Diplom-Ingenieur Energie- und Umwelttechnik Jobs

13 aktuelle Diplom-Ingenieur Energie- und Umwelttechnik Stellenangebote

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Ingenieur/in der Fachrichtung Bauingenieurwesen/ Umweltingenieurwesen (Abwassertechnik, Wasserbau, T

Kreis DithmarschenHeide, Holstein

Gesucht wird eine*n Ingenieur*in im Bereich Bau- und Umweltingenieurwesen, spezialisiert auf Abwassertechnik und Wasserbau. Diese unbefristete Vollzeitstelle bietet eine attraktive Vergütung gemäß Entgeltgruppe 11 des TVöD. Zu den Hauptaufgaben zählt die technische Bearbeitung von Abwasserbehandlungsanlagen sowie die Beratung von Kommunen und Planungsbüros. Weitere Schwerpunkte liegen in der Prüfung von Abwasserbeseitigungskonzepten und der Kontrolle von Betriebsabläufen. Zudem werden die Koordination und Auswertung von Beprobungen durch externe Labore erwartet. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Abwassertechnik aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in der Fachrichtung Bauingenieurwesen/ Umweltingenieurwesen (Abwassertechnik, Wasserbau, Tiefbau, Wasserwirtschaft, Umwelttechnik)

Kreis DithmarschenHeide, Holstein

Werden Sie Ingenieur*in im Bereich Bau- und Umweltingenieurwesen und gestalten Sie die Klimawende aktiv mit! In der Region Heide sind Abwassertechnik, Wasserbau und Umwelttechnik zentral für den Fortschritt. Die aktuellen industriellen Projekte zu erneuerbaren Energien bieten einmalige Chancen und zugleich große Herausforderungen. Unterstützen Sie den Fachdienst Wasser, Boden und Abfall dabei, diesen dynamischen Wandel erfolgreich zu begleiten. Der Kreis Dithmarschen sucht engagierte Fachkräfte in der unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um einen nachhaltigen Beitrag für die Umwelt zu leisten!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Dezernentin / Dezernent (w/m/d) für Fachbereich 77 "Luftreinhaltung, Emissionskataster " des Landesamts für Natur, Umwelt und Klima NRW - NEU!

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-WestfalenDüsseldorf

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW sucht eine erfahrene Dezernentin oder einen Dezernenten (w/m/d) für die Abteilung „Anlagentechnik, Kreislaufwirtschaft“. Die unbefristete Stelle am Dienstort Essen ist im Fachbereich „Luftreinhaltung, Emissionskataster“ angesiedelt. Dieser Fachbereich analysiert und modelliert Emissionen von Luftschadstoffen aus Verkehr, Industrie und Haushalten. Die erhobenen Daten werden in Emissionskatastern gesammelt und veröffentlicht. Zudem werden die Emissionen klimarelevanter Gase im Rahmen des Klimaschutzes aufbereitet. Bewerbungen sind ab sofort willkommen, um gemeinsam nachhaltige Lösungen für die Umwelt zu entwickeln.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur* TGA - Heizungs-, Klima-, Kälte- & Lüftungstechnik - NEU!

DFS Deutsche Flugsicherung GmbHOberdorla

Als Ingenieur für TGA (Technische Gebäudeausrüstung) sind Sie für die optimale Verfügbarkeit von Heizungs-, Klima-, Kälte- und Lüftungssystemen verantwortlich. Ihr Aufgabengebiet umfasst die Planung, Errichtung und Sanierung komplexer Versorgungsanlagen in den Gebäuden der DFS. Dabei arbeiten Sie eng mit Planungsbüros und ausführenden Firmen zusammen, um die Vorgaben der HOAI, VOB und VOL zu berücksichtigen. Sie entwickeln Testkonzepte zur Inbetriebnahme der Systeme und stellen sicher, dass die Projektziele im laufenden Flugsicherungsbetrieb eingehalten werden. Zudem überwachen Sie die Betriebsweise der Anlagen und optimieren diese kontinuierlich. Bei Störungen analysieren und beheben Sie Probleme, um eine reibungslose Funktion sicherzustellen.
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Familienfreundlich Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur (m/w/d) für Wasseranlagen und Fernwärmenetze - NEU!

GASAG-GruppeForst Lausitz

Verstärke unser Team als Ingenieur (m/w/d) für Wasseranlagen und Fernwärmenetze in Forst (Lausitz). Wir bieten eine unbefristete Vollzeitstelle mit der Möglichkeit, 30% remote zu arbeiten und einem attraktiven Gehalt von 83.000 EUR jährlich. Seit über 175 Jahren sind wir der zuverlässige Arbeitgeber in der Region Berlin-Brandenburg und Experte im Energiesektor. Du sorgst für die Effizienz und Zukunftsfähigkeit unserer Anlagen und Fernwärmenetze. In dieser Rolle übernimmst du Verantwortung für spannende Projekte und trägst aktiv zur Energieversorgung der Zukunft bei. Bewirb dich jetzt und werde Teil unserer innovativen NBB Netzgesellschaft!
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieurin/Ingenieur mit Schwerpunkt Energiemanagement (w/m/d)

Technische Hochschule Würzburg-SchweinfurtWürzburg

Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt sucht eine Ingenieurin oder einen Ingenieur (w/m/d) mit Schwerpunkt Energiemanagement in Teilzeit (50%). Die Position ist befristet bis zum 31.12.2027, mit einer Möglichkeit zur Verlängerung. Ihr Aufgabenbereich umfasst den Aufbau und die strategische Weiterentwicklung eines zertifizierten Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001. Ziel ist die nachhaltige Steigerung der Energieeffizienz an der THWS. Sie sind verantwortlich für die gesamte Implementierung und Steuerung des Systems, von der Konzeption bis zur externen Zertifizierung. Bewerben Sie sich jetzt unter der Kennziffer 37.1.794 für diese zentrale Rolle!
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Sachbearbeitung (w/m/d) in der Stabstelle Klimaschutz

Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt LudwigsburgLudwigsburg

Das Amt für Vermögen und Bau in Ludwigsburg sucht eine/n Sachbearbeiter/in (w/m/d) für die Stabstelle Klimaschutz. Die Bewerbungsfrist endet am 11.09.2026. Diese Position bietet Entwicklungsmöglichkeiten bis zur Entgeltgruppe 11 TV-L und kann in Vollzeit oder Teilzeit besetzt werden. Unser Engagement für Klimaschutz und historische Gebäude prägt die Baukultur in Baden-Württemberg. Entwickeln Sie mit uns moderne, nachhaltige Räume und werden Sie Teil unserer Visionen. Weitere Informationen und die originale Stellenanzeige finden Sie auf Step Stone.de unter bit.ly/4w2X7RCQTJB1_DE.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) im Bereich Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiemanagement

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRWDuisburg

Die Niederlassung Duisburg des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW sucht eine/n Ingenieur/in (w/m/d) für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiemanagement. Unser Team verwaltet fast 4.000 Immobilien in Nordrhein-Westfalen mit einer Gesamtfläche von rund 10,3 Millionen Quadratmetern. Wir streben an, die Klimaneutralität der Landesverwaltung bis 2030 zu erreichen. Mit einem jährlichen Mieterlös von etwa 1,6 Milliarden Euro zählt unser Portfolio zu den größten in Europa. Werden Sie Teil eines engagierten Teams von über 3.000 Mitarbeitenden in Düsseldorf und den Niederlassungen. Gestalten Sie mit uns die Zukunft eines klimaneutralen Immobilienportfolios in NRW!
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich plasmagestützte CO2-Konversion und CCU mit Promotionsmöglichkeit

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg)Regensburg

Die OTH Regensburg sucht eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) im Bereich plasmagestützte CO2-Konversion und CCU. Diese Teilzeitstelle (50%) bietet die Möglichkeit zur Promotion und ist Teil interdisziplinärer Forschungsprojekte. Ziel ist die Entwicklung innovativer CCS-Verfahren für eine CO2-neutrale Industrie. Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung effizienter Plasmareaktoren sowie experimentelle Untersuchungen. Die Vergütung erfolgt nach E 13 TV-L und der Vertrag läuft bis zum 31.12.2029. Bewerbungen sind bis zum 30.08.2026 möglich, um einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Gesundheitsprogramme Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur* TGA – Heizungs-, Klima-, Kälte- & Lüftungstechnik

DFS Deutsche Flugsicherung GmbHLangen

In Langen bei Frankfurt befindet sich die Unternehmenszentrale, wo Innovation im Bereich Gebäudetechnik vorangetrieben wird. Unser 12-köpfiges Team sucht Verstärkung bis zum 31.03.2030 in Vollzeit. Mit über 2500 engagierten Mitarbeitenden bieten wir viele Entwicklungsmöglichkeiten. Werden Sie Teil eines Nachhaltigkeitsprojekts, das Maßstäbe setzt! Hier erwarten Sie Gestaltungsspielraum und ein grüner Campus für Ihre berufliche Entfaltung. Bewerben Sie sich jetzt als Ingenieur* TGA für Heizungs-, Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik – Geschlecht (w/m/d) spielt keine Rolle!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Energie- und Umwelttechnik wissen müssen

Diplom-Ingenieur Energie- und Umwelttechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Energie- und Umwelttechnik wissen müssen

Gestatten – ein Blick hinter die Kulissen: Energie- und Umwelttechnik als Berufsfeld

Wer den Arbeitsmarkt im letzten Jahrzehnt beobachtet hat, konnte kaum an einem Thema vorbei: Klimaschutz, Energiewende, Ressourcenknappheit. Soweit die Sonntagsreden. Im Alltag eines Diplom-Ingenieurs – oder einer Diplom-Ingenieurin, selbstverständlich – für Energie- und Umwelttechnik klingt das alles zunächst ziemlich groß. Revolutionierte Energiesysteme, nachhaltige Städte, saubere Industrieprozesse. Aber wie sieht das eigentlich wirklich aus? Zwischen dem Bild des „grünen Weltretters“ und dem Alltag zwischen Konzept-Tools, Baustellenhelm und – ja, oft auch Bürokratie – klafft eine ziemliche Lücke. Wer in diesen Bereich einsteigt, sollte wach, anpassungsfähig – und pragmatisch genug sein, den Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu meistern.


Was wir können (und besser können sollten): Aufgaben und Qualifikationen im Wandel

Es ist kurios: Die wenigsten Abiturient:innen können sich vorstellen, was ein Diplom-Ingenieur in der Energie- und Umwelttechnik eigentlich macht. Kein Wunder, die Aufgabenfelder sind so bunt gestreut wie ein Alltagsmarkt. Anlagenplanung, Energiemanagement, Umweltschutz-Consulting, Entwicklung effizienterer Verfahren – dazu noch Prozessoptimierung, Monitoring, Risikoabschätzung… und für’s Draufsetzen ein wenig Projektleitung. Wer sich hier zurechtfinden will, braucht solides technisches Fundament (ja, die Mathematik-Vorlesungen waren keine Folter ohne Sinn), ein gutes Maß an Kommunikationsfähigkeit (denn die Schnittstellen zu Behörden, Kommunen oder Handwerk sind allgegenwärtig) und – ich wage es zu betonen – Durchhaltevermögen. Was viele unterschätzen: Die berühmte eierlegende Wollmilchsau. Wer einzig auf ein Fachgebiet starrt, bleibt oft auf der Strecke. Viel gefragter: Breite Aufstellung, schnelle Auffassung, sichere Navigation durch regulatorischen Dschungel. Die Zukunftsfähigkeit des eigenen Profils ist selten ein Selbstläufer – fachliche Nachrüstung ist heute schlicht Teil des Berufsbilds.


Geld, Erwartungen, Realität: Verdienst(un)möglichkeiten zwischen Himmelfahrt und Bodenhaftung

Kommen wir zum geldwerten Teil – messerscharf betrachtet. Wer sich für Energie- und Umwelttechnik entscheidet, rechnet selten mit schnellem Reichtum. Einstiegslöhne? Na klar, solide, aber nicht spektakulär. Wer im Mittelstand startet, wird häufig unter den oberen Zehntausend einsteigen – speziell im Osten Deutschlands. Bei großen Ingenieurbüros, Energieversorgern oder international agierenden Firmen springen höhere Grundgehälter heraus. Branchen-Spezifika? Die Chemieindustrie zahlt üblicherweise besser als das kleine Planungsbüro um die Ecke. Ein großes Stadtwerk? Kann attraktiver sein als so manche Consulting-Boutique. Die Karte der Gehälter liest sich wie eine Mischung aus Regional-Krimi und Wirtschaftspolitik: Im Süden voller Verlockung, je weiter man nach Norden und Osten geht, desto gemischter das Feld. Was die wenigsten wissen: Wer sich schon früh spezialisiert und Verantwortungsgefühl entwickelt, klettert rascher – manchmal sogar erstaunlich steil – in Richtung Projektleitung oder Fachspezialist. Aber: Die „grüne Branche“ lebt (und bezahlt) nicht überall gleich üppig. Erwartungen an den Verdienst sollten also – wie so oft im Leben – einem Realitätscheck standhalten.


Berufsalltag: Mal Hightech-Labor, mal Baucontainer, mal Gelenk zwischen Welten

Wie sieht der Wochenplan aus? Projekttagebücher von Ingenieur:innen in der Energie- und Umwelttechnik lesen sich selten wie aus einem Guss. Dienstag: Baustellenbesichtigung bei Windkraftanlagen. Mittwoch: Online-Konferenz zu Adaptive Control in Fernwärmenetzen. Dazwischen E-Mail-Marathons, manchmal der sprichwörtliche Papierkrieg mit Änderungsanträgen. Ab und zu Engineering nach Feierabend, weil Realitäten sich nicht immer an Bürozeiten halten. Wer hier mit „nine-to-five“ rechnet, wird, nun ja, öfter mal überrascht. Was viele unterschätzen: Es ist ein Beruf an der Schnittstelle zwischen Kopf und Hand. Viel Theorie, wenig Handwerk – aber immer nah dran an Physik und Praxis. Mal strahlen die Augen, wenn ein Pilotprojekt erfolgreich startet. Dann wieder – Quietschbremse: Verzögerungen wegen Lieferengpässen oder wechselhafter Förderkulissen. Wer dann nicht improvisieren kann, fühlt sich schnell wie Don Quijote im Regelungsdschungel. Mein Tipp? Tägliches Jonglieren mit Unsicherheiten trainieren, kritisch bleiben und: einen guten Kaffeevollautomaten bereithalten.


Karrierechancen, Weiterbildung – und die Falle der Selbstzufriedenheit

Die Energiebranche wächst – und zwar in Wellenbewegungen. Nachfrage nach Spezialist:innen? Mal brennt der Arbeitsmarkt, dann säuft er scheinbar wieder ab. „Erneuerbare“ hier, „Wasserstoffstrategie“ dort – medial immer ein großes Thema, aber auf Jobmessen gern Überschriften ohne Substanz. Für Berufseinsteiger:innen heißt das: Je breiter das Skillset, je praxisnäher die Erfahrung, desto besser die Karten. Wer glaubt, mit dem Diplom oder Master sei der Drops gelutscht, irrt. Es gibt zahllose Weiterbildungsangebote: Zertifikate im Energiemanagement, Aufbaukurse in CFD und GIS, Qualifikationen im Projektmanagement. Wer längere Zeit auf einem Bereich „klebt“, riskiert irgendwann, abgehängt zu werden. Hilfreich: aktive Netzwerke, Branchentreffen, der Mut, auch mal seitlich ins unbekannte Feld zu wechseln. Und ein Auge für internationale Entwicklungen – wenigstens mal ein Projekt in Skandinavien oder auf dem Balkan mitfahren. Keine Frage: Wer hier kleben bleibt und nur auf Routine setzt, verpasst den Anschluss.


Zwischen Sinnsuche und Burnout: Balance und Gesellschaftsblick

Umwelttechnik, Nachhaltigkeit, Sinnstiftung – große Worte, gerne vermarktet. Ja, es macht stolz, an Lösungen zu werkeln, die tatsächlich etwas verändern. Doch: Die Verantwortung kann, wenn alle Welt auf Ergebnisse wartet, schnell mal als Last spürbar werden. Familienfreundliche Arbeitsmodelle sind zwar im Kommen – doch zwischen Krisen-Projekt und Behördentermin bleiben viele Überstunden unbezahlt. Der berühmte „Purpose“ ist schön, aber kein Ersatz für faire Arbeitsbedingungen. Wer sich dauerhaft aufreibt, läuft Gefahr, die eigenen Ideale aus den Augen zu verlieren. Und dann manchmal die Frage: Ist mein Beitrag überhaupt spürbar? Vielleicht. Vielleicht auch nicht so, wie es die Imagebroschüren versprechen. Am Ende zählt, dass man immer wieder Lust verspürt, an der Zukunft zu drehen – und dabei nicht ganz vergisst, dass der grüne Wandel auch Grautöne kennt. Jedenfalls für mich ein Berufsfeld mit Substanz, klaren Kanten – aber auch Ecken, an denen man sich ab und zu den Kopf stößt. Das gehört dazu.


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