Ingenieurwesen Solarenergie, Konstruktion Solarenergie, Forschung Solarenergie Jobs

32 aktuelle Ingenieurwesen Solarenergie, Konstruktion Solarenergie, Forschung Solarenergie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

Projektleiter/-in Dezentrale Energieanlagen und Strategisches Energiemanagement (w/m/d)

Landeshauptstadt WiesbadenWiesbaden

Das Hochbauamt Wiesbaden sucht eine/n Projektleiter/in für dezentrale Energieanlagen und strategisches Energiemanagement. In dieser Schlüsselposition gestalten Sie Neubau- und Bauunterhaltungsprojekte an kommunalen Liegenschaften. Ihr Fokus liegt auf der Umsetzung der Energie- und Klimastrategie der Stadt. Zudem sind Sie verantwortlich für den Ausbau regenerativer Energien, insbesondere Photovoltaikanlagen. Diese Investitionen fördern eine nachhaltige und energieeffiziente Gebäudeverwaltung. Werden Sie Teil eines engagierten Teams mit rund 145 Kolleginnen und Kollegen, das aktiv zur Stadtentwicklung beiträgt.
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Landeshauptstadt Wiesbaden Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Kaufmännischer Projektmanager (m/w/d) für nationale Windparkprojekte (Onshore)

undefinedBremen

Wir suchen einen kaufmännischen Projektmanager (m/w/d) für nationale Windparkprojekte. Ihre Aufgaben umfassen die kaufmännische Projektleitung und die Durchführung von Projektprüfungen. Zudem übernehmen Sie das laufende Projektcontrolling während der Investitionsphase und unterstützen Vertragsverhandlungen. Ein abgeschlossenes Studium der Wirtschaftswissenschaften oder eines ähnlichen Fachbereichs ist Voraussetzung. Bewerber sollten über Erfahrung im Bereich Erneuerbare Energien, idealerweise in der Windenergiebranche, verfügen. Verfügen Sie zudem über gute Deutschkenntnisse und Kommunikationsfähigkeit? Dann bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Dachdecker (m/w/d) für Modulmontage / Photovoltaik-Anlagen

Solartechnik Ebbes GmbHNordkirchen

Wir suchen ab sofort einen Dachdecker (m/w/d) für die Modulmontage von Photovoltaik-Anlagen in Vollzeit. Bei uns erwartet dich ein sicherer Arbeitsplatz in einem zukunftsorientierten Unternehmen mit einem familiären Team und flachen Hierarchien. Unterstützt wirst du mit hochwertiger Arbeitskleidung und modernen Ausrüstungen sowie Firmenfahrzeugen für die Anfahrt zur Baustelle. Deine Aufgaben umfassen die Montage von Photovoltaikmodulen auf Steil- und Flachdächern sowie die Durchführung von Unterkonstruktionen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Dachdecker ist erforderlich; Erfahrung in der PV-Montage ist von Vorteil, aber nicht zwingend. Wir freuen uns auf deine Bewerbung und einen wertvollen Beitrag zu unserem Team!
Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Jobrad Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Elektroplaner Photovoltaik (m/w/d)

Juno Solar GmbH & Co . KGWerdau

Über uns: Juno Solar setzt seit 2012 Maßstäbe im deutschen Energiemarkt mit innovativen Solarlösungen. Werde Teil eines motivierten Teams, das die Energiezukunft aktiv gestaltet. Wir suchen einen Elektrotechniker mit Ausbildung und idealerweise Erfahrung in der Elektroplanung. Deine Kenntnisse in relevanten Normen sind uns wichtig, ebenso wie Teamfähigkeit und Organisationsgeschick. Wir bieten einen unbefristeten Vertrag, der viele Vorteile wie eine betriebliche Altersvorsorge und ein Job-Rad enthält. Bewirb dich und gestalte die Energiewende mit uns aktiv mit!
Gehalt 2500€ - 3500€ per month Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Energiemanager (m/w/d) in Vollzeit, befristet auf 3 Jahre im Rahmen eines Förderprojektes

Gemeinde Efringen-KirchenEfringen Kirchen

Die Gemeinde Efringen-Kirchen sucht einen engagierten Energiemanager (m/w/d) in Vollzeit für ein dreijähriges Förderprojekt. Zu den Hauptaufgaben gehören die Etablierung von Strukturen für ein effektives kommunales Energiemanagement. Darüber hinaus ist die Erarbeitung von Sanierungspotenzialen sowie die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen zentral. Auch die Koordination größerer baulicher Sanierungen und die Integration von Energiemanagement in Bauprojekte sind entscheidend. Zusätzlich umfasst die Stelle das monatliche Energiemonitoring und die Optimierung der Energiebeschaffung. Interessierte Bewerber sollten die Umsetzung alternativer Energien, wie Photovoltaik und Erdwärme, aktiv vorantreiben.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Projektmanager (m/w/d) Erneuerbare Energien

Schmieder GmbHRavensburg

Wir suchen einen engagierten Projektmanager (m/w/d) für erneuerbare Energien im Raum Ravensburg. Schmieder, seit über 30 Jahren Experte in der Direktvermittlung, bietet Ihnen die Chance, Teil eines dynamischen Teams zu werden. In dieser Vollzeitposition leiten Sie eigenverantwortlich Projekte im Bereich Photovoltaikanlagen, von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme. Sie erstellen Projekt- und Zeitpläne sowie Budgetvorgaben und koordinieren alle Projektbeteiligten. Zudem sind Sie der zentrale Ansprechpartner für Kunden und Behörden, wodurch Sie wertvolle Stakeholder-Beziehungen aufbauen. Bewerben Sie sich jetzt und profitieren Sie von unserem umfangreichen Netzwerk!
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Erfolgsbeteiligung Firmenwagen Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Tenure-Track-Professur (W1) „Hybrid Solar Technologies“

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)Karlsruhe

Die Tenure-Track-Professur (W1) „Hybrid Solar Technologies“ richtet sich an aufstrebende Forscher mit Expertise in nachhaltigen Energietechnologien. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die sich auf die Entwicklung hybrider solarthermischer Technologien spezialisiert hat. Bewerber (w/m/d) sollten Kenntnisse in photovoltaisch-thermischen Hybridsystemen oder weiteren erneuerbaren Energiequellen mitbringen. Die Professur bietet umfangreiche Kooperationsmöglichkeiten am KIT, insbesondere innerhalb des Instituts für Thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES). Auch die enge Zusammenarbeit mit der KIT-Fakultät ETIT und der Fakultät für Maschinenbau (MACH) ist möglich. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Energie!
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Verbundprojekt APPEAL - Photovoltaikmodulen

Hochschule Emden/LeerEmden

Die Hochschule Emden/Leer sucht engagierte wissenschaftliche Mitarbeiter*innen für das Projekt APPEAL im Maschinenbau. Diese Stelle ist befristet bis zum 30.06.2028 und bietet 50% der regulären Arbeitszeit. Im Rahmen des Projekts entwickeln wir innovative Lösungen für die automatisierte Herstellung von Photovoltaikmodulen in kleinen Mengen. Damit zielen wir darauf ab, wirtschaftliche PV-Module mit variablen Größen und Designs zu produzieren. Diese Entwicklungen eröffnen neue Potenziale für die solaroptimierte Energieerzeugung an Gebäuden. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der nachhaltigen Energietechnologie aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Ferienbetreuung Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Technischer Projektmanager (m/w/d) für Photovoltaik und BESS

Stern Energy GmbHHalle Saale

Werde technischer Projektmanager (m/w/d) für Photovoltaik und BESS bei der Stern Energy GmbH und gestalte die Energiewende mit! Als Teil des Encavis Konzerns sind wir führend in der technischen Betriebsführung und im Revamping von Solarparks in Europa. Mit einem innovativen Team aus Ingenieuren und Projektmanagern setzen wir auf erneuerbare Energien. Du übernimmst die operative Verantwortung von der Angebotserstellung bis zum Projektabschluss. Zudem koordinierst du Neubauprojekte, Revamping und Repowering von Solarparks. Nutze die Chance, deine Leidenschaft für Projekte in einem wachsenden Umfeld einzubringen und Verantwortung zu übernehmen!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit Stern Energy GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Projektleiter/-in Dezentrale Energieanlagen und Strategisches Energiemanagement (w/m/d)

Landeshauptstadt WiesbadenSonnenberg, Voll Remote

Das Hochbauamt Wiesbaden sucht eine erfahrene Projektleiterin oder einen erfahrenen Projektleiter für Dezentrale Energieanlagen und Strategisches Energiemanagement (w/m/d). Verantwortliche Neubau- und Bauunterhaltungsprojekte umfassen wichtige städtische Liegenschaften wie Schulen und Sportanlagen. Unser Team gestaltet das Stadtbild aktiv und fokussiert auf energieeffiziente, nachhaltige Gebäude. Im Sachgebiet Energiemanagement spielen wir eine Schlüsselrolle bei der kommunalen Energie- und Klimastrategie. Jährlich investieren wir in Photovoltaikanlagen, um die regenerative Energieversorgung kontinuierlich auszubauen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft Wiesbadens aktiv mit!
Homeoffice Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Landeshauptstadt Wiesbaden Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
1 2 3 4
Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieurwesen Solarenergie, Konstruktion Solarenergie, Forschung Solarenergie wissen müssen

Ingenieurwesen Solarenergie, Konstruktion Solarenergie, Forschung Solarenergie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieurwesen Solarenergie, Konstruktion Solarenergie, Forschung Solarenergie wissen müssen

Zwischen Rohbau und Revolution: Mein Blick auf die Karriere im Ingenieurwesen der Solarenergie

Manchmal frage ich mich: Wer hätte vor zehn Jahren tatsächlich geglaubt, dass Solartechnik einmal ein Jobsicherer für Ingenieurwesen, Konstruktion und Entwicklung – speziell bei uns, aber ehrlich gesagt auch weltweit – sein würde? Vor ein paar Jahren war das alles noch ein wackeliger Nebenschauplatz zwischen Vogelschutz und politischen Sonntagsreden. Heute, naja, kommt man an den schwarzblauen Modulen auf Dächern und Feldern ja kaum noch vorbei. Aber wie sieht das für Leute aus, die am Anfang stehen? Die überlegen, ob sie umschwenken, weiterbilden oder nochmal von vorn denken sollen? Es ist ein belebendes Feld – quirlig, aufbrausend, manchmal nervtötend, oft berauschend. Und angeblich voller Chancen, aber … stimmt das auch wirklich?


Das Spielfeld: Zwischen Planungsbüro und Kiesgrube

Der Alltag im Ingenieurwesen rund um die Solarenergie ist alles andere als Monotonie. Wer glaubt, er verbringt ständig Zeit am Schreibtisch und zeichnet stur Solarplatten in irgendwelche Architekturmodelle, der wird schnell eines Besseren belehrt. Abstrakte Berechnungen, technische Planung, Simulationen im CAD – ja, das gehört dazu. Aber mindestens genauso präsent ist das echte Leben draußen. Ich erinnere mich an matschige Schuhe auf der halb erschlossenen Baustelle, nervige Baubesprechungen mit Installateuren, bei denen gefühlt niemand dasselbe Deutsch spricht. Fragen wie: Wie verschattet der nächste Baum in zwanzig Jahren die Modulreihe? Oder: Welche Materiallösung hält Windstärken aus, die in der klimawandelnden Realität bald keine Seltenheit mehr sind?


Und dann, Überraschung: Forschung und Entwicklung sind kein Luxus, sondern knallharter Alltag, gerade weil der technische Fortschritt unverschämt schnell ist. Wer morgens mit einem Patentrezept für eine neue Zelltechnologie kommt, muss mittags schon nachziehen – zumal die Konkurrenz in China, den USA oder in der Startup-Kellerlandschaft Berlins nicht schläft. Faule Routine? Fehlanzeige. Die Aufgaben scheren regelmäßig aus den gewohnten Bahnen aus. Mal dominiert die Tüftelei an smarter Wechselrichtertechnik, mal die Optimierung der Nachverfolgungsmechanik. Ein bisschen Jonglage mit Vorschriften, ein bisschen Improvisation – und meistens ein Rest Unsicherheit, ob nächste Woche nicht schon wieder alles anders priorisiert wird.


Welche Werkzeuge braucht man wirklich? Ahnung, Neugier und … Frustrationstoleranz

Klar, das abenteuerlustige Bild vom Ingenieur: helle Köpfe, glühende Laptops, abends im Coworking-Space noch schnell einen Prototypen löten. Die Wirklichkeit? Wer’s ernst meint, der muss schon von allem etwas mitbringen – und zwar jenseits aller Lehrbuch-Definition. Technisches Studium, meistens. Ein Händchen für Systemdenken und Schnittstellen, fast immer. Ohne solide CAD- und Simulationskenntnisse gibt es keinen Blumentopf. Aber das ist nicht alles: Kommunikationsstärke spielt eine ungeahnte Rolle, allein schon, um zwischen Investor, Energieversorger, Handwerker und den eigenen Überzeugungen zu vermitteln. Ganz zu schweigen von den Streitereien wegen fehlender Kabelkanäle oder unvorhergesehenen Gewichtsproblemen auf dem Schuldach.


Was viele unterschätzen: Die Arbeit im Solarbereich verlangt ein gutes Maß an Frustrationstoleranz und Beharrlichkeit. Deadlines verschieben sich, Normen ändern sich wie das Wetter, und der viel beschworene „Technologiesprung“ lässt sich manchmal nur im Umfang der Fußnoten nachweisen. Kurzum: Wer nicht bereit ist, auch mal zu scheitern und neu anzusetzen, hält auf Dauer das Tempo nicht aus. Ich sage: Das eigentliche Werkzeug ist nicht das neueste Softwarepaket, sondern die Fähigkeit zum Dazulernen und das Stehaufmännchen-Gen. Eine Prise Galgenhumor kann übrigens auch nicht schaden.


Zahlen, die den Ton angeben: Gehalt, Chancen, regionale Wellenbewegungen

Das böse G-Thema – kaum einer spricht in Bewerbungsgesprächen gerne offen über’s Gehalt, dabei ist es für Berufseinsteiger und Wechselwillige eines der entscheidenden Kriterien. Also, wie sieht’s aus? Grundgehalt für Ingeneure im Solarsektor schwebt irgendwo zwischen bodenständig und überzeugend, je nach Region, Abschluss und Unternehmensgröße. Wer in Ballungszentren a la München, Hamburg oder Frankfurt landet, hat zwar mehr auf dem Konto, aber auch schnell höhere Lebenskosten und einen härteren Verteilungskampf. Im ländlichen Raum dagegen locken manche Unternehmen mit flexibleren Bedingungen, Homeoffice-Anteilen und, fast schon paradox, mehr Verantwortung – da darf der Berufseinsteiger auch mal ein Gesamtprojekt stemmen, nicht nur ein Unterkapitel.


Mit der Erfahrung wachsen die Zahlen meist respektabel: Nach fünf Jahren lassen sich durchaus Gehälter erzielen, die sich vor klassischen Ingenieursrollen in der Automobilindustrie oder im Maschinenbau nicht verstecken müssen. Aber: Wer schnelle Millionengewinne erwartet, ist schief gewickelt – es bleibt ein Beruf aus der Kategorie „dadurch wirst du vielleicht nicht reich, aber hochzufrieden.“ Ein Aspekt, den gerne unterschätzt wird: Mit Projektverantwortung und Spezialwissen (z. B. im Bereich Energiespeicher, agrarphotovoltaische Systeme oder internationale Normen) klettert man die Stufen schneller. Und ja, der Gender Pay Gap existiert auch hier – allerdings berichten Kolleginnen häufiger, dass Weiterbildung und Spezialisierung sie schneller ausgleichen als in manch anderen Bereichen.


Arbeitsmarkt: Scheinbar Goldgrube, aber Spielregeln ändern sich stetig

Zugegeben, der Arbeitsmarkt wirkt derzeit wie ein Selbstbedienungsbuffet: Inserate für Ingenieure, Konstrukteure, Entwickler und Forscher in der Solarbranche sprießen bundesweit aus dem Boden. Gerade Berufseinsteiger freuen sich über diese Angebotsvielfalt. Doch Obacht: Hinter dem Fachkräftemangel verstecken sich mitunter harte Auswahlkriterien. Wer zu techniknah und zu wenig kommunikationsfähig daherkommt, bleibt häufig außen vor. Soft Skills haben spürbar an Gewicht gewonnen, genauso wie Kenntnisse in agiler Projektführung, Nachhaltigkeitszertifizierung oder internationalem Vertragsrecht. Und ja, die Digitalisierung sorgt für einen Sogeffekt – plötzlich wird von Ingenieuren erwartet, dass sie nicht nur Module montieren, sondern ganze virtuelle Anlagen miteinander vernetzen und betriebswirtschaftlich denken. Da schüttelt man sich schon mal die Innovationsmüdigkeit aus dem Ärmel.


Besonders herausfordernd: Je spezialisierter die Nische, desto größer die Konkurrenz aus dem Ausland – chinesische und amerikanische Entwicklungsingenieure sind oft nicht nur billiger, sondern bringen andere, manchmal unerwartet praxisnahe Lösungswege mit. Und doch, es gibt Spielräume: Wer offen bleibt, Zusatzqualifikationen aufbaut und die Wechselbereitschaft nicht mit Jobhopping verwechselt, kann in erstaunlicher Geschwindigkeit Karriere machen. Überraschung: Kleinere Unternehmen sind zuweilen mutiger bei der Förderung junger Leute als die sogenannten „Big Player“.


Work-Life-Balance, Sinnsuche und Realitätstest

Eines noch, weil es selten ehrlich angesprochen wird: Die berühmte Work-Life-Balance ist kein Selbstläufer in der Solarbranche. Projektspitzen und enge Zeitpläne sind Alltag, Deadlines meist nicht verhandelbar, abhängig von Wetter und Energiepreisen. Aber – und das gibt’s wirklich – viele berichten, dass das Gefühl, an der Energiewende mitzuwirken, ein ziemlich guter Ausgleich für so manchen kräftezehrenden Arbeitstag ist. Viele haben das Bedürfnis, nicht nur Zahlen zu verschieben, sondern Zuversicht und Zukunft praktisch mitzugestalten. Klingt pathetisch? Vielleicht. Aber nach der ersten Betriebsbegehung bei minus drei Grad und Windgeschwindigkeiten, die die Notizen aus der Hand reißen, weiß man: Sinn ist manchmal der einzige Kompass, der einen bei Laune hält.


Für alle, die jetzt einsteigen (oder schon zögern): Es wird nicht einfacher, aber garantiert abwechslungsreich. Zwischen neuen Technologien, gesellschaftlichen Erwartungen und wirtschaftlichem Wellengang kann man schon mal ins Schwanken geraten. Aber: Wer die Herausforderung mag und bereit ist, über den eigenen Tellerrand hinauszuwachsen, findet selten ein derart vielschichtiges Feld. Das ist vielleicht keine Garantie für eine geradlinige Karriere – aber gegen Langeweile wirkt es definitiv besser als jedes Vitaminpräparat.


Ingenieurwesen Solarenergie, Konstruktion Solarenergie, Forschung Solarenergie Jobs in weiteren Städten

Das könnte Sie auch interessieren

Ingenieurwesen Solarenergie, Konstruktion Solarenergie, Forschung Solarenergie Jobs in weiteren Städten

  • Bremen
  • Köln
  • Dresden
  • Karlsruhe
  • Oberdorla
  • Achim
  • Efringen Kirchen
  • Emden
  • Halle Saale
  • Hamburg
  • Mainz
  • Nordkirchen
  • Nürnberg
  • Oldenburg
  • Ravensburg
  • Werdau
  • Wiesbaden
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus