Diplom-Ingenieur Bauingenieurwesen Jobs

183 aktuelle Diplom-Ingenieur Bauingenieurwesen Stellenangebote

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Ingenieure (m/w/d) der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder Geographen (m/w/d) oder Raum- und Umweltplaner (m/w/d) mit FH-Diplom oder Bachelorabschluss bzw. Beschäftigte (m/w/d) mit vergleichbaren Studiengängen

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-PfalzSpeyer, Voll Remote

Willkommen in der Zukunft der Straßenplanung! Unsere regionale Dienststelle in Speyer sucht engagierte Ingenieure (m/w/d) für Bauingenieurwesen, Geografie oder Raum- und Umweltplanung. Sie werden Verantwortung für die Planung von Straßen und Radwegen übernehmen und dabei mit Partnern und Behörden zusammenarbeiten. Ein abgeschlossenes Studium ist erforderlich, ebenso wie Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft. Erfahrung mit GIS- und CAD-Systemen ist von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Infrastruktur von morgen aktiv mit!
Homeoffice Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieure (m/w/d) der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder Geographen (m/w/d) oder Raum- und Umweltplaner (m/w/d) mit FH-Diplom oder Bachelorabschluss bzw. Beschäftigte (m/w/d) mit vergleichbaren Stud - NEU!

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-PfalzSpeyer

Die regionale Dienststelle in Speyer sucht dringend Ingenieure (m/w/d) im Bauingenieurwesen, Geographen (m/w/d) oder Raum- und Umweltplaner (m/w/d) mit FH-Diplom oder Bachelorabschluss. Zu den Aufgaben gehören die Planung von Straßen und Radwegen sowie das Projektmanagement in Abstimmung mit Behörden. Wir bieten Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz mit einem abwechslungsreichen Aufgabenspektrum und intensiver fachlicher Unterstützung. Bewerber sollten Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und gute Microsoft-Office-Kenntnisse mitbringen. Erfahrungen in GIS- und CAD-Systemen sind vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich. Wir fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeiten und umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten.
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Stadtbauoberinspektoranwärter*in Fachrichtung Bauingenieurwesen Schwerpunkt Wasserwirtschaft/Siedlungswasserwirtschaft oder Umwelttechnik und Ressourcenmanagement (m/w/d)

Stadt BochumBochum

Sind Sie Bauingenieur/in mit einem Schwerpunkt in Wasserwirtschaft oder Umwelttechnik? Dann erfüllen Sie die Voraussetzungen für eine Karriere im Tiefbauamt, Abteilung Entwässerung. Sie sollten nicht älter als 39 Jahre und 10 Monate sein sowie die deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit besitzen. Wichtige Eigenschaften sind Freude am Umgang mit Menschen, mathematisches Denken und Teamfähigkeit. Der Vorbereitungsdienst dauert etwa 14 Monate, wobei Sie umfassende Einblicke in verschiedene Fachämter erhalten. Nach erfolgreichem Abschluss erfolgt die angestrebte Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe. Bewerben Sie sich jetzt für Ihre Zukunft im Bauingenieurwesen!
Teilzeit weitere Benefits
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Projektmanager / Energietechnik / Bauingenieurwesen (m/w/d) - NEU!

Netzgesellschaft Potsdam GmbHBrandenburg Havel

Werde Energieheld (m/w/d) und sorge dafür, dass unsere Region zuverlässig mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser versorgt wird. Wir suchen einen Projektleiter für komplexe Infrastrukturprojekte im Energiesektor, der unbefristet und zum nächstmöglichen Zeitpunkt beginnt. Dein Aufgabenbereich umfasst die Planung und Umsetzung von Neu- und Umbauvorhaben von Mittel- und Hochspannungsanlagen. Du überwachst und steuerst die bauliche Umsetzung in Umspannwerken und Hochspannungsfreileitungen. Zudem bist du für die Koordination, Budget- und Terminplanung verantwortlich. Bewirb dich jetzt und gestalte die Energiezukunft mit uns!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Work-Life-Balance Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Bauingenieurin / Bauingenieur (m/w/d) (FH-Diplom/Bachelor) mit der Fachrichtung Wasserbau, Wasserwirtschaft oder Verkehrsingenieurwesen

Wasserstraßen-Neubauamt HelmstedtHelmstedt

Wir suchen eine Bauingenieurin oder einen Bauingenieur (m/w/d) mit FH-Diplom oder Bachelor für unseren Standort in Helmstedt (Referenzcode 20260158 9339). In dieser Position sind Sie verantwortlich für die Planung und den Bau abwechslungsreicher Projekte im Verkehrswasserbau und konstruktiven Ingenieurbau, einschließlich Schifffahrtskanälen und Schleusenvorhäfen. Aktuell arbeiten wir am Ausbau eines Vorhafens im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 17. Zu Ihren Aufgaben gehören die fachliche Unterstützung bei Planfeststellungsverfahren sowie die Planung von Baumaßnahmen. Sie prüfen Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausschreibungsunterlagen und übernehmen die Vergabe von Bauleistungen. Bewerben Sie sich jetzt für diese spannende Herausforderung im Bauwesen!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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IngenieurIn der Fachrichtung Bau- oder Umweltingenieurwesen (m/w/d)

RuhrverbandEssen

Verstärken Sie unser Team als Ingenieur/in im Bau- oder Umweltingenieurwesen (m/w/d)! Mit 1.000 Mitarbeitern sichern wir die Trinkwasserversorgung von 4,6 Millionen Menschen in einem der größten Ballungsräume Europas. Unsere Verantwortung umfasst den Betrieb von über 800 technischen Anlagen wie Kläranlagen und Kanalnetzen. Wir entwickeln Lösungen für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement und gewährleisten die Rechtskonformität für Kläranlagen und Niederschlagswasserbehandlungsanlagen. Dies beinhaltet die Abstimmung mit Behörden zu Genehmigungsanträgen und die Begleitung der behördlichen Überwachung. Bewerben Sie sich jetzt, um gemeinsam mit uns Lebensqualität für zukünftige Generationen zu sichern!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Bauingenieur_in (m/w/d) der Vertiefungsrichtungen Tiefbau, Straßenbau, konstruktiver Ingenieurbau, Verkehrswesen oder Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau

Kreisverwaltung MettmannMettmann

Der Kreis Mettmann sucht einen Bauingenieur (m/w/d) für die Fachrichtungen Tiefbau, Straßenbau, konstruktiver Ingenieurbau, Verkehrswesen oder Siedlungswasserwirtschaft. Mit rund 1.700 Mitarbeitenden sind wir eine moderne Kommunalverwaltung, die als Dienstleistungsunternehmen agiert. Der Kreis Mettmann beheimatet etwa 485.000 Einwohner und bietet die höchste Bevölkerungsdichte in Deutschland. Hier profitieren Sie von einer hervorragenden Infrastruktur und einem vielfältigen Freizeitangebot. Wir bieten abwechslungsreiche Arbeitsplätze in einem dynamischen Team. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft unserer Region aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Work-Life-Balance Corporate Benefit Kreisverwaltung Mettmann Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieure (m/w/d) der Fachrichtung Bau- oder Umweltingenieurwesen oder Techniker (m/w/d) für den Fachbereich Straßenbau

Staatliches Bauamt FreisingMünchen

Wir suchen engagierte Ingenieure (m/w/d) im Bau- oder Umweltingenieurwesen sowie Techniker (m/w/d) für den Straßenbau am Standort München. In unbefristeten Stellen arbeiten Sie an spannenden Infrastrukturprojekten, wie dem Föhringer Ring, und gestalten aktiv die Metropolregion mit. Zu Ihren Aufgaben gehören Projektmanagement, -planung und -steuerung, einschließlich der Überwachung von Terminen, Kosten und Qualität. Zudem sind Sie verantwortlich für die Bauvorbereitung, die Ausschreibung sowie die Vergabe und Abwicklung von Aufträgen gemäß VOB. Sie arbeiten in einem interdisziplinären Projektteam und fördern die Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in (m/w/d) Wasserwirtschaft

Regierung von OberbayernMünchen

Wir suchen einen Ingenieur (m/w/d) für die Wasserwirtschaft in Vollzeit. Ihre Hauptaufgaben umfassen die baufachliche Prüfung von wasserwirtschaftlichen Bauvorhaben sowie die fachliche und finanzierungstechnische Beratung. Sie sind zudem für die Erstellung wasserwirtschaftlicher Beiträge zu Planungen verantwortlich und bearbeiten Anfragen im wasserwirtschaftlichen Bereich. Ihre Mitwirkung erstreckt sich auch auf die Fachaufsicht über Wasserwirtschaftsämter und das Controlling in der Wasserwirtschaftsverwaltung. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium im Bauingenieurwesen oder einem vergleichbaren Studiengang. Idealerweise haben Sie die Qualifikation für die 3. Qualifikationsebene in der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Bauingenieurwesen wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Bauingenieurwesen wissen müssen

Zwischen Statisch und Visionär: Der Alltag im Bauingenieurwesen

Wer im Bauingenieurwesen Fuß fassen will – sei es als frischgebackener Berufseinsteiger, als Umsteiger auf der Suche nach frischem Wind oder als erfahrener Profi, der einfach mal wieder wissen will, wo eigentlich oben und wo unten ist – dem begegnet eine vergleichsweise eigentümliche Mischung aus Pragmatismus und Vision. Im Büro stapeln sich Pläne und Nachträge, draußen auf der Baustelle versinkt man im Matsch, und irgendwo dazwischen springt die Hoffnung, vielleicht doch an einem Lieblingsprojekt zu werkeln, das mehr wird als nur eine weitere Betonschicht auf’s Land. Klingt nach Klischee? Mag sein – aber Klischees haftet ein Körnchen Wahrheit an. Besonders als Berufseinsteiger wird man rasch merken: Der Alltag ist ein Balanceakt zwischen technischen Details, Termindruck und – nicht zu vergessen – der berühmten Abstimmungsschleife mit Architekten, Behörden und Bauherrschaften. Manchmal kommt man sich vor, als müsse man gleichzeitig Übersetzer, Brandschutzengel und Verhandlungsprofi sein.
Was viele unterschätzen: Selbst mit dem besten FH-Diplom landet man nicht zwangsläufig sofort beim Großprojekt aus dem Hochglanzprospekt. Oft liegt das Glück dann eher im Kleinen – im denkmalgeschützten Neubau im Nirgendwo, bei der Ertüchtigung einer maroden Brücke oder im unsichtbaren Röhrenlabyrinth der Ver- und Entsorgung. Erfolgserlebnisse gibt’s trotzdem, meistens sogar dann, wenn ein Problem clever gelöst wurde – auch wenn es kaum einer sieht. Wer in diesen Alltag einsteigt, sollte Spaß an überraschenden Wendungen haben – und keine Angst, abends mit Dreck an den Stiefeln nach Hause zu kommen. Doch manchmal, ganz ehrlich, vermisse auch ich das Gefühl, einfach „nur zu entwerfen“ – frei von dem unerbittlichen Takt des Bauzeitenplans.


Qualifikationen, die zählen – und die man sich im echten Leben erst holen muss

Die Liste der formalen Anforderungen ist so lang wie ein gestapelter Papierplan – aber Papier ist bekanntlich geduldig. Praxis heißt: Der eigentliche Feinschliff beginnt nach dem Studium. Klar, solide Kenntnisse in Statik, Baustoffkunde und CAD sind Must-haves, aber im Geschäft zählen meist ganz andere Dinge – Kommunikation, Konfliktfähigkeit, der vielzitierte „Blick für das große Ganze“. Und dann diese Eigenarten: Plötzlich soll man mit Digitalisierungs-Tools klarkommen, von denen im letzten Semester noch kein Mensch gesprochen hat. BIM, Drohnenvermessung, Nachhaltigkeitszertifikate? Wer hier nicht lernbereit bleibt (und ein bisschen nerdiger Ehrgeiz schadet auch nicht), hat es schwer.
Ich habe schon erlebt, dass stille Detailversessene im Arbeitsalltag brillierten, weil sie jeden Ankerpunkt kannten – während wortmächtige Selbstdarsteller an der Kleinteiligkeit des Alltags kläglich scheiterten. Es gibt keinen Schalter, den man umlegt, um zum Top-Ing zu werden. Vieles muss wachsen: Geduld, Frustrationstoleranz, ja, manchmal sogar die Fähigkeit, unter kontinuierlichem Erwartungsdruck nicht den Spaß zu verlieren. Aber: Wer sich darauf einlässt, kann nach und nach zum Problemlöser werden, der inmitten von Bürokratie, Materialengpässen und Wetterchaos kreative Lösungen baut – wortwörtlich.


Arbeitsmarkt und Nachfrage: Fachkräftemangel? Ja, aber nicht überall

Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Die Bauwirtschaft ist traditionell zyklisch – Konjunkturwellen rollen, Förderprogramme verschwinden genauso plötzlich, wie sie gekommen sind, und der Ruf nach Fachkräften klingt je nach Region unterschiedlich laut. Gerade Berufseinsteiger erleben dabei ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits werden sie allerorten dringend gesucht – jedenfalls, wenn man den Schlagzeilen glauben darf. Andererseits regelt der Markt für Bauingenieure gnadenlos über Fachrichtung, Erfahrung und Standort.
Wer im urbanen Ballungsraum mit Hochbau-Background oder Infrastruktur-Faible startet, hat oft bessere Karten – jedenfalls, wenn man Flexibilität und Mobilität mitbringt. Ländliche Regionen dagegen locken öfters mit sanfteren Projekten, günstigeren Mieten, aber auch mit längeren Wegen (im wahrsten Sinne). Was viele unterschätzen: Manche Nischen – etwa Wasserbau, Spezialtiefbau oder nachhaltige Sanierung – können unverhofft die Tür zum Traumjob öffnen. Echte Nischenkompetenz schlägt manchmal den breit aufgestellten Alleskönner.


Gehalt: Zwischen Erwartung und Realität

Ein unliebsames, aber unausweichliches Thema – das liebe (oder geliebte?) Gehalt. Gerade frisch von der FH ist man da oft mit gemischten Gefühlen unterwegs: Die offiziellen Gehaltstabellen flüstern von Einstiegsvergütungen, die klingen wie ein Lottogewinn, die Realität sieht bisweilen nüchterner aus. Wer im Süden der Republik, in erfolgreichen Planungsbüros oder im öffentlichen Dienst in Städten landet, kann beim Berufseinstieg schon mal mit rund 45.000 € bis 55.000 € Jahresbrutto rechnen. In strukturschwachen Regionen – oder bei kleinen Ingenieurbüros mit dem Hang zu Selbst-Ausbeutung – kann die Einstiegsspanne locker 10.000 € darunter liegen.
Mit Berufserfahrung, Projekthaftung oder Führungsverantwortung klettert der Verdienst – so jedenfalls die Theorie. Manchmal jedoch nur langsam, und wer auf das große Geld aus ist, sollte die Erwartungen vorsichtig justieren: Bauingenieure werden solide, aber selten spektakulär bezahlt. Wirklich lukrativ kann es werden bei Spezialisierung (zum Beispiel als Prüfsachverständiger, im Tunnelbau oder bei Digitalisierungsprojekten), aber bis zur Spitze braucht es Ausdauer. Der Ehrlichkeit halber – eine Gehaltsverhandlung ist selten ein Spaziergang, manchmal eher ein Ringen am runden Tisch.


Beruf und Privatleben: Zwischen Baustellenkaffee und Auszeitträumen

Work-Life-Balance – ein Unwort, das in diesem Beruf oft mit einer gewissen Ironie ausgesprochen wird. Klar, flexible Arbeitsmodelle haben inzwischen auch die Bauwelt erreicht: Homeoffice, Vertrauensarbeitszeit oder Vier-Tage-Woche sind zumindest als Diskussionspunkt angekommen. Aber spätestens, wenn das Projekt „brennt“ oder auf der Baustelle die Koordination hakt, ist die Freizeit schnell dahin. Ich erinnere mich an Wochen, da plätscherte die Freizeit wie Regen auf frisch gegossenen Beton – kaum wahrnehmbar, selten entspannend.
Gleichzeitig gibt es Lichtblicke: Viele Unternehmen haben begriffen, dass dauerhafte Überstunden nicht nur unproduktiv, sondern ineffizient sind – gelegentlich wird Erholung sogar zur Chefsache erklärt. Und ja, es gibt diese kleinen Momente von Stolz, wenn man an einem fertigen Bauwerk vorbeifährt, in dem mehr als nur Schweiß und Zeit, sondern auch ein Stück Lebenszeit steckt. Es braucht ein bisschen Gelassenheit und Humor, das private Leben neben dem Baustellenrhythmus nicht zu verlieren.


Perspektiven und persönliche Wege: Zwischen Tradition und digitaler Zukunft

„Sicherer Arbeitsplatz, solide Entwicklungschancen, wichtiger Beruf“ – mit diesen Versprechen lockt die Branche seit Jahren. Die Wirklichkeit ist – wie immer – ein bisschen komplizierter. Wer langfristig erfolgreich sein will, muss nicht nur Fachwissen auf dem Stand halten, sondern auch den Mut haben, sich auf Neues einzulassen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, ressourcenschonendes Bauen. Die Projekte von morgen entstehen nicht mehr nur am Reißbrett, sondern in Cloud-shared-Modellen und mit KI-gestützten Analysen (ja, das klingt nach Zukunftsmusik, wird aber allmählich Alltag). Umgekehrt, die wirklich guten Leute kennt man nicht nur an ihrem Diplom, sondern daran, dass sie trotz aller Neuerungen nicht den Sinn für das einfache Dilemma im Detail verlieren.
Wer sich darauf einlässt, kann als Bauingenieurin oder Bauingenieur eine Menge gestalten – im Großen wie im Kleinen. Kunden, Kollegen, Bauleiter, sogar Behörden – sie alle werden regelmäßig überraschen, nerven und manchmal begeistern. Am Ende schaut man zurück und sieht: Der eigene Weg führt selten geradeaus, aber vielleicht genau deshalb sind es gerade diese krummen Linien im Karriereverlauf, auf die man am meisten stolz sein kann.


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