Entwicklungstechniker/in Jobs

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Bautechniker Hoch- / Tiefbau (m/w/d) Entwicklungschance: Wasserwirtschaft / Wasserversorgung

Ingenieurbüro Jung GmbHKleinostheim

Wir suchen engagierte Bautechniker im Hochbau und Tiefbau (m/w/d), die ihre Karriere auf das nächste Level bringen möchten. Wenn du bereits Erfahrung in den Leistungsphasen 5 bis 8 nach HOAI hast, freuen wir uns auf deine Bewerbung. Unser Unternehmen bietet dir hervorragende Entwicklungschancen, auch wenn Wasserwirtschaft neu für dich ist. Du profitierst von einem vielseitigen Aufgabengebiet, das deine Fähigkeiten erweitert und an deine Expertise anknüpft. Nutze die Gelegenheit, dir neues Wissen in Planung und Vermessung anzueignen. Vertraue auf unsere Unterstützung, denn gemeinsam erreichen wir Großes!
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Bautechniker Hoch- / Tiefbau (m/w/d) Entwicklungschance: Wasserwirtschaft / Wasserversorgung

Ingenieurbüro Jung GmbHMainaschaff

Wir suchen motivierte Bautechniker Hochbau / Tiefbau (m/w/d), die bereit sind, Neues zu bewegen und sich beruflich weiterzuentwickeln. Du bist bereits in den Leistungsphasen 5 bis 8 nach HOAI erfolgreich tätig? Bei uns findest du ideale Voraussetzungen, um deine Talente weiter auszubauen, auch wenn Wasserwirtschaft für dich noch Neuland ist. Wir bieten ein vielseitiges Aufgabengebiet, das sich mit deinem Wissen und deiner Erfahrung weiterentwickelt. Nutze die Chance, spannende neue Fähigkeiten in Planung und Vermessung zu erwerben. Mit unserer Unterstützung hast du das ideale Umfeld, um deine Karriere zu gestalten und erfolgreich zu sein.
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Techniker / Meister Energietechnik als Projektleiter Planung & Weiterentwicklung / Energieversorgung (a*)

Hamburger EnergienetzeItzehoe

Als Techniker oder Meister der Energietechnik übernimmst du die Projektleitung in der Planung und Weiterentwicklung von Energieversorgungsprojekten. Deine Aufgaben umfassen die Planung von Standard-Hausanschluss-Erneuerungen und kleinen Niederspannungsnetzprojekten. Dabei verantwortest du die wirtschaftliche und sichere Nutzung der Betriebsmittel und entwickelst Arbeitsprozesse kontinuierlich weiter. Zudem bist du der Ansprechpartner für Kundenanfragen zu Netzkabel- und Strom-Hausanschlüssen. Du stimmst wichtige Details ab, klärst technische Fragen und informierst über Abläufe. Zusätzlich planst du Kabeltrassen und kooperierst mit internen Schnittstellen sowie Behörden, um alle Rahmenbedingungen optimal zu berücksichtigen.
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Techniker / Meister Energietechnik als Projektleiter Planung & Weiterentwicklung / Energieversorgung (a*)

Hamburger EnergienetzeSittensen

Als Techniker oder Meister der Energietechnik übernimmst du die Projektleitung in der Planung und Weiterentwicklung der Energieversorgung. Deine Hauptaufgaben umfassen die Projektierung von Hausanschluss-Erneuerungen und Niederspannungsnetzprojekten. Hierbei sorgst du für die optimale technische Auslegung, Materialauswahl und wirtschaftliche Bewertung der Projektvarianten. Zudem bist du Ansprechpartner für Kundenanfragen und klärst technische Details zu Netzkabeln und Stromanschlüssen. Neben der Planung von Kabeltrassen stimmst du dich mit internen Abteilungen und Behörden ab, um alle Vorgaben zu erfüllen. Dein Engagement trägt maßgeblich zur effizienten und sicheren Umsetzung von Projekten in der Energieversorgung bei.
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Project & Sales Manager (m/w/d) – Höhenzugangslösungen für Windkraftanlagen

Avanti - Alimak GroupElmshorn

Avanti Wind Systems, Teil der Alimak Group, sucht einen Project & Sales Manager (m/w/d) für Höhenzugangslösungen in der Windenergie. Gestalte die sichere Arbeit in Windturbinen mit und übernehme Aufgaben von der technischen Beratung bis zum Key Account Management. Unser Standort in Elmshorn bietet spannende berufliche Perspektiven. Avanti ist weltweit führend in Sicherheit und Zugangstechnik für Windkraftanlagen und hilft, Windenergie wettbewerbsfähig zu halten. Mit über 45.000 installierten Serviceaufzügen und umfangreicher Schulung in Sicherheitsfragen stärken wir die Branche. Bewirb dich jetzt und werde Teil eines innovativen Teams im Bereich erneuerbare Energien!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur / Techniker (m/w/d) für den Bereich Abwassertechnik und Siedlungswasserwirtschaft

Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbHBad Neuenahr Ahrweiler

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen engagierten Ingenieur/Techniker (m/w/d) für Abwassertechnik und Siedlungswasserwirtschaft in Vollzeit. Ihre Aufgaben umfassen die Aufnahme von Mängelmeldungen und die Erstellung präziser Kostenanschläge für Kanalreparaturen. Sie sind verantwortlich für Sitzungsvorlagen, Eilentscheidungen und unterstützen Vergabeverfahren für Planungsleistungen. Zudem überwachen Sie die Leistungen von Dienstleistern und Baufirmen, inkl. Rechnungsbearbeitung. Ihre Rolle erfordert die Durchführung von Ortsbesichtigungen sowie Abstimmungen mit Anliegern und Versorgern. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams und gestalten Sie die Zukunft der Wasserwirtschaft aktiv mit!
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Techniker / Meister Energietechnik als Projektleiter Planung & Weiterentwicklung / Energieversorgung (a*) - NEU!

Hamburger Energienetze GmbHHamburg

Als Fachkraft im Bereich elektrotechnischer Anlagen bringst du eine abgeschlossene Ausbildung als Meisterin oder Technikerin sowie mehrjährige Erfahrung in Projektarbeit mit. Du übernimmst die Abrechnung der Leistungen mit externen Dienstleistern und pflegst die relevanten Projektdaten in IT-Systemen. Deine Kenntnisse im Mittel- und Niederspannungsnetz erweitern dein Profil zusätzlich. Der sichere Umgang mit MS Office und Power BI gehört zu deinen Stärken. Unternehmerisches Denken und ein sicheres Auftreten zeichnen dich aus. Mit hohem Engagement und digitaler Affinität trägst du entscheidend zum Erfolg der Projekte bei.
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Techniker / Meister Energietechnik als Projektleiter Planung & Weiterentwicklung / Energieversorgung (a*) - NEU!

Hamburger Energienetze GmbHItzehoe

Du bist eine qualifizierte Meisterin oder Technikerin mit umfangreicher Erfahrung in der Elektrotechnik und Projektleitung. Deine fundierten Kenntnisse im Bau elektrotechnischer Anlagen und deren Betrieb setzen dich von anderen ab. Zusätzlich bringst du wertvolle Erfahrungen im Mittel- und Niederspannungsnetz mit. Mit deiner digitalen Affinität und Kenntnisse in MS Office sowie Power BI bist du bestens aufgestellt. Teamfähigkeit, Organisationstalent und ein überzeugendes Auftreten sind deine Stärken, die du in jeden Termin einbringst. Mobilität durch einen Führerschein der Klasse B rundet dein Profil ab und erlaubt dir Flexibilität im Job.
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Dipl. Ing. / Master / Bachelor HLS (m/w/d) – Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik

IHS- GmbH IngenieurbüroLeipzig

Als Master oder Bachelor in der HLS-Technik (m/w/d) leiten Sie ein engagiertes Team zur Planung moderner Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen für diverse Bauprojekte. Sie bringen umfangreiche Erfahrungen in der technischen Gebäudeausrichtung mit und sind geübt im Umgang mit innovativer Anlagentechnik. Mit Ihrer Ausbildung im Bereich Versorgungstechnik sind Sie bestens qualifiziert. Kenntnisse in computerunterstütztem Zeichnen, insbesondere in Revit und anderen CAD-Programmen, sind für diese Position unerlässlich. Zusätzlich sollten Sie Erfahrung in der Branchenanwendung wie AVA vorweisen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines zukunftsorientierten Unternehmens!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter Energiehandel (m/w/d) Schwerpunkt Prozessautomation und Schnittstellenmanagement

Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbHSchwäbisch Hall

Im Energiehandel sind der Aufbau, die Pflege und die Optimierung von Datenprozessen entscheidend für den Erfolg. Qualitätssicherung und Plausibilitätskontrollen gewährleisten präzise Datenanalysen. Durch die Analyse bestehender Workflows wird die Effizienz gesteigert und die Datenqualität verbessert. Zudem umfasst die Rolle die Konfiguration energiewirtschaftlicher Schnittstellen und die Mitarbeit an Fortentwicklungen im Portfoliomanagementsystem Soptim. Ein sicherer Umgang mit MS Office, insbesondere Excel und Access, sowie Kenntnisse in VBA oder einer Programmiersprache sind notwendig. Ideal sind auch Bewerbungende mit einer Weiterbildung zum Fachwirt oder Techniker im kaufmännischen oder elektrotechnischen Bereich.
Quereinstieg möglich Flexible Arbeitszeiten Essenszuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Entwicklungstechniker/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Entwicklungstechniker/in wissen müssen

Zwischen Whiteboard und Werkbank: Der Realitätstest für Entwicklungstechniker/innen

Wäre mir als junger Mensch vor zehn Jahren jemand begegnet, der ein realistisches Bild vom Beruf Entwicklungstechniker/in vermitteln kann – nicht in Hochglanz, sondern mit Kanten – ich hätte früher verstanden, was sich hinter den vieldiskutierten „innovativen Arbeitsplätzen“ tatsächlich verbirgt. Denn eins steht fest: Wer als Entwicklungstechniker/in einsteigt, landet selten in einem schicken Kreativbüro mit Lounge-Möbeln und Latte Macchiato-Flatrate. Oft ist es ein Spagat zwischen Kreativität, Normenwust und serienmäßiger Geduld – eine Reise durch Reibungsverluste, in der auch mal ein Prototyp im wahrsten Sinne des Wortes liegenbleibt.


Alltag: Zwischen CAD-Entwürfen, Fehlersuche und Feuerlöschen

Was macht man eigentlich den lieben langen Tag als Entwicklungstechnikerin? Modellieren, Messen, Korrigieren, Schlaf verlieren – so lässt sich der Reim anfänglich ziehen. Wer frisch im Beruf ankommt, sieht sich schnell mit einer Mischung aus Verantwortung und Detailversessenheit konfrontiert: Die Anforderungen kommen oft von überall – Einkauf, Fertigung, Vertrieb, manchmal vom Endkunden, den man im Zweifel nie zu Gesicht bekommt. Kein Wunder, dass das Berufsbild ein Chamäleon ist. In einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen bedeutet Entwicklung meist intensive Teamarbeit, gefolgt von Einzelkämpfernächten am 3D-Modell. In anderen Branchen, etwa in der Medizintechnik, dominieren regulatorische Dschungel und das akribische Dokumentieren jedes Schräubchens.

Und dann diese magische Schnittstelle: Das erste Mal, wenn ein selbst entworfener Bauteil aus dem 3D-Drucker fällt – echtes Herzklopfen. Der Moment, in dem aus Ideen Dinge werden. Aber bevor ich jetzt verkläre: Es bleibt nicht beim schöpferischen Augenblick. Mindestens die Hälfte der Zeit geht für Nachbesserungen, Änderungsmanagement und – ja, auch das – stumpfe Vergleichsberechnungen drauf. Die Realität ist weniger Vision als Handwerk, weniger Hollywood als Handbuch.


Worauf es wirklich ankommt: Skills, die in keinem Lebenslauf stehen

Natürlich werden in Stellenanzeigen die Klassiker heruntergebetet: Kenntnisse in CAD-Tools, solides technisches Verständnis, Teamfähigkeit. Klingt nach Standardvokabular, ist aber tatsächlich die Pflicht. Die Kür? Lässt sich kaum in Bulletpoints pressen. Ein gutes Stück Selbstironie zum Beispiel – für den Moment, wenn ein Präsentationsmodell beim Kundenmeeting spontan zerfällt. Die Fähigkeit, aus fragmentarischem Input tragfähige Lösungen zu generieren, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren – und dabei nicht in Endlosschleifen des Perfektionismus zu geraten (eine unterschätzte Gefahr). Wer sich im Dickicht der Produktanforderungen, DIN-Normen und spontanen Ad-hoc-Aufgaben nicht verliert, hat schon halb gewonnen.

Interessant ist auch: Kommunikationsfähigkeit wird oft als weiches Kriterium herumgereicht. In Wahrheit ist sie lebenswichtig. Nicht selten sind die produktivsten Entwicklungstechniker/innen die, die mit Konstrukteuren, Zulieferern und manchmal grantigen Fertigungsmitarbeitern gleichermaßen klarkommen. Selbst das beste technische Konzept ist verloren, wenn es nicht erklärt, verteidigt oder zur rechten Zeit über Bord geworfen werden kann – harter Alltag, aber wahr.


Gehalt: Ernüchterung oder Aussicht auf mehr?

Reden wir Tacheles. Selten klaffen Erwartung und Realität so sehr auseinander wie beim Thema Gehalt. Viele Einsteiger:innen – ich übrigens damals auch – schätzen den Verdienst nach dem Motto „Hightech gleich Highpay“. Die Kollision mit der Wirklichkeit folgt prompt: Einstiegsgehälter rangieren oft spürbar unter den Erwartungen, je nach Branche und Standort. Ein Automobilzulieferer im süddeutschen Cluster zahlt anders als ein Zulieferer für Landtechnik in Ostdeutschland. Industrielle Ballungsräume lügen nicht – wo kaum Nachwuchs zu bekommen ist, wird geboten, was gebracht werden muss. Anderswo kann es sein, dass selbst nach drei Jahren kaum Sprünge drin sind.

Wer sich fragt, wie lange der Gürtel enger geschnallt bleibt: Mit steigender Projekterfahrung, Zusatzqualifikationen und Übernahme von Verantwortung wird auch das Gehalt beweglicher. Wer bereit ist, für neue Technologietrends – etwa additive Fertigung, IoT-Komponenten oder Nachhaltigkeitsstrategien – Mehrwert zu bieten, kann das am Karriere- wie Kontostand durchaus spüren. Und trotzdem gilt: Der große Reichtum findet eher selten direkt an der Werkbank statt, sondern oft im fortgeschrittenen Projektmanagement oder, ironischerweise, in Schnittstellenrollen, die mehr kommunikativen Spagat verlangen als technische Tüftelei.


Arbeitsmarkt, Fachkräftelücken und die Suche nach Sinn

Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Arbeitsmarkt für Entwicklungstechniker/innen wie ein Kartenhaus im Wind ist – verändert sich ständig und bleibt doch im Kern stabil. In gewissen Regionen ist die Nachfrage nach wie vor hoch: der süddeutsche Automobilgürtel, der norddeutsche Schiffbau, Medizintechnikzentren in NRW oder Baden-Württemberg. In anderen Gebieten sind Fachkräfte in spe eher auf Eigeninitiative und Flexibilität angewiesen.

Fachkräftemangel? Schwer aufzuschlüsseln. Sicher ist: Projekte werden zunehmend international abgewickelt, Englischkenntnisse und die Fähigkeit, sich immer wieder neu auf wechselnde Anforderungen einzulassen, sind kein Nice-to-have mehr, sondern Voraussetzung. Viele Unternehmen suchen keine reinen Spezialisten mehr, sondern hybride Profile – Menschen, die an der Schnittstelle zwischen Technik, IT und Management arbeiten. Tja, und dann ist da noch das schleichende Thema Sinnstiftung. Immer mehr Talente wollen Produkte entwickeln, die einen nachhaltigen Unterschied machen. Ob grüner Wasserstoff, Medtech oder Automatisierung: Wer für sich nicht nur Zahlenkolonnen abarbeitet, sondern einen Beitrag leisten will, findet, wenn mitunter nach längerer Suche, passende Nischen.


Work-Life-Amphibienwesen: Realität zwischen Zeitdruck und Gestaltungsspielraum

Bleibt die Frage nach der Balance. Und ja, tatsächlich, auch im Entwicklungsgeschäft gibt es Menschen, die das Wort „Work-Life-Balance“ nicht nur ins Mitarbeiter-Feedback tippen, sondern auch halbwegs erleben. Die Wahrheit sieht trotzdem oft so aus: Projektspitzen verlangen Wochenmarathon und Nachtschichten, wenn die Freigabe brennt wie ein offener Lötkolben. Wer strukturierte Abläufe erwartet, erlebt mitunter eine Enttäuschung. Andererseits bietet die Projektarbeit – zumindest in Unternehmen, die lernfähig sind – überraschende Freiräume für Selbstorganisation. Wer Familie oder andere Verpflichtungen hat, versucht zunehmend, Homeoffice oder flexible Arbeitszeitmodelle einzufordern. Manchmal klappt’s, manchmal bleibt es bei der Hoffnung – alles eine Frage von Verhandlungsgeschick und Unternehmenskultur.


Karrieredynamik: Chancen, Sackgassen und die Kunst des Dranbleibens

Eigenartig, wie oft junge Menschen glauben, der Karriereweg als Entwicklungstechniker/in verlaufe wie eine Rolltreppe nach oben. Ich habe eher die Erfahrung gemacht: Es ist ein unwegsamer Wanderweg, mit Abzweigungen voller Learning-By-Doing, mit Aussichtspunkten ebenso wie mit Abstiegen. Wer sich weiterentwickeln will, muss selbst navigieren – durch Fortbildungen (Projektmanagement, Qualitätsmethoden, Digitalisierungstrends), durch Sprünge in andere Branchen oder mal einen gefühlten Fehltritt. Jobwechsel? Kein Makel, sondern teils sogar willkommen, weil frische Impulse gefragt sind. Nur: Wer stehenbleibt, bleibt stehen. Die beste Absicherung gegen Sackgassen ist die Lust am lebenslangen Lernen. Oder, weniger nobel ausgedrückt: Die Gewissheit, dass jedes Projekt auch eine kleine Schule ist, an deren Ende man meistens einen neuen Fehler nicht wiederholt.


Was bleibt? Entwicklungstechniker/in zu sein, bedeutet ständiges Balancieren zwischen Ideal und Realität, zwischen fachlichen Höhenflügen und bodenständigem Alltag. Wer bereit ist, sich auf das ständige Tüfteln, Weiterdenken und Gelassensein einzulassen, hat einen Beruf mit Substanz gewählt. Mag sein, dass der große Applaus ausbleibt. Aber Hand aufs Herz – reicht ein gutes Produkt, das funktioniert, nicht manchmal vollkommen aus?


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