Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Jobs

11 aktuelle Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Stellenangebote

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Physiker/in, Ingenieur/in o.ä. (w/m/d) - Verfahrens-, Energie‐, Nanostrukturtechnik - NEU!

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)Stuttgart

Die Herausforderungen der modernen Energieversorgung erfordern dringende Maßnahmen zur Emissionsreduzierung und zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien. Das Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nimmt eine Schlüsselrolle ein, um diesen Wandel aktiv mitzugestalten. In unserer Abteilung für Elektrochemische Energietechnik entwickeln wir innovative Lösungen, die erneuerbare Energien aus Sonne und Wind effizient nutzen. Elektrochemische Reaktoren und Speichertechnologien sind entscheidend, um zukunftsfähige Energiequellen zu erschließen. Wir engagieren uns für nachhaltige Fortschritte, die unserer Gesellschaft zugutekommen. Gemeinsam gestalten wir die Energiezukunft – für eine saubere und effiziente Umwelt.
Vollzeit weitere Benefits
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Project Lead Energie- und thermische Prozesstechnik (m/w/d)

enable energy solutions GmbHBad Rothenfelde, Voll Remote, Erpen

Als Project Lead in der Energie- und thermischen Prozesstechnik (m/w/d) sind Sie verantwortlich für die Planung innovativer Energieanlagen und -systeme. Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten zur Leitung interdisziplinärer Teams und die Koordination komplexer Projekte in der industriellen Transformation. Achten Sie auf die Einhaltung von Kosten-, Qualitäts- und Terminvorgaben, während Sie Ergebnisse professionell präsentieren. Ihre Expertise in der technischen Auslegung von energietechnischen Systemen trägt zu erfolgreichen Transformationsmaßnahmen bei. Entwickeln Sie effektive Steuerungs- und Regelungskonzepte, um Prozesse zu optimieren. Zusätzlich führen Sie Vergabeverhandlungen und übernehmen die Verantwortung für Inbetriebnahmen.
Homeoffice Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Project Lead Energie- und thermische Prozesstechnik (m/w/d)

enable energy solutions GmbHBad Rothenfelde

Als Project Lead in der Energie- und thermischen Prozesstechnik verantwortest du die Planung innovativer Energieanlagen. Du leitest ein interdisziplinäres Team und koordinierst alle Projektphasen, um Transformationsmaßnahmen im industriellen Sektor erfolgreich umzusetzen. Dabei achtest du auf die Einhaltung von Kosten-, Qualitäts- und Terminvorgaben. Eine zentrale Aufgabe ist die Erstellung von Präsentationen und die verständliche Vermittlung von Konzepten an unsere Kunden. Zudem entwickelst du technische Auslegungen für energietechnische Systeme und führst Vergabeverhandlungen mit Lieferanten. Deine Expertise kommt auch bei der Vorbereitung und Durchführung von Inbetriebnahmen entscheidend zum Tragen.
Festanstellung Gutes Betriebsklima Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Physiker/in, Ingenieur/in Maschinenbau, Verfahrenstechnik o.ä. (w/m/d): Fahrzeugklimatisierung - NEU!

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)Göttingen

Im Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik am DLR in Göttingen steht die Abteilung Bodengebundene Fahrzeuge im Fokus innovativer Forschung. Hier untersuchen Experten die Außenaerodynamik, Aeroakustik und Lärmimmission von Straßen- und Schienenfahrzeugen. Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung eines prototypischen thermischen Komfort-Mannequins sowie innovativer Belüftungstechniken für Flugzeug- und Schienenfahrzeugkabinen. Ziel ist es, Luftqualität, thermischen Komfort und Energieverbrauch signifikant zu optimieren. Darüber hinaus werden optische und sensorbasierte Messtechniken entwickelt, um entscheidende Daten zu erfassen. Durch weltweit einzigartige Experimente in hochmodernen Versuchsanlagen wird wegweisende Forschung betrieben.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Senior Projektentwickler Erneuerbare Energien (m/w/d)

RheinEnergie AGKöln

Wir suchen einen Senior Projektentwickler (m/w/d) für Erneuerbare Energien am Standort Köln. In dieser Schlüsselposition verantworten Sie den Ausbau unseres Erzeugungsportfolios, insbesondere im Bereich Großbatteriespeicher. Ihre Aufgaben umfassen die Identifizierung, Akquirierung sowie die Planung und Entwicklung dieser Speicherlösungen. Zudem analysieren Sie potenzielle Standorte für Batteriespeicherprojekte und deren Eignung in Verbindung mit Fotovoltaik- oder Windenergieprojekten. Wichtig sind auch Potenzialanalysen, Micrositing und Netzanschlussprüfungen sowie raumordnerische Aspekte. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der erneuerbaren Energien mit uns!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Work-Life-Balance Jobticket – ÖPNV Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur:in Energietechnik für netznahe Dienstleistungen

enercity Netz GmbHHannover

Werde Ingenieur:in Energietechnik und unterstütze netznahe Dienstleistungen! In dieser Schlüsselposition übernimmst du eigenverantwortlich die Akquise und Entwicklung von Dienstleistungsprojekten. Dabei analysierst du die spezifischen Bedürfnisse unserer Kund:innen und optimierst bestehende Angebote. Verantwortlich für alle Leistungsphasen nach HOAI, sorgst du für ein effektives Projekt- und Produktcontrolling. Gleichzeitig erstellst du Kalkulationen und Angebote und nimmst aktiv an Ausschreibungen teil. In einem dynamischen Team bieten wir dir die Möglichkeit, dich weiterzuentwickeln – unabhängig von Geschlecht oder Herkunft, wichtig ist deine Passion und kulturelle Passung.
Festanstellung Work-Life-Balance Parkplatz Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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TGA-Ingenieur*in (m/w/d) im Projekt Klimaschutz-Sofortmaßnahmen

Kirchenverwaltung der Evangelischen Kirche in Hessen und NassauDarmstadt

Unsere Zusammenarbeit mit regionalen Bau-Teams und Kirchenarchitekt*innen fokussiert sich auf effektive Klimaschutz-Sofortmaßnahmen. Durch Wirtschaftlichkeitsanalysen, technische Kommunikation und Ortsbegehungen fördern wir nachhaltige Techniken. Wir bieten umfassende Mediation zwischen Kirchengemeinden und Projektbeteiligten und beantworten sämtliche Fragen zu Klimaschutz und technischen Systemen. Unsere Experten führen Ortstermine zur Begutachtung und Abnahme durch und evaluieren die Treibhausgasminderungen. Darüber hinaus erstellen wir energiekonzeptionelle Entwurfpläne und sorgen für die Sicherstellung öffentlicher Fördermittel. Bewerber sollten über einen Fachhochschulabschluss oder vergleichbare Qualifikationen sowie mehrjährige Erfahrung in der Branche verfügen.
Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur*in / Projektmanager*in (m/w/d) im Dokumentenmanagement der Energiewende | #VE2611 - NEU!

THOST Projektmanagement GmbHBerlin

Als Ingenieurin oder Projektmanagerin im Dokumentenmanagement der Energiewende steuern Sie wichtige Prozesse in Berlin, Bremen oder Nürnberg. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Entwicklung und Umsetzung effizienter Dokumentenmanagementprozesse sowie die Vereinheitlichung von Workflows. Sie fungieren als zentrale Schnittstelle im Projektteam und optimieren wirtschaftlich alle Abläufe. Zudem führen Sie Plausibilitätsprüfungen technischer Planungen durch und erstellen redaktionelle Prüfungen. Ein erfolgreich abgeschlossenes Ingenieurstudium oder Wirtschaftsingenieurwesen ist Voraussetzung, ebenso wie fundierte Kenntnisse in Office 365 und relevanten Software-Tools. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Energiewende aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Homeoffice Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Consultant (m/w/d) im Projektmanagement der Energiewende | #VE2602 - NEU!

THOST Projektmanagement GmbHHamburg

Sie suchen eine spannende Herausforderung als Consultant (m/w/d) im Projektmanagement der Energiewende? In dieser Position planen und steuern Sie Kundenprojekte im Bereich Energietechnik. Ihre Aufgaben umfassen die technische Koordination sowie das Risiko- und Stakeholdermanagement. Ein erfolgreich abgeschlossenes Ingenieurstudium ist Voraussetzung, idealerweise besitzen Sie Erfahrung in der Termin- und Kostensteuerung. Zudem sollten Sie über EDV-Kenntnisse in MS Office, MS Project und SAP verfügen. Profitieren Sie von einem attraktiven Arbeitsumfeld und gestalten Sie die Energiewende aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Homeoffice Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Leitung des Amtes für Planung, Bau und Umwelt (w/m/d) (Architekt / Bauleiter / Bauingenieur / Stadtplaner o. ä.) - NEU!

Stadt Mörfelden-WalldorfNiederdorla

Ab dem 1. Juli 2026 suchen wir eine engagierte Leitung (w/m/d) für das Amt für Planung, Bau und Umwelt. Diese unbefristete Vollzeitstelle richtet sich an qualifizierte Architekten, Bauleiter, Bauingenieure oder Stadtplaner. Unser Amt trägt entscheidend zur nachhaltigen Stadtentwicklung und zur Aufrechterhaltung der städtischen Infrastruktur bei. Zu den Aufgaben gehören Hoch- und Tiefbau, Energiemanagement und Stadtplanung. Zusätzlich sind Brandschutz, Wohnungsverwaltung und Reinigungsdienste in unserem Verantwortungsbereich. Bewerben Sie sich und gestalten Sie aktiv die Zukunft unserer Stadt mit!
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik wissen müssen

Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur Energie- und Verfahrenstechnik wissen müssen

Energie- und Verfahrenstechnik: Berufseinstieg im Quandengemisch zwischen Innovation und Realität

Es beginnt selten mit einem Knall, sondern eher leise, fast beiläufig: der erste Schritt als Diplom-Ingenieur oder Diplom-Ingenieurin in der Energie- und Verfahrenstechnik. Wer hier landet, hat oft eine Geschichte. Von hitzigen Laborpraktika, durchwachten Nächten in der Lernphase und dem hehren Anspruch, Strom, Wärme oder Rohstoffe künftig nachhaltiger, effizienter, vielleicht ein wenig gerechter zu gewinnen. Nach dem Abschluss – sei es von der klassischen Technischen Universität oder dem praxisorientierten Studiengang – trifft man auf eine Arbeitswelt, die irgendwo zwischen Ingenieursromantik und Zeiterfassung tickt. So viel zur Einstimmung; jetzt zur Realität: Was wartet da draußen wirklich auf Berufseinsteiger, Wechselwillige oder jene, die nach einer neuen Richtung innerhalb der Branche suchen?


Was macht man da eigentlich? Zwischen Alltag, Technik und Bauchgefühl

Eine dieser klassischen Fragen auf Partys: „Und, was arbeitest du?“ – „Ich bin Diplom-Ingenieur, Energie- und Verfahrenstechnik.“ Meist geht dann das große Rätselraten los. Kein Wunder. Der Berufsalltag ist ein Patchwork aus Prozessentwicklung, Projektmanagement, Anlagenplanung, Betriebsoptimierung – irgendwo zwischen Schreibtisch, Werkshalle und manchmal auch dem Bauhelm auf dem Kopf. Die genauen Aufgaben hängen oft von der Branche ab: Energieerzeugung, Chemie, Umwelttechnik, Lebensmittel. Klar, mit digitalisierten Simulatoren, Berechnungstools und – für die Glücklichen – gelegentlicher Wissenschaft errechnet sich so manches Problem schneller. Aber: Papier ist geduldig, und oft leiden die elegantesten Ansätze an banalen Vorgaben, speckigen Konzernstrukturen oder Budgetgrenzen auf Excel-Basis.

Was viele unterschätzen: Im Berufsalltag regiert oft das Unerwartete – plötzliches Anlagenaus, Lieferengpässe, ein Anruf aus der Produktion um 3 Uhr morgens („Die Pumpe, sie läuft schon wieder nicht.“). Da hilft kein noch so cleveres Simulationsmodell. Entscheidend ist dann, wie man mit Unsicherheit, Team und Technik jongliert. Kurzum: Neugier, Hartnäckigkeit und eine Prise Improvisation sind im Alltag oft mehr wert als der diplomierte Perfektionismus.


Qualifikationen und Soft Skills: Was zählt, wenn’s drauf ankommt?

Fachwissen – logisch. Ohne solide Kenntnisse in Thermodynamik, Strömungslehre, Mess- und Regelungstechnik sowie den berühmten „Basics“ in Mathematik und Chemie wird das Leben als Energie- und Verfahrenstechniker:in haarig. (Das sage ich aus Überzeugung – eigene blutige Anfängerfehler inklusive.) Doch inzwischen sind es oft die weichen Faktoren, die wirklich zählen: Kommunikationsgeschick, ein Gespür für interdisziplinäre Zusammenarbeit und vor allem Belastbarkeit.

Was mir auffällt: Die digitale Wende macht auch vor den Energie- und Verfahrenstechniker:innen nicht Halt. Simulationen laufen heute in der Cloud; vernetzte Leitsysteme, Industrie 4.0, Fernwartung – da reicht das klassische Handwerkszeug nicht mehr aus. Wer neugierig geblieben ist und offen für digitale Werkzeuge, kann sich schnell abheben. Umgekehrt: Wer meint, mit dem Diplom allein sei der Zenit erreicht, landet schneller in der Versenkung der Routineaufgaben als ihm lieb ist. Klingt böse, ist aber leider oft so.


Gehalt: Zwischen Traum und Tarif – wie viel ist drin?

Jetzt aber Butter bei die Fische. Das Thema Gehalt ist das, worüber am wenigsten offen gesprochen wird – und gerade deshalb das Interessanteste. Die Spanne ist gewaltig. Beim Einstieg – handfest nach Abschluss, ohne exklusive Praktika oder Vitamin B – liegt man in vielen Regionen Deutschlands zwischen 48.000 € und 55.000 € brutto im Jahr. In München, Frankfurt oder Hamburg geht es mit Glück auch darüber – dort schluckt aber die Miete einen Gutteil des Ingenieurslohns. In Ostdeutschland oder ländlichen Gebieten kann man (leider) schon mal mit 15–20 % weniger rechnen.

Apropos Branche: In der klassischen Energiewirtschaft und bei Chemiekonzernen sind die Einstiegsgehälter oft stabil und tariflich eingebettet. Anders sieht es aus, wenn man in kleine Ingenieurbüros, Start-ups oder in die Umwelttechnik einsteigt – hier sollte man Verhandlungsgeschick oder zumindest gute Nerven mitbringen. Und die steilen Gehaltssteigerungen? Wird man Projektleiter, Fachspezialist oder rutscht gar ins obere Management, klettert das Gehalt nach drei bis fünf Jahren gerne einmal in Richtung 70.000 € – in Konzernen auch mehr. Aber so eine Entwicklung kommt nicht von allein; das ist kein Selbstläufer, sondern eine Mischung aus Fleiß, Netzwerk, Weiterbildung und – ja, auch: Glück.


Chancen, Stolpersteine und der Tanz auf dem Arbeitsmarkt

Die rote Lampe leuchtet wieder auf: Fachkräftemangel, überall propagiert. Stimmt auch – jedenfalls auf dem Papier. Bewerber:innen haben häufig die Wahl, Angebote flattern ins digitale Postfach. Aber: Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen „Talent gesucht“ und „Traumjob garantiert“. Viele Stellen sind für Menschen mit erstem Abschluss und begrenzter Praxiserfahrung ein harter Brocken – weil Wunschprofile oft mit einer Liste an Anforderungen gespickt sind, die kaum ein Mensch erfüllen kann.

Worauf es daher ankommt, besonders für Einsteiger oder Umsteiger: Keine Angst vor Umwegen. Viele Lebensläufe, die in der Energie- und Verfahrenstechnik landen, sind keine stromlinienförmigen Idealkarrieren. Quer-Einstieg über Praktika, Werkstudentenstellen, Branchensprünge – alles kein Makel, sondern Normalität, gerade im Zeitalter rapider technischer Entwicklungen.

Viele Unternehmen setzen auf Weiterbildungsbereitschaft – mehr noch: Ohne kontinuierliches Lernen bleibt der Karriereaufzug stehen. Ob Zertifikate zu Energieaudits, zusätzliche Studiengänge oder das immer wichtiger werdende Wissen über regulatorische Fragen im Klima- und Umweltrecht: Wer flexibel bleibt, kann sich eine Nische erobern, in der nicht alle wildern wollen.


Alltag versus Ideal: Gesellschaft, Nachhaltigkeit und die Balance im Beruf

Viele, die in die Energie- und Verfahrenstechnik gehen, verbindet ein: Sie wollen mehr als nur Anlagen planen. Sie suchen Sinn. Nachhaltigkeit ist dabei ein großes Wort, aber auch ein echtes Spannungsfeld: Die Branche ist gefordert, die Energiewende aktiv mitzugestalten – von grünen Gasen bis hin zur CO₂-neutralen Prozesskette. Aber nicht immer trifft der persönliche Anspruch auf eine Unternehmenskultur, die das auch (und nicht nur am Tag des Recruitings) lebt.

Dazu kommt der Faktor Vereinbarkeit. Die Arbeit ruft oft früh und bleibt abends länger. Schichtdienste, Reisetätigkeit, Monate mit Projektdruck sind selten mit dem sprichwörtlichen 9-to-5 vereinbar. Trotzdem – oder gerade deshalb – wächst die Sehnsucht vieler nach flexibleren Modellen, mobilen Konzepten, Teilzeit. Manche finden diese Inseln, andere erleben das als ewige Gratwanderung.


Fazit? Es gibt keins – aber viele Möglichkeiten

Manchmal, ganz im Ernst, fragt man sich: Ist das der sprichwörtliche „sichere Hafen“? Oder läuft man Gefahr, in Routine und Meetings zu versanden? Beides kann passieren – oder keins von beidem. Was viele unterschätzen: Inmitten der langen Prozesskette, den immer neuen Technologien, politischen Schwankungen und menschlichen Eigenarten lauert permanent Veränderung. Wer als Einsteiger nicht starr am Plan festhält, sondern auch mal die Seiten wechselt – fachlich, regional, im Team – wird es in der Energie- und Verfahrenstechnik nicht nur zu etwas bringen, sondern auch den eigenen Beruf immer wieder neu erfinden müssen.

Schön ist: Es ist kein leichter, aber ein lebendiger Weg. Und wenn man die Klischees der Branche beiseitelässt – ja, auch das „Ingenieurbüro-Grau“ – dann bleibt am Ende einer, der mitgestaltet. Mal als Planer, mal als Tüftler, mal als Vermittler und manchmal sogar als stiller Macher hinter den Kulissen. Klingt vielleicht pathetisch – aber ist eben manchmal auch einfach der Wahnsinn des Alltags.


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