Entwicklungstechniker/in Jobs

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Entwicklungstechniker Erneuerbare Energietechnologien (m/w/d)

team selection GmbHKassel

Wir suchen einen Entwicklungstechniker für Erneuerbare Energietechnologien (Kennziffer S578) zur Direktvermittlung. In dieser strategischen Position unterstützen Sie die (Neu-)Entwicklung von Maschinenprojekten im Bereich klimaneutraler Energieversorgung. Ihr Fokus liegt auf Wärmepumpentechnologie, Photovoltaik und dem Wärmerecycling aus Abwasser. Sie übernehmen kommunikative und organisatorische Aufgaben und koordinieren technische Anforderungen effizient. Dabei gewährleisten Sie einen reibungslosen Informationsfluss zwischen Vertrieb, Service und Montage. Diese neu geschaffene Rolle ist direkt bei der Leitung Projektmanagement angesiedelt und trägt zur Einführung innovativer Prozessstrukturen bei.
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Entwicklungstechniker Erneuerbare Energietechnologien (m/w/d)

team selection GmbHKassel, Voll Remote, Kassel Hessen

Als Entwicklungstechniker für erneuerbare Energietechnologien (Kennziffer S578) treiben Sie innovative Projekte in der klimaneutralen Energieversorgung voran. Sie arbeiten mit Wärmepumpentechnologie, Photovoltaik und Wärmerecycling aus Abwasser. In dieser neuen Position koordinieren Sie die technischen Anforderungen und fördern den Austausch zwischen den Fachabteilungen wie Vertrieb und Service. Ihre Aufgaben umfassen die Dokumentation der Entwicklungsfortschritte sowie organisatorische Verantwortung für den reibungslosen Projektablauf. Die enge Zusammenarbeit mit dem Projektmanagement gewährleistet effiziente Abläufe und optimale Kommunikation. Nutzen Sie diese Chance, um aktiv zur Energiewende beizutragen und nachhaltige Technologien zu entwickeln.
Homeoffice Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Project & Sales Manager (m/w/d) – Höhenzugangslösungen für Windkraftanlagen

Avanti - Alimak GroupElmshorn

Avanti Wind Systems, Teil der Alimak Group, sucht einen Project & Sales Manager (m/w/d) für Höhenzugangslösungen in der Windenergie. Gestalte die sichere Arbeit in Windturbinen durch technische Beratung und Key Account Management. Unser Standort in Elmshorn bietet spannende Perspektiven im Project Management & Sales. Als führendes Unternehmen in Sicherheitstechnik sorgt Avanti dafür, dass Windenergie wettbewerbsfähig bleibt. Weltweit haben wir über 45.000 Serviceaufzüge installiert und mehr als 15.000 Servicetechniker in Sicherheitsfragen geschult. Werde Teil unseres Teams und mache einen Unterschied in der Windenergiebranche!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter - Versorgungstechnik (m/w/d) Heizung / Klima / Sanitär

Krankenhaus Agatharied KUHausham

Wir suchen einen engagierten Projektleiter (m/w/d) für die Versorgungstechnik Heizung, Klima und Sanitär (HKLS) in Vollzeit. Sie sind verantwortlich für die Planung, Organisation und Umsetzung von Neu- und Umbaumaßnahmen. Ihre Expertise fließt in die Optimierung der haustechnischen Anlagen ein, um Energieverbrauch und Kosten zu reduzieren. Zudem erstellen Sie Wartungspläne und Betriebsanweisungen für einen sicheren Betrieb. Die Pflege und Ergänzung der Anlagendokumentationen gehört ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Unterstützen Sie unser HKLS-Team bei der Fehlersuche und Störungsbehebung – bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie unsere Projekte aktiv mit!
Einkaufsrabatte Corporate Benefit Krankenhaus Agatharied KU Vollzeit weitere Benefits
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Teamleiter (m/w/d) Energietechnik I Projektgeschäft

WISAG Elektrotechnik Nord GmbH & Co. KGHamburg

Wir suchen einen Teamleiter (m/w/d) im Bereich Energietechnik für unser Projektgeschäft in Hamburg-Harburg. In dieser Schlüsselrolle steuern Sie eigenverantwortlich Projekte in der Stromversorgung sowie Automatisierungs- und Steuerungstechnik. Sie übernehmen die fachliche und disziplinarische Verantwortung für ein Team von 50 Mitarbeitern im Anlagenbau. Zudem sind Sie verantwortlich für die Planung und Umsetzung von Personalentwicklungsmaßnahmen. Ihre Aufgaben umfassen auch das Projektcontrolling, um Qualität, Budget und Termine einzuhalten. Begeistern Sie Ihr Team für innovative Themen und fördern Sie unsere Unternehmensphilosophie aktiv.
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Bauleiter Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Bachner Elektro GmbH & Co. KGMainburg

Unsere engagierten Mitarbeitenden leben ihre Leidenschaft für Elektrotechnik aus und tragen entscheidend zu unserem Erfolg bei. Sie sind verantwortlich für die Vorbereitung und Abwicklung von Projekten in den Bereichen Elektrotechnik, Nachrichtentechnik und Brandmeldetechnik. Zu ihren Aufgaben gehören Personalplanung, fachliche Führung und die Überwachung von Projektverlauf, Terminen, Budget und Qualität. Zudem nehmen sie aktiv an Bau- und Projektbesprechungen teil. Eine abgeschlossene Ausbildung, idealerweise als Techniker oder Meister, sowie mehrjährige Erfahrung in der Elektrotechnik sind wichtig. Fundierte Kenntnisse in den genannten Bereichen runden das Profil unserer Mitarbeitenden ab.
Betriebliche Altersvorsorge Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter (w/m/d) TGA Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik

Drees & Sommer SEHamburg, Kiel

Als Gesamtprojektleiter:in übernimmst du die Verantwortung für die Fachbauüberwachung in der LPH 8 und fokussierst dich auf mechanische Gewerke der KG400. Du führst das Projektteam fachlich an und bildest Studierende aus. Zudem sorgst du für die wirtschaftliche Abwicklung der Bauvorhaben und überwachst die Bauausführung. Die Kontrolle des Projektbudgets und die Entwicklung von Gegensteuerungsmaßnahmen gehören ebenso zu deinen Aufgaben. Mit deinem abgeschlossenen Studium in Versorgungstechnik oder einem vergleichbaren Ingenieurstudium bringst du relevante Erfahrung in der Bauleitung mit. Du koordinierst Schnittstellen zwischen technischen und Hochbaugewerken und gewährleistest die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen.
Work-Life-Balance Erfolgsbeteiligung Jobrad Firmenwagen Einkaufsrabatte Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker / Elektriker (w/m/d) - Servicetechnik Wasserkraft

Apleona GmbHNiederaichbach

Wir suchen einen Elektroniker / Elektriker (w/m/d) für unsere Servicetechnik im Bereich Wasserkraft. Ihr Hauptaufgabenfeld umfasst die Instandhaltung, Wartung und Revision von Wasserkraftanlagen. Dazu gehören Elektroinstallations- und Montagearbeiten vor Ort sowie die Durchführung regelmäßiger Sicherheitsüberprüfungen. Im Rahmen von Projekten unterstützen Sie bei der Generalüberholung der Anlagen. Ebenso sind Sie bei Störungen und Hochwasserfällen zur Stelle, um schnelle Lösungen zu finden. Nutzen Sie die Chance, Teil eines zukunftssicheren Teams in der Energiewende zu werden!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Mechatroniker/Techniker Kälte- und Klimatechnik (m/w/d)

Bertrandt AGKöln

Suchen Sie eine spannende Karriere als Mechatroniker für Kälte- und Klimatechnik (m/w/d) in Köln? In dieser Position sind Sie verantwortlich für die Wartung und Instandhaltung von Klimakammern und Rückkühlern. Sie optimieren die Anlagen und verringern somit Ausfallzeiten. Außerdem koordinieren Sie externe Servicekräfte für effiziente Wartungsprozesse. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung mit? Freuen Sie sich auf flexible Arbeitszeiten, ein Buddy-Programm, Trainingsangebote und eine betriebliche Altersvorsorge in einem dynamischen Umfeld!
Flexible Arbeitszeiten Einkaufsrabatte Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Second-Level-Supportspezialist * Energietechnik

Weidmüller GruppeMarktheidenfeld

Wir bieten umfassende Unterstützung für internationale Kundenprojekte im Bereich Energietechnik, sowohl im Pre- als auch im Aftersales. Unsere Experten analysieren und lösen Kundenprobleme kompetent via E-Mail, Telefon oder vor Ort. Zudem beraten wir bei der Planung und Implementierung von maßgeschneiderten Energiemanagementlösungen. Durch individuelle Konfiguration und Programmierung von Weidmüller-Produkten setzen wir spezifische Anforderungen optimal um. Unsere praxisorientierten Applikationsbeispiele in IEC 61131-3 garantieren eine effiziente Nutzung. Mit über 3 Jahren Berufserfahrung und technischer Ausbildung sind wir der richtige Partner für Ihre Energiemanagementbedürfnisse.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Entwicklungstechniker/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Entwicklungstechniker/in wissen müssen

Zwischen Whiteboard und Werkbank: Der Realitätstest für Entwicklungstechniker/innen

Wäre mir als junger Mensch vor zehn Jahren jemand begegnet, der ein realistisches Bild vom Beruf Entwicklungstechniker/in vermitteln kann – nicht in Hochglanz, sondern mit Kanten – ich hätte früher verstanden, was sich hinter den vieldiskutierten „innovativen Arbeitsplätzen“ tatsächlich verbirgt. Denn eins steht fest: Wer als Entwicklungstechniker/in einsteigt, landet selten in einem schicken Kreativbüro mit Lounge-Möbeln und Latte Macchiato-Flatrate. Oft ist es ein Spagat zwischen Kreativität, Normenwust und serienmäßiger Geduld – eine Reise durch Reibungsverluste, in der auch mal ein Prototyp im wahrsten Sinne des Wortes liegenbleibt.


Alltag: Zwischen CAD-Entwürfen, Fehlersuche und Feuerlöschen

Was macht man eigentlich den lieben langen Tag als Entwicklungstechnikerin? Modellieren, Messen, Korrigieren, Schlaf verlieren – so lässt sich der Reim anfänglich ziehen. Wer frisch im Beruf ankommt, sieht sich schnell mit einer Mischung aus Verantwortung und Detailversessenheit konfrontiert: Die Anforderungen kommen oft von überall – Einkauf, Fertigung, Vertrieb, manchmal vom Endkunden, den man im Zweifel nie zu Gesicht bekommt. Kein Wunder, dass das Berufsbild ein Chamäleon ist. In einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen bedeutet Entwicklung meist intensive Teamarbeit, gefolgt von Einzelkämpfernächten am 3D-Modell. In anderen Branchen, etwa in der Medizintechnik, dominieren regulatorische Dschungel und das akribische Dokumentieren jedes Schräubchens.

Und dann diese magische Schnittstelle: Das erste Mal, wenn ein selbst entworfener Bauteil aus dem 3D-Drucker fällt – echtes Herzklopfen. Der Moment, in dem aus Ideen Dinge werden. Aber bevor ich jetzt verkläre: Es bleibt nicht beim schöpferischen Augenblick. Mindestens die Hälfte der Zeit geht für Nachbesserungen, Änderungsmanagement und – ja, auch das – stumpfe Vergleichsberechnungen drauf. Die Realität ist weniger Vision als Handwerk, weniger Hollywood als Handbuch.


Worauf es wirklich ankommt: Skills, die in keinem Lebenslauf stehen

Natürlich werden in Stellenanzeigen die Klassiker heruntergebetet: Kenntnisse in CAD-Tools, solides technisches Verständnis, Teamfähigkeit. Klingt nach Standardvokabular, ist aber tatsächlich die Pflicht. Die Kür? Lässt sich kaum in Bulletpoints pressen. Ein gutes Stück Selbstironie zum Beispiel – für den Moment, wenn ein Präsentationsmodell beim Kundenmeeting spontan zerfällt. Die Fähigkeit, aus fragmentarischem Input tragfähige Lösungen zu generieren, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren – und dabei nicht in Endlosschleifen des Perfektionismus zu geraten (eine unterschätzte Gefahr). Wer sich im Dickicht der Produktanforderungen, DIN-Normen und spontanen Ad-hoc-Aufgaben nicht verliert, hat schon halb gewonnen.

Interessant ist auch: Kommunikationsfähigkeit wird oft als weiches Kriterium herumgereicht. In Wahrheit ist sie lebenswichtig. Nicht selten sind die produktivsten Entwicklungstechniker/innen die, die mit Konstrukteuren, Zulieferern und manchmal grantigen Fertigungsmitarbeitern gleichermaßen klarkommen. Selbst das beste technische Konzept ist verloren, wenn es nicht erklärt, verteidigt oder zur rechten Zeit über Bord geworfen werden kann – harter Alltag, aber wahr.


Gehalt: Ernüchterung oder Aussicht auf mehr?

Reden wir Tacheles. Selten klaffen Erwartung und Realität so sehr auseinander wie beim Thema Gehalt. Viele Einsteiger:innen – ich übrigens damals auch – schätzen den Verdienst nach dem Motto „Hightech gleich Highpay“. Die Kollision mit der Wirklichkeit folgt prompt: Einstiegsgehälter rangieren oft spürbar unter den Erwartungen, je nach Branche und Standort. Ein Automobilzulieferer im süddeutschen Cluster zahlt anders als ein Zulieferer für Landtechnik in Ostdeutschland. Industrielle Ballungsräume lügen nicht – wo kaum Nachwuchs zu bekommen ist, wird geboten, was gebracht werden muss. Anderswo kann es sein, dass selbst nach drei Jahren kaum Sprünge drin sind.

Wer sich fragt, wie lange der Gürtel enger geschnallt bleibt: Mit steigender Projekterfahrung, Zusatzqualifikationen und Übernahme von Verantwortung wird auch das Gehalt beweglicher. Wer bereit ist, für neue Technologietrends – etwa additive Fertigung, IoT-Komponenten oder Nachhaltigkeitsstrategien – Mehrwert zu bieten, kann das am Karriere- wie Kontostand durchaus spüren. Und trotzdem gilt: Der große Reichtum findet eher selten direkt an der Werkbank statt, sondern oft im fortgeschrittenen Projektmanagement oder, ironischerweise, in Schnittstellenrollen, die mehr kommunikativen Spagat verlangen als technische Tüftelei.


Arbeitsmarkt, Fachkräftelücken und die Suche nach Sinn

Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Arbeitsmarkt für Entwicklungstechniker/innen wie ein Kartenhaus im Wind ist – verändert sich ständig und bleibt doch im Kern stabil. In gewissen Regionen ist die Nachfrage nach wie vor hoch: der süddeutsche Automobilgürtel, der norddeutsche Schiffbau, Medizintechnikzentren in NRW oder Baden-Württemberg. In anderen Gebieten sind Fachkräfte in spe eher auf Eigeninitiative und Flexibilität angewiesen.

Fachkräftemangel? Schwer aufzuschlüsseln. Sicher ist: Projekte werden zunehmend international abgewickelt, Englischkenntnisse und die Fähigkeit, sich immer wieder neu auf wechselnde Anforderungen einzulassen, sind kein Nice-to-have mehr, sondern Voraussetzung. Viele Unternehmen suchen keine reinen Spezialisten mehr, sondern hybride Profile – Menschen, die an der Schnittstelle zwischen Technik, IT und Management arbeiten. Tja, und dann ist da noch das schleichende Thema Sinnstiftung. Immer mehr Talente wollen Produkte entwickeln, die einen nachhaltigen Unterschied machen. Ob grüner Wasserstoff, Medtech oder Automatisierung: Wer für sich nicht nur Zahlenkolonnen abarbeitet, sondern einen Beitrag leisten will, findet, wenn mitunter nach längerer Suche, passende Nischen.


Work-Life-Amphibienwesen: Realität zwischen Zeitdruck und Gestaltungsspielraum

Bleibt die Frage nach der Balance. Und ja, tatsächlich, auch im Entwicklungsgeschäft gibt es Menschen, die das Wort „Work-Life-Balance“ nicht nur ins Mitarbeiter-Feedback tippen, sondern auch halbwegs erleben. Die Wahrheit sieht trotzdem oft so aus: Projektspitzen verlangen Wochenmarathon und Nachtschichten, wenn die Freigabe brennt wie ein offener Lötkolben. Wer strukturierte Abläufe erwartet, erlebt mitunter eine Enttäuschung. Andererseits bietet die Projektarbeit – zumindest in Unternehmen, die lernfähig sind – überraschende Freiräume für Selbstorganisation. Wer Familie oder andere Verpflichtungen hat, versucht zunehmend, Homeoffice oder flexible Arbeitszeitmodelle einzufordern. Manchmal klappt’s, manchmal bleibt es bei der Hoffnung – alles eine Frage von Verhandlungsgeschick und Unternehmenskultur.


Karrieredynamik: Chancen, Sackgassen und die Kunst des Dranbleibens

Eigenartig, wie oft junge Menschen glauben, der Karriereweg als Entwicklungstechniker/in verlaufe wie eine Rolltreppe nach oben. Ich habe eher die Erfahrung gemacht: Es ist ein unwegsamer Wanderweg, mit Abzweigungen voller Learning-By-Doing, mit Aussichtspunkten ebenso wie mit Abstiegen. Wer sich weiterentwickeln will, muss selbst navigieren – durch Fortbildungen (Projektmanagement, Qualitätsmethoden, Digitalisierungstrends), durch Sprünge in andere Branchen oder mal einen gefühlten Fehltritt. Jobwechsel? Kein Makel, sondern teils sogar willkommen, weil frische Impulse gefragt sind. Nur: Wer stehenbleibt, bleibt stehen. Die beste Absicherung gegen Sackgassen ist die Lust am lebenslangen Lernen. Oder, weniger nobel ausgedrückt: Die Gewissheit, dass jedes Projekt auch eine kleine Schule ist, an deren Ende man meistens einen neuen Fehler nicht wiederholt.


Was bleibt? Entwicklungstechniker/in zu sein, bedeutet ständiges Balancieren zwischen Ideal und Realität, zwischen fachlichen Höhenflügen und bodenständigem Alltag. Wer bereit ist, sich auf das ständige Tüfteln, Weiterdenken und Gelassensein einzulassen, hat einen Beruf mit Substanz gewählt. Mag sein, dass der große Applaus ausbleibt. Aber Hand aufs Herz – reicht ein gutes Produkt, das funktioniert, nicht manchmal vollkommen aus?


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