Bauphysik Jobs

19 aktuelle Bauphysik Stellenangebote

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Ingenieur/in (w/m/d) im Bereich Kommunales Energiemanagement und Bauphysik

Stadt NürnbergNürnberg

Die Stadtverwaltung Nürnberg ist ein führender Dienstleister für über 500.000 Bürger. Mit rund 12.500 engagierten Mitarbeitenden stellen wir sicher, dass wichtige Dienstleistungen effizient bereitgestellt werden. Wir bieten vielfältige Jobmöglichkeiten in Bereichen wie Bautechnik, EDV und Energieversorgung. Unsere Arbeitnehmer sind entscheidend für die sichere und nachhaltige Entwicklung Nürnbergs. Besuchen Sie Step Stone.de, um Ihre Karriere in der Stadtverwaltung zu starten. Nutzen Sie unsere Plattform, um aktuelle Stellenangebote zu entdecken und Ihren Traumjob zu finden.
Kinderbetreuung Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Umweltingenieur - Schallimmissionsschutz (m/w/d)

Wölfel GruppeKempten

Werden Sie Teil eines innovativen Teams als Umweltingenieur – Schallimmissionsschutz (m/w/d)! Auch wenn Sie die Anforderungen nur teilweise erfüllen, unterstützen wir Ihre individuelle Entwicklung. Bei uns zählen Leidenschaft und Motivation, denn wir bieten maßgeschneiderte Aufgaben und ein starkes Wachstumspotenzial. Genießen Sie flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Optionen und eine familienfreundliche Unternehmenskultur. Profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsvertrag in einem krisenfesten Unternehmen mit attraktiven Gesundheitsangeboten. Erleben Sie ein modernes Arbeitsumfeld, das Forschung und praktische Anwendung verknüpft, sowie zahlreiche Vorteile wie Firmenrabatte und Sportgruppen!
Work-Life-Balance Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Wölfel Gruppe Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanagerin bzw. Energiemanager (m/w/d)

Landratsamt RosenheimRosenheim

Die kreiseigene Hochbauverwaltung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Energiemanagerin oder einen Energiemanager (m/w/d) in unbefristeter Vollzeitstellung. Bei passender Qualifikation ist auch Teilzeit möglich. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Gebäude- oder Energiemanagement, effiziente Erfahrung im Projektmanagement sowie fundierte Kenntnisse der energiewirtschaftlichen Gesetze. Idealerweise bringen Sie auch eine Zusatzqualifikation als Energieberater (m/w/d) mit. Sie sollten sicher im Umgang mit EDV-Programmen, insbesondere Microsoft 365, und Energiesoftwareprodukten sein. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Energieeffizienz aktiv mit!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kantine Fahrtkosten-Zuschuss Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Energiemanagerin bzw. Energiemanager (m/w/d) Vollzeit / Teilzeit

Landratsamt RosenheimRosenheim

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Energiemanagement? Ideale Kandidaten bringen Fachkenntnisse in Projektmanagement, Energiewirtschaft und Energieeffizienz mit. Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien sowie eine Zusatzqualifikation als Energieberater (m/w/d) sind von Vorteil. Sie sollten zudem mit Mess- und Regeltechnik sowie Energiesoftware vertraut sein und über solide EDV-Kenntnisse verfügen. Eine strukturierte, zielorientierte Arbeitsweise und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten zeichnen Sie aus. In dieser Rolle sind Sie verantwortlich für die Einführung eines Energiemanagementsystems und die Auswahl geeigneter Softwarelösungen.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kantine Fahrtkosten-Zuschuss Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Energieberater/in (m/w/d) im Bereich Zukunft Altbau

KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbHKarlsruhe

Wir suchen eine/n engagierte/n Energieberater/in (m/w/d) im Bereich Zukunft Altbau mit einem Stellenumfang von 50%. In Baden-Württemberg verursacht der Gebäudesektor ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs, was die Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung von Altbauten verdeutlicht. Als Teil des Kompetenzzentrums KEA-BW bieten Sie fachliche Beratungen für Bürger und Handwerker an. Zudem schulen Sie Energieberatende und entwickeln technische Inhalte zur energetischen Sanierung weiter. Ihre Expertise fließt auch in die Öffentlichkeitsarbeit ein, einschließlich der Erstellung von Textinhalten und Grafiken. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung zum 01.07.2026 oder eventuell früher.
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Energieberater/in (m/w/d) im Bereich Zukunft Altbau

KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbHNeuburg Rhein

Werde Teil unseres Teams als Energieberater/in (m/w/d) im Bereich Zukunft Altbau in Baden-Württemberg! Wir suchen engagierte Fachkräfte, um die Effizienz von Altbauten zu steigern und die Bürger über energetische Sanierung neutral zu beraten. Deine Aufgaben umfassen die fachliche Betreuung und Schulung von Energieberater/innen sowie die Weiterentwicklung unserer technischen Themen. Du wirst bei der Öffentlichkeitsarbeit aktiv, indem du Inhalte erstellst und analysierst. Ein Hochschulabschluss ist erforderlich. Bewirb dich bis zum 01.07.2026 und starte deine Karriere in einer zukunftsorientierten Branche!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Architekt:in / Energieberater:in (m/w/d) - Bestands- und Quartiersentwicklung

URBAINITY Solutions GmbHHamburg

URBAINITY Solutions unterstützt große Bestandshalter wie Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und Stiftungen bei der Dekarbonisierung ihrer Immobilien. Unsere Mission ist es, die Energiewende im Gebäudebestand voranzutreiben. Wir bieten umfassende Beratung, Zuschussvergabe und Koordination im Hoch- und Tiefbau. Unsere Expertise umfasst dabei modernste Technologien und Software wie MS Excel und ArchiCAD. Erfahren Sie mehr über nachhaltige Lösungen und Karrierechancen auf StepStone.de. Werden Sie Teil der Energiewende und gestalten Sie mit URBAINITY Solutions eine grüne Zukunft für Ihre Immobilien!
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Energiemanager*in - NEU!

Stadt FalkenseeFalkensee

Wir suchen eine/n engagierte/n Energiemanager/in zur strategischen Weiterentwicklung unseres kommunalen Energie- und Klimaschutzmanagements. In dieser Rolle sind Sie für den Aufbau eines effektiven Energiemanagementsystems verantwortlich. Dazu gehört auch die umfassende Überwachung und Bewertung der Energieeffizienz sowie die Erstellung von Energieberichten für kommunale Gremien. Zudem kümmern Sie sich um die kontinuierliche Anpassung sowie Umsetzung von EEG-Projekten. Durch enge Zusammenarbeit mit internen Abteilungen fördern Sie ein energiebewusstes Verhalten der Mitarbeitenden. Bewerben Sie sich jetzt unter dem Kennwort „Energiemanager/in“ und gestalten Sie aktiv unsere nachhaltige Zukunft!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanager (m/w/d)

Daiichi Sankyo Europe GmbHPfaffenhofen Ilm

Als Energiemanager (m/w/d) sind Sie für die Überwachung und Dokumentation aller Energie- und Medienverbräuche zuständig. Sie entwickeln unser Energiemonitoring-System weiter und analysieren Verbrauchsdaten, um Effizienzpotenziale zu identifizieren. Die Erstellung von Reports, EnPIs und Dashboards ist Teil Ihrer Kernaufgaben. Zudem setzen Sie Energieeinsparungsmaßnahmen um und bewerten deren Wirkung in Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen. Ihre Mitwirkung im Energiemanagementsystem nach ISO 50001 und bei Audits ist unerlässlich. Vorausgesetzt wird eine technische Ausbildung oder ein Studium in relevanten Fachrichtungen sowie mehrjährige Erfahrung im Energiemanagement.
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Duales Studium Umwelttechnik

Industriewasserversorgungsgesellschaft Nordwest-NiedersachsenBrake Unterweser

Werde Teil unserer Umweltexpertise ab dem 1. August 2026! Wenn du an den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit interessiert bist, dann ist diese Ausbildung genau das Richtige für dich. In vier Jahren entwickelst du Lösungen für die Industriewasserversorgung der Zukunft. Du planst moderne Anlagen und erlernst in Theoriephasen essentielle Grundlagen wie Bauphysik und Hydrologie an der Hochschule Bremen. Praxisphasen in unserer Hauptverwaltung in Brake ermöglichen dir, dein Wissen direkt anzuwenden. Werde Umweltexperte und trage aktiv zur nachhaltigen Entwicklung bei!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Bauphysik wissen müssen

Bauphysik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Bauphysik wissen müssen

Bauphysik: Ein Beruf zwischen Thermografie und Tatsachen – Einstieg, Wandel, Wirklichkeit

Wenn ich gefragt werde „Womit beschäftigt sich eigentlich ein Bauphysiker?“, muss ich meist aufpassen, nicht zu sehr ins Fachchinesisch abzurutschen. Denn ganz ehrlich: Kaum ein Beruf tanzt so elegant auf dem Drahtseil zwischen trockenem Zahlenwerk und handfester Praxis – und verlangt dabei so viel Flexibilität. Wer frisch einsteigt oder mit dem Gedanken spielt, von der Planungsebene, aus der Haustechnik oder gar einer anderen Disziplin Richtung Bauphysik zu wechseln, merkt schnell: Das ist kein Teilzeitjob für Schönwettertüftler. Für Neulinge ist der Berufsstart ohnehin ein Sprung ins kalte Wasser. Und auch für gestandene Praktiker, die den Umstieg wagen, hält dieser Arbeitsbereich so einige Aha-Momente bereit – meist mit gewisser Restfeuchte.


Was macht ein Bauphysiker überhaupt den ganzen Tag? (Und: Muss man Klimadiagramme mögen?)

Das klassische Bild: Der Bauphysiker sitzt im Büro, beugt sich über Isothermenzeichnungen und rechnet an U-Werten. Tatsächlich reicht das reale Aufgabenprofil viel weiter ins Gebäude hinein – und oft auch hinaus. Wer in der Bauphysik arbeitet, hängt in der Schnittmenge von Planung, Berechnung und Kommunikation. Ein typischer Dienstag umfasst zum Beispiel: Schallschutznachweis fürs neue Wohnprojekt, Rücksprache mit dem Statiker, Simulation von Wärmebrücken für einen denkmalgeschützten Altbau, und anschließend ein etwas zähes Gespräch mit einem Bauleiter, der die „angeblich überflüssige“ Zusatzdämmung partout nicht sehen will.

Man misst (manchmal mit Hightech, oft auch ganz analog), man interpretiert feuchte Flecken, die lieber niemand hätten, und jongliert zwischen DIN-Normen, gesetzlichen Vorgaben und dem ständigen „Das haben wir immer schon so gemacht“. An Abwechslung herrscht jedenfalls kein Mangel. Aber eine bastlerische Grundhaltung, technische Neugier und ein Schuss Pragmatismus – das brauchen Einsteiger:innen, so viel ist sicher. Denn nicht jeder Tag liefert den Wow-Effekt, so ehrlich muss man sein. Und ja, der Humor stirbt manchmal hinter Excel-Tabellen den Heldentod, aber das gehört dazu.


Qualifikation: Das Handwerkszeug zwischen Theorie und Taktgefühl

Wer im Bereich Bauphysik Fuß fassen will, braucht solide Grundlagen – klassische Einstiegswege sind häufig das Bauingenieurwesen oder eine Spezialisierung auf Gebäudetechnik. Viele Arbeitgeber setzen einen akademischen Abschluss voraus, doch auch Techniker:innen oder Quereinsteiger:innen mit starkem Praxisbezug finden immer öfter ihre Nische, gerade in kleineren Büros. Was man von vornherein mitbringen sollte? Neben technischem Verständnis: Kommunikationsgeschick und die Bereitschaft, sich ständig auf neue Anforderungen einzulassen. Wer den launischen Mix aus Zugluft, Zeitdruck und Zimmerfluchten nicht scheut, findet in der Bauphysik eine Spielwiese für die eigene Lernfähigkeit.

Soft Skills sind hier – im Gegensatz zu manchen anderen Bauberufen – kein Glamourwort, sondern täglich gefordert. Vermitteln, erklären, manchmal auch schlicht moderieren zwischen Bauherren, Architekten, Fachplanern und Baustellenrealität – das erschöpft sich nicht in Faktenwissen. Ich habe den Eindruck: Wer komplexe Zusammenhänge simpel herunterbrechen kann, dem öffnen sich auch fachlich die Türen.


Gehalt: Erwartungen, Realitäten und (un)erklärliche Unterschiede

Jetzt ein heikles Thema. Denn mal ehrlich: Die Gehaltsaussichten in der Bauphysik sind so unterschiedlich wie die Fassadendämmung auf deutschen Baustellen – es gibt alles, von „gerade so zum Leben“ bis „mehr als ordentlich“. Wer frisch einsteigt, begegnet oft einer gewissen Ernüchterung. In Ballungszentren, zumal in Süddeutschland, lässt sich ein höheres Einstiegsgehalt durchsetzen als in ländlicheren Regionen oder im Osten. Einsteiger, die den Sprung aus dem Studium wagen, starten vielfach in einer Bandbreite, die zum Leben reicht – üppig wird's meist erst mit wachsender Verantwortung oder Spezialisierung auf seltene Nischen (zum Beispiel Gebäudeklimatik „am oberen Ende der Fahnenstange“).

Branchenabhängig schwanken die Verdienste: Wer in großen Planungsbüros oder bei spezialisierten Beratungsunternehmen anheuert, kann besser verhandeln als bei kleinen Ingenieurbüros, wo das Budget traditionell knapp kalkuliert ist. Die öffentliche Hand? Tickt nach anderen Uhren, dafür gibt es verlässlicher strukturierte Tarifverträge. Und eine kleine, aber feine Notiz am Rande: Die Verdienstmöglichkeiten wachsen oft dann, wenn man bereit ist, Verantwortung zu schultern oder sich auf Spezialthemen (wie Simulationen, Energieberatung oder Akustik-Gutachten) zu fokussieren. Aber: Niemand wacht morgens auf und ist plötzlich gefragter Spezialist. Es dauert – und hin und wieder braucht es den langen Atem. Ich spreche aus Erfahrung.


Jetzt und morgen: Arbeitsmarkt, Wandel und Notwendigkeiten

Wer einen Wechsel ins Bauphysik-Lager erwägt oder am Einstieg feilt, sieht sich einem Markt gegenüber, der derzeit in vielerlei Hinsicht im Umbruch ist. Zum einen: Fachkräftemangel, soweit das Auge reicht – speziell in Regionen mit hoher Bautätigkeit. Zum anderen: Die Anforderungen wachsen. Energieeffizienz, Klimaschutz, Nachhaltigkeit – Baustellen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich sehe, dass gute Bauphysiker heute mehr denn je die Rolle des Mittlers einnehmen: Vermitteln zwischen Einzelinteressen, Gesetzen und Wirklichkeit. Und der Wind dreht sich. Mit der Digitalisierung gewinnen Tools wie dynamische Gebäudesimulation, BIM (Building Information Modeling), parametrisches Planen und Datenanalyse an Gewicht. Wer sich auf diese Trends einlässt, macht sich zukunftsfähig – aber Achtung: Nichts ersetzt das Gespür für das Zusammenspiel aus Physik und Material, Luft und Licht, Mensch und Gebäude.

Die Schattenseite? Wer den Wandel verschläft, wird durch die Konkurrenz von spezialisierten Dienstleistern oder KI-gestützten Analyseplattformen mittelfristig unter Druck geraten. Was viele unterschätzen: Die persönliche Note, die Fähigkeit, aus der Routine auszubrechen und auch mal ehrlich „Das funktioniert hier nicht!“ zu sagen, bleibt auch im Zeitalter der Digitalisierung Gold wert. Mitdenken, nicht nur abarbeiten – das ist der Unterschied.


Bewerbung, Vereinbarkeit, persönliches Fazit

Bleibt noch die Frage: Wie kommt man rein – und bleibt man auch? Die klassische Bewerbung punktet nach wie vor durch klare Darstellung der Qualifikationen, aber Projekte, die Ecken und Kanten zeigen, sind im Bauphysik-Kontext oft überzeugender als das perfekte Zeugnis. Starke Bewerber:innen? Erzählen von Misserfolgen, ungewöhnlichen Baustellenlösungen und der Kunst, mit wenigen Mitteln viel zu erreichen. Klingt pathetisch, ist aber Alltag: Improvisation ist ein unterschätzter Soft Skill, vor allem, wenn Theorie und Realität mal wieder nicht deckungsgleich sind.

Work-Life-Balance? Schwankend. Große Beratungsbüros propagieren flexible Arbeitszeitmodelle, in der Praxis hängt aber viel am Projektstand oder schlicht an den Launen der Bauherren. Wer die Schule „9-to-5 und Feierabend ist Feierabend“ sucht, ist hier nicht immer richtig. Aber: Die Möglichkeit, bei komplexen Projekten wirklich etwas zu bewegen, entschädigt für so manches Wochenende am Schreibtisch – da spreche ich nicht nur für mich.

Unterm Strich ist Bauphysik ein Feld für Dickhäuter mit Neugierde und Selbstironie, für Berechner und Bastler, für Quereinsteiger und Grübler. Wer glaubt, hier gäbe es nur graue Theorie, wird spätestens bei der ersten Baustellenbegehung eines Besseren belehrt. Und manchmal, wenn ich das Spiel von Licht und Schatten in einem gut geplanten Gebäude sehe, denke ich: Für solche Momente lohnt es sich. Wirklich.


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