Elektroniker/in - Betriebstechnik Jobs

1.068 aktuelle Elektroniker/in - Betriebstechnik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

(Energie-)Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)

ECO3Wiesbaden

Wir suchen einen Energieelektroniker oder Elektroniker für Betriebstechnik mit abgeschlossener Berufsausbildung. Ideale Kandidaten bringen Grundkenntnisse in Automatisierungstechnik sowie mehrjährige Erfahrung in der Instandhaltung elektrischer Anlagen mit. Kenntnisse der relevanten Normen und Gesetze sind ebenfalls erforderlich. Teamfähigkeit, Sorgfalt und Engagement sind wesentliche Eigenschaften, die wir schätzen. Wir bieten einen innovativen Arbeitsplatz mit Entwicklungsmöglichkeiten und gezielter Weiterbildung. Zudem erfolgt die Eingruppierung gemäß den Tarifverträgen der IG BCE, was Ihnen Sicherheit und Perspektiven bietet.
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik / Betriebstechnik / Maschinen- und Antriebstech

Baden Airpark Energie GmbHRheinmünster

Zur Verstärkung unseres Teams in Rheinmünster suchen wir engagierte Elektroniker (m/w/d), die die Energieversorgung von morgen mitgestalten möchten. Technikbegeisterte Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen, sind bei uns genau richtig. Ihre Aufgaben umfassen die Bedienung, Überwachung und Wartung moderner technischer Anlagen. Zudem unterstützen Sie Instandhaltungs-, Reparatur- sowie Optimierungsmaßnahmen. Wichtig sind auch technisches Verständnis und eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroniker, idealerweise im Bereich Energie- und Gebäudetechnik oder Maschinenbau. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines starken Teams!
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Arbeitskleidung Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Elektroniker:in für Betriebstechnik / Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d) - Hamburg

Züblin Umwelttechnik GmbHSeevetal

Du bist auf der Suche nach einer spannenden Herausforderung als Elektroniker:in für Betriebstechnik oder Gebäudetechnik? Wir bieten dir einen attraktiven Arbeitsplatz, der Zuverlässigkeit, Teamgeist und Eigeninitiative belohnt. Unsere tarifliche Vergütung umfasst Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie 30 Urlaubstage im Jahr. Außerdem unterstützen wir dich mit Zuschüssen zur Altersvorsorge und bieten flexible Leasing-Optionen für Company Bikes. Dein Wohlbefinden ist uns wichtig: Gesundheit und Sicherheit stehen bei uns an erster Stelle. Werde Teil eines dynamischen Teams und profitiere von unserem umfangreichen Schulungsangebot!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Ausbildungsplatz als Elektroniker-in für Betriebstechnik - Installation Netzwerktechnik / Energieversorgung (w/m/d) - NEU!

Avacon Netz GmbHLüneburg

Als Elektroniker/-in für Betriebstechnik (m/w/d) bei Avacon solltest du mindestens einen Sekundarabschluss I oder einen höherwertigen Schulabschluss haben und möglichst befriedigende Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern mitbringen. Außerdem solltest du möglichst einen PKW-Führerschein besitzen sowie mobil, selbstständig und eigeninitiativ sein. Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift auf mindestens C1-Niveau werden vorausgesetzt. Avacon möchte, dass du dich wohlfühlst und täglich zufrieden in den Arbeitstag startest. Dein Wohlbefinden, deine Lebenssituation und deine individuellen Weiterentwicklungswünsche sind wichtig. Dafür bietet Avacon vielfältige Leistungen.
Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Ausbildungsplatz als Elektroniker-in für Betriebstechnik - Installation Netzwerktechnik / Energieversorgung (w/m/d) - NEU!

Avacon Netz GmbHNienburg Weser

Als Elektroniker/-in für Betriebstechnik (m/w/d) bei Avacon sind Mobilität, Selbstständigkeit und Eigeninitiative gefragt. Du solltest mindestens einen Sekundarabschluss I oder einen höherwertigen Schulabschluss haben und in den naturwissenschaftlichen Fächern möglichst befriedigende Noten erreicht haben. Ein PKW-Führerschein ist möglichst erwünscht. Außerdem verfügst du über sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift auf mindestens C1-Niveau. Avacon möchte, dass du dich wohlfühlst und täglich zufrieden mit deiner Arbeit startest. Dein Wohlbefinden, deine Lebenssituation und deine individuellen Weiterentwicklungswünsche haben einen wichtigen Stellenwert. Dafür bietet Avacon vielfältige Leistungen.
Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Ausbildung Elektroniker - Betriebstechnik, Energieversorgung (m/w/d)

Heristo AGSassenberg

Gehalt: Ausbildungsvergütung ab 1.000 € sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Aufgaben: Funktionskontrollen der Anlagen während der Produktion vornehmen, Störungen beheben und elektronische Kontrollwerte messen. Qualifikation: Interesse an Lebensmitteln, Motivation und Teamgeist. Benefits: Fahrtkostenzuschuss zur Berufsschule, individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten, Auftaktveranstaltung mit allen neuen Azubis und Teamevents.
Weihnachtsgeld Gutes Betriebsklima Fahrtkosten-Zuschuss Weiterbildungsmöglichkeiten Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Elektronikerin / Elektroniker (m/w/d) Fachrichtung: Energie- und Gebäudetechnik od. Betriebstechnik oder Mechatronikerin / Mechatroniker (m/w/d)

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-NordseeBrake

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Elektroniker/in oder Mechatroniker/in in Brake. Die Stelle ist unbefristet und umfasst spannende Aufgaben wie die Prüfung und Instandhaltung elektrischer Anlagen sowie den Einbau elektrotechnischer Geräte auf Wasserfahrzeugen. Wir suchen Bewerber mit einer abgeschlossenen Ausbildung in der Elektro- oder Mechatronikbranche. Eine körperliche Eignung für Außeneinsätze sowie Kenntnisse der VDE-Vorschriften sind erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt mit dem Referenzcode 20261690 9328. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Elektronikerin / Elektroniker (m/w/d) Fachrichtung: Energie- und Gebäudetechnik od. Betriebstechnik oder Mechatronikerin / Mechatroniker (m/w/d)

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-NordseeBrake Unterweser

Wir suchen eine Elektronikerin/einen Elektroniker (m/w/d) in Brake, spezialisiert auf Energie- und Gebäudetechnik oder Mechatronik. Ihr Hauptaufgabenbereich umfasst die Prüfung, Reparatur und Instandhaltung von Betriebsgebäuden sowie Maschinen. Sie werden elektrotechnische Geräte auf Wasserfahrzeugen einbauen und in Betrieb nehmen. Zudem sind Sie verantwortlich für die Durchführung von VDE-konformen Überprüfungen und die Dokumentation. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung im Elektrotechnik- oder Mechatronik-Bereich. Wir erwarten auch die Bereitschaft, Auszubildende anzuleiten und Außeneinsätze vorzunehmen. Bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Elektroniker Energie- und Betriebstechnik

50Hertz Transmission GmbHLübbenau Spreewald

Aufgaben: In Projekten mitarbeiten, Instandhaltung weiterentwickeln, Planungen umsetzen, Funktionstests durchführen und Technik in Betrieb nehmen; elektrische Anlagen sowie Mess-, Steuer- und Regelungstechnik installieren und instand halten. Qualifikation: Bevorstehender Schulabschluss mit guten bis sehr guten Noten, Lernmotivation, Bereitschaft, Verantwortung für erste eigene Projekte zu übernehmen, sehr gute Deutschkenntnisse (C1) und gute Englischkenntnisse (B1). Unternehmen: 50Hertz ist Übertragungsnetzbetreiber für Nord/Ost-Deutschland.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Elektronikermeister (m/w/d) Betriebstechnik / Energie- und Gebäudetechnik

Klinikverbund Südwest gGmbHBöblingen

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Gesundheitswesen? Kliniken Böblingen und Sindelfingen suchen einen engagierten Elektronikermeister (m/w/d) für Betriebstechnik und Energie- und Gebäudetechnik. Werden Sie Teil des Klinikverbunds Südwest, einem der größten kommunalen Krankenhausverbünde in Baden-Württemberg. Gestalten Sie innovative technische Lösungen und tragen Sie zur Modernisierung von Klinikstandorten bei. Profitieren Sie von einer Vollzeitstelle und investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft. Bewerben Sie sich noch heute und gestalten Sie mit uns die technische Infrastruktur der Zukunft!
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Kinderbetreuung Barrierefreiheit Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
1 2 3 4 5
Alles was Sie über den Berufsbereich Elektroniker/in - Betriebstechnik wissen müssen

Elektroniker/in - Betriebstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Elektroniker/in - Betriebstechnik wissen müssen

Elektroniker/in für Betriebstechnik: Zwischen Schaltplan und Schichtdienst – ein Beruf mit Spannung

Wer sich mit dem Gedanken trägt, als Elektroniker oder Elektronikerin für Betriebstechnik ins Berufsleben zu starten, steht irgendwo zwischen Neugier und Skepsis. Berechtigt. Denn hinter dieser Berufsbezeichnung verbirgt sich ein erstaunlich vielschichtiger Alltag – plus die eine oder andere elektrische Überraschung, die kein Lehrbuch vorher so richtig erklärt. Wer einmal mitten in der Nachtschicht am Förderband einen Fehler sucht, weiß, dass viel mehr dazugehört als Logik und ruhige Hand.

Von Schaltschrank bis Roboterarm – Aufgaben, die selten langweilig werden

Eines gleich vorweg: Wer wieder und wieder nur Kabel abisolieren möchte, ist hier falsch. Der typische Tag? Gibt’s nicht. Mal Steuerungstechnik im laufenden Produktionsbetrieb, dann wieder die Installation von Energieanlagen oder das große Rätselraten beim Maschinenstillstand. Ich erinnere mich an meinen ersten Einsatz an einer uralten Anlage mit exakt null Dokumentation – „Trial and Error“ hat eine neue Bedeutung bekommen. Und am nächsten Tag? Wieder digital: SPS-Programmierung, Fernwartung, Energieeffizienz. Wer die Abwechslung sucht, wird bedient. Die Branche? In den Werkhallen der Automobilindustrie genauso gefragt wie an Flughäfen, im Kraftwerk, im Windpark oder bei städtischen Versorgern. Weltoffen – nicht nur im Geiste, sondern manchmal auch auf dem Hallendach bei minus fünf Grad.

Technisches Know-how, ein bisschen Unverfrorenheit – und die Sache mit dem „richtigen“ Abschluss

Was braucht man? Handwerkliches Gespür, logisch – aber mindestens genauso viel Lust darauf, Fehler zu knacken, die auf dem Display freundlich als „Störung 4711“ erscheinen und in Wahrheit ein Klassiker im Versteckspiel sind. Wer nicht zurückzuckt, wenn es plötzlich knackt (und, wichtig: dabei Sicherheitsregeln respektiert, wirklich!), ist hier richtig. Beruflich reicht in Deutschland meist die abgeschlossene Ausbildung. Aber mal ehrlich: Lernen hört nach der Gesellenprüfung kaum auf. Schaltpläne werden digitaler, Systeme vernetzen sich, Datenprotokolle schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer heute noch glaubt, dass „Industrie 4.0“ nur ein Buzzword ist, hat den letzten Modernisierungsschub verpasst. Weiterbildung? Pflicht, wenn man nicht irgendwann selbst zum Museumsstück werden will.

Geld, Gehalt und Gerechtigkeit: Zahlen, die selten schwarz-weiß sind

Und jetzt zu dem, was keiner offen anspricht, aber alle wissen wollen: Wie sieht’s mit dem Verdienst aus? Tja. Zwischen Theorie und Praxis liegen oft ein paar hundert €. Einstiegsgehälter? Je nach Bundesland, Tarifbindung und Branche mal mehr, mal weniger attraktiv. In Bayern und Baden-Württemberg bekommen Berufseinsteiger gerne mal den goldenen Handschlag – da kann’s schon mit 2.900 € bis 3.100 € brutto losgehen, Schichtzulagen nicht mitgerechnet. In Ostdeutschland? Teilweise ein gutes Stück darunter. Aber, und das ist der Haken: Die Unterschiede zwischen Industriezweig, Tarifvertrag und Unternehmensgröße sind enorm. Wer sich technologisch fit hält, nachlegt (Stichwort: Meister, Techniker oder Angebote wie SPS-Programmierer), steigert die Chancen auf eine Gehaltserhöhung beträchtlich. Klar, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Wer flexibel ist und bereit, die Komfortzone mal gegen Montageeinsätze auszutauschen: Der Markt sucht Hände und Köpfe. Je abgelegener der Einsatzort, desto besser häufig die Verhandlungsbasis. Klingt zynisch, ist aber Alltag.

Arbeitsmarkt: Fachkräftemangel, Digitalisierung, Zukunftssorgen? Eher Zukunftschancen!

Was einem entgegenweht, wenn man sich umsieht: der berühmte Fachkräftemangel. Kaum ein Betrieb, der nicht auf der Suche ist – mal laut, mal still verzweifelt. Viele Anlagen sind mittlerweile Hightech. Wer sich auf Automatisierung, moderne Steuerung oder erneuerbare Energie spezialisiert, sitzt faktisch am längeren Hebel. In meiner Region jagt eine Jobmesse die andere; befristete Verträge sieht man kaum, Fluktuation dagegen schon. Was viele unterschätzen: Betriebsräte, Tarifbindungen – und der Vorteil, mit einem anerkannten Beruf in die Arbeitswelt einzusteigen, die nach Sicherheit verlangt. Trotzdem: Die Digitalisierung macht auch vor Werkstoren keinen Halt. Fernwartung an Hybridanlagen, Arbeiten im Energiemanagement und Einsatz mobiler Steuerungsgeräte gehören bald zur Grundausstattung wie Kabelbinder zur Werkzeugtasche. Wer schaltet ab? Niemand. Aber manchmal fragt man sich, ob der Beruf Tempo und Anspruch auf Dauer so konstant nach oben schrauben kann, ohne dass die Leute auf der Strecke bleiben.

Berufsalltag, Privatleben und persönliche Bilanz: Ist Betriebstechnik ein Job fürs Leben?

Jetzt nochmal ehrlich: Ist das ein Beruf, in dem man alt werden möchte? Viele sagen, ja – trotz (oder gerade wegen) Wechselschicht, Rufbereitschaft und dem gelegentlichen Adrenalinschub, den ein Kurzschluss so erzeugt. Die Arbeitszeiten sind nicht jedermanns Sache. Nachtschichten, Wochenendeinsätze, spontane Reparaturfahrten – nicht selten kommt das Privatleben da ins Wanken. Andererseits: Es gibt seltene Momente, in denen man mitten in der Nacht ein Problem löst, das 300 Mitarbeitende betrifft – und am nächsten Tag als kleiner Held gehandelt wird. Das ist kein Spaziergang. Aber auch keine Sackgasse. Sicherheiten? Ja, aber nicht ohne Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln. Was am Ende bleibt? Der Geruch von Schmieröl, das leise Brummen eines Motors nach der Reparatur – und das Wissen, dass der Laden läuft, weil man selbst unter Spannung steht, wenn’s drauf ankommt. Ein Job für Lebensmüde? Im Gegenteil. Eher einer für Menschen, die wissen, dass Stillstand nicht nur beim Förderband das größte Risiko ist.

Kurzbeschreibung Elektroniker/in - Betriebstechnik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Elektroniker/in - Betriebstechnik

Eines gleich vorweg: Wer wieder und wieder nur Kabel abisolieren möchte, ist hier falsch. Der typische Tag? Gibt’s nicht. Mal Steuerungstechnik im laufenden Produktionsbetrieb, dann wieder die Installation von Energieanlagen oder das große Rätselraten beim Maschinenstillstand. Ich erinnere mich an meinen ersten Einsatz an einer uralten Anlage mit exakt null Dokumentation – „Trial and Error“ hat eine neue Bedeutung bekommen. Und am nächsten Tag? Wieder digital: SPS-Programmierung, Fernwartung, Energieeffizienz. Wer die Abwechslung sucht, wird bedient. Die Branche? In den Werkhallen der Automobilindustrie genauso gefragt wie an Flughäfen, im Kraftwerk, im Windpark oder bei städtischen Versorgern. Weltoffen – nicht nur im Geiste, sondern manchmal auch auf dem Hallendach bei minus fünf Grad.

Was braucht man? Handwerkliches Gespür, logisch – aber mindestens genauso viel Lust darauf, Fehler zu knacken, die auf dem Display freundlich als „Störung 4711“ erscheinen und in Wahrheit ein Klassiker im Versteckspiel sind. Wer nicht zurückzuckt, wenn es plötzlich knackt (und, wichtig: dabei Sicherheitsregeln respektiert, wirklich!), ist hier richtig. Beruflich reicht in Deutschland meist die abgeschlossene Ausbildung. Aber mal ehrlich: Lernen hört nach der Gesellenprüfung kaum auf. Schaltpläne werden digitaler, Systeme vernetzen sich, Datenprotokolle schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer heute noch glaubt, dass „Industrie 4.0“ nur ein Buzzword ist, hat den letzten Modernisierungsschub verpasst. Weiterbildung? Pflicht, wenn man nicht irgendwann selbst zum Museumsstück werden will.

Und jetzt zu dem, was keiner offen anspricht, aber alle wissen wollen: Wie sieht’s mit dem Verdienst aus? Tja. Zwischen Theorie und Praxis liegen oft ein paar hundert €. Einstiegsgehälter? Je nach Bundesland, Tarifbindung und Branche mal mehr, mal weniger attraktiv. In Bayern und Baden-Württemberg bekommen Berufseinsteiger gerne mal den goldenen Handschlag – da kann’s schon mit 2.900 € bis 3.100 € brutto losgehen, Schichtzulagen nicht mitgerechnet. In Ostdeutschland? Teilweise ein gutes Stück darunter. Aber, und das ist der Haken: Die Unterschiede zwischen Industriezweig, Tarifvertrag und Unternehmensgröße sind enorm. Wer sich technologisch fit hält, nachlegt (Stichwort: Meister, Techniker oder Angebote wie SPS-Programmierer), steigert die Chancen auf eine Gehaltserhöhung beträchtlich. Klar, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Wer flexibel ist und bereit, die Komfortzone mal gegen Montageeinsätze auszutauschen: Der Markt sucht Hände und Köpfe. Je abgelegener der Einsatzort, desto besser häufig die Verhandlungsbasis. Klingt zynisch, ist aber Alltag.

Was einem entgegenweht, wenn man sich umsieht: der berühmte Fachkräftemangel. Kaum ein Betrieb, der nicht auf der Suche ist – mal laut, mal still verzweifelt. Viele Anlagen sind mittlerweile Hightech. Wer sich auf Automatisierung, moderne Steuerung oder erneuerbare Energie spezialisiert, sitzt faktisch am längeren Hebel. In meiner Region jagt eine Jobmesse die andere; befristete Verträge sieht man kaum, Fluktuation dagegen schon. Was viele unterschätzen: Betriebsräte, Tarifbindungen – und der Vorteil, mit einem anerkannten Beruf in die Arbeitswelt einzusteigen, die nach Sicherheit verlangt. Trotzdem: Die Digitalisierung macht auch vor Werkstoren keinen Halt. Fernwartung an Hybridanlagen, Arbeiten im Energiemanagement und Einsatz mobiler Steuerungsgeräte gehören bald zur Grundausstattung wie Kabelbinder zur Werkzeugtasche. Wer schaltet ab? Niemand. Aber manchmal fragt man sich, ob der Beruf Tempo und Anspruch auf Dauer so konstant nach oben schrauben kann, ohne dass die Leute auf der Strecke bleiben.

Jetzt nochmal ehrlich: Ist das ein Beruf, in dem man alt werden möchte? Viele sagen, ja – trotz (oder gerade wegen) Wechselschicht, Rufbereitschaft und dem gelegentlichen Adrenalinschub, den ein Kurzschluss so erzeugt. Die Arbeitszeiten sind nicht jedermanns Sache. Nachtschichten, Wochenendeinsätze, spontane Reparaturfahrten – nicht selten kommt das Privatleben da ins Wanken. Andererseits: Es gibt seltene Momente, in denen man mitten in der Nacht ein Problem löst, das 300 Mitarbeitende betrifft – und am nächsten Tag als kleiner Held gehandelt wird. Das ist kein Spaziergang. Aber auch keine Sackgasse. Sicherheiten? Ja, aber nicht ohne Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln. Was am Ende bleibt? Der Geruch von Schmieröl, das leise Brummen eines Motors nach der Reparatur – und das Wissen, dass der Laden läuft, weil man selbst unter Spannung steht, wenn’s drauf ankommt. Ein Job für Lebensmüde? Im Gegenteil. Eher einer für Menschen, die wissen, dass Stillstand nicht nur beim Förderband das größte Risiko ist.

Elektroniker/in - Betriebstechnik Jobs in weiteren Städten

Das könnte Sie auch interessieren

Elektroniker/in - Betriebstechnik Jobs in weiteren Städten

  • Oberdorla
  • Hamburg
  • Ingolstadt
  • München
  • Berlin
  • Bremen
  • Nürnberg
  • Ulm
  • Köln
  • Lübeck
  • Karlsruhe
  • Mannheim
  • Oldenburg
  • Bayreuth
  • Bonn
  • Frankfurt
  • Kiel
  • Waiblingen
  • Düsseldorf
  • Landshut
  • Norderstedt
  • Potsdam
  • Recklinghausen
  • Stuhr
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus