Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Jobs

22 aktuelle Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Stellenangebote

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Ingenieur (m/w/d) für Wasseranlagen und Fernwärmenetze

GASAG-GruppeForst Lausitz

Verstärke unser Team als Ingenieur (m/w/d) für Wasseranlagen und Fernwärmenetze in Forst (Lausitz). Wir bieten eine unbefristete Vollzeitstelle mit der Möglichkeit, 30% remote zu arbeiten und einem attraktiven Gehalt von 83.000 EUR jährlich. Seit über 175 Jahren sind wir der zuverlässige Arbeitgeber in der Region Berlin-Brandenburg und Experte im Energiesektor. Du sorgst für die Effizienz und Zukunftsfähigkeit unserer Anlagen und Fernwärmenetze. In dieser Rolle übernimmst du Verantwortung für spannende Projekte und trägst aktiv zur Energieversorgung der Zukunft bei. Bewirb dich jetzt und werde Teil unserer innovativen NBB Netzgesellschaft!
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur (m/w/d) für Wasseranlagen und Fernwärmenetze

GASAG-GruppeForst

Werde Ingenieur (m/w/d) für Anlagen der Wasserversorgung und Fernwärmenetze und gestalte die Energieversorgung von morgen. Du übernimmst spannende Projekte und sorgst für sichere sowie effiziente Systeme. Dein Einstiegsgehalt liegt bei etwa 72.600 € jährlich, mit Entwicklungsoptionen bis zu 83.000 €. Nutze die Möglichkeit, Teile deiner Vergütung in 5 zusätzliche Urlaubstage umzuwandeln. Profitiere von umfangreichen Mitarbeitervorteilen wie betrieblicher Altersvorsorge, ÖPNV-Tickets und Essenzuschüssen. Bewirb dich jetzt und werde Teil eines zukunftsorientierten Teams!
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Key Account Managerin Netzanschlüsse Energie (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHPotsdam

Die Position der Key Account Managerin für Netzanschlüsse Energie (m/w/d) bei 50Hertz in Berlin bietet spannende Perspektiven. Durch den starken Anstieg von Netzanschlussanfragen, vor allem von neuen Kundengruppen wie Batteriespeichern und Rechenzentren, wird diese Rolle entscheidend. Der Bereich Kundenmanagement hat sich erweitert, um standardisierte und effiziente Verfahren zu implementieren. Verantwortlichkeiten umfassen Netzanschlussanfragen, neue Verfahren, Vertragswesen und umfassende Kundenbetreuung. Als Teil dieses Teams trage ich aktiv zur Vision "100% bis 2032" und einem verbesserten Netzzugang bei. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Energiezukunft mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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#VE2609 | Wirtschaftsjurist*in / Ingenieur*in (m/w/d) für Contract & Claimsmanagement in Energieprojekten - NEU!

THOST Projektmanagement GmbHLeipzig

Als Wirtschaftsjuristin oder Ingenieurin (m/w/d) im Contract & Claimsmanagement für Energieprojekte in Berlin, Bremen oder Nürnberg gestalten Sie Verträge und führen Verhandlungen. Ihre Aufgaben umfassen die projektbegleitende Vertragsführung sowie technische Vertrags- und Risikoanalysen. Sie entwickeln Strategien zur Claimaufbereitung und -abwehr und unterstützen Projektteams in Vertragsfragen. Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in Ingenieurwissenschaften oder Wirtschaftsrecht ist Voraussetzung. Idealerweise bringen Sie relevante Berufserfahrung im Vertrags- oder Projektmanagement mit. Sehr gute Kenntnisse im Vertragsrecht, einschließlich BGB und VOB, sowie internationales Standardvertragswissen (z. B. FIDIC) runden Ihr Profil ab.
Homeoffice Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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#VE2602 | Consultant (m/w/d) im Projektmanagement der Energiewende - NEU!

THOST Projektmanagement GmbHGöttingen

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Projektmanagement der Energiewende? Als Consultant (m/w/d) in Bremen, Göttingen oder Nürnberg planen und steuern Sie innovative Kundenprojekte in der Energietechnik. Ihr technisches Know-how, gepaart mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung, macht Sie zum idealen Ansprechpartner. Ihre Aufgaben reichen von der technischen Koordination bis zum Risiko- und Stakeholdermanagement. Sie kommunizieren sicher auf Deutsch und Englisch und bringen EDV-Kenntnisse mit. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Energiewende mit!
Gutes Betriebsklima Homeoffice Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Dezernentin / Dezernent (w/m/d) für Fachbereich 77 "Luftreinhaltung, Emissionskataster " des Landesamts für Natur, Umwelt und Klima NRW - NEU!

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-WestfalenDüsseldorf

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW sucht eine erfahrene Dezernentin oder einen Dezernenten (w/m/d) für die Abteilung „Anlagentechnik, Kreislaufwirtschaft“. Die unbefristete Stelle am Dienstort Essen ist im Fachbereich „Luftreinhaltung, Emissionskataster“ angesiedelt. Dieser Fachbereich analysiert und modelliert Emissionen von Luftschadstoffen aus Verkehr, Industrie und Haushalten. Die erhobenen Daten werden in Emissionskatastern gesammelt und veröffentlicht. Zudem werden die Emissionen klimarelevanter Gase im Rahmen des Klimaschutzes aufbereitet. Bewerbungen sind ab sofort willkommen, um gemeinsam nachhaltige Lösungen für die Umwelt zu entwickeln.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Referent/in Transformation in der Industrie (Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit) (m,w,d) - Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbHHannover

Die Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit sucht eine/n Referent/in für Transformation in der Industrie (m/w/d). In dieser Schlüsselrolle analysieren Sie die Rahmenbedingungen für die industrielle Transformation und entwickeln Handlungsfelder zur Integration von Industrieverbrauchern in das Energiesystem. Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes technisches Studium sowie Kenntnisse in Energieversorgung und Dekarbonisierung. Sie arbeiten eng mit Kommunen, Unternehmen und Politik zusammen und koordinieren Projekte im Klimaschutz. Zu den Aufgaben gehören auch die Organisation von Fachveranstaltungen und die Erstellung von Konzepten. Freuen Sie sich auf ein flexibles Arbeitsumfeld und 30 Tage Urlaub pro Jahr!
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Fahrtkosten-Zuschuss Teilzeit weitere Benefits
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Key Account Managerin Netzanschlüsse Energie (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHBerlin

In dieser spannenden Position suchen wir eine engagierte Fachkraft mit einem Master- oder Diplomabschluss in Ingenieurwissenschaften, Energiewirtschaft oder verwandten Bereichen. Sie bringen mehrjährige Erfahrung in der Energiewirtschaft mit, idealerweise im Kontext von Netzbetreibern. Ihr fundiertes Wissen zu netztechnischen Herausforderungen sowie regulatorischen Rahmenbedingungen wird geschätzt. Zudem überzeugen Ihre Kommunikationsfähigkeiten und Ihr sicheres Auftreten gegenüber Stakeholdern. Flexibilität in Arbeitszeiten und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens fördern Ihre Work-Life-Balance. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie Programmiersprachenkenntnisse sind von Vorteil, jedoch kein Muss.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Elektroingenieur Energietechnik (w/m/d) - Modellierung und Berechnung von Stromnetzen gesucht

emsys grid services GmbHBremen

Die emsys grid services GmbH in Oldenburg sucht eine:n Elektroingenieur:in zur Modellierung und Berechnung von Stromnetzen. In dieser spannenden Position entwickelst du mit deinem Team unsere Software weiter, um den prognostischen Zustand von Stromnetzen präzise zu berechnen. Du analysierst und validierst Netzmodelle und betreust Anwendungen, wobei du technische Fragen von Kunden beantwortest. Zudem führst du Lastflussberechnungen und Zustandsschätzungen durch, um die Netzstabilität sicherzustellen. Deine Expertise umfasst die Modellierung von AC- und DC-Netzen sowie Hybridsystemen. Werde Teil eines innovativen Unternehmens und gestalte die Zukunft der Energieversorgung aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Elektroingenieur Energietechnik (w/m/d) - Modellierung und Berechnung von Stromnetzen - emsys grid services GmbH

emsys grid services GmbHBremen

Die emsys grid services GmbH in Oldenburg sucht eine:n Elektroingenieur:in, der/die auf die Modellierung und Berechnung von Stromnetzen spezialisiert ist. Dein Team arbeitet an der Weiterentwicklung der Software zur Prognose des Stromnetz-Zustands. Neben der Analyse und Validierung von Netzmodellen bist du Ansprechpartner:in für Kunden und kümmerst dich um die Wartung von Anwendungen. Zu deinen Aufgaben gehören Lastflussberechnungen, Zustandsschätzungen und Kontingenzanalysen für präzise Ergebnisse. Du modellierst AC-, DC- und Hybridsysteme, inklusive der korrekten Abbildung von Umspannwerken und Transformatoren. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der Energieversorgung mit uns!
Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik wissen müssen

Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik wissen müssen

Energie- und Verfahrenstechnik: Berufseinstieg im Quandengemisch zwischen Innovation und Realität

Es beginnt selten mit einem Knall, sondern eher leise, fast beiläufig: der erste Schritt als Diplom-Ingenieur oder Diplom-Ingenieurin in der Energie- und Verfahrenstechnik. Wer hier landet, hat oft eine Geschichte. Von hitzigen Laborpraktika, durchwachten Nächten in der Lernphase und dem hehren Anspruch, Strom, Wärme oder Rohstoffe künftig nachhaltiger, effizienter, vielleicht ein wenig gerechter zu gewinnen. Nach dem Abschluss – sei es von der klassischen Technischen Universität oder dem praxisorientierten Studiengang – trifft man auf eine Arbeitswelt, die irgendwo zwischen Ingenieursromantik und Zeiterfassung tickt. So viel zur Einstimmung; jetzt zur Realität: Was wartet da draußen wirklich auf Berufseinsteiger, Wechselwillige oder jene, die nach einer neuen Richtung innerhalb der Branche suchen?


Was macht man da eigentlich? Zwischen Alltag, Technik und Bauchgefühl

Eine dieser klassischen Fragen auf Partys: „Und, was arbeitest du?“ – „Ich bin Diplom-Ingenieur, Energie- und Verfahrenstechnik.“ Meist geht dann das große Rätselraten los. Kein Wunder. Der Berufsalltag ist ein Patchwork aus Prozessentwicklung, Projektmanagement, Anlagenplanung, Betriebsoptimierung – irgendwo zwischen Schreibtisch, Werkshalle und manchmal auch dem Bauhelm auf dem Kopf. Die genauen Aufgaben hängen oft von der Branche ab: Energieerzeugung, Chemie, Umwelttechnik, Lebensmittel. Klar, mit digitalisierten Simulatoren, Berechnungstools und – für die Glücklichen – gelegentlicher Wissenschaft errechnet sich so manches Problem schneller. Aber: Papier ist geduldig, und oft leiden die elegantesten Ansätze an banalen Vorgaben, speckigen Konzernstrukturen oder Budgetgrenzen auf Excel-Basis.

Was viele unterschätzen: Im Berufsalltag regiert oft das Unerwartete – plötzliches Anlagenaus, Lieferengpässe, ein Anruf aus der Produktion um 3 Uhr morgens („Die Pumpe, sie läuft schon wieder nicht.“). Da hilft kein noch so cleveres Simulationsmodell. Entscheidend ist dann, wie man mit Unsicherheit, Team und Technik jongliert. Kurzum: Neugier, Hartnäckigkeit und eine Prise Improvisation sind im Alltag oft mehr wert als der diplomierte Perfektionismus.


Qualifikationen und Soft Skills: Was zählt, wenn’s drauf ankommt?

Fachwissen – logisch. Ohne solide Kenntnisse in Thermodynamik, Strömungslehre, Mess- und Regelungstechnik sowie den berühmten „Basics“ in Mathematik und Chemie wird das Leben als Energie- und Verfahrenstechniker:in haarig. (Das sage ich aus Überzeugung – eigene blutige Anfängerfehler inklusive.) Doch inzwischen sind es oft die weichen Faktoren, die wirklich zählen: Kommunikationsgeschick, ein Gespür für interdisziplinäre Zusammenarbeit und vor allem Belastbarkeit.

Was mir auffällt: Die digitale Wende macht auch vor den Energie- und Verfahrenstechniker:innen nicht Halt. Simulationen laufen heute in der Cloud; vernetzte Leitsysteme, Industrie 4.0, Fernwartung – da reicht das klassische Handwerkszeug nicht mehr aus. Wer neugierig geblieben ist und offen für digitale Werkzeuge, kann sich schnell abheben. Umgekehrt: Wer meint, mit dem Diplom allein sei der Zenit erreicht, landet schneller in der Versenkung der Routineaufgaben als ihm lieb ist. Klingt böse, ist aber leider oft so.


Gehalt: Zwischen Traum und Tarif – wie viel ist drin?

Jetzt aber Butter bei die Fische. Das Thema Gehalt ist das, worüber am wenigsten offen gesprochen wird – und gerade deshalb das Interessanteste. Die Spanne ist gewaltig. Beim Einstieg – handfest nach Abschluss, ohne exklusive Praktika oder Vitamin B – liegt man in vielen Regionen Deutschlands zwischen 48.000 € und 55.000 € brutto im Jahr. In München, Frankfurt oder Hamburg geht es mit Glück auch darüber – dort schluckt aber die Miete einen Gutteil des Ingenieurslohns. In Ostdeutschland oder ländlichen Gebieten kann man (leider) schon mal mit 15–20 % weniger rechnen.

Apropos Branche: In der klassischen Energiewirtschaft und bei Chemiekonzernen sind die Einstiegsgehälter oft stabil und tariflich eingebettet. Anders sieht es aus, wenn man in kleine Ingenieurbüros, Start-ups oder in die Umwelttechnik einsteigt – hier sollte man Verhandlungsgeschick oder zumindest gute Nerven mitbringen. Und die steilen Gehaltssteigerungen? Wird man Projektleiter, Fachspezialist oder rutscht gar ins obere Management, klettert das Gehalt nach drei bis fünf Jahren gerne einmal in Richtung 70.000 € – in Konzernen auch mehr. Aber so eine Entwicklung kommt nicht von allein; das ist kein Selbstläufer, sondern eine Mischung aus Fleiß, Netzwerk, Weiterbildung und – ja, auch: Glück.


Chancen, Stolpersteine und der Tanz auf dem Arbeitsmarkt

Die rote Lampe leuchtet wieder auf: Fachkräftemangel, überall propagiert. Stimmt auch – jedenfalls auf dem Papier. Bewerber:innen haben häufig die Wahl, Angebote flattern ins digitale Postfach. Aber: Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen „Talent gesucht“ und „Traumjob garantiert“. Viele Stellen sind für Menschen mit erstem Abschluss und begrenzter Praxiserfahrung ein harter Brocken – weil Wunschprofile oft mit einer Liste an Anforderungen gespickt sind, die kaum ein Mensch erfüllen kann.

Worauf es daher ankommt, besonders für Einsteiger oder Umsteiger: Keine Angst vor Umwegen. Viele Lebensläufe, die in der Energie- und Verfahrenstechnik landen, sind keine stromlinienförmigen Idealkarrieren. Quer-Einstieg über Praktika, Werkstudentenstellen, Branchensprünge – alles kein Makel, sondern Normalität, gerade im Zeitalter rapider technischer Entwicklungen.

Viele Unternehmen setzen auf Weiterbildungsbereitschaft – mehr noch: Ohne kontinuierliches Lernen bleibt der Karriereaufzug stehen. Ob Zertifikate zu Energieaudits, zusätzliche Studiengänge oder das immer wichtiger werdende Wissen über regulatorische Fragen im Klima- und Umweltrecht: Wer flexibel bleibt, kann sich eine Nische erobern, in der nicht alle wildern wollen.


Alltag versus Ideal: Gesellschaft, Nachhaltigkeit und die Balance im Beruf

Viele, die in die Energie- und Verfahrenstechnik gehen, verbindet ein: Sie wollen mehr als nur Anlagen planen. Sie suchen Sinn. Nachhaltigkeit ist dabei ein großes Wort, aber auch ein echtes Spannungsfeld: Die Branche ist gefordert, die Energiewende aktiv mitzugestalten – von grünen Gasen bis hin zur CO₂-neutralen Prozesskette. Aber nicht immer trifft der persönliche Anspruch auf eine Unternehmenskultur, die das auch (und nicht nur am Tag des Recruitings) lebt.

Dazu kommt der Faktor Vereinbarkeit. Die Arbeit ruft oft früh und bleibt abends länger. Schichtdienste, Reisetätigkeit, Monate mit Projektdruck sind selten mit dem sprichwörtlichen 9-to-5 vereinbar. Trotzdem – oder gerade deshalb – wächst die Sehnsucht vieler nach flexibleren Modellen, mobilen Konzepten, Teilzeit. Manche finden diese Inseln, andere erleben das als ewige Gratwanderung.


Fazit? Es gibt keins – aber viele Möglichkeiten

Manchmal, ganz im Ernst, fragt man sich: Ist das der sprichwörtliche „sichere Hafen“? Oder läuft man Gefahr, in Routine und Meetings zu versanden? Beides kann passieren – oder keins von beidem. Was viele unterschätzen: Inmitten der langen Prozesskette, den immer neuen Technologien, politischen Schwankungen und menschlichen Eigenarten lauert permanent Veränderung. Wer als Einsteiger nicht starr am Plan festhält, sondern auch mal die Seiten wechselt – fachlich, regional, im Team – wird es in der Energie- und Verfahrenstechnik nicht nur zu etwas bringen, sondern auch den eigenen Beruf immer wieder neu erfinden müssen.

Schön ist: Es ist kein leichter, aber ein lebendiger Weg. Und wenn man die Klischees der Branche beiseitelässt – ja, auch das „Ingenieurbüro-Grau“ – dann bleibt am Ende einer, der mitgestaltet. Mal als Planer, mal als Tüftler, mal als Vermittler und manchmal sogar als stiller Macher hinter den Kulissen. Klingt vielleicht pathetisch – aber ist eben manchmal auch einfach der Wahnsinn des Alltags.


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