Betriebswirt Bauwirtschaft Jobs

54 aktuelle Betriebswirt Bauwirtschaft Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Projektleiter Windenergie (Bau) / Baumanager Wind / Construction Manager (m/w/d)

ENOVA Power GmbHHamburg, Bünde

ENOVA ist einer der größten Onshore-Windenergie-Betreiber in Deutschland mit 1 GW in Betrieb, was einer Stromversorgung für rund eine Million Haushalte entspricht. Bis 2030 plant das Unternehmen, seine Kapazitäten auf 3 GW auszubauen und 5 Milliarden Euro an Assets under Management zu erreichen. Du übernimmst die Gesamtverantwortung für die Realisierung der Windparks, von der Planung bis zur Inbetriebnahme. Eigenständig steuerst du komplexe Bauprojekte und garantierst die Einhaltung von Terminen, Budget und Qualität. Zudem führst und koordinierst du interne sowie externe Projektbeteiligte, einschließlich Fachplanern und Bauunternehmen. Deine Entscheidungsfreude in kritischen Phasen sorgt dafür, dass es keinen Stillstand gibt.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Digital Solutions Architekt (m/w/d) im Bereich Windkraft

Max Bögl Wind AGSengenthal, Neumarkt Oberpfalz

Die Firmengruppe Max Bögl zählt mit über 7.000 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen der deutschen Bauindustrie. Unser Jahresumsatz von mehr als 2,5 Milliarden Euro spiegelt unsere Kompetenz in Bau, Technologie und Dienstleistungen wider. Wir bieten innovative Lösungen in Bereichen wie Windkraft, digitale Prozessoptimierung und Microsoft Power Apps. Durch Gruppencoaching und umfassende Schulungen fördern wir die persönliche und berufliche Entwicklung unserer Mitarbeiter. Entdecken Sie Ihre Karrierechancen bei Max Bögl und gestalten Sie die Zukunft des Bauens mit uns. Besuchen Sie Step Stone.de für aktuelle Stellenangebote und wertvolle Karrieretipps!
Corporate Benefit Max Bögl Wind AG Vollzeit weitere Benefits
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Servicetechniker für Photovoltaik-Freiflächenanlagen (m/w/d)

Sunovis GmbHHalle Saale

Die Sunovis GmbH ist Ihr kompetenter Full-Service-Partner für nachhaltige Photovoltaik-Projekte. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung und modernster Technologie plant und realisiert das Unternehmen effiziente Solarparks. Wir transformieren gemeinsam mit Gemeinden, Landbesitzern und Unternehmen ungenutzte Flächen in leistungsstarke Energiequellen. Unsere fundierten Finanzierungsmodelle garantieren langfristige wirtschaftliche Perspektiven. Wir suchen Elektriker (m/w/d) oder Elektroinstallateure (m/w/d) mit Kenntnissen in der PV-Anlagentechnik. Unterstützen Sie uns dabei, die Energiewende aktiv mitzugestalten und profitieren Sie von einem starken Partnernetzwerk.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Techniker/-in für den Bereich Sanitär, Heizung und Klima

Stadt FriedrichshafenFriedrichshafen

Das Amt für Hochbau und Gebäudemanagement sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Techniker/-in für Sanitär, Heizung und Klima (m/w/d). Sie kümmern sich um die technische Betreuung von über 280 städtischen Gebäuden, darunter Schulen, Kindergärten und Bäder. Zu Ihren Aufgaben gehört die Begehung und Instandsetzung technischer Anlagen. Sie sind verantwortlich für die Planung und den Betrieb dieser Systeme. Ihr Beitrag ist entscheidend für die Effizienz und Sicherheit der städtischen Infrastruktur. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines dynamischen Teams im Gebäudemanagement!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Fahrtkosten-Zuschuss Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Stadt Friedrichshafen Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Referent - Wirtschaftsingenieur, Ingenieur Fachrichtung Elektrotechnik, Energietechnik, Energiewirtschaft o. ä. (m/w/d) Technik und Entwicklung - Energieversorger

Elektrizitätswerk Mittelbaden AG & Co. KGOffenburg

Unser Team unterstützt Sie umfassend bei Digitalisierungsinitiativen und der Weiterentwicklung interner Prozesse. Wir erstellen professionelle Präsentationen, Entscheidungsvorlagen und Managementunterlagen, die auf Ihre Zielgruppen abgestimmt sind. Unser fokusiertes Arbeiten ermöglicht es uns, komplexe technische Sachverhalte verständlich aufzubereiten. Wir koordinieren bereichsübergreifende Abstimmungen und strategische Themen mit Leichtigkeit. Zudem sorgen wir für eine strukturierte und effiziente Organisation im Bereich der technischen Geschäftsführung. Profitieren Sie von unserem Angebot, das unter anderem eine vergünstigte Sport-Flatrate und betriebliche Altersvorsorge umfasst.
Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Senior Projektleiter:in Bau Windkraft-, Photovoltaik- und BESS-Anlagen

Verbund AGBerlin

Als führendes Energieunternehmen in Österreich setzt VERBUND auf erneuerbare Energien wie Wasser, Wind und Sonne. Unsere Vision ist es, grünen Wasserstoff als Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Zukunft voranzutreiben. Mit innovativen Lösungen und umweltfreundlichen Projekten gestalten wir aktiv die Energiewende. Profitieren Sie von unserer Expertise in der Energiebranche und entdecken Sie Möglichkeiten, um umweltbewusst zu handeln. Wir bieten umfassende Informationen zu Karriereoptionen, Gehaltsdaten und wertvollen Tipps für Ihren Traumjob. Besuchen Sie Step Stone.de, um Ihre Zukunft nachhaltig zu gestalten und alle Vorteile zu nutzen.
Erfolgsbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
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Bauingenieur Siedlungswasserwirtschaft / Versorgungstechnik / Verfahrenstechnik (m/w/d)

Wasserversorgungsverband Tecklenburger LandIbbenbüren

Ein abgeschlossenes Studium in Siedlungswasserwirtschaft oder verwandten Bereichen ist Voraussetzung für diese Position. Mehrjährige Erfahrung in Fachfirmen oder Ingenieurbüros ist unerlässlich, idealerweise auch in der Wasserversorgung. Fundierte Kenntnisse im Vertrags- und Vergaberecht, einschließlich VOB und BGB, sind erforderlich. Sehr gute IT-Kenntnisse in Ausschreibung und Angebotsauswertung sowie Erfahrung mit GIS sind wünschenswert. Sie profitieren von einem angenehmen Arbeitsklima mit flexiblen Arbeitszeiten und einem modernen Arbeitsplatz. Zusätzlich gibt es 30 Tage Urlaub, eine arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente und Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung für Ihr berufliches Wachstum.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter:in (m/w/d) Anlagenbau Umwelt-/ Energietechnik

STRABAG Umwelttechnik GmbHDresden

Werde Teil von STRABAG, einem globalen Netzwerk mit über 86.000 Expert:innen, und gestalte innovative Bauprojekte in diversen Bereichen. Setze deine individuellen Stärken ein und denke Bauen neu. Jetzt bewerben für die vollständige Stellenbeschreibung!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Bachelor / Diplom (FH) Bau-, Wasserbauwesen, Forstwirtschaft, Umwelt- und Verfahrenstechnik oder vergleichbar (w/m/d)

Regierungspräsidium FreiburgFreiburg Breisgau

Das Regierungspräsidium Freiburg ist eine zentrale Behörde mit etwa 1.700 Mitarbeitenden und spielt eine entscheidende Rolle zwischen Ministerien und kommunalen Ämtern. Im Herzen des Dreiländerecks in Freiburg erstreckt sich der Regierungsbezirk von Straßburg bis Basel, was vielfältige Arbeitsmöglichkeiten bietet. Die Behörde bietet Expertise in Bereichen wie Bautechnik, EDV und Baumkontrolle. Um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, empfiehlt sich die Nutzung von Jobagenten auf Step Stone.de. Hier finden Sie maßgeschneiderte Stellenanzeigen sowie wertvolle Gehaltsdaten und Karrieretipps. Gestalten Sie Ihre Zukunft mit einer Karriere beim Regierungspräsidium Freiburg!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter / Oberbauleiter (w/m/d) Energietechnik – Umspannwerke & BESS

Drees & Sommer SEHamburg, Berlin, Leipzig, Frankfurt, Stuttgart, München, Köln

Als wichtiger Koordinator in Umspannwerken und Batteriespeicherprojekten (BESS) gewährleisten Sie einen reibungslosen Ablauf der Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen. Ihre Aufgaben umfassen die Überwachung und Steuerung von Bauleistungen an Betriebsgebäuden, Kabeltrassen und Stahlbaukonstruktionen. Sie begleiten die Errichtung und Inbetriebnahme von Batteriespeichersystemen und koordinieren die Zusammenarbeit mit Fremdfirmen. Zudem stellen Sie die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und technischen Regelwerken sicher. Die Dokumentation des Baufortschritts, inklusive Fotodokumentation, ist ebenfalls Teil Ihrer Verantwortung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium in Elektrotechnik oder Bauingenieurwesen.
Work-Life-Balance Erfolgsbeteiligung Jobrad Firmenwagen Einkaufsrabatte Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Betriebswirt Bauwirtschaft wissen müssen

Betriebswirt Bauwirtschaft Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Betriebswirt Bauwirtschaft wissen müssen

Betriebswirt/in (FH) in der Bauwirtschaft: Ein Beruf zwischen Zahlen, Erwartungen und Baustellenrealität

Wer sich als Betriebswirt oder Betriebswirtin (FH) in die Bauwirtschaft wagt – klassisch als „Zauberer mit Excel-Tabelle und Baustellenhelm“ belächelt –, steht vor einer Realität, die weitaus ambivalenter ausfällt, als es die gewöhnlichen Broschüren suggerieren. Nein, man jongliert nicht einfach nur mit Angeboten und Rechnungsläufen. Und ganz sicher hat man im Alltag viel häufiger Betonstaub an den Schuhen als Schmieröl am Hemdkragen. Fast hätte ich selbst bei meinem Berufseinstieg gedacht: „Ach, Bürokrat mit Baubezug – wie schwer kann das schon sein?“ Doch dann – die erste Kostenexplosion, ein Bauherr mit Geduld wie ein Sack Flöhe, gefolgt von der Feststellung, dass in dieser Branche bis heute gefühlte 60 Prozent per Telefon geregelt werden. Wer was anderes erwartet, den möchte ich vorwarnen: Baustellenromantik trifft auf Kalkulation – und das an manchem Tag gleichzeitig.


Berufspraxis: Aufgaben, die den Puls hochtreiben (und manchmal das Blut auch)

Ein typischer Arbeitstag? Gibt es nicht. Heute Abstimmung mit Auftraggebern und Architekten (Stichwort: Wer plant, zahlt, verantwortet?) – morgen Umsatzprognosen und die Frage: Warum stimmt die Kalkulation nicht mit dem, was auf der Baustelle geschieht, überein? Gerne wird unterschätzt, dass der Begriff „Betriebswirt“ hier mehr bedeutet als reine Zahlenakrobatik. Es geht um Schnittstellenmanagement pur. Technisches Verständnis? Pflicht. Kommunikationsstärke? Wer darauf keine Lust hat, ist hier falsch. Denn: Die Bauwirtschaft arbeitet vernetzt – zwischen Projektleitung, Bauleitung, Einkauf und Personalplanung. Mal ehrlich, den perfekten Plan gibt’s nie – aber gutes Bauchgefühl dafür, wo’s im Ablauf brennt, wird zum wichtigsten Tool.


Qualifikationen und Trägheiten: Zwischen Fachwissen und Alltagsfrust

Was wird eigentlich verlangt? Die Liste liest sich wie eine Checkliste fürs Unmögliche: betriebswirtschaftlich denken, technische Grundkenntnisse parat haben, Vergaberecht nicht nur kennen, sondern auch anwenden, gelegentlich mal mit IT-Lösungen jonglieren – und idealerweise parallel noch Baustellenerfahrung mitbringen. Mir begegnen immer wieder Berufseinsteiger, die beeindruckende digitale Tools, Datenbanken und Apps im Gepäck haben – und dann an Bauleitern scheitern, die seit Jahrzehnten alles per Papier und Bleistift dokumentieren. Tja, Digitalisierung? Ja, ein Riesenthema, aber noch immer ein Flickenteppich. Mut, sich auf dieses Patchwork einzulassen, hilft.


Gehalt: Die schöne Illusion vom schnellen Geld (Spoiler: Regionalität entscheidet mehr als das Abschlusszeugnis)

Jetzt mal ehrlich: Wer sich von Anfang an ein Gehalt in schwindelnden Höhen ausmalt, weil „Bauwirt in der Führung schafft’s locker in die oberen Zehntausend“, dem empfehle ich einen kurzen Realitäts-Check. Einstiegsgehälter – nun ja, sie schwanken erheblich. In Süddeutschland oder im Westen kann das Gehalt eines Betriebswirts in der Bauwirtschaft frisch von der (Fach-)Hochschule schon bei rund 45.000 € bis 50.000 € brutto p.a. ansetzen. In ostdeutschen Regionen, vor allem im Mittelstand, darf man aber auch mit 36.000 € starten. Die berühmten „Sprünge nach oben“? Sie kommen eher mit Projekterfahrung, Führungsverantwortung und einer Portion Durchhaltevermögen – das dauert oft Jahre. Und ehrlich: Wer meint, rein akademischer Abschluss entscheidet – vergisst, dass Kontakte und Baupraxis mindestens 50 Prozent der Gehaltstreppe ausmachen. Das Gehaltsgefälle je nach Unternehmensgröße, Branche und Auftragssituation? Nicht zu unterschätzen. Und dann gibt’s noch: die Saisonabhängigkeit. Wer in harten Wintern mal erlebt hat, wie Projekte einfrieren – im doppelten Sinn –, entwickelt einen gesunden Realitätssinn für Lohn und Brot.


Der Arbeitsmarkt: Viel los, aber nicht überall

Branchenkenner erzählen gern vom Fachkräftemangel. Stimmt das? Prinzipiell ja, aber Bau ist nicht gleich Bau. Große Ballungsräume, Boom-Regionen und Unternehmen mit bundesweiten Rahmenverträgen suchen fast dauerhaft Betriebswirte mit Hintergrund in Bauwirtschaft. Kleine Betriebe auf dem Land? Eher seltener – dort macht der Chef noch das Meiste selbst. Wer flexibel ist und bereit, mal umzuziehen oder zu pendeln, hat deutlich mehr Chancen als der oder die Heimatverbundene. Die viel zitierte Digitalisierung sorgt übrigens auch dafür, dass sich neue Berufsbilder und Projektformen entwickeln – etwa im Bereich Building Information Modeling (BIM). Wer sich früh reinkniet, hat gute Karten. Aber: Die schönsten Wachstumsgeschichten gibt’s allein deshalb nicht. Die Baubranche holt einen gern auf den Boden der Tatsachen zurück – spätestens, wenn Projekte aus Kostengründen gestoppt werden oder der Wettbewerb die Preise drückt.


Nebenbaustellen: Vereinbarkeit, Sinnsuche und die Hoffnung auf die perfekte Work-Life-Balance

Wer eintönige Acht-Stunden-Tage möchte, sollte diesen Beruf lieber nicht wählen. Viele Projekte laufen über Monate, manchmal Jahre – und Zeitdruck plus Abstimmungsstress gehören einfach dazu. Natürlich, flexible Arbeitszeiten gibt’s heute in den größeren Firmen, Homeoffice auf dem Bau klingt aber immer noch wie ein Witz, den keiner so recht versteht. Zu oft herrscht Präsenzkultur. Vor allem, wenn’s brennt. Trotzdem: Wer klar kommuniziert und sich organisiert, kann Freiräume schaffen – ich habe Kollegen erlebt, die als Patchwork-Eltern ihre Arbeitsmodelle durchgesetzt haben. Die Sinnfrage? Bauwirtschaft bringt Gestaltungsspielraum wie kaum eine andere Branche. Wer nach Feierabend ein Projekt vorbeifährt, an dessen Realisierung man mitgewirkt hat, spürt den häufig zitierten Stolz. Und manchmal – selten, aber doch – fragt man sich, warum man all den Stress auf sich nimmt. Aber wenn man ehrlich ist, erinnert man sich dann: Kein Projekt, keine Routine, kein Tag wie der andere. Und das, ja, macht trotz allem irgendwie süchtig.


Kurzbeschreibung Betriebswirt Bauwirtschaft

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Betriebswirt Bauwirtschaft

Ein typischer Arbeitstag? Gibt es nicht. Heute Abstimmung mit Auftraggebern und Architekten (Stichwort: Wer plant, zahlt, verantwortet?) – morgen Umsatzprognosen und die Frage: Warum stimmt die Kalkulation nicht mit dem, was auf der Baustelle geschieht, überein? Gerne wird unterschätzt, dass der Begriff „Betriebswirt“ hier mehr bedeutet als reine Zahlenakrobatik. Es geht um Schnittstellenmanagement pur. Technisches Verständnis? Pflicht. Kommunikationsstärke? Wer darauf keine Lust hat, ist hier falsch. Denn: Die Bauwirtschaft arbeitet vernetzt – zwischen Projektleitung, Bauleitung, Einkauf und Personalplanung. Mal ehrlich, den perfekten Plan gibt’s nie – aber gutes Bauchgefühl dafür, wo’s im Ablauf brennt, wird zum wichtigsten Tool.

Was wird eigentlich verlangt? Die Liste liest sich wie eine Checkliste fürs Unmögliche: betriebswirtschaftlich denken, technische Grundkenntnisse parat haben, Vergaberecht nicht nur kennen, sondern auch anwenden, gelegentlich mal mit IT-Lösungen jonglieren – und idealerweise parallel noch Baustellenerfahrung mitbringen. Mir begegnen immer wieder Berufseinsteiger, die beeindruckende digitale Tools, Datenbanken und Apps im Gepäck haben – und dann an Bauleitern scheitern, die seit Jahrzehnten alles per Papier und Bleistift dokumentieren. Tja, Digitalisierung? Ja, ein Riesenthema, aber noch immer ein Flickenteppich. Mut, sich auf dieses Patchwork einzulassen, hilft.

Jetzt mal ehrlich: Wer sich von Anfang an ein Gehalt in schwindelnden Höhen ausmalt, weil „Bauwirt in der Führung schafft’s locker in die oberen Zehntausend“, dem empfehle ich einen kurzen Realitäts-Check. Einstiegsgehälter – nun ja, sie schwanken erheblich. In Süddeutschland oder im Westen kann das Gehalt eines Betriebswirts in der Bauwirtschaft frisch von der (Fach-)Hochschule schon bei rund 45.000 € bis 50.000 € brutto p.a. ansetzen. In ostdeutschen Regionen, vor allem im Mittelstand, darf man aber auch mit 36.000 € starten. Die berühmten „Sprünge nach oben“? Sie kommen eher mit Projekterfahrung, Führungsverantwortung und einer Portion Durchhaltevermögen – das dauert oft Jahre. Und ehrlich: Wer meint, rein akademischer Abschluss entscheidet – vergisst, dass Kontakte und Baupraxis mindestens 50 Prozent der Gehaltstreppe ausmachen. Das Gehaltsgefälle je nach Unternehmensgröße, Branche und Auftragssituation? Nicht zu unterschätzen. Und dann gibt’s noch: die Saisonabhängigkeit. Wer in harten Wintern mal erlebt hat, wie Projekte einfrieren – im doppelten Sinn –, entwickelt einen gesunden Realitätssinn für Lohn und Brot.

Branchenkenner erzählen gern vom Fachkräftemangel. Stimmt das? Prinzipiell ja, aber Bau ist nicht gleich Bau. Große Ballungsräume, Boom-Regionen und Unternehmen mit bundesweiten Rahmenverträgen suchen fast dauerhaft Betriebswirte mit Hintergrund in Bauwirtschaft. Kleine Betriebe auf dem Land? Eher seltener – dort macht der Chef noch das Meiste selbst. Wer flexibel ist und bereit, mal umzuziehen oder zu pendeln, hat deutlich mehr Chancen als der oder die Heimatverbundene. Die viel zitierte Digitalisierung sorgt übrigens auch dafür, dass sich neue Berufsbilder und Projektformen entwickeln – etwa im Bereich Building Information Modeling (BIM). Wer sich früh reinkniet, hat gute Karten. Aber: Die schönsten Wachstumsgeschichten gibt’s allein deshalb nicht. Die Baubranche holt einen gern auf den Boden der Tatsachen zurück – spätestens, wenn Projekte aus Kostengründen gestoppt werden oder der Wettbewerb die Preise drückt.

Wer eintönige Acht-Stunden-Tage möchte, sollte diesen Beruf lieber nicht wählen. Viele Projekte laufen über Monate, manchmal Jahre – und Zeitdruck plus Abstimmungsstress gehören einfach dazu. Natürlich, flexible Arbeitszeiten gibt’s heute in den größeren Firmen, Homeoffice auf dem Bau klingt aber immer noch wie ein Witz, den keiner so recht versteht. Zu oft herrscht Präsenzkultur. Vor allem, wenn’s brennt. Trotzdem: Wer klar kommuniziert und sich organisiert, kann Freiräume schaffen – ich habe Kollegen erlebt, die als Patchwork-Eltern ihre Arbeitsmodelle durchgesetzt haben. Die Sinnfrage? Bauwirtschaft bringt Gestaltungsspielraum wie kaum eine andere Branche. Wer nach Feierabend ein Projekt vorbeifährt, an dessen Realisierung man mitgewirkt hat, spürt den häufig zitierten Stolz. Und manchmal – selten, aber doch – fragt man sich, warum man all den Stress auf sich nimmt. Aber wenn man ehrlich ist, erinnert man sich dann: Kein Projekt, keine Routine, kein Tag wie der andere. Und das, ja, macht trotz allem irgendwie süchtig.

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