Elektroniker/in - Betriebstechnik Jobs

815 aktuelle Elektroniker/in - Betriebstechnik Stellenangebote

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Energieelektroniker - Fachrichtung Betriebstechnik (m/w/d)

RHI Magnesita Bochum GmbHBochum

Du bist ein ausgebildeter Energieelektroniker mit Schwerpunkt Betriebstechnik und bringst umfangreiche Erfahrung mit. Mit fundierten Kenntnissen in SPS-Technik, Elektropneumatik und Elektrohydraulik bist du bestens für Herausforderungen gerüstet. Du kannst Schaltpläne und technische Dokumentationen sicher lesen und arbeitest stets gewissenhaft und strukturiert. Dich zeichnen hohe Einsatzbereitschaft sowie zeitliche Flexibilität aus. Wir bieten ein attraktives Gehalt nach Tarif, 30 Tage Urlaub und viele weitere Vorteile wie Arbeitskleidung mit Waschservice. Unterstütze unser Team, indem du Störungen behebst und Wartungsarbeiten an Maschinen effizient durchführst.
Gehalt 3520€ - 3700€ per month Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Arbeitskleidung Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Anlagen-, Energie- oder Betriebstechnik (m/w/d)

Messer IndustriegaseSalzgitter

Entdecken Sie Ihre Karrierechance als Elektroniker für Anlagen-, Energie- oder Betriebstechnik (m/w/d) in Salzgitter! In diesem spannenden Job erwarten Sie vielfältige Aufgaben wie die Installation und Wartung elektrischer Systeme. Zudem führen Sie Reparaturen und Störungsbeseitigungen an Produktionsanlagen durch. Auch die Prüfung elektrischer Betriebsmittel sowie die Dokumentation gemäß Vorschriften sind ein Teil Ihrer Tätigkeit. Sie unterstützen die Planung von Automatisierungsprojekten und arbeiten mit Schalt- und Stromlaufplänen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines motivierten Teams, das Innovation und Technik vereint!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Betriebstechnik - Schwerpunkt Energieversorgung und Instandhaltung (w/m/d)

Hamburger Hochbahn AGHamburg

Werde Teil des HOCHBAHN-Teams als Elektroniker für Betriebstechnik (w/m/d) mit dem Schwerpunkt Energieversorgung und Instandhaltung. Du besitzt handwerklich-technisches Können und möchtest in einem dynamischen Umfeld viel bewegen? Bei uns erwarten dich modernste Technik, ein starkes Team und ein Arbeitsplatz, auf den du stolz sein kannst. Genieße abwechslungsreiche Aufgaben in einer unbefristeten Vollzeitstelle mit einer Vergütung von 3.714 bis 4.292 Euro brutto monatlich. Arbeite an den Energieversorgungsanlagen der Bahnstromtechnik im U-Bahn-Streckennetz in Hamburg. Sichere dir jetzt deine Perspektiven und bewirb dich noch heute!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker:in Betriebstechnik Klimatechnik - Inspektion & Wartung - Haustechnik (d/m/w) - NEU!

Haufe Group SEFreiburg Breisgau

Als Koordinator für externe Dienstleister und Prüfstellen gewährleistest du die Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards. Du unterstützt darüber hinaus bei allgemeinen Aufgaben der Haustechnik und klassischen Hausmeistertätigkeiten. Dafür benötigst du eine abgeschlossene Ausbildung als Anlagentechniker, Mechatroniker oder Elektroniker. Idealerweise bringst du mehrjährige Erfahrung in Heizungs-, Lüftungs- oder Wasseraufbereitungstechnik mit. Fundierte Kenntnisse in der Bedienung technischer Anlagen sowie in modernen Gebäudeleittechniksystemen sind von Vorteil. Du arbeitest strukturiert, selbstständig und bist ein Teamplayer, der auch Bereitschaftsdienste nicht scheut.
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker/Elektronikerin (m/w/d) für die Kläranlage Achim (Automatisierungstechnik, Betriebstechnik, Energie- und Gebäudetechnik) - NEU!

Stadt AchimAchim

Die Stadt Achim sucht engagierte Elektroniker/innen (m/w/d) für ihre Kläranlage. Zu Ihren Aufgaben gehören die Wartung und Reparatur elektrischer Anlagen sowie die Dokumentation von Schaltplänen. Idealerweise bringen Sie eine Ausbildung in Automatisierungs- oder Betriebstechnik mit. Teamfähigkeit und Kundenorientierung zeichnen Sie aus und Sie sind bereit, Rufbereitschaft zu leisten. Sie besitzen außerdem den Führerschein der Klasse B. Bewerben Sie sich jetzt und unterstützen Sie uns bei der Abwasserbeseitigung in Achim!
Familienfreundlich Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Elektroniker:in Betriebstechnik als Workforce-Management Koordinator:in - Energieversorgung (w/m/d)

E.ON Energy Solutions GmbHMarl

Um unsere Arbeitsprozesse zu optimieren, nutzen wir moderne Lösungen wie Microsoft Dynamics und mobiles Workforce-Management. E.ON fördert Vielfalt und Inklusion, weil Unterschiede uns stärken. Werde ein Teil unserer dynamischen Unternehmenskultur und gestalte die Energiewende aktiv mit! Bewirb dich jetzt online als Auftragskoordinator:in für das Workforce-Management in Marl (w/m/d). Wir suchen mutige Mitgestalter:innen, die neue Wege beschreiten und Fortschritt vorantreiben möchten. Lass uns gemeinsam echten Einfluss schaffen und innovative Lösungen entwickeln – „It’s on us, to make new energy work.
Corporate Benefit E.ON Energy Solutions GmbH Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker:in Betriebstechnik / Chemikant:in als Kesselwärter:in - Störungsmanagement / Bedienung Energieanlagen (m|w|d) - NEU!

K+S KGWolmirstedt

Wir suchen engagierte Fachkräfte in der Mechatronik, Chemie oder Elektronik, die Erfahrung im Betrieb von Energie- und Kesselanlagen mitbringen. Ihre Aufgaben umfassen die Entnahme von Proben, betriebliche Kontrollen und die Unterstützung bei Wartungsarbeiten. Wir bieten Ihnen ein attraktives Vergütungspaket sowie Corporate Benefits, die Ihr Wohlbefinden fördern. Außerdem genießen Sie mindestens 30 Tage Urlaub, Teamevents und eine E-Learning-Plattform. Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und ein hohes Sicherheitsbewusstsein sind uns wichtig. Bewerben Sie sich jetzt und sichern Sie sich einen zukunftssicheren Arbeitsplatz in einem vielfältigen Umfeld mit hervorragenden Aufstiegsmöglichkeiten.
Corporate Benefit K+S KG Arbeitskleidung Aufstiegsmöglichkeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker:in Betriebstechnik als Kesselwärter:in - Energie-, Kessel- & Dampfanlagen (m|w|d) - NEU!

K+S KGWolmirstedt

Als Elektroniker:in für Betriebstechnik bei K+S Minerals and Agriculture in Zielitz sind Sie als Kesselwärter:in verantwortlich für die Bedienung und Überwachung von Energieversorgungsanlagen. Zu Ihren Aufgaben gehört die Kontrolle des Netzleitsystems und regelmäßige Kontrollgänge an den Anlagen. Sie erkennen und beheben Störungen und führen einfache betriebliche Kontrollen durch. Zudem unterstützen Sie die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten und achten dabei auf Sicherheits-, Umwelt- und Qualitätsvorgaben. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Mechatroniker:in, Chemikant:in oder Elektroniker:in, idealerweise mit einer Kesselwärter-Qualifikation. Erfahrung im Betrieb von Energieanlagen ist wünschenswert.
Corporate Benefit K+S KG Arbeitskleidung Aufstiegsmöglichkeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker:in für Betriebstechnik / Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Züblin Umwelttechnik GmbHMarkgröningen

ZÜBLIN, Teil der STRABAG SE, führt innovative Projekte im Hoch- und Ingenieurbau sowie im Spezialtiefbau durch. Unsere einzigartigen Stärken treiben den Fortschritt in der Bauindustrie voran. Wir bieten eine Vielzahl von Dienstleistungen, darunter Tunnelbau, Umwelttechnik und Installation elektronischer Komponenten. Jedes Mitglied unseres Teams trägt mit individuellen Fähigkeiten zum Erfolg bei. Entdecken Sie Ihre Karrierechancen bei uns und werden Sie Teil unserer dynamischen Arbeitskultur. Besuchen Sie StepStone.de und richten Sie Ihren Jobagenten ein, um Ihren Traumjob zu finden!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Elektroniker/in - Betriebstechnik wissen müssen

Elektroniker/in - Betriebstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Elektroniker/in - Betriebstechnik wissen müssen

Elektroniker/in für Betriebstechnik: Zwischen Schaltplan und Schichtdienst – ein Beruf mit Spannung

Wer sich mit dem Gedanken trägt, als Elektroniker oder Elektronikerin für Betriebstechnik ins Berufsleben zu starten, steht irgendwo zwischen Neugier und Skepsis. Berechtigt. Denn hinter dieser Berufsbezeichnung verbirgt sich ein erstaunlich vielschichtiger Alltag – plus die eine oder andere elektrische Überraschung, die kein Lehrbuch vorher so richtig erklärt. Wer einmal mitten in der Nachtschicht am Förderband einen Fehler sucht, weiß, dass viel mehr dazugehört als Logik und ruhige Hand.

Von Schaltschrank bis Roboterarm – Aufgaben, die selten langweilig werden

Eines gleich vorweg: Wer wieder und wieder nur Kabel abisolieren möchte, ist hier falsch. Der typische Tag? Gibt’s nicht. Mal Steuerungstechnik im laufenden Produktionsbetrieb, dann wieder die Installation von Energieanlagen oder das große Rätselraten beim Maschinenstillstand. Ich erinnere mich an meinen ersten Einsatz an einer uralten Anlage mit exakt null Dokumentation – „Trial and Error“ hat eine neue Bedeutung bekommen. Und am nächsten Tag? Wieder digital: SPS-Programmierung, Fernwartung, Energieeffizienz. Wer die Abwechslung sucht, wird bedient. Die Branche? In den Werkhallen der Automobilindustrie genauso gefragt wie an Flughäfen, im Kraftwerk, im Windpark oder bei städtischen Versorgern. Weltoffen – nicht nur im Geiste, sondern manchmal auch auf dem Hallendach bei minus fünf Grad.

Technisches Know-how, ein bisschen Unverfrorenheit – und die Sache mit dem „richtigen“ Abschluss

Was braucht man? Handwerkliches Gespür, logisch – aber mindestens genauso viel Lust darauf, Fehler zu knacken, die auf dem Display freundlich als „Störung 4711“ erscheinen und in Wahrheit ein Klassiker im Versteckspiel sind. Wer nicht zurückzuckt, wenn es plötzlich knackt (und, wichtig: dabei Sicherheitsregeln respektiert, wirklich!), ist hier richtig. Beruflich reicht in Deutschland meist die abgeschlossene Ausbildung. Aber mal ehrlich: Lernen hört nach der Gesellenprüfung kaum auf. Schaltpläne werden digitaler, Systeme vernetzen sich, Datenprotokolle schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer heute noch glaubt, dass „Industrie 4.0“ nur ein Buzzword ist, hat den letzten Modernisierungsschub verpasst. Weiterbildung? Pflicht, wenn man nicht irgendwann selbst zum Museumsstück werden will.

Geld, Gehalt und Gerechtigkeit: Zahlen, die selten schwarz-weiß sind

Und jetzt zu dem, was keiner offen anspricht, aber alle wissen wollen: Wie sieht’s mit dem Verdienst aus? Tja. Zwischen Theorie und Praxis liegen oft ein paar hundert €. Einstiegsgehälter? Je nach Bundesland, Tarifbindung und Branche mal mehr, mal weniger attraktiv. In Bayern und Baden-Württemberg bekommen Berufseinsteiger gerne mal den goldenen Handschlag – da kann’s schon mit 2.900 € bis 3.100 € brutto losgehen, Schichtzulagen nicht mitgerechnet. In Ostdeutschland? Teilweise ein gutes Stück darunter. Aber, und das ist der Haken: Die Unterschiede zwischen Industriezweig, Tarifvertrag und Unternehmensgröße sind enorm. Wer sich technologisch fit hält, nachlegt (Stichwort: Meister, Techniker oder Angebote wie SPS-Programmierer), steigert die Chancen auf eine Gehaltserhöhung beträchtlich. Klar, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Wer flexibel ist und bereit, die Komfortzone mal gegen Montageeinsätze auszutauschen: Der Markt sucht Hände und Köpfe. Je abgelegener der Einsatzort, desto besser häufig die Verhandlungsbasis. Klingt zynisch, ist aber Alltag.

Arbeitsmarkt: Fachkräftemangel, Digitalisierung, Zukunftssorgen? Eher Zukunftschancen!

Was einem entgegenweht, wenn man sich umsieht: der berühmte Fachkräftemangel. Kaum ein Betrieb, der nicht auf der Suche ist – mal laut, mal still verzweifelt. Viele Anlagen sind mittlerweile Hightech. Wer sich auf Automatisierung, moderne Steuerung oder erneuerbare Energie spezialisiert, sitzt faktisch am längeren Hebel. In meiner Region jagt eine Jobmesse die andere; befristete Verträge sieht man kaum, Fluktuation dagegen schon. Was viele unterschätzen: Betriebsräte, Tarifbindungen – und der Vorteil, mit einem anerkannten Beruf in die Arbeitswelt einzusteigen, die nach Sicherheit verlangt. Trotzdem: Die Digitalisierung macht auch vor Werkstoren keinen Halt. Fernwartung an Hybridanlagen, Arbeiten im Energiemanagement und Einsatz mobiler Steuerungsgeräte gehören bald zur Grundausstattung wie Kabelbinder zur Werkzeugtasche. Wer schaltet ab? Niemand. Aber manchmal fragt man sich, ob der Beruf Tempo und Anspruch auf Dauer so konstant nach oben schrauben kann, ohne dass die Leute auf der Strecke bleiben.

Berufsalltag, Privatleben und persönliche Bilanz: Ist Betriebstechnik ein Job fürs Leben?

Jetzt nochmal ehrlich: Ist das ein Beruf, in dem man alt werden möchte? Viele sagen, ja – trotz (oder gerade wegen) Wechselschicht, Rufbereitschaft und dem gelegentlichen Adrenalinschub, den ein Kurzschluss so erzeugt. Die Arbeitszeiten sind nicht jedermanns Sache. Nachtschichten, Wochenendeinsätze, spontane Reparaturfahrten – nicht selten kommt das Privatleben da ins Wanken. Andererseits: Es gibt seltene Momente, in denen man mitten in der Nacht ein Problem löst, das 300 Mitarbeitende betrifft – und am nächsten Tag als kleiner Held gehandelt wird. Das ist kein Spaziergang. Aber auch keine Sackgasse. Sicherheiten? Ja, aber nicht ohne Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln. Was am Ende bleibt? Der Geruch von Schmieröl, das leise Brummen eines Motors nach der Reparatur – und das Wissen, dass der Laden läuft, weil man selbst unter Spannung steht, wenn’s drauf ankommt. Ein Job für Lebensmüde? Im Gegenteil. Eher einer für Menschen, die wissen, dass Stillstand nicht nur beim Förderband das größte Risiko ist.

Kurzbeschreibung Elektroniker/in - Betriebstechnik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Elektroniker/in - Betriebstechnik

Eines gleich vorweg: Wer wieder und wieder nur Kabel abisolieren möchte, ist hier falsch. Der typische Tag? Gibt’s nicht. Mal Steuerungstechnik im laufenden Produktionsbetrieb, dann wieder die Installation von Energieanlagen oder das große Rätselraten beim Maschinenstillstand. Ich erinnere mich an meinen ersten Einsatz an einer uralten Anlage mit exakt null Dokumentation – „Trial and Error“ hat eine neue Bedeutung bekommen. Und am nächsten Tag? Wieder digital: SPS-Programmierung, Fernwartung, Energieeffizienz. Wer die Abwechslung sucht, wird bedient. Die Branche? In den Werkhallen der Automobilindustrie genauso gefragt wie an Flughäfen, im Kraftwerk, im Windpark oder bei städtischen Versorgern. Weltoffen – nicht nur im Geiste, sondern manchmal auch auf dem Hallendach bei minus fünf Grad.

Was braucht man? Handwerkliches Gespür, logisch – aber mindestens genauso viel Lust darauf, Fehler zu knacken, die auf dem Display freundlich als „Störung 4711“ erscheinen und in Wahrheit ein Klassiker im Versteckspiel sind. Wer nicht zurückzuckt, wenn es plötzlich knackt (und, wichtig: dabei Sicherheitsregeln respektiert, wirklich!), ist hier richtig. Beruflich reicht in Deutschland meist die abgeschlossene Ausbildung. Aber mal ehrlich: Lernen hört nach der Gesellenprüfung kaum auf. Schaltpläne werden digitaler, Systeme vernetzen sich, Datenprotokolle schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer heute noch glaubt, dass „Industrie 4.0“ nur ein Buzzword ist, hat den letzten Modernisierungsschub verpasst. Weiterbildung? Pflicht, wenn man nicht irgendwann selbst zum Museumsstück werden will.

Und jetzt zu dem, was keiner offen anspricht, aber alle wissen wollen: Wie sieht’s mit dem Verdienst aus? Tja. Zwischen Theorie und Praxis liegen oft ein paar hundert €. Einstiegsgehälter? Je nach Bundesland, Tarifbindung und Branche mal mehr, mal weniger attraktiv. In Bayern und Baden-Württemberg bekommen Berufseinsteiger gerne mal den goldenen Handschlag – da kann’s schon mit 2.900 € bis 3.100 € brutto losgehen, Schichtzulagen nicht mitgerechnet. In Ostdeutschland? Teilweise ein gutes Stück darunter. Aber, und das ist der Haken: Die Unterschiede zwischen Industriezweig, Tarifvertrag und Unternehmensgröße sind enorm. Wer sich technologisch fit hält, nachlegt (Stichwort: Meister, Techniker oder Angebote wie SPS-Programmierer), steigert die Chancen auf eine Gehaltserhöhung beträchtlich. Klar, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Wer flexibel ist und bereit, die Komfortzone mal gegen Montageeinsätze auszutauschen: Der Markt sucht Hände und Köpfe. Je abgelegener der Einsatzort, desto besser häufig die Verhandlungsbasis. Klingt zynisch, ist aber Alltag.

Was einem entgegenweht, wenn man sich umsieht: der berühmte Fachkräftemangel. Kaum ein Betrieb, der nicht auf der Suche ist – mal laut, mal still verzweifelt. Viele Anlagen sind mittlerweile Hightech. Wer sich auf Automatisierung, moderne Steuerung oder erneuerbare Energie spezialisiert, sitzt faktisch am längeren Hebel. In meiner Region jagt eine Jobmesse die andere; befristete Verträge sieht man kaum, Fluktuation dagegen schon. Was viele unterschätzen: Betriebsräte, Tarifbindungen – und der Vorteil, mit einem anerkannten Beruf in die Arbeitswelt einzusteigen, die nach Sicherheit verlangt. Trotzdem: Die Digitalisierung macht auch vor Werkstoren keinen Halt. Fernwartung an Hybridanlagen, Arbeiten im Energiemanagement und Einsatz mobiler Steuerungsgeräte gehören bald zur Grundausstattung wie Kabelbinder zur Werkzeugtasche. Wer schaltet ab? Niemand. Aber manchmal fragt man sich, ob der Beruf Tempo und Anspruch auf Dauer so konstant nach oben schrauben kann, ohne dass die Leute auf der Strecke bleiben.

Jetzt nochmal ehrlich: Ist das ein Beruf, in dem man alt werden möchte? Viele sagen, ja – trotz (oder gerade wegen) Wechselschicht, Rufbereitschaft und dem gelegentlichen Adrenalinschub, den ein Kurzschluss so erzeugt. Die Arbeitszeiten sind nicht jedermanns Sache. Nachtschichten, Wochenendeinsätze, spontane Reparaturfahrten – nicht selten kommt das Privatleben da ins Wanken. Andererseits: Es gibt seltene Momente, in denen man mitten in der Nacht ein Problem löst, das 300 Mitarbeitende betrifft – und am nächsten Tag als kleiner Held gehandelt wird. Das ist kein Spaziergang. Aber auch keine Sackgasse. Sicherheiten? Ja, aber nicht ohne Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln. Was am Ende bleibt? Der Geruch von Schmieröl, das leise Brummen eines Motors nach der Reparatur – und das Wissen, dass der Laden läuft, weil man selbst unter Spannung steht, wenn’s drauf ankommt. Ein Job für Lebensmüde? Im Gegenteil. Eher einer für Menschen, die wissen, dass Stillstand nicht nur beim Förderband das größte Risiko ist.

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