Elektroniker/in - Betriebstechnik Jobs

804 aktuelle Elektroniker/in - Betriebstechnik Stellenangebote

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Elektriker (m/w/d) für Betriebstechnik / Energie und Gebäude oder Elektronikermeister (m/w/d)

Stadtwerke Burglengenfeld AöRBurglengenfeld

Wir suchen einen Elektriker (m/w/d) für Betriebstechnik oder einen Elektronikermeister (m/w/d), um unser Team zu verstärken. Verantwortlich bist du für die Prüfung, Instandhaltung und Reparatur elektrischer Anlagen, damit deren Betrieb stets störungsfrei bleibt. Du unterstützt bei Installationen und Modernisierungen und nimmst an Rufbereitschaftsdiensten teil. Eine abgeschlossene Ausbildung als Elektriker oder Elektrotechnikmeister ist Voraussetzung, ebenso ein Führerschein der Klasse B. Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine selbstständige Arbeitsweise zeichnen dich aus. Bewirb dich jetzt, um Teil unseres dynamischen Teams zu werden und die Zukunft mitzugestalten!
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Elektronikerin Betriebstechnik Freileitungen Energieversorgung (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHHamburg

Ich bin Ihr Ansprechpartner für Freileitungen und Kabel im Regionalzentrum Nordwest, insbesondere in Hamburg und Umgebung. Meine Aufgaben umfassen Inspektion, Mängelbeseitigung und Qualitätskontrolle bei abgeschlossenen Arbeiten. Als Meister*in für Höchstspannungsleitungen garantiere ich die Einhaltung aller relevanten Vorschriften und Gesetze. Ich sorge dafür, dass alle Sicherheits- und Umweltstandards eingehalten werden, bevor die Arbeiten beginnen. Zudem koordiniere ich unsere Vertragspartner und unterweise die Mitarbeiter*innen von Dienstleistungsunternehmen. Die termingerechte und qualitativ hochwertige Umsetzung der Maßnahmen bleibt dabei stets im Fokus meiner Arbeit.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Energieelektroniker - Fachrichtung Betriebstechnik (m/w/d)

RHI Magnesita Bochum GmbHBochum

Du bist ein ausgebildeter Energieelektroniker mit Schwerpunkt Betriebstechnik und bringst umfangreiche Erfahrung mit. Mit fundierten Kenntnissen in SPS-Technik, Elektropneumatik und Elektrohydraulik bist du bestens für Herausforderungen gerüstet. Du kannst Schaltpläne und technische Dokumentationen sicher lesen und arbeitest stets gewissenhaft und strukturiert. Dich zeichnen hohe Einsatzbereitschaft sowie zeitliche Flexibilität aus. Wir bieten ein attraktives Gehalt nach Tarif, 30 Tage Urlaub und viele weitere Vorteile wie Arbeitskleidung mit Waschservice. Unterstütze unser Team, indem du Störungen behebst und Wartungsarbeiten an Maschinen effizient durchführst.
Gehalt 3520€ - 3700€ per month Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Arbeitskleidung Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Betriebstechnik - Schwerpunkt Energieversorgung und Instandhaltung (w/m/d)

Hamburger Hochbahn AGHamburg

Werde Teil des HOCHBAHN-Teams als Elektroniker für Betriebstechnik (w/m/d) mit dem Schwerpunkt Energieversorgung und Instandhaltung. Du besitzt handwerklich-technisches Können und möchtest in einem dynamischen Umfeld viel bewegen? Bei uns erwarten dich modernste Technik, ein starkes Team und ein Arbeitsplatz, auf den du stolz sein kannst. Genieße abwechslungsreiche Aufgaben in einer unbefristeten Vollzeitstelle mit einer Vergütung von 3.714 bis 4.292 Euro brutto monatlich. Arbeite an den Energieversorgungsanlagen der Bahnstromtechnik im U-Bahn-Streckennetz in Hamburg. Sichere dir jetzt deine Perspektiven und bewirb dich noch heute!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker (m/w/d) für Betriebstechnik oder Energieelektroniker (m/w/d)

Wolf ButterBack KGFürth

Wir suchen einen engagierten Elektroniker (m/w/d) für Betriebstechnik oder Energieelektroniker (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams. Zu Ihren Aufgaben gehören Wartungen, Reparaturen und die Fehlersuche an elektrischen und pneumatischen Anlagen. Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung und relevante Berufserfahrung in diesem Bereich. Flexibilität, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit sind Eigenschaften, die Sie auszeichnen. Sie bringen Bereitschaft für die 3-Schicht-Arbeit mit und arbeiten gerne im Team. Grundkenntnisse in SPS-Steuerungen und frequenzgesteuerten Antrieben sind von Vorteil. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere bei uns!
Urlaubsgeld Corporate Benefit Wolf ButterBack KG Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker Betriebstechnik / Energieelektroniker - Instandsetzung & Störungsbeseitigung (m/w/d)

Swarco AGGarching

Entdecken Sie herausfordernde Servicetechniker-Positionen in Oberbayern, insbesondere in Murnau, Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Wartung und Instandhaltung von Lichtsignalanlagen sowie die Dokumentation der Tätigkeiten mit modernen Erfassungsgeräten. Sie bringen eine Ausbildung als Elektroniker oder Mechatroniker mit und verfügen über Kenntnisse in IT-Tools sowie Netzwerktechnik. Zudem profitieren Sie von einem attraktiven Gehalt, flexibler Zeiteinteilung und 30 Tagen Urlaub. Ein modernes Servicefahrzeug steht Ihnen zur Verfügung, um optimal zu Ihren Einsätzen zu kommen. Gestalten Sie Ihre Karriere in einem stabilen Umfeld mit Entwicklungsmöglichkeiten und einem starken Team!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Elektroniker:in für Betriebstechnik in der Energieversorgung 2027

Deutsche BahnMünchen

Starte deine Karriere als Elektroniker:in für Betriebstechnik bei der DBEnergie GmbH und gestalte die Energiewende aktiv mit. Ab dem 01.09.2027 bieten wir eine 3,5-jährige Ausbildung in München an. Du wirst verantwortlich für die elektrische Energieversorgung unserer Züge, Bahnhöfe und Infrastrukturanlagen sein. Im Rahmen deiner Ausbildung prüfst, wartest und reparierst du moderne Energieanlagen. Mit präzisen Messgeräten entdeckst du Fehler und dokumentierst deine Ergebnisse. Werde Teil eines nachhaltigen Zukunftsprojekts und trage dazu bei, dass die Deutsche Bahn bis 2040 klimaneutral ist!
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Ausbildung Elektroniker:in für Betriebstechnik in der Energieversorgung 2027

Deutsche BahnAugsburg

Starte deine Karriere als Elektroniker:in für Betriebstechnik bei der DBEnergie GmbH und trage zur Energiewende bei. Ab dem 01.09.2027 bieten wir eine 3,5-jährige Ausbildung in Augsburg an. Du wirst unsere Züge, Bahnhöfe und Infrastrukturanlagen mit elektrischer Energie versorgen. Während der Ausbildung prüfst, wartest und reparierst du moderne Energieanlagen. Mit speziellen Messgeräten identifizierst du Fehler und dokumentierst deine Arbeit. Werde Teil des fünftgrößten Stromversorgers Deutschlands und hilf mit, die Deutsche Bahn bis 2040 klimaneutral zu machen!
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Elektroniker:in Betriebstechnik Klimatechnik - Inspektion & Wartung - Haustechnik (d/m/w)

Haufe Group SEFreiburg Breisgau

Als Koordinator für externe Dienstleister und Prüfstellen gewährleistest du die Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards. Du unterstützt darüber hinaus bei allgemeinen Aufgaben der Haustechnik und klassischen Hausmeistertätigkeiten. Dafür benötigst du eine abgeschlossene Ausbildung als Anlagentechniker, Mechatroniker oder Elektroniker. Idealerweise bringst du mehrjährige Erfahrung in Heizungs-, Lüftungs- oder Wasseraufbereitungstechnik mit. Fundierte Kenntnisse in der Bedienung technischer Anlagen sowie in modernen Gebäudeleittechniksystemen sind von Vorteil. Du arbeitest strukturiert, selbstständig und bist ein Teamplayer, der auch Bereitschaftsdienste nicht scheut.
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker/Elektronikerin (m/w/d) für die Kläranlage Achim (Automatisierungstechnik, Betriebstechnik, Energie- und Gebäudetechnik)

Stadt AchimAchim

Die Stadt Achim sucht dringend eine/n Elektroniker/in (m/w/d) für die Kläranlage. Zu Ihren Aufgaben gehören die eigenständige Wartung und Reparatur der elektro-technischen Anlagen im Bereich Abwasserbeseitigung. Sie dokumentieren Schaltpläne und führen das elektronische Betriebstagebuch. Außerdem sind Sie im Rufbereitschaftsdienst für die Abwasserreinigungsanlage und Kanalnetze zuständig. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroniker/in in relevanten Fachrichtungen und ein Führerschein der Klasse B. Wenn Sie organisiert, teamfähig und kundenorientiert sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Familienfreundlich Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Elektroniker/in - Betriebstechnik wissen müssen

Elektroniker/in - Betriebstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Elektroniker/in - Betriebstechnik wissen müssen

Elektroniker/in für Betriebstechnik: Zwischen Schaltplan und Schichtdienst – ein Beruf mit Spannung

Wer sich mit dem Gedanken trägt, als Elektroniker oder Elektronikerin für Betriebstechnik ins Berufsleben zu starten, steht irgendwo zwischen Neugier und Skepsis. Berechtigt. Denn hinter dieser Berufsbezeichnung verbirgt sich ein erstaunlich vielschichtiger Alltag – plus die eine oder andere elektrische Überraschung, die kein Lehrbuch vorher so richtig erklärt. Wer einmal mitten in der Nachtschicht am Förderband einen Fehler sucht, weiß, dass viel mehr dazugehört als Logik und ruhige Hand.

Von Schaltschrank bis Roboterarm – Aufgaben, die selten langweilig werden

Eines gleich vorweg: Wer wieder und wieder nur Kabel abisolieren möchte, ist hier falsch. Der typische Tag? Gibt’s nicht. Mal Steuerungstechnik im laufenden Produktionsbetrieb, dann wieder die Installation von Energieanlagen oder das große Rätselraten beim Maschinenstillstand. Ich erinnere mich an meinen ersten Einsatz an einer uralten Anlage mit exakt null Dokumentation – „Trial and Error“ hat eine neue Bedeutung bekommen. Und am nächsten Tag? Wieder digital: SPS-Programmierung, Fernwartung, Energieeffizienz. Wer die Abwechslung sucht, wird bedient. Die Branche? In den Werkhallen der Automobilindustrie genauso gefragt wie an Flughäfen, im Kraftwerk, im Windpark oder bei städtischen Versorgern. Weltoffen – nicht nur im Geiste, sondern manchmal auch auf dem Hallendach bei minus fünf Grad.

Technisches Know-how, ein bisschen Unverfrorenheit – und die Sache mit dem „richtigen“ Abschluss

Was braucht man? Handwerkliches Gespür, logisch – aber mindestens genauso viel Lust darauf, Fehler zu knacken, die auf dem Display freundlich als „Störung 4711“ erscheinen und in Wahrheit ein Klassiker im Versteckspiel sind. Wer nicht zurückzuckt, wenn es plötzlich knackt (und, wichtig: dabei Sicherheitsregeln respektiert, wirklich!), ist hier richtig. Beruflich reicht in Deutschland meist die abgeschlossene Ausbildung. Aber mal ehrlich: Lernen hört nach der Gesellenprüfung kaum auf. Schaltpläne werden digitaler, Systeme vernetzen sich, Datenprotokolle schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer heute noch glaubt, dass „Industrie 4.0“ nur ein Buzzword ist, hat den letzten Modernisierungsschub verpasst. Weiterbildung? Pflicht, wenn man nicht irgendwann selbst zum Museumsstück werden will.

Geld, Gehalt und Gerechtigkeit: Zahlen, die selten schwarz-weiß sind

Und jetzt zu dem, was keiner offen anspricht, aber alle wissen wollen: Wie sieht’s mit dem Verdienst aus? Tja. Zwischen Theorie und Praxis liegen oft ein paar hundert €. Einstiegsgehälter? Je nach Bundesland, Tarifbindung und Branche mal mehr, mal weniger attraktiv. In Bayern und Baden-Württemberg bekommen Berufseinsteiger gerne mal den goldenen Handschlag – da kann’s schon mit 2.900 € bis 3.100 € brutto losgehen, Schichtzulagen nicht mitgerechnet. In Ostdeutschland? Teilweise ein gutes Stück darunter. Aber, und das ist der Haken: Die Unterschiede zwischen Industriezweig, Tarifvertrag und Unternehmensgröße sind enorm. Wer sich technologisch fit hält, nachlegt (Stichwort: Meister, Techniker oder Angebote wie SPS-Programmierer), steigert die Chancen auf eine Gehaltserhöhung beträchtlich. Klar, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Wer flexibel ist und bereit, die Komfortzone mal gegen Montageeinsätze auszutauschen: Der Markt sucht Hände und Köpfe. Je abgelegener der Einsatzort, desto besser häufig die Verhandlungsbasis. Klingt zynisch, ist aber Alltag.

Arbeitsmarkt: Fachkräftemangel, Digitalisierung, Zukunftssorgen? Eher Zukunftschancen!

Was einem entgegenweht, wenn man sich umsieht: der berühmte Fachkräftemangel. Kaum ein Betrieb, der nicht auf der Suche ist – mal laut, mal still verzweifelt. Viele Anlagen sind mittlerweile Hightech. Wer sich auf Automatisierung, moderne Steuerung oder erneuerbare Energie spezialisiert, sitzt faktisch am längeren Hebel. In meiner Region jagt eine Jobmesse die andere; befristete Verträge sieht man kaum, Fluktuation dagegen schon. Was viele unterschätzen: Betriebsräte, Tarifbindungen – und der Vorteil, mit einem anerkannten Beruf in die Arbeitswelt einzusteigen, die nach Sicherheit verlangt. Trotzdem: Die Digitalisierung macht auch vor Werkstoren keinen Halt. Fernwartung an Hybridanlagen, Arbeiten im Energiemanagement und Einsatz mobiler Steuerungsgeräte gehören bald zur Grundausstattung wie Kabelbinder zur Werkzeugtasche. Wer schaltet ab? Niemand. Aber manchmal fragt man sich, ob der Beruf Tempo und Anspruch auf Dauer so konstant nach oben schrauben kann, ohne dass die Leute auf der Strecke bleiben.

Berufsalltag, Privatleben und persönliche Bilanz: Ist Betriebstechnik ein Job fürs Leben?

Jetzt nochmal ehrlich: Ist das ein Beruf, in dem man alt werden möchte? Viele sagen, ja – trotz (oder gerade wegen) Wechselschicht, Rufbereitschaft und dem gelegentlichen Adrenalinschub, den ein Kurzschluss so erzeugt. Die Arbeitszeiten sind nicht jedermanns Sache. Nachtschichten, Wochenendeinsätze, spontane Reparaturfahrten – nicht selten kommt das Privatleben da ins Wanken. Andererseits: Es gibt seltene Momente, in denen man mitten in der Nacht ein Problem löst, das 300 Mitarbeitende betrifft – und am nächsten Tag als kleiner Held gehandelt wird. Das ist kein Spaziergang. Aber auch keine Sackgasse. Sicherheiten? Ja, aber nicht ohne Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln. Was am Ende bleibt? Der Geruch von Schmieröl, das leise Brummen eines Motors nach der Reparatur – und das Wissen, dass der Laden läuft, weil man selbst unter Spannung steht, wenn’s drauf ankommt. Ein Job für Lebensmüde? Im Gegenteil. Eher einer für Menschen, die wissen, dass Stillstand nicht nur beim Förderband das größte Risiko ist.

Kurzbeschreibung Elektroniker/in - Betriebstechnik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Elektroniker/in - Betriebstechnik

Eines gleich vorweg: Wer wieder und wieder nur Kabel abisolieren möchte, ist hier falsch. Der typische Tag? Gibt’s nicht. Mal Steuerungstechnik im laufenden Produktionsbetrieb, dann wieder die Installation von Energieanlagen oder das große Rätselraten beim Maschinenstillstand. Ich erinnere mich an meinen ersten Einsatz an einer uralten Anlage mit exakt null Dokumentation – „Trial and Error“ hat eine neue Bedeutung bekommen. Und am nächsten Tag? Wieder digital: SPS-Programmierung, Fernwartung, Energieeffizienz. Wer die Abwechslung sucht, wird bedient. Die Branche? In den Werkhallen der Automobilindustrie genauso gefragt wie an Flughäfen, im Kraftwerk, im Windpark oder bei städtischen Versorgern. Weltoffen – nicht nur im Geiste, sondern manchmal auch auf dem Hallendach bei minus fünf Grad.

Was braucht man? Handwerkliches Gespür, logisch – aber mindestens genauso viel Lust darauf, Fehler zu knacken, die auf dem Display freundlich als „Störung 4711“ erscheinen und in Wahrheit ein Klassiker im Versteckspiel sind. Wer nicht zurückzuckt, wenn es plötzlich knackt (und, wichtig: dabei Sicherheitsregeln respektiert, wirklich!), ist hier richtig. Beruflich reicht in Deutschland meist die abgeschlossene Ausbildung. Aber mal ehrlich: Lernen hört nach der Gesellenprüfung kaum auf. Schaltpläne werden digitaler, Systeme vernetzen sich, Datenprotokolle schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer heute noch glaubt, dass „Industrie 4.0“ nur ein Buzzword ist, hat den letzten Modernisierungsschub verpasst. Weiterbildung? Pflicht, wenn man nicht irgendwann selbst zum Museumsstück werden will.

Und jetzt zu dem, was keiner offen anspricht, aber alle wissen wollen: Wie sieht’s mit dem Verdienst aus? Tja. Zwischen Theorie und Praxis liegen oft ein paar hundert €. Einstiegsgehälter? Je nach Bundesland, Tarifbindung und Branche mal mehr, mal weniger attraktiv. In Bayern und Baden-Württemberg bekommen Berufseinsteiger gerne mal den goldenen Handschlag – da kann’s schon mit 2.900 € bis 3.100 € brutto losgehen, Schichtzulagen nicht mitgerechnet. In Ostdeutschland? Teilweise ein gutes Stück darunter. Aber, und das ist der Haken: Die Unterschiede zwischen Industriezweig, Tarifvertrag und Unternehmensgröße sind enorm. Wer sich technologisch fit hält, nachlegt (Stichwort: Meister, Techniker oder Angebote wie SPS-Programmierer), steigert die Chancen auf eine Gehaltserhöhung beträchtlich. Klar, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Wer flexibel ist und bereit, die Komfortzone mal gegen Montageeinsätze auszutauschen: Der Markt sucht Hände und Köpfe. Je abgelegener der Einsatzort, desto besser häufig die Verhandlungsbasis. Klingt zynisch, ist aber Alltag.

Was einem entgegenweht, wenn man sich umsieht: der berühmte Fachkräftemangel. Kaum ein Betrieb, der nicht auf der Suche ist – mal laut, mal still verzweifelt. Viele Anlagen sind mittlerweile Hightech. Wer sich auf Automatisierung, moderne Steuerung oder erneuerbare Energie spezialisiert, sitzt faktisch am längeren Hebel. In meiner Region jagt eine Jobmesse die andere; befristete Verträge sieht man kaum, Fluktuation dagegen schon. Was viele unterschätzen: Betriebsräte, Tarifbindungen – und der Vorteil, mit einem anerkannten Beruf in die Arbeitswelt einzusteigen, die nach Sicherheit verlangt. Trotzdem: Die Digitalisierung macht auch vor Werkstoren keinen Halt. Fernwartung an Hybridanlagen, Arbeiten im Energiemanagement und Einsatz mobiler Steuerungsgeräte gehören bald zur Grundausstattung wie Kabelbinder zur Werkzeugtasche. Wer schaltet ab? Niemand. Aber manchmal fragt man sich, ob der Beruf Tempo und Anspruch auf Dauer so konstant nach oben schrauben kann, ohne dass die Leute auf der Strecke bleiben.

Jetzt nochmal ehrlich: Ist das ein Beruf, in dem man alt werden möchte? Viele sagen, ja – trotz (oder gerade wegen) Wechselschicht, Rufbereitschaft und dem gelegentlichen Adrenalinschub, den ein Kurzschluss so erzeugt. Die Arbeitszeiten sind nicht jedermanns Sache. Nachtschichten, Wochenendeinsätze, spontane Reparaturfahrten – nicht selten kommt das Privatleben da ins Wanken. Andererseits: Es gibt seltene Momente, in denen man mitten in der Nacht ein Problem löst, das 300 Mitarbeitende betrifft – und am nächsten Tag als kleiner Held gehandelt wird. Das ist kein Spaziergang. Aber auch keine Sackgasse. Sicherheiten? Ja, aber nicht ohne Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln. Was am Ende bleibt? Der Geruch von Schmieröl, das leise Brummen eines Motors nach der Reparatur – und das Wissen, dass der Laden läuft, weil man selbst unter Spannung steht, wenn’s drauf ankommt. Ein Job für Lebensmüde? Im Gegenteil. Eher einer für Menschen, die wissen, dass Stillstand nicht nur beim Förderband das größte Risiko ist.

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