Diplom-Ingenieur Elektrotechnik Jobs

24 aktuelle Diplom-Ingenieur Elektrotechnik Stellenangebote

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Ingenieur Elektrotechnik - Entwicklung & Modellierung Europäisches Energiesystem (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHBerlin

Sie suchen eine spannende Karriere in der Energiewirtschaft? Wir bieten eine Position für Hochschulabsolventen in Elektrotechnik, Energietechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen. Voraussetzungen sind tiefgehende energiewirtschaftliche Kenntnisse, Programmierkenntnisse in Python und fließende Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch (mindestens C1). Idealerweise haben Sie Erfahrung in der Marktmodellierung und im Umgang mit großen Datenmengen. Unsere Stelle ermöglicht flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten, um Ihre Work-Life-Balance zu fördern. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Energiebranche mit uns!
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in Elektrotechnik, Maschinenbau, Energietechnik, Regelungstechnik o. ä. (w/m/d) - NEU!

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)Stuttgart

Als Projektleiter spezifizierst du Anforderungen im Team und realisierst automatisierte Prüfläufe. Du entwickelst Sicherheitskonzepte in enger Zusammenarbeit mit dem DLR und den Sicherheitsbeauftragten. Zudem koordinierst du die Anbindung an die Infrastruktur des Standorts und setzt diese Konzepte in einem Austausch mit dem DLR Objektmanagement um. Die Beschaffungsprozesse von Komponenten leitest du eng mit dem DLR Einkauf und nimmst die Teststände nach dem Aufbau in Betrieb. Auch für einen reibungslosen Anlagenbetrieb sowie die Erstellung der Anlagendokumentation bist du zuständig. Du organisierst Wartungsarbeiten und berätst wissenschaftliche Mitarbeiter zu neuen Forschungsprojekten.
Vollzeit weitere Benefits
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Expert*in Energiemanagement

Deutsche Rentenversicherung BundBerlin Friedrichshain-Kreuzber

Zur Verstärkung unseres Teams in Berlin suchen wir ab sofort einen Expert*in im Energiemanagement (Ausschreibungsnummer: 12-004-2026). Sie werden Teil der Deutschen Rentenversicherung Bund, die innovative Lösungen für unsere 26.000 Mitarbeiter*innen und Versicherten entwickelt. Diese Vollzeitposition (Teilzeit möglich) bietet die Vergütung nach E13 TV EntgO-DRV. Gemeinsam mit 600 Fachleuten gestalten Sie eine umweltfreundliche Energieversorgung. Unser Ziel ist es, die Standorte nachhaltig und CO2-bewusst umzustellen. Bewerben Sie sich bis zum 08.03.2026 und sichern Sie sich Ihren Platz in einem zukunftssicheren Arbeitsumfeld!
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Expert*in Energiemanagement

Deutsche Rentenversicherung BundGlienicke, Nordbahn, Voll Remote

Die Deutsche Rentenversicherung Bund sucht einen Expert*in im Energiemanagement in Berlin, mit Beginn sofort und einer Bewerbungsfrist bis zum 08.03.2026 (Ausschreibungsnummer: 12-004-2026). Diese Vollzeitstelle (Teilzeitoption möglich) bietet eine Vergütung von E13 TV EntgO-DRV im gehobenen Dienst. Verantwortungsbereiche umfassen die Betreuung von Immobilienprojekten, darunter Rehabilitationszentren und Dienstgebäude für 26.000 Mitarbeiter*innen. Rund 600 Expert*innen arbeiten interdisziplinär an einem nachhaltigen Portfoliomanagement über den gesamten Lebenszyklus. Die Abteilung plant eine zukunftssichere, ökologische Energieversorgung. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Energiewende aktiv mit!
Homeoffice Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Energiemanager*in (m/w/d)

Stadtverwaltung KaiserslauternKaiserslautern

Die Stadtverwaltung Kaiserslautern sucht einen Energiemanager (m/w/d) in Vollzeit zur Unterstützung des Referats Gebäudewirtschaft. Diese befristete Stelle steht im Rahmen der Fördermaßnahme „Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld“ und endet spätestens am 30.09.2029. Die Bezahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD. Der Energiemanager wird ein softwaregestütztes Energiemanagementsystem entwickeln und implementieren, während bestehende Energie- und Verbrauchsdaten digitalisiert werden. Zu den Aufgaben gehören die Analyse von Verbrauchsdaten und die Unterstützung beim Aufbau eines effektiven Energiecontrollings. Arbeiten Sie eng mit Fachabteilungen zusammen und gestalten Sie aktiv den Klimaschutz in Kaiserslautern!
Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Corporate Benefit Stadtverwaltung Kaiserslautern Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur Energietechnik - Marktmodellierung & Marktsimulationsprogramme Strom (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHBerlin

Suchen Sie eine spannende Karriere in der Energiewirtschaft? Unser Unternehmen bietet eine attraktive Stelle für Absolventen der Elektrotechnik, Energietechnik oder verwandten Fachrichtungen. Wir suchen kreative Köpfe mit starken Programmierkenntnissen in Python und einem ausgeprägten Verständnis für komplexe Zusammenhänge. Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse sind erforderlich, während Erfahrungen in der Marktmodellierung von Vorteil sind. Genießen Sie flexible Arbeitszeiten, unbegrenzte Gleittage und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens – ideal für Ihre Work-Life-Balance. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Energie mit uns!
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur*in - Versorgungstechnik oder Energie- und Gebäudetechnik

Landeshauptstadt HannoverHannover, Voll Remote

Wir suchen eine*n Ingenieur*in für Versorgungstechnik oder Energie- und Gebäudetechnik als Technische Sachbearbeiter*in im Fachbereich Gebäudemanagement. In unserem Team aus rund 130 Mitarbeiter*innen übernehmen Sie die technische Betreuung städtischer Gebäude. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Planung gemäß HOAI, Kostenermittlung und die Erstellung umfangreicher Planungen. Zudem steuern Sie bedeutende Projekte der Heizungs-, Lüftungs- und Maschinentechnik und koordinieren Instandsetzungsmaßnahmen. Begehungen von Baustellen und Liegenschaften, auch unter anspruchsvollen Bedingungen, gehören ebenfalls zu Ihrem Verantwortungsbereich. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie die technische Zukunft unserer städtischen Liegenschaften aktiv mit!
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik mit mindestens einem der Schwerpunkte Leistungselektronik/Energiespeichersysteme/Batterietechnik

Technische Hochschule LübeckLübeck

Wir suchen eine/n engagierte/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik mit Fokus auf Leistungselektronik, Energiespeichersysteme oder Batterietechnik (Kennziffer 8.395). Die Stelle ist bis zum 31.12.2027 befristet und bietet eine Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 13 gemäß TV-L. Die Arbeitszeit beträgt 100 % einer Vollzeitstelle, aktuell 38,7 Stunden pro Woche. Im Rahmen des Projekts Second Life für Fahrbatterien (2nd2Sea) analysieren wir innovative Anwendungen für elektrische Speicher. Ziel ist es, Batterien effizient für die Landstromversorgung zu nutzen und somit deren Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Elektrotechnik aktiv mit!
Work-Life-Balance Familienfreundlich Kantine Jobticket – ÖPNV Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Expert*in Energiemanagement

Deutsche RentenversicherungGlienicke

Die Deutsche Rentenversicherung Bund sucht zum sofortigen Eintritt zwei Expertinnen im Energiemanagement in Berlin. Die Bewerbung ist bis zum 08.03.2026 möglich, die Beschäftigung erfolgt in Vollzeit, Teilzeit ist jedoch auch umsetzbar. Die Vergütung erfolgt nach E13 TV EntgO-DRV. Unsere Abteilung "Immobilien" plant und betreibt vielfältige Gebäude, darunter Rehabilitationszentren und moderne Dienstgebäude. Rund 600 Fachkräfte betreuen unser umfassendes Immobilienportfolio über den gesamten Lebenszyklus. Wir streben eine CO2-bewusste, wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung an, um unsere Standorte ökologisch zukunftssicher zu gestalten.
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Expert*in Energiemanagement

Deutsche RentenversicherungAhrensfelde

Die Deutsche Rentenversicherung Bund sucht derzeit zwei Expertinnen für Energiemanagement in Berlin. Die Vollzeitstellen bieten eine Vergütung nach E13 TV EntgO-DRV und eine flexible Teilzeitoption. Bewerbungen sind bis zum 08.03.2026 möglich, mit sofortigem Eintritt. Unser Team in der Abteilung "Immobilien" plant und betreibt eine Vielzahl von Gebäuden, einschließlich Rehabilitationszentren. Rund 600 Fachkräfte engagieren sich für ein effektives Gebäudemanagement über den gesamten Lebenszyklus. Wir setzen uns für eine nachhaltige Energieversorgung ein, die sowohl CO2-Reduktion als auch wirtschaftliche Tragfähigkeit berücksichtigt.
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Elektrotechnik wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Elektrotechnik wissen müssen

Verdrahtete Wirklichkeit: Zwischen Theorie und transformierter Praxis

Wie fühlt es sich an, wenn man am ersten Arbeitstag als Diplom-Ingenieurin oder Diplom-Ingenieur (FH) – Elektrotechnik durch die Glastür des neuen Arbeitgebers schreitet? Wenn auf dem Namensschild noch die Spuren der eigenen Unsicherheit kleben, die Tasche aber vollgepackt mit komplexesten Schaltplänen, Normen und – im besten Fall – Neugier? Ich behaupte: Es ist eine seltsam elektrifizierte Mischung aus Stolz, diffusem Unbehagen und einer Prise Abenteuerlust. Der Alltag in diesem Berufsfeld hat wenig gemein mit den technischen Idealvorstellungen, die viele jenseits der Hochschule hegen. Nein, es geht nicht nur um Kabel und Kurven – vielmehr um das Austarieren zwischen Hightech, Erwartungsmanagement und, Achtung, ganz banalen Teamritualen am Kopierer.
Branchenübergreifend beschäftigt man sich in Elektrotechnik heute mit allem, was irgendwie Strom in Bewegung setzt: Automatisierung, Sensorik, erneuerbare Energien, E-Mobilität, Industrie 4.0 … Wer glaubt, hier herrsche berufliche Monotonie, täuscht sich gewaltig. Die klassische Tätigkeit? Gibt’s kaum noch. In der einen Woche begleitet man vielleicht die Einführung eines neuen Automatisierungsstandards im Maschinenbau, in der nächsten tüftelt man am Energiemanagement einer Photovoltaik-Großanlage. Und am dritten Tag sitzt man im Online-Meeting, während ein Kollege mit dem Spruch glänzt: „Das läuft alles über Bus-Systeme. Easy.“ Könnte man denken.


Was zählt wirklich? Qualifikationen, Soft Skills – und ein gesunder Realismus

Die Ausbildung ist fundiert, keine Frage – mindestens sechs bis sieben Semester Theorie, Praxissemester, Abschlussarbeit, und schon hat man den Titel in der Tasche. Doch wenn ich eines in Gesprächen mit Einsteiger:innen und erfahrenen Fachkräften gelernt habe: Technische Brillanz allein reicht selten. Gefragt sind heute Profile, die überschneidende Felder abdecken. Einige Beispiele? Kommunikationsgeschick (ja, auch für die „nerdigen“ Ader), Innovationsgeist, Analysefähigkeit. Und die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden – denn die Halbwertszeit technischem Wissens sinkt rapide. Wer dazu neigt, sich am Modellrechner zu vergraben und alles außer Messtechnik für Störgeräusche hält, wird außerhalb von sehr speziellen Nischen schnell ausgebremst.
Persönlich erwische ich mich manchmal bei der Frage: Was bringt mir der schönste Softwareskill, wenn der Anlagenleiter technisch brilliert, aber nach außen hin kommuniziert wie ein abgerissener Stecker? Nein, unterschätzt werden die „Soften“ selten, aber im Alltag sind sie wohl das Leitungswasser der modernen Arbeitswelt: Unsichtbar, aber unverzichtbar.


Gehalt: Wunsch, Wirklichkeit und der große Unterschied zwischen Nord und Süd

Jetzt zum Elefanten im Raum – „Was verdient man da eigentlich?“ Die Antwort schwankt, solange man keine Region nennt. Einsteiger:innen im Maschinen- oder Anlagenbau dürfen in Süddeutschland oft mit soliden 48.000 € bis 56.000 € Jahresbrutto rechnen. In Nordostdeutschland sieht die Lage manchmal zurückhaltender aus. Branchen wie Halbleiterfertigung kitzeln die Zahlen gern noch etwas nach oben. Hinzu kommt der leidige Faktor „Tarifbindung“: Während im traditionellen Industriebetrieb das Gehaltsband zwischen Traumberuf und Realitätscheck schwankt, diktiert der Mittelstand manchmal härtere Bandbreiten. Ich kenne Fälle, in denen Kolleginnen mit denselben Abschlüssen und Erfahrungen 25 Prozent geringere Gehälter erhielten – einfach, weil sie östlich der Elbe arbeiteten oder der Chef ein wenig zu ergebnisorientiert argumentierte.
Das Gehalt ist eine Karte, mit der sich nicht alles gewinnen lässt – es werden Zusatzleistungen, Fortbildungen und Work-Life-Balance immer wichtiger. Und dennoch: Für viele bleibt es das nervöse Flackern im Hintergrund. Vielleicht bin ich da zu altmodisch, aber wer die Wahl hat, sollte seinen Wert niemals unter herabgesetzte Leitungsfähigkeit verkaufen.


Arbeitsmarkt, Umbrüche und das berühmt-berüchtigte Fachkräfteparadox

Was ist mit dem „Fachkräftemangel in der Technik“, von dem so oft die Rede ist? Nun, ganz so simpel ist es nicht. Die Nachfrage nach Elektrotechnik-Ingenieur:innen ist grundsätzlich hoch – besonders in Ballungszentren, im Automotive-Cluster oder rund um die Energiebranche. Aber: Es gibt knallharte Unterschiede nach Fachrichtung, technischer Tiefe und, ja, auch nach Auftreten. Wer sich etwa im Bereich Gebäudetechnik oder Energiewirtschaft fit macht, dürfte in absehbarer Zeit kaum arbeitslos werden. Die Digitalisierung, der Druck zur grünen Transformation und die Energiewende beschleunigen das noch.
Doch: Manche spezialisieren sich in so kleine Nischen, dass sie bei wirtschaftlichen Schlenkern katastrophal verwundbar werden. Wer querdenkt und Fachbereiche geschickt verknüpft, ist klar im Vorteil. Ich sage: Ein bisschen Mut zur Lücke und vor allem Kommunikation über den Tellerrand hinaus helfen oft mehr als der 27. Kurs zum Thema „Leistungselektronik im Milliwattbereich“. Ironisch, dass in einer Branche, die als innovationsgetrieben gilt, viele mit Wechselbereitschaft und Kreativität immer noch zurückhaltend umgehen. Vielleicht zu Unrecht.


Karriere, Weiterbildung – und der Balanceakt zwischen Burnout und Beförderung

Langfristig wird kaum jemand allein aus der technischen Expertise heraus Führungskraft – oder gar Innovator. Weiterbildungsangebote gibt es zuhauf: Zusatzqualifikationen in Automatisierungstechnik, Projektmanagement, Digitalisierung oder im Bereich Nachhaltigkeit stehen hoch im Kurs. Wer den Mut hat, sich mit IT-Trends wie KI-Anwendungen, Cybersecurity oder Smart Grids zu beschäftigen, erarbeitet sich Reserven, die sehr gefragt sind.
Ob man sich zur Führungskraft, zum Fachspezialisten oder – mein persönlicher Favorit – zum „Generalisten mit Tiefgang“ entwickelt, hängt am Ende auch von der eigenen Leidenschaft ab. Was ich in der Praxis immer wieder sehe: Menschen, die zu lange in restriktiven Strukturen verharren, riskieren schleichende Frustration. Während andere, die rechtzeitig Netzwerke knüpfen, interne Wechsel anstoßen oder sich freiberuflich aufstellen, oft mehr Gestaltungsfreiheit und auch ein besseres Gehalt erzielen. Natürlich, das ist kein Patentrezept. Aber eine Warnung wert: Wer Entwicklung als lästige Pflicht statt als Chance begreift, bleibt irgendwann stehen – oder läuft Gefahr, zu werden wie die verstaubten Relais im Archiv, die niemand mehr findet.


Der große Spagat: Leben, Arbeit – und die kleinen Tücken der Vereinbarkeit

Jetzt, Hand aufs Herz: Elektrotechnik ist kein Bürojob mit geregeltem 9-to-5. Rufbereitschaften, Projektspitzen, Dienstreisen, ständiges Fortbildungs-Klein-Klein – das alles kann schlauchen. Viele Arbeitgeber entdecken zwar Familienfreundlichkeit und Remote-Optionen (endlich!), aber die Spannung zwischen Projekt-Deadlines und Privatleben bleibt. Wer dauerhaft auf der Hochspannungslinie läuft, spürt irgendwann die Isolation – insbesondere, wenn das soziale Auffangnetz (Stichwort Kollegialität) dünn gesät ist.
Ich persönlich finde den Spagat immer noch herausfordernd. Aber es gibt Lichtblicke: Betriebe, die Jobsharing anbieten, echte Lernzeiten statt After-Work-Selbstschulung und – selten, aber wahr – Chefs, die verstehen, dass langfristige Gesundheit auch ökonomisch sinnvoll ist. Vielleicht gibt es in der deutschen Ingenieurkultur noch Luft nach oben. Ein unerreichbarer Idealzustand? Ich hoffe eher, dass das Berufsbild in den nächsten Jahren weiter an Flexibilität und Echtheit gewinnt.
Fazit? Keines, jedenfalls kein glattes: Wer im Berufsbereich Diplom-Ingenieur/in (FH) – Elektrotechnik ankommt – oder mit Wechselgelüsten spielt – entdeckt eine Branche voller Chancen, Herausforderungen und Widersprüche. Mit Technikbegeisterung allein ist es dabei längst nicht getan.


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