Klimaschutzmanager/in Jobs

648 aktuelle Klimaschutzmanager/in Stellenangebote

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Klimaschutzmanager*in (m/w/d)

Badischer LandesvereinKarlsruhe

Unsere Zentrale sucht einen Klimaschutzmanager (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit (50-100%). Die Position bietet 31 Tage Urlaub und ein attraktives Gehalt zwischen 4.497 und 5.308 Euro brutto monatlich, inklusive tariflicher Zuschläge und einem 13. Monatsgehalt. In unserem Team für Nachhaltigkeit arbeiten Sie an wesentlichen Aspekten des Klimaschutzmanagements. Diese Stelle ist vorläufig auf den Zeitraum der NKI-Förderung zur Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts befristet. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen des Klimaschutzkonzepts. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv eine nachhaltige Zukunft!
Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Erfolgsbeteiligung Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Klimaschutzmanager*in (m/w/d)

Stadt SchwarzenbekSchwarzenbek

Die Stadt Schwarzenbek sucht ab dem 01.12.2026 eine*n engagierte*n Klimaschutzmanager*in (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit (mind. 30 Std./Woche). Diese befristete Stelle dient als Elternzeitvertretung bis zum 29.02.2028. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 12 TVöD, abhängig von deinen Qualifikationen. Du profitierst von flexiblen Arbeitszeiten, 30 Tagen Urlaub und zusätzlichen freien Tagen am 24.12. und 31.12. Ständige Fortbildungsmöglichkeiten und eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr runden das Angebot ab. Zudem gibt es einen Fahrtkostenzuschuss und Firmenfitness in Kooperation mit Hansefit.
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Fahrtkosten-Zuschuss Ferienbetreuung Familienfreundlich Homeoffice Kinderbetreuung Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Klimaschutzmanagerin / Klimaschutzmanager (m/w/d)

Kreisstadt NeunkirchenNeunkirchen, Saar

Das Amt für Umwelt, Brandschutz und Rettungswesen sucht eine Klimaschutzmanagerin oder einen Klimaschutzmanager (m/w/d) in Vollzeit, ab dem 14. Dezember 2026. Die Stelle ist befristet zur Vertretung während Mutterschutz und Elternzeit. Zu Ihren Aufgaben gehört die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sowie die Begleitung der Kommunalen Wärmeplanung. Sie arbeiten eng mit der Verwaltung, Politik und externen Partnern zusammen. Ihre Verantwortung umfasst die Fortführung der Wärmeplanung und die Entwicklung neuer Klimaschutzmaßnahmen. Bewerben Sie sich jetzt für eine Schlüsselrolle im Klimaschutz und gestalten Sie nachhaltig unsere Umwelt!
Festanstellung Jobrad Jobticket – ÖPNV Vermögenswirksame Leistungen Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Klimaschutzmanager*in (m/w/d)

Stadt FriesoytheFriesoythe

Friesoythe, ein aufstrebendes Mittelzentrum im Oldenburger Münsterland, bietet über 23.000 Einwohnern ein attraktives Zuhause. Mit einer Fläche von 247 km² und sechs Ortschaften vereint die Stadt eine vielfältige Gemeinschaft. Als familienfreundliche und prosperierende Region verzeichnet Friesoythe kontinuierliches Einwohnerwachstum. Die Stadtentwicklung bringt besondere Herausforderungen mit sich, die es zu meistern gilt. Aktuell suchen wir engagierte Klimaschutzmanager*innen (m/w/d), um an der Zukunft unserer Stadt mitzuarbeiten. Entdecken Sie die Chance, Teil dieser dynamischen Gemeinschaft zu werden! Details zur Stelle finden Sie auf Step Stone.de.
Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Stadt Friesoythe Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Klimaschutzmanager*in (m, w, d)

Landkreis NortheimNortheim

Werde Klimaschutzmanager*in (m, w, d) im Landkreis Northeim! Diese Stelle in Entgeltgruppe 11 TVöD bietet 39 Stunden Arbeitszeit pro Woche und ermöglicht mobiles Arbeiten. Deine Hauptaufgaben umfassen die Fortschreibung des integrierten Klimaschutzkonzepts von 2022, die Erstellung und Auswertung von Treibhausgasbilanzen sowie das Klimaschutzcontrolling. Darüber hinaus übernimmst du das Projektmanagement zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und koordinierst Förderanträge. Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation themenbezogener Veranstaltungen gehören ebenfalls zu deinem Verantwortungsbereich. Nutze die Chance, aktiv zur Nachhaltigkeit in deiner Kommune beizutragen!
Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanager/in (m/w/d)

Kreis DithmarschenHeide, Holstein

Entdecken Sie eine Arbeitsatmosphäre, die Ihr persönliches Wohlbefinden fördert und gleichzeitig Ihre berufliche Zufriedenheit garantiert. Werden Sie Teil unseres Teams und erleben Sie, wie beide Aspekte harmonisch zusammenfließen.
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Jobrad Kantine Corporate Benefit Kreis Dithmarschen Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Projektmanager/in (m/w/d) im Bereich erneuerbare Energien und Wärmenetze

GTU Geothermie Unterschleißheim AGUnterschleißheim, München, Homeoffice

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen engagierten Projektmanager (m/w/d) im Bereich erneuerbare Energien und Wärmenetze. Diese Position ist unbefristet und in Vollzeit oder Teilzeit (mindestens 32 Stunden pro Woche) verfügbar. Sie koordinieren eigenverantwortlich Projekte, die unseren Ausbau und die Optimierung des Wärmenetzes betreffen. Zudem übernehmen Sie die Bauherrenvertretung und sind die Schnittstelle zwischen Kooperationspartnern, Planungsbüros und städtischen Vertretern. Je nach Qualifikation können Sie sich in technischen oder kaufmännischen Aspekten der Projekte vertiefen. Unterstützen Sie uns dabei, nachhaltige Energielösungen voranzutreiben!
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Portfoliomanager*in (m/w/d) Energiebeschaffung

Stadtwerke Göttingen AGGöttingen

Als Portfoliomanager*in (m/w/d) in der Energiebeschaffung gestaltest du aktiv die Energiewende. Du steuerst und optimierst Energieportfolios für Strom, Gas und CO₂ und arbeitest eng mit Vertrieb, Handel und Controlling. Deine analytischen Fähigkeiten tragen zur wirtschaftlichen Steuerung des Energiegeschäfts bei. Du verantwortest das Reporting und die operative Verwaltung der Beschaffungsportfolios gemäß festgelegten Strategien. Zudem erstellst du Absatz- und Lastprognosen auf Portfolioebene und analysierst Abweichungen. Durch eigenständige Wirtschaftlichkeits- und Szenarioanalysen leitest du maßgebliche Steuerungsmaßnahmen ab.
Gesundheitsprogramme Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Kantine Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Portfoliomanager*in Energiebeschaffung (m/w/d)

AVU KG für Versorgungs-UnternehmenGevelsberg

Wir suchen eine*n engagierte*n Portfoliomanager*in Energiebeschaffung (m/w/d), um die Energiezukunft aktiv mitzugestalten! In einer sich wandelnden Energiewirtschaft sind Sie verantwortlich für die Steuerung und Optimierung unserer Energieportfolios. Nutzen Sie neue Marktanforderungen und regulatorische Entwicklungen, um innovative Lösungen zu entwickeln. Ihr Know-how sichert die Versorgung, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit unserer Projekte. Diese unbefristete Vollzeitstelle (38 Stunden) bietet eine attraktive Vergütung gemäß VTV, einschließlich 13 Monatsgehältern. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie mit uns die Energiewende!
Gesundheitsprogramme Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Junior Referent kaufmännisches Regulierungsmanagement Energiewirtschaft (m/w/d) befristet

ELE Verteilnetz GmbHGelsenkirchen

Die ELE Gruppe, bestehend aus Emscher Lippe Energie und EVNG, sucht einen Junior Referenten für das kaufmännische Regulierungsmanagement in der Energiewirtschaft (m/w/d). Unsere Standorte in Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck stehen für innovative Energieversorgung. Mit 680 engagierten Mitarbeitern gestalten wir aktiv die Energiewende, setzen auf erneuerbare Energien und E-Mobilität. Durch Digitalisierung optimieren wir unsere Prozesse und Netze, um maximale Effizienz zu erreichen. Werde Teil unseres Teams und unterstütze uns in der sicheren und klimafreundlichen Energieversorgung für die Region. Bewirb dich jetzt und packe mit an – gemeinsam gestalten wir die Zukunft!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Klimaschutzmanager/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Klimaschutzmanager/in wissen müssen

Berufsbild Klimaschutzmanager/in – Beruf mit Sinn (und Stolpersteinen)

Manchmal frage ich mich, ob man sich den Job als Klimaschutzmanager/in vorher so vorstellt, wie er sich dann im Alltag wirklich anfühlt. Zwischen Papierbergen, Projektplänen und diesem allgegenwärtigen Gefühl, eigentlich ständig auf symbolisch dünnem Eis unterwegs zu sein. Man will ja nicht weniger, als die Welt retten – oder, pragmatischer ausgedrückt: Kommunen, Unternehmen oder ganze Organisationen irgendwie auf Klimakurs bringen. Doch der Alltag ist weniger Weltrettung, mehr Ringen mit Verwaltungsaufwand, Verhaltensgewohnheiten und den bisweilen zähen Strukturen zwischen politischem Willen und realer Umsetzung.


Das Spielfeld: Mitten im Klimaschutz-Biotop – und kein Tag gleicht dem anderen

Wer sich als Berufseinsteiger/in oder Wechsler/in in diesen Bereich wagt, sollte ein Faible fürs Komplexe und eine akzeptable Frustrationstoleranz mitbringen. Klingt vielleicht etwas hart, ist aber nicht wertend gemeint. Die Aufgaben von Klimaschutzmanager/innen? Vielschichtig wie ein Moorkörper: ein bisschen Konzeptarbeit, etliches an Kommunikation (schon mal ein Energiesparprojekt auf Augenhöhe mit der Werkstatt besprochen?), Datenanalyse hier, Klimabilanz dort, Förderanträge im Akkord. Gehört alles dazu.

Man arbeitet oft an der Schnittstelle zwischen Verwaltung, Technik, Politik und Bürgerschaft – nicht selten in Personalunion als Übersetzer/in zwischen diesen Welten. Mal entwirft man Maßnahmenkataloge, mal steht man auf einer Bürgerbeteiligungsveranstaltung und diskutiert Details zu Solarprojekten oder Nahwärmekonzepten. Die Projektlandschaft? So heterogen wie die landesweiten Klimaschutzsteckbriefe. Was dabei gerne vergessen wird: Der berühmte „Impact“ fühlt sich mitunter wie ein Strohhalm an – nicht jeder Aktionsplan ändert sofort die Welt, manchmal auch erst nach Monaten zäher Überzeugungsarbeit.


Qualifikation – Was muss man eigentlich können? (Spoiler: Viel, aber nichts Perfektes)

Die Bandbreite an Voraussetzungen ist beachtlich. Auf dem Papier – Studiengänge wie Umweltwissenschaften, Ingenieurwesen, Geografie, Politikwissenschaft oder vergleichbare Felder. Manchmal auch Quereinsteiger mit technischer Ausbildung oder Verwaltungserfahrung, solange das Herz für das Thema schlägt und der Wille zum Dazulernen ungebrochen ist. In der Praxis? Mindestens so wichtig wie das akademische Siegel sind Kommunikationsgeschick, diplomatisches Feingefühl und ein gerüttelt Maß an Durchhaltevermögen. Wer schon mal den Begriff „Stakeholdermanagement“ in freier Wildbahn gehört hat, weiß, dass darunter auch das Jonglieren mit Interessenkonflikten und Prioritäten fällt.

Digitalisierung macht vor Klimaschutzmanagement übrigens keinen Halt: Von Energiecontrolling-Tools bis hin zu Simulationssoftware oder GIS-Anwendungen – Technikaffinität schadet definitiv nicht. Der Drahtseilakt besteht darin, Fachjargon so zu übersetzen, dass Verwaltungsmenschen, Ingenieur/innen und engagierte Bürger alle irgendwie abgeholt werden. Das klingt nach einem Sprachkurs für Fortgeschrittene – ist es irgendwie auch.


Gehalt & Entwicklung – Erwartungsmanagement (oder: Große Mission, überschaubarer Lohn?)

Reden wir Tacheles – das Thema Gehalt ist bei Klimaschutzmanager/innen eine eigene Wissenschaft. Nicht selten wird mit dem Etikett „sinnstiftender Beruf“ eine gewisse Gehaltsbescheidenheit implizit vorausgesetzt. Vor allem in kleinen Kommunen oder bei öffentlichen Trägern landet man je nach Erfahrung und Verantwortungsbereich oft im Bereich des mittleren bis gehobenen öffentlichen Dienstes. Also grob: Einstiege zwischen 3.000 € und 4.000 € brutto sind realistisch, mit Entwicklungspotenzial Richtung 4.500 €, manchmal auch deutlich höher – je nach Region, Arbeitgeber und Aufgabenpaket. In der freien Wirtschaft, etwa bei Energieversorgern, Ingenieurbüros oder Beratungen, kann es mehr sein, wenn Fachkompetenz und Erfahrung stimmen.

Der regionale Unterschied ist spürbar: Süddeutschland, Metropolregionen oder große Flächenkreise bieten in der Regel ein anderes Gehaltsgefüge als strukturschwächere Gebiete (Ostdeutschland, ländliche Räume). Wer gezielt nach spezialisierten Branchen – etwa erneuerbare Energien, Mobilität, Immobilienwirtschaft – sucht, kann sein Profil zudem besser platzieren und häufig bessere Konditionen erzielen.


Jobchancen & Arbeitsmarkt – Aufschwung? Ja. Sicherheit? Kommt drauf an.

Es wäre zu einfach, zu behaupten: Der Bedarf an Klimaschutzmanager/innen ist quasi unerschöpflich. Klar, in den letzten Jahren wurden gefühlt überall Förderstellen, Stabsstellen und Projektteams geschaffen. Große Städte, Landkreise, Industrie, – das Thema brennt, daran besteht kein Zweifel. Aber: Vieles läuft über zeitlich befristete Projekte, Fördermittelketten und Antragslogik. Wer auf unbefristete Sicherheit setzt, muss gezielt danach suchen oder den Wechsel zwischen Aufgabenbereichen nicht scheuen. Flexibilität ist keine nette Option, sondern Überlebensstrategie im Berufsalltag.

Die Nachfrage nach Fachkräften ist dennoch hoch, gerade bei bestimmten Kompetenzen. Wer Kenntnisse in Energieberatung, Kommunalverwaltung oder Projektmanagement mitbringt, verbessert seine Perspektiven enorm. Mein Eindruck: Die Bewerberlandschaft ist bunt – von engagierten Akademikern in den Zwanzigern bis zu Umsteiger/innen aus alten Ingenieurdisziplinen. Gut für die Dynamik, manchmal anstrengend im Bewerbungsgespräch (“Warum brennen Sie für Klimaschutz?” – ist eine Fangfrage, oder?).


Karriere & Alltag – Zwischen Idealen, Pragmatismus und Lebensrealität

Wie schafft man den Spagat: Beruf und Privatleben, große Klimaambitionen und kleine Alltagserfolge? Das sich wandelnde Arbeitsumfeld öffnet Spielräume – Homeoffice, Teilzeit, flexible Modelle sind vielerorts selbstverständlich geworden. Vor allem in Städten und bei Betrieben, für die Klimaschutz mittlerweile zum Geschäftsmodell gehört. Die Kehrseite: Deadline-Druck, Saisonspitzen bei Berichtspflichten und eine oft diffuse Erwartungshaltung der Öffentlichkeit ("Warum fährt da immer noch kein E-Bus?").

Karrierewege? Durchaus vorhanden, aber manchmal überraschend verschlungen. Vom Einstieg über Projektkoordination hin zu Leitungspositionen oder in spezialisierte Fachbereiche (Energie, Mobilität, Bildung). Wer offen bleibt, weiterlernen mag und sich gelegentlich in neue Themenfelder wirft, hat echte Entwicklungschancen. Ich kenne niemanden, der hier stagniert, solange er oder sie noch ein Restfunke an Neugier besitzt. Weiterbildungsmöglichkeiten? Vielseitig – von Hochschulzertifikaten über Workshops bis zu klassischen Aufstiegsqualifikationen.

Was am Ende bleibt, ist so eine Mischung aus Pragmatismus und Idealismus. Klimaschutzmanager/in zu sein heißt selten, alles sofort bewegen zu können. Aber es bedeutet – und das unterschätzen viele –, stetig Wirkung im Kleinen zu erzeugen, Veränderungen anzuzetteln, die irgendwann ihren Kreis ziehen. Kein Beruf für Ungeduldige oder Puristen – aber ein Arbeitsfeld, das, mit einer Prise Humor und einer Portion Zähigkeit, echten Sinn stiften kann. Wirklich! Auch wenn man abends mal das Gefühl hat, der Wandel liege noch im Nebel der Zukunft. Niemand hat behauptet, Klimaschutz sei ein Feierabend-Hobby.


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