Automatisierung und Energiesysteme Jobs

108 aktuelle Automatisierung und Energiesysteme Stellenangebote

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Softwareentwickler (m/w/d) für Automatisierung an Energiespeichersystemen

Liebherr-Electronics and Drives GmbHBiberach

Wir suchen einen Softwareentwickler (m/w/d) für Automatisierungslösungen in Energiespeichersystemen (Job-ID 80673). In dieser Position entwickeln Sie innovative Software für intelligente, vernetzte Anlagen und definieren dynamische Schnittstellen. Ihre Aufgaben umfassen die Implementierung von High-Tech-Interfaces sowie die Gestaltung benutzerfreundlicher HMI-Seiten. Ein abgeschlossenes Studium in Elektrotechnik oder verwandten Bereichen ist erforderlich, ebenso wie praktische Kenntnisse in der Feldbuskommunikation. Ideale Kandidaten bringen Erfahrung in IoT-Systemen mit und sind versiert in der Programmierung von PLCs. Wenn Sie an herausfordernden Projekten interessiert sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Spezialist (m/w/d) Energietechnik

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesNürnberg

Wir suchen versierte Spezialist:innen in der Energietechnik, um Unternehmen bei der Umsetzung zukunftsfähiger Projekte zu unterstützen. In einem dynamischen Team gestalten Sie aktiv die Energiewende mit. Ihre Aufgaben umfassen die Planung und Optimierung von Energiesystemen sowie die Integration erneuerbarer Energien in bestehende Strukturen. Zudem analysieren Sie verschiedene Energieträger und ihre effiziente Verteilung. Auch die Entwicklung von Steuerungs- und Regelungssystemen für komplexe Netzwerke gehört zu Ihrem Tätigkeitsfeld. Werden Sie Teil unserer innovativen Ansätze zur Digitalisierung und Automatisierung von Energie- und Speichersystemen!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Elektrotechnik - Nachhaltige Energiesysteme (m/w/d)

ENERCON GmbHAurich

Starte deine Karriere mit einem dualen Studium in Elektrotechnik, spezialisiert auf nachhaltige Energiesysteme, am Standort Aurich-Tannenhausen. Wir sind ein innovatives Unternehmen, das sich für die Entwicklung von Windenergieprojekten weltweit engagiert. Mit deinem Abitur hast du die Chance, Theorie und Praxis zu vereinen und die Zukunft der erneuerbaren Energien aktiv mitzugestalten. Bei uns erlernst du nicht nur die Elektrotechnik an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven, sondern auch eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Unsere modern ausgestattete Ausbildungswerkstatt bietet dir alle nötigen Fähigkeiten. Werde Teil unseres Teams und packe gemeinsam mit uns an!
Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieurin Energietechnik - Analyse AC- & DC-Netz (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHNeuenhagen Berlin

Ich habe ein Master-Studium in Elektrotechnik/Energietechnik abgeschlossen und bringe umfassendes Systemverständnis für elektrische Energiesysteme mit. Dank meiner fundierten Kenntnisse in der Netzberechnung mit Tools wie PowerFactory und PSCAD bin ich in der Lage, komplexe Probleme zu analysieren und Lösungen zu entwickeln. Ich bin versiert im Umgang mit MS-Office und beherrsche Deutsch auf C1- sowie Englisch auf B2-Niveau. Darüber hinaus habe ich Grundkenntnisse in der Stationsautomatisierung und in der Netzwerk- und Nachrichtenübertragungstechnik. Mit Diagnose- und Parametriersoftware, einschließlich DIgSILENT, bin ich bestens vertraut. Mein Wissen über Stromrichter umfasst wichtige Technologien wie HGÜ und STATCOM.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieurin Energietechnik - Analyse AC- & DC-Netz (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHNeuenhagen

Ich habe ein Master- oder Diplomstudium in Elektrotechnik/Energietechnik abgeschlossen. Mein ausgeprägtes Systemverständnis für elektrische Energiesysteme umfasst die Schutzprinzipien im Übertragungsnetz. Zudem verfüge ich über umfangreiche Kenntnisse in der Netzberechnung mit Tools wie Power Factory oder PSCAD. Sicher im Umgang mit MS-Office beherrsche ich Deutsch auf C1- und Englisch auf B2-Niveau. Grundkenntnisse in der Stationsautomatisierung sowie in der Netzwerk- und Nachrichtenübertragungstechnik runden mein Profil ab. Zudem kenne ich die Funktionsweise, das Verhalten und die Regelung von Stromrichtern, wie HGÜ, STATCOM und Batteriespeichern.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter Energiehandel (m/w/d) Schwerpunkt Prozessautomation und Schnittstellenmanagement

Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbHSchwäbisch Hall

Im Energiehandel sind der Aufbau, die Pflege und die Optimierung von Datenprozessen entscheidend für den Erfolg. Qualitätssicherung und Plausibilitätskontrollen gewährleisten präzise Datenanalysen. Durch die Analyse bestehender Workflows wird die Effizienz gesteigert und die Datenqualität verbessert. Zudem umfasst die Rolle die Konfiguration energiewirtschaftlicher Schnittstellen und die Mitarbeit an Fortentwicklungen im Portfoliomanagementsystem Soptim. Ein sicherer Umgang mit MS Office, insbesondere Excel und Access, sowie Kenntnisse in VBA oder einer Programmiersprache sind notwendig. Ideal sind auch Bewerbungende mit einer Weiterbildung zum Fachwirt oder Techniker im kaufmännischen oder elektrotechnischen Bereich.
Quereinstieg möglich Flexible Arbeitszeiten Essenszuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Vertriebsingenieur Erneuerbare Energien & Infrastruktur (m/w/d)

Helukabel GmbHHemmingen

Aktuell sucht die HELU KABEL GmbH in Hemmingen (Württemberg) einen Vertriebsingenieur für Erneuerbare Energien und Infrastruktur (m/w/d). Diese Schlüsselposition fokussiert auf den Ausbau des Infrastrukturgeschäfts und die Gewinnung neuer Kunden in einem dynamischen Markt. Sie tragen entscheidend zur Stärkung der Marktposition bei, indem Sie Projekte für Verteilnetze, Windparks und Solarparks vorantreiben. Ihre Expertise begeistert sowohl Bestands- als auch Neukunden. Durch gezielte Ansprache potenzieller Kunden schaffen Sie wertvolle Geschäftsbeziehungen. Nutzen Sie Ihre Kommunikationsstärke, um nachhaltige Energielösungen zu fördern und die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Leitstellenoperator Gas/Wasser/Fernwärme für die Netzführung (m/w/d)

N-ERGIE Netz GmbHNürnberg, Mittelfranken

Die N-ERGIE Netz GmbH in Nürnberg ist ein führender Verteilnetzbetreiber in Deutschland und sorgt für die zuverlässige Versorgung mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Wasser in Mittelfranken und umliegenden Regionen. Als Tochtergesellschaft der N-ERGIE Aktiengesellschaft investiert das Unternehmen aktiv in die Transformation des Stromnetzes für eine nachhaltige Energiezukunft. Ihre Aufgaben umfassen die Überwachung und Steuerung der Verteilungsnetze sowie die Analyse von Anlagen- und Prozesszuständen. Im Netzleitsystem sind Sie verantwortlich für die Bedienung und Aufsicht von Fernwirk- und Automatisierungsanlagen. Bei Störungen koordinieren Sie Maßnahmen und Fremdpersonal effizient. Dokumentationen erfolgen präzise und nachvollziehbar.
Erfolgsbeteiligung Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Service-Technikerin für Leittechnik in der Energietechnik| Dresden | (w/m/d)

Schneider Electric GmbHDresden

Bist du Techniker im Energiebereich oder hast Elektrotechnik studiert? Wir suchen Dich! Mit mindestens 3 Jahren Erfahrung in der Stationsleittechnik oder Netzautomatisierung bist du genau der Richtige. Kenntnisse in Kommunikationsprotokollen wie IEC 61850 oder Modbus sind von Vorteil. Du bist flexibel einsetzbar und bringst idealerweise Offshore-Erfahrung mit. Bewirb dich jetzt online und werde Teil von Schneider Electric – wir freuen uns auf deine Bewerbung und deinen Lebenslauf! Erfahre mehr über uns auf Instagram unter @schneiderelectric_karriere.
Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Automatisierung und Energiesysteme wissen müssen

Automatisierung und Energiesysteme Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Automatisierung und Energiesysteme wissen müssen

Zwischen Kabelsalat und Datenwolke: Berufseinstieg in Automatisierung und Energiesysteme

Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Tag in dieser Welt aus Schaltschrank und Datenabruf. Die Halle – die Mischung aus Maschinenlärm, sachter Ölduft und Laptops auf Werkbänken – kam mir vor wie eine Mischung aus Science-Fiction und bodenständigem Handwerk. Wer auf der Suche nach einem Berufsfeld ist, das irgendwo zwischen klassischer Technikliebe und digitaler Dynamik oszilliert, wird bei Automatisierung und Energiesystemen schon mal nervös mit den Fingern trommeln. Alltägliche Aufgaben, Karriereambitionen, Gehaltsträume – das Ganze entpuppt sich schnell als ein Feld, in dem sich Erwartungen und Realität gelegentlich stoßen wie zwei fehlerhafte Sensoren. Aber dazu später mehr.


Was macht man da eigentlich? Praxiseinblicke fernab der Werbebroschüren

Automatisierung – das klingt nach Roboter, die Kaffee kochen, und Energiesysteme nach Solarpanels auf jedem Dach, aber in Wirklichkeit? Typischer Alltag: Störungen im Produktionsablauf jagen, SPS-Programme anpassen, Kabelwege suchen, passende Umrichter einstellen oder Energieflüsse in komplexen Netzen beobachten. Klingt sperrig? Ist es manchmal auch. Technik als Kunsthandwerk. Dazwischen viele Gespräche: Mit Maschinenbedienern, IT-Kollegen, Betriebsleitern. Wer glaubt, das sei ein stiller Bastelberuf, irrt gewaltig. Bei Problemen wird diskutiert, improvisiert, geflucht – und selten alles nach Vorschrift gemacht. (Weniger romantisch, als es der Azubi-Flyer vermuten lässt. Aber ehrlicher.)

Wer einsteigt, wird schnell merken: Es geht weniger um einzelne Handgriffe, mehr um Prozessverständnis, Kreativität und – Überraschung – die Fähigkeit, Fehler zu akzeptieren, ohne dabei gleich die Nerven zu verlieren. Der Alltag besteht aus wechselnden Herausforderungen: Ein Tag ist Baustelle, der andere Planung, der dritte Softwarepatch oder Netz-Ausfall. Immerhin – langweilig ist das nie.


Ohne Neugier bleibt die Karriere auf Standby: Qualifikationen & persönliche Stärken

Klassisch gefragt: „Was muss ich können?“ Die Standardantwort – Elektrokenntnisse, Digitaltechnik, Programmiergrundlagen – ist richtig, aber nicht ausreichend. Lieber ehrlich: Es braucht Hartnäckigkeit. Technikverliebtheit. Die Bereitschaft, sich ständig selbst zu hinterfragen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Mischung entscheidend ist: Einige Kollegen kommen mit Berufsausbildung im Gepäck, andere steigen frisch von der Hochschule ein. Gut funktioniert, wer sich je nach Situation einmischt. Fragen, wo andere kopfnickend durchgehen. Mal „Nein“ sagen, wenn irgendwer „Das machen wir hier immer so“ ruft, und eigene Lösungswege suchen.

Soft Skills – für mich manchmal die halbe Miete: Problemlösungswille, Teamfähigkeit, aber auch der Mut, im richtigen Moment am Hosenboden von Kollegen zu kleben, um etwas zu lernen. Wer denkt, alleine durchzuziehen, wird schnell frustriert. Und noch etwas: Englisch. Klingt abgenutzt, aber Steuerungen, Handbücher, Online-Foren – wie oft jemanden das internationale Fachchinesisch kalt erwischt, will man nicht glauben.


Gehaltsspanne: Zwischen Hoffnung und Wirklichkeit – und wie sehr die Region zählt

Jetzt mal ehrlich: Viele entscheiden beim Bewerben erst nach Blick aufs Gehalt. Wer will’s verdenken? Das Problem: Die Spanne ist enorm – und stark vom Arbeitgeber, der Branche und dem Bundesland abhängig. In einer Großstadt im Westen winkt oft ein Einstiegsgehalt, das schon ausreicht, um nicht ständig auf Discounter-Angebote zu schielen. Aber im ländlichen Raum oder im Osten? Da kann es dünner werden.

Automatisierung gilt manchmal als die „Schweizer Uhr“ der modernen Industrie. Fachkräfte sind rar, und die Energiebranche (vor allem mit Erneuerbaren) zahlt solide. Dennoch: Es bleibt ein ständiger Wettkampf, von Ausbeuterlöhnen bis hin zu Tarifträumen ist alles drin. Die Gehaltsschere ist also offen wie eh und je. Wer Nischenkenntnisse (etwa Speichertechnik, Netzleittechnik oder bestimmte SPS-Systeme) oder Zusatzqualifikationen aufweist, hebt sich meist deutlich ab. Gilt vor allem: Nicht vom ersten Angebot blenden lassen und gelegentlich die Konkurrenz abklopfen (solange es der Betriebsfrieden hergibt).


Karriereleiter oder Kreisverkehr? Chancen und Stolpersteine

Mal ehrlich: Flache Hierarchien sind in dieser Branche so oft versprochen wie ein brandneues Werksfahrzeug – und doch selten da, wenn’s ernst wird. Wer aufsteigen will, landet schnell im Schatten zwischen Technik und Organisation. Weiterbildung ist allgegenwärtig: sei es gezielt als Techniker, Meister, Ingenieur oder in Spezialkursen zu Cybersecurity und Speichern. Die meisten Arbeitgeber investieren hier, schon weil der Fachkräftemangel sie dazu zwingt. Jedoch – und das ärgert mich manchmal – wird Aufstieg häufig nur durch Wechsel zum größeren Betrieb, ins Ausland oder in projektbetonte Tätigkeiten erreicht. Wer lieber an festen Anlagen als in wechselnden Projekten arbeitet, bleibt oft in ähnlichen Gehalts- und Aufgabenbereichen hängen.

Gleichzeitig lassen sich mit clever gewählten Weiterbildungen (z. B. Netzmanagement, Digitale Leittechnik, Energiemanagement) plötzlich Türen öffnen, an die man vielleicht vor wenigen Jahren noch nicht mal einen Gedanken verschwendet hat. Wobei: Die Vielfalt an Möglichkeiten kann auch überfordern. Ein Ratschlag aus meinem Kollegenkreis: Nicht zu früh spezialisieren, sondern erst einmal ausprobieren und verschiedene Einblicke suchen. Nischenwissen im Bereich Wasserstoff, Batteriespeicher oder Stromnetzregelung ist zwar in Mode, aber ein robuster Werkzeugkasten aus Grundkenntnissen bleibt Gold wert.


Arbeitsmarkt, Work-Life-Balance & das neue Normal

Früher kannte man das Bild: Schichtarbeit, Bereitschaft, Überstunden – alles Pflicht, versteht sich. Es bröckelt. Digitalisierung, „Remote-Controlling“ von Anlagen (ja, das geht wirklich), bessere Arbeitszeitmodelle: In vielen Betrieben ändert sich die Realität. Natürlich gibt es immer noch Notfalleinsätze und Zeitdruck, aber die Möglichkeit, Teile der Arbeit flexibler oder mobil zu gestalten, wächst. Wer also einen Splitting aus Privatem und Beruflichem sucht, findet ihn zumindest häufiger als noch vor zehn Jahren. Kleine Randnotiz: Die Nachfrage wächst, nicht nur in der Industrie, sondern zunehmend auch bei Stadtwerken, Energiedienstleistern, Planungsbüros. Immer wieder begegnen mir geerdete Beispiele, wo Nachwuchskräfte im ländlichen Raum plötzlich zu gefragten Fachexperten werden.

Das klingt nach Friede, Freude, Netzstabilität – ist aber ein ständiger Austarierungsprozess. Nicht wenige Neueinsteiger unterschätzen, wie schnell Routine von Adrenalin abgelöst wird, wenn irgendwo die Ampeln auf Rot stehen und das ganze Werk auf einen Anruf wartet. Die Mischung macht’s: ein gewisser Humor hilft, besonders an Tagen, an denen die Fehlerlisten wachsen.


Bewerbungspraxis, Einstiegshürden und persönliche Fußnoten

Bleibt noch die Gretchenfrage: Wie reinkommen? Klassisch geht es über Ausbildung oder Studium, aber Quereinstiege kommen häufiger vor, als man annimmt. Wer Netzwerken kann (im wortwörtlichen wie übertragenen Sinne), dem öffnen sich oft Türen abseits formaler Anforderungen. Dennoch: Bewerbungsverfahren im Technikbereich wirken manchmal wie ein Ritual der Abschreckung – ellenlange Aufgaben, Multiple-Choice-Tests, Gespräche mit Kantinencharakter. Mein Tipp: Sich nicht verunsichern lassen, sondern Gesprächspartner auf Augenhöhe suchen. Die eigene Geschichte, Erfolge, gelegentliche Pannen nicht verschweigen – das wirkt oft authentischer als Hochglanzbewerbungen.

Persönlich würde ich sagen: Die Branche ist so vielfältig, wie man sie sich macht. Von monoton bis fulminant, von regional bis international, von Schreibtisch bis Werkshalle. Wer Neugier mitbringt, robuste Nerven und ein Gespür für technische (und menschliche) Systeme – der wird seinen Platz finden. Über Irrwege, Umstiege und ein paar verlorene Sicherungen. Aber vielleicht sind gerade das die Geschichten, auf die es ankommt.


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