Vertragsmanager Netzbetrieb Onshore (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHBerlin

Als Betriebswirt der Energiewirtschaft und technischer Vertragsmanager im Netzbetrieb Onshore gestalte ich die Zukunft unserer Netzinfrastruktur. In dieser Rolle entwickle ich strategische, technisch fundierte Vertragskonzepte, die eine rechtssichere und effiziente Betriebsführung ermöglichen. Ich arbeite eng mit internen Fachbereichen, Netzkunden und externen Partnern zusammen, um technische Anforderungen und regulatorische Vorgaben zu verbinden. Zu meinen Aufgaben gehören die Konzeption und Verhandlung von Verträgen sowie die Effizienzsteigerung im Vertragsmanagement durch Rahmenverträge. Zudem evaluiere ich regelmäßig die Betriebskosten gemäß den vertraglichen Vereinbarungen. Diese spannenden Herausforderungen machen meinen Job einzigartig und zukunftsorientiert.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieurin Energietechnik - Analyse AC- & DC-Netz (m/w/d) - NEU!

50Hertz Transmission GmbHNeuenhagen, Berlin

Als Experte für Netzberechnungen führe ich stationäre, RMS- und EMT-Analysen durch und überprüfe die Ergebnisse im Netzleitsystem sowie bei Störfällen. Ich entwickle Vorgaben für Netzschutzeinrichtungen und koordiniere die Schutzeinstellungen mit Übertragungsnetzbetreibern und Kunden. Die Qualität der Schutzeinstellparameter im AC- und DC-Netz sicherzustellen, ist eine meiner Kernaufgaben. Zudem setze ich Anforderungen für Special Protection Schemes (SpPS) und optimiere Funktionen im Kurzzeitbereich. Ich arbeite kontinuierlich an der Netzsicherheitsrechnung für stromrichterdominierte Systeme. Mit meinem Master in Elektrotechnik und meinen fundierten Kenntnissen bringe ich umfassendes Know-how in unser Leitsystemprojekt "Modular Control Center System" ein.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Bachelor / Master (Hochschule / Universität) bzw. Diplom-Ingenieur (m/w/d) (FH / Universität) der Fachrichtung Versorgungstechnik, Energie- und Gebäudetechnik oder vergleichbar

Staatliches Bauamt München 2München

Das Staatliche Bauamt München 2 sucht einen Bachelor/Master oder Diplom-Ingenieur (m/w/d) der Fachrichtung Versorgungstechnik oder Energie- und Gebäudetechnik. In dieser Position gestalten Sie moderne Gebäude für Hochschulen und Kliniken im Raum München. Unsere Projekte reichen von innovativen Forschungsbauten bis hin zu denkmalgeschützten Lehrgebäuden. Eine hohe Fachkompetenz ist erforderlich, um die komplexen Anforderungen unserer hoch technisierten Gebäude zu meistern. Join our team in der Fachabteilung Maschinenwesen M3 am Standort Großhadern. Gestalten Sie mit uns die Zukunft des Bauens in Bayern – bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Bachelor / Master (Hochschule / Universität) bzw. Diplom-Ingenieur (m/w/d) (FH / Universität) der Fachrichtung Versorgungstechnik, Energie- und Gebäud

Staatliches Bauamt München 2München

Das Staatliche Bauamt München 2 sucht einen Bachelor oder Master der Fachrichtung Versorgungstechnik, Energie- und Gebäudetechnik. Unsere Aufgaben umfassen die Planung, den Bau und die Instandhaltung von Hochschulgebäuden im Raum München. Wir realisieren hochmoderne Institute, Forschungs- und Klinikbauten sowie denkmalgeschützte Seminarräume. Jedes Projekt erfordert höchste Fachkompetenz und präzise Koordination. Unsere Gebäude zeichnen sich durch innovative Technik und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten aus. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie zukunftsweisende Bauprojekte im Auftrag des Freistaats Bayern!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Elektrotechnik wissen müssen

Diplom-Ingenieur Elektrotechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Elektrotechnik wissen müssen

Verdrahtete Wirklichkeit: Zwischen Theorie und transformierter Praxis

Wie fühlt es sich an, wenn man am ersten Arbeitstag als Diplom-Ingenieurin oder Diplom-Ingenieur (FH) – Elektrotechnik durch die Glastür des neuen Arbeitgebers schreitet? Wenn auf dem Namensschild noch die Spuren der eigenen Unsicherheit kleben, die Tasche aber vollgepackt mit komplexesten Schaltplänen, Normen und – im besten Fall – Neugier? Ich behaupte: Es ist eine seltsam elektrifizierte Mischung aus Stolz, diffusem Unbehagen und einer Prise Abenteuerlust. Der Alltag in diesem Berufsfeld hat wenig gemein mit den technischen Idealvorstellungen, die viele jenseits der Hochschule hegen. Nein, es geht nicht nur um Kabel und Kurven – vielmehr um das Austarieren zwischen Hightech, Erwartungsmanagement und, Achtung, ganz banalen Teamritualen am Kopierer.
Branchenübergreifend beschäftigt man sich in Elektrotechnik heute mit allem, was irgendwie Strom in Bewegung setzt: Automatisierung, Sensorik, erneuerbare Energien, E-Mobilität, Industrie 4.0 … Wer glaubt, hier herrsche berufliche Monotonie, täuscht sich gewaltig. Die klassische Tätigkeit? Gibt’s kaum noch. In der einen Woche begleitet man vielleicht die Einführung eines neuen Automatisierungsstandards im Maschinenbau, in der nächsten tüftelt man am Energiemanagement einer Photovoltaik-Großanlage. Und am dritten Tag sitzt man im Online-Meeting, während ein Kollege mit dem Spruch glänzt: „Das läuft alles über Bus-Systeme. Easy.“ Könnte man denken.


Was zählt wirklich? Qualifikationen, Soft Skills – und ein gesunder Realismus

Die Ausbildung ist fundiert, keine Frage – mindestens sechs bis sieben Semester Theorie, Praxissemester, Abschlussarbeit, und schon hat man den Titel in der Tasche. Doch wenn ich eines in Gesprächen mit Einsteiger:innen und erfahrenen Fachkräften gelernt habe: Technische Brillanz allein reicht selten. Gefragt sind heute Profile, die überschneidende Felder abdecken. Einige Beispiele? Kommunikationsgeschick (ja, auch für die „nerdigen“ Ader), Innovationsgeist, Analysefähigkeit. Und die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden – denn die Halbwertszeit technischem Wissens sinkt rapide. Wer dazu neigt, sich am Modellrechner zu vergraben und alles außer Messtechnik für Störgeräusche hält, wird außerhalb von sehr speziellen Nischen schnell ausgebremst.
Persönlich erwische ich mich manchmal bei der Frage: Was bringt mir der schönste Softwareskill, wenn der Anlagenleiter technisch brilliert, aber nach außen hin kommuniziert wie ein abgerissener Stecker? Nein, unterschätzt werden die „Soften“ selten, aber im Alltag sind sie wohl das Leitungswasser der modernen Arbeitswelt: Unsichtbar, aber unverzichtbar.


Gehalt: Wunsch, Wirklichkeit und der große Unterschied zwischen Nord und Süd

Jetzt zum Elefanten im Raum – „Was verdient man da eigentlich?“ Die Antwort schwankt, solange man keine Region nennt. Einsteiger:innen im Maschinen- oder Anlagenbau dürfen in Süddeutschland oft mit soliden 48.000 € bis 56.000 € Jahresbrutto rechnen. In Nordostdeutschland sieht die Lage manchmal zurückhaltender aus. Branchen wie Halbleiterfertigung kitzeln die Zahlen gern noch etwas nach oben. Hinzu kommt der leidige Faktor „Tarifbindung“: Während im traditionellen Industriebetrieb das Gehaltsband zwischen Traumberuf und Realitätscheck schwankt, diktiert der Mittelstand manchmal härtere Bandbreiten. Ich kenne Fälle, in denen Kolleginnen mit denselben Abschlüssen und Erfahrungen 25 Prozent geringere Gehälter erhielten – einfach, weil sie östlich der Elbe arbeiteten oder der Chef ein wenig zu ergebnisorientiert argumentierte.
Das Gehalt ist eine Karte, mit der sich nicht alles gewinnen lässt – es werden Zusatzleistungen, Fortbildungen und Work-Life-Balance immer wichtiger. Und dennoch: Für viele bleibt es das nervöse Flackern im Hintergrund. Vielleicht bin ich da zu altmodisch, aber wer die Wahl hat, sollte seinen Wert niemals unter herabgesetzte Leitungsfähigkeit verkaufen.


Arbeitsmarkt, Umbrüche und das berühmt-berüchtigte Fachkräfteparadox

Was ist mit dem „Fachkräftemangel in der Technik“, von dem so oft die Rede ist? Nun, ganz so simpel ist es nicht. Die Nachfrage nach Elektrotechnik-Ingenieur:innen ist grundsätzlich hoch – besonders in Ballungszentren, im Automotive-Cluster oder rund um die Energiebranche. Aber: Es gibt knallharte Unterschiede nach Fachrichtung, technischer Tiefe und, ja, auch nach Auftreten. Wer sich etwa im Bereich Gebäudetechnik oder Energiewirtschaft fit macht, dürfte in absehbarer Zeit kaum arbeitslos werden. Die Digitalisierung, der Druck zur grünen Transformation und die Energiewende beschleunigen das noch.
Doch: Manche spezialisieren sich in so kleine Nischen, dass sie bei wirtschaftlichen Schlenkern katastrophal verwundbar werden. Wer querdenkt und Fachbereiche geschickt verknüpft, ist klar im Vorteil. Ich sage: Ein bisschen Mut zur Lücke und vor allem Kommunikation über den Tellerrand hinaus helfen oft mehr als der 27. Kurs zum Thema „Leistungselektronik im Milliwattbereich“. Ironisch, dass in einer Branche, die als innovationsgetrieben gilt, viele mit Wechselbereitschaft und Kreativität immer noch zurückhaltend umgehen. Vielleicht zu Unrecht.


Karriere, Weiterbildung – und der Balanceakt zwischen Burnout und Beförderung

Langfristig wird kaum jemand allein aus der technischen Expertise heraus Führungskraft – oder gar Innovator. Weiterbildungsangebote gibt es zuhauf: Zusatzqualifikationen in Automatisierungstechnik, Projektmanagement, Digitalisierung oder im Bereich Nachhaltigkeit stehen hoch im Kurs. Wer den Mut hat, sich mit IT-Trends wie KI-Anwendungen, Cybersecurity oder Smart Grids zu beschäftigen, erarbeitet sich Reserven, die sehr gefragt sind.
Ob man sich zur Führungskraft, zum Fachspezialisten oder – mein persönlicher Favorit – zum „Generalisten mit Tiefgang“ entwickelt, hängt am Ende auch von der eigenen Leidenschaft ab. Was ich in der Praxis immer wieder sehe: Menschen, die zu lange in restriktiven Strukturen verharren, riskieren schleichende Frustration. Während andere, die rechtzeitig Netzwerke knüpfen, interne Wechsel anstoßen oder sich freiberuflich aufstellen, oft mehr Gestaltungsfreiheit und auch ein besseres Gehalt erzielen. Natürlich, das ist kein Patentrezept. Aber eine Warnung wert: Wer Entwicklung als lästige Pflicht statt als Chance begreift, bleibt irgendwann stehen – oder läuft Gefahr, zu werden wie die verstaubten Relais im Archiv, die niemand mehr findet.


Der große Spagat: Leben, Arbeit – und die kleinen Tücken der Vereinbarkeit

Jetzt, Hand aufs Herz: Elektrotechnik ist kein Bürojob mit geregeltem 9-to-5. Rufbereitschaften, Projektspitzen, Dienstreisen, ständiges Fortbildungs-Klein-Klein – das alles kann schlauchen. Viele Arbeitgeber entdecken zwar Familienfreundlichkeit und Remote-Optionen (endlich!), aber die Spannung zwischen Projekt-Deadlines und Privatleben bleibt. Wer dauerhaft auf der Hochspannungslinie läuft, spürt irgendwann die Isolation – insbesondere, wenn das soziale Auffangnetz (Stichwort Kollegialität) dünn gesät ist.
Ich persönlich finde den Spagat immer noch herausfordernd. Aber es gibt Lichtblicke: Betriebe, die Jobsharing anbieten, echte Lernzeiten statt After-Work-Selbstschulung und – selten, aber wahr – Chefs, die verstehen, dass langfristige Gesundheit auch ökonomisch sinnvoll ist. Vielleicht gibt es in der deutschen Ingenieurkultur noch Luft nach oben. Ein unerreichbarer Idealzustand? Ich hoffe eher, dass das Berufsbild in den nächsten Jahren weiter an Flexibilität und Echtheit gewinnt.
Fazit? Keines, jedenfalls kein glattes: Wer im Berufsbereich Diplom-Ingenieur/in (FH) – Elektrotechnik ankommt – oder mit Wechselgelüsten spielt – entdeckt eine Branche voller Chancen, Herausforderungen und Widersprüche. Mit Technikbegeisterung allein ist es dabei längst nicht getan.


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