Geschäftsleitung Windenergie, Management Windenergie Jobs

158 aktuelle Geschäftsleitung Windenergie, Management Windenergie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Projektleiter Windenergie (Bau) / Baumanager Wind / Construction Manager (m/w/d)

ENOVA Power GmbHHamburg, Bünde

ENOVA ist einer der größten Onshore-Windenergie-Betreiber in Deutschland mit 1 GW in Betrieb, was einer Stromversorgung für rund eine Million Haushalte entspricht. Bis 2030 plant das Unternehmen, seine Kapazitäten auf 3 GW auszubauen und 5 Milliarden Euro an Assets under Management zu erreichen. Du übernimmst die Gesamtverantwortung für die Realisierung der Windparks, von der Planung bis zur Inbetriebnahme. Eigenständig steuerst du komplexe Bauprojekte und garantierst die Einhaltung von Terminen, Budget und Qualität. Zudem führst und koordinierst du interne sowie externe Projektbeteiligte, einschließlich Fachplanern und Bauunternehmen. Deine Entscheidungsfreude in kritischen Phasen sorgt dafür, dass es keinen Stillstand gibt.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Student (m/w/d) für eine Abschlussarbeit zum Wissensmanagement im Bereich Projektentwicklung Windenergie, Photovoltaik

BadenovaFreiburg Breisgau

Um den Projektentwicklungsprozess im Bereich Windenergie und Photovoltaik erfolgreich zu gestalten, ist die Integration von Fachwissen und Rechtsgrundlagen unerlässlich. Dazu gehört auch, das nötige Wissen über die Anforderungen an den Bau solcher Anlagen zu verstehen. Wir analysieren und strukturieren bestehende Informationen und fördern den Austausch mit Fachleuten. Kreative und praxisnahe Ideen zur Umsetzung sind dabei entscheidend, insbesondere unter Berücksichtigung interner Rahmenbedingungen. Du bringst ein Studium in Bibliothek und Informationsmanagement mit und hast Interesse an erneuerbaren Energien. Erste praktische Erfahrungen im Wissensmanagement werden zudem geschätzt und unterstützen eine analytische, strukturierte Arbeitsweise.
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Projektmanager (m/w/d) Pipeline - Windenergie

Qualitas Energy Deutschland GmbHBerlin

Powering Change: Seit über 16 Jahren setzen wir im Bereich Erneuerbare Energien neue Maßstäbe. Unsere Stärke liegt in der Kombination aus Agilität und der Erfahrung eines etablierten Investmentunternehmens. Wir revolutionieren die Projektierung von Erneuerbare-Energien-Projekten durch innovative Ansätze. Mit pragmatischen Methoden und finanzieller Stabilität bringen wir erfolgreich Projekte wie Pipelines und Batteriespeicher voran. Unser Fokus liegt auf Chancen-Analysen und Risikoanalysen, um jede Bauphase sicher zu gestalten. Entdecken Sie mehr über spannende Karrieremöglichkeiten auf Step Stone und starten Sie Ihre Reise zu Ihrem Traumjob!
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Projektmanager (m/w/d) Onshore Windenergie

Caeli Wind GmbHBerlin

Caeli Wind setzt auf datenbasierte Strategien, um den Ausbau der Onshore-Windenergie voranzutreiben. Unsere Plattform bietet eine strukturierte Analyse und Identifikation von Windenergiestandorten. Wir fördern die Zusammenarbeit zwischen Flächeneigentümern und Projektentwicklern, um Projekte effizient umzusetzen. Mit innovativen Tools wie QGIS und ArcGIS optimieren wir bestehende Prozesse in der Projektgestaltung. Profitieren Sie von relevanten Daten und effektiven Projektmanagement-Methoden. Starten Sie Ihre Karriere im Bereich erneuerbare Energien – besuchen Sie Step Stone für Stellenangebote und Karrieretipps!
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Wind Energy Logistics - Project Manager (m/w/d)

Kuehne Climate Center gGmbHHamburg

Als Wind Energy Logistics Project Manager im Kuehne Climate Center (KCC) gestalten Sie effiziente Logistiksysteme für den Windenergieausbau in aufstrebenden Regionen. Ihr Hauptaugenmerk liegt zunächst auf Offshore-Wind und der Entwicklung von Windhäfen. Sie arbeiten eng mit dem Programmleiter sowie externen Partnern und Stakeholdern zusammen. Ihre Aufgabe ist es, die erfolgreiche Umsetzung der KCC-Projekte zu garantieren. Dies geschieht durch gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Logistik als treibende Kraft der Energiewende. Ihr Verantwortungsbereich könnte sich auch auf Onshore-Windprojekte ausweiten und damit einen umfassenden Beitrag zur nachhaltigen Energiegewinnung leisten.
Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter:innen Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien in Kommunen (BEEKOMM)

Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA)Erfurt

Das Verbundprojekt "BEEKOMM" fördert den Ausbau erneuerbarer Energien in deutschen Kommunen. Wir suchen ab dem 01.05.2026 mehrere engagierte Projektleiter:innen in Vollzeit für eine Projektlaufzeit von vier Jahren. Ihre Aufgabe ist es, Dialog- und Beteiligungsprozesse zu Windenergie und Photovoltaik zu gestalten. Als Teil des Projekts unterstützen Sie Kommunen dabei, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Diese Position bietet eine spannende Möglichkeit, aktiv an der Energiewende mitzuwirken. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Energie in Ihrer Gemeinde!
Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Senior Kaufmännischer Projektmanager (m/w/d) für nationale Windparkprojekte (Onshore)

wpd onshore GmbH & Co. KGBremen

Wir suchen einen Senior Kaufmännischen Projektmanager (m/w/d) für nationale Windparkprojekte im Bereich erneuerbare Energien. Zu deinen Aufgaben gehören die kaufmännische Projektleitung sowie das Projektcontrolling während der Investitionsphase. Du wirst Vertragsverhandlungen mit Partnern und Banken führen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellen. Dein Profil umfasst ein abgeschlossenes Studium in Wirtschaft oder Wirtschaftsingenieurwesen und mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in der Windenergiebranche. Zudem sind sehr gute Excel-Kenntnisse sowie eine strukturierte und analytische Arbeitsweise erforderlich. Werde Teil eines innovativen Teams und gestalte die Zukunft der Energiegewinnung mit!
Gesundheitsprogramme Jobrad Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Asset Manager (m/w/d) nationale und internationale Onshore-Windparks im Eigenbestand

wpd onshore GmbH & Co. KGBremen

Als Technischer Asset Manager (m/w/d) verantwortest du die Überwachung und Betreuung nationaler sowie internationaler Onshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von etwa 3.644 MW. Du vertrittst die Interessen der Betreibergesellschaften und arbeitest eng mit unseren Dienstleistern zusammen. Ziel ist die Optimierung der Zuverlässigkeit und Produktivität unseres Windpark-Portfolios. In dieser vielseitigen Rolle bearbeitest du verschiedene Fragestellungen, die sich aus dem täglichen Betrieb ergeben. Regelmäßige Berichte und Abstimmungen über entscheidungsrelevante Themen und Entwicklungen halten die Geschäftsleitung stets informiert. Werde Teil unseres dynamischen Teams und gestalte die Zukunft der erneuerbaren Energien aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Experte für Stahlbetontragstrukturen von Windenergieanlagen (m/w/d)

TÜV SÜDMünchen

Unsere Experten bieten umfassendes Wissen in statischen und dynamischen Berechnungen im Massivbau. Mit Erfahrung in Software wie SOFiSTiK, Dlubal und Excel gewährleisten wir präzise Lösungen. Unsere kundenorientierte Arbeitsweise und Kommunikationsfähigkeit stärken die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Klienten. Flexibilität in den Arbeitszeiten ermöglicht es Ihnen, Beruf und Privatleben optimal zu gestalten. Zusätzlich profitieren unsere Mitarbeiter von attraktiven Sonderzahlungen, wie einer Konzernerfolgsprämie. Ein effektives betriebliches Gesundheitsmanagement unterstützt Ihre Fitness und Altersvorsorge für eine gesunde Zukunft.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Geschäftsleitung Windenergie, Management Windenergie wissen müssen

Geschäftsleitung Windenergie, Management Windenergie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Geschäftsleitung Windenergie, Management Windenergie wissen müssen

Management in der Windenergie: Zwischen Pioniergeist und Professionalität

Wer sich mit Windenergie beschäftigt, stolpert früher oder später unweigerlich über das Wort „Transformation“. Und das trifft es, zumindest aus meiner Sicht, ziemlich genau: Die Branche ist auf eine Art im ständigen Werden begriffen, vielleicht wie ein Segelschiff, das bei jedem Wetter draußen unterwegs ist – und deren Kapitäninnen und Kapitäne nicht nur das Steuer halten, sondern ständig die Richtung neu bestimmen müssen. Willkommen im Management der Windenergiebranche. Die Positionen reichen vom Geschäftsleiter eines Start-ups, das die Lücken im Stromnetz schließen will, bis zum Bereichsverantwortlichen in etablierten Energieunternehmen. Wer hier an Bord geht, erlebt einen Alltag, der im besten Fall spannender ist als das Marketingversprechen und im schlechtesten nie ganz vorhersehbar.


Von Zahlen, Menschen und Rotorblättern: Aufgaben im Windenergie-Management

Der Alltag in der Geschäftsleitung oder im gehobenen Management der Windenergie wirkt von außen oft glamouröser als er es ist. Wer glaubt, dass Windparks sich von selbst bauen, warten und betreiben – der irrt. Zwischen Projektentwicklung, Finanzplanung, Verhandlung mit Behörden oder Landwirten, Anlageoptimierung, Personalführung und Krisenmanagement: Der Aufgabenmix hat es in sich und ist selten repetitiv. An einem Tag vergräbt man sich in Excel-Tabellen, um die nächste Finanzierungsrunde zu stemmen, am nächsten feilscht man mit Netzbetreibern oder tüftelt an Strategien, ein Windrad genehmigungsfähig zu bekommen. Gleichzeitig: Das Telefon. Es steht selten still. Personalengpässe, Lieferprobleme, verschärfte Bauvorschriften. Willkommen im echten Management-Leben. Ach, und wer Teamführung als reine Verwaltungsaufgabe begreift, wird im Windgeschäft nicht glücklich. Nicht wegen der Windräder, sondern weil die Menschen (meist) sturer sind als jede Technik.


Qualifikationen: Technik trifft Unternehmergeist

Was braucht man, um im Management der Windenergiebranche nicht auf verlorenem Posten zu stehen? Klassische Klischees à la „technischer Studienabschluss plus BWL“ stimmen – zumindest zu Teilen. Aber das Bild greift zu kurz. Verhandlungskompetenz, Affinität für Technik, Führungserfahrung, ein gehöriges Maß an Pragmatismus und Entscheidungsfreude: Nichts davon lässt sich durch ein Zertifikat allein ersetzen. Häufig „rutschen“ Ingenieure, Betriebswirte, Naturwissenschaftler oder Juristen in Leitungspositionen hinein – mit teils sehr unterschiedlichen Lebensläufen. Persönlich habe ich den Eindruck: Wer sich zu fein ist, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen (bildlich, nicht wortwörtlich – obwohl…), bleibt auf lange Sicht außen vor. Was viele unterschätzen: Der Kontakt mit Behörden, Investoren, Eigentümern bringt das gesamte Spektrum moderner Kommunikationsakrobatik auf den Tisch. Wer meint, eine PowerPoint alleine überzeugt kritische Gemeindevertreter – der kennt deutsche Genehmigungswege schlecht. Technik schön und gut, aber sie ist nur das halbe Handwerkszeug.


Gehalt: Viel Verantwortung, (manchmal) viel Lohn – aber selten Selbstläufer

Reden wir Klartext: Das Gehalt im Management der Windenergie schwankt. Und zwar beträchtlich. Entscheidend ist, ob man in einem mittelständischen Familienunternehmen an der Ostseeküste tätig ist – oder als Führungskraft bei einem börsennotierten Großkonzern im Rhein-Main-Gebiet ein Zugpferd in Sachen Innovation. Einsteiger, die als Nachwuchsführungskraft einsteigen, setzen oft im hohen vierstelligen, manchmal niedrigen fünfstelligen Monatsbereich an. Wer sich hocharbeitet – oder zur rechten Zeit auf das richtige Pferd setzt – kann deutlich darüber landen. Mit allen (berüchtigten) Extras: Boni, Dienstwagen, Beteiligungen. Aber: Der Weg dahin ist kein Selbstläufer. In den ländlichen Regionen mit teils noch zögerlichem Ausbau der Windenergie sitzt das Geld weniger locker. Die Unterschiede sind spürbar – nicht nur zwischen Nord und Süd oder Ost und West, sondern auch zwischen privatem Mittelstand und staatsnahen Playern. Kleine Randnotiz: Wer rein auf Gehaltsoptimierung aus ist, wird von der harten Realität der Genehmigungszähigkeit manchmal recht unsanft heruntergeholt. Oder vom ersten größeren Anlagenstillstand. Ich kann ein Lied davon singen.


Der Arbeitsmarkt: Wachstum mit Gegenwind

Ist der Arbeitsmarkt offen für Neulinge? Wer einen Blick in die einschlägigen Stellenbörsen wagt, stellt fest: Führungskräfte werden gesucht – vorausgesetzt, sie bringen den berühmten Rucksack an Fachwissen, Erfahrungen quer durch den Gemischtwarenladen und möglichst noch Branchenkontakte mit. Das klingt abschreckend? Ja und nein. Für Berufseinsteiger:innen oder Quereinsteiger:innen tun sich dennoch immer wieder Lücken auf. Der Generationenwechsel, zunehmender Expansionsdruck und der altbekannte Fachkräftemangel öffnen Türen, die vor Jahren noch zugewachsen schienen. Was mir auffällt: Regionale Unterschiede sind nicht zu unterschätzen. In windreichen Küstenregionen und Metropolnähe ist viel Bewegung, während der Windenergiebau in strukturschwächeren Gegenden eher auf der Stelle tritt. Eine gewisse Reisebereitschaft – oder gleich der Umzug – ist also oft Voraussetzung. Und wie sieht es mit der berühmten Work-Life-Balance aus? Keine Legende: Sie ist machbar, aber nicht zwangsläufig Standard. Spitzenbelastungen, unvorhersehbare Projektfristen, Sitzungsmarathons mit Behördenvertretern oder Bürgerinitiativen – das alles ist Teil des Geschäfts. Und manchmal mehr als ein reines Geduldsspiel.


Wandel, Digitalisierung, neue Energie: Der Job bleibt beweglich

Wer gerade als Einsteiger:in oder Quereinsteiger:in in die Branche eintritt, erlebt eine Arbeitswelt, die sich mindestens so schnell dreht wie die Rotorblätter der Anlagen. Digitalisierung ist nicht mehr nur Buzzword, sondern dringt in alle Bereiche vor. Asset-Management? Verläuft längst mindestens zur Hälfte digital. Remote-Monitoring, Datenanalyse, künstliche Intelligenz zur Anlagenoptimierung: Wer sich mit sowas nicht beschäftigen will, bleibt am besten gleich draußen vor der Tür. Dazu kommt noch das gesellschaftliche Interesse – Klimaschutz, Akzeptanzdebatten, Investorenwünsche, politische Zickzack-Linien. Das verzeiht keine Trägheit, sondern verlangt von Managern nicht nur fachlichen, sondern auch gesellschaftlichen Weitblick. Der berühmte „Blick über den Tellerrand“? Hier ist er keine Option, sondern Pflicht. Und manchmal, wenn die Aktenberge besonders hoch und die Genehmigungsverfahren zäh sind, fragt man sich: Warum tut man sich das an? Vielleicht, weil der Job mehr ist als ein Beruf. Weil das tägliche Geschäft von Idealismus, Eigenverantwortung und Veränderungswillen lebt. Oder auch, weil sich beim Blick auf eine reibungslos laufende Windturbine das eigene Wirken ziemlich unübersehbar manifestiert. Ob das nun reicht – das muss jeder für sich beantworten.


Kurzbeschreibung Geschäftsleitung Windenergie, Management Windenergie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Geschäftsleitung Windenergie, Management Windenergie

Der Alltag in der Geschäftsleitung oder im gehobenen Management der Windenergie wirkt von außen oft glamouröser als er es ist. Wer glaubt, dass Windparks sich von selbst bauen, warten und betreiben – der irrt. Zwischen Projektentwicklung, Finanzplanung, Verhandlung mit Behörden oder Landwirten, Anlageoptimierung, Personalführung und Krisenmanagement: Der Aufgabenmix hat es in sich und ist selten repetitiv. An einem Tag vergräbt man sich in Excel-Tabellen, um die nächste Finanzierungsrunde zu stemmen, am nächsten feilscht man mit Netzbetreibern oder tüftelt an Strategien, ein Windrad genehmigungsfähig zu bekommen. Gleichzeitig: Das Telefon. Es steht selten still. Personalengpässe, Lieferprobleme, verschärfte Bauvorschriften. Willkommen im echten Management-Leben. Ach, und wer Teamführung als reine Verwaltungsaufgabe begreift, wird im Windgeschäft nicht glücklich. Nicht wegen der Windräder, sondern weil die Menschen (meist) sturer sind als jede Technik.

Was braucht man, um im Management der Windenergiebranche nicht auf verlorenem Posten zu stehen? Klassische Klischees à la „technischer Studienabschluss plus BWL“ stimmen – zumindest zu Teilen. Aber das Bild greift zu kurz. Verhandlungskompetenz, Affinität für Technik, Führungserfahrung, ein gehöriges Maß an Pragmatismus und Entscheidungsfreude: Nichts davon lässt sich durch ein Zertifikat allein ersetzen. Häufig „rutschen“ Ingenieure, Betriebswirte, Naturwissenschaftler oder Juristen in Leitungspositionen hinein – mit teils sehr unterschiedlichen Lebensläufen. Persönlich habe ich den Eindruck: Wer sich zu fein ist, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen (bildlich, nicht wortwörtlich – obwohl…), bleibt auf lange Sicht außen vor. Was viele unterschätzen: Der Kontakt mit Behörden, Investoren, Eigentümern bringt das gesamte Spektrum moderner Kommunikationsakrobatik auf den Tisch. Wer meint, eine PowerPoint alleine überzeugt kritische Gemeindevertreter – der kennt deutsche Genehmigungswege schlecht. Technik schön und gut, aber sie ist nur das halbe Handwerkszeug.

Reden wir Klartext: Das Gehalt im Management der Windenergie schwankt. Und zwar beträchtlich. Entscheidend ist, ob man in einem mittelständischen Familienunternehmen an der Ostseeküste tätig ist – oder als Führungskraft bei einem börsennotierten Großkonzern im Rhein-Main-Gebiet ein Zugpferd in Sachen Innovation. Einsteiger, die als Nachwuchsführungskraft einsteigen, setzen oft im hohen vierstelligen, manchmal niedrigen fünfstelligen Monatsbereich an. Wer sich hocharbeitet – oder zur rechten Zeit auf das richtige Pferd setzt – kann deutlich darüber landen. Mit allen (berüchtigten) Extras: Boni, Dienstwagen, Beteiligungen. Aber: Der Weg dahin ist kein Selbstläufer. In den ländlichen Regionen mit teils noch zögerlichem Ausbau der Windenergie sitzt das Geld weniger locker. Die Unterschiede sind spürbar – nicht nur zwischen Nord und Süd oder Ost und West, sondern auch zwischen privatem Mittelstand und staatsnahen Playern. Kleine Randnotiz: Wer rein auf Gehaltsoptimierung aus ist, wird von der harten Realität der Genehmigungszähigkeit manchmal recht unsanft heruntergeholt. Oder vom ersten größeren Anlagenstillstand. Ich kann ein Lied davon singen.

Ist der Arbeitsmarkt offen für Neulinge? Wer einen Blick in die einschlägigen Stellenbörsen wagt, stellt fest: Führungskräfte werden gesucht – vorausgesetzt, sie bringen den berühmten Rucksack an Fachwissen, Erfahrungen quer durch den Gemischtwarenladen und möglichst noch Branchenkontakte mit. Das klingt abschreckend? Ja und nein. Für Berufseinsteiger:innen oder Quereinsteiger:innen tun sich dennoch immer wieder Lücken auf. Der Generationenwechsel, zunehmender Expansionsdruck und der altbekannte Fachkräftemangel öffnen Türen, die vor Jahren noch zugewachsen schienen. Was mir auffällt: Regionale Unterschiede sind nicht zu unterschätzen. In windreichen Küstenregionen und Metropolnähe ist viel Bewegung, während der Windenergiebau in strukturschwächeren Gegenden eher auf der Stelle tritt. Eine gewisse Reisebereitschaft – oder gleich der Umzug – ist also oft Voraussetzung. Und wie sieht es mit der berühmten Work-Life-Balance aus? Keine Legende: Sie ist machbar, aber nicht zwangsläufig Standard. Spitzenbelastungen, unvorhersehbare Projektfristen, Sitzungsmarathons mit Behördenvertretern oder Bürgerinitiativen – das alles ist Teil des Geschäfts. Und manchmal mehr als ein reines Geduldsspiel.

Wer gerade als Einsteiger:in oder Quereinsteiger:in in die Branche eintritt, erlebt eine Arbeitswelt, die sich mindestens so schnell dreht wie die Rotorblätter der Anlagen. Digitalisierung ist nicht mehr nur Buzzword, sondern dringt in alle Bereiche vor. Asset-Management? Verläuft längst mindestens zur Hälfte digital. Remote-Monitoring, Datenanalyse, künstliche Intelligenz zur Anlagenoptimierung: Wer sich mit sowas nicht beschäftigen will, bleibt am besten gleich draußen vor der Tür. Dazu kommt noch das gesellschaftliche Interesse – Klimaschutz, Akzeptanzdebatten, Investorenwünsche, politische Zickzack-Linien. Das verzeiht keine Trägheit, sondern verlangt von Managern nicht nur fachlichen, sondern auch gesellschaftlichen Weitblick. Der berühmte „Blick über den Tellerrand“? Hier ist er keine Option, sondern Pflicht. Und manchmal, wenn die Aktenberge besonders hoch und die Genehmigungsverfahren zäh sind, fragt man sich: Warum tut man sich das an? Vielleicht, weil der Job mehr ist als ein Beruf. Weil das tägliche Geschäft von Idealismus, Eigenverantwortung und Veränderungswillen lebt. Oder auch, weil sich beim Blick auf eine reibungslos laufende Windturbine das eigene Wirken ziemlich unübersehbar manifestiert. Ob das nun reicht – das muss jeder für sich beantworten.

Geschäftsleitung Windenergie, Management Windenergie Jobs in weiteren Städten

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