Serviceingenieur/in Jobs

126 aktuelle Serviceingenieur/in Stellenangebote

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Servicetechniker / Serviceingenieur (m/w/d) Energietechnik

Kinectrics GmbH

Verstärken Sie unser Team als Servicetechniker / Serviceingenieur (m/w/d) im Bereich Energietechnik bei KINECTRICS in Deutschland! Wir bieten Ihnen einen unbefristeten Arbeitsvertrag in einer zukunftsstarken und krisensicheren Branche. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung von Inbetriebnahmeprüfungen an Hochspannungs- und Gleichstromsystemen sowie die Fehlersuche bei Kunden. Genießen Sie Gestaltungsfreiheit und hohe Eigenverantwortung in einem internationalen und innovativen Umfeld. Profitieren Sie von individueller Einarbeitung sowie jährlichen Förder- und Feedbackgesprächen für Ihre persönliche Weiterentwicklung. Reisebereitschaft innerhalb Deutschlands und Europas ist Voraussetzung für diese spannende Position.
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Servicetechniker / Serviceingenieur (m/w/d) Energietechnik

Kinectrics GmbHWeißenfels

Wir suchen motivierte Servicetechniker / Serviceingenieure (m/w/d) für unseren Standort in Deutschland im Bereich Energietechnik. Bei KINECTRICS erwarten Sie ein unbefristeter Vertrag und spannende Herausforderungen in einer zukunftssicheren Branche. Profitieren Sie von Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum in einem internationalen, innovativen Umfeld. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung von Inbetriebnahmeprüfungen an Hochspannungs- und Höchstspannungs-Kabelsystemen. Zudem sind Sie verantwortlich für Fehlersuche und Diagnose, sowie die Erstellung von Prüfprotokollen. Reisebereitschaft innerhalb Deutschlands und Europas wird vorausgesetzt, um unseren Kunden bestmöglich zu unterstützen.
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Meister / Techniker / Ingenieur als Servicetechniker Klimatechnik (m/w/d)

Gebrüder PetersIngolstadt

Wir suchen engagierte Talente mit mehrjähriger Berufserfahrung, die selbstständig und strukturiert arbeiten. Teamfähigkeit und ein kundenorientiertes Auftreten sind uns wichtig. Zu den Vorteilen gehören Mitarbeiterevents, Firmenhandy ab dem ersten Arbeitstag und attraktive Mitarbeiterprämien bis zu 5.000€ pro Werbung. Flexible Arbeitszeiten ohne Kernarbeitszeit ermöglichen eine optimale Work-Life-Balance. Zudem bieten wir umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und eine finanzielle Unterstützung für die Kita von bis zu 200€ pro Kind monatlich. Vielfalt ist uns wichtig; wir lehnen Diskriminierung ab und setzen auf Chancengleichheit für alle.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Elektroingenieur Energietechnik (w/m/d) - Modellierung und Berechnung von Stromnetzen - emsys grid services GmbH

emsys grid services GmbHBremen

Die emsys grid services GmbH in Oldenburg sucht engagierte Elektroingenieur:innen zur Weiterentwicklung unserer Softwarelösungen für Stromnetze. Du wirst Teil eines innovativen Teams, das Netzmodelle analysiert, validiert und betreut. Deine Aufgaben umfassen Fehleranalysen, Wartungen und technische Kundenberatung. Zudem führst du essentielle Lastflussberechnungen sowie Zustandsschätzungen durch, um den Netzstatus zu optimieren. Deine Expertise reicht von AC- und DC-Netzen bis zu Hybridsystemen einschließlich Umspannwerken und Transformatoren. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der Energieversorgung aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler als IT-Systemingenieur / Third Level Support Energienetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHHamburg

In deiner Rolle optimierst du unsere Server- und Storage-Infrastruktur, was entscheidend zur Stabilität unserer IT-Landschaft beiträgt. Du administrierst zuverlässige Speichernetzwerke und Cluster-Infrastrukturen, die zukunftssicher sind. Die Virtualisierung mit VMware ist Teil deines Alltags, was die Ressourcennutzung effizient gestaltet. Du implementierst aktuelle IT-Sicherheitskonzepte und sorgst für regelmäßige Systemaktualisierungen, um die Sicherheitsstandards aufrechtzuerhalten. Zudem bringst du deine Expertise im 2nd- und 3rd-Level-Support ein, um komplexe Probleme zu lösen. Deine fundierte Ausbildung im MINT-Bereich oder gleichwertige Qualifikation zeichnen dich als idealen Kandidaten aus.
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Naturwissenschaftler als IT-Systemingenieur / Third Level Support Energienetze (a*)

Hamburger Energienetze GmbHSittensen

In deiner Rolle trägst du maßgeblich zur Stabilität unserer IT-Infrastruktur bei. Du konzipierst und administrierst skalierbare Speichernetzwerke sowie Cluster-Infrastrukturen für einen zukunftssicheren Betrieb. Die Virtualisierung unter VMware gehört zu deinem Alltag und optimiert Ressourcen effizient. Du setzt neue IT-Sicherheitskonzepte schnell um und gewährleistest durch regelmäßige Updates einen aktuellen Systembetrieb. Zudem bringst du deine Expertise im 2nd- und 3rd-Level-Support ein und supportest bei komplexen Störungen. Mit einem MINT-Studium oder einer gleichwertigen Qualifikation bist du optimal für die Leitung von Infrastrukturprojekten und Schulungen gerüstet.
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Ingenieur*in (m/w/d) für Green IT und Energieeffizienz im Rechenzentrumsbetrieb

Ostfalia Hochschule für angewandte WissenschaftenWolfenbüttel

Die Ostfalia Hochschule sucht eine*n Ingenieur*in (m/w/d) für Green IT und Energieeffizienz im Rechenzentrumsbetrieb. Die Position ist befristet bis zum 30.04.2029 und umfasst 39,8 Stunden pro Woche in Wolfenbüttel. Mit zahlreichen Studiengängen und etwa 10.000 Studierenden gehört die Ostfalia zu den größten Fachhochschulen Niedersachsens. Hier erwartet Sie ein familienfreundliches Arbeitsumfeld mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Ihre Aufgabe: die Entwicklung eines Green-IT-Managements zur Steigerung der Energieeffizienz der IT-Infrastruktur. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der nachhaltigen IT mit!
Familienfreundlich Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Teilzeit weitere Benefits
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Servicetechniker (w/m/d) Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Apleona GmbHHanau

Wir suchen einen Servicetechniker (w/m/d) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (Job ID 23924). Ihre Aufgaben umfassen die Instandhaltung und den Betrieb technischer Gebäudesysteme sowie die Durchführung von Kleinreparaturen. Sie betreuen versorgungstechnische Anlagen und führen präzise Wartungs- und Inspektionsberichte. Zudem koordinieren Sie Fremdfirmen bei Wartungsarbeiten. Für diese Position benötigen Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung im relevanten Bereich und idealerweise Berufserfahrung. Ein Führerschein der Klasse B sowie eine kundenorientierte Denkweise runden Ihr Profil ab. Wir bieten eine zukunftssichere und vielfältige Arbeitsumgebung.
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Service-Technikerin für Leittechnik in der Energietechnik| Dresden | (w/m/d)

Schneider Electric GmbHDresden

Werde Ingenieurin für Instandhaltung & Service im Bereich Leittechnik bei Schneider Electric in Dresden! Du übernimmst die technische Verantwortung für Wartung, Service und Optimierung unserer Leittechniksysteme. Betreue unsere Industrie- und Energieversorgungskunden vor Ort und deutschlandweit. Engagiere dich in einem dynamischen Team, das eine nachhaltigere Zukunft durch digitale Energie- und Automatisierungslösungen gestaltet. Bewirb dich jetzt und werde Teil der IMPACT Maker bei Schneider Electric! Alle Details: Ab sofort in Dresden, unbefristete Anstellung und 30 Tage Urlaub pro Jahr warten auf dich!
Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker:in (m/w/d) - Energie- und Gebäudetechnik

STRABAG Property and Facility Services GmbHBad Wimpfen

Entdecken Sie erstklassige Karrieremöglichkeiten im Bereich Hoch- und Ingenieurbau sowie in der Gebäudetechnik bei STRABAG. Unsere Stellenangebote umfassen Jobs für Elektroniker in der Energie- und Gebäudetechnik, Techniker im Facility Management und Experten in der Instandhaltung. Standort: Stade, Norddeutschland. Wir bieten Ihnen spannende Tätigkeiten im Straßen- und Tiefbau, Brücken- und Tunnelbau. Nutzen Sie unsere Expertise in MSR-Technik und technischer Gebäudeausrüstung für eine erfolgreiche Zukunft. Besuchen Sie Step Stone.de, richten Sie einen Jobagenten ein und finden Sie Ihren Traumjob in der Technik und im Handwerk!
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Serviceingenieur/in wissen müssen

Serviceingenieur/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Serviceingenieur/in wissen müssen

Was Serviceingenieurinnen und Serviceingenieure wirklich erwartet: Ein Streifzug durch Technik, Alltag und das berühmte „Dazwischen“

Wer morgens als Serviceingenieur seinen Kaffee umrührt – ohne zu wissen, in welcher Stadt er heute Abend schlafen wird –, der kennt das leicht flirrende Gefühl zwischen Verlässlichkeit und Überraschung. Der Begriff mag technisch klingen, beinahe spröde, aber dahinter verbirgt sich ein moderner Beruf, der mit Klischees von „Spezialisten im Overall“ nur noch wenig zu tun hat. Gerade als Berufseinstieg oder als Sprungbrett für allerlei wechselmutige Technikbegeisterte ist das eine spannende, manchmal auch eigenartig widersprüchliche Wahl. Mal ehrlich: Wer in diesem Job unterwegs ist, braucht starke Nerven, einen klaren Kopf und, ja – gelegentlich eine gesunde Portion Humor.


Zur Sache: Was macht ein Serviceingenieur eigentlich? (Und was besser nicht?)

Das Bild vom Klemmbrettträger in der Maschinenhalle ist längst passé. Heute bedeutet der Job ein Bündel aus technischer Analyse, Softwareschrauberei, Kundenkommunikation – oft digital, manchmal zwischen Tür und Tor. Die Aufgaben? Reparaturen, Inbetriebnahmen, vorbeugende Wartungen, Fehleranalysen – und das oft im internationalen Umfeld, abhängig vom jeweiligen Unternehmens- und Branchenmix. Viele Serviceingenieure sind der sprichwörtliche Notarzt für komplexe Anlagen; sie müssen Probleme nicht nur finden, sondern sie für Laien verständlich machen. Habe ich selbst schon erlebt: Mit einem Dolmetscher am Ohr und Ölschmiere an den Händen eine Lage zu erklären, ist ein besonderer Sport.


Technikverstand – und dann?

Die formale Eintrittskarte ist oft ein ingenieurwissenschaftlicher Abschluss, manchmal reicht auch ein technischer Meister oder Techniker, abhängig vom Gewerk. Lebt man davon? Nein. Viel entscheidender sind Neugier, Improvisationstalent und ein gewisser Gleichmut angesichts der Tatsache, dass kaum ein Tag wie der andere ist. Wer mit checklistenhaftem Denken aufwächst, kommt schnell an Grenzen. Serviceingenieurinnen sind Allrounder – ein Mix aus Detektiv, Übersetzer und Diplomaten. Und: Wer allergisch auf den Satz „Können Sie das bis morgen hinbekommen?“ ist, sollte sich eine andere Branche suchen.


Gehaltsrealität und die Sache mit der Wertschätzung

Jetzt wird’s interessant: Geld. Die Branchenprospekte malen Gehaltskurven, die auf dem Papier flotter steigen als in der Praxis. Mancher Kollege winkt ab, weil Überstunden, Wochenenddienste oder kurzfristige Auslandseinsätze erfahrungsgemäß selten großzügig vergütet werden. Nicht falsch verstehen: Das Einstiegsgehalt liegt durchaus solide, häufig im oberen Bereich technischer Berufe. Große Unterschiede ergeben sich jedoch je nach Region, Branche und Unternehmensgröße. Wer beim süddeutschen Anlagenbauer einsteigt, verdient oft deutlich mehr als im Maschinenbau-Mittelstand in Ostdeutschland oder gar im reinen technischen Dienstleistersegment. Ein alter Hut, aber immer noch wahr: Mit beruflicher Erfahrung und Spezialisierung kommen Sonderleistungen und Aufstiegsmöglichkeiten ins Spiel – etwa als Teamleiter oder in die technische Projektverantwortung. Aber das sprichwörtliche „Wolkenkratzer-Gehalt“ ist eher die Ausnahme als die Regel. Was viele unterschätzen: Wertschätzung gibt es im Alltag meist mehr vom Kunden als vom eigenen Controlling.


Zwischen Technik, Digitalstress und echten Chancen: Die neue Service-Welt

Das Berufsbild hat sich rasant gewandelt. Digitalisierung, Fernwartung, KI-gestützte Diagnosewerkzeuge: Klingt schick, führt im Alltag aber zu einem erstaunlichen Spagat. Denn einerseits wächst der Anteil an Remote-Lösungen, andererseits bleibt der Bedarf an „echten“ Händen vor Ort. Viele fragen sich: Verdrängt die Technologie den Menschen? Ich sage – im Gegenteil. Wer die digitale Welt versteht, sie begreifen und vermitteln kann, wird unersetzlich. Gleichzeitig hämmert die Branche wie nie um neue Leute, während erfahrene Kräfte rar sind. Ironisch, wie ausgerechnet die Digitalisierung das Handfeste wieder aufwertet. Wer weiß, wie sich Arbeitsmarkt und Technikspielzeuge in den nächsten Jahren weiterduellieren. Ich tippe auf eine Koexistenz, bei der Serviceingenieure immer mehr zum Bindeglied zwischen KI und Kabelsalat werden.


Zwischen Reisefieber und Work-Life-Balance: Was bleibt vom Leben?

Ein Punkt, der oft zu kurz kommt (und über Karrieregipfel entscheiden kann): Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Fakt ist: Als Serviceingenieurin springt man nicht selten von Hotel zu Hotel, ist mal auf der Baustelle in Apulien, mal im Werk in Bottrop. Wer Familie hat, braucht einen Partner mit Verständnis und ein gutes Zeitmanagement. Es gibt mittlerweile Arbeitgeber, die auf „familienfreundliche Planung“ setzen – doch das klappt nur bedingt, solange Notfälle und spontane Einsätze Alltag sind. Viele schätzen die Abwechslung, das kultivierte Unterwegssein, andere hingegen sehnen sich nach geregelteren Arbeitszeiten. Mein Tipp: Wer in dieses Feld wechselt, sollte sich nicht blenden lassen von Hochglanzbroschüren mit Homeoffice-Versprechungen. Nach wie vor ist Flexibilität keine Kür, sondern Pflicht. Für manche ein Segen, für andere schlicht zu viel.


Karriere, Wechsel, Zukunft: Ist das der richtige Platz für mich?

Wer heute überlegt, einzusteigen oder zu wechseln, sollte sich selbst ein paar unbequeme Fragen stellen. Bin ich bereit, auch mal den Fehler bei mir zu suchen, wenn die Lösung länger dauert? Kann ich mit Druck und wechselnden Anforderungen umgehen, oder brauche ich mehr Struktur? Eines ist sicher: Die Nachfrage ist solide, der Bedarf wächst – nicht zuletzt durch Fachkräftemangel, internationale Projekte und die alternde Techniklandschaft in der Industrie. Aufstiegschancen gibt es zuhauf, von der Leitung kleiner Teams bis hin zu Projekt- oder sogar Standortverantwortung. Allerdings: Spezialisten mit Software-Know-how, Sprachkenntnissen und interkultureller Kompetenz werden fast schon mit offenen Armen empfangen, während klassische „Schrauber“ es schwerer haben. Und die nächste technologische Welle steht vor der Tür – also lieber jetzt investieren: in persönliche Weiterbildung und die berühmte Portion Resilienz.


Kurzbeschreibung Serviceingenieur/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Serviceingenieur/in

Das Bild vom Klemmbrettträger in der Maschinenhalle ist längst passé. Heute bedeutet der Job ein Bündel aus technischer Analyse, Softwareschrauberei, Kundenkommunikation – oft digital, manchmal zwischen Tür und Tor. Die Aufgaben? Reparaturen, Inbetriebnahmen, vorbeugende Wartungen, Fehleranalysen – und das oft im internationalen Umfeld, abhängig vom jeweiligen Unternehmens- und Branchenmix. Viele Serviceingenieure sind der sprichwörtliche Notarzt für komplexe Anlagen; sie müssen Probleme nicht nur finden, sondern sie für Laien verständlich machen. Habe ich selbst schon erlebt: Mit einem Dolmetscher am Ohr und Ölschmiere an den Händen eine Lage zu erklären, ist ein besonderer Sport.

Die formale Eintrittskarte ist oft ein ingenieurwissenschaftlicher Abschluss, manchmal reicht auch ein technischer Meister oder Techniker, abhängig vom Gewerk. Lebt man davon? Nein. Viel entscheidender sind Neugier, Improvisationstalent und ein gewisser Gleichmut angesichts der Tatsache, dass kaum ein Tag wie der andere ist. Wer mit checklistenhaftem Denken aufwächst, kommt schnell an Grenzen. Serviceingenieurinnen sind Allrounder – ein Mix aus Detektiv, Übersetzer und Diplomaten. Und: Wer allergisch auf den Satz „Können Sie das bis morgen hinbekommen?“ ist, sollte sich eine andere Branche suchen.

Jetzt wird’s interessant: Geld. Die Branchenprospekte malen Gehaltskurven, die auf dem Papier flotter steigen als in der Praxis. Mancher Kollege winkt ab, weil Überstunden, Wochenenddienste oder kurzfristige Auslandseinsätze erfahrungsgemäß selten großzügig vergütet werden. Nicht falsch verstehen: Das Einstiegsgehalt liegt durchaus solide, häufig im oberen Bereich technischer Berufe. Große Unterschiede ergeben sich jedoch je nach Region, Branche und Unternehmensgröße. Wer beim süddeutschen Anlagenbauer einsteigt, verdient oft deutlich mehr als im Maschinenbau-Mittelstand in Ostdeutschland oder gar im reinen technischen Dienstleistersegment. Ein alter Hut, aber immer noch wahr: Mit beruflicher Erfahrung und Spezialisierung kommen Sonderleistungen und Aufstiegsmöglichkeiten ins Spiel – etwa als Teamleiter oder in die technische Projektverantwortung. Aber das sprichwörtliche „Wolkenkratzer-Gehalt“ ist eher die Ausnahme als die Regel. Was viele unterschätzen: Wertschätzung gibt es im Alltag meist mehr vom Kunden als vom eigenen Controlling.

Das Berufsbild hat sich rasant gewandelt. Digitalisierung, Fernwartung, KI-gestützte Diagnosewerkzeuge: Klingt schick, führt im Alltag aber zu einem erstaunlichen Spagat. Denn einerseits wächst der Anteil an Remote-Lösungen, andererseits bleibt der Bedarf an „echten“ Händen vor Ort. Viele fragen sich: Verdrängt die Technologie den Menschen? Ich sage – im Gegenteil. Wer die digitale Welt versteht, sie begreifen und vermitteln kann, wird unersetzlich. Gleichzeitig hämmert die Branche wie nie um neue Leute, während erfahrene Kräfte rar sind. Ironisch, wie ausgerechnet die Digitalisierung das Handfeste wieder aufwertet. Wer weiß, wie sich Arbeitsmarkt und Technikspielzeuge in den nächsten Jahren weiterduellieren. Ich tippe auf eine Koexistenz, bei der Serviceingenieure immer mehr zum Bindeglied zwischen KI und Kabelsalat werden.

Ein Punkt, der oft zu kurz kommt (und über Karrieregipfel entscheiden kann): Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Fakt ist: Als Serviceingenieurin springt man nicht selten von Hotel zu Hotel, ist mal auf der Baustelle in Apulien, mal im Werk in Bottrop. Wer Familie hat, braucht einen Partner mit Verständnis und ein gutes Zeitmanagement. Es gibt mittlerweile Arbeitgeber, die auf „familienfreundliche Planung“ setzen – doch das klappt nur bedingt, solange Notfälle und spontane Einsätze Alltag sind. Viele schätzen die Abwechslung, das kultivierte Unterwegssein, andere hingegen sehnen sich nach geregelteren Arbeitszeiten. Mein Tipp: Wer in dieses Feld wechselt, sollte sich nicht blenden lassen von Hochglanzbroschüren mit Homeoffice-Versprechungen. Nach wie vor ist Flexibilität keine Kür, sondern Pflicht. Für manche ein Segen, für andere schlicht zu viel.

Wer heute überlegt, einzusteigen oder zu wechseln, sollte sich selbst ein paar unbequeme Fragen stellen. Bin ich bereit, auch mal den Fehler bei mir zu suchen, wenn die Lösung länger dauert? Kann ich mit Druck und wechselnden Anforderungen umgehen, oder brauche ich mehr Struktur? Eines ist sicher: Die Nachfrage ist solide, der Bedarf wächst – nicht zuletzt durch Fachkräftemangel, internationale Projekte und die alternde Techniklandschaft in der Industrie. Aufstiegschancen gibt es zuhauf, von der Leitung kleiner Teams bis hin zu Projekt- oder sogar Standortverantwortung. Allerdings: Spezialisten mit Software-Know-how, Sprachkenntnissen und interkultureller Kompetenz werden fast schon mit offenen Armen empfangen, während klassische „Schrauber“ es schwerer haben. Und die nächste technologische Welle steht vor der Tür – also lieber jetzt investieren: in persönliche Weiterbildung und die berühmte Portion Resilienz.

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