Elektroniker/in - Betriebstechnik Jobs

1.146 aktuelle Elektroniker/in - Betriebstechnik Stellenangebote

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Elektroniker für Betriebstechnik, Energieanlagenelektroniker als Techniker Elektrotechnik (m/w/d)

Pickenpack Seafoods GmbHIhlow Riepe, Emden

Als Techniker Elektrotechnik (m/w/d) sind Sie ein unverzichtbarer Teil unseres Technikteams und gewährleisten die Effizienz unserer elektrischen Anlagen. Ihre Expertise in der Fehleranalyse und im Umgang mit Schaltplänen sorgt für einen reibungslosen Betrieb. Durch Ihre präzise Planung minimieren Sie Ausfallzeiten und steigern die Sicherheit der Energieversorgung. Sie arbeiten in Schichten, um den kontinuierlichen Betrieb zu unterstützen. Zudem bieten wir Ihnen auf StepStone.de wertvolle Informationen zu Arbeitgebern, Gehaltsdaten und Karrieretipps. Laden Sie unsere Original-Stellenanzeige von StepStone herunter und starten Sie noch heute Ihre Karriere!
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Betriebstechnik - Schwerpunkt Energieversorgung und Instandhaltung (w/m/d)

Hamburger Hochbahn AGHamburg

Werde Teil des HOCHBAHN-Teams als Elektroniker für Betriebstechnik (w/m/d) mit dem Schwerpunkt Energieversorgung und Instandhaltung. Du besitzt handwerklich-technisches Können und möchtest in einem dynamischen Umfeld viel bewegen? Bei uns erwarten dich modernste Technik, ein starkes Team und ein Arbeitsplatz, auf den du stolz sein kannst. Genieße abwechslungsreiche Aufgaben in einer unbefristeten Vollzeitstelle mit einer Vergütung von 3.714 bis 4.292 Euro brutto monatlich. Arbeite an den Energieversorgungsanlagen der Bahnstromtechnik im U-Bahn-Streckennetz in Hamburg. Sichere dir jetzt deine Perspektiven und bewirb dich noch heute!
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Anlagen-, Energie- oder Betriebstechnik (m/w/d)

Messer IndustriegaseSalzgitter

Entdecken Sie Ihre Karrierechance als Elektroniker für Anlagen-, Energie- oder Betriebstechnik (m/w/d) in Salzgitter! In diesem spannenden Job erwarten Sie vielfältige Aufgaben wie die Installation und Wartung elektrischer Systeme. Zudem führen Sie Reparaturen und Störungsbeseitigungen an Produktionsanlagen durch. Auch die Prüfung elektrischer Betriebsmittel sowie die Dokumentation gemäß Vorschriften sind ein Teil Ihrer Tätigkeit. Sie unterstützen die Planung von Automatisierungsprojekten und arbeiten mit Schalt- und Stromlaufplänen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines motivierten Teams, das Innovation und Technik vereint!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker Betriebstechnik Freileitungen Energieversorgung (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHHamburg

Als Fachkraft für Freileitungen und Kabel im Regionalzentrum Nordwest (Hamburg und Umgebung) übernehme ich Inspektionen, Mängelbeseitigungen und Qualitätskontrollen. Dabei gewährleiste ich, dass alle Abläufe gemäß den geltenden Vorschriften und Gesetzen erfolgen. Ich koordiniere sowohl interne Techniker als auch externe Vertragspartner, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Vor Arbeitsbeginn erfolgt eine sorgfältige Prüfung der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes. Ebenso kläre ich Betretungsrechte und führe Flurschadensaufnahmen nach Abschluss der Arbeiten durch. Mit meiner Erfahrung stelle ich sicher, dass alle Projekte effizient und qualitativ hochwertig umgesetzt werden.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Elektronikerin Betriebstechnik Freileitungen Energieversorgung (m/w/d)

50Hertz Transmission GmbHHamburg

Als erfahrener Meister für Höchstspannungsleitungen betreue ich Freileitungen und Kabel im Regionalzentrum Nordwest, speziell in Hamburg und Umgebung. Meine Kernaufgaben umfassen Wartung, Inspektion und Qualitätskontrolle, um höchste Standards zu gewährleisten. Ich koordiniere Vertragsunternehmen, unterweise Mitarbeiter und sorge für die termingerechte Umsetzung unserer Maßnahmen. Darüber hinaus kümmere ich mich um die Sicherheit und den Umweltschutz bei Arbeiten an abgeschalteten Leitungen. Vor dem Betreten fremder Grundstücke kläre ich die Betretungsrechte und dokumentiere etwaige Flurschäden. Ich werde zudem aktiv in die Prüfung der durchgeführten Arbeiten und die Abrechnung involviert.
Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Elektroniker für Betriebstechnik (w/m/d) | Berlin | 2026

Schneider Electric GmbHBerlin

Starte deine Karriere als Servicetechniker:in in unserem Werkskundendienst direkt nach der Ausbildung. Profitiere von einer attraktiven Ausbildungsvergütung und einem echten Teamspirit, der Wohlfühlatmosphäre schafft. Bei uns steht individuelle Förderung an erster Stelle – sowohl fachlich als auch persönlich. Deine Zukunft ist sicher, denn wir bieten eine Übernahmechance von 100%. Zudem erwarten dich attraktive Mitarbeiterrabatte über Corporate Benefits und finanzielle Extras wie unser Aktienprogramm. Lass dich von unserem Azubi-Camp und Netzwerk inspirieren, um über dich hinauszuwachsen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Schneider Electric GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker:in Betriebstechnik (EMSR) – Energieanlagen & Instandhaltung

ZVO - Zweckverband OstholsteinSierksdorf

Suchen Sie eine spannende Karriere als Elektroniker:in Betriebstechnik (EMSR) in Sierksdorf? Wir bieten Ihnen eine attraktive Vergütung zwischen 53.000€ und 61.800€ jährlich, abhängig von Ihrer Berufserfahrung, sowie eine zusätzliche Rufbereitschaftspauschale. Genießen Sie 30 Tage Jahresurlaub für Ihre persönliche Erholung. Unsere umfassenden Sozialleistungen beinhalten eine VBL-Betriebsrente und Gesundheitsmanagement. Wir fördern Ihre kontinuierliche Weiterbildung, damit Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben. Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen wir durch eine Kindernotfallbetreuung und ein Eltern-Kind-Zimmer. Bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Familienfreundlich Kantine Corporate Benefit ZVO - Zweckverband Ostholstein Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik | Energieelektroniker für Betriebstechnik | Mechatroniker (m/w/d)

Zweckverband für Abfallwirtschaft KemptenKempten Allgäu

Im Bereich "Fernwärme und Biomasseheizwerke" suchen wir engagierte Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Energieelektroniker für Betriebstechnik sowie Mechatroniker (m/w/d). Ihre Hauptaufgaben umfassen die Wartung und Instandhaltung elektrischer Anlagen der Fernwärmeversorgung. Zudem sind Sie für die Betreuung der Holzheizkraftwerke und deren Fernwärmenetze verantwortlich. Die Installation und Inbetriebnahme neuer elektrischer Komponenten fällt ebenfalls in Ihren Aufgabenbereich. Sie gewährleisten einen störungsfreien Betrieb und unterstützen externe Dienstleister. Profitieren Sie von abwechslungsreichen Tätigkeiten im Bereich moderner Energieanlagen und nehmen Sie am Bereitschaftsdienst teil.
Unbefristeter Vertrag Einkaufsrabatte Corporate Benefit Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker für Betriebstechnik / Energie / Gebäudetechnik (m|w|d)

Syna GmbHHofheim

Stelle die Zukunft deiner Karriere in der Energieversorgung sicher! Mit deiner abgeschlossenen Ausbildung als Anlagenmechaniker*in, Zentralheizungs- und Lüftungsbauer*in oder Gas- und Wasserinstallateur*in sowie Interesse an Strom bist du ideal. Du bringst handwerkliches Geschick und eine präzise Arbeitsweise mit. Erste Berufserfahrung in der Energiedienstleistungsbranche und Bereitschaft zur Weiterbildung zeichnen dich aus. Teamarbeit und ein gültiger Führerschein sind außerdem wichtig. Sei bereit für eine herausfordernde Rolle, die sich auch auf Rufbereitschaft erstreckt, und sorge für eine stabile Strom- und Gasversorgung in deiner Region!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Elektronikerin Betriebstechnik Niederspannungsnetz / Energieversorgungsnetz (a*)

Hamburger Energienetze GmbHItzehoe

In deiner Rolle bist du verantwortlich für das Schalten von Betriebsmitteln im Niederspannungsnetz. Du führst Instandhaltungsarbeiten durch und beachtest stets die geltenden Sicherheitsvorschriften. Störungen im Niederspannungsnetz behebst du schnell und effizient, um eine sichere Wiederversorgung zu gewährleisten. Außerdem führst du professionelle Strom- und Spannungsmessungen durch und analysierst die Ergebnisse. Die Kommunikation mit Kund*innen über geplante Abschaltungen gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben. Dein Profil beinhaltet eine abgeschlossene Ausbildung in Elektrotechnik, z. B. als Elektroniker*in, sowie die Bereitschaft, am Rufbereitschaftsdienst teilzunehmen, um Entstörungen außerhalb der regulären Arbeitszeiten zu gewährleisten.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Elektroniker/in - Betriebstechnik wissen müssen

Elektroniker/in - Betriebstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Elektroniker/in - Betriebstechnik wissen müssen

Elektroniker/in für Betriebstechnik: Zwischen Schaltplan und Schichtdienst – ein Beruf mit Spannung

Wer sich mit dem Gedanken trägt, als Elektroniker oder Elektronikerin für Betriebstechnik ins Berufsleben zu starten, steht irgendwo zwischen Neugier und Skepsis. Berechtigt. Denn hinter dieser Berufsbezeichnung verbirgt sich ein erstaunlich vielschichtiger Alltag – plus die eine oder andere elektrische Überraschung, die kein Lehrbuch vorher so richtig erklärt. Wer einmal mitten in der Nachtschicht am Förderband einen Fehler sucht, weiß, dass viel mehr dazugehört als Logik und ruhige Hand.

Von Schaltschrank bis Roboterarm – Aufgaben, die selten langweilig werden

Eines gleich vorweg: Wer wieder und wieder nur Kabel abisolieren möchte, ist hier falsch. Der typische Tag? Gibt’s nicht. Mal Steuerungstechnik im laufenden Produktionsbetrieb, dann wieder die Installation von Energieanlagen oder das große Rätselraten beim Maschinenstillstand. Ich erinnere mich an meinen ersten Einsatz an einer uralten Anlage mit exakt null Dokumentation – „Trial and Error“ hat eine neue Bedeutung bekommen. Und am nächsten Tag? Wieder digital: SPS-Programmierung, Fernwartung, Energieeffizienz. Wer die Abwechslung sucht, wird bedient. Die Branche? In den Werkhallen der Automobilindustrie genauso gefragt wie an Flughäfen, im Kraftwerk, im Windpark oder bei städtischen Versorgern. Weltoffen – nicht nur im Geiste, sondern manchmal auch auf dem Hallendach bei minus fünf Grad.

Technisches Know-how, ein bisschen Unverfrorenheit – und die Sache mit dem „richtigen“ Abschluss

Was braucht man? Handwerkliches Gespür, logisch – aber mindestens genauso viel Lust darauf, Fehler zu knacken, die auf dem Display freundlich als „Störung 4711“ erscheinen und in Wahrheit ein Klassiker im Versteckspiel sind. Wer nicht zurückzuckt, wenn es plötzlich knackt (und, wichtig: dabei Sicherheitsregeln respektiert, wirklich!), ist hier richtig. Beruflich reicht in Deutschland meist die abgeschlossene Ausbildung. Aber mal ehrlich: Lernen hört nach der Gesellenprüfung kaum auf. Schaltpläne werden digitaler, Systeme vernetzen sich, Datenprotokolle schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer heute noch glaubt, dass „Industrie 4.0“ nur ein Buzzword ist, hat den letzten Modernisierungsschub verpasst. Weiterbildung? Pflicht, wenn man nicht irgendwann selbst zum Museumsstück werden will.

Geld, Gehalt und Gerechtigkeit: Zahlen, die selten schwarz-weiß sind

Und jetzt zu dem, was keiner offen anspricht, aber alle wissen wollen: Wie sieht’s mit dem Verdienst aus? Tja. Zwischen Theorie und Praxis liegen oft ein paar hundert €. Einstiegsgehälter? Je nach Bundesland, Tarifbindung und Branche mal mehr, mal weniger attraktiv. In Bayern und Baden-Württemberg bekommen Berufseinsteiger gerne mal den goldenen Handschlag – da kann’s schon mit 2.900 € bis 3.100 € brutto losgehen, Schichtzulagen nicht mitgerechnet. In Ostdeutschland? Teilweise ein gutes Stück darunter. Aber, und das ist der Haken: Die Unterschiede zwischen Industriezweig, Tarifvertrag und Unternehmensgröße sind enorm. Wer sich technologisch fit hält, nachlegt (Stichwort: Meister, Techniker oder Angebote wie SPS-Programmierer), steigert die Chancen auf eine Gehaltserhöhung beträchtlich. Klar, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Wer flexibel ist und bereit, die Komfortzone mal gegen Montageeinsätze auszutauschen: Der Markt sucht Hände und Köpfe. Je abgelegener der Einsatzort, desto besser häufig die Verhandlungsbasis. Klingt zynisch, ist aber Alltag.

Arbeitsmarkt: Fachkräftemangel, Digitalisierung, Zukunftssorgen? Eher Zukunftschancen!

Was einem entgegenweht, wenn man sich umsieht: der berühmte Fachkräftemangel. Kaum ein Betrieb, der nicht auf der Suche ist – mal laut, mal still verzweifelt. Viele Anlagen sind mittlerweile Hightech. Wer sich auf Automatisierung, moderne Steuerung oder erneuerbare Energie spezialisiert, sitzt faktisch am längeren Hebel. In meiner Region jagt eine Jobmesse die andere; befristete Verträge sieht man kaum, Fluktuation dagegen schon. Was viele unterschätzen: Betriebsräte, Tarifbindungen – und der Vorteil, mit einem anerkannten Beruf in die Arbeitswelt einzusteigen, die nach Sicherheit verlangt. Trotzdem: Die Digitalisierung macht auch vor Werkstoren keinen Halt. Fernwartung an Hybridanlagen, Arbeiten im Energiemanagement und Einsatz mobiler Steuerungsgeräte gehören bald zur Grundausstattung wie Kabelbinder zur Werkzeugtasche. Wer schaltet ab? Niemand. Aber manchmal fragt man sich, ob der Beruf Tempo und Anspruch auf Dauer so konstant nach oben schrauben kann, ohne dass die Leute auf der Strecke bleiben.

Berufsalltag, Privatleben und persönliche Bilanz: Ist Betriebstechnik ein Job fürs Leben?

Jetzt nochmal ehrlich: Ist das ein Beruf, in dem man alt werden möchte? Viele sagen, ja – trotz (oder gerade wegen) Wechselschicht, Rufbereitschaft und dem gelegentlichen Adrenalinschub, den ein Kurzschluss so erzeugt. Die Arbeitszeiten sind nicht jedermanns Sache. Nachtschichten, Wochenendeinsätze, spontane Reparaturfahrten – nicht selten kommt das Privatleben da ins Wanken. Andererseits: Es gibt seltene Momente, in denen man mitten in der Nacht ein Problem löst, das 300 Mitarbeitende betrifft – und am nächsten Tag als kleiner Held gehandelt wird. Das ist kein Spaziergang. Aber auch keine Sackgasse. Sicherheiten? Ja, aber nicht ohne Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln. Was am Ende bleibt? Der Geruch von Schmieröl, das leise Brummen eines Motors nach der Reparatur – und das Wissen, dass der Laden läuft, weil man selbst unter Spannung steht, wenn’s drauf ankommt. Ein Job für Lebensmüde? Im Gegenteil. Eher einer für Menschen, die wissen, dass Stillstand nicht nur beim Förderband das größte Risiko ist.

Kurzbeschreibung Elektroniker/in - Betriebstechnik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Elektroniker/in - Betriebstechnik

Eines gleich vorweg: Wer wieder und wieder nur Kabel abisolieren möchte, ist hier falsch. Der typische Tag? Gibt’s nicht. Mal Steuerungstechnik im laufenden Produktionsbetrieb, dann wieder die Installation von Energieanlagen oder das große Rätselraten beim Maschinenstillstand. Ich erinnere mich an meinen ersten Einsatz an einer uralten Anlage mit exakt null Dokumentation – „Trial and Error“ hat eine neue Bedeutung bekommen. Und am nächsten Tag? Wieder digital: SPS-Programmierung, Fernwartung, Energieeffizienz. Wer die Abwechslung sucht, wird bedient. Die Branche? In den Werkhallen der Automobilindustrie genauso gefragt wie an Flughäfen, im Kraftwerk, im Windpark oder bei städtischen Versorgern. Weltoffen – nicht nur im Geiste, sondern manchmal auch auf dem Hallendach bei minus fünf Grad.

Was braucht man? Handwerkliches Gespür, logisch – aber mindestens genauso viel Lust darauf, Fehler zu knacken, die auf dem Display freundlich als „Störung 4711“ erscheinen und in Wahrheit ein Klassiker im Versteckspiel sind. Wer nicht zurückzuckt, wenn es plötzlich knackt (und, wichtig: dabei Sicherheitsregeln respektiert, wirklich!), ist hier richtig. Beruflich reicht in Deutschland meist die abgeschlossene Ausbildung. Aber mal ehrlich: Lernen hört nach der Gesellenprüfung kaum auf. Schaltpläne werden digitaler, Systeme vernetzen sich, Datenprotokolle schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer heute noch glaubt, dass „Industrie 4.0“ nur ein Buzzword ist, hat den letzten Modernisierungsschub verpasst. Weiterbildung? Pflicht, wenn man nicht irgendwann selbst zum Museumsstück werden will.

Und jetzt zu dem, was keiner offen anspricht, aber alle wissen wollen: Wie sieht’s mit dem Verdienst aus? Tja. Zwischen Theorie und Praxis liegen oft ein paar hundert €. Einstiegsgehälter? Je nach Bundesland, Tarifbindung und Branche mal mehr, mal weniger attraktiv. In Bayern und Baden-Württemberg bekommen Berufseinsteiger gerne mal den goldenen Handschlag – da kann’s schon mit 2.900 € bis 3.100 € brutto losgehen, Schichtzulagen nicht mitgerechnet. In Ostdeutschland? Teilweise ein gutes Stück darunter. Aber, und das ist der Haken: Die Unterschiede zwischen Industriezweig, Tarifvertrag und Unternehmensgröße sind enorm. Wer sich technologisch fit hält, nachlegt (Stichwort: Meister, Techniker oder Angebote wie SPS-Programmierer), steigert die Chancen auf eine Gehaltserhöhung beträchtlich. Klar, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Wer flexibel ist und bereit, die Komfortzone mal gegen Montageeinsätze auszutauschen: Der Markt sucht Hände und Köpfe. Je abgelegener der Einsatzort, desto besser häufig die Verhandlungsbasis. Klingt zynisch, ist aber Alltag.

Was einem entgegenweht, wenn man sich umsieht: der berühmte Fachkräftemangel. Kaum ein Betrieb, der nicht auf der Suche ist – mal laut, mal still verzweifelt. Viele Anlagen sind mittlerweile Hightech. Wer sich auf Automatisierung, moderne Steuerung oder erneuerbare Energie spezialisiert, sitzt faktisch am längeren Hebel. In meiner Region jagt eine Jobmesse die andere; befristete Verträge sieht man kaum, Fluktuation dagegen schon. Was viele unterschätzen: Betriebsräte, Tarifbindungen – und der Vorteil, mit einem anerkannten Beruf in die Arbeitswelt einzusteigen, die nach Sicherheit verlangt. Trotzdem: Die Digitalisierung macht auch vor Werkstoren keinen Halt. Fernwartung an Hybridanlagen, Arbeiten im Energiemanagement und Einsatz mobiler Steuerungsgeräte gehören bald zur Grundausstattung wie Kabelbinder zur Werkzeugtasche. Wer schaltet ab? Niemand. Aber manchmal fragt man sich, ob der Beruf Tempo und Anspruch auf Dauer so konstant nach oben schrauben kann, ohne dass die Leute auf der Strecke bleiben.

Jetzt nochmal ehrlich: Ist das ein Beruf, in dem man alt werden möchte? Viele sagen, ja – trotz (oder gerade wegen) Wechselschicht, Rufbereitschaft und dem gelegentlichen Adrenalinschub, den ein Kurzschluss so erzeugt. Die Arbeitszeiten sind nicht jedermanns Sache. Nachtschichten, Wochenendeinsätze, spontane Reparaturfahrten – nicht selten kommt das Privatleben da ins Wanken. Andererseits: Es gibt seltene Momente, in denen man mitten in der Nacht ein Problem löst, das 300 Mitarbeitende betrifft – und am nächsten Tag als kleiner Held gehandelt wird. Das ist kein Spaziergang. Aber auch keine Sackgasse. Sicherheiten? Ja, aber nicht ohne Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln. Was am Ende bleibt? Der Geruch von Schmieröl, das leise Brummen eines Motors nach der Reparatur – und das Wissen, dass der Laden läuft, weil man selbst unter Spannung steht, wenn’s drauf ankommt. Ein Job für Lebensmüde? Im Gegenteil. Eher einer für Menschen, die wissen, dass Stillstand nicht nur beim Förderband das größte Risiko ist.

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