Wartung Windenergie, Instandhaltung Windenergie Jobs

92 aktuelle Wartung Windenergie, Instandhaltung Windenergie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Servicetechniker (m/w/d) Windenergieanlagen - Straelen

Nordex GroupStraelen

Verstärke unser Service-Team in Straelen und sorge für den optimalen Betrieb unserer Windenergieanlagen. In dieser eigenständigen Position analysierst du Störungen und gewährleistest die Sicherheit der technischen Anlagen. Du bist verantwortlich für Wartung, Reparatur und Serviceeinsätze in einem engagierten Team. Deine Hauptaufgaben umfassen die Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie die Behebung technischer Störungen. Zudem dokumentierst du jede Maßnahme sorgfältig und stellst die notwendigen Werkzeuge und Materialien sicher. Eine abgeschlossene Ausbildung in Elektronik, Mechatronik oder Mechanik bildet die Grundlage für dein Wirken in dieser wichtigen Rolle.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Nordex Group Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Technischer Asset-Manager (d/w/m) Erneuerbare Energien und nachhaltige Real Assets

EB - Sustainable Investment Management GmbHKöln

Die EB-SIM ist ein aktiver Asset Manager mit der Mission, nachhaltige Investments zu fördern. Unser Fokus liegt auf Multi-Asset-Anlagen und erneuerbaren Energien, und wir integrieren unsere christlichen Werte in unsere Arbeit. Wir suchen ab sofort einen Technischen Asset-Manager (m/w/d) für Erneuerbare Energien in Köln. Deine Aufgaben umfassen die Betreuung und Überwachung von Wind- und Solarparks sowie Wasserkraftanlagen. Darüber hinaus bist du für eigene Projekte verantwortlich und unterstützt unser Team bei technischen Fragen. Gemeinsam gestalten wir eine bessere Welt durch verantwortungsbewusste Geldanlagen.
Festanstellung Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Work-Life-Balance Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Servicetechniker (m/w/d) Windenergieanlagen Servicepoint Seevetal

Nordex GroupSeevetal

Werde Teil unseres engagierten Service-Teams in Seevetal und stelle den reibungslosen Betrieb unserer Windenergieanlagen sicher. Als verantwortungsvoller Techniker führst du eigenständig Wartungs- und Reparaturarbeiten durch. Du diagnostizierst technische Störungen an elektrischen, mechanischen und hydraulischen Systemen und behebst diese direkt im Feld. Deine Dokumentation ist umfassend und nachvollziehbar, sodass der technische Zustand stets transparent bleibt. Zudem sorgst du dafür, dass alle notwendigen Werkzeuge, Materialien und Ersatzteile bereitstehen. Eine abgeschlossene Ausbildung in Elektronik, Mechatronik oder Mechanik ist Voraussetzung für deinen Einstieg in eine zukunftssichere Branche.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Nordex Group Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Servicetechniker (m/w/d) Windenergieanlagen

ENERTRAG SEAnröchte

Du bist zuständig für die Wartung und Instandhaltung unserer Windenergieanlagen. Dabei beseitigst du Störungen schnell und zuverlässig. Deine Aufgaben umfassen die Prüfung und Reparatur elektrischer, mechanischer und hydraulischer Komponenten. Auch technische Verbesserungen setzt du mit einem Blick fürs Detail um. Eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroniker, Mechatroniker oder in einem ähnlichen technischen Beruf ist Voraussetzung. Idealerweise bringst du Erfahrungen in der Windenergie mit oder bist motiviert für einen Quereinstieg. Qualität und Arbeitssicherheit haben für dich höchste Priorität.
Quereinstieg möglich Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Jobrad Erfolgsbeteiligung Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Mechatroniker*in für den Service an Windkraftanlagen (flexibler Standort deutschlandweit)

Nordex SERostock

Starte deine Karriere mit uns und unterstütze unsere Teams bei Wartungen und Service. Du wählst deinen Ausbildungsstandort flexibel, angepasst an deine Lebenssituation und Zukunftspläne. Profitiere von einem Mietkostenzuschuss bei Umzügen, attraktiver Ausbildungsvergütung sowie Zuschüssen für Bücher und Verpflegung. Genieße 30 Tage Urlaub und die vollständige Übernahme des Deutschlandtickets. Unsere Einführungswoche und Azubievents fördern deinen Start und bieten individuelle Unterstützung. Nach deiner Ausbildung erwarten dich hervorragende Übernahmechancen und vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten in einem nachhaltigen, wachsenden Sektor.
Essenszuschuss Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung Mechatroniker*in für den Service an Windkraftanlagen- Steinfurt 2026

Nordex SESteinfurt Westfalen

Starte deine Karriere in der Windenergiebranche – direkt am Turm, wo die Energie fließt! Unsere Ausbildung bietet zahlreiche Vorteile, darunter einen Mietkostenzuschuss, attraktive Vergütung sowie Essens- und Büchergeldzuschüsse. Genieße 30 Tage Urlaub und die vollständige Übernahme des Deutschlandtickets. Du profitierst von individueller Förderung, regelmäßigen Feedbackgesprächen und spannenden Azubievents. In einem positiven Betriebsklima erwarten dich hervorragende Übernahmechancen und vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Werde Teil unseres engagierten Teams und sichere dir zusätzlich eine betriebliche Altersvorsorge mit 30% Arbeitgeberzuschuss.
Essenszuschuss Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Diplom-Ingenieur / Master (m/w/d) als Sachgebietsleiter Erneuerbare Energien und Sektorkopplung

Oberhessische Versorgungsbetriebe AGFriedberg

Gestalten Sie die Energiewende aktiv als Sachgebietsleiter (m/w/d) für Erneuerbare Energien und Sektorkopplung. In dieser Schlüsselposition leiten Sie Projekte in Windenergie, Photovoltaik-Großanlagen und Batteriespeichern. Ihre Führungsstärke und strategischer Weitblick helfen, innovative Lösungen wie Wasserstoff zu entwickeln. Sie sind verantwortlich für neue Geschäftsmodelle und den Ausbau von Partnerschaften. Darüber hinaus vertreten Sie das Unternehmen auf regionaler und bundesweiter Ebene. Übernehmen Sie die Herausforderung und fördern Sie nachhaltige Energielösungen für die Zukunft!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Duales Studium Erneuerbare Offshore Energien (B.Eng.) (m/w/d)

HAW Kiel Hochschule für Angewandte WissenschaftenKiel

Das duale Studium in Erneuerbare Offshore Energien (B. Eng.) bietet eine praxisnahe Ausbildung mit Unterrichtssprache Deutsch. Die Immatrikulation erfolgt zum Wintersemester und ist zulassungsfrei. In den ersten beiden Semestern finden Fächer wie Mathematik, 3D-CAD und Grundlagen der erneuerbaren Energien statt. Ab dem dritten Semester vertiefen Studierende ihre Kenntnisse in Kinematik, Informatik und ingenieurwissenschaftlichen Wahlmodulen. Im vierten und fünften Semester stehen Thermodynamik, Fluidmechanik sowie Management-Tools im Fokus. Absolventen sind optimal auf die Herausforderungen der Branche vorbereitet und tragen aktiv zur Energiewende bei.
Vollzeit weitere Benefits
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Expert*in Technical Due Diligence für Windenergieanlagen (w/m/d)

TÜV Rheinland Service GmbHBerlin

Werde Expert*in für Technical Due Diligence in der Windenergie bei TÜV Rheinland! Wir suchen engagierte Mitarbeitende, die unser Windenergiegeschäft für eine nachhaltige Zukunft unterstützen. Dein Arbeitsplatz ist in Hamburg, Berlin oder Erfurt, mit einem unbefristeten Vollzeitvertrag. In einem dynamischen Team prüfst du Kauf- und Wartungsverträge, Errichtungskonzepte und Genehmigungsbescheide. Profitiere von einem starken Teamgeist und gemeinschaftlichem Erfolg! Bewirb dich jetzt und trage aktiv zur Erneuerung der Stromerzeugung bei!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Homeoffice Work-Life-Balance Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Quereinstieg Servicemonteur Windenergie (m/w/d)

HOFFMEIER Industrieanlagen GmbH + Co. KGSoltau

Wir sind ein modernes, familiengeführtes Unternehmen mit über 50 Jahren Erfahrung im industriellen Dienstleistungssektor. Unser Leistungsspektrum umfasst Planung, Fertigung und Montage in den Bereichen Stahl-, Anlagen- und Maschinenbau sowie Windkraft. Mit unserer hohen Technikaffinität garantieren wir innovative Lösungen für unsere Kunden. Wir legen großen Wert auf Reisebereitschaft und stetige Schulung unserer Mitarbeiter. Bei uns finden Sie nicht nur einen Job, sondern eine Karriere mit Perspektive. Entdecken Sie jetzt Ihre Möglichkeiten auf Step Stone.de und gestalten Sie Ihre Zukunft!
Quereinstieg möglich Unbefristeter Vertrag Urlaubsgeld Aufstiegsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Wartung Windenergie, Instandhaltung Windenergie wissen müssen

Wartung Windenergie, Instandhaltung Windenergie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Wartung Windenergie, Instandhaltung Windenergie wissen müssen

Windkraft anpacken: Alltag, Chancen und Stolpersteine beim Einstieg in die Wartung

Morgens, kurz nach sechs. Während andere langsam in ihre Kaffeetasse schauen, klettert irgendwo in Norddeutschland jemand in den Gondelbauch einer Windenergieanlage. Ich bin selbst schon die ersten achtzig Meter im Morgendunst aufgestiegen – was soll ich sagen? Der Mix aus Höhenrausch, Männerschweiß und dem metallenen Summen von Hightech hat was. Windenergie-Instandhaltung klingt nach grünem Fortschritt, nach Technik und Sinnstiftung, aber der Alltag ist weniger Instagram-Idylle, mehr kerniger Schraubermoment, oft mit blitzenden Augen zwischen Sorge und Stolz. Wollen wir ehrlich sein: Wer sich für diesen Job interessiert, sollte wissen, was ihn erwartet – mehr Wind, weniger Ruhe, und ab und zu taube Finger.


Technik, Teamwork und Tücken: Das Aufgabenprofil zwischen Routine und Abenteuer

Windräder sind keine Fahrräder. Schon klar. Wartung heißt: Keine Routine, sondern eine Mischung aus Installateur, Detektiv und Sicherheitsbeauftragtem. Mal geht’s um Ölanalysen, mal um das mysteriöse Quietschen am Rotor (und wehe, das ignoriert man). Platinentausch, Sensorik prüfen, Hydraulik nachjustieren – dabei will jedes Bauteil verstanden und im besten Fall vorhergesagt sein: Wann gibt das Lager nach? Wie hoch steigt die Temperatur im nächsten Sommer? Was viele unterschätzen: Auch wenn vieles digital gemeldet wird – ein Gespür für das große Ganze, ein Ohr für neue Töne und eine Nase für die kleineren Pannen helfen ungemein.

Und dann ist da noch das Wetter – selten ist es so, wie man’s sich wünscht. Heiß, windig, eisig, Sturmwarnung: Wer Planbarkeit sucht, wird hier öfter eines Besseren belehrt. Aber auch romantisch, wenn die Sonne durch die Wolken bricht und nur das Surren von Rotorblättern die Stille zerlegt. Da frage ich mich manchmal: Warum eigentlich machen das nicht mehr Leute? Der Kick, Teil der Energiewende zu sein, wiegt so manchen Regentag auf.


Der Mix macht’s: Qualifikationen, Quereinsteiger und die Sache mit dem Mut

Typischer Werdegang? Gibt’s selten. Instandhalter für Windenergie kommen aus der Elektrotechnik, Mechatronik oder Industriemechanik, manche sogar von ganz woanders. Sicher, ohne Ausbildung geht nichts – aber Quereinstiege werden leichter, weil der Bedarf wächst und die Hersteller endlich begriffen haben, dass nicht jeder mit Hauptschulabschluss und 30 Jahren Berufserfahrung geboren wird. Wer mitbringt: Technikbegeisterung, Höhentauglichkeit und ein gewisser Hang zur Teamarbeit. Das klingt erstmal wie aus dem Personalheft, ist aber so.

Interessant: In der Praxis haben sich nicht wenige Frauen und Männer durchgesetzt, die ursprünglich keine Ahnung von Windrädern hatten. Mancher Lehrgang ist fordernd und – sagen wir offen – theoretisch oft zu knapp. Trotzdem: Wer wirklich reinwill, findet Wege, sei es über spezialisierte Weiterbildungen, On-the-Job Trainings oder direkte Betriebseinführungen.


Gehalt: Zwischen Luft nach oben, Standortfrage und der Kunst der Selbstbehauptung

Jetzt zum Thema, das niemand auslässt: Gehalt. Klar, da wird selten aus dem Nähkästchen geplaudert – dabei weiß jeder, dass die Spannweite enorm sein kann. Einstiegsgehälter liegen, je nach Region, Unternehmensgröße und Erfahrung, irgendwo zwischen ordentlich und „da geht noch was“. Wer im Norden – also Schleswig-Holstein, Niedersachsen oder Mecklenburg – arbeitet, hat einen gewissen Standortvorteil. Große Betreiber und Anlagenhersteller zahlen tendenziell besser als kleine Servicefirmen. In Süddeutschland schwankt das Bild, oft ist dort die Konkurrenz um die besten Leute kleiner, die Auftragslage aber enger kalkuliert.

Und dann die berühmten „Zulagen“: Bereitschaftsdienste, Überstunden, Schlechtwetterzuschläge machen den Unterschied. Wer darauf aus ist, kann das Konto füttern, Anrufe bei stürmischer Wetterwarnung inklusive. Aber es spricht sich herum: Junge Leute wollen verlässlichere Arbeitszeiten und Absprachen. Da tut sich was – nicht in jedem Betrieb, aber dort, wo der Fachkräftemangel brennt, wächst das Bewusstsein für gute Rahmenbedingungen.


Der Arbeitsmarkt im Wandel: Chancen, Unsicherheiten und der lange Schatten des Fachkräftemangels

Die Windenergie-Branche schwankt: politisch, wirtschaftlich und manchmal auch emotional. Das betrifft Wartungskräfte besonders, weil die Nachfrage steigt, aber der Markt unübersichtlicher wird. Facharbeiter, Techniker, Monteure – gesucht wird dringend. Überall. Manche Anlagen stehen tagelang still, einfach weil das passende Team fehlt. Klingt wie ein Traum für Jobsucher, aber die Kehrseite: Manche Anbieter sparen am Personal und hoffen, dass Flexibilität alles heilt. Spoiler: Tut sie nicht.

Sozialer Rückenwind kommt – ja, die Energiewende braucht euch. Wer wechseln will, hat Argumente: Erfahrung zählt, Umschulungen sind willkommen, und neue Talente werden händeringend gesucht, gerne auch mit Migrationshintergrund oder „bunter Vita“. Aber ehrlich: Wer sich langfristig Chancen sichern will, muss auf Weiterbildung setzen. Technische Systeme werden komplexer, IT-Kenntnisse wichtiger – und Englisch, zumindest für die Dokumentation, darf niemand mehr ausschließen.


Leben zwischen Windrad und Feierabend: Was man über Work-Life-Balance wirklich sagen kann

Bleibt die Frage: Verträgt sich so ein windiger Job mit einem ruhigen Privatleben? Je nachdem. Wer regional arbeitet, kann abends zu Hause kochen. Wer im Schichtbetrieb bundesweit unterwegs ist, sieht öfter mal Hotelzimmer statt den eigenen Balkon. Die Branche wankt langsam Richtung mehr Planbarkeit. Viele junge Kolleginnen und Kollegen pochen darauf, die berühmten sieben Tage Freiheit auch wirklich zu bekommen. Einfach ist das nicht immer, aber der Wandel ist spürbar.

Mein Rat? Probiert euch aus, fragt in Vorstellungsgesprächen nach echten Abläufen und lasst euch die Einsatzpläne zeigen. Scheut euch nicht davor, über Belastung und Grenzen zu reden – das macht niemandem einen schlechten Eindruck, sondern eher das Gegenteil. Wer sich für die Windkraft entscheidet, setzt auf einen spannenden, fordernden Weg, der alles bietet: Abenteuer, Verantwortung und – manchmal – auch ein Stück Ungewissheit. Aber genau das zieht die Leute ja an. Oder?


Kurzbeschreibung Wartung Windenergie, Instandhaltung Windenergie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Wartung Windenergie, Instandhaltung Windenergie

Windräder sind keine Fahrräder. Schon klar. Wartung heißt: Keine Routine, sondern eine Mischung aus Installateur, Detektiv und Sicherheitsbeauftragtem. Mal geht’s um Ölanalysen, mal um das mysteriöse Quietschen am Rotor (und wehe, das ignoriert man). Platinentausch, Sensorik prüfen, Hydraulik nachjustieren – dabei will jedes Bauteil verstanden und im besten Fall vorhergesagt sein: Wann gibt das Lager nach? Wie hoch steigt die Temperatur im nächsten Sommer? Was viele unterschätzen: Auch wenn vieles digital gemeldet wird – ein Gespür für das große Ganze, ein Ohr für neue Töne und eine Nase für die kleineren Pannen helfen ungemein.

Und dann ist da noch das Wetter – selten ist es so, wie man’s sich wünscht. Heiß, windig, eisig, Sturmwarnung: Wer Planbarkeit sucht, wird hier öfter eines Besseren belehrt. Aber auch romantisch, wenn die Sonne durch die Wolken bricht und nur das Surren von Rotorblättern die Stille zerlegt. Da frage ich mich manchmal: Warum eigentlich machen das nicht mehr Leute? Der Kick, Teil der Energiewende zu sein, wiegt so manchen Regentag auf.

Typischer Werdegang? Gibt’s selten. Instandhalter für Windenergie kommen aus der Elektrotechnik, Mechatronik oder Industriemechanik, manche sogar von ganz woanders. Sicher, ohne Ausbildung geht nichts – aber Quereinstiege werden leichter, weil der Bedarf wächst und die Hersteller endlich begriffen haben, dass nicht jeder mit Hauptschulabschluss und 30 Jahren Berufserfahrung geboren wird. Wer mitbringt: Technikbegeisterung, Höhentauglichkeit und ein gewisser Hang zur Teamarbeit. Das klingt erstmal wie aus dem Personalheft, ist aber so.

Interessant: In der Praxis haben sich nicht wenige Frauen und Männer durchgesetzt, die ursprünglich keine Ahnung von Windrädern hatten. Mancher Lehrgang ist fordernd und – sagen wir offen – theoretisch oft zu knapp. Trotzdem: Wer wirklich reinwill, findet Wege, sei es über spezialisierte Weiterbildungen, On-the-Job Trainings oder direkte Betriebseinführungen.

Jetzt zum Thema, das niemand auslässt: Gehalt. Klar, da wird selten aus dem Nähkästchen geplaudert – dabei weiß jeder, dass die Spannweite enorm sein kann. Einstiegsgehälter liegen, je nach Region, Unternehmensgröße und Erfahrung, irgendwo zwischen ordentlich und „da geht noch was“. Wer im Norden – also Schleswig-Holstein, Niedersachsen oder Mecklenburg – arbeitet, hat einen gewissen Standortvorteil. Große Betreiber und Anlagenhersteller zahlen tendenziell besser als kleine Servicefirmen. In Süddeutschland schwankt das Bild, oft ist dort die Konkurrenz um die besten Leute kleiner, die Auftragslage aber enger kalkuliert.

Und dann die berühmten „Zulagen“: Bereitschaftsdienste, Überstunden, Schlechtwetterzuschläge machen den Unterschied. Wer darauf aus ist, kann das Konto füttern, Anrufe bei stürmischer Wetterwarnung inklusive. Aber es spricht sich herum: Junge Leute wollen verlässlichere Arbeitszeiten und Absprachen. Da tut sich was – nicht in jedem Betrieb, aber dort, wo der Fachkräftemangel brennt, wächst das Bewusstsein für gute Rahmenbedingungen.

Die Windenergie-Branche schwankt: politisch, wirtschaftlich und manchmal auch emotional. Das betrifft Wartungskräfte besonders, weil die Nachfrage steigt, aber der Markt unübersichtlicher wird. Facharbeiter, Techniker, Monteure – gesucht wird dringend. Überall. Manche Anlagen stehen tagelang still, einfach weil das passende Team fehlt. Klingt wie ein Traum für Jobsucher, aber die Kehrseite: Manche Anbieter sparen am Personal und hoffen, dass Flexibilität alles heilt. Spoiler: Tut sie nicht.

Sozialer Rückenwind kommt – ja, die Energiewende braucht euch. Wer wechseln will, hat Argumente: Erfahrung zählt, Umschulungen sind willkommen, und neue Talente werden händeringend gesucht, gerne auch mit Migrationshintergrund oder „bunter Vita“. Aber ehrlich: Wer sich langfristig Chancen sichern will, muss auf Weiterbildung setzen. Technische Systeme werden komplexer, IT-Kenntnisse wichtiger – und Englisch, zumindest für die Dokumentation, darf niemand mehr ausschließen.

Bleibt die Frage: Verträgt sich so ein windiger Job mit einem ruhigen Privatleben? Je nachdem. Wer regional arbeitet, kann abends zu Hause kochen. Wer im Schichtbetrieb bundesweit unterwegs ist, sieht öfter mal Hotelzimmer statt den eigenen Balkon. Die Branche wankt langsam Richtung mehr Planbarkeit. Viele junge Kolleginnen und Kollegen pochen darauf, die berühmten sieben Tage Freiheit auch wirklich zu bekommen. Einfach ist das nicht immer, aber der Wandel ist spürbar.

Mein Rat? Probiert euch aus, fragt in Vorstellungsgesprächen nach echten Abläufen und lasst euch die Einsatzpläne zeigen. Scheut euch nicht davor, über Belastung und Grenzen zu reden – das macht niemandem einen schlechten Eindruck, sondern eher das Gegenteil. Wer sich für die Windkraft entscheidet, setzt auf einen spannenden, fordernden Weg, der alles bietet: Abenteuer, Verantwortung und – manchmal – auch ein Stück Ungewissheit. Aber genau das zieht die Leute ja an. Oder?

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