Techniker/in - Bautechnik (Hochbau) Jobs

69 aktuelle Techniker/in - Bautechnik (Hochbau) Stellenangebote

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Wir suchen: Bauingenieur_in (m/w/d) der Vertiefungsrichtungen Tiefbau, Straßenbau, konstruktiver Ingenieurbau, Verkehrswesen oder Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau

Kreisverwaltung MettmannMettmann

Der Kreis Mettmann sucht engagierte Bauingenieure (m/w/d) mit Spezialisierungen in Tiefbau, Straßenbau, konstruktivem Ingenieurbau, Verkehrswesen oder Siedlungswasserwirtschaft. Als moderne Kommunalverwaltung bieten wir rund 1.700 Mitarbeitenden einen attraktiven Arbeitsplatz in einer der bevölkerungsreichsten Regionen Deutschlands. Genießen Sie ein hohes Lebens- und Freizeitangebot in einer gut infrastrukturierten Umgebung mit 485.000 Einwohnern. Die zu besetzende Stelle im Amt für Hoch- und Tiefbau ist bis zum 12.07.2027 befristet und bietet die Entgeltgruppe 12. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft unserer Kommune aktiv mit! Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Work-Life-Balance Corporate Benefit Kreisverwaltung Mettmann Teilzeit weitere Benefits
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Bauingenieur_in (m/w/d) der Vertiefungsrichtungen Tiefbau, Straßenbau, konstruktiver Ingenieurbau, Verkehrswesen oder Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau - Mettmann

Kreisverwaltung MettmannMettmann

Der Kreis Mettmann sucht einen engagierten Bauingenieur (m/w/d) in den Fachrichtungen Tiefbau, Straßenbau, konstruktiver Ingenieurbau, Verkehrswesen oder Siedlungswasserwirtschaft. Mit rund 1.700 Mitarbeitenden bieten wir eine moderne Kommunalverwaltung in einem der bevölkerungsreichsten Landkreise Deutschlands. Unsere Region begeistert mit einer hohen Lebensqualität, gutem Wohnraum und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Die Stelle im Amt für Hoch- und Tiefbau ist bis zum 12.07.2027 befristet und entlohnt nach Entgeltgruppe 12. Nutzen Sie die Chance, Ihre Expertise in einem dynamischen Team einzubringen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Infrastruktur im Kreis Mettmann aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Work-Life-Balance Corporate Benefit Kreisverwaltung Mettmann Teilzeit weitere Benefits
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Servicetechniker:in (m/w/d) Klima & Lüftung in Berlin

STRABAG Property and Facility Services GmbHBerlin

STRABAG beschäftigt über 86.000 Mitarbeitende an mehr als 2.400 Standorten weltweit. Wir zeichnen uns durch einzigartige Projekte und die individuellen Stärken jedes Einzelnen aus. Unser Leistungsspektrum reicht vom Hoch- und Ingenieurbau über Straßen- und Tiefbau bis hin zu Brücken- und Tunnelbau. Zudem bieten wir Expertise in technischen Anlagen und Lüftungstechnik. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams und entdecken Sie Karrieremöglichkeiten bei STRABAG. Besuchen Sie StepStone.de, um Ihre Traumstelle zu finden und mehr über Arbeitgeber, Gehälter und Karriereberatung zu erfahren!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker:in für Betriebstechnik / Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Züblin Umwelttechnik GmbHMarkgröningen

ZÜBLIN, Teil der STRABAG SE, führt innovative Projekte im Hoch- und Ingenieurbau sowie im Spezialtiefbau durch. Unsere einzigartigen Stärken treiben den Fortschritt in der Bauindustrie voran. Wir bieten eine Vielzahl von Dienstleistungen, darunter Tunnelbau, Umwelttechnik und Installation elektronischer Komponenten. Jedes Mitglied unseres Teams trägt mit individuellen Fähigkeiten zum Erfolg bei. Entdecken Sie Ihre Karrierechancen bei uns und werden Sie Teil unserer dynamischen Arbeitskultur. Besuchen Sie StepStone.de und richten Sie Ihren Jobagenten ein, um Ihren Traumjob zu finden!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Techniker Bautechnik - Umspannwerke Freiluftschaltanlagen Energiewirtschaft (a*)

Hamburger Energienetze GmbHItzehoe

In der Bautechnik erfordert die Position präzise Aufmaße, Abrechnungen und die sorgfältige Dokumentation sämtlicher Leistungen. Ein Abschluss als staatlich geprüfte Technikerin (a*) der Bautechnik ist unerlässlich und wird durch relevante Berufserfahrung im Hochbau ergänzt. Du bringst wertvolles Know-how im Bereich technischer Infrastrukturprojekte und Hochspannungsanlagen mit. Zudem sind deine fundierten Kenntnisse in MS Project sowie den MS-Office-Anwendungen von Vorteil für Planung und Steuerung. Deine hervorragenden kommunikativen Fähigkeiten und dein professionelles Auftreten gewährleisten eine klare Abstimmung mit allen Projektbeteiligten. Verfügst du über diese Qualifikationen, bist du die ideale Bereicherung für unser Team.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Techniker Bautechnik - Umspannwerke Freiluftschaltanlagen Energiewirtschaft (a*)...

Hamburger Energienetze GmbHHamburg

Du bist staatlich geprüfte Technikerin (a*) der Bautechnik oder vergleichbar und bringst wertvolle Berufserfahrung im Hochbau mit. In deinem Aufgabenbereich liegen Aufmaße, Abrechnungen und eine sorgfältige Dokumentation der Leistungen. Deine Kenntnisse in technischen Infrastrukturprojekten, insbesondere Hochspannungsanlagen, setzen dich von anderen ab. Mit MS Project und den gängigen MS-Office-Anwendungen bist du vertraut und nutzt diese effektiv zur Planung und Steuerung. Deine Kommunikationsfähigkeiten zeichnen dich aus und ermöglichen eine zielgerichtete Abstimmung mit allen Projektbeteiligten. So trägst du maßgeblich zum Erfolg unserer Projekte bei und sorgst für eine reibungslose Durchführung.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Servicetechniker:in Lüftungs- und Klimatechnik

STRABAG Property and Facility Services GmbHMünchen Schwabing

Unsere qualifizierten Mitarbeiter:innen bieten umfassende Dienstleistungen in Deutschland, Luxemburg, der Slowakei und Tschechien an. Wir passen unsere Services individuell an die Bedürfnisse unserer Kunden und Branchen an und garantieren dabei einen einheitlich hohen Qualitätsstandard. Durch partnerschaftliche Zusammenarbeit setzen wir Projekte erfolgreich um und wachsen an neuen Herausforderungen. Zu unserem Angebot gehören Wartung, Inspektion und Instandsetzung technischer Anlagen. Wir suchen Profis mit einer Ausbildung im Bereich HKLE oder vergleichbarer Qualifikation sowie Erfahrung im Facility Management. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und lassen Sie uns gemeinsam Großes erreichen!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker:in für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

STRABAG BMTI GMBH & CO. KGKarlsruhe

STRABAG ist ein global agierendes Unternehmen mit rund 86.000 Mitarbeitenden an über 2.400 Standorten. Unsere Projekte im Hochbau, Ingenieurbau, Straßen- und Tiefbau, sowie im Brücken- und Tunnelbau zeichnen sich durch Individualität aus. Jede:r Mitarbeiter:in bringt einzigartige Stärken ein, die zum Fortschritt beitragen. Entdecken Sie attraktive Stellenangebote und starten Sie Ihre Karriere bei STRABAG. Besuchen Sie Step Stone.de, um Ihren Traumjob zu finden! Weitere wertvolle Informationen zu Gehaltsdaten und Karrieretipps erwarten Sie ebenfalls auf Step Stone.de.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Projektingenieur (m/w/d) Siedlungswasserwirtschaft und Energie

spiekermann ingenieure gmbhDüsseldorf

Werden Sie Projektingenieur (m/w/d) in der Siedlungswasserwirtschaft und Energie bei Spiekermann Ingenieure. Bei uns planen und realisieren Sie innovative Infrastrukturprojekte, die zur Energiewende beitragen. Ihre Aufgaben umfassen die eigenständige Mitarbeit an Wasserprojekten, von der Planung bis zur Ausführung. Sie arbeiten an technischen Herausforderungen, von hydraulischen Berechnungen bis zur Koordination von Bauwerksquerungen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium im Bau- oder Umweltingenieurwesen sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. Profitieren Sie von einer ausgewogenen Work-Life-Balance und einem inspirierenden Arbeitsumfeld, das Ihre Fähigkeiten fördert.
Festanstellung Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit spiekermann ingenieure gmbh Unbefristeter Vertrag Jobrad Gutes Betriebsklima Homeoffice Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Kalkulator Tiefbau - Umwelttechnik / Altlastensanierung (m/w/d)

Geiger GruppeMünchen

Suchen Sie eine herausfordernde Position als Kalkulator (m/w/d) oder Bauleiter (m/w/d) im Bereich Umwelt- und Ingenieurbau? Bringen Sie mehrjährige Erfahrung mit und arbeiten Sie eigenverantwortlich und strukturiert? Bei uns profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, mobil zu arbeiten. Sie sind bereit, für Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu reisen. Unsere attraktive Vergütung umfasst eine betriebliche Altersvorsorge und einen Firmenwagen. Zudem unterstützen wir Ihre berufliche Entwicklung mit bezahlten Aus- und Weiterbildungen, um Ihre Karriere zu fördern.
Betriebliche Altersvorsorge Firmenwagen Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker/in - Bautechnik (Hochbau) wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker/in - Bautechnik (Hochbau) wissen müssen

Zwischen Rohbau und Zukunftstanz – wie es sich anfühlt, als Techniker/in im Hochbau durchzustarten

Zuweilen frage ich mich, ob der Beruf des/der Bautechnikers/in im Hochbau nicht wie ein gut gebauter Rohbau ist: stabil, handfest, ziemlich unterschätzt – aber eben mit Blick auf das große Ganze, nicht bloß auf den einzelnen Stein. Wer schon mal Pläne gelesen hat, in denen irgendwo zwischen „Kellerdecke“ und „Attikaabdeckung“ die Nerven flattern, weiß, was ich meine. All diese Linien, Maßketten, Tabellen voller Normen – und dann, mittendrin, der Techniker oder die Technikerin. Kaum jemand hat die ellenlangen Abkürzungen im Baubereich schneller auf dem Schirm („BKS DIN 18531?“ – „Klar, Dachabdichtung, Details folgen.“), kaum ein Beruf bringt Kopfarbeit, Praxisnähe und Verantwortungsgefühl auf so seltsame Weise zusammen wie dieser.


Bautechniker/in Hochbau: Wer hier landet, kann sich das Handwerk nicht verkneifen

Was genau macht man eigentlich? – Die klassische Antwort schweigt sich aus, weil der Beruf so breit aufgestellt ist. Oder weil’s eben keine typische 08/15-Routine gibt. Pläne erstellen, Bauleitung übernehmen, Kosten kalkulieren, Bauüberwachung, Materialmanagement, gelegentlich ein bisschen Brandschutz, manchmal Termine jagen wie wild gewordene Gänse: das ist der Alltag. Ein Berufsbild, das irgendwo zwischen Bauingenieur und Polier pendelt – mit Socken in beiden Lagern, aber keinem goldenen Mittelding.

Für Berufseinsteiger/innen ist das zu Beginn ein Ritt auf der Rasierklinge. Fest steht: Technische Präzision und praktisches Verständnis sind Grundausstattung, aber Soft Skills zählen ebenso. Kommunikativ sein, Nervenstärke beweisen, manchmal einfach zuhören können – Baustellen sind selten still, und Bauherren noch seltener. Wer den Ton nicht trifft, findet sich schnell im Babel der Gewerke wieder.

Und doch, gerade der Mix aus technischem Detailverstand und dem Mut zur Improvisation – für mich war das schon immer der Reiz. Andere mögen das anders sehen. Aber hat man einmal gesehen, wie ein Altbau auf wundersame Weise in ein modernes Wohngebäude verwandelt wurde, während die Statik leise Mitternachtsblues spielte, versteht man, warum viele ihrem Job trotz Hektik nie ganz den Rücken zukehren.


Qualifikation, Kompetenz und ein Schuss Selbsterkenntnis

Was bringt einen überhaupt zu diesem Beruf? Nicht selten ist es die klassische Aufstiegsfortbildung: nach der Ausbildung zum Maurer, Beton- oder Stahlbetonbauer/in, Zimmerer oder einem anderen Hochbau-geprägten Beruf, dann oftmals der Schritt auf die Schulbank der Technikerschule. Zwei Jahre Vollzeit, vier Jahre in Teilzeit etwa – mit Fächern, die von Baustofflehre bis Baumanagement reichen. Klingt trocken? Tja, keine Glamour-Fortbildung. Aber auch kein Luftschloss.

Am Ende verlangt das Tätigkeitsfeld einiges: gutes technisches Verständnis, die Fähigkeit, Prozesse zu koordinieren, Lösungen zu improvisieren, wo der Plan mal wieder Lücken lässt. Nicht selten kräht morgens um halb sieben schon das Handy wegen irgendeiner Sperrung, während der Kopf noch die Kalkulation vom Vortag nachknetet.

Persönliche Stärke? Die Mischung macht’s – Organisationstalent, Empathie für die Menschen am Bau, vielleicht auch die Bereitschaft, sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die nie in Lehrbüchern stehen („Und wer zahlt jetzt den Schaden, wenn der Kranfahrer quer steht…?“).


Geld, Glamour und der große Unterschied: Verdient man wirklich mehr?

Das heikle Thema: Gehalt. Ein alter Baustellenwitz besagt, dass das Budget nie für perfekte Lösungen reicht. Doch wie sieht’s beim Verdienst tatsächlich aus? Ganz ehrlich: Das Einkommen bewegt sich meist zwischen dem klassischer Handwerksmeister und Bauingenieur – landet je nach Region, Erfahrung und Branche oft zwischen 3.000 € und 4.500 € brutto monatlich im Schnitt. Klingt auf den ersten Blick nach solidem Mittelbau. Aber: Die Unterschiede sind beträchtlich. In Bayern oder Baden-Württemberg etwa winkt oft ein spürbarer Aufschlag, während im Osten und in ländlichen Regionen das Einstiegsniveau trotz massiven Fachkräftemangels abflaut. Manche Chemie- oder Industriebetriebe zahlen, was in kleineren Ingenieurbüros illusorisch wirkt; öffentliche Arbeitgeber liegen meist im Mittelfeld, bieten aber oft mehr Sicherheit und planbare Arbeitszeiten.

Was viele unterschätzen: Mit Berufsjahren und zusätzlichen Qualifikationen – Statik, Energieberatung, vielleicht Projektmanagementkenntnissen – wachsen die Gehaltschancen. Wer wechselt, kann mit geschicktem Timing und Spezialwissen ordentlich Sprünge machen. Aber nein, die goldenen Bauhelme gibt es nicht zum Berufsstart. Dafür zuweilen die Gewissheit, bei einem echten Mangelberuf angekommen zu sein. Manchmal reicht das schon als Währung.


Karriere, Markt, Wandel – und die Kunst des Unvorhersehbaren

Die Baubranche ist im Umbruch, und das spürt man als Techniker/in deutlicher als je zuvor. Digitalisierung, Planungssoftware, BIM (Building Information Modeling) – Begriffe, die altgediente Profis manchmal die Stirn runzeln lassen. Wenig überraschend: Berufseinsteiger springen da oft schneller auf, bringen neue Impulse mit und verstehen, wie man mit 3D-Animationen oder Cloudsystemen den unendlichen Aktenordnern des vergangenen Jahrhunderts den Kampf ansagt. Aber: Wer bisher glaubt, ein Knopfdruck ersetze Bauleitungserfahrung, irrt sich. Die Software mag helfen – das Fingerspitzengefühl auf der Baustelle, das setzt sich nicht einfach per Update auf.

Der Arbeitsmarkt? So paradox diese Entwicklung klingt – gesucht wird fast überall. Von der kommunalen Bauüberwachung bis hin zu spezialisierten Industriebetrieben öffnen sich Türen, selbst wenn Anschlussqualifikationen wie Energieeffizienz, Brandschutz oder nachhaltiges Bauen langsam zur Eintrittskarte für die spannendsten Projekte werden.

Und dann das: Während städtische Regionen oft mit Spezialaufträgen winken, punktet der ländliche Raum mit flacheren Hierarchien, manchmal weniger Hektik, dafür aber mehr Generalistentum. Wer eine echte Nische sucht, landet nicht selten im Sanierungswesen – Altbauten, Denkmalschutz, energetische Modernisierung. Gerade hier trennen sich Ehrgeiz und Geduld, manchmal auch Nervenstärke und Resignation.


Zwischen Lebensplanung und Staubschutzmaske: Die private Seite am Bau

Was man selten offen sagt: Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist im Hochbau eine Gratwanderung. Mal läuft’s; dann kommt das Großprojekt und plötzlich dreht sich der Alltag um Termine, Verantwortlichkeiten, Papierkram. Homeoffice? Viel Papier, wenig Realität – zumindest auf der Baustelle. Flexibilität beschränkt sich oft auf kurzfristige Verschiebungen und Nervenspielchen, aber nicht auf echte Freizeitgewinne.

Was bleibt, ist die Frage, ob man diese temporäre Unplanbarkeit gegen das Gefühl eintauschen will, tatsächlich Dinge wachsen zu sehen, bei denen andere nur Pläne studieren. Ich kenne etliche Techniker/innen, die trotz aller Unsicherheiten nie wirklich an Aufgeben denken. Vielleicht ist es das – dass man gerne arbeitet, wo das Ergebnis bleibt.

Am Ende ist der Berufsstart als Techniker/in Bautechnik (Hochbau) ein Sprung ins Ungewisse, aber selten einer, den man wirklich bereut. Denn wer gern Strukturen schafft, die mehr sind als Sichtbeton und Stahlträger, der findet im Hochbau eine Bühne – samt all jener Überraschungen, die kein Softwareupdate und kein Gehaltsrechner der Welt vorhersehen kann.


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