Ingenieur/in - Agrarwirtschaft Jobs

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#VE2610 | Projektmanager*in/ Projektmitarbeiter*in (m/w/d) Flächenmanagement - NEU!

THOST Projektmanagement GmbHDresden

Sie suchen eine herausfordernde Position als Projektmanagerin im Flächenmanagement in Berlin, Dresden oder Leipzig? In Teilzeit oder Vollzeit übernehmen Sie die Korrespondenz mit wichtigen Stakeholdern, einschließlich Behörden und Notaren. Zu Ihren Aufgaben gehört das eigenständige Führen von Verhandlungen sowie die effiziente Steuerung externer Dienstleister. Sie sind das Bindeglied zwischen Genehmigung, Bau und Betrieb der Projekte. Sie bringen eine kaufmännische Ausbildung oder ein Studium im Ingenieurwesen mit und verfügen über Erfahrungen im Grundbuch- und Vertragsrecht. Bewerben Sie sich jetzt, um Ihre Karriere im Flächenmanagement neu zu gestalten!
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#VE2610 | Projektmanager*in/ Projektmitarbeiter*in (m/w/d) Flächenmanagement - NEU!

THOST Projektmanagement GmbHLeipzig

Suchen Sie eine spannende Karriere im Flächenmanagement? Wir suchen eine engagierte Projektmanagerin oder Projektmitarbeiterin (m/w/d) in Berlin, Dresden oder Leipzig. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Korrespondenz mit Behörden und Eigentümern sowie die eigenständige Durchführung von Verhandlungen. Zudem steuern Sie externe Dienstleister und erstellen Wege- und Nutzungsverträge. Voraussetzung ist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder ein vergleichbares Studium, idealerweise im Ingenieurwesen oder den Rechtswissenschaften. Gründen Sie Ihre berufliche Zukunft auf fundierte Erfahrung im Grundbuchrecht und in Vertragsverhandlungen – bewerben Sie sich jetzt!
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#VE2610 | Projektmanager*in/ Projektmitarbeiter*in (m/w/d) Flächenmanagement - NEU!

THOST Projektmanagement GmbHBerlin

Wir suchen eine engagierte Projektmanagerin oder Projektmitarbeiterin (m/w/d) für das Flächenmanagement in Berlin, Dresden oder Leipzig, in Teilzeit oder Vollzeit. Zu Ihren Aufgaben gehört die Korrespondenz mit Behörden und Eigentümern sowie die eigenständige Durchführung von Verhandlungen für Wegenutzungsrechte. Sie steuern externe Dienstleister zur Einholung von Grundstücksrechten und agieren als Schnittstelle zwischen Genehmigung, Bau und Betrieb. Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium im Ingenieurwesen oder Rechtswissenschaften ist erforderlich. Zudem sollten Sie Erfahrung im Grundbuch- und Vertragsrecht sowie in der Verhandlung von Verträgen mitbringen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft aktiv mit!
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#VE2610 | Projektmanager*in/ Projektmitarbeiter*in (m/w/d) Flächenmanagement - NEU!

THOST Projektmanagement GmbHHamburg

Wir suchen eine engagierte Projektmanagerin oder Projektmitarbeiterin (m/w/d) im Flächenmanagement für Berlin, Dresden und Leipzig, sowohl in Teilzeit als auch Vollzeit. Zu Ihren Aufgaben gehören die Korrespondenz mit Behörden, Notaren und Eigentümern sowie die eigenständige Durchführung von Verhandlungen und Wegenutzungsrechten. Sie steuern externe Dienstleister und fungieren als wichtige Schnittstelle zwischen Genehmigung, Bau und Betrieb der Projekte. Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in Ingenieurwesen oder Rechtswissenschaften ist erforderlich. Zudem sollten Sie Erfahrung im Grundbuchrecht, Vertragsverhandlungen und im Umgang mit Dienstbarkeiten mitbringen. Verstärken Sie unser Team und gestalten Sie aktiv die Flächenentwicklung mit!
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Betriebsleiter (m/w/d) Biogas-Produktion

IIP Neon GmbHTorgelow

Die DAH Gruppe ist ein führendes Agrar- und Energieunternehmen mit rund 400 Mitarbeitern, spezialisiert auf erneuerbare Energien. Mit einem Hauptsitz in Oranienburg bewirtschaftet sie über 20.000 Hektar Agrarfläche und produziert eigenständig bedeutende Substrate. Jahr für Jahr erzeugt die DAH Gruppe circa 290 Millionen kWh Strom aus 28 Biogasanlagen. Zudem werden etwa 805 Millionen kWh Biomethan in das Erdgasnetz eingespeist. Ihre zwei Photovoltaik-Anlagen tragen mit einer Leistung von ca. 14 MWp zur nachhaltigen Energieproduktion bei. Die DAH Gruppe setzt auf innovative Technologien und verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen für eine grünere Zukunft.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Jobrad Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Asset Manager:in Biogas

Alterric GmbHWerlte

Wir suchen ab sofort einen engagierten Asset Manager Biogas (m/w/d) für unseren Standort in Werlte. In dieser verantwortungsvollen Position sind Sie für den reibungslosen Betrieb unserer Biogas- und Biogasaufbereitungsanlagen zuständig. Zu Ihren Aufgaben zählt die Analyse von Betriebsdaten sowie die Erstellung von Performance-Analysen. Zudem fungieren Sie als Ansprechpartner für Behörden und Lieferanten und übernehmen die Akquisition von Inputstoffen. Ein abgeschlossenes Studium im Wirtschaftsingenieurwesen oder eine vergleichbare Qualifikation ist erforderlich. Wenn Sie Erfahrung im Anlagen- oder Asset Management haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Alterric GmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Concept Engineer / Projektingenieur (m/w/d) Energie & Nachhaltigkeit

Big Dutchman International GmbHVechta

Sie suchen eine spannende Herausforderung in einem dynamischen Umfeld? Big Dutchman sucht einen engagierten Mitarbeiter mit einem abgeschlossenen technischen Studium, idealerweise in Mechatronik, Maschinenbau oder Agraringenieurwesen. Ihre Aufgaben umfassen die Koordination externer Partner sowie die enge Zusammenarbeit mit Vertrieb und Engineering. Wir erwarten relevante Erfahrungen in Konzept- und Projektmanagement sowie hervorragende Kommunikationsfähigkeiten in Deutsch und Englisch. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten, Mobile Work und umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten in unserer Big Dutchman Academy. Gestalten Sie Ihre Karriere mit uns und genießen Sie unsere erstklassigen Mitarbeiterangebote!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Corporate Benefit Big Dutchman International GmbH Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Wir suchen: Concept Engineer / Projektingenieur (m/w/d) Energie & Nachhaltigkeit

JobwareVechta

Big Dutchman, mit Sitz in Vechta, entwickelt seit über 85 Jahren innovative Lösungen für nachhaltige Protein- und Pflanzenproduktion. Unsere Hightech-Systeme unterstützen Landwirte in über 100 Ländern dabei, ressourcenschonend zu wirtschaften. Rund 3.500 engagierte Mitarbeitende setzen sich weltweit für tierfreundliche Technologien ein. Suchen Sie ein Arbeitsumfeld, das Teamgeist und Wertschätzung bietet? Werden Sie Teil unseres Teams in Vechta als Projektingenieur (m/w/d) für Energie & Nachhaltigkeit. Ihre Aufgabe? Entwicklung technischer Konzepte für eine effiziente, zukunftssichere Energieversorgung landwirtschaftlicher Anlagen.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Corporate Benefit Jobware Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Concept Engineer / Projektingenieur (m/w/d) Energie & Nachhaltigkeit

JobwareVechta

Entdecken Sie eine spannende Karriere bei Big Dutchman! Wir suchen talentierte Techniker (z. B. Mechatronik, Maschinenbau) mit relevanten Erfahrungen in Konzept- und Engineering-Projekten. Werden Sie Teil eines innovativen Teams und nutzen Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten in Deutsch und Englisch. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten, Mobile Work und einer starken Unternehmenskultur, die Familie und Beruf vereint. Ihre persönliche und fachliche Entwicklung fördern wir durch unsere Big Dutchman Academy. Genießen Sie außerdem attraktive Benefits wie E-Bike Leasing, Firmenfitness und eine abwechslungsreiche Menüauswahl in unserem Betriebsrestaurant.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Corporate Benefit Jobware Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Betriebsleiter (m/w/d) Biogas-Produktion

IIP Neon GmbHBrandenburg

Die DAH Gruppe ist ein führendes Agrar- und Energieunternehmen mit rund 400 Mitarbeitern. Hauptsitz in Oranienburg, Brandenburg, bewirtschaftet das Unternehmen über 20.000 Hektar Agrarflächen. Mit 28 Biogasanlagen generiert die DAH Gruppe jährlich etwa 290 Millionen kWh Strom. Zusätzlich speist sie circa 805 Millionen kWh Biomethan ins Erdgasnetz ein. Ihr Portfolio umfasst auch zwei Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von etwa 14 MWp. Die DAH Gruppe setzt auf nachhaltige Energieerzeugung, innovative Technologien und einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Jobrad Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Agrarwirtschaft wissen müssen

Ingenieur/in - Agrarwirtschaft Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Agrarwirtschaft wissen müssen

Zwischen Feldrand und Zukunft: Einstieg, Alltag und Ambivalenzen im Berufsfeld Ingenieur/in Agrarwirtschaft

Die Sache ist die: Wer sich für den Berufsweg Ingenieur/in - Agrarwirtschaft entscheidet, landet irgendwo zwischen Traktor, Labor und Laptop. In einer Nische, die nie ganz aus der Mode gerät – und auch nie einfach durchschaubar ist, ganz gleich wie clever man sich darauf vorbereitet hat. Für Berufseinsteigerinnen, wechselwillige Fachkräfte und alle, die landwirtschaftliche Technik nicht nur als Kuriosum für Technikaffine betrachten wollen, gibt es Grund zur Neugier, manchmal aber auch zur Ernüchterung. Agrarwirtschaftsingenieurinnen arbeiten an der Schnittstelle von Natur und Technik, zwischen Hof, Betrieb und internationaler Wertschöpfungskette. Ein Feld, auf dem selten Schnurgeradeauskarrieren wachsen.


Aufgaben: Zwischen Gummistiefel und Cloud – ein Alltag ohne Routine

Klar, das Klischee: „Irgendwas mit Maschinen auf’m Feld.“ In der Realität sieht das variabler aus. Die Bandbreite reicht vom Einsatz neuester Sensortechnik im Ackerbau bis zur Prozessoptimierung in der Tierproduktion; manche tüfteln an Software für Precision Farming, andere optimieren Fütterungsanlagen oder Biogasanlagen mithilfe wissenschaftlicher Modelle. Immer wieder Tage, an denen der Schreibtisch zum Lagerplatz für „unverzichtbare“ Protokolle wird, gefolgt von Wochen, in denen man mehr draußen auf Betrieben unterwegs ist, als einem beim Blick in die Wetter-App lieb ist. Einem typischen Arbeitstag fehlt oft das Typische. Gut für Leute, die Abwechslung schätzen – weniger prickelnd, wenn man auf planbare Standardroutinen hofft. Hinzu kommt: Niemand, der länger dabei ist, würde behaupten, das technisch Anspruchsvolle überwiege zuverlässig das Praktische. Es gibt Tage, da jongliert man Datenbanken und Simulationsprogramme, an anderen fährt man probehalber die neue Melktechnik hoch – mit Gummistiefeln und Latexhandschuhen.


Qualifikationen und Stolpersteine: Technik allein reicht nicht

Natürlich: Ohne Interesse an Technik, Mathematik und Biologie ist man in diesem Beruf verloren. Aber die Wirklichkeit ist schroffer. Was in Ausschreibungen als „Kommunikationsgeschick“ steht, läuft in Wahrheit oft auf Stressresistenz hinaus – samt einer gewissen diplomatischen Fähigkeit, zwischen Landwirt, Behörde und Technikdienstleister nicht zu zerreiben. Wissenschaftliches Denken ist gefragt, klar – aber noch mehr ein Gespür für pragmatische Lösungen. Ein Hang zur Improvisation schadet nicht, zumal sich in keinem anderen Berufsfeld juristische Regulierungen und „gesunder Menschenverstand“ so eigensinnig begegnen wie in der Agrarwirtschaft. Viele unterschätzen, wie schnell die eigene Arbeitszeit zwischen E-Mail-Flut, Baustellenbesprechung und spontanen Systemausfällen zerfasert. Oder, um’s auf den Punkt zu bringen: Wer nicht flexibel denkt und arbeitet – manchmal bis zur Selbstvergessenheit –, wird auf Dauer an der Mischung aus Kontrolle und Chaos zerschellen. Und ja, man muss sich daran gewöhnen, dass irgendwann jeder irgendetwas an „Nachhaltigkeit“ diskutieren will. Ernsthaft oder als Feigenblatt? Schwer zu sagen.


Gehalt: Wer zählt schon Zeilen? (Spoiler: Am Monatsende – alle.)

Jetzt die Gretchenfrage, die alle irgendwann stellen, aber keiner direkt beantwortet. Das Gehalt – ein Thema für stille Runden im Pausenraum, selten für brillante Präsentationen. Viel hängt ab von Branche, Größe des Arbeitgebers und (nicht unwichtig!) Region. Wer gleich nach dem Abschluss einsteigt, nagt selten am Hungertuch – aber an die Gehälter in Stromkonzernen oder in der Automobilwirtschaft kommt man selten heran. Im Osten Deutschlands (das ist kein Geheimnis) sind die Zahlen meist niedriger als in Baden-Württemberg oder Niedersachsen. In einigen Unternehmen gibt’s tarifliche Anbindung, anderswo bleibt alles Verhandlungssache. Wer bei Maschinenbaukonzernen, Forschungseinrichtungen oder größeren Agrarhändlern anheuert, kann mittlere bis gehobene Gehälter erwarten. Auf dem Land, beim Lohnunternehmen oder im klassischen Betrieb, sieht das Ganze bescheidener aus. Karriere? Möglich. Die besten Aufstiegschancen winken, wenn man sich spezialisiert – etwa auf Digitalisierung in der Landwirtschaft oder erneuerbare Energien im Agrarsektor. Dann, ja dann, kann das Gehalt durchaus Fahrt aufnehmen. Wer einen Sinn für unternehmerische Risiken hat, ist mit Beratung oder Selbstständigkeit manchmal sogar besser dran – aber dann schwankt das monatliche Einkommen eben gewaltig. Was das „bessere“ Modell ist? Fragwürdig. Vielleicht hängt’s auch davon ab, was einem mehr wert ist – Sicherheit oder Freiraum.


Arbeitsmarkt & gesellschaftlicher Wind: Wieviel Zukunft steckt im Agraringenieurwesen?

Woran man sich gewöhnen sollte: Die Nachfrage schwankt. Mal brennt’s an allen Ecken (Stichwort: Innovation, Fachkräftemangel, EU-Auflagen), dann wieder drücken Nachwuchssorgen und Rationalisierung den Bedarf. Unübersehbar ist aber der Trend zur Technologisierung – Digitalisierung, Robotik, Big Data, Drohnen. Wer sich darauf einlässt, kann sich vor Projekten kaum retten. Aber: Die Erwartungshaltung an Absolventinnen und Einsteiger ist gestiegen. Niemand stellt noch jemanden ein, der heute nicht zumindest grundlegende IT- und Analysekenntnisse mitbringt. Was viele nicht sehen: Gerade die regionale Verankerung entscheidet. In strukturschwachen Gegenden ist es nicht ungewöhnlich, mehrere Tätigkeitsfelder gleichzeitig abzudecken – von Öffentlichkeitsarbeit bis Technikschulung. In Innovationszentren oder bei namhaften Agrartechnikherstellern gibt es eher die klassische Ingenieurrolle. Und dann noch die Welle nachhaltiger Transformation. Schlagworte wie „agrarökologischer Umbau“ oder „Klimaanpassung“ sind gekommen, um zu bleiben. Wer nicht bereit ist, sich ständig weiterzubilden, läuft Gefahr, in der technischen Nostalgie stecken zu bleiben.


Work-Life-Balance und Einstiegspraxis: Utopie, Realität, Kompromiss

Teilzeit und geregelte Homeoffice-Tage? Gibt’s. Manchmal. Aber fast immer gilt: Spitzenzeiten sind unkalkulierbar und organisierte Freizeit bleibt ein zähes Ringen, besonders bei Feldversuchen oder Projektphasen. Wer Planbarkeit liebt, wird die Flexibilität verwünschen. Oder, je nach Typus, diesen Zickzackkurs irgendwann verinnerlichen – sogar schätzen. Bewerbungswege eröffnen wenige Überraschungen, aber viele Fallen. Praktika sind nahezu Pflicht – echte Einblicke gibt’s selten allein durchs Studium. Wer wechselt oder einsteigt, sollte nicht auf perfekte Passungen hoffen, sondern Eigeninitiative zeigen. Füllige Bewerbungsunterlagen mit Standardphrasen? Versanden oft. Persönliches Netzwerk, Kreativität und Mut zur Lücke bringen mehr – solange die fachliche Basis stimmt.


Resümee? Fehlanzeige – aber ein echtes Fazit: Agrarwirtschaftsingenieur/in sein bedeutet, Überraschungen auszuhalten

Ob Neueinsteiger oder alte Häsin, niemand kommt um die Erkenntnis herum: Diesen Beruf zu wählen ist selten ein Kompromiss – häufiger eine Haltung. Technikverständnis, Neugier, ein dickes Fell – der Mix entscheidet. Wer festhalten will, wie Karriere, Gehalt oder Alltag morgen aussehen, muss sich auf Wandel einlassen. Und, kleiner Trost: Fast immer wartet hinter dem nächsten Auftrag eine Geschichte, die niemand vorhergesehen hat. Das ist manchmal anstrengend. Und manchmal das Beste am Job.


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