Elektroniker/in - Prüffeld Jobs

103 aktuelle Elektroniker/in - Prüffeld Stellenangebote

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Elektroniker / Elektriker (w/m/d) - Servicetechnik Wasserkraft

Apleona GmbHNiederaichbach

Wir suchen einen Elektroniker / Elektriker (w/m/d) für unsere Servicetechnik im Bereich Wasserkraft. Ihr Hauptaufgabenfeld umfasst die Instandhaltung, Wartung und Revision von Wasserkraftanlagen. Dazu gehören Elektroinstallations- und Montagearbeiten vor Ort sowie die Durchführung regelmäßiger Sicherheitsüberprüfungen. Im Rahmen von Projekten unterstützen Sie bei der Generalüberholung der Anlagen. Ebenso sind Sie bei Störungen und Hochwasserfällen zur Stelle, um schnelle Lösungen zu finden. Nutzen Sie die Chance, Teil eines zukunftssicheren Teams in der Energiewende zu werden!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker / Mechatroniker* für die Inbetriebnahme von BHKW

2G Energy AGHeek

Werden Sie Teil eines dynamischen Teams zur Inbetriebnahme von Blockheizkraftwerken direkt beim Kunden. Ihre Aufgaben umfassen das Einstellen und Prüfen anlagenspezifischer Betriebsparameter sowie die selbstständige Behebung von Abweichungen. Zudem weisen Sie Kunden in die Bedienung des BHKW sowie die Peripherie ein. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene technische Berufsausbildung in Elektrotechnik oder Mechatronik und idealerweise eine Weiterbildung zum Techniker oder Meister. Erfahrung in der Kraft-Wärme-Kopplung und gute Englischkenntnisse sind von Vorteil. Profitieren Sie von einem modernen Arbeitsumfeld, attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten und einer umfassenden Einarbeitung in unsere Produktlinien.
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Leiter:in der Facharbeiterbereiche Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik

Friedrich-Schiller-Universität JenaJena

Wir suchen eine:n Leiter:in für die Facharbeiterbereiche Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik (HLSK) in Vollzeit und unbefristet. In dieser zentralen Position koordinieren Sie die Zusammenarbeit zwischen den Facharbeiterteams und dem Bereich Gebäudeautomation. Zu Ihren Hauptaufgaben gehört die Organisation der Instandhaltung, Wartung und Reparatur der HLSK-Anlagen in über 100 Universitätsgebäuden in Jena und Umgebung. Sie führen ein Team aus Vorarbeitern und Facharbeitern und stellen die effiziente Betreibung der Anlagen sicher. Ihre Expertise ist entscheidend für die nachhaltige Verbesserung der technischen Infrastruktur. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Universität aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Kinderbetreuung Gesundheitsprogramme Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker (m/w/d) Energie- und Gebäudetechnik

WISAG Gebäudetechnik Hessen Mitte GmbH & Co. KGFrankfurt Main

Als Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik in Frankfurt am Main übernehmen Sie Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an technischen Anlagen. Sie führen Prüfungen nach DGUV V3, VDE, DIN und VDMA mit professioneller Protokollierung durch. Darüber hinaus sind Sie für In- und Außerbetriebnahmen sowie die Anpassung von Schaltzeiten und Grenzwerten verantwortlich. Ihre Aufgaben umfassen auch das Erstellen von Notfallplänen und benutzerfreundlichen Handbüchern. Sie profitieren von attraktiven Vergütungen, vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und einem angenehmen Arbeitsumfeld. Flexibilität sowie eine ausgeprägte Dienstleistungsmentalität sind entscheidend für den Erfolg in dieser spannenden Position.
Weiterbildungsmöglichkeiten Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Kundendiensttechniker Klima- und Lüftungsanlagen (M/W/D)

GTH Gebäude Technik Hamburg GmbH & Co. KGHamburg

Wir suchen einen Kundendiensttechniker (m/w/d) für Klima- und Lüftungsanlagen, der für die Inbetriebnahme und Wartung von RLT-Anlagen verantwortlich ist. Ihre Aufgaben umfassen Fehlersuche, Diagnose, Störungsbeseitigung sowie die Erstellung von Servicedokumentationen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroinstallateur oder Mechatroniker ist Voraussetzung, idealerweise mit Kenntnissen in Kälte- und Brandschutz. Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und Kundenorientierung sind für Sie selbstverständlich. Profitieren Sie von attraktiven Vergütungen, einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und zahlreichen Benefits wie einem eigenen Kundendienstfahrzeug. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere in einem erfolgreichen Unternehmen!
Gehalt 2800€ - 4800€ per month Unbefristeter Vertrag Festanstellung Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Arbeitskleidung Vollzeit weitere Benefits
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Elektrotechniker:in (Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik) oder Elektroinstallateur:in (d/w/m)

LEG LEITWerk GmbHDüsseldorf

Ein Elektrotechniker:in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik oder Elektroinstallateur:in ist für die Installation elektrischer Anlagen in Wohngebäuden verantwortlich. Zu den Aufgaben gehören der Aufbau von Verteiler- und Zählerschrankkomponenten sowie der Einbau von Betriebsmitteln. Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, Inspektionen und Reparaturen an elektrotechnischen Anlagen sind ebenfalls Teil der Tätigkeit. Störungen werden analysiert und behoben, um die Betriebsbereitschaft zu sichern, inklusive der notwendigen Dokumentation. Du führst Prüfungen nach DIN-Normen durch und übernimmst die Objektbetreuung in elektrotechnischen Fragen. Erforderlich ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im Elektrotechniker- oder Elektroinstallateurberuf.
Parkplatz Corporate Benefit LEG LEITWerk GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Techniker (m/w/d) Heizung / Klima / Lüftung / Sanitär

Stadtverwaltung WormsWorms

Wir suchen engagierte Bewerber*innen für Neu-, Um- und Erweiterungsbauten sowie die Betriebsoptimierung nach der Inbetriebnahme. Sie bringen eine abgeschlossene Techniker-Ausbildung oder einen Meisterbrief im HKLS-Bereich mit und verfügen über Berufserfahrung in der Instandhaltung? Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Kenntnisse der technischen Vorschriften sind ebenfalls gefragt. In unserem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis in Worms erwarten Sie zahlreiche Vorteile, darunter Firmenfitness, Gesundheitsmanagement und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem profitieren Sie von einer attraktiven Altersvorsorge und dem arbeitgebergeförderten Deutschlandticket. Schwerbehinderte Menschen berücksichtigen wir bei gleicher Eignung bevorzugt.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Vermessungstechniker (m/w/d)

Stadtwerke Düsseldorf AGDüsseldorf

Als ausgebildete*r Vermessungstechniker*in bringst du umfassende Kenntnisse moderner Vermessungsinstrumente wie GNSS-Empfängern, Tachymetern und 3D-Laserscannern mit. Deine Expertise in Verfahren und Techniken der Vermessung bildet eine solide Basis für deine Arbeit. Du bist technologieaffin und beherrschst Softwarelösungen wie GEOgraf, AutoCAD, LOVION, SAP und KIVID Feld. Mit einer strukturierten Arbeitsweise und unternehmerischem Denken bist du ein effektiver Teamplayer. Dein Interesse an Digitalisierung und die Motivation, kaufmännische Netzwerke zu verstehen, fördern deine berufliche Entwicklung. Neugierde und Wille zur stetigen Weiterbildung zeichnen dich aus und treiben deinen Erfolg voran.
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Prüfingenieur*in Luftreinhaltung/Emissionsüberwachung (w/m/d)

TÜV Rheinland GroupBad Muskau, Ludwigshafen, Köln, Hamburg, Mainz, Hechtsheim, Herne, Hildesheim, Leipzig

Als Prüfingenieur*in im Bereich Luftreinhaltung sind Sie für die Bewertung von Emissionen aus Industrieanlagen verantwortlich. Ihr Fokus liegt auf der Durchführung eigenständiger Emissionsmessungen sowie der Kalibrierung automatischer Messsysteme. Die Analyse von Messdaten gehört ebenso zu Ihren Aufgaben wie die Erstellung detaillierter Prüfberichte und Messpläne. Profitieren Sie von einem spannenden Arbeitsumfeld in einem international wachsenden Unternehmen. Ihr ingenieurtechnisches oder naturwissenschaftliches Studium bildet die Basis für Ihre Beratungskompetenz in Bezug auf geeignete Schutzmaßnahmen. Tragen Sie aktiv zur Verbesserung der Luftqualität und zur Reduktion von Umweltbelastungen bei.
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Umweltschutztechnikerin bzw. Umweltschutztechniker (m/w/d)

Landratsamt RosenheimRosenheim

Der Landkreis Rosenheim sucht eine engagierte Umweltschutztechnikerin bzw. einen Umweltschutztechniker (m/w/d) für das Sachgebiet Immissionsschutz und Abfallrecht. Diese unbefristete Vollzeitstelle ist auch in Teilzeit verfügbar. Bewerber sollten eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in der Umweltschutztechnik vorweisen und idealerweise über umfangreiche Kenntnisse in relevanten Rechtsvorschriften verfügen. Eine Fahrerlaubnis der Klasse B sowie Durchsetzungsvermögen sind erforderlich. Wir erwarten ein kompetentes, kundenfreundliches Auftreten und ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten. Wenn Sie selbstständig und belastbar arbeiten können, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Fahrtkosten-Zuschuss Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Homeoffice Jobrad Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Elektroniker/in - Prüffeld wissen müssen

Elektroniker/in - Prüffeld Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Elektroniker/in - Prüffeld wissen müssen

Zwischen Prüftisch und Zukunft: Der Weg ins Prüffeld – mehr als einfach ein Job?

Wer zum ersten Mal durch eine dieser streng riechenden Fertigungshallen läuft – das schwache Summen der Vorschaltgeräte in den Ohren, die blauen Kittel vor Augen –, wird sich vielleicht fragen: „Will ich wirklich als Elektronikerin oder Elektroniker im Prüffeld arbeiten?“ Oder noch vager: „Was genau macht man da eigentlich – und für wen lohnt sich das?“ Die Frage ist berechtigt. Ich selbst habe überlegt, bevor ich den Schritt gewagt habe: Direkt ins Prüffeld – eine Entscheidung, bei der viele sich nicht sicher sind, ob sie nur Zwischenstopp oder vielleicht doch das Ziel selbst ist.
Eines gleich vorweg: Das Prüffeld ist kein glamouröser Ort. Hier glänzt selten etwas – außer, vielleicht, die frisch polierte Lötspitze oder das Display eines teuren Oszilloskops. Dennoch werkelt man hier am Herzstück der Elektronikproduktion. Wer Präzision mag und die Nerven dazu hat, Fehler zu finden, wo andere längst aufgegeben hätten, ist hier tendenziell richtig.


Wie tickt das Prüffeld? – Zwischen Messspitze, Fehlercode und Fingerabdruck

Ein Arbeitstag als Elektroniker*in im Prüffeld hat wenig mit Fließband-Arbeit zu tun. Natürlich, es gibt Routine – die gleichen Steckverbinder, Seriennummern, Testprotokolle. Aber Routine kippt schnell in akribische Detektivarbeit. Plötzlich bleibt ein Bauteil stumm, der Messwert windet sich aus der Toleranz – und während draußen jemand auf seine Lieferung drängt, sitzt du am Prüftisch und durchforstest Schaltpläne, kämpfst gegen widerspenstige Platinen und fragst dich: „Bin ich hier die letzte Instanz zwischen funktionierender Technik und kapitalem Ausfall?“
Klar ist: Wer im Prüffeld ankommt, sollte zwei Dinge mitbringen. Erstens: Lust, Fehlern auf den Grund zu gehen – wirklich, bis zum Schluss. Zweitens: Eine gewisse Robustheit gegen Monotonie und Wiederholung, denn der Alltag bietet gelegentlich beides, gern im Wechsel und nie ganz berechenbar. Wer dabei keine Scheu vor Dokumentation und Kommunikation – auch mit der Entwicklungsabteilung – hat, macht sich das Leben leichter. Ach ja, und einen Sinn für Humor braucht es auch. Irgendjemand hat immer ein Messgerät verlegt oder den Labor-PC ins Jenseits geklickt.


Qualifikation, Praxis und das berühmte „Händchen“

Was sollte eine potenzielle Einsteigerin oder ein Quereinsteiger mitbringen? Natürlich, eine abgeschlossene Ausbildung als Elektronikerin – sei es für Geräte und Systeme, Betriebstechnik, Automatisierung oder vielleicht sogar als Mechatroniker – ist der Schlüssel. Aber in Wahrheit: Zeugnisse sind das eine, echter Blick für Zusammenhänge das andere. Viele unterschätzen, wie wichtig ein „technisches Händchen“ ist. Ich rede nicht vom bloßen Anschließen eines Messgeräts – sondern von der Fähigkeit, Fehlerbilder zu deuten, Muster zu erkennen, messerscharf zwischen Produktionsfehler und Konstruktionsmangel zu unterscheiden. Das lernt man nicht in sechs Wochen – und für die, die einen schnellen Erfolg suchen, ist der Einstieg manchmal zäh.
Schneller Einstieg? Möglich. Aber: Die Einarbeitung ist tückisch. Mein erster Tag – ich sage nur, fünf verschiedene Prüfkabel, aber keines passte. Wer Geduld aufbringt, darf aber irgendwann auch Spezialaufgaben übernehmen: Sonderprüfungen, Fehlermusteranalyse, Entwicklung von Testsystemen. Das klingt nach trockener Technik? Möglich. Aber allzu oft sind es die scheinbar banalen Prüfschritte, in denen Spreu vom Weizen getrennt wird – zumindest bildlich gesprochen.


Gehaltsfragen, regionale Diskrepanzen und der ewige Irrglaube vom sicheren Hafen

Jetzt Butter bei die Fische: Wie sieht’s mit dem Gehalt aus? Tja – da trennt sich manchmal Fiktion von Realität. Einsteiger liegen in der Regel zwischen 2.500 € und 3.000 € brutto, selten mehr. Klar, in einigen Regionen, etwa im Süden oder in spezialisierten Branchen wie Medizintechnik oder Luftfahrt, sind Zuschläge und tarifliche Sonderzahlungen denkbar. Wer in einer strukturschwachen Gegend startet – etwa im Osten, wo noch lautstark an Tarifverträgen gerüttelt wird –, muss mit weniger leben. Und ja, es gibt auch Unterschiede zwischen Automobilzulieferer, Mittelständler und Großkonzern. Mein Eindruck? Nach oben ist Luft – aber meistens eher für Leute, die sich mit Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und Spezialkenntnissen hervortun.
Und dann diese Idee vom „krisensicheren Job“. Die Realität: Der Markt für Prüffeldspezialisten ist robust, aber nicht unverwundbar. Wer sich auf bestimmte Technikfelder fokussiert, bleibt gefragt. Aber einfach zurücklehnen? Nee, funktioniert so nicht. Der Technologiewandel – Stichwort: Automatisierung, Digitalisierung, KI-gestützte Testverfahren – klopft ungeduldig an die Tür. Weiterbilden, anpassungsfähig bleiben, den Blick über den Tellerrand riskieren: Wer das ignoriert, wird irgendwann vom Fortschritt überholt.


Karriere, Weiterbildung und der Spaß an der Spezialisierung

Wer nun denkt: „Okay, immer das Gleiche – das ist doch eine Sackgasse!“ – wird überrascht sein. Spezialisieren ist möglich und durchaus gefragt. Vom Entwickler von Prüfsoftware bis zum Supervisor für komplexe Testsysteme reicht die Palette. Weiterbildung? Klingt bürokratisch, ist aber das A und O: SPS-Kenntnisse vertiefen, LabVIEW bedienen lernen, vielleicht auch Englischkenntnisse aufziehen – spätestens, wenn die nächste Zertifizierung ansteht oder internationale Projekte ins Haus stehen.
Wirklich spannend wird’s, wenn man Verantwortung übernehmen darf. Fehleranalyse mit Augenzwinkern, Teamleitung, Schnittstelle zu Entwicklung und Produktion – alles möglich, alles realistisch. Manchmal relativiert sich der Frust monotoner Prüfarbeit durch genau solche Aufgaben: Sonderaufträge, Problemlösungen im Grenzbereich, kreative Tüfteleien am Rande der Norm. Aber Achtung: Wer sich zu sicher fühlt, bleibt stehen; das Prüffeld ist nicht der Ort für notorische Selbstgenügsamkeit.


Arbeitsmarkt, Gesellschaftswandel – und das Leben jenseits vom Prüftisch

Mal ehrlich: Elektroniker werden dringend gebraucht, aber die Dynamik der Branche ist mitnichten lahm. Jedes zweite Unternehmen sucht händeringend nach Leuten, die Prüfprotokolle nicht nur abnicken, sondern auch verstehen. Digitalisierung? Bedeutet im Prüffeld: Mehr Automatisierung, weniger stumpfe Handarbeit, mehr Gehirnschmalz und Innovationsdruck. Wenn man also im Bewerbungsgespräch schreibt „Anpassungsfähigkeit“ als Stärke – das ist keine leere Floskel. Die Branche verlangt sie tatsächlich.
Und das Privatleben? Familienfreundliche Arbeitszeiten sind im industriellen Prüffeld kein Ding der Unmöglichkeit, aber Schichtmodelle, saisonale Überstunden oder unerwartete Engpässe sind Realität. Ich kenne einige, die mit Stechuhr und Teilzeitmodell glücklich sind – andere sehnen sich nach Homeoffice, was aber im Prüffeld (noch) Seltenheitswert hat. Überstunden? Manchmal unvermeidlich. Aber auch das macht den Beruf nicht unmenschlich – wenn, ja wenn man ihn nicht für die reine Zahlenreihe, sondern als solides Handwerk mit Tüftelfaktor begreift.


Fazit, falls es den überhaupt gibt: Prüffeld ist Perspektive – für alle, die’s mögen

Wer ins Prüffeld geht, entscheidet sich für Kontrolle, Präzision und das gute Gefühl, Technik besser zu machen. Für viele Einsteigerinnen und Fachkräfte mit Wechselabsichten ist das oft zugleich Sprungbrett und Ziel. Langweilige Routine? Klar, manchmal schon. Aber zwischendrin diese Momente, in denen eine vermeintlich durchgefallene Baugruppe durch einen einzigen Kniff von „Ausschuss“ zu „Auslieferung“ wird – das hat was. Vielleicht kein Pathos, aber durchaus einen eigenen Reiz. Und am Ende: Nicht jeder Job taugt für jeden. Prüffeld ist kein Wellnessprogramm – aber wer den kleinen Sieg bei der Fehlersuche mag, der findet hier manchmal mehr als nur eine Arbeitsstelle. Nur Mut!


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