Hochbauingenieur/in Jobs

15 aktuelle Hochbauingenieur/in Stellenangebote

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Bauingenieur:in Hochbau für Energieanlagen (m/w/d)

Bayernwerk Netz GmbHBamberg

Als Bauingenieur:in im Hoch- und Tiefbau für Umspannwerke (m/w/d) gestaltest du innovative Projekte von Anfang bis Ende. Deine Hauptaufgabe besteht darin, Baumaßnahmen im Bereich der 110/20kV Umspannwerke und Mittelspannungsschaltanlagen zu realisieren und zu koordinieren. Dabei verantwortest du die Plankostenermittlung sowie die Kostenkontrolle in unserem ERP-System (SAP). Du erstellst präzise Ausschreibungsunterlagen, bewertest Angebote und begleitest die Vergabeprozesse bis zur Beauftragung. Mit einem Fokus auf bauliche Konzern-Regelbauweisen sorgst du für termingerechte und kosteneffiziente Umsetzung bei Neubauten. Deine enge Zusammenarbeit mit dem Projektteam sichert den Projekterfolg.
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Bauingenieur:in Hochbau für Energieanlagen (m/w/d)

Bayernwerk Netz GmbHRegensburg

Als Bauingenieur:in im Hochbau/Tiefbau für Umspannwerke (m/w/d) steuerst du abwechslungsreiche Projekte von der Planung bis zur Realisierung. Deine Hauptaufgabe besteht darin, das Gewerk Hoch-/Tiefbau für 110/20kV Umspannwerke und Mittelspannungsschaltanlagen zu koordinieren. Du bist zuständig für die Plankostenermittlung, Kostenkontrolle und Abwicklung über unser ERP-System (SAP). Außerdem erstellst du Ausschreibungsunterlagen, bewertest Angebote und begleitest die Vergabeprozesse bis zur Beauftragung. Die Anwendung der baulichen Konzern-Regelbauweisen bei Neubauten liegt ebenfalls in deiner Verantwortung. In enger Zusammenarbeit mit dem Projektteam sorgst du für termin- und kostengerechte Umsetzung der Projekte.
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Professor in "Carbon Composites"

Technische Universität München (TUM)München

Die Technische Universität München (TUM) sucht zum Wintersemester 2026/27 einen Professor für Carbon-Composites (W3, Associate/Full Professor). Diese Position ist Teil des Fachbereichs Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie an der TUM School of Engineering and Design. Die Hauptaufgaben umfassen Forschung, Lehre und die Förderung von Nachwissenschaftlern. Angesprochen werden Experten im Bereich der Carbon-Composites, insbesondere in der Fertigungstechnologie. Wichtige Themen sind unter anderem Faserablage, LCM, Preforming und additive Prozesse. Bewerber sollten auch umfassende Kenntnisse in Materialwissenschaften, Strukturmechanik und Gestaltungsmethoden mitbringen.
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Architekt/in / Bauingenieur/in Brandschutz (w/m/d) im Amt für Baurecht und Umwelt

Landratsamt KonstanzKonstanz

Als Experten im vorbeugenden Brandschutz beraten wir Bauherren, Architekten und Kommunen umfassend. Wir suchen engagierte Fachleute mit einem Abschluss in Architektur oder Bauingenieurwesen und idealerweise einer Zusatzqualifikation im Brandschutz. Bei uns erwartet Sie eine vielseitige und gut bezahlte Stelle (Entgeltgruppe 11 TVöD oder A12 LBesO BW) mit flexibler Arbeitszeitgestaltung. Nutzen Sie unsere Gleitzeitregelung, Homeoffice-Option und die Möglichkeit, Freizeit auszugleichen. Profitieren Sie von attraktiven Zusatzleistungen wie betrieblicher Altersvorsorge und einem familienfreundlichen Arbeitsumfeld. Werden Sie Teil eines Teams, das aktiv zur Sicherheit und Lebensqualität beiträgt.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Familienfreundlich Kantine Jobticket – ÖPNV Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Projektingenieur/-in (m/w/d) für kommunalen Straßen- und Tiefbau/Siedlungswasserwirtschaft an den Standorten Döbeln und Leipzig

Ingenieurbüro Klemm & Hensen GmbHLeipzig

Werde Teil des erfolgreichen Teams bei Klemm & Hensen GmbH und arbeite als Projektingenieur/-in (m/w/d) für kommunalen Straßen- und Tiefbau sowie Siedlungswasserwirtschaft in Döbeln oder Leipzig. Seit 35 Jahren sind wir der kompetente Partner für komplexe Bauvorhaben im Verkehrsinfrastruktur- und Wasserbau. Unsere etwa 85 Mitarbeitenden begleiten Projekte vom ersten Konzept bis zur Gewährleistungsabnahme. Wir suchen engagierte Fachkräfte für unbefristete Vollzeit- oder Teilzeitstellen. Nutze die Chance, in einem etablierten Ingenieurbüro Verantwortung zu übernehmen und deine Fähigkeiten einzubringen. Bewirb dich jetzt und gestalte mit uns die Infrastruktur von morgen!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Erfolgsbeteiligung Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Familienfreundlich Jobrad Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Projektingenieur/-in (m/w/d) für kommunalen Straßen- und Tiefbau/Siedlungswasserwirtschaft an den Standorten Döbeln und Leipzig

Ingenieurbüro Klemm & Hensen GmbHDöbeln

Die Ingenieurbüro Klemm & Hensen GmbH sucht einen Projektingenieur (m/w/d) für kommunalen Straßen- und Tiefbau an den Standorten Döbeln und Leipzig. Unser Unternehmen, etabliert seit 35 Jahren, bietet Ihnen eine unbefristete Anstellung in Vollzeit oder Teilzeit. Gestalten Sie zusammen mit einem 85-köpfigen Team anspruchsvolle Bauvorhaben in der Verkehrsinfrastruktur, dem Tief- und Wasserbau. Von der ersten Projektidee bis zur Gewährleistungsabnahme begleiten wir anspruchsvolle Massivbauprojekte. Nutzen Sie die Chance, Teil unseres erfahrenen Teams zu werden. Bewerben Sie sich jetzt und unterstützen Sie uns in der Siedlungswasserwirtschaft!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Erfolgsbeteiligung Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Familienfreundlich Jobrad Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Projektleiter (w/m/d) TGA Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik

Drees & Sommer SEHamburg, Kiel

Als Gesamtprojektleiter:in übernimmst du die Fachbauüberwachung für mehrere Baustellen in der LPH 8, insbesondere im Bereich der mechanischen Gewerke der KG400. Du führst das Projektteam fachlich an und bildest Studierende aus. Deine Aufgabe ist es, Bauvorhaben wirtschaftlich abzuwickeln und die Ausführung zu überwachen. Dabei koordinierst du die Schnittstellen zwischen technischen und Hochbaugewerken. Ein abgeschlossenes Studium der Versorgungstechnik oder eine ähnliche Qualifikation sowie Erfahrung in der Bauleitung sind erforderlich. Zudem bist du verantwortlich für das Projektbudget und die Einhaltung von Sicherheitsanforderungen.
Work-Life-Balance Erfolgsbeteiligung Jobrad Firmenwagen Einkaufsrabatte Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Baumanagerin Kreuzungsbauwerke Bohr- / Pressverfahren (a*)

Hamburger Energienetze GmbHHamburg

Als Projektleiter*in überwachst du eigenverantwortlich Planungs- und Bautätigkeiten im Bereich Netzanlagen. Deine Aufträge erstrecken sich über die Leistungsphasen (LPH) 1-8 der HOAI. Du klärst technische Details mit Grundstückseigentümer*innen, Behörden und anderen Netzbetreibern, um Kabeltrassen rechtlich abzusichern. Ein abgeschlossenes Studium im Bauingenieurwesen, Versorgungstechnik oder einer ähnlichen Fachrichtung ist Voraussetzung. Mehrjährige Erfahrung im Baustellenmanagement oder der Bauleitung von Tiefbauprojekten ist vorteilhaft. Nutze deine Expertise, um anspruchsvolle Projekte erfolgreich umzusetzen und die Qualität unserer Netzinfrastruktur nachhaltig zu sichern.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent:in (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik

Ed. Züblin AGHannover, Braunschweig

ZÜBLIN sucht engagierte Werkstudent:innen im Bereich Energie- und Gebäudetechnik. Diese Position bietet Ihnen die Möglichkeit, wertvolle Praxiserfahrungen neben Ihrem Studium zu sammeln. Sie werden die Bauleitung in vielfältigen Aufgaben unterstützen, darunter das Erstellen von Präsentationen für wichtige Verhandlungen. Zudem sind Sie in die Planverwaltung und -koordination im Hochbau und TGA eingebunden. Die Mitarbeit an der Baustellendokumentation und relevanten Bauprozessen erweitert Ihre Kompetenzen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft in einem dynamischen Umfeld!
Werkstudent Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur (m/w/d) der Fachrichtung Bauingenieurwesen / Umweltingenieurwesen

Staatliches Bauamt FreisingMünchen

Das Staatliche Bauamt Freising ist verantwortlich für die Planung, den Bau und die Instandhaltung von öffentlichen Gebäuden und Infrastruktur in Bayern. In den Landkreisen München, Dachau, Freising und Fürstenfeldbruck sorgen wir für hochwertige Bauprojekte. Unser Fachbereich Hochbau 2 bietet zahlreiche Berufe, darunter Bauingenieure, Konstruktionsingenieure und Bautechniker. Diese Positionen bieten spannende Herausforderungen und Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung. Besuchen Sie StepStone.de, um die Original-Stellenanzeige zu sehen und Ihren Traumjob zu finden. Finden Sie außerdem wertvolle Informationen über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieretipps auf StepStone.de!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Hochbauingenieur/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Hochbauingenieur/in wissen müssen

Zwischen Baukunst und Baukrise – Warum Hochbauingenieure plötzlich wieder gefragt sind (und trotzdem oft am Limit laufen)

Eigentlich wollte ich diesen Text mit einer heiteren Anekdote beginnen – etwa einem Baustellenkater, der mir als Praktikant am frühen Morgen die Zeichnungen von der Motorhaube klaute. Aber geschenkt. Hier geht es letztlich um eine andere Spezies: Hochbauingenieurinnen und -ingenieure. Diese Berufsgruppe – irgendwo zwischen Statikhakler, Pragmatiker und flamboyantem Bauphilosophen – hat es nicht immer leicht, ist aber aus dem alltäglichen Leben kaum wegzudenken. Kaum einer kann spontan erklären, was konkret ein Hochbauingenieur macht. Vieles, was für andere solide Mauer ist, ist für uns Mathe, Menschenkenntnis und eine Spur Wahnsinn. Für Berufseinsteiger, aber auch für erfahrene Seitenwechsler bleibt es ein Balanceakt zwischen Faszination und Frust – seltsam zeitlos, und gleichzeitig nie fertig erzählt.


Zwischen Bauzaun und Büro – der knirschende Alltag

Für Neulinge klingt der Beruf oft glamouröser, als er im Alltag tatsächlich ist. „Ich baue Hochhäuser und mache die Welt nachhaltiger!“ Klingt erstmal groß. In der Wirklichkeit verbringt man nicht selten die ersten Monate (oder Jahre) mit Knotenblechen, Brandschutzdetails und dem Nachtelefonieren von Plänen, die irgendwo zwischen Kaffeerand und Excel-Tabelle verschwunden sind. Wer den Job unterschätzt, landet rasch zwischen Papierstapeln und Baustellenstaub. Die Bandbreite der Aufgaben: Statik rechnen für ein Wohnprojekt, Leistungsverzeichnisse pinzeln, Ärger mit der Bauleitung lösen… und am Ende die große Frage: Warum ist immer die Baustelle schuld, wenn der Zeitplan kippt? Berufseinsteiger bekommen das volle Spektrum – Routinen, rasch wechselnde Prioritäten, Abstimmung mit teils störrischen Fachplanern. Ehrlich: Kein Tag wie der andere. Aber auch selten so visionär, wie es die Imagebroschüren der Hochschulen versprechen.


Das Wissen, das niemand satt macht – Hauptsache belastbar (in jeder Hinsicht)

Nun ist für den Einstieg vieles wichtiger als perfekte Noten. Klar, ohne solides Grundlagenwissen in Statik, Bauphysik und Baurecht kommt man zwar nicht weit – aber entscheidend ist oft etwas anderes. Wer gut zuhört, zwischen den Zeilen kommuniziert und bei Rückfragen nicht gleich aus dem Konzept kommt, hat schon die halbe Miete – und kann die restliche mit Eigeninitiative auffüllen. Fehler im Plan? Passiert. Offene Fragen auf der Baustelle? Noch öfter. Mir hat geholfen, mal dreimal nachzuhaken und dann selbstständig zu googeln, statt stur auf einen Erklärbär zu warten. Das eigentliche Berufsbild dehnt sich sowieso je nach Unternehmen drastisch. Wer meint: „Ich werd Statiker – fertig!“, erlebt, dass sich sein Schreibtisch manchmal mehr in Richtung Bauleitung neigt, mal ins Projektmanagement, mal in Richtung Gutachten-Jongleur. Gerade für Wechselwillige mit Erfahrung: Technisch fit reicht nicht – ein kühler Kopf und dickes Fell schaden nie. Und Soft Skills? Im Ernst, unterschätzen viele fatal.


Geld, Ehrgeiz und die große Unberechenbarkeit – das Gehaltsdilemma (und was sich wirklich rausholen lässt)

Ah, das liebe Geld. Auf dem Papier liest sich das ganz schick: Einstiegsgehälter irgendwo um die 40.000 € bis 50.000 € brutto jährlich. Natürlich regional, branchen- und unternehmensabhängig – in Süddeutschland mehr, in strukturschwachen Regionen gerne aber auch mal weniger. Wer Baukonzernluft schnappt, kann später sechsstellige Zahlen sehen; im reinen Planungsbüro bleibt oft die Luft dünner. Das klingt zugegeben nach Klischees, läuft aber in der Realität tatsächlich so. Spannend wird’s beim Vergleich: Wer sich auf komplexe Großprojekte (oder Auslandsbaustellen mit nervigem Klima) einlässt, kann schon als Berufseinsteiger mehr verlangen – allerdings nicht ohne Gegenleistung. Mehr Verantwortung, längere Baustellenzeiten, verlegte Feiertage… Der Markt kann schwanken, aber das Grundproblem bleibt: Die Gehaltskurve knickt selten abrupt nach oben, sondern zieht sich eher wie ein zäher Brückenträger. In Zeiten von Fachkräftemangel werden Boni und Benefits zwar offensiver beworben, aber wer schnelle Reichtümer sucht: eher Architektenträume als Ingenieursrealität.


Arbeitsmarkt, Erwartungen und der große Graben zwischen Werbung und Wirklichkeit

Die Fachkräftesituation im Bauwesen wirkt oft paradox. Einerseits jammern Unternehmen über Nachwuchsmangel, andererseits stapeln sich in manchen Regionen Absagen für unerfahrene Absolventen. Oft entscheidet das Netzwerk: Wer irgendwo mal „mitlaufen“ durfte, hat beste Chancen; wer dagegen auf dem Papier glänzt, aber im Gespräch nicht wirken kann, bleibt trotz schicker Mappe draußen. Arbeitgeber suchen Flexibilität – ein nichtssagendes Wort, das im Kern meint: „Sei bereit für alles, auch für unangenehme Baustellen-Wochen, wechselnde Aufgaben und schräge Sonderwünsche von Investoren.“ Der größte Mythos: Man kommt automatisch überall unter, nur weil „gebaut wird wie verrückt“. Stimmt, aber eben stark orts- und branchenabhängig. Wer hingegen bereit ist, umzuziehen und auch unspektakuläre Projekte anpackt, wird selten arbeitslos. Schwierig wird’s, wenn Konjunktur und Bürokratie gemeinsam auf die Bremse treten. Dann reicht auch der beste Lebenslauf manchmal nicht – und die Konkurrenz um die wirklich spannenden Stellen verschärft sich rasant, vor allem für Menschen mit mittlerer Berufserfahrung.


Von Nachhaltigkeit bis Work-Life-Voodoo – die neuverpackte Baustelle der Zukunft

Was viele unterschätzen: Der Hochbau wandelt sich gerade, manchmal schleichend, manchmal im Hauruck. Themen wie nachhaltiges Bauen, Digitalisierung (Stichwort: BIM, für alle, die immer noch lieber am Reißbrett schwingen…) und rechtlicher Wirrwarr pushen die Anforderungen. Wer nur in alten Bahnen denken will, hat es zunehmend schwer. Die klassischen Karrieren – Studium, Bürojob, irgendwann mal Prokurist, dann Ruhestand – erodieren. Heute zahlen sich Spezialisierungen aus: Wer zukunftsfähige Baustoffe kennt oder sich mit smarter Gebäudetechnik auskennt, wird interessanter. Und die Work-Life-Balance? Nun, wenn der Zeitplan kippt und der Beton anrückt, ist das Private schnell „privatissimo“. Trotzdem: Flexible Modelle nehmen zu (remote geht im Bauingenieurwesen immer noch begrenzt, aber die Möglichkeiten wachsen). Am Ende muss jeder selbst balancieren, was ihm wichtiger ist – Sicherheit, Sinn oder ein klappriges Maß an Freizeit.


Kurz und schmerzhaft: Wer passt wirklich? Und lohnt sich der (Wieder-)Einstieg?

Manchmal fragt man sich als Hochbauingenieur: Hätte ich doch Statistiker werden sollen, irgendwo im brummenden Datenmeer? Oder ist das hier trotz Ärger, Alltagswahnsinn und gelegentlichem Baustellenfrust genau das Richtige? Ich halte es so: Wer Spaß an Verantwortung, Komplexität und einer Prise Chaos hat, wer gelegentlich auch Widerstand aushält – der ist hier richtig. Die Entwicklung der Branche bleibt spannend. Wer bereit ist, Neues zu lernen, die eigenen Grenzen zu verschieben und nicht auf schnelle Glory aus ist, findet noch immer verdammt solide Perspektiven. Aber eben auch: Es ist keine Raketenwissenschaft – und trotzdem manchmal nervenzehrender als jede Formel. Wer’s authentisch mag, realistisch kalkuliert und nicht nur schicke Werbeslogans glaubt, der wird als Hochbauingenieur oder -ingenieurin vermutlich nicht enttäuscht werden. Aber eins bleibt: Fertig wird man in diesem Beruf irgendwie nie.


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