Ingenieurwesen Windenergie, Konstruktion Windenergie, Forschung Windenergie, Entwicklung Windenergie Jobs

189 aktuelle Ingenieurwesen Windenergie, Konstruktion Windenergie, Forschung Windenergie, Entwicklung Windenergie Stellenangebote

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Werkstudent (m/w/d) Projektentwicklung Windenergie

undefinedBietigheim Bissingen

Werde Werkstudent (m/w/d) in der Projektentwicklung Windenergie und unterstütze unser Team mit etwa 10 Stunden pro Woche. Deine Aufgaben umfassen das Anlegen und Bearbeiten von Projekten in GIS-Anwendungen sowie die Korrespondenz mit Behörden und Landeigentümer:innen. Du arbeitest eigenverantwortlich und strukturiert, und hast gute MS Office-Kenntnisse. Ideal ist, wenn du erste Erfahrungen mit GIS-Systemen und Interesse an erneuerbaren Energien mitbringst. Wir suchen eingeschriebene Studierende in technischen oder planerischen Studiengängen, die mindestens ein Jahr verfügbar sind. Profitiere von flachen Hierarchien, einem motivierten Team und einem modernen Arbeitsumfeld!
Werkstudent Teilzeit weitere Benefits
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Werkstudierende Standortgutachten, Entwicklungsarbeit Risikobeurteilungen Windenergie (m/w/d)

TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KGHamburg

In unserer innovativen Firma spielst du eine Schlüsselrolle bei der technischen Weiterentwicklung von Simulationsmodellen für Windenergieanlagen. Du entwickelst Mathematica-Modelle weiter und bringst deine Kenntnisse in Python ein. Zu deinen Aufgaben gehören das Refactoring sowie die Optimierung bestehender Code-Strukturen, um Effizienz zu gewährleisten. Außerdem bist du zuständig für Fehlersuche, Debugging und die Validierung der Modelle. Du unterstützt beim Aufbau kleiner Automatisierungstools und contribuierst an Risikobeurteilungen. Voraussetzung ist ein Studium in Informatik, Physik oder Ingenieurwissenschaften und eine Leidenschaft für Coden und technische Problemlösungen.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Bauwesen als Prüfingenieur Windenergieanlagen (w/m/d)

TÜV SÜD AGLandsberg Lech

Wir suchen einen Bauingenieur (m/w/d) mit einem abgeschlossenen Master- oder Diplomstudium. Sie bringen Expertenwissen in statischen und dynamischen Berechnungen im Massivbau mit und kennen sich bestens mit Softwarelösungen wie SOFiSTiK und Dlubal aus. Kommunikationsgeschick und Teamfähigkeit sind für Sie selbstverständlich, besonders im internationalen Austausch. Ihre analytischen Fähigkeiten helfen Ihnen, komplexe Herausforderungen effektiv zu lösen. Bei uns profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten und einem marktgerechten Gehalt. Zusätzlich erhalten Sie attraktive Sonderzahlungen, einschließlich einer Konzernerfolgsprämie, die Ihre Leistung honoriert.
Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Diplom-Ingenieur (FH) / Master Bauingenieurwesen - Windenergie (w/m/d)

TÜV SÜD AGMünchen

Wir suchen einen Bauingenieur mit einem Master- oder Diplomabschluss. Expertise in statischen und dynamischen Berechnungen, insbesondere im Massivbau, ist erforderlich. Fundierte Kenntnisse in Software wie SOFiSTiK, Dlubal und Excel sind von Vorteil. Sie sollten kundenorientiert, kommunikationsstark und teamfähig sein sowie in der Lage, fachliche Diskussionen überzeugend zu führen. Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse sind für den Austausch mit internationalen Kunden notwendig. Wir bieten flexible Arbeitszeiten und attraktive Sonderzahlungen, einschließlich einer Konzernerfolgsprämie, um Ihrem Engagement gerecht zu werden.
Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Student (m/w/d) für eine Abschlussarbeit zum Wissensmanagement im Bereich Projektentwicklung Windenergie, Photovoltaik

BadenovaFreiburg Breisgau

Um den Projektentwicklungsprozess im Bereich Windenergie und Photovoltaik erfolgreich zu gestalten, ist die Integration von Fachwissen und Rechtsgrundlagen unerlässlich. Dazu gehört auch, das nötige Wissen über die Anforderungen an den Bau solcher Anlagen zu verstehen. Wir analysieren und strukturieren bestehende Informationen und fördern den Austausch mit Fachleuten. Kreative und praxisnahe Ideen zur Umsetzung sind dabei entscheidend, insbesondere unter Berücksichtigung interner Rahmenbedingungen. Du bringst ein Studium in Bibliothek und Informationsmanagement mit und hast Interesse an erneuerbaren Energien. Erste praktische Erfahrungen im Wissensmanagement werden zudem geschätzt und unterstützen eine analytische, strukturierte Arbeitsweise.
Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter:innen Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien in Kommunen (BEEKOMM)

Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA)Erfurt

Das Bundesprojekt "BEEKOMM" fördert den Ausbau erneuerbarer Energien in Kommunen. Ab dem 01.05.2026 suchen wir mehrere Projektleiter:innen in Vollzeit, die den Dialog und Beteiligungsprozesse im Bereich Windenergie und Photovoltaik koordinieren. Ihr Ziel ist es, die Akzeptanz und Mitwirkung der Bürger:innen zu stärken. Die Stelle ist auf vier Jahre befristet, abhängig von der Förderzusage. Sie übernehmen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung nachhaltiger Energielösungen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Energiewende in Ihrer Kommune mit!
Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Senior Kaufmännischer Projektmanager (m/w/d) für nationale Windparkprojekte (Onshore)

wpd onshore GmbH & Co. KGBremen

Wir suchen einen Senior Kaufmännischen Projektmanager (m/w/d) für nationale Windparkprojekte im Bereich erneuerbare Energien. Zu deinen Aufgaben gehören die kaufmännische Projektleitung sowie das Projektcontrolling während der Investitionsphase. Du wirst Vertragsverhandlungen mit Partnern und Banken führen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellen. Dein Profil umfasst ein abgeschlossenes Studium in Wirtschaft oder Wirtschaftsingenieurwesen und mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in der Windenergiebranche. Zudem sind sehr gute Excel-Kenntnisse sowie eine strukturierte und analytische Arbeitsweise erforderlich. Werde Teil eines innovativen Teams und gestalte die Zukunft der Energiegewinnung mit!
Gesundheitsprogramme Jobrad Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Bauleiter (m/w/d) für Wind- und Photovoltaikanlagen

ALTUS renewables GmbHKarlsruhe, Baden

Als Bauleiter/in bei ALTUS arbeitest du überwiegend auf Baustellen in Deutschland, aber du kannst auch unsere Büros in Karlsruhe oder Hannover nutzen. Unsere rund 90 Mitarbeitenden knüpfen bei Events wie dem B2Run und Stadtradeln 2025 enge Verbindungen. Sportliche Aktivitäten und Teamevents, darunter Afterwork, Teamlunch und Weihnachtsfeier, fördern den Zusammenhalt und feiern unsere Erfolge. In dieser Position übernimmst du die Vor-, Entwurfs- und Ausführungsplanung für innovative Erneuerbare-Energien-Projekte. Besonders im Fokus stehen Wind- und Photovoltaikanlagen. Entdecke die vielfältigen Möglichkeiten, die dir bei ALTUS offenstehen!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Firmenwagen Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent (m/w/d) Projektentwicklung Windenergie

wpd onshore GmbH Co. KGLeipzig

Werde Werkstudent (m/w/d) in der Projektentwicklung Windenergie und arbeite bis zu 20 Stunden pro Woche. Du erhältst wertvolle Einblicke in die Planung von Windkraftprojekten und unterstützt unser engagiertes Team. Zu deinen Aufgaben gehören die Analyse von Windstandorten, die Layoutplanung mit GIS-Systemen und die Kommunikation mit Behörden. Zudem hilfst du bei Projektdokumentationen und bei der Vorbereitung von Außendiensteinsätzen, wie Eigentümerversammlungen. Voraussetzung ist, dass du ein:e eingeschriebene:r Student:in eines technischen oder planerischen Studiengangs bist. Neben einer strukturierten Arbeitsweise bringst du sehr gute MS Office-Kenntnisse mit; GIS-Erfahrungen sind von Vorteil.
Werkstudent Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieurwesen Windenergie, Konstruktion Windenergie, Forschung Windenergie, Entwicklung Windenergie wissen müssen

Ingenieurwesen Windenergie, Konstruktion Windenergie, Forschung Windenergie, Entwicklung Windenergie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieurwesen Windenergie, Konstruktion Windenergie, Forschung Windenergie, Entwicklung Windenergie wissen müssen

Windenergie im Wandel – ein Erfahrungsbericht aus der Maschinenstube des Wandels

Manche sagen, der Ingenieurberuf im Bereich Windenergie habe seine Sturm-und-Drang-Zeit bereits hinter sich. Klingt erstmal plausibel – schließlich drehen sich die Räder ja nun überall, von Ostfriesland bis nach Andalusien. Aber wer genauer hinsieht, merkt: Das Gegenteil ist der Fall. Wer heute einen Einstieg in Konstruktion, Forschung oder Entwicklung von Windkraftanlagen sucht, spürt die Aufbruchstimmung. Vielleicht ist sie sogar drängender als je zuvor. Zunächst, weil die technische Komplexität explodiert ist. Und zweitens – ich sage es ganz ungeschminkt – weil der Druck auf den Arbeitsmarkt gewachsen ist. Das fühlt sich wie Gegenwind an, aber mit dem richtigen Segel wird daraus Rückenwind. Behaupte ich zumindest.


Von der Projektmappe zum Rotorkopf: Alltag zwischen Theorie und Schraubenschlüssel

Was viele unterschätzen: Der Berufsalltag im Bereich Konstruktion und Entwicklung von Windenergieanlagen ist viel weniger Schreibtischstaub und deutlich mehr Tempo als gedacht. Klar, die ersten Monate ziehen sich mit Einarbeitung, Lastenheft und Normenschungeln – aber dann stehen da reale Prototypen, irgendwo auf dem Hof. Der Weg dorthin? Ein überraschendes Kuddelmuddel aus CAD-Modellbau, Lieferantenmanöver, Simulationen – und plötzlich: Kaffee mit dem Elektriker-Team am Fuß einer 120-Meter-Anlage. Das Ingenieurklischee, der einsame Zahlenfreund, ist hier irgendwie fehl am Platz. Wer keine Lust auf Kommunikieren, Prioritätenverschiebungen und das ständige Verhandeln zwischen Sicherheitsanforderungen und Budget hat – der wird’s schwer haben.


Welche Qualifikationen zählen – und was steht nicht im Lebenslauf?

Offiziell zählt ein ingenieurwissenschaftlicher Abschluss, vorzugsweise Maschinenbau, Elektrotechnik, mechatronischer Hintergrund oder zumindest eine solide Ausbildung im Bereich Konstruktionstechnik. Aber ganz ehrlich: Entscheidend sind oft andere Qualitäten. Wer einmal versucht hat, ein Versuchsmodul zwischen Speditionschaos und Zeitdruck lauffähig zu bekommen, weiß, worauf es ankommt. Flexibilität, ein bestimmtes Maß an Neugier für Werkstoffe und – nicht zu vergessen – die Fähigkeit, technische Fragen für Nicht-Techniker so zu erklären, dass ihnen nicht die Lust vergeht. Digitales Know-how? Wer sich heute nicht mit Simulation, Datenmanagement und den berüchtigten „Predictive Maintenance“-Tools auskennt, redet schneller mit der Wand als mit seinem neuen Chef. Dennoch: Es gibt immer Nischen für Quereinsteiger, Programmiertalente oder experimentierfreudige Tüftler. Die bunte Mischung im Team ist kein Spruch, sondern Alltag.


Gehalt: Höhenluft oder finanzielle Grundlast?

Jetzt zum delikaten Punkt – das Gehalt. Es gibt sie, diese Gehaltsstudien, die jedem Berufseinsteiger ein sorgenfreies Leben versprechen. Die Realität ist – nüchtern betrachtet – regional unterschiedlich und hängt erschreckend stark von Größe und Internationalität der Arbeitgeber ab. Windenergieingenieure in Küstenregionen, beispielsweise in Norddeutschland, verdienen im Mittel durchaus solide. In kleineren Zulieferunternehmen oder Startups zeigen sich da aber sogar flatspots: Arbeitszeiten, die dehnen sich wie Kaugummi, dafür aber die Bezahlung… hm, sagen wir, sie springt etwas spröder aus der Tabelle. Großunternehmen locken mit festen Tarifstrukturen, Boni und Aufstiegsperspektiven, während im Mittelstand oft Flexibilität und Einsatz mit späteren Gehaltssprüngen belohnt werden – oder eben nicht. Hier ist der Klassiker: Wer Verantwortung übernimmt, etwa als Projektingenieur oder Schnittstellenmanager, sieht schneller Fortschritt auf dem Konto. Wer aber auf sichere, lineare Gehaltspfade aus ist – der schaut lieber zweimal hin. Mehr noch: Die Gehaltsunterschiede zwischen Ost und West schreien manchmal förmlich nach einer neuen Gerechtigkeitsdebatte. Aber das würde hier zu weit führen (oder?).


Nische oder Boom? Arbeitsmarkt, Chancen und Sackgassen

Tritt ein, naiver Newcomer, hieß es früher. Heute ist der Windkraftbereich in Deutschland (und eigentlich in der halben Welt) ein Terrain ständiger Umbrüche. Digitalisierung, politische Schubkraft, Lieferketten-Drama, EU-Taxonomie – und dazu der ewige Nachwuchshunger: Es scheint, als wechselten die Triebfedern des Marktes jede Saison. Was ich beobachte: Die Nachfrage nach echten Spezialisten für Anlagenkonzepte, Steuerungstechnik oder Aerodynamik bleibt hoch. Aber: Das Angebot an Projekten schwankt, insbesondere auf regionaler Ebene – und Windkraft ist ein Markt mit vielen Unsicherheiten. Auslandseinsätze sind längst nicht mehr die Ausnahme. Viele Ingenieurinnen und Entwickler pendeln europaweit, manchmal weltweit – flexible Bereitschaft ist fast Voraussetzung. Großraumbüros mit festen Arbeitszeiten sind ein Auslaufmodell, stattdessen Projektarbeit im Flourish-Modus. Wer darauf steht, wird’s mögen. Wer es beständig mag: schwieriger. Und wie steht es um den viel beschworenen „Klimaretterstatus“? Nett für die Motivation, aber manchmal auch eine Bürde – die Erwartungen von außen sind hoch, und die Technik ist eben nie umweltneutral, sondern immer nur besser als das Letzte.


Zwischen Idealismus, Stress und Selbstzweifel: ein persönliches Zwischenfazit

Manchmal, auf dem Rückweg aus dem Prüfstand, frage ich mich: Warum machen wir das? Die Technik begeistert – keine Frage. Aber der Spagat zwischen Innovation und Sparzwang, zwischen Umweltversprechen und Lieferkrise, ist anstrengend. Work-Life-Balance ist ein klappriges Versprechen, zumindest in heißen Projektphasen: Mal erleben Teamkolleginnen die Geburt des Sohns per Smartphone, mal wird die Urlaubsreise zur Fernwartungsaktion. Andererseits: Kaum ein anderes Ingenieursfeld bietet so viel Gestaltungsspielraum. Wer den Mund aufmacht, findet Gehör – und kann was bewegen. Es ist kein Spaziergang, aber auch keine Raketenwissenschaft. Eher ein Marathon, bei dem man sich ab und an fragt, ob das Ziel den Aufwand lohnt. Und irgendwann merkt man: Die Windräder draußen drehen sich auch weiter, wenn man nachts mal das Handy ausschaltet. Vielleicht ist das der größte Entwicklungssprung – für uns alle.


Kurzbeschreibung Ingenieurwesen Windenergie, Konstruktion Windenergie, Forschung Windenergie, Entwicklung Windenergie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Ingenieurwesen Windenergie, Konstruktion Windenergie, Forschung Windenergie, Entwicklung Windenergie

Was viele unterschätzen: Der Berufsalltag im Bereich Konstruktion und Entwicklung von Windenergieanlagen ist viel weniger Schreibtischstaub und deutlich mehr Tempo als gedacht. Klar, die ersten Monate ziehen sich mit Einarbeitung, Lastenheft und Normenschungeln – aber dann stehen da reale Prototypen, irgendwo auf dem Hof. Der Weg dorthin? Ein überraschendes Kuddelmuddel aus CAD-Modellbau, Lieferantenmanöver, Simulationen – und plötzlich: Kaffee mit dem Elektriker-Team am Fuß einer 120-Meter-Anlage. Das Ingenieurklischee, der einsame Zahlenfreund, ist hier irgendwie fehl am Platz. Wer keine Lust auf Kommunikieren, Prioritätenverschiebungen und das ständige Verhandeln zwischen Sicherheitsanforderungen und Budget hat – der wird’s schwer haben.

Offiziell zählt ein ingenieurwissenschaftlicher Abschluss, vorzugsweise Maschinenbau, Elektrotechnik, mechatronischer Hintergrund oder zumindest eine solide Ausbildung im Bereich Konstruktionstechnik. Aber ganz ehrlich: Entscheidend sind oft andere Qualitäten. Wer einmal versucht hat, ein Versuchsmodul zwischen Speditionschaos und Zeitdruck lauffähig zu bekommen, weiß, worauf es ankommt. Flexibilität, ein bestimmtes Maß an Neugier für Werkstoffe und – nicht zu vergessen – die Fähigkeit, technische Fragen für Nicht-Techniker so zu erklären, dass ihnen nicht die Lust vergeht. Digitales Know-how? Wer sich heute nicht mit Simulation, Datenmanagement und den berüchtigten „Predictive Maintenance“-Tools auskennt, redet schneller mit der Wand als mit seinem neuen Chef. Dennoch: Es gibt immer Nischen für Quereinsteiger, Programmiertalente oder experimentierfreudige Tüftler. Die bunte Mischung im Team ist kein Spruch, sondern Alltag.

Jetzt zum delikaten Punkt – das Gehalt. Es gibt sie, diese Gehaltsstudien, die jedem Berufseinsteiger ein sorgenfreies Leben versprechen. Die Realität ist – nüchtern betrachtet – regional unterschiedlich und hängt erschreckend stark von Größe und Internationalität der Arbeitgeber ab. Windenergieingenieure in Küstenregionen, beispielsweise in Norddeutschland, verdienen im Mittel durchaus solide. In kleineren Zulieferunternehmen oder Startups zeigen sich da aber sogar flatspots: Arbeitszeiten, die dehnen sich wie Kaugummi, dafür aber die Bezahlung… hm, sagen wir, sie springt etwas spröder aus der Tabelle. Großunternehmen locken mit festen Tarifstrukturen, Boni und Aufstiegsperspektiven, während im Mittelstand oft Flexibilität und Einsatz mit späteren Gehaltssprüngen belohnt werden – oder eben nicht. Hier ist der Klassiker: Wer Verantwortung übernimmt, etwa als Projektingenieur oder Schnittstellenmanager, sieht schneller Fortschritt auf dem Konto. Wer aber auf sichere, lineare Gehaltspfade aus ist – der schaut lieber zweimal hin. Mehr noch: Die Gehaltsunterschiede zwischen Ost und West schreien manchmal förmlich nach einer neuen Gerechtigkeitsdebatte. Aber das würde hier zu weit führen (oder?).

Tritt ein, naiver Newcomer, hieß es früher. Heute ist der Windkraftbereich in Deutschland (und eigentlich in der halben Welt) ein Terrain ständiger Umbrüche. Digitalisierung, politische Schubkraft, Lieferketten-Drama, EU-Taxonomie – und dazu der ewige Nachwuchshunger: Es scheint, als wechselten die Triebfedern des Marktes jede Saison. Was ich beobachte: Die Nachfrage nach echten Spezialisten für Anlagenkonzepte, Steuerungstechnik oder Aerodynamik bleibt hoch. Aber: Das Angebot an Projekten schwankt, insbesondere auf regionaler Ebene – und Windkraft ist ein Markt mit vielen Unsicherheiten. Auslandseinsätze sind längst nicht mehr die Ausnahme. Viele Ingenieurinnen und Entwickler pendeln europaweit, manchmal weltweit – flexible Bereitschaft ist fast Voraussetzung. Großraumbüros mit festen Arbeitszeiten sind ein Auslaufmodell, stattdessen Projektarbeit im Flourish-Modus. Wer darauf steht, wird’s mögen. Wer es beständig mag: schwieriger. Und wie steht es um den viel beschworenen „Klimaretterstatus“? Nett für die Motivation, aber manchmal auch eine Bürde – die Erwartungen von außen sind hoch, und die Technik ist eben nie umweltneutral, sondern immer nur besser als das Letzte.

Manchmal, auf dem Rückweg aus dem Prüfstand, frage ich mich: Warum machen wir das? Die Technik begeistert – keine Frage. Aber der Spagat zwischen Innovation und Sparzwang, zwischen Umweltversprechen und Lieferkrise, ist anstrengend. Work-Life-Balance ist ein klappriges Versprechen, zumindest in heißen Projektphasen: Mal erleben Teamkolleginnen die Geburt des Sohns per Smartphone, mal wird die Urlaubsreise zur Fernwartungsaktion. Andererseits: Kaum ein anderes Ingenieursfeld bietet so viel Gestaltungsspielraum. Wer den Mund aufmacht, findet Gehör – und kann was bewegen. Es ist kein Spaziergang, aber auch keine Raketenwissenschaft. Eher ein Marathon, bei dem man sich ab und an fragt, ob das Ziel den Aufwand lohnt. Und irgendwann merkt man: Die Windräder draußen drehen sich auch weiter, wenn man nachts mal das Handy ausschaltet. Vielleicht ist das der größte Entwicklungssprung – für uns alle.

Ingenieurwesen Windenergie, Konstruktion Windenergie, Forschung Windenergie, Entwicklung Windenergie Jobs in weiteren Städten

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