Energiemanager/in Jobs

287 aktuelle Energiemanager/in Stellenangebote

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Energiemanager (m/w/d) in Vollzeit, befristet auf 3 Jahre im Rahmen eines Förderprojektes

Gemeinde Efringen-KirchenEfringen Kirchen

Die Gemeinde Efringen-Kirchen sucht einen engagierten Energiemanager (m/w/d) in Vollzeit für ein dreijähriges Förderprojekt. Zu den Hauptaufgaben gehören die Etablierung von Strukturen für ein effektives kommunales Energiemanagement. Darüber hinaus ist die Erarbeitung von Sanierungspotenzialen sowie die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen zentral. Auch die Koordination größerer baulicher Sanierungen und die Integration von Energiemanagement in Bauprojekte sind entscheidend. Zusätzlich umfasst die Stelle das monatliche Energiemonitoring und die Optimierung der Energiebeschaffung. Interessierte Bewerber sollten die Umsetzung alternativer Energien, wie Photovoltaik und Erdwärme, aktiv vorantreiben.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanager (m/w/d)

Zimmermann-Graeff & Müller GmbHZell Mosel

Entwickeln Sie Ihre Karriere als Energiemanager (m/w/d) in 56856 Zell (Mosel) bei Les Grands Chais de France, einem führenden Unternehmen der Wein- und Sektbranche. In dieser unbefristeten Position sind Sie entscheidend für unsere Energieeffizienz und Ressourcenoptimierung. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Identifizierung von Einsparpotenzialen und die Steuerung technischer Projekte. In einem dynamischen Umfeld zwischen Weinbergen und modernster Abfüllung tragen Sie aktiv zu unseren Klimazielen bei. Werden Sie Teil eines starken Teams von 4.000 Mitarbeitenden, das in 177 Ländern Genuss verbreitet. Gestalten Sie mit uns die Zukunft der Weinindustrie global und nachhaltig!
Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanager (m/w/d)

Gesundheit & soziale Dienste KarriereTeltow

Entdecken Sie spannende Karrieremöglichkeiten im Diakonissenhaus Teltow – einem führenden Anbieter diakonischer Dienste in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Gestalten Sie aktiv die Zukunft in Gesundheitswesen, Altenhilfe sowie Teilhabe und Bildung. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Vollzeit weitere Benefits
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Umwelt- und Energiemanager (m/w/d)

Gubor- UnternehmensgruppeDettingen Unter Teck

Die Rübezahl Schokoladen GmbH in Dettingen unter Teck sucht ab dem 01.06.2026 einen Umwelt- und Energiemanager (m/w/d) in Vollzeit. Die zentrale Verantwortung umfasst die Umsetzung und Weiterentwicklung von Umwelt- und Energiemanagement-Zertifizierungen wie ISO 14001 und ISO 50001. Ein wichtiger Bestandteil der Rolle ist das Vorantreiben von Umwelt- und Klimazielen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Produktionsstandorten. Zudem analysieren Sie Umwelt- und Energiekennzahlen zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen. Die Dokumentation des CO2-Fußabdrucks der Gruppe zählt ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Umwelt- und Energieeffizienz!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanager (w/m/d) mit dem Schwerpunkt Datenanalyse

Bistum MünsterMünster Westfalen

Das Bischöfliche Generalvikariat Münster sucht ab sofort einen Energiemanager (w/m/d) im Fachbereich Umwelt und Klima. In der Abteilung S 330 liegt der Schwerpunkt auf der Datenanalyse von Energieverbrauch. Ideal sind Kenntnisse in Microsoft Excel zur Analyse von Trends und Mustern. Ihre Aufgaben umfassen das Büromanagement sowie die Visualisierung von Daten. Diskretion und Genauigkeit sind für diese Position unerlässlich. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie eine nachhaltige Zukunft – finden Sie Ihren Traumjob auf Step Stone.de!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Energiemanager (m/w/d)

Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow LehninTeltow

Wir suchen einen Energiemanager (m/w/d) für unseren Standort in Teltow. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Weiterentwicklung unseres zertifizierten Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001 sowie das Energiemonitoring. Sie bereiten externe Audits vor und führen interne Audits durch, während Sie die jährliche energetische Bewertung erstellen. Ein abgeschlossenes Studium im Ingenieurwesen oder vergleichbarer Ausbildung sowie Erfahrung im Energiemanagement sind von Vorteil. Vorteilhaft sind zudem Teamfähigkeit, Verhandlungsgeschick und ein sicherer Umgang mit MS Office. Bringen Sie auch Führerscheinklasse B und Reisebereitschaft mit, um Außentermine wahrzunehmen.
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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JUNIOR ENERGIEMANAGER (m/w/d)

GOLDSCHMAUSGarrel

GOLDSCHMAUS sucht engagierte Teamplayer zur Mitgestaltung der Zukunft im Energiemanagement. Deine Aufgaben umfassen die Weiterentwicklung unseres Energiemanagementsystems (EnMS) nach DIN EN ISO 50001 sowie die Bewertung von Energiesparpotenzialen. Zudem analysierst und dokumentierst du relevante Verbräuche wie Strom, Gas und Wasser. Du unterstützt die Erhebung, Analyse und Auswertung von Energiedaten und begleitest interne sowie externe Audits. Eine abgeschlossene Ausbildung im Wirtschaftsingenieurwesen oder einem ähnlichen Bereich ist Voraussetzung. Erste praktische Erfahrungen in Energiemanagement oder Energieeffizienz, idealerweise in einem Industrieunternehmen, runden dein Profil ab.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanager*in für Digitalisierung und Administration (w/m/d)

TÜV Rheinland GroupKöln, Nürnberg

In der dynamischen Welt des Immobilienmanagements suchen wir Experten, die Modernisierungs- und Digitalisierungsprojekte leiten, insbesondere im Bereich Smart Metering und Submetering. Eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium in Immobilienmanagement oder Energiewirtschaft ist wichtig. Erfahrungen im technischen Property Management sowie Kenntnisse in Gebäudeleittechnik sind von Vorteil. Wir bieten regelmäßige Mitarbeitergespräche und Weiterbildungsangebote wie Coaching und ein "Women’s Network". Unsere Mitarbeiter profitieren zudem von umfassenden Gesundheitsmaßnahmen und vergünstigten Versicherungen. Werden Sie Teil eines starken Teams, das moderne Lösungen für die Immobilienbranche entwickelt!
Vollzeit weitere Benefits
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Umwelt- und Energiemanager (m/w/d)

Vaillant GmbHRemscheid

Die Vaillant GmbH in Remscheid sucht einen Umwelt- und Energiemanager (m/w/d). Seit über 150 Jahren setzen wir uns leidenschaftlich für ein besseres Klima in unseren Häusern und unserer Umwelt ein. Als führendes Familienunternehmen arbeiten wir nach ISO 14001 und ISO 50001. Zu den Aufgaben gehören Umwelt-Audits, Berichterstattung und die Moderation von Workshops. Englischkenntnisse sind vorteilhaft, um international zu agieren. Besuchen Sie Step Stone.de, um mehr über diese spannende Karrierechance zu erfahren und Ihren Traumjob im Bereich Umwelt- und Energiemanagement zu finden!
Vollzeit weitere Benefits
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Energiemanager:in (m/w/d)

STRABAG Property and Facility Services GmbHDüsseldorf

STRABAG beschäftigt rund 86.000 Mitarbeiter an über 2.400 Standorten weltweit und gestaltet aktiv den Fortschritt. Unsere Projekte zeichnen sich durch Einzigartigkeit und individuelle Stärken aus. Ob im Hoch- und Ingenieurbau oder in der Umwelttechnik – Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir setzen auf CO2-Reduktion, Kreislaufwirtschaft und umfassendes Umweltmanagement gemäß ISO 14001. Darüber hinaus fördern wir eine ausgewogene Work-Life-Balance und Home-Office-Möglichkeiten für unsere Mitarbeiter. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und erleben Sie, wie wir gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten!
Festanstellung Work-Life-Balance Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Energiemanager/in wissen müssen

Energiemanager/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Energiemanager/in wissen müssen

Energie, Wandel – und mittendrin: Wer hier eigentlich den Überblick behält

„Energiemanager“ – klingt erstmal nach Sitzungen, großen Rechnern, einer Spritze voller Zahlen. Und irgendwo stimmt das auch, bloß, wer wirklich in der Materie steckt, merkt schnell: Der Beruf ist ein schillerndes Chamäleon. Kaum zwei Arbeitstage sind identisch, kein Projekt gleitet geradlinig übers Parkett. Morgens ein Bericht zur Verbrauchsoptimierung für das Logistikzentrum, nachmittags die quälende Frage, ob die geplante Solaranlage im Südwesttrakt nicht doch besser zu den neuen Förderbedingungen passen würde – mit E-Mails von Facility-Management und Controlling, die sich gerne mal überschneiden. Und trotzdem: Wer ein bisschen Organisationstalent, Neugier und den Hang zu Zahlen mitbringt, findet hier seinesgleichen. Wobei – ganz ehrlich – ein Mindestmaß an Frustrationstoleranz sollte man sich auch angewöhnen. Denn wo so viele Stellschrauben zu drehen sind, gibt’s selten eindeutige Antworten. Perfekte Welt? Fehlanzeige. Aber von Langeweile kann ebenfalls keine Rede sein.


Qualifikationen: Zwischen Stromzähler und Gesetzbuch

Von außen sieht’s oft so aus, als gäbe es nur den einen Weg: Technikstudium, dann Weiterbildung und bitte auch noch den Kurs zum Energieaudit. Die Realität? Ein bunter Teppich aus Fachleuten: Ingenieur:innen, Techniker und Leute aus dem Facility-Bereich – gelegentlich weht sogar ein Quereinsteiger mit kaufmännischem Background durch die Tür. Klar, eine solide technische Ausbildung ist Gold wert. Doch mindestens ebenso wertvoll: Der wache Blick für wirtschaftliche Zusammenhänge – und ein sicherer Umgang mit der wild wuchernden Gesetze-Landschaft. Zwischen Landesklimazielen, EnEV und dem neuesten GEG-Schaukampf geraten Einsteiger:innen schnell ins Schleudern. Eigentlich ein Wunder, dass überhaupt jemand durchblickt... Aber mit der Zeit, gewöhnt man sich dran, diesen Spagat zwischen juristischem Gruselkabinett und Excel-Kunststücken.


Gehalt: Realistische Zahlen statt warmer Luft

Jetzt mal Tacheles, denn das interessiert uns schlussendlich alle: Was springt dabei eigentlich heraus? Das Gehalt schwankt stärker als das Wetter in Aprilnächten. Klar, in Energieversorgern oder der Industrie liegt man als Einsteiger nicht selten zwischen 40.000 € und 52.000 €, während kommunale Arbeitgeber oder kleine Beratungsfirmen manchmal eher bescheiden vergüten. In Süddeutschland klimpert’s lauter als im strukturschwächeren Osten, Banken und Großkonzerne zahlen ohnehin anders als Abwasserverbände. Nach einigen Jahren Erfahrung, insbesondere mit anspruchsvollen Projekten im Rücken, geht's auch flott Richtung 65.000 €, manchmal darüber – aber nie garantiert. Was viele unterschätzen: Die Luft nach oben wird dünner, je spezialisierter der Laden ist. Dann braucht es manchmal einen Branchenwechsel oder das persönliche Netzwerk, um das Einkommen wirklich voranzutreiben. Aber ehrlich: Wer hauptsächlich wegen des Gehalts einsteigt, der wird irgendwann enttäuscht – der Job verlangt Fingerspitzengefühl, Nerven und eine ordentliche Portion Selbstausbeutung, die kein Bruttolohn der Welt völlig ausgleichen kann.


Arbeitsmarkt, Digitalisierung und ein bisschen Zukunftsmusik

Man liest es überall: „Fachkräftemangel“, „Nachhaltigkeit“, „Green Jobs“ – Buzzwords schmücken jedes Jobportal. Nur: Wie sieht die Situation wirklich aus? Meiner Erfahrung nach ist vor allem Flexibilität gefragt. Die Nachfrage nach qualifizierten Energiemanagern wächst stetig, getrieben von gesetzlichen Vorgaben und der Pflicht, den CO₂-Ausstoß zu drücken. In Ballungsräumen und bei großen Unternehmen läuft das Geschäft reibungslos. Doch gerade im Mittelstand, bei Stadtwerken oder öffentlichen Einrichtungen fehlt es oft an Ressourcen – da füllt ein Energiemanager gerne mal vier Rollen auf einmal (und fühlt sich gelegentlich wie Herkules kurz vor der Mittagspause). Digitalisierung? Fluch und Segen. Durch smarte Messsysteme, Tools zur Verbrauchsdatenauswertung oder automatisierte Berichterstellung wird zwar vieles effizienter, aber auch komplexer. Ständig gibt’s neue Software, und niemand weiß, wie lange der neueste Hype hält. Wer Lust hat, die Energiewende nicht nur zu verwalten, sondern aktiv mitzugestalten, sollte also keine Berührungsängste gegenüber Bits und Bytes haben.


Karriere, Weiterbildung, Burnout-Gefahr

Energie-Akrobatik kann man lernen – und muss es sogar, will man länger dabei bleiben. Denn Weiterbildung ist kein hübsches Add-on, sondern überlebenswichtig. Energieauditoren, Spezialkurse in erneuerbaren Technologien, Zertifizierungen für Messtechnik – es gibt mehr Optionen als Sonntagsbrötchen. Aber Vorsicht, die Kehrseite: Wer nicht in Bewegung bleibt, bleibt stehen. Die Branche verzeiht Stillstand selten. Was viele unterschätzen: Es entsteht ein leiser Druck, immer „up to date“ zu sein, gefüttert von Gesetzesänderungen, Förder-Dschungel und der technischen Evolution. Ich kenne Kollegen, die nach ein paar Jahren das Handtuch geworfen haben, weil der Rhythmus zu hektisch wurde. Manchmal, am Freitagabend, fragt man sich dann: Soll das jetzt so weitergehen? Persönliche Balance? Schwierig, ja. Aber es gibt Hoffnung: Wer rechtzeitig die eigenen Grenzen erkennt, kann umsteuern. Und das ist vermutlich die wichtigste Fähigkeit – neben Fachwissen und Soft Skills, die man sich leise und manchmal schmerzhaft aneignet.


Fazit: Nichts für Routinefreunde, aber ein Zukunftsjob mit Charakter

Kurz: Wer Freiraum schätzt, Geduld mitbringt und darin aufgeht, Probleme zu knacken, die nie endgültig gelöst sind, wird sich im Energiemanagement nie langweilen. Klar, der Einstieg ist oft steinig – selten führt der Weg direkt in die Traumposition, und Bewerbungsgespräche gleichen manchmal Kreuzverhören zum Thema EEG und Steuerrecht. Aber für Querköpfe, Netzwerker – und alle, die bereit sind, sich immer wieder zu verändern –, ist das Berufsfeld ein Abenteuerspielplatz. Und wer weiß: Vielleicht sitzen wir in zehn Jahren ohnehin alle im Homeoffice, während das Smart Metering die Energieabteile schon längst aufgeteilt hat. Warum also zögern? Wer Veränderung nicht nur aushält, sondern sie sucht, ist hier vermutlich genau richtig.


Kurzbeschreibung Energiemanager/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Energiemanager/in

Von außen sieht’s oft so aus, als gäbe es nur den einen Weg: Technikstudium, dann Weiterbildung und bitte auch noch den Kurs zum Energieaudit. Die Realität? Ein bunter Teppich aus Fachleuten: Ingenieur:innen, Techniker und Leute aus dem Facility-Bereich – gelegentlich weht sogar ein Quereinsteiger mit kaufmännischem Background durch die Tür. Klar, eine solide technische Ausbildung ist Gold wert. Doch mindestens ebenso wertvoll: Der wache Blick für wirtschaftliche Zusammenhänge – und ein sicherer Umgang mit der wild wuchernden Gesetze-Landschaft. Zwischen Landesklimazielen, EnEV und dem neuesten GEG-Schaukampf geraten Einsteiger:innen schnell ins Schleudern. Eigentlich ein Wunder, dass überhaupt jemand durchblickt... Aber mit der Zeit, gewöhnt man sich dran, diesen Spagat zwischen juristischem Gruselkabinett und Excel-Kunststücken.

Jetzt mal Tacheles, denn das interessiert uns schlussendlich alle: Was springt dabei eigentlich heraus? Das Gehalt schwankt stärker als das Wetter in Aprilnächten. Klar, in Energieversorgern oder der Industrie liegt man als Einsteiger nicht selten zwischen 40.000 € und 52.000 €, während kommunale Arbeitgeber oder kleine Beratungsfirmen manchmal eher bescheiden vergüten. In Süddeutschland klimpert’s lauter als im strukturschwächeren Osten, Banken und Großkonzerne zahlen ohnehin anders als Abwasserverbände. Nach einigen Jahren Erfahrung, insbesondere mit anspruchsvollen Projekten im Rücken, geht's auch flott Richtung 65.000 €, manchmal darüber – aber nie garantiert. Was viele unterschätzen: Die Luft nach oben wird dünner, je spezialisierter der Laden ist. Dann braucht es manchmal einen Branchenwechsel oder das persönliche Netzwerk, um das Einkommen wirklich voranzutreiben. Aber ehrlich: Wer hauptsächlich wegen des Gehalts einsteigt, der wird irgendwann enttäuscht – der Job verlangt Fingerspitzengefühl, Nerven und eine ordentliche Portion Selbstausbeutung, die kein Bruttolohn der Welt völlig ausgleichen kann.

Man liest es überall: „Fachkräftemangel“, „Nachhaltigkeit“, „Green Jobs“ – Buzzwords schmücken jedes Jobportal. Nur: Wie sieht die Situation wirklich aus? Meiner Erfahrung nach ist vor allem Flexibilität gefragt. Die Nachfrage nach qualifizierten Energiemanagern wächst stetig, getrieben von gesetzlichen Vorgaben und der Pflicht, den CO₂-Ausstoß zu drücken. In Ballungsräumen und bei großen Unternehmen läuft das Geschäft reibungslos. Doch gerade im Mittelstand, bei Stadtwerken oder öffentlichen Einrichtungen fehlt es oft an Ressourcen – da füllt ein Energiemanager gerne mal vier Rollen auf einmal (und fühlt sich gelegentlich wie Herkules kurz vor der Mittagspause). Digitalisierung? Fluch und Segen. Durch smarte Messsysteme, Tools zur Verbrauchsdatenauswertung oder automatisierte Berichterstellung wird zwar vieles effizienter, aber auch komplexer. Ständig gibt’s neue Software, und niemand weiß, wie lange der neueste Hype hält. Wer Lust hat, die Energiewende nicht nur zu verwalten, sondern aktiv mitzugestalten, sollte also keine Berührungsängste gegenüber Bits und Bytes haben.

Energie-Akrobatik kann man lernen – und muss es sogar, will man länger dabei bleiben. Denn Weiterbildung ist kein hübsches Add-on, sondern überlebenswichtig. Energieauditoren, Spezialkurse in erneuerbaren Technologien, Zertifizierungen für Messtechnik – es gibt mehr Optionen als Sonntagsbrötchen. Aber Vorsicht, die Kehrseite: Wer nicht in Bewegung bleibt, bleibt stehen. Die Branche verzeiht Stillstand selten. Was viele unterschätzen: Es entsteht ein leiser Druck, immer „up to date“ zu sein, gefüttert von Gesetzesänderungen, Förder-Dschungel und der technischen Evolution. Ich kenne Kollegen, die nach ein paar Jahren das Handtuch geworfen haben, weil der Rhythmus zu hektisch wurde. Manchmal, am Freitagabend, fragt man sich dann: Soll das jetzt so weitergehen? Persönliche Balance? Schwierig, ja. Aber es gibt Hoffnung: Wer rechtzeitig die eigenen Grenzen erkennt, kann umsteuern. Und das ist vermutlich die wichtigste Fähigkeit – neben Fachwissen und Soft Skills, die man sich leise und manchmal schmerzhaft aneignet.

Kurz: Wer Freiraum schätzt, Geduld mitbringt und darin aufgeht, Probleme zu knacken, die nie endgültig gelöst sind, wird sich im Energiemanagement nie langweilen. Klar, der Einstieg ist oft steinig – selten führt der Weg direkt in die Traumposition, und Bewerbungsgespräche gleichen manchmal Kreuzverhören zum Thema EEG und Steuerrecht. Aber für Querköpfe, Netzwerker – und alle, die bereit sind, sich immer wieder zu verändern –, ist das Berufsfeld ein Abenteuerspielplatz. Und wer weiß: Vielleicht sitzen wir in zehn Jahren ohnehin alle im Homeoffice, während das Smart Metering die Energieabteile schon längst aufgeteilt hat. Warum also zögern? Wer Veränderung nicht nur aushält, sondern sie sucht, ist hier vermutlich genau richtig.

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