Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Jobs

33 aktuelle Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Stellenangebote

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Physiker/in, Ingenieur/in o.ä. (w/m/d) - Verfahrens-, Energie‐, Nanostrukturtechnik - Entwicklung, Forschung, IT

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)Stuttgart

Sind Sie auf der Suche nach einer spannenden Gelegenheit in der Naturwissenschaft oder Ingenieurwissenschaft? Wir bieten eine Position, die Projektkoordination, Dokumentation und die Betreuung von Studierenden umfasst. Der ideale Kandidat hat ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Physik oder verwandten Ingenieurdisziplinen. Fachkenntnisse in Elektrochemie und organischer Chemie sind ebenso erforderlich wie Erfahrung in der Entwicklung von Batterien. Wir laden Sie ein, Teil unseres Teams zu werden und Ihre Expertise in einem innovativen Umfeld einzubringen. Bei Fragen zur Position (Kennziffer 2717) kontaktieren Sie bitte Maryam Nojabaee unter +49 711 6862 8067.
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Sachgebietsleiter*in (m/w/d) bei der Unteren Immissionsschutz-, Wasser- und Abfallwirtschaftsbehörde - NEU!

Stadt KölnKöln

Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt in Köln sucht dringend einen Sachgebietsleiter (m/w/d) für die Abteilung Immissionsschutz, Wasser- und Abfallwirtschaft. Mit über 60 Mitarbeitenden betreuen wir Gewerbe- und Industriebetriebe hinsichtlich umweltrelevanter Aspekte. Unser Ziel ist es, über 30.000 Betriebsstätten effektiv zu beraten, zu überwachen und Genehmigungen zu erteilen. Wir entwickeln innovative Konzepte und Projekte zur effizienten Bearbeitung von Abläufen. Zudem bewerten wir neue umweltrechtliche Regelungen und technische Fortschritte. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie den Umweltschutz aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Kantine Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Laboringenieurin/Laboringenieur Wasserstofftechnik und Anlagentechnik (w/m/d)

Technische Hochschule Würzburg-SchweinfurtSchweinfurt

Wir suchen eine Laboringenieurin oder einen Laboringenieur für Wasserstofftechnik und Anlagentechnik (w/m/d) in Vollzeit. Der Arbeitsplatz befindet sich in Schweinfurt und ist zunächst befristet bis zum 31.12.2027. Die Organisation des Laborbetriebs sowie die Planung und Projektierung von Versuchsaufbauten gehören zu Ihren Hauptaufgaben. Sie betreuen auch Studierende in ihren laborpraktischen Phasen und leiten spannende Forschungsprojekte. Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium in Maschinenbau, Chemieingenieurwesen oder Verfahrenstechnik. Bewerben Sie sich jetzt unter der Kennziffer: 08.2.754, um Teil unseres innovativen Teams zu werden!
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur*in (m/w/d) als Sachgebietsleitung in der Unteren Immissionsschutz-, Wasser- und Abfallwirtschaftsbehörde im Umwelt- und Verbraucherschutzamt

Stadt KölnKöln

Werden Sie Sachgebietsleiter (m/w/d) in der Unteren Immissionsschutz-, Wasser- und Abfallwirtschaftsbehörde in Köln! Diese verantwortungsvolle Position im Umwelt- und Verbraucherschutzamt bietet die Möglichkeit, mit über 60 Mitarbeitenden Gewerbe- und Industriebetriebe in allen Bereichen des Immissionsschutzes zu betreuen. Sie wirken aktiv an der umweltfreundlichen Entwicklung Kölner Betriebe mit, die über 30.000 Betriebsstätten umfassen. Ihre Aufgaben umfassen die fachliche Beratung, Überwachung und Genehmigung umweltrelevanter Prozesse. In Projekten gestalten Sie innovative Konzepte und bewerten rechtliche Herausforderungen. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie zum Umweltschutz in einer dynamischen Großstadt bei!
Gutes Betriebsklima Kantine Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Projektleitung Versorgungstechnik (m/w/d)

Stadtwerke Düsseldorf AGDüsseldorf

Als Projektmanager im technischen Bereich bist du verantwortlich für die umfassende Planung und Koordination von Projekten. Du arbeitest eng mit internen und externen Partnern zusammen, um effiziente Abläufe zu gewährleisten. Dabei behältst du stets Kosten, Termine und Ressourcen im Auge und überwachst die Bauausführung. Deine Aufgaben beinhalten die Qualitätssicherung von Ausschreibungen und die Mitwirkung bei Vergabeverhandlungen. Zudem engagierst du dich in Genehmigungsverfahren und arbeitest aktiv an der Risikominimierung. Ein Master- oder Diplomabschluss in Versorgungstechnik oder Maschinenbau bildet die Grundlage deiner Tätigkeit.
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Ingenieur:in Energietechnik für netznahe Dienstleistungen

enercity AGHannover

Wir suchen engagierte Ingenieur:innen mit einem Diplom oder Masterabschluss, idealerweise im Bereich Elektrotechnik/Energietechnik. Erste Erfahrungen in Vertrieb und Projektleitung sind von Vorteil. Ein Führerschein der Klasse B ist erforderlich. Bewerber:innen sollten über ein kundenorientiertes Auftreten, gutes Verhandlungsgeschick sowie hohe Flexibilität verfügen. Teamfähigkeit, Eigeninitiative und Konfliktmanagement sind entscheidend, um zielorientiert zu arbeiten. Bei uns erwartet dich ein unterstützendes Umfeld, in dem Teamwork über Hierarchien steht – gemeinsam zum Erfolg!
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Ingenieur:in Energietechnik für netznahe Dienstleistungen (m/w/d) - Projektmanagement, IT

enercity AGHanover

Als Ingenieur:in für netznahe Dienstleistungen übernimmst du eigenverantwortlich die Akquise von spannenden Dienstleistungsprojekten. Dabei analysierst du die spezifischen Bedürfnisse unserer Kunden und trägst aktiv zur Produktentwicklung bei. Du bist verantwortlich für die Realisierung der Projekte gemäß HOAI, unterstützt durch fundiertes Produkt- und Projektcontrolling. Zusätzlich kalkulierst du Angebote und nimmst an Ausschreibungsverfahren teil, um erfolgreich zu agieren. Sonderaufgaben bearbeitest du zur kontinuierlichen Optimierung deines Ergebnisbereichs. Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Ingenieurstudium, idealerweise in Elektrotechnik oder Energietechnik, sowie erste Projekt- und Vertriebserfahrung.
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Consultant (m/w/d) im Projektmanagement der Energiewende | #VE2502 - Consulting, Projektmanagement, IT

THOST Projektmanagement GmbHGöttingen

Gestalten Sie die Energiewende als Consultant (m/w/d) im Projektmanagement an Standorten wie Bremen, Hamburg oder Dresden. In dieser Rolle planen und steuern Sie innovative Kundenprojekte im Bereich Energietechnik und E-Technik. Zu Ihren Aufgaben gehören die technische Koordination sowie das Management von Lieferanten und Dienstleistern. Sie bringen ein erfolgreiches Ingenieurstudium mit und besitzen Erfahrung in der Kosten- und Terminsteuerung. Ihre EDV-Kenntnisse (MS Office, MS Project, SAP) sowie Ihre Kommunikationsstärke machen Sie zur idealen Kandidatin. Verhandlungssichere Deutschkenntnisse (C1-C2) und gute Englischkenntnisse runden Ihr Profil ab.
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Ingenieur / Projektleiter Energieanlagen Und Gaskraftwerke (M/W/D) - NEU!

Fichtner GmbH & Co. KGFrankfurt Main, Frankfurt

In unserem Team übernehmen Sie eine abwechslungsreiche Rolle, sei es als Projektingenieur, Projektleiter oder Engineering Manager. Sie beraten Kunden zu innovativen Anwendungen von Wasserstoff, Ammoniak und Methanol in Gasturbinen und Energieanlagen. Zudem steuern Sie eigenverantwortlich die Projektierung und Abwicklung von Gasturbinenkraftwerken mit grünen Kraftstoffen. Dazu gehört die Erstellung von Machbarkeitsstudien, Anlagenplanung und die Durchführung von Ausschreibungen. Sie planen und begleiten Neubauprojekte sowie Anlagenerweiterungen und stimmen sich eng mit multidisziplinären Teams ab. Durch technische und wirtschaftliche Beratung unterstützen Sie nationale und internationale Projekte in Zusammenarbeit mit Finanzierungs- und Juristenexperten.
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Ingenieur Als Projektleiter Für Energieanlagen Und Motorenkraftwerke (M/W/D) - NEU!

Fichtner GmbH & Co. KGStuttgart

FICHTNER ist seit 1922 eines der führenden Ingenieur- und Beratungsunternehmen, das spannende Projekte in Energie, Umwelt und erneuerbaren Energien realisiert. Wir verbinden die Vorteile eines Familienunternehmens mit Vielfalt und flachen Hierarchien. Unsere Ingenieure gestalten zusammen die Infrastruktur von morgen und profitieren von zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten. Aktuell suchen wir einen Projektleiter (m/w/d) für thermische Kraftwerksprojekte im Bereich Motorenkraftwerke. Sie übernehmen eigenverantwortlich die Beratung von Kunden zu H2, NH3 und MeOH im Kontext von Großmotoren. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie die Zukunft aktiv mit!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik wissen müssen

Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik wissen müssen

Energie- und Verfahrenstechnik: Berufseinstieg im Quandengemisch zwischen Innovation und Realität

Es beginnt selten mit einem Knall, sondern eher leise, fast beiläufig: der erste Schritt als Diplom-Ingenieur oder Diplom-Ingenieurin in der Energie- und Verfahrenstechnik. Wer hier landet, hat oft eine Geschichte. Von hitzigen Laborpraktika, durchwachten Nächten in der Lernphase und dem hehren Anspruch, Strom, Wärme oder Rohstoffe künftig nachhaltiger, effizienter, vielleicht ein wenig gerechter zu gewinnen. Nach dem Abschluss – sei es von der klassischen Technischen Universität oder dem praxisorientierten Studiengang – trifft man auf eine Arbeitswelt, die irgendwo zwischen Ingenieursromantik und Zeiterfassung tickt. So viel zur Einstimmung; jetzt zur Realität: Was wartet da draußen wirklich auf Berufseinsteiger, Wechselwillige oder jene, die nach einer neuen Richtung innerhalb der Branche suchen?


Was macht man da eigentlich? Zwischen Alltag, Technik und Bauchgefühl

Eine dieser klassischen Fragen auf Partys: „Und, was arbeitest du?“ – „Ich bin Diplom-Ingenieur, Energie- und Verfahrenstechnik.“ Meist geht dann das große Rätselraten los. Kein Wunder. Der Berufsalltag ist ein Patchwork aus Prozessentwicklung, Projektmanagement, Anlagenplanung, Betriebsoptimierung – irgendwo zwischen Schreibtisch, Werkshalle und manchmal auch dem Bauhelm auf dem Kopf. Die genauen Aufgaben hängen oft von der Branche ab: Energieerzeugung, Chemie, Umwelttechnik, Lebensmittel. Klar, mit digitalisierten Simulatoren, Berechnungstools und – für die Glücklichen – gelegentlicher Wissenschaft errechnet sich so manches Problem schneller. Aber: Papier ist geduldig, und oft leiden die elegantesten Ansätze an banalen Vorgaben, speckigen Konzernstrukturen oder Budgetgrenzen auf Excel-Basis.

Was viele unterschätzen: Im Berufsalltag regiert oft das Unerwartete – plötzliches Anlagenaus, Lieferengpässe, ein Anruf aus der Produktion um 3 Uhr morgens („Die Pumpe, sie läuft schon wieder nicht.“). Da hilft kein noch so cleveres Simulationsmodell. Entscheidend ist dann, wie man mit Unsicherheit, Team und Technik jongliert. Kurzum: Neugier, Hartnäckigkeit und eine Prise Improvisation sind im Alltag oft mehr wert als der diplomierte Perfektionismus.


Qualifikationen und Soft Skills: Was zählt, wenn’s drauf ankommt?

Fachwissen – logisch. Ohne solide Kenntnisse in Thermodynamik, Strömungslehre, Mess- und Regelungstechnik sowie den berühmten „Basics“ in Mathematik und Chemie wird das Leben als Energie- und Verfahrenstechniker:in haarig. (Das sage ich aus Überzeugung – eigene blutige Anfängerfehler inklusive.) Doch inzwischen sind es oft die weichen Faktoren, die wirklich zählen: Kommunikationsgeschick, ein Gespür für interdisziplinäre Zusammenarbeit und vor allem Belastbarkeit.

Was mir auffällt: Die digitale Wende macht auch vor den Energie- und Verfahrenstechniker:innen nicht Halt. Simulationen laufen heute in der Cloud; vernetzte Leitsysteme, Industrie 4.0, Fernwartung – da reicht das klassische Handwerkszeug nicht mehr aus. Wer neugierig geblieben ist und offen für digitale Werkzeuge, kann sich schnell abheben. Umgekehrt: Wer meint, mit dem Diplom allein sei der Zenit erreicht, landet schneller in der Versenkung der Routineaufgaben als ihm lieb ist. Klingt böse, ist aber leider oft so.


Gehalt: Zwischen Traum und Tarif – wie viel ist drin?

Jetzt aber Butter bei die Fische. Das Thema Gehalt ist das, worüber am wenigsten offen gesprochen wird – und gerade deshalb das Interessanteste. Die Spanne ist gewaltig. Beim Einstieg – handfest nach Abschluss, ohne exklusive Praktika oder Vitamin B – liegt man in vielen Regionen Deutschlands zwischen 48.000 € und 55.000 € brutto im Jahr. In München, Frankfurt oder Hamburg geht es mit Glück auch darüber – dort schluckt aber die Miete einen Gutteil des Ingenieurslohns. In Ostdeutschland oder ländlichen Gebieten kann man (leider) schon mal mit 15–20 % weniger rechnen.

Apropos Branche: In der klassischen Energiewirtschaft und bei Chemiekonzernen sind die Einstiegsgehälter oft stabil und tariflich eingebettet. Anders sieht es aus, wenn man in kleine Ingenieurbüros, Start-ups oder in die Umwelttechnik einsteigt – hier sollte man Verhandlungsgeschick oder zumindest gute Nerven mitbringen. Und die steilen Gehaltssteigerungen? Wird man Projektleiter, Fachspezialist oder rutscht gar ins obere Management, klettert das Gehalt nach drei bis fünf Jahren gerne einmal in Richtung 70.000 € – in Konzernen auch mehr. Aber so eine Entwicklung kommt nicht von allein; das ist kein Selbstläufer, sondern eine Mischung aus Fleiß, Netzwerk, Weiterbildung und – ja, auch: Glück.


Chancen, Stolpersteine und der Tanz auf dem Arbeitsmarkt

Die rote Lampe leuchtet wieder auf: Fachkräftemangel, überall propagiert. Stimmt auch – jedenfalls auf dem Papier. Bewerber:innen haben häufig die Wahl, Angebote flattern ins digitale Postfach. Aber: Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen „Talent gesucht“ und „Traumjob garantiert“. Viele Stellen sind für Menschen mit erstem Abschluss und begrenzter Praxiserfahrung ein harter Brocken – weil Wunschprofile oft mit einer Liste an Anforderungen gespickt sind, die kaum ein Mensch erfüllen kann.

Worauf es daher ankommt, besonders für Einsteiger oder Umsteiger: Keine Angst vor Umwegen. Viele Lebensläufe, die in der Energie- und Verfahrenstechnik landen, sind keine stromlinienförmigen Idealkarrieren. Quer-Einstieg über Praktika, Werkstudentenstellen, Branchensprünge – alles kein Makel, sondern Normalität, gerade im Zeitalter rapider technischer Entwicklungen.

Viele Unternehmen setzen auf Weiterbildungsbereitschaft – mehr noch: Ohne kontinuierliches Lernen bleibt der Karriereaufzug stehen. Ob Zertifikate zu Energieaudits, zusätzliche Studiengänge oder das immer wichtiger werdende Wissen über regulatorische Fragen im Klima- und Umweltrecht: Wer flexibel bleibt, kann sich eine Nische erobern, in der nicht alle wildern wollen.


Alltag versus Ideal: Gesellschaft, Nachhaltigkeit und die Balance im Beruf

Viele, die in die Energie- und Verfahrenstechnik gehen, verbindet ein: Sie wollen mehr als nur Anlagen planen. Sie suchen Sinn. Nachhaltigkeit ist dabei ein großes Wort, aber auch ein echtes Spannungsfeld: Die Branche ist gefordert, die Energiewende aktiv mitzugestalten – von grünen Gasen bis hin zur CO₂-neutralen Prozesskette. Aber nicht immer trifft der persönliche Anspruch auf eine Unternehmenskultur, die das auch (und nicht nur am Tag des Recruitings) lebt.

Dazu kommt der Faktor Vereinbarkeit. Die Arbeit ruft oft früh und bleibt abends länger. Schichtdienste, Reisetätigkeit, Monate mit Projektdruck sind selten mit dem sprichwörtlichen 9-to-5 vereinbar. Trotzdem – oder gerade deshalb – wächst die Sehnsucht vieler nach flexibleren Modellen, mobilen Konzepten, Teilzeit. Manche finden diese Inseln, andere erleben das als ewige Gratwanderung.


Fazit? Es gibt keins – aber viele Möglichkeiten

Manchmal, ganz im Ernst, fragt man sich: Ist das der sprichwörtliche „sichere Hafen“? Oder läuft man Gefahr, in Routine und Meetings zu versanden? Beides kann passieren – oder keins von beidem. Was viele unterschätzen: Inmitten der langen Prozesskette, den immer neuen Technologien, politischen Schwankungen und menschlichen Eigenarten lauert permanent Veränderung. Wer als Einsteiger nicht starr am Plan festhält, sondern auch mal die Seiten wechselt – fachlich, regional, im Team – wird es in der Energie- und Verfahrenstechnik nicht nur zu etwas bringen, sondern auch den eigenen Beruf immer wieder neu erfinden müssen.

Schön ist: Es ist kein leichter, aber ein lebendiger Weg. Und wenn man die Klischees der Branche beiseitelässt – ja, auch das „Ingenieurbüro-Grau“ – dann bleibt am Ende einer, der mitgestaltet. Mal als Planer, mal als Tüftler, mal als Vermittler und manchmal sogar als stiller Macher hinter den Kulissen. Klingt vielleicht pathetisch – aber ist eben manchmal auch einfach der Wahnsinn des Alltags.


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