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Umwelttechniker:in oder Umweltschützer:in für den technischen Vorbereitungsdienst (TOIA) - Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

JobwareHamburg

Werden Sie Umwelttechniker:in oder Umweltschützer:in in Hamburg und gestalten Sie die Zukunft der Stadt. Im technischen Vorbereitungsdienst (TOIA) arbeiten Sie an sinnstiftenden Projekten, die für saubere Luft, Gewässer und Böden sorgen. Ab dem 01.04.2027 bieten wir eine befristete Vollzeit- oder Teilzeitstelle mit attraktiver Bezahlung sowie einem Anwärtersonderzuschlag. Bewerben Sie sich bis zum 27.09.2026 auf diese spannende Position bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Setzen Sie sich aktiv für die Umsetzung der Klimaanpassungsstrategie ein und erleben Sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Werden Sie Teil unseres Teams für eine lebenswertere Umwelt in Hamburg!
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Umwelttechniker:in oder Umweltschützer:in für den technischen Vorbereitungsdienst (TOIA) - Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Behörde für Stadtentwicklung und WohnenHamburg

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg sucht Umwelttechniker:innen oder Umweltschützer:innen für den technischen Vorbereitungsdienst (TOIA). Diese Position bietet Ihnen die Möglichkeit, aktiv an der Umsetzung der Klimaanpassungsstrategie mitzuwirken. Ab dem 01.04.2027 stehen sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitanstellungen zur Verfügung. Als Teil unseres Teams setzen Sie sich für saubere Luft, Gewässer und Böden ein. Bewerben Sie sich bis zum 27.09.2026 auf diese befristete Stelle. Gestalten Sie gemeinsam mit uns eine lebenswerte Zukunft für Hamburg – Ihre Chance auf Sinnstiftung und persönliche Entfaltung wartet!
Unbefristeter Vertrag Homeoffice Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Projektleiter – Umwelttechnik / Regenerative Energien (m/w/d)

Huning Anlagenbau GmbH & Co. KGMelle Wiehengeb

Wir suchen einen Projektleiter (m/w/d) für regenerative und kommunale Anlagen in nationalen sowie internationalen Projekten. In dieser Schlüsselposition sind Sie für die eigenverantwortliche Planung und Umsetzung von Projekten verantwortlich. Zu Ihren Aufgaben gehören technische Beratung, Projektabnahmen und die Personaleinsatzplanung. Zudem betreuen Sie Kunden während und nach der Projektphase und koordinieren Schnittstellen mit Service, Vertrieb und Konstruktion. Ein abgeschlossenes Studium im Maschinenbau oder eine vergleichbare Qualifikation ist Voraussetzung. Bringen Sie fundierte Kenntnisse in der Projektabwicklung im Maschinen- oder Anlagenbau mit und gestalten Sie aktiv unsere technischen Lösungen mit!
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur / Techniker / Meister (m/w/d) Energie- und Versorgungstechnik

A. Berger Präzisionsdrehteile GmbH & Co. KGOttobeuren

Wir suchen einen Ingenieur, Techniker oder Meister (m/w/d) für Energie- und Versorgungstechnik in Ottobeuren. Zu Ihren Aufgaben gehört die Planung und Entwicklung von Anlagen in den Bereichen Kälte-, Wärme- und Lüftungstechnik. Sie erstellen Projektpläne, koordinieren Umsetzungen und begleiten Neuinstallationen bis zur Inbetriebnahme. Mit mindestens drei Jahren Erfahrung in der Planung technischer Versorgungsanlagen bringen Sie zudem eine solide technische Ausbildung mit. Zudem erwarten wir eine strukturierte Arbeitsweise und Teamfähigkeit für die erfolgreiche Abwicklung von Projekten. Profitieren Sie von hoher Arbeitsplatzsicherheit und spannenden, innovativen Herausforderungen in unserem Unternehmen.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Weihnachtsgeld Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ausbilder (m/w/d) im Bereich Energie- und Gebäudetechnik

ELOMECH Elektroanlagen GmbHMülheim Ruhr

Die Elomech Elektroanlagen GmbH sucht einen engagierten Ausbilder (m/w/d) im Bereich Energie- und Gebäudetechnik in Mülheim an der Ruhr. Als führendes Unternehmen bieten wir maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Automatisierung und Facility Management. Mit über 600 Mitarbeitenden gestalten wir zukunftsweisende Projekte für Industrie und Handel. In dieser Rolle erstellst du betriebliche Ausbildungspläne für die Vermittlung von Fachqualifikationen. Unsere Expertise garantiert eine optimale Integration verschiedener Systeme in Neubau- und Ausbauprojekten. Werde Teil eines dynamischen Teams und forme die Fachkräfte von morgen!
Weihnachtsgeld Einkaufsrabatte Jobrad Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Kundendienstmonteur für Kälte- und Klimatechnik gesucht! (m/w/d) – Vollzeit

Doster GmbHNürtingen

Wir suchen einen engagierten Kundendienstmonteur für Kälte- und Klimatechnik an unserem Standort. Ihre Aufgaben umfassen die Wartung, Instandhaltung sowie die Reparatur von Kälte- und Klimaanlagen. Zudem sind Sie für die Fehlersuche und Problemlösung verantwortlich. Eine abgeschlossene Ausbildung als Kälteanlagenbauer oder Mechatroniker wird vorausgesetzt. Idealerweise bringen Sie Erfahrung im Kundendienst mit und haben Freude am Kundenkontakt. Bei uns erwarten Sie ein sicherer Arbeitsplatz in einem dynamischen Unternehmen und ein motiviertes Team. Bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Schutztechniker (m/w/d) Energieversorgung

WISAG Elektrotechnik Nord GmbH & Co. KGBremen, Hamburg, Kiel, Langenhagen

Als Schutztechniker (m/w/d) in der Energieversorgung sind Sie verantwortlich für die Programmierung und Prüfung modernster Schutzrelais. Dabei arbeiten Sie direkt beim Kunden, insbesondere in Norddeutschland. Ihre Aufgaben umfassen die Inbetriebnahme von Mittelspannungsschaltanlagen sowie die Unterstützung bei der Entwicklung von Schutzsystemen. Eine abgeschlossene elektrotechnische Ausbildung und idealerweise eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker sind Voraussetzung. Zudem sind Sie lösungsorientiert und kommunikationsstark, bringen Erfahrung in der Energietechnik mit und besitzen einen PKW-Führerschein. Wir bieten Ihnen eine umfassende Einarbeitung und streben eine langfristige Zusammenarbeit an.
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Haustechniker (m/w/d) im Bereich Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitäranlagen

GOLDBECK Facility Services GmbHGörlitz

GOLDBECK ist Ihr Partner für zukunftsweisende Immobilien in Europa. Wir bieten alle Leistungen aus einer Hand – von der Planung über den Bau bis hin zu umfassenden Serviceleistungen. Mit rund 14.000 Mitarbeitenden an über 100 Standorten generieren wir eine Gesamtleistung von über 6,3 Milliarden Euro. Unser Leitmotiv „building excellence“ garantiert höchste Qualität beim Planen, Bauen und Betreiben. Momentan suchen wir Haustechniker (m/w/d) für Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitäranlagen. Finden Sie Ihre Karrierechance in einem innovativen Familienunternehmen und besuchen Sie unsere Stellenanzeige auf Stepstone.de.
Jobticket – ÖPNV Fahrtkosten-Zuschuss Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum*zur Umwelttechnolog*in (d/m/w) für Abwasserbewirtschaftung

AZV SüdholsteinHetlingen

Starte Deine Karriere als Umwelttechnolog*in (d/m/w) für Abwasserbewirtschaftung ab dem 1. August 2027. Die dreijährige Ausbildung findet in Hetlingen und weiteren Standorten im Verbandsgebiet statt. Während des Blockunterrichts in der Berufsschule Neumünster und praxisnahen Lehrgängen in der Wirtschaftsakademie Elmshorn erlernst Du die Reinigung von Abwasser. Du überwachst die Anlagen und schützt aktiv unsere Umwelt und Gewässer. Deine Aufgaben umfassen die Bedienung von Anlagenteilen sowie die Überwachung der mechanischen und biologischen Abwasserreinigung. Werde Teil eines wichtigen Umweltschutzprojekts und gestalte die Zukunft mit!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Servicevertriebsmitarbeiter für Lüftungs- und Klimatechnik (m/w/d)

WOLF GroupMainburg

Wir suchen einen motivierten Servicevertriebsmitarbeiter (m/w/d) für Lüftungs- und Klimatechnik zur Verstärkung unseres Teams. In dieser Rolle erweitern Sie das regionale Service- und Lifecycle-Geschäft für unsere installierten Anlagen. Zu Ihren Aufgaben gehören der Vertrieb von Wartungsverträgen, Reparaturen und digitalen Services sowie die Identifikation von Modernisierungspotenzialen. Sie beraten Kunden angesichts technischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte und steuern erfolgreich Serviceprojekte. Technische Bestandsaufnahmen helfen Ihnen dabei, Optimierungspotenziale zu bewerten. Eine passende technische Ausbildung, idealerweise zum Meister oder Techniker, ist Voraussetzung für Ihre Bewerbung.
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Entwicklungstechniker/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Entwicklungstechniker/in wissen müssen

Zwischen Whiteboard und Werkbank: Der Realitätstest für Entwicklungstechniker/innen

Wäre mir als junger Mensch vor zehn Jahren jemand begegnet, der ein realistisches Bild vom Beruf Entwicklungstechniker/in vermitteln kann – nicht in Hochglanz, sondern mit Kanten – ich hätte früher verstanden, was sich hinter den vieldiskutierten „innovativen Arbeitsplätzen“ tatsächlich verbirgt. Denn eins steht fest: Wer als Entwicklungstechniker/in einsteigt, landet selten in einem schicken Kreativbüro mit Lounge-Möbeln und Latte Macchiato-Flatrate. Oft ist es ein Spagat zwischen Kreativität, Normenwust und serienmäßiger Geduld – eine Reise durch Reibungsverluste, in der auch mal ein Prototyp im wahrsten Sinne des Wortes liegenbleibt.


Alltag: Zwischen CAD-Entwürfen, Fehlersuche und Feuerlöschen

Was macht man eigentlich den lieben langen Tag als Entwicklungstechnikerin? Modellieren, Messen, Korrigieren, Schlaf verlieren – so lässt sich der Reim anfänglich ziehen. Wer frisch im Beruf ankommt, sieht sich schnell mit einer Mischung aus Verantwortung und Detailversessenheit konfrontiert: Die Anforderungen kommen oft von überall – Einkauf, Fertigung, Vertrieb, manchmal vom Endkunden, den man im Zweifel nie zu Gesicht bekommt. Kein Wunder, dass das Berufsbild ein Chamäleon ist. In einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen bedeutet Entwicklung meist intensive Teamarbeit, gefolgt von Einzelkämpfernächten am 3D-Modell. In anderen Branchen, etwa in der Medizintechnik, dominieren regulatorische Dschungel und das akribische Dokumentieren jedes Schräubchens.

Und dann diese magische Schnittstelle: Das erste Mal, wenn ein selbst entworfener Bauteil aus dem 3D-Drucker fällt – echtes Herzklopfen. Der Moment, in dem aus Ideen Dinge werden. Aber bevor ich jetzt verkläre: Es bleibt nicht beim schöpferischen Augenblick. Mindestens die Hälfte der Zeit geht für Nachbesserungen, Änderungsmanagement und – ja, auch das – stumpfe Vergleichsberechnungen drauf. Die Realität ist weniger Vision als Handwerk, weniger Hollywood als Handbuch.


Worauf es wirklich ankommt: Skills, die in keinem Lebenslauf stehen

Natürlich werden in Stellenanzeigen die Klassiker heruntergebetet: Kenntnisse in CAD-Tools, solides technisches Verständnis, Teamfähigkeit. Klingt nach Standardvokabular, ist aber tatsächlich die Pflicht. Die Kür? Lässt sich kaum in Bulletpoints pressen. Ein gutes Stück Selbstironie zum Beispiel – für den Moment, wenn ein Präsentationsmodell beim Kundenmeeting spontan zerfällt. Die Fähigkeit, aus fragmentarischem Input tragfähige Lösungen zu generieren, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren – und dabei nicht in Endlosschleifen des Perfektionismus zu geraten (eine unterschätzte Gefahr). Wer sich im Dickicht der Produktanforderungen, DIN-Normen und spontanen Ad-hoc-Aufgaben nicht verliert, hat schon halb gewonnen.

Interessant ist auch: Kommunikationsfähigkeit wird oft als weiches Kriterium herumgereicht. In Wahrheit ist sie lebenswichtig. Nicht selten sind die produktivsten Entwicklungstechniker/innen die, die mit Konstrukteuren, Zulieferern und manchmal grantigen Fertigungsmitarbeitern gleichermaßen klarkommen. Selbst das beste technische Konzept ist verloren, wenn es nicht erklärt, verteidigt oder zur rechten Zeit über Bord geworfen werden kann – harter Alltag, aber wahr.


Gehalt: Ernüchterung oder Aussicht auf mehr?

Reden wir Tacheles. Selten klaffen Erwartung und Realität so sehr auseinander wie beim Thema Gehalt. Viele Einsteiger:innen – ich übrigens damals auch – schätzen den Verdienst nach dem Motto „Hightech gleich Highpay“. Die Kollision mit der Wirklichkeit folgt prompt: Einstiegsgehälter rangieren oft spürbar unter den Erwartungen, je nach Branche und Standort. Ein Automobilzulieferer im süddeutschen Cluster zahlt anders als ein Zulieferer für Landtechnik in Ostdeutschland. Industrielle Ballungsräume lügen nicht – wo kaum Nachwuchs zu bekommen ist, wird geboten, was gebracht werden muss. Anderswo kann es sein, dass selbst nach drei Jahren kaum Sprünge drin sind.

Wer sich fragt, wie lange der Gürtel enger geschnallt bleibt: Mit steigender Projekterfahrung, Zusatzqualifikationen und Übernahme von Verantwortung wird auch das Gehalt beweglicher. Wer bereit ist, für neue Technologietrends – etwa additive Fertigung, IoT-Komponenten oder Nachhaltigkeitsstrategien – Mehrwert zu bieten, kann das am Karriere- wie Kontostand durchaus spüren. Und trotzdem gilt: Der große Reichtum findet eher selten direkt an der Werkbank statt, sondern oft im fortgeschrittenen Projektmanagement oder, ironischerweise, in Schnittstellenrollen, die mehr kommunikativen Spagat verlangen als technische Tüftelei.


Arbeitsmarkt, Fachkräftelücken und die Suche nach Sinn

Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Arbeitsmarkt für Entwicklungstechniker/innen wie ein Kartenhaus im Wind ist – verändert sich ständig und bleibt doch im Kern stabil. In gewissen Regionen ist die Nachfrage nach wie vor hoch: der süddeutsche Automobilgürtel, der norddeutsche Schiffbau, Medizintechnikzentren in NRW oder Baden-Württemberg. In anderen Gebieten sind Fachkräfte in spe eher auf Eigeninitiative und Flexibilität angewiesen.

Fachkräftemangel? Schwer aufzuschlüsseln. Sicher ist: Projekte werden zunehmend international abgewickelt, Englischkenntnisse und die Fähigkeit, sich immer wieder neu auf wechselnde Anforderungen einzulassen, sind kein Nice-to-have mehr, sondern Voraussetzung. Viele Unternehmen suchen keine reinen Spezialisten mehr, sondern hybride Profile – Menschen, die an der Schnittstelle zwischen Technik, IT und Management arbeiten. Tja, und dann ist da noch das schleichende Thema Sinnstiftung. Immer mehr Talente wollen Produkte entwickeln, die einen nachhaltigen Unterschied machen. Ob grüner Wasserstoff, Medtech oder Automatisierung: Wer für sich nicht nur Zahlenkolonnen abarbeitet, sondern einen Beitrag leisten will, findet, wenn mitunter nach längerer Suche, passende Nischen.


Work-Life-Amphibienwesen: Realität zwischen Zeitdruck und Gestaltungsspielraum

Bleibt die Frage nach der Balance. Und ja, tatsächlich, auch im Entwicklungsgeschäft gibt es Menschen, die das Wort „Work-Life-Balance“ nicht nur ins Mitarbeiter-Feedback tippen, sondern auch halbwegs erleben. Die Wahrheit sieht trotzdem oft so aus: Projektspitzen verlangen Wochenmarathon und Nachtschichten, wenn die Freigabe brennt wie ein offener Lötkolben. Wer strukturierte Abläufe erwartet, erlebt mitunter eine Enttäuschung. Andererseits bietet die Projektarbeit – zumindest in Unternehmen, die lernfähig sind – überraschende Freiräume für Selbstorganisation. Wer Familie oder andere Verpflichtungen hat, versucht zunehmend, Homeoffice oder flexible Arbeitszeitmodelle einzufordern. Manchmal klappt’s, manchmal bleibt es bei der Hoffnung – alles eine Frage von Verhandlungsgeschick und Unternehmenskultur.


Karrieredynamik: Chancen, Sackgassen und die Kunst des Dranbleibens

Eigenartig, wie oft junge Menschen glauben, der Karriereweg als Entwicklungstechniker/in verlaufe wie eine Rolltreppe nach oben. Ich habe eher die Erfahrung gemacht: Es ist ein unwegsamer Wanderweg, mit Abzweigungen voller Learning-By-Doing, mit Aussichtspunkten ebenso wie mit Abstiegen. Wer sich weiterentwickeln will, muss selbst navigieren – durch Fortbildungen (Projektmanagement, Qualitätsmethoden, Digitalisierungstrends), durch Sprünge in andere Branchen oder mal einen gefühlten Fehltritt. Jobwechsel? Kein Makel, sondern teils sogar willkommen, weil frische Impulse gefragt sind. Nur: Wer stehenbleibt, bleibt stehen. Die beste Absicherung gegen Sackgassen ist die Lust am lebenslangen Lernen. Oder, weniger nobel ausgedrückt: Die Gewissheit, dass jedes Projekt auch eine kleine Schule ist, an deren Ende man meistens einen neuen Fehler nicht wiederholt.


Was bleibt? Entwicklungstechniker/in zu sein, bedeutet ständiges Balancieren zwischen Ideal und Realität, zwischen fachlichen Höhenflügen und bodenständigem Alltag. Wer bereit ist, sich auf das ständige Tüfteln, Weiterdenken und Gelassensein einzulassen, hat einen Beruf mit Substanz gewählt. Mag sein, dass der große Applaus ausbleibt. Aber Hand aufs Herz – reicht ein gutes Produkt, das funktioniert, nicht manchmal vollkommen aus?


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