Kabelmonteur/in (Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau) Jobs

16 aktuelle Kabelmonteur/in (Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau) Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Elektriker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Hieber GmbH & Co. KGSchwabmünchen

Elektro Hieber ist ein traditionsreicher Familienbetrieb in Schwabmünchen, der seit 1927 besteht und über 108 Mitarbeiter beschäftigt. Unsere erfahrenen Elektriker arbeiten auf Augenhöhe mit Vorgesetzten und Bauleitern, was eine effiziente Projektumsetzung garantiert. Du hast die Möglichkeit, deinen Arbeitstag selbst zu planen und an abwechslungsreichen Projekten, wie Neubauten und Smart-Home-Installationen, mitzuwirken. Wir legen großen Wert auf ein harmonisches Arbeitsklima, das auch Lehrlingen und Profis zugutekommt. 2025 wurden wir vom Handelsblatt als familienfreundlichster Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Vertraue auf unsere Expertise in Elektroinstallationen – vom ersten Schritt bis zur Inbetriebnahme.
Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Arbeitskleidung Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Baukoordinator (m/w/d) Fernwärme

Stadtwerke Peine GmbHPeine

Als Baukoordinator (m/w/d) im Bereich Fernwärme leiten Sie komplexe Tief- und Leitungsbauprojekte. Sie sind verantwortlich für die Koordination und Überwachung der Infrastruktur sowohl für den Bau als auch für die Instandhaltung von Erzeugungsanlagen. Durch Ihre Kenntnisse in HOAI und VOB garantieren Sie eine ordnungsgemäße Planung und Beantragung aller notwendigen Genehmigungen. Ihre zielgerichtete Steuerung von Terminen, Budgets und Qualität bildet die Basis für den Projekterfolg. Zudem managen Sie potenzielle Risiken frühzeitig und kommunizieren klar mit allen Stakeholdern. Voraussetzung ist eine technische Berufsausbildung mit Meister-/Technikerqualifikation in der Fachrichtung Gas/Wasser oder einer ähnlichen Disziplin.
Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker: in für Energie- u. Gebäudetechnik (regionale Einsätze)

STRABAG AGOsterwald, Gronau

Bei STRABAG tragen rund 86.000 Mitarbeiter in über 2.400 globalen Standorten aktiv zum Fortschritt bei. Unsere Projekte zeichnen sich durch Einzigartigkeit und die individuellen Stärken jedes Einzelnen aus. Wir sind führend im Hoch- und Ingenieurbau, Straßen-, Tiefbau sowie Brücken- und Tunnelbau. Immer auf der Suche nach Talenten, bieten wir spannende Karrierechancen in verschiedenen Fachbereichen. Interessierte können die Original-Stellenanzeige auf StepStone.de finden und ihren persönlichen Jobagenten einrichten. Besuchen Sie StepStone.de für Gehaltsdaten, Arbeitgeberinformationen und wertvolle Karrieretipps, um Ihren Traumjob zu entdecken!
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Servicetechniker (m/w/d) im Bereich Gebäudetechnik, Recycling, Energie

PMB Recruiting GmbH PersonalberatungDettingen Erms

Starten Sie Ihre Karriere als Industriemechaniker oder Anlagenmechaniker in einem innovativen Unternehmen! Wir suchen engagierte Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung, die ihre Expertise als Servicetechniker einbringen möchten. Eine strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise ist uns wichtig, ebenso wie Kenntnisse im Rohrleitungsbau und Schweißen. Genießen Sie eine flexible Arbeitszeitgestaltung in einer modernen Umgebung, die High-End Technologien nutzt. Profitieren Sie von einer krisenfesten Branche mit attraktiven Mitarbeiterangeboten, darunter Snacks und betriebliche Altersvorsorge. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie aktiv die Zukunft im globalen Verpackungsthema mit!
Parkplatz Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Mechatroniker Kälte- und Klimatechnik (m/w/d)

W. Nitsch Klimatechnik GmbH & Co. KGSeligenstadt

Wir suchen einen Mechatroniker für Kältetechnik (m/w/d) in Vollzeit in Stockstadt. Profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsvertrag, sowie einem 13. Monatsgehalt mit zusätzlichen Prämien. Unsere übertarifliche Bezahlung beginnt bei 18,00 € und ist nach Qualifikation verhandelbar. Genießen Sie 30 Tage Urlaub pro Jahr und flexible Arbeitszeiten, einschließlich einer möglichen 4-Tage-Woche. Bei uns stehen hervorragende Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Vordergrund. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Wartung, den Service und die Reparatur von Kälte- und klimatisierten Anlagen.
Weihnachtsgeld Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Anlagenmechaniker (m/w/d) Sanitär-, Heizung-, Klimatechnik

AUGUST STORCK KGBerlin Reinickendorf

Als Anlagenmechaniker (m/w/d) im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind Sie für die Überwachung und Wartung versorgungstechnischer Anlagen verantwortlich. Zu Ihren Aufgaben gehören die eigenständige Durchführung von Reparaturen sowie eine schnelle, lösungsorientierte Störungsbeseitigung. Sie arbeiten eng mit externen Dienstleistern zusammen und unterstützen in verschiedenen Bereichen, je nach Ihren Stärken. Für diese Position ist eine abgeschlossene Ausbildung als Industrie-/Anlagenmechaniker oder Rohrleitungsbauer erforderlich. Teamgeist, Engagement und Eigeninitiative sind ebenso wichtig wie ein sicherer Umgang mit MS Office. Zudem sollten Sie bereit sein, im Zwei-Schichtsystem inklusive Rufbereitschaft zu arbeiten.
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Nachisolierer (m/w/d) Fernwärmetechnik

Alois Müller GmbHUngerhausen

Suchst du eine neue Herausforderung im Bereich Wärme-, Kälte- oder Industrieisolierung? Wir suchen motivierte und qualifizierte Mitarbeiter:innen mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder vergleichbarer Qualifikation. Ein Fachausweis als Muffenmonteur:in sowie eine Kunststoffschweißerprüfung nach DVS 2212-4 sind von Vorteil, jedoch bieten wir die Möglichkeit, dies im Betrieb zu erwerben. Du arbeitest selbstständig und zeichnest dich durch handwerkliches Geschick sowie technisches Verständnis aus. Attraktive Benefits wie betriebliche Altersvorsorge, regelmäßige Firmenevents und moderne Arbeitsplatzausstattung warten auf dich. Interessiert? Bewirb dich jetzt und werde Teil unseres Teams!
Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Kombimonteur (m/w/d) Gas/Wasser/Strom/Fernwärme in Lengede

vitronet Holding GmbHLengede

Wir suchen einen Kombimonteur (m/w/d) für Gas, Wasser, Strom und Fernwärme in Lengede. In dieser Position bist du für den Bau und die Montage von Versorgungsleitungen verantwortlich. Zu deinen Aufgaben gehören auch die Inbetriebnahme, Wartung und Dokumentation dieser Systeme. Du überprüfst Druck- und Dichtigkeit der Anlagen und unterstützt bei Störungsbehebungen. Wichtig ist, dass du eine abgeschlossene Ausbildung als Rohrleitungsbauer oder in einem ähnlichen handwerklichen Beruf hast. Idealerweise bringst du erste Erfahrungen in der Strom- oder Gasversorgung mit oder bist bereit, dich in diesen Bereichen weiterzubilden.
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Urlaubsgeld Corporate Benefit vitronet Holding GmbH Einkaufsrabatte Arbeitskleidung Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter Engineering Fernwärme (w-m-d)

Hamburger EnergiewerkeHamburg

Werde Projektleiter (w-m-d) im Fernwärmeleitungsbau und gestalte aktiv die Wärmewende mit! Übernimm die technische und kaufmännische Leitung von Fernwärmeprojekten, indem du Kosten, Termine und Qualität steuerst. Du planst, realisierst und nimmst Fernwärmeleitungen in Betrieb und koordinierst externe Dienstleister. Zudem entwickelst du innovative technische Lösungen für komplexe Leitungsbauprojekte. Gemeinsam mit internen Abteilungen und Behörden stellst du sicher, dass alle Genehmigungen rechtzeitig erteilt werden. Dein Engagement trägt zur erfolgreichen Durchführung der Projekte bei und fördert nachhaltige Energielösungen für die Zukunft. Bewirb dich jetzt!
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Kombimonteur (m/w/d) Gas/Wasser/Strom/Fernwärme in Henstedt-Ulzburg

vitronet Holding GmbHHenstedt Ulzburg

Wir suchen einen engagierten Kombimonteur (m/w/d) in Henstedt-Ulzburg! In dieser Position bist du verantwortlich für die Montage und Wartung von Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation. Zu deinen Aufgaben gehören auch Dokumentation, Druck- und Dichtigkeitsprüfungen sowie die Herstellung von Hausanschlüssen. Du arbeitest im Team und unterstützt bei Störungsbehebungen und Instandhaltungsarbeiten. Idealerweise bringst du eine abgeschlossene Berufsausbildung als Rohrleitungsbauer oder Elektroniker mit und hast bereits erste Erfahrungen in der Branche. Bewirb dich jetzt und werde Teil eines dynamischen Teams!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Kabelmonteur/in (Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau) wissen müssen

Kabelmonteur/in (Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau) Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Kabelmonteur/in (Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau) wissen müssen

Zwischen Mast und Maschine – Wie es wirklich ist, Kabelmonteur/in (im Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau) zu werden

Die meisten Leute, denen ich erzähle, dass ich mal über den Beruf des Kabelmonteurs schreibe, schauen erst mal skeptisch. „Kabel? Also im Keller Strippen ziehen?“, höre ich dann. Wer nur an flimmernde Glühbirnen in Altbauwohnungen denkt, liegt halt irgendwie daneben. Dahinter steckt ein Job, der draußen stattfindet – oft dort, wo Wind und Wetter wirklich noch was zu melden haben. Und doch: Er ist vielschichtiger, als so mancher zugeben mag. Wer sich als Berufseinsteiger:in oder wechselbereite Fachkraft für den Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau interessiert, sollte jedenfalls wissen, worauf er oder sie sich da einlässt. Es gibt angenehmere Orte, als im strömenden Regen auf einer Hebebühne hängend ein platter Kabelendstück festzuschrauben – aber genau das macht viele von uns auch ein bisschen stolz.


Die wichtigsten Aufgaben: Vom Erdkabel bis zur Fahrleitung – oder: Warum Multitasking nicht nur was für Büros ist

Wer glaubt, Kabelmonteur sein bedeute, Tag für Tag dasselbe zu tun, der merkt spätestens nach dem ersten echten Auftrag, wie falsch das ist. Die Arbeit reicht vom Verlegen riesiger Stromkabel unter der Erde bis zum Ziehen filigraner Datenleitungen. Wir sprechen hier nicht von Netzsteckdosen oder Patchkabeln, sondern von Stromtrassen, Telekommunikationsadern, ja, sogar von den Oberleitungen, die später dafür sorgen, dass ICEs flitzen oder Straßenbahnen nicht zum Stehzeug mutieren.

Der Arbeitsalltag? Mal pure Routine, mal „MacGyver light“. Ein klassischer Tag beginnt im Lager, endet vielleicht auf freiem Feld oder auf einem Dächermeer – zwischendrin Material sortieren, Leitungen abmessen, Prüfgeräte bedienen und immer wieder: spontan Probleme lösen. Das klingt jetzt nach Abenteuerferien, ist es aber natürlich nur bedingt. Und trotzdem, manchmal steht man da, sieht, wie das eigene Werk eine Stadt zum Leuchten bringt, und denkt: „Gar nicht so schlecht verlegt, die Strippe heute.“


Handwerk, Technik, Menschenverstand – was können, wer werden?

Der Einstieg ist erstaunlich offen: Wer schon eine Ausbildung im Elektrobereich, Tief- oder Hochbau, vielleicht sogar im Metallhandwerk hat, ist im Vorteil. Aber – jetzt mal ehrlich – es sind oft genau die Quereinsteiger:innen aus ganz anderen Metiers, die sich irgendwann fragen, ob sie nicht lieber draußen schaffen wollen, ob sie statt Büroillustrationen auch mal Strom fühlen wollen; die kriegen mit Einsatz, Teamgeist, ein bisschen Lernwillen und wem das Glück hold ist, ihren Fuß in die Tür.

Braucht’s besondere Stärken? Ja. Technisches Verständnis, logisches Denken, ein bisschen Schwindelfreiheit (ausgewachsene Höhenangst kann man hier wirklich besser ablegen) und vor allem: Zuverlässigkeit. Genauigkeit ist kein Hobby, sondern Überlebensstrategie. Entscheide ich beim Erden oder Messen falsch, knallt’s – und nein, ich meine nicht die Lautsprechermusik aus dem Radio. Teamarbeit ist das Zauberwort: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Und riskiert, Kabel falsch zu legen. Das können echte Kosten und Kopfzerbrechen nach sich ziehen – im Zweifel nicht nur für einen selbst.


Geldsorgen? Eher nicht – aber auch keine Goldmine: Der realistische Blick aufs Gehalt

Jetzt aber Butter bei die Fische: Was verdienen Kabelmonteure eigentlich, gerade als Berufseinsteiger? Ich will hier niemanden auf Wolke Sieben blasen – ein Privatjet ist da nicht drin. Aber: Das Gehalt ist solider als viele denken. Im Westen oft besser als im Osten – der Klassiker. Große Versorger und Netzbetreiber zahlen ordentlich, dazu gibt’s Zuschläge für Bereitschaftsdienste, Nachteinsätze, Montagearbeiten fern der Heimat. Gerade das „fern der Heimat“ ist aber nicht jedermanns Geschmack – das sage ich in aller Offenheit.

Im Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau gelten oft Tarifverträge der Elektroindustrie – klingt trocken, sorgt aber für kalkulierbare Lohnsteigerungen. Als Einsteiger:in liegt man je nach Region und Arbeitgeber meist zwischen 2.500 € und 3.300 € brutto. Wer später Verantwortung übernimmt, Teamleiter wird oder Spezialaufgaben übernimmt, schafft die 3.500 € bis 4.000 €, manchmal mehr. Unterm Strich also kein Hungerlohn, aber eben: Arbeit, die man merkt – in den Schultern, den Händen, manchmal auch am Mobiltelefon, wenn die Familie fragt, ob man am Wochenende endlich mal wieder da ist.


Karriereleiter, Fahrleitung oder Sackgasse – wie viel Entwicklung steckt im Job?

Manche denken: Viel Kabel, wenig Karriere. Der Eindruck täuscht. Klar, nicht jeder wird im Kabelbau Vorstandschef, aber das will ja auch keiner, der lieber draußen echte Sachen löst. Es gibt Aufstiegsmöglichkeiten: Wer sich weiterbildet – zum Beispiel zum Obermonteur, zur Bauleitung oder ins Prüfwesen –, kann sich nicht nur finanziell verbessern, sondern bekommt auch abwechslungsreichere Aufgaben dazu. Dass immer mehr technische Themen aufschlagen – Digitalisierung, Netzwerkmanagement, Smart Grids – öffnet neue Türen. Ich habe Kollegen gesehen, die vom Monteur zum technischen Betriebswirt wurden. Sicher, der Weg ist steinig, manchmal muss man auch Umwege laufen: Weiterbildung nebenher, Wochenendschulungen, abends noch in die Berufsschule. Wer Biss hat, der kommt weiter – ausruhen kann man sich ja immer noch, wenn alle Leitungen liegen.


Die neue Welt: Fachkräftemangel, Digitalisierung, (K)eine Work-Life-Balance?

Aktuell bestimmen zwei Dinge das Feld: das ständige Draufschielen auf Nachwuchs – sprich: den zunehmenden Fachkräftemangel. Gleichzeitig stehen die Zeichen auf Digitalisierung. Moderne Prüfgeräte, automatisierte Überwachung, neue Techniken beim Verlegen, bei der Fehlersuche. Alles, was vor zehn Jahren noch Handarbeit war, geht heute oft digital gestützt. Das heißt aber auch: Kabelmonteure brauchen Lust aufs Lernen. Sonst zieht die Technik an einem vorbei wie ein ICE am Provinzbahnhof.

Bleibt die Frage aller Fragen: Prügeln sich Familie und Job? Kurz: es gibt stressige Phasen, ja – viel unterwegs, wechselnde Schichten. Manche lieben das, andere tun sich schwer. Wer plant, diesen Job langfristig zu machen, muss eine gewisse Flexibilität mitbringen – und den Rückhalt im Privatleben, wenn mal drei Wochen Landstraße statt Feierabendbier ansteht. Andererseits: Wer morgens ankommt, wenn die Sonne aufgeht, lernt das Feierabendbier irgendwann doppelt zu schätzen.


Fazit? Lieber kein Fazit

Wer als Berufseinsteiger:in, Quereinsteiger:in oder wechselwillige Fachkraft zum Kabelmonteur wird, spürt schnell: Man wächst mit seinen Aufgaben. Ein Job für Leute, die draußen klarer denken als im Büro, die ihre Arbeit lieber sehen als verwalten. Einer, der selten 100-Prozent-Planbarkeit kennt, aber so ziemlich jeden Tag Relevanz stiftet – wortwörtlich. Manchmal weiß ich selbst nicht, ob ich den Geruch von frischer Leitung besser finde als den ersten Kaffee am Morgen. Aber beides zusammen – das ist vielleicht das Beste am Job.


Kurzbeschreibung Kabelmonteur/in (Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau)

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Kabelmonteur/in (Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau)

Wer glaubt, Kabelmonteur sein bedeute, Tag für Tag dasselbe zu tun, der merkt spätestens nach dem ersten echten Auftrag, wie falsch das ist. Die Arbeit reicht vom Verlegen riesiger Stromkabel unter der Erde bis zum Ziehen filigraner Datenleitungen. Wir sprechen hier nicht von Netzsteckdosen oder Patchkabeln, sondern von Stromtrassen, Telekommunikationsadern, ja, sogar von den Oberleitungen, die später dafür sorgen, dass ICEs flitzen oder Straßenbahnen nicht zum Stehzeug mutieren.

Der Arbeitsalltag? Mal pure Routine, mal „MacGyver light“. Ein klassischer Tag beginnt im Lager, endet vielleicht auf freiem Feld oder auf einem Dächermeer – zwischendrin Material sortieren, Leitungen abmessen, Prüfgeräte bedienen und immer wieder: spontan Probleme lösen. Das klingt jetzt nach Abenteuerferien, ist es aber natürlich nur bedingt. Und trotzdem, manchmal steht man da, sieht, wie das eigene Werk eine Stadt zum Leuchten bringt, und denkt: „Gar nicht so schlecht verlegt, die Strippe heute.“

Der Einstieg ist erstaunlich offen: Wer schon eine Ausbildung im Elektrobereich, Tief- oder Hochbau, vielleicht sogar im Metallhandwerk hat, ist im Vorteil. Aber – jetzt mal ehrlich – es sind oft genau die Quereinsteiger:innen aus ganz anderen Metiers, die sich irgendwann fragen, ob sie nicht lieber draußen schaffen wollen, ob sie statt Büroillustrationen auch mal Strom fühlen wollen; die kriegen mit Einsatz, Teamgeist, ein bisschen Lernwillen und wem das Glück hold ist, ihren Fuß in die Tür.

Braucht’s besondere Stärken? Ja. Technisches Verständnis, logisches Denken, ein bisschen Schwindelfreiheit (ausgewachsene Höhenangst kann man hier wirklich besser ablegen) und vor allem: Zuverlässigkeit. Genauigkeit ist kein Hobby, sondern Überlebensstrategie. Entscheide ich beim Erden oder Messen falsch, knallt’s – und nein, ich meine nicht die Lautsprechermusik aus dem Radio. Teamarbeit ist das Zauberwort: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Und riskiert, Kabel falsch zu legen. Das können echte Kosten und Kopfzerbrechen nach sich ziehen – im Zweifel nicht nur für einen selbst.

Jetzt aber Butter bei die Fische: Was verdienen Kabelmonteure eigentlich, gerade als Berufseinsteiger? Ich will hier niemanden auf Wolke Sieben blasen – ein Privatjet ist da nicht drin. Aber: Das Gehalt ist solider als viele denken. Im Westen oft besser als im Osten – der Klassiker. Große Versorger und Netzbetreiber zahlen ordentlich, dazu gibt’s Zuschläge für Bereitschaftsdienste, Nachteinsätze, Montagearbeiten fern der Heimat. Gerade das „fern der Heimat“ ist aber nicht jedermanns Geschmack – das sage ich in aller Offenheit.

Im Fern-, Frei- und Fahrleitungsbau gelten oft Tarifverträge der Elektroindustrie – klingt trocken, sorgt aber für kalkulierbare Lohnsteigerungen. Als Einsteiger:in liegt man je nach Region und Arbeitgeber meist zwischen 2.500 € und 3.300 € brutto. Wer später Verantwortung übernimmt, Teamleiter wird oder Spezialaufgaben übernimmt, schafft die 3.500 € bis 4.000 €, manchmal mehr. Unterm Strich also kein Hungerlohn, aber eben: Arbeit, die man merkt – in den Schultern, den Händen, manchmal auch am Mobiltelefon, wenn die Familie fragt, ob man am Wochenende endlich mal wieder da ist.

Manche denken: Viel Kabel, wenig Karriere. Der Eindruck täuscht. Klar, nicht jeder wird im Kabelbau Vorstandschef, aber das will ja auch keiner, der lieber draußen echte Sachen löst. Es gibt Aufstiegsmöglichkeiten: Wer sich weiterbildet – zum Beispiel zum Obermonteur, zur Bauleitung oder ins Prüfwesen –, kann sich nicht nur finanziell verbessern, sondern bekommt auch abwechslungsreichere Aufgaben dazu. Dass immer mehr technische Themen aufschlagen – Digitalisierung, Netzwerkmanagement, Smart Grids – öffnet neue Türen. Ich habe Kollegen gesehen, die vom Monteur zum technischen Betriebswirt wurden. Sicher, der Weg ist steinig, manchmal muss man auch Umwege laufen: Weiterbildung nebenher, Wochenendschulungen, abends noch in die Berufsschule. Wer Biss hat, der kommt weiter – ausruhen kann man sich ja immer noch, wenn alle Leitungen liegen.

Aktuell bestimmen zwei Dinge das Feld: das ständige Draufschielen auf Nachwuchs – sprich: den zunehmenden Fachkräftemangel. Gleichzeitig stehen die Zeichen auf Digitalisierung. Moderne Prüfgeräte, automatisierte Überwachung, neue Techniken beim Verlegen, bei der Fehlersuche. Alles, was vor zehn Jahren noch Handarbeit war, geht heute oft digital gestützt. Das heißt aber auch: Kabelmonteure brauchen Lust aufs Lernen. Sonst zieht die Technik an einem vorbei wie ein ICE am Provinzbahnhof.

Bleibt die Frage aller Fragen: Prügeln sich Familie und Job? Kurz: es gibt stressige Phasen, ja – viel unterwegs, wechselnde Schichten. Manche lieben das, andere tun sich schwer. Wer plant, diesen Job langfristig zu machen, muss eine gewisse Flexibilität mitbringen – und den Rückhalt im Privatleben, wenn mal drei Wochen Landstraße statt Feierabendbier ansteht. Andererseits: Wer morgens ankommt, wenn die Sonne aufgeht, lernt das Feierabendbier irgendwann doppelt zu schätzen.

Wer als Berufseinsteiger:in, Quereinsteiger:in oder wechselwillige Fachkraft zum Kabelmonteur wird, spürt schnell: Man wächst mit seinen Aufgaben. Ein Job für Leute, die draußen klarer denken als im Büro, die ihre Arbeit lieber sehen als verwalten. Einer, der selten 100-Prozent-Planbarkeit kennt, aber so ziemlich jeden Tag Relevanz stiftet – wortwörtlich. Manchmal weiß ich selbst nicht, ob ich den Geruch von frischer Leitung besser finde als den ersten Kaffee am Morgen. Aber beides zusammen – das ist vielleicht das Beste am Job.

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