Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Jobs

19 aktuelle Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Stellenangebote

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Ingenieur für Umwelt- und Anlagensicherheit (m/w/d)

Regierungspräsidium TübingenTübingen

Das Regierungspräsidium Tübingen sucht einen Diplom-Ingenieur oder Bachelor of Engineering (m/w/d) im Referat 54.2 für das Fachgebiet Kreislaufwirtschaft. Diese unbefristete Vollzeitstelle (Kennziffer 26018) bietet spannende Herausforderungen in den Bereichen Wasserwirtschaft und Umweltsicherheit. Bewerber sollten über überzeugende Kommunikationsfähigkeiten sowie Erfahrung in EDV-Anwendungen wie Microsoft Outlook, Excel und PowerPoint verfügen. Kenntnisse in Abwasserentsorgung, Verfahrenstechnik und allgemeiner Chemie sind von Vorteil. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Traumjob auf StepStone.de zu finden! Weitere Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und Karrieretipps erwarten Sie ebenfalls auf der Plattform.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Umwelttechniker:in-Umweltschützer:in für das technische Referendariat

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und AgrarwirtschaftHamburg

Starten Sie Ihre Karriere als Umwelttechniker:in bei der Freien und Hansestadt Hamburg! Das technische Referendariat (Job-ID: J000039958) beginnt am 01.10.2026 und bietet eine befristete Anstellung für 24 Monate in Vollzeit oder Teilzeit. Genießen Sie eine attraktive Bezahlung mit Anwärtergrundbetrag und Sonderzuschlägen. Bewerben Sie sich bis zum 25.03.2026 und werden Sie Teil eines dynamischen Teams! Gestalten Sie die Zukunft Hamburgs mit und arbeiten Sie an anspruchsvollen Projekten für die Stadt und ihre Bürger. Nutzen Sie diese Chance, um Ihre Laufbahnbefähigung für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 Technische Dienste zu erwerben!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Umweltreferendarinnen / Umweltreferendare (w/m/d) - NEU!

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-WestfalenArnsberg Westfalen

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr in Nordrhein-Westfalen sucht ab dem 1. Oktober 2026 bis zu 16 Umweltreferendarinnen und Umweltreferendare (w/m/d) für den Vorbereitungsdienst in der Umweltverwaltung. Diese Position gehört zur Laufbahngruppe 2.2, Fachrichtung Umwelttechnik. Die Ausbildungsbehörden umfassen die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf und Köln. Die Einstellung erfolgt im Beamtenverhältnis auf Widerruf. Bewerber sollten ein abgeschlossenes Master- oder Diplom-Studium mit technischem oder naturwissenschaftlichem Schwerpunkt vorweisen können. Weitere Details finden sich in der Verordnung über Ausbildung und Prüfung für die Umweltverwaltung in Nordrhein-Westfalen.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Umweltreferendarinnen / Umweltreferendare (w/m/d) - NEU!

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-WestfalenDetmold

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr in Nordrhein-Westfalen sucht zum 1. Oktober 2026 bis zu 16 engagierte Umweltreferendare (w/m/d). Diese Positionen sind für die Laufbahngruppe 2.2 in der Umweltverwaltung, Fachrichtung Umwelttechnik ausgeschrieben. Die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf und Köln sind die zuständigen Ausbildungsbehörden. Die Anstellung erfolgt als Beamte auf Widerruf, was Sicherheit bietet. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Master- oder Diplom-Studium mit technischem oder naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Umweltverwaltung aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik mit mindestens einem der Schwerpunkte Leistungselektronik/Energiespeichersysteme/ Batterietechnik - NEU!

Technische Hochschule LübeckLübeck

Wir suchen eine/n engagierte/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik mit Fokus auf Leistungselektronik, Energiespeichersysteme oder Batterietechnik (Kennziffer 8.395). Die Stelle ist bis zum 31.12.2027 befristet und bietet eine Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 13 gemäß TV-L. Die Arbeitszeit beträgt 100 % einer Vollzeitstelle, aktuell 38,7 Stunden pro Woche. Im Rahmen des Projekts Second Life für Fahrbatterien (2nd2Sea) analysieren wir innovative Anwendungen für elektrische Speicher. Ziel ist es, Batterien effizient für die Landstromversorgung zu nutzen und somit deren Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Elektrotechnik aktiv mit!
Work-Life-Balance Familienfreundlich Kantine Jobticket – ÖPNV Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik mit mindestens einem der Schwerpunkte Leistungselektronik/Energiespeichersysteme/ Batterietechnik

Technische Hochschule Lübeck

Die Technische Hochschule Lübeck sucht eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Elektrotechnik, spezialisiert auf Leistungselektronik, Energiespeichersysteme oder Batterietechnik (Kennziffer 8.395). Diese Stelle ist bis zum 31.12.2027 befristet und bietet ein engagiertes Arbeitsumfeld. Die Eingruppierung erfolgt bis Entgeltgruppe 13 TV-L, bei tariflicher Erfüllung. Als Teil des Projekts "Second Life für Fahrbatterien" (2nd2Sea) analysieren Sie neue Anwendungsmöglichkeiten für elektrische Speicher. Das Projekt zielt darauf ab, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit dieser Batterien im maritimen Bereich zu steigern. Nutzen Sie die Chance, innovative Lösungen in einem zukunftsorientierten Umfeld zu entwickeln!
OTHER Work-Life-Balance Familienfreundlich Kantine Jobticket – ÖPNV Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Physiker/in, Ingenieur/in Maschinenbau, Verfahrenstechnik o.ä. (w/m/d): Fahrzeugklimatisierung - NEU!

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)Göttingen

Im Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik am DLR in Göttingen steht die Abteilung Bodengebundene Fahrzeuge im Fokus innovativer Forschung. Hier untersuchen Experten die Außenaerodynamik, Aeroakustik und Lärmimmission von Straßen- und Schienenfahrzeugen. Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung eines prototypischen thermischen Komfort-Mannequins sowie innovativer Belüftungstechniken für Flugzeug- und Schienenfahrzeugkabinen. Ziel ist es, Luftqualität, thermischen Komfort und Energieverbrauch signifikant zu optimieren. Darüber hinaus werden optische und sensorbasierte Messtechniken entwickelt, um entscheidende Daten zu erfassen. Durch weltweit einzigartige Experimente in hochmodernen Versuchsanlagen wird wegweisende Forschung betrieben.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Projektingenieur (m/w/d) Solarthermische Großanlagen–Anlagenbau / Energieanlagen

Ritter Solartechnik GmbH & Co. KGDettenhausen, Tübingen, Dettenhausen Württemberg

Zur Verstärkung unseres dynamischen Teams suchen wir einen Projektingenieur (m/w/d) für solarthermische Großanlagen. Du begleitest Projekte von der Idee bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme und kümmerst dich um die technische Beratung. Dabei koordinierst du interne Teams und externe Partner und sorgst für die Qualität und Umsetzung komplexer Energieanlagen. Ein abgeschlossenes Studium in Energie-, Versorgungs- oder Verfahrenstechnik ist Voraussetzung, ebenso wie Erfahrung im Projektmanagement. Du arbeitest strukturiert und bringst Ideen mit CAD-Tools greifbar zur Umsetzung. Wenn du Verantwortung übernimmmen und die Energiewende aktiv gestalten möchtest, freuen wir uns auf deine Bewerbung!
Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Leitung (w/m/d) des Referats „Technische Gebäudeausrüstung, Energie- und Datenmanagement

Landschaftsverband Westfalen-LippeMünster Westfalen

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Bereich technische Gebäudeausrüstung? Der LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb bietet eine unbefristete Vollzeitstelle als Leitung (w/m/d) des Referats „Technische Gebäudeausrüstung, Energie- und Datenmanagement“ an. Bewerben Sie sich bis zum 23.03.2026 mit der Kenn-Nr. 8886. Ihre Aufgaben umfassen die Priorisierung und Koordination von Instandhaltungsmaßnahmen in einem motivierten Team von 20 Fachleuten. Vorstellungsgespräche finden am 15.04.2026 in Münster statt. Nutzen Sie die Chance, Ihre Expertise in einem dynamischen Umfeld einzubringen und freuen Sie sich auf interessante Projekte!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Leitung (w/m/d) des Referats "Technische Gebäudeausrüstung, Energie- und Datenmanagement

Landschaftsverband Westfalen-LippeTelgte

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Bereich technische Gebäudeausrüstung und Energiemanagement? Der LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb bietet eine unbefristete Vollzeitstelle (41/39 Stunden/Woche) als Leitung (w/m/d) des Referats an. Teilzeitmodelle sind ebenfalls möglich. Bewerbungen können bis zum 23.03.2026 unter Kenn-Nr. 8886 eingereicht werden. In der Position verantworten Sie gemeinsam mit einem Team von 20 Mitarbeitenden spannende Projekte im Bereich Heizungs- und Lüftungstechnik. Vorstellungsgespräche finden am 15.04.2026 in Münster statt, Einladungen erfolgen per E-Mail.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik wissen müssen

Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik wissen müssen

Energie- und Verfahrenstechnik: Berufseinstieg im Quandengemisch zwischen Innovation und Realität

Es beginnt selten mit einem Knall, sondern eher leise, fast beiläufig: der erste Schritt als Diplom-Ingenieur oder Diplom-Ingenieurin in der Energie- und Verfahrenstechnik. Wer hier landet, hat oft eine Geschichte. Von hitzigen Laborpraktika, durchwachten Nächten in der Lernphase und dem hehren Anspruch, Strom, Wärme oder Rohstoffe künftig nachhaltiger, effizienter, vielleicht ein wenig gerechter zu gewinnen. Nach dem Abschluss – sei es von der klassischen Technischen Universität oder dem praxisorientierten Studiengang – trifft man auf eine Arbeitswelt, die irgendwo zwischen Ingenieursromantik und Zeiterfassung tickt. So viel zur Einstimmung; jetzt zur Realität: Was wartet da draußen wirklich auf Berufseinsteiger, Wechselwillige oder jene, die nach einer neuen Richtung innerhalb der Branche suchen?


Was macht man da eigentlich? Zwischen Alltag, Technik und Bauchgefühl

Eine dieser klassischen Fragen auf Partys: „Und, was arbeitest du?“ – „Ich bin Diplom-Ingenieur, Energie- und Verfahrenstechnik.“ Meist geht dann das große Rätselraten los. Kein Wunder. Der Berufsalltag ist ein Patchwork aus Prozessentwicklung, Projektmanagement, Anlagenplanung, Betriebsoptimierung – irgendwo zwischen Schreibtisch, Werkshalle und manchmal auch dem Bauhelm auf dem Kopf. Die genauen Aufgaben hängen oft von der Branche ab: Energieerzeugung, Chemie, Umwelttechnik, Lebensmittel. Klar, mit digitalisierten Simulatoren, Berechnungstools und – für die Glücklichen – gelegentlicher Wissenschaft errechnet sich so manches Problem schneller. Aber: Papier ist geduldig, und oft leiden die elegantesten Ansätze an banalen Vorgaben, speckigen Konzernstrukturen oder Budgetgrenzen auf Excel-Basis.

Was viele unterschätzen: Im Berufsalltag regiert oft das Unerwartete – plötzliches Anlagenaus, Lieferengpässe, ein Anruf aus der Produktion um 3 Uhr morgens („Die Pumpe, sie läuft schon wieder nicht.“). Da hilft kein noch so cleveres Simulationsmodell. Entscheidend ist dann, wie man mit Unsicherheit, Team und Technik jongliert. Kurzum: Neugier, Hartnäckigkeit und eine Prise Improvisation sind im Alltag oft mehr wert als der diplomierte Perfektionismus.


Qualifikationen und Soft Skills: Was zählt, wenn’s drauf ankommt?

Fachwissen – logisch. Ohne solide Kenntnisse in Thermodynamik, Strömungslehre, Mess- und Regelungstechnik sowie den berühmten „Basics“ in Mathematik und Chemie wird das Leben als Energie- und Verfahrenstechniker:in haarig. (Das sage ich aus Überzeugung – eigene blutige Anfängerfehler inklusive.) Doch inzwischen sind es oft die weichen Faktoren, die wirklich zählen: Kommunikationsgeschick, ein Gespür für interdisziplinäre Zusammenarbeit und vor allem Belastbarkeit.

Was mir auffällt: Die digitale Wende macht auch vor den Energie- und Verfahrenstechniker:innen nicht Halt. Simulationen laufen heute in der Cloud; vernetzte Leitsysteme, Industrie 4.0, Fernwartung – da reicht das klassische Handwerkszeug nicht mehr aus. Wer neugierig geblieben ist und offen für digitale Werkzeuge, kann sich schnell abheben. Umgekehrt: Wer meint, mit dem Diplom allein sei der Zenit erreicht, landet schneller in der Versenkung der Routineaufgaben als ihm lieb ist. Klingt böse, ist aber leider oft so.


Gehalt: Zwischen Traum und Tarif – wie viel ist drin?

Jetzt aber Butter bei die Fische. Das Thema Gehalt ist das, worüber am wenigsten offen gesprochen wird – und gerade deshalb das Interessanteste. Die Spanne ist gewaltig. Beim Einstieg – handfest nach Abschluss, ohne exklusive Praktika oder Vitamin B – liegt man in vielen Regionen Deutschlands zwischen 48.000 € und 55.000 € brutto im Jahr. In München, Frankfurt oder Hamburg geht es mit Glück auch darüber – dort schluckt aber die Miete einen Gutteil des Ingenieurslohns. In Ostdeutschland oder ländlichen Gebieten kann man (leider) schon mal mit 15–20 % weniger rechnen.

Apropos Branche: In der klassischen Energiewirtschaft und bei Chemiekonzernen sind die Einstiegsgehälter oft stabil und tariflich eingebettet. Anders sieht es aus, wenn man in kleine Ingenieurbüros, Start-ups oder in die Umwelttechnik einsteigt – hier sollte man Verhandlungsgeschick oder zumindest gute Nerven mitbringen. Und die steilen Gehaltssteigerungen? Wird man Projektleiter, Fachspezialist oder rutscht gar ins obere Management, klettert das Gehalt nach drei bis fünf Jahren gerne einmal in Richtung 70.000 € – in Konzernen auch mehr. Aber so eine Entwicklung kommt nicht von allein; das ist kein Selbstläufer, sondern eine Mischung aus Fleiß, Netzwerk, Weiterbildung und – ja, auch: Glück.


Chancen, Stolpersteine und der Tanz auf dem Arbeitsmarkt

Die rote Lampe leuchtet wieder auf: Fachkräftemangel, überall propagiert. Stimmt auch – jedenfalls auf dem Papier. Bewerber:innen haben häufig die Wahl, Angebote flattern ins digitale Postfach. Aber: Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen „Talent gesucht“ und „Traumjob garantiert“. Viele Stellen sind für Menschen mit erstem Abschluss und begrenzter Praxiserfahrung ein harter Brocken – weil Wunschprofile oft mit einer Liste an Anforderungen gespickt sind, die kaum ein Mensch erfüllen kann.

Worauf es daher ankommt, besonders für Einsteiger oder Umsteiger: Keine Angst vor Umwegen. Viele Lebensläufe, die in der Energie- und Verfahrenstechnik landen, sind keine stromlinienförmigen Idealkarrieren. Quer-Einstieg über Praktika, Werkstudentenstellen, Branchensprünge – alles kein Makel, sondern Normalität, gerade im Zeitalter rapider technischer Entwicklungen.

Viele Unternehmen setzen auf Weiterbildungsbereitschaft – mehr noch: Ohne kontinuierliches Lernen bleibt der Karriereaufzug stehen. Ob Zertifikate zu Energieaudits, zusätzliche Studiengänge oder das immer wichtiger werdende Wissen über regulatorische Fragen im Klima- und Umweltrecht: Wer flexibel bleibt, kann sich eine Nische erobern, in der nicht alle wildern wollen.


Alltag versus Ideal: Gesellschaft, Nachhaltigkeit und die Balance im Beruf

Viele, die in die Energie- und Verfahrenstechnik gehen, verbindet ein: Sie wollen mehr als nur Anlagen planen. Sie suchen Sinn. Nachhaltigkeit ist dabei ein großes Wort, aber auch ein echtes Spannungsfeld: Die Branche ist gefordert, die Energiewende aktiv mitzugestalten – von grünen Gasen bis hin zur CO₂-neutralen Prozesskette. Aber nicht immer trifft der persönliche Anspruch auf eine Unternehmenskultur, die das auch (und nicht nur am Tag des Recruitings) lebt.

Dazu kommt der Faktor Vereinbarkeit. Die Arbeit ruft oft früh und bleibt abends länger. Schichtdienste, Reisetätigkeit, Monate mit Projektdruck sind selten mit dem sprichwörtlichen 9-to-5 vereinbar. Trotzdem – oder gerade deshalb – wächst die Sehnsucht vieler nach flexibleren Modellen, mobilen Konzepten, Teilzeit. Manche finden diese Inseln, andere erleben das als ewige Gratwanderung.


Fazit? Es gibt keins – aber viele Möglichkeiten

Manchmal, ganz im Ernst, fragt man sich: Ist das der sprichwörtliche „sichere Hafen“? Oder läuft man Gefahr, in Routine und Meetings zu versanden? Beides kann passieren – oder keins von beidem. Was viele unterschätzen: Inmitten der langen Prozesskette, den immer neuen Technologien, politischen Schwankungen und menschlichen Eigenarten lauert permanent Veränderung. Wer als Einsteiger nicht starr am Plan festhält, sondern auch mal die Seiten wechselt – fachlich, regional, im Team – wird es in der Energie- und Verfahrenstechnik nicht nur zu etwas bringen, sondern auch den eigenen Beruf immer wieder neu erfinden müssen.

Schön ist: Es ist kein leichter, aber ein lebendiger Weg. Und wenn man die Klischees der Branche beiseitelässt – ja, auch das „Ingenieurbüro-Grau“ – dann bleibt am Ende einer, der mitgestaltet. Mal als Planer, mal als Tüftler, mal als Vermittler und manchmal sogar als stiller Macher hinter den Kulissen. Klingt vielleicht pathetisch – aber ist eben manchmal auch einfach der Wahnsinn des Alltags.


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